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Der ehemalige Oberkreisdirekter Dr. Karl-Heinz Decker berichtete in der Kuchenheimer Mottenburg

Euskirchen – „Wir alle litten großen Hunger“ – Auch die Geschichte eines spannenden Standortpokers um Procter & Gamble fehlte nicht – Am Ende ging es um eine Zither, ein knapp 100 Jahre altes Instrument. Es war das Markenzeichen eines stadtbekannten Euskirchener Originals. Doch dazu später. Denn an diesem Abend war die Bühne in der Kuchenheimer Mottenburg zunächst für Dr. Karl-Heinz Decker bereitet. Der Titel seines Vortrags lautete „80 Jahre leben in Euskirchen“ – und der clevere Jurist, Verwaltungsmann sowie ehemalige Oberkreisdirektor verstand es, seinen Ausführungen mit Witz, Charme und mitunter auch nachdenklich stimmender Ernsthaftigkeit einen hohen Unterhaltungswert zu verleihen.

Die zwei Stunden Vortrag waren kurzweilig und so hatte Heinz-Otto Koch, der Vorsitzende des Fördervereins des Rheinischen Industriemuseums, Tuchfabrik Müller, für die Reihe „Persönlichkeiten im Museum“ erneut einen Glücksgriff getan. „Eigentlich wollten wir Sie zu unserem zehnten Vortragenden machen, aber Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt sind Sie der achte und wir freuen uns sehr auf Ihre Ausführungen“, sagte Heinz-Otto Koch, bevor er Karl-Heinz Decker auf die Bühne geleitete.

Der erklärte zunächst, warum er mit seinen 86 Jahren seinen Vortrag mit „80 Jahre leben in Euskirchen“ überschrieben hatte. „Mit sechs Jahren kam ich in die Schule und das ist die Zeit, wo erste Erinnerungen haften geblieben sind“, so der Euskirchener. Erinnerungen, die zunächst geprägt waren von Krieg und Nazi-Regime. Seine Einschulung 1943 an der Ostschule beschreibt er „als großes Fahnengedöns auf dem Schulhof, bei dem der Führer gepriesen wurde. Alles eine große Schau“.

Hakenkreuz-Fahne gekauft

Die nationalsozialistischen Repressalien spürte er später auch in der Familie. So gab es eine Baugenehmigung für einen Verwandten nur bei gleichzeitigem Eintritt in die NSDAP. Seine Mutter musste sich derweil der Befragung eines Zellenleiters stellen. Ob ihr Mann in der SS, SA oder NSDAP sei? Ob sie in der Frauenschaft Mitglied sei? Ob die Tochter denn beim BDM mitmache? Ob sie den Westdeutschen Beobachter lese? „Alle Fragen beantwortete meine Mutter mit Nein, und so flehte der Zellenleiter sie an, sich wenigstens eine Hakenkreuz-Fahne zu kaufen, damit er zumindest ein ,Ja‘ auf dem Fragebogen notieren konnte“, so Dr. Karl-Heinz Decker.

Ansonsten hätte der Parteifunktionär Schritte gegen die Familie einleiten müssen. „Am nächsten Tag kaufte meine Mutter also eine Fahne. Die kleinste, die sie kriegen konnte. Für 1,36 Mark“, erzählt der 86-Jährige. Den Kassenzettel habe sie sehr lange aufbewahrt, um den Kauf auch belegen zu können. „Sonst hätte ja einer sagen können, wir hätten sie nur geliehen“, so der ehemalige Oberkreisdirektor über diese schlimmen Zeiten, die erst mit furchtbaren Bombardierungen Euskirchens, dem Einmarsch der Alliierten und der späteren Kapitulation Deutschlands endeten.

