Zur Neueröffnung besuchte Oberbürgermeister Meid den neuen Eisverkauf und Imbiss Fabio. Foto: Jacqueline Blang /Stadt Mayen
Mayen – Neuer Eisverkauf und Imbiss Fabio am Ostbahnhof. Zur Neueröffnung besuchte Oberbürgermeister Dirk Meid, Inhaberin Gertrud Langner und ihr engagiertes Team und gratulierte im Namen der Stadt Mayen zur Eröffnung des „Eisverkauf und Imbiss Fabio am Ostbahnhof“.
Inhaberin Getrud Langner leitet gemeinsam mit ihrem Ehemann Ralf Wagner bereits mehrere Eisdielen im Umkreis, so auch im Ortsteil Hausen. Dort ist sozusagen die Eiszentrale, wo alle Eissorten hergestellt werden und an die einzelnen Eisfilialen ausgeliefert wird.
Am Ostbahnhof gibt es nun eine der Eisfilialen mit zusätzlichem Imbiss. Eis, kleine Speisen und Getränke laden nach einem Ausflug oder einer Reise zur Stärkung ein.
„Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allem zahlreiche, zufriedene Gäste“, so der Stadtchef. Er überreichte Gertrud Langner das Wappen der Stadt Mayen aus Schiefer.
„Sommer der Berufsbildung“ bei der HwK Koblenz: Zur Auftaktveranstaltung der bundesweiten Veranstaltung tauschte sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek online mit HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich (rechts) und Präsident Kurt Krautscheid (links) aus, moderiert durch Kristina Schmidt (Mitte). In der zweistündigen Veranstaltung brachten sich auch Schüler, Auszubildende, deren Ausbilder und Handwerker ein. Foto: HwK Koblenz
Region/Koblenz – Bundesministerin Anja Karliczek und ZDH-Präsident Peter Wollseifer stellen bei der HwK Koblenz online „Lernorte der Zukunft“ vor. Im „Sommer der Berufsbildung“ werben Politik, Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, Länder und die Bundesagentur für Arbeit von Juni bis Oktober gemeinsam für die duale Ausbildung. Das Ziel: Möglichst viele junge Menschen für eine berufliche Ausbildung zu gewinnen, damit sie zum neuen Ausbildungsjahr eine #AusbildungSTARTEN. Der Startschuss zur Veranstaltungsreihe fiel online am 17. Juni mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Die Auftaktveranstaltung zu dieser bundesweiten Aktion fand sowohl im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der Handwerkskammer (HwK) Koblenz wie auch in Berlin statt.
Die Auftaktveranstaltung zum „Sommer der Berufsbildung“ bei der HwK Koblenz besuchten rund 50 Gäste, im Bild auf der Videowand zugeschaltet Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Foto: HwK Koblenz
„Wir sind Premierenort und unsere Handwerkskammer darf Gastgeber sein – das ehrt uns natürlich“, freuten sich Kurt Krautscheid und Ralf Hellrich, Präsident sowie Hauptgeschäftsführer der HwK Koblenz zur Eröffnung der zweistündigen Auftaktveranstaltung, zu der das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Motto „Lernorte der Zukunft“ – echt.nachhaltig.digital eingeladen hatte. Das Hybrid-Format stand am Anfang einer Reihe von acht Aktionstagen an verschiedenen Orten in Deutschland. Mit dem „Sommer der Berufsbildung“ macht die „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ jungen Menschen Lust auf Ausbildung und hilft ihnen, eine passende Ausbildung zu finden. Dazu gibt es Aktionen und Events auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene.
Die Auftaktveranstaltung zum „Sommer der Berufsbildung“ bei der HwK Koblenz besuchten rund 50 Gäste, im Bild auf der Videowand zugeschaltet Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Foto: HwK Koblenz
Anja Karliczek und Hans Peter Wollseifer machten gleich zu Beginn klar: „Berufsbildung bietet unglaublich viele Chancen. Eine Ausbildung ist ein toller Einstieg ins Berufsleben und überhaupt keine Einbahnstraße!“. Die Bundesministerin ergänzte zum Thema duale Ausbildung: „Wenn ich Ministerkolleginnen und -kollegen aus aller Welt treffe, wird regelmäßig geschwärmt. Was ihr da in Deutschland habt, ist super!“ Denn mit einer Ausbildung bieten sich vielfältige Möglichkeiten und eine hohe Arbeitsplatzsicherheit, „und wir müssen genau diese Botschaft rüberbringen: 130 Handwerksberufe bieten wirklich Jedem etwas. Das bildet perfekt die persönlichen Neigungen und Talente ab“, so Peter Wollseifer. Gerade jetzt und mit den negativen Auswirkungen der Pandemie auf den Ausbildungsmarkt gilt es, Jugendliche mit diesen Kernbotschaften des Handwerks für die „Wirtschaftsmacht von nebenan“ zu begeistern.