Die Kreisstadt lag in großen Teilen in Schutt und Asche. „Diese Bilder kommen wieder hoch, wenn ich in den Nachrichten Berichte über die Ukraine oder über Gaza sehe“, so Karl-Heinz Decker, der es schaffte, das Publikum mit seinen Erzählungen in diese Zeit des Chaos‘ mitzunehmen. So berichtete er von dem großen Hunger, „den wir alle litten“. „Kartoffeln und Briketts waren damals die Währung – und Rüben. Dann daraus konnte Rübenkraut und Knollibrandi, ein Knollenschnaps, hergestellt werden.“

Der Chef des Schlachthofs hatte derweil ein großes Herz für die Bevölkerung. Er deklarierte hin und wieder geschlachtete Tiere als „nicht tauglich“, so dass das Fleisch samstags an die Euskirchener ausgegeben werden konnte.

Auch der Wohnraum war knapp. Die in Euskirchen stationierten Belgier beschlagnahmten viele der noch halbwegs intakten Häuser. Die Deckers durften ihre Wohnung derweil behalten. Wenngleich ein Raum von einem belgischen Offizier konfisziert wurde, der dort zweimal pro Woche mit seiner Freundin seine Schäferstündchen abhielt. Für die katholische Mutter des Vortragende eine schwere Bürde, wenngleich immer etwas zu essen abfiel, von dem, was der Offizier für sich und seine Freundin mitbrachte.

Aufschwung dank Währungsreform

Für Karl-Heinz Decker markierte schließlich der Tag der Währungsreform am 20. Juni 1948 den Wendepunkt. „Wir hatten wieder Geld, das einen Wert hatte“, so der 86-Jährige über die Erfolge des Marshall-Plans. So kam anschließend die Fresswelle, gefolgt von der Kleiderwelle und einer abschließenden Wohneinrichtungswelle.

Das Wirtschaftswunder war da und der Verwaltungsfachmann beteiligte sich daran, den Wiederaufbau und Aufschwung für Euskirchen mitzugestalten. Dank der Gebietsreform wuchs Euskirchen auf 60.000 Einwohner an. „Die Expansion auf rund 160 Quadratkilometer war für Euskirchen ein Segen.“ Firmen wie Miele siedelten sich an, mit der Glasfachschule im benachbarten Rheinbach gab es Bestrebungen in Euskirchen auch die Glasindustrie heimisch werden zu lassen.

Ein nervenaufreibender Wirtschaftspoker spielte sich schließlich im Vorfeld der Ansiedlung von Procter & Gamble ab. „Die Amerikaner verhandelten noch mit 28 anderen Standorten“, berichtete der studierte Jurist. Gemeinsam mit dem Euskirchener Stadtdirektor Dr. Heinrich Blaß führte Karl-Heinz Decker die Verhandlungen mit Unternehmensvertretern. Zahlreiche Hürden galt es zu nehmen. Die größten waren die verkehrlichen Anbindungen, die dank Land und Bund über den Zubringer zur A61 geschaffen werden konnten.

Dann brauchte es noch staatliche Förderungen. Nach einem Termin in Düsseldorf gab es auch dafür eine Zusage. „Als wir aus dem Ministerbüro raus waren, haben sich Heinrich Blaß und ich auf die Schulter geklopft und gesagt: Wir haben gewonnen.“ Und das hatten sie in der Tat. Mit der Ansiedlung von Procter & Gamble kamen 1976 Arbeitsplätze nach Euskirchen samt Gewerbesteuereinnahmen. „Sie glauben allerdings nicht, wer uns am Anfang große Problem bereitet hat“, sagte der Ex-Oberkreisdirektor süffisant: „Die Telekom: Sie legten nur einen Anschluss ins Werk. Später waren es dann sage und schreibe drei.“

Bestens aufgestellt

Von dieser Ansiedlung profitiert die Kreisstadt auch heute noch. Ohnehin sieht er die Stadt Euskirchen bestens aufgestellt. Karl Heinz Decker führt dafür die positive Siedlungsentwicklung ins Feld, eine gut funktionierende Wirtschaft, eine hervorragende Bildungslandschaft und eine Lebensfreude, die sich auch nach Flut und Corona wieder in fröhlichen Feiern und Volksfesten wie dem Simon-Juda-Markt niederschlage.