Technisch aufwändig, wurde die Auftaktveranstaltung zum „Sommer der Berufsbildung“ sowohl in Corona-konformer Präsenzform wie auch bundesweit online durchgeführt. Rund 2.500 Teilnehmer nutzten dieses Format. Foto: HwK Koblenz
Nach der Einführung wartete auf die bundesweit zugeschalteten 2.500 Online- wie auch 50 Präsenzteilnehmer in Koblenz eine abwechslungsreiche Reise durch Berufsbildungszentren, Schulen und Betriebe. Unter dem Motto „Nachhaltiges Berufelernen“ in der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) ging es über eine Live-Schaltung in einem laufenden Kurs bei der HwK Koblenz. ÜLU-Ausbilder und Auszubildende sprachen über ihren Alltag. Insbesondere der digitale Wandel im Handwerk wurde hier beispielhaft über die Tischlerausbildung dargestellt. Bundesministerin Karliczek griff das auf und stellte den laufenden Transformationsprozess digitaler und praktischer Abläufe heraus, der gerade im Handwerk zu einer starken Veränderung der Arbeitswelt geführt habe.
Anschließend stand das Thema „Echte“ berufliche Bildung zur Diskussion. Per Live-Schalte wurden dafür Schüler im Berufsorientierungsunterricht am Gymnasium Bad Kreuznach befragt. Für die Abiturienten biete das Handwerk erstklassige Chancen und „wir brauchen bildungsstarke Jugendliche wie Sie!“, forderte Peter Wollseifer die zugeschalteten Schüler auf, das Handwerk stärker in ihren Zukunftsplänen zu berücksichtigen
Der Slogan „Berufliche Bildung kommt überall hin“ wurde in einer dritten Live-Übertragung aus dem Koblenzer Elektrobetrieb Künster thematisiert, hier durch den Juniorchef Pierre Kraus und einen HwK-Ausbildungsberater. Gerade die Erfahrungen aus Lehre, Meisterschule und Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zum Unternehmertum boten wichtige Ansatzpunkte für diese Gesprächsrunde zu Karrieren im Handwerk. Anja Karliczek berichtete hierbei über ihren eigenen Werdegang. Zwei Ausbildungen im Bank- und Hotelbereich folgte ein Fernstudium zur Diplomkauffrau. „Ich konnte also immer sehr gut alles Theoretische in die Fachpraxis übertragen, kenne beiden Seiten aus eigener Erfahrung. Davon profitiere ich bis zum heutigen Tag!“
Abschließend stellten sich Anja Karliczek, Hans Peter Wollseifer und Kurt Krautscheid Fragen aus dem Chat. Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Ausbildungsbereich wurden angesprochen wie auch die Implementierung digitaler Entwicklungen und Nachhaltigkeitsaspekte in die laufende Berufsausbildung.
„Während Schulen pandemiebedingt schließen mussten und an Hochschulen reiner Online-Unterricht notwendig wurde, hat die betriebliche Ausbildung unter hohen Hygieneauflagen ganz überwiegend weiter vor Ort stattgefunden“, beschrieb Peter Wollseifer, ging dabei auch auf Probleme bei der Fachkräftegewinnung ein, „die es in der Wirtschaft schon vor Corona gab. Die letzten Monate haben die Situation verschärft. Umso wichtiger ist es, jetzt mit neuer Kraft Jugendliche anzusprechen und zu gewinnen.“ Die regionalen Handwerkskammern in Deutschland bieten passgenau Hilfestellungen, ob Beratung oder Berufsinformation, ob online über Praktikums- und Lehrstellenbörsen bis hin zur Vermittlung in Betriebspraktika oder konkrete Ausbildungsstellen. „Jetzt gilt es, diese Instrumente zu nutzen!“
„Digitale Prozesse und Aspekte der Nachhaltigkeit unmittelbar in Ausbildungsinhalte einfließen zu lassen, ist möglich und wird in vielen Handwerksberufen und in unseren Ausbildungszentren täglich praktiziert“, griff Kurt Krautscheid die Frage zur modernen Berufsausbildung auf. Denn gerade das spiele im Handwerk – Stichwort Reparatur und nicht Wegschmeißen und Neukaufen – schon immer eine wichtige Rolle. „Diese Werte werden längst auch anders in der Öffentlichkeit wahrgenommen und davon profitiert das Handwerk. Das vermitteln wir über die Ausbildung auch ganz stark der nächsten Generation.“
Insofern sei das Handwerk technologisch modern und zukunftsorientiert aufgestellt – positive Nachrichten ganz im Sinne der Fachkräftegewinnung und eines Imagegewinns der handwerklichen Ausbildung, die im „Sommer der Berufsbildung“ stärker ins Rampenlicht rücken soll.
Die Veranstaltung moderierte in Koblenz Kristina Schmidt, bei der Handwerkskammer Koblenz verantwortlich für die Bereiche Digitalisierung Berufsbildung, Ausbildung 4.0 sowie Medien und Kommunikation.
Treffen auf dem Gertrudenhof der Familie Fuchs in Kehrig: Erste Reihe von rechts: Landwirt Markus Zimmermann, Landwirt Tobias Fuchs und Landwirtin Anna Schwab-Pilcher; Zweite Reihe von rechts: Gerhard Saar (Vorstand/Geschäftsführer der SVG eG), Markus Pfeifer (Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL GmbH), Björn Hundertmark (Geschäftsführer Rewe Hundertmark) Senior-Landwirt Werner Fuchs und Junior-Landwirt Max Zimmermann. Foto: REWE Hundertmark / Sonja Freer
Kaisersesch – „EIFEL Plus Schwein“ ist eine Herzensangelegenheit der REWE:XL Hundertmark. Der Kauf von Produkten aus der Region ist schon seit langem eine Herzensangelegenheit der REWE:XL Hundertmark. Während bereits eine Vielzahl regionaler und lokaler Produkte in den 12 Märkten des Unternehmens angeboten wird, startete vor ca. 2 Monaten das von REWE Hundertmark ins Leben gerufene Pilotprojekt „EIFEL Plus Schwein“, bei dem noch mehr Tierwohl im Focus steht. Bevor es jedoch so weit war, musste u.a. gemeinsam mit der Regionalmarke EIFEL einiges an Vorarbeit geleistet werden.
Zu den vielen Vorteilen des Regionalmarke „EIFEL Plus Schwein“ zählen: Absolute Transparenz, die Aufzucht und Haltung der Tiere in kleinbäuerlichen Betrieben in der Eifel, wobei die Haltung vergleichbar mit der Haltungsstufe 2 ist und eine Ganztier-vermarktung stattfindet. Viel „Luft nach oben“ ist da nicht mehr, dennoch strebt die Firma REWE Hundertmark eine Stufenerhöhung (Haltungsstufe 3) an. Weitere Voraussetzung, die im Sinne von mehr Tierwohl von den landwirtschaftlichen Partnerbetrieben erfüllt werden müssen, sind die Schaffung von 10 Prozent mehr Platz für die Tiere, zusätzliches Beschäftigungsmaterial für die Tiere und das Schweinefutter muss mindestens zu 70 Prozent aus Getreide bestehen; mindestens 50 Prozent des Getreides müssen aus der Eifel kommen. Weitere Vorteile sind kurze Tier-Transportwege, eine geschlossene regionale Wertschöpfungskette „vom Stall bis in die Theke“ sowie die Sicherung und der Ausbau regionaler Arbeitsplätze. Pro verkauftes Tier erhalten die Landwirte zusätzlich noch einmal je 15,00 Euro Tierwohlprämie direkt von REWE Hundertmark.
Für die erste „EIFEL Plus Schwein“-Kette arbeiten die drei Osteifeler Landwirte Tobias Fuchs aus Kehrig, Anna Schwab-Pilcher aus Gering und Markus Zimmermann aus Polch, die alle Mitglieder der Schweine-Vermarktungs-Genossenschaft SVG aus Idenheim sind, gemeinsam mit dem Schlachthof Bayer aus Niederwallmenach, Peter Hünten Fleischwaren aus Löf an der Mosel und REWE Hundertmark eng zusammen. Nur so kann das ganze Tier mit höchstmöglicher Wertschöpfung verarbeitet werden.
Die Entwicklungs- und Koordinationsgesellschaft mbH „ORGAINVENT“ überprüft im Rahmen einer unabhängigen und regelmäßigen Kontrolle den Weg vom Landwirt bis zur REWE:XL Hundertmark. Dadurch ist sichergestellt, dass tatsächlich alle Kriterien des Regionalmarke „EIFEL Plus Schwein“ erfüllt werden.
Über den Erfolg des Pilotprojektes entscheiden jedoch letztlich die Verbraucher. Mit dem Kauf von EIFEL Plus Schweinefleisch und Regionalmarke EIFEL Wurstwaren unterstützen sie die heimischen Landwirte und tragen somit zu noch mehr Tierwohl bei. Weiterhin werden wegen der kurzen Wege Tiere und die Umwelt geschont sowie regionale Familienbetriebe unterstützt, damit diese in ihrer Heimat autark bleiben können.
Das Regionalmarke ‚EIFEL Plus Schwein‘ soll nur der Anfang für noch mehr Tierwohl sein. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir die Bedingungen für eine tierfreundliche Haltung stetig weiter verbessern. Generell soll jedoch der Genuss und der bewusste Verzehr im Vordergrund stehen und nicht die Masse und der günstigste Preis“, so Björn Hundertmark vom Familienbetrieb REWE:XL Hundertmark.