Damit hatte er auch den Weg für eine Überleitung zu Dr. Ingrid Schellenberger bereitet. Denn sie hatte eine Zither mit nach Kuchenheim gebracht. Aber nicht irgendeine, sondern das Instrument von Schops Löhr, einem Euskirchener Original, der jedes Fest in Euskirchen mit seiner Musik bereicherte. Und diese Zither überreichte Dr. Ingrid Schellenberger als Dauerleihgabe für das Stadtmuseum an Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt.

Der bedankte sich sehr herzlich dafür und auch für den hervorragenden Vortrag von Dr. Karl-Heinz Decker. In Richtung von Heinz-Otto Koch sagte Sacha Reichelt daher: „Eigentlich spricht doch nichts dagegen, dass Herr Decker nochmal wiederkommt und auch den zehnten Vortrag hält.“

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Erfolgreiche Kneipensitzung im Mechernicher Magu – Erlös geht erneut an die Mechernich-Stiftung

Mechernich – „Imagine“ im Kneipenkarneval – Traditioneller Karnevalsspaß im Mechernicher Magu fing leise an und wurde anschließend zum vollen Erfolg – Wie fängt man in Zeiten von Krieg und Krisen eine fröhliche Karnevalsveranstaltung an? Diese Frage stellten sich auch die Macher der inzwischen fünften Kneipensitzung im Mechernicher Magu. Die Antwort von Hans-Dieter Hahn-Möseler: „Aufgrund der aktuellen Geschehnisse in der Welt fangen wir unsere Kneipensitzung einmal anders an. Freuen Sie sich auf Julia Cremer.“

Nach dieser Ankündigung wusste die Sopranistin mit emotionalen Songs wie „Imagine“ von John Lennon, „Mir sin eins“ von Kasalla oder auch dem „Halleluja“ auf ganzer Linie zu überzeugen. Das war mal ein angemessenes Opening, das sich absolut sehen und aber vor allem hören lassen konnte.

Im weiteren Verlauf des über fünfstündigen Programms konnten sich die teils karnevalistisch gekleideten Gäste auf kölsche Musik vom Feinsten von der „Domstadtbande“ freuen. „Ne Schwadlappe“ war ebenso dabei wie „Die Henkelmänchen“ und Reiner Roos als „Ne närrische Kommissar“. Ebenfalls zu Gast: „Trompeter Markus Rey“, der „Jeck noh Note“ und „Josephine Ohly“. Tänzerische Darbietungen präsentierte die „Tanzgruppe Original Kölsch Hännes’chen“. Aus der Heimat mit dabei waren die Tanzgruppe der „Löstige Höndche Nettersheim e.V.“ und die „Blos mer jeht un Bumskapell“.

Sagenhaft tolle Unterstützung

Unter den Gästen war auch Maria Jentgen. Die stellvertretende Vorsitzende der Mechernich-Stiftung freute sich auf die fünfte Kneipensitzung, nicht nur wegen des Programms, sondern auch, weil die Erlöse der Sitzung dem guten Zweck der Stiftung gewidmet sind. Sie hieß die Gäste daher sehr herzlich willkommen und dankte gleichzeitig für die sagenhaft tolle Unterstützung.

Veranstalter Hans-Dieter Hahn-Möseler betonte: „Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle Künstler kostenlos auftreten und den weiten Weg aus dem schönen Köln hier zu uns suchen und der Erlös an die Mechernich-Stiftung geht.“ Der Obergartzemer stellt dafür alljährlich gemeinsam mit seinem Bühnenpartner Rainer Krewinkel, die besser bekannt sind als „Botz un Bötzje“, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Neben den Künstlern tragen auch das Team der Obergartzemer Event-Löven mit ihrer Technik und das Magu mit seinen Räumlichkeiten dazu bei, dass die Spende für die Mechernich-Stiftung üppig ausfällt. Denn beide verzichten auf Technik- und Raummiete.

Bereits jetzt, konnten die Veranstalter stolz verkünden, dass für die in Aussicht stehende sechste Kneipensitzung im kommenden Jahr schon über 100 Karten verkauft wurden. Damit stehe einer erfolgreichen Fortsetzung nichts mehr im Wege.