Präsident Macron begrüßt das Manifest der Initiative Scale-Up Europe. Foto: Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi)
Aachen/Paris – BITMi und DIGITAL SME Präsident Dr. Oliver Grün traf am Dienstag, 15. Juni den französischen Präsidenten Emmanuel Macron zum Start der Initiative Scale-Up Europe im Pariser Elysée-Palast. Die Initiative wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron ins Leben gerufen, um den globalen Aufstieg europäischer Tech-Führungskräfte zu beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen vier Schlüsselfaktoren: Talent, Investitionen, Zusammenarbeit zwischen Startups und Unternehmen und Deep Tech.
Auch der Dachverband kleiner und mittelständischer IT-Unternehmen, European DIGITAL SME Alliance, dem auch der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) angehört, ist Scale-Up Europe beigetreten – ebenso wie mehr als 150 führende Tech-Gründer, Investoren, Forscher, CEOs von Unternehmen und Regierungsvertreter in Europa.
Scaleups, manchmal auch als wachstumsstarke Unternehmen bezeichnet, sind definiert als Unternehmen mit mehr als 20 % Wachstum pro Jahr über einen Zeitraum von drei Jahren. 1Die Europäische Kommission betrachtet diese Unternehmen als „Europas Champions bei der Schaffung von Arbeitsplätzen“, obwohl nur 3 % der Startups die Scale-up-Phase erreichen.
„Es ist höchste Zeit für eine breit angelegte europäische Initiative, um unsere Zukunft als Tech-Kontinent zu unterstützen“, bemerkte BITMi und DIGITAL SME Präsident Dr. Oliver Grün, der an der Auftaktveranstaltung in Paris teilnahm. „Präsident Macron sendet ein starkes Signal, indem er Europas Tech-Scale-ups zu einer Priorität macht. Als digitale KMUs sind wir verpflichtet, mit politischen Entscheidungsträgern und anderen Tech-Akteuren zusammenzuarbeiten, um diese Initiative zu einem Erfolg zu machen.“
Nicht nur Startups: Auch KMU können zu Scaleups werden
Obwohl sie meist mit Neugründungen in Verbindung gebracht werden, bekräftigte Dr. Grün: „Nicht nur Startups können zu Scale-Ups werden, sondern auch etablierte IT-Mittelständler, wenn sie es schaffen, ein Booster-Geschäftsmodell zu starten“. Dr. Grün hat sein eigenes IT-Unternehmen, die GRÜN Software Gruppe, vor über 30 Jahren gegründet und ist im letzten Jahr in eine sehr erfolgreiche Scale-up-Phase eingetreten.
Durch die Mitgliedschaft bei Scale-Up Europe möchte DIGITAL SME das Bewusstsein für die Kraft von KMU-basierten Innovationsökosystemen erhöhen. In Übereinstimmung mit dem Fokus von Scale-Up Europe auf „Startup-Corporate-Collaboration“ betont die Allianz die Bedeutung des Aufbaus von Ökosystemen, in deren Mittelpunkt KMU stehen.
Eine Strategie, die auf Zusammenarbeit und KMUs aufbaut
Diese Ökosysteme bewirken die digitale Transformation traditioneller Unternehmen, schaffen hochwertige Arbeitsplätze und erhöhen die digitalen Kompetenzen in Europa. Am wichtigsten ist, dass sie durch die Entwicklung sogenannter „Enabling Technologies“ neuartige Lösungen für Probleme wie den Klimawandel hervorbringen. Daher sind KMU-basierte Ökosysteme eine wichtige Säule der nachhaltigen Digitalisierung.
Wenn Europa zu den USA und China aufschließen will, müssen wir auf unsere eigenen Stärken bauen und einheimische Innovationen unterstützen. Daher ist Scale-Up Europe ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu europäischer digitaler Souveränität.
Die Allianz freut sich auf die Zusammenarbeit mit Scale-Up Europe, um Europas Status als Wiege der globalen Innovation voranzutreiben und unsere heimischen IT-Unternehmen zu unterstützen. Wie Grün es ausdrückte: „Lassen Sie uns unter Hunderttausenden von IT-KMUs in ganz Europa diejenigen finden, die zu Scale-Ups werden können. Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um dies zu ermöglichen.”Lassen Sie uns eine Strategie entwickeln, um erfolgreiche Startups und KMUs zu identifizieren und zu unterstützen, die sich für hohes Wachstum und Innovation einsetzen!
Über den Bundesverband IT-Mittelstand:
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.
Über Deutschland kann digital!:
Die Kampagne Deutschland kann digital! wird von den Wirtschafts- und Digitalverbänden BITMi, BVMW, eco , GI, BREKO sowie dem KI Bundesverband getragen. Als Plattform für Fallbeispiele digitaler Lösungen aus der deutschen Wirtschaft verhilft sie zahlreichen Hidden Champions zu bundesweiter Sichtbarkeit. Zugleich ist sie im wichtigen Wahljahr 2021 ein zentrales Diskussionsforum für die digitalpolitische Agenda der nächsten Jahre.
Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe. Foto: Lambertz-Gruppe
Aachen – Mit Erleichterung hat Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, den gestrigen Kompromiss im seit Jahren schwellenden Handelsstreit zwischen den USA und der EU aufgenommen, die handelspolitischen Differenzen beizulegen und wieder zur bilateralen Normalität zurückzukehren.