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Aus alter Wurzel neue Kraft – Ein partizipatives Kunstprojekt des Künstlers Tim Berresheim in Aachen

Aachen – Simulierte Wirklichkeiten in der frappierenden Präzision alter Meister: Tim Berresheim erzeugt komplexe Bildwelten, die sich aus dem Spannungsfeld von Computertechnologie und der Befragung der eigenen Wirklichkeit entwickeln. Nun macht der weltweit erfolgreiche Künstler mit dem groß angelegten Kunstprojekt „Aus alter Wurzel neue Kraft“ die Stadt zum Thema, in der er lebt: Aachen.

Ausgangsort ist der „Büchel“ im historischen Zentrum der Stadt. Seit dort das alte Parkhaus abgerissen wurde mit dem Ziel, unter dem Dachgedanken „Wohnen, Wissen, Wiese“ einen neuen urbanen Raum mit hoher Lebensqualität zu entwickeln, hat sich der Platz als temporärer Ort lebendiger Transformation etabliert, der in vielfacher Weise bespielt und ausprobiert wird.

„Freudvolle Navigation auf unsicherem Terrain“

Tim Berresheim lädt alle Aachener*innen ein, sich im Rahmen des Kunstprojekts „Aus alter Wurzel neue Kraft“ mit dem geschichtsträchtigen Ort und seiner Umgebung auseinanderzusetzen, in alte und neue Lebenswelten einzutauchen, den vielen Transformationsprozessen der Vergangenheit nachzuspüren und selbst an der aktuellen Transformation als Schnittstelle zur Zukunft teilzuhaben. Dort, wo Geschichte und Zukunft der Stadt sich begegnen, soll eine digitale und analoge Visualisierung der „freudvollen Navigation auf unsicherem Terrain“ stattfinden, sagt Tim Berresheim. „‚Aus alter Wurzel neue Kraft‘, ein Motto von deutschen Schützenbruderschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts, steht für mich für alte, handwerkliche Arbeitsweisen, die in neuester Technologie neue Wirksamkeit entfalten. Das beschreibt für mich nicht nur einen kreativen Prozess, sondern legt auch die Methode nahe, wie ich mit den Teilnehmer*innen sehr konkret am Projekt arbeite: Wir wenden kunsthandwerkliche Techniken wie Frottage, Schraffuren, Collage an und transformieren sie zum Beispiel mittels Augmented Reality in etwas künstlerisch Neues.“

Erste Präsentation am 16. Dezember in der Salvatorkirche

Den Anfang dieses partizipativen Projekts gestaltet der Künstler strukturiert: zusammen mit Kindern der Grundschule am Fischmarkt und Schüler*innen des Kaiser-Karls-Gymnasiums sowie des vhs Colleges, die in Workshops den Umgang mit Handwerkzeugen des Wandels kennenlernen. Dazu gehören zum Beispiel Augmented-Reality- und 3D-Scanning-Workshops sowie Zeichen- und Modellierkurse, analog und digital. Die Schülerinnen erleben den Umgang mit Hochleistungscomputern und iPads mit Bildbearbeitungsprogrammen, Augmented-Reality-Apps, Laserscannern und 3D-Scannern, erhalten aber auch Zugang zu klassischem Kunsthandwerken. Beim gemeinsamen Location-Scouting sollen spannende Orte ausfindig gemacht werden. Während die Umgebung gescannt wird, erhalten die Schüler*innen zugleich Unterricht in Stadtgeschichte und dem Bedienen neuester Mittel der Kunstproduktion.

Heinrich Brötz, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Kultur der Stadt Aachen, zeigt sich begeistert: „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher Herkunft und kultureller Erfahrung nehmen an dem Kunstprojekt von Tim Berresheim teil. Sie erkunden ihre Heimatstadt Aachen mittels neuster Technologie und hinterlassen Spuren, die das Projekt aufnimmt. Damit wird eine kreative Auseinandersetzung mit dem urbanen Raum angestoßen, die in diese Zeit gesellschaftlichen, aber auch städtebaulichen Wandels passt und von der wir alle lernen und profitieren können.“

Die entstehenden „Transformationsleistungen“ sollen immer wieder an unterschiedlichen Orten öffentlich zugänglich gemacht werden. Den Anfang macht die Salvatorkirche. Hier werden am 16. Dezember 2023 ab 15 Uhr die ersten Ergebnisse der Kollaboration zwischen Künstler und Teilnehmer*innen präsentiert. Um 16 Uhr folgt ein Flötenkonzert (Salvatorkirche, Salvatorberg 1, Aachen, Eintritt frei!)