Konkretes Ergebnis ist u.a., dass die US-Strafzölle auf „Feine Backwaren“ in Höhe von 25 Prozent, die die Trump-Regierung im Oktober 2019 erlassen hat, nun für fünf Jahre ausgesetzt werden. Für diesen Zeitraum verzichtet die EU ihrerseits auf Strafzölle auf verschiedene US-Waren (u.a. Schokoladenwaren, Erdnüsse, geröstete Mandeln und Pistazien), die sie als Gegenreaktion auf die US-Maßnahmen erhoben hatte.
Der US-Markt als wichtigstes Exportland außerhalb der EU
Die Lambertz-Gruppe, eines der führenden nationalen, europäischen und inter-nationalen Gebäckunternehmen sowie Weltmarktführer im Segment der Herbst- und Weihnachtsgebäcke, hatte unter den US-Sanktionen besonders gelitten. Für das Aachener Traditions- und Familienunternehmen war und ist der US-Markt das bedeutendste Exportland außerhalb der EU. In den letzten Jahrzehnten hat das Unternehmen seine Handelsaktivitäten, auch angetrieben durch die Gründung der eigenen Vertriebsgesellschaft „Lambertz USA“, erheblich ausgedehnt und zahlreiche, große US-Handelsgruppen mit „Original European Cookies – made in Germany“ beliefert. Im Geschäftsjahr 2019 konnte „Lambertz USA“ noch einen Umsatz von rund 26 Mio. Euro verzeichnen. Durch die massiven Strafzölle und entsprechenden Verteuerungen war das bisher erfolgreiche US-Geschäft des deutschen Gebäck-spezialisten deutlich ins Wanken geraten.
„Sieg der Vernunft“ – vor allem für die US-Verbraucher und für die heimischen Arbeitsplätze
Umso erfreuter, so Dr. Bühlbecker, sei man nun, dass man die USA-Aktivitäten, mit denen über die Jahre auch erhebliche Investitionen und nicht zuletzt auch neue Arbeitsplätze verbunden gewesen seien, nun wieder energisch fortsetzen könne: „Die Sanktionen haben schon für eine erhebliche Verunsicherung im Verhältnis zwischen dem US-Handel und uns geführt, das bis dato immer kooperativ und für beide Seiten gewinnbringend war. Diese gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit stand schon zur Disposition, obwohl beide Seiten sich deutlich bemüht haben, trotz der Probleme an den positiven Geschäftsbeziehungen festzuhalten. Mit der gestrigen Entscheidung können wir den gemeinsamen Erfolgskurs nun wieder fortsetzen und auch neue Ziele fokussieren. Zu diesem Kurswechsel mag wohl auch die Erkenntnis beigetragen haben, dass Strafzölle kontraproduktiv sind. Vor allem in Bezug auf solche Segmente, die bei den heimischen Konsumenten besonders gefragt sind und durch eigene Produkte sowie Produktionen nicht ersetzt werden können. Es ist vor allem auch ein Sieg für die US-Verbraucher, die weiterhin gute, einmalige Produkte für einen guten Preis erhalten können, also ohne willkürliche, zwangsmäßige Preiserhöhungen. Auf der anderen Seite sichert diese Entscheidung unsere Produktionen und Arbeitsplätze. Grundsätzlich ist es vor allem auch ein allgemein positives Signal, dass wieder Kooperation statt Konfrontation das transatlantische Verhältnis bestimmt.“
Erfolgsrenner: „Original Cookies – made in Germany“
Originale deutsche und europäische „Cookies“ sowie vor allem auch Traditions-gebäcke wie etwa Printen, Lebkuchen und Stollen sind bei den US-amerikanischen Verbrauchern überaus beliebt. Die Ganzjahres-Produkte, Lebkuchen-Spezialitäten und Präsenttruhen werden über bekannte US-Handelsketten und auch besonders erfolgreich über den TV-Verkaufssender QVC vertrieben. Da die Aachener Unternehmensgruppe eben vor allem originale deutsche und europäische Spezialitäten mit Herkunftsschutz herstellt, machte eine Produktionsverlagerung in die USA – etwa zur Umgehung der Strafzölle – keinen Sinn, da damit das exklusive Prädikat der Sortimente und ihr authentischer Produktstatus weggefallen wäre.
Hintergrund für die Verhängung von US-Strafzöllen auf „Feine Backwaren“ waren vor allem die Streitigkeiten in Bezug auf Subventionen im Flugzeugbau. In der gestrigen Vereinbarung einigten sich die EU und die USA darin, den seit fast 20 Jahren andauernden WTO-Handelskonflikt um die Subventionen im zivilen Flugzeugbau beizulegen. Dazu wurden entsprechende Rahmenbedingungen für den Wett-bewerb zwischen Boeing und Airbus aufgestellt und ein Aussetzen der gegenseitigen Strafzölle für einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren beschlossen.