Digitale Bildung spielerisch erlernen

Das Projekt verknüpft tradiertes Wissen auf regionaler Ebene mit den Herausforderungen der heutigen Zeit. Eines der Ziele ist es dabei, digitale Bildung in spielerischer Form an Schulen zu fördern, Hemmschwellen zum technologischen Fortschritt abzubauen und Technik wohlwollend an das Curriculum zu schmiegen. Gleichzeitig streben Tim Berresheim und sein Team eine inklusive Herangehensweise an, indem verschiedene Altersgruppen und Bildungsstände, aber auch vulnerable Gruppen wie Menschen mit Fluchterfahrung in den Herstellungsprozess einbezogen werden. Dieser Prozess wird auch unterstützt durch die Etablierung des Kunstwerkes im öffentlichen Raum. Es werden innerhalb des Prozesses und im anschließenden Ausstellungsformat vereinfachte Zugänge geschaffen, die zur Demokratisierung von Kunst beitragen. Zudem fördert diese Form von Kollaboration die regionale Identität, indem lokales Wissen durch den Einbezug junger Menschen modernisiert und neue geteilte Realitäten geschaffen werden, die Inklusion, gemeinsame Perspektiven und Vielfalt ermöglichen. Die transformative Kraft der Kunst bietet die Möglichkeit, neue Perspektiven zu eröffnen und auf emotionaler und kreativer Ebene Veränderungen herbeizuführen. Die positiven Auswirkungen des Projekts auf die Gemeinschaft und das Stadtgebiet sind vielfältig. Es schafft Zugänge zu Kunst und Kultur im öffentlichen Raum und findet somit auch Platz außerhalb formaler Institutionen. Auch fordert das Projekt heraus, Kinder und Jugendliche aktiv an der Umgestaltung des Büchels zu beteiligen, aus ihrer ganz eigenen Perspektive.

Tim Berresheim, *1975 in Heinsberg, ist ein multimedialer bildender Künstler. Seine Werke umfassen 2D- und 3D-Drucke, Fotoabzüge und Plastiken, Augmented Reality-Skulpturen und -videos sowie verschiedene Kunst-am-Bau-Projekte. Bestrebt, in seinen Werken die Komplexität unserer Zeit wiederzugeben und Betrachtende vor neue Aufgaben in der Bildrezeption zu stellen, kreiert Berresheim intensive Erlebniswelten an der Schnittstelle Kunst/Forschung/Technologie.

Datenmengen statt Farbe, Pixel statt Pinselstriche, Augmented Reality statt Holzskulptur: Seit 2002 erzeugt er mit Maus und Tastatur, was alte Meister einst mit dem Dachshaarpinsel tupften. Stets verfolgt er das Ziel, mit aktuellster Technik etwas radikal Neues zu kreieren. Dabei setzt er seine Bildmanipulationen vielfältig um: Er schafft Computerbilder, Fotografien oder Siebdrucke bis hin zu ganzen Rauminstallationen, die Stillleben, Raumillusionen und Zukunftsvisionen darstellen. Das Ergebnis sind außerordentlich prägnante, eigenwillige, nicht selten rätselhafte Bilder – die sich oftmals mit einer vom Künstler entwickelten Augmented Reality App zum Leben erwecken lassen.

Berresheim lebt seit vielen Jahren mit seiner Familie in Aachen. Er fühlt sich seiner Heimatregion und der Stadt äußerst verbunden, weshalb er immer wieder gerne hier künstlerisch aktiv ist und dabei als Gegenwartsarchäologe Fundstücke und seine Kunst kontextualisiert.

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Jahrbuch 2024 des Kreises Euskirchen – „Umweltschutz und Klimawandel“ im Fokus

Euskirchen/Mechernich – Landrat