Hintergrund:
Die Trump-Regierung hatte mit ihren Strafzöllen ab Oktober 2019 die ihrer Meinung nach rechtswidrigen EU-Subventionen für den Flugzeugbau geahndet. Damit wurden vor allem auch deutsche Gebäck- und Süßwarenhersteller, meistens mittelständische Unternehmen, unverschuldet mit Strafmaßnahmen belegt. Der mögliche Wegfall des US-Marktes gefährdete die Produktionen der deutschen Hersteller, deren Auslastung ganz wesentlich auch von den Exportmengen abhängig ist. Traditionell liegt die Exportquote der deutschen Süßwarenindustrie bei über 60 Prozent. Im Exportgeschäft der deutschen Süßwarenwirtschaft ist der US-Markt von zentraler, strategischer Bedeutung. Nach der Statistik des Bundesverbands der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) verloren die von den US-Strafzöllen betroffenen Unternehmen im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum mengenmäßig insgesamt -7,6 Prozent ihrer Ausfuhren.
Die Gerolsteiner Klimastrategie: langfristig, ganzheitlich, partnerschaftlich. Alle Fotos: Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG
Gerolstein – Zusammen mit Zulieferern und Dienstleistern sowie Partnern in Logistik und Handel baut der Mineralbrunnen sein Nachhaltigkeitsengagement weiter aus. Impulse für den Klimaschutz setzen, CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette reduzieren und strategische Partnerschaften weiter ausbauen – diese und weitere Themen standen im Fokus des Gerolsteiner Lieferantendialogs am 10. Juni 2021. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wurde die Veranstaltung in diesem Jahr weiterentwickelt. Am Event nahmen zahlreiche Partnerunternehmen und Zulieferer des Gerolsteiner Brunnen aus den Bereichen Logistik, Technik, Verpackung, Werbemittel sowie viele Agenturen teil.
Moderiert vom renommierten Jaro Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung e.V. erwartete die über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei ein abwechslungsreiches Programm. „Wir wollen der Katalysator positiver Veränderungen sein. Gemeinsam haben wir die Kraft, eine gesunde Balance zwischen Ökologie und Ökonomie zu erreichen“, schwor Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik und Logistik, die Beteiligten in seinem Eröffnungsplädoyer auf das Thema Nachhaltigkeit ein. Ein Highlight des Tages war der inspirierende Vortrag des Tier- und Dokumentarfilmers Andreas Kieling, der bei seinen Reisen um die Welt die gravierenden Auswirkungen des Klimawandels hautnah erlebt hat.
Die Gerolsteiner Klimastrategie: langfristig, ganzheitlich, partnerschaftlich
„Nachhaltigkeit ist für uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein kontinuierlicher Prozess, in dem wir uns stetig hinterfragen und weiterentwickeln“, betont Marcus Schumacher, Leiter Einkauf, der den Lieferantendialog zusammen mit seinem Team organisiert hat.
Das Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist seit vielen Jahrzehnten ein integraler Bestandteil der Strategie und fest in der DNA des Gerolsteiner Brunnen verankert. Seit 2020 wirtschaftet das Unternehmen entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette klimaneutral und hat sich auch für die Zukunft ehrgeizigen Zielen verschrieben. Der Mineralbrunnen will seine CO2-Emissionen in allen Bereichen signifikant reduzieren und bekennt sich zum Ziel der internationalen Klimapolitik, die globale Erwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen. „Nachhaltigkeit ist für uns kein kurzfristiger Trend, sondern ein kontinuierlicher Prozess, in dem wir uns stetig hinterfragen und weiterentwickeln“, betont Marcus Schumacher, Leiter Einkauf, der den Lieferantendialog zusammen mit seinem Team organisiert hat. „Unsere Klimaziele können wir nur in enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Dienstleistern erreichen. Mit dem Lieferantendialog möchten wir gemeinsam die Weichen für die Zukunft stellen.“
Klimaschutzpotenziale entlang der Lieferkette
Bei Gerolsteiner fallen – wie bei produzierenden Unternehmen üblich – über 80 Prozent der CO2-Emissionen in Scope 3, also bei den vor- und nachgelagerten Aktivitäten entlang der Lieferkette an. Speziell die Bereiche Verpackung und Logistik sind dabei entscheidende Stellschrauben, um den CO2-Ausstoß weiter signifikant zu reduzieren. Schon heute bestehen die PET-Einwegflaschen von Gerolsteiner zu 50 Prozent aus Recycling-Material. Dieser Wert wird noch 2021 auf 75 Prozent steigen. Im Bereich Logistik erprobt Gerolsteiner gemeinsam mit seinen Speditionspartnern alternative Lkw-Antriebe und Transportkonzepte. Mit verflüssigtem Bio-Erdgas (Bio-LNG), einer Alternative zum Diesel, sind CO2-Einsparungen von bis zu 85 Prozent möglich. Auch kombinierte Bahn-Lkw-Transporte werden bereits umgesetzt. Marcus Schumachers Appell an alle Beteiligten: „Die Zeit, zu handeln, ist jetzt – das hat der Lieferantendialog uns allen eindrucksvoll vor Augen geführt. Lassen Sie uns als Partner an einem Strang ziehen und uns zusammen für mehr Klimaschutz einsetzen. Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen.“
Die Solaranlage für kleines Geld – bereits nach wenigen Jahren rentiert sich die Mini-Solaranlage Solarista. Jetzt informieren unter www.solarista.shop. Foto: Sebastian Jung/evm
Region/Mayen-Koblenz -Stromerzeugung leicht gemacht. Immer mehr Menschen in der Region produzieren große Teile ihres Stroms selbst und nutzen dafür eine eigene Photovoltaikanlage. Allein im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein befinden sich mehr als 7.500 solcher Erzeugungsanlagen. Doch was machen diejenigen, die kein geeignetes Eigenheim besitzen? Hier bietet die Energieversorgung Mittelrhein (evm) eine Lösung: eine Mini-Solaranlage, die auf der Garage, dem Balkon, an der Hausfassade, auf dem Carport oder auch dem Gartenhäuschen installiert werden kann. Es handelt sich um die neueste Idee aus der evm-Zukunftswerkstatt. Eine Mitarbeiterin hatte diesen Vorschlag eingereicht, der jetzt mit dem Namen „Solarista“ in die Vermarktung kommt.
„Mit Solarista möchten wir besonders diejenigen ansprechen, die kein Hauseigentümer sind oder deren Hausdach nicht für eine übliche Solaranlage geeignet ist“, erklärt Christian Jochemich, Leiter des Innovationsmanagements der evm. Das Besondere: Die kleinen Anlagen mit maximal 600 Watt müssen nicht individuell geplant werden und können liegend, hängend oder aufgeständert platziert werden, weshalb sie nahezu überall Platz finden. Die Solaranlage wird als anschlussfertiges Set zur Selbstmontage geliefert und kann ganz einfach über eine Steckdose an das Hausnetz angeschlossen werden. „Jeder kann somit einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz beitragen und einen Teil des eigenen Strombedarfs selbst produzieren. Überschüssig produzierter Strom kann außerdem ins öffentliche Netz eingespeist werden“, erklärt der Innovationsmanager. Die Investition von unter 1.000 EUR ist bereits nach wenigen Jahren wirtschaftlich. Interessierte können sich auf der Webseite von Solarista unter www.solarista.shop genauer zum Produkt informieren.
Das Innovationsmanagement der evm – Produkte am Puls der Zeit
Neue, innovative und zukunftsfähige Ideen sowie Produkte entwickeln – das ist die Aufgabe des Innovationsmanagements der evm. Das hauseigene Innovations- und Veränderungsmanagement, geleitet von Christian Jochemich, gibt es nun schon seit drei Jahren. In dieser Zeit ist viel passiert: So wurden neue Innovationen aufgespürt, die zur evm passen, neue Geschäftsfelder entwickelt und die Digitalisierung im Unternehmen vorangetrieben.
Doch wie funktioniert das: Innovationen aufzuspüren? Wenn eine Idee erfolgversprechend erscheint, trifft sich ein kleiner Kreis an Kollegen aus der Unternehmensgruppe in der sogenannten Zukunftswerkstatt, der Kreativzone der evm, um die jeweilige Idee zu diskutieren und zu bewerten. „Wir versuchen das Ohr nah am Markt und unseren Kunden zu haben. Das geht zum Beispiel über viel Recherche innerhalb unserer Suchfelder rund um Energie, Smart City (deutsch: intelligente Stadt) und neue Mobilität, aber auch viel über den persönlichen Austausch mit Kunden oder auf entsprechenden themenbezogenen Messen, Kongressen und Veranstaltungen“, erklärt Christian Jochemich. Mit dem nächsten Schritt wird dann die Testphase des Produktes eingeläutet. „Wann immer es geht, verproben wir ein neues Angebot an einer Kundengruppe“, so der Innovationsmanager. Bei den Tests können Hinweise und Verbesserungsvorschläge gesammelt werden, um das neue Produkt weiter zu optimieren.
Information aus erster Hand für junge Ausbildungsinteressierte bot die Veranstaltung „Azubispots“ vor dem Koblenzer Schloss, auf der sich auch mehrere Unternehmen als potentielle Arbeitgeber beteiligten. Mit 600 Besuchern fand das neue Veranstaltungsformat eine starke Resonanz. Foto: HwK Koblenz
Region/Mayen-Koblenz – „Azubispots“ ist ein neues Veranstaltungsformat, das für Jugendliche entwickelt wurde, die auf Lehrstellensuche sind. Vor dem Koblenzer Schloss und an der Berufsbildenden Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler informierten sich jüngst 700 Jugendliche, aber auch Eltern und Lehrer über die Möglichkeiten und Chancen einer handwerklichen Ausbildung.
In Bad Neuenahr-Ahrweiler fanden die Azubispots vor der Berufsbildenden Schule statt, rund 100 Jugendliche kamen. Foto: Fotostudio Creative Moments, Weibern
Betriebe nutzten die Veranstaltungen zum direkten Kontakt mit den jungen Besuchern, die auch einen Bewerbungsmappen-Check und natürlich eine Übersicht zu freien Ausbildungsstellen nutzen konnten.
Die neue reinland-pfälzische Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther zusammen mit HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich am „Jazubi“-Infostand der Handwerkskammer Koblenz. Foto: HwK Koblenz
„Die Corona-Kontaktbeschränkungen hatten in den zurückliegenden Monaten massiven Einfluss auf die Ausbildungssituation. Jugendliche haben eine Lehrstelle gesucht, Betriebe Jugendliche. Nur leider gab es keine Messen, Informationsveranstaltungen oder Praktika, also kamen die beteiligten Parteien nicht so zusammen, wie normalerweise üblich“, beschreibt Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HwK) Koblenz die pandemiebedingte Ausgangssituation zu Lasten von Ausbildungsabschlüssen. Und so entstanden neue Formate – zunächst online, nun auch wieder in Präsenzform.
Im Ein-zu-eins-Gespräch konnten Corona-konforme Treffs mit 60 Betrieben im Rahmen der „Azubispots“ organisiert werden. Außerdem bieten die von der Handwerkskammer (HwK) Koblenz in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer Koblenz initiierten Azubispots diverse Beratungsangebote für Jugendliche. Experten vor Ort führten gemeinsam mit ihnen einen Bewerbungsmappen-Check durch, zudem stand eine Bewerberbox zum Aufnehmen eines Bewerbungsvideos zur Verfügung. Die beteiligten Wirtschaftsunternehmen freuten sich über den regen Zuspruch dieser Variante des unmittelbaren Kennenlernens von Beruf, Betrieben und Tätigkeitsfeldern.
Berufsfindung einmal anders, und durchaus modern und zielführend – nach den guten Erfahrungen wird die HwK Koblenz die „Azubispots“ fortführen. Mit einem Plus von 14 Prozent bei der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge zeigt der Trend für eine Ausbildung im Handwerk eindeutig nach oben „und wir wollen diesen Schub nun mitnehmen und aktiv weiter forcieren“, kommentiert Ralf Hellrich die aktuell sehr positive Entwicklung.
Das Gebäude der Industrie- und Handelskammer Aachen an der Theaterstraße 6 - 10 Foto: Jörg Hempel
Aachen – Am Donnerstag, 1. Juli, tritt die zweite Stufe des Mehrwertsteuer-Digitalpakets europaweit in Kraft. Es regelt neben Fernverkäufen und Dienstleistungen innerhalb der Europäischen Union insbesondere die steuerliche Erfassung und zolltechnische Abwicklung der Einfuhr von Waren mit geringem Wert (bis 150 Euro) aus Drittländern neu. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen informiert am Mittwoch, 16. Juni, von 10 bis 11:30 Uhr in einem kostenfreien Webinar über die damit verbundenen Änderungen.
Einige der Neurungen: Die Abgabe elektronischer Einfuhrzollanmeldungen wird für alle Waren Pflicht. Für Einfuhrsendungen bis 150 Euro wird eine sogenannte kleine Zollanmeldung mit reduzierter Datenerfassung ermöglicht. Die steuerliche Freigrenze für Waren in Höhe von 22 Euro entfällt. Künftig unterliegen somit alle Einfuhrsendungen bei der Zollanmeldung – unabhängig ihres Wertes – der Einfuhrumsatzsteuer. Stattdessen wird ein EU-weiter „Import One Stop Shop“ eingerichtet. All das und mehr wird die IHK Aachen in dem Webinar am 16. Juni thematisieren. Weitere Informationen und Anmeldung: www.aachen.ihk.de/digitalpaket.
Das Gebäude der ISB in Mainz. Foto: ISB / Alexander Sell
Region/Mainz – Pitch Deck oder Business Plan: Was müssen Existenzgründende beachten? Wie organisiert man ein Team per Remote Work? Und was macht ein Unternehmen anhaltend innovativ? Auf diese und weitere Fragen gehen auf dem digitalen ISB-Gründertag der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) am 16. Juni 2021 ab 14:00 Uhr via Zoom Expertinnen und Experten aus der rheinland-pfälzischen Gründerszene ein.
Mit dabei ist auch die neue Wirtschaftsstaatssekretärin Petra Dick-Walther. Neben Workshops und einer Talkrunde zum Thema „News und Innovationen in RLP“ erhalten Teilnehmende die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen und sich zu vernetzen. Die Teilnahme ist kostenlos, alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf isb.rlp.de/gruendertag2021.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau statt.
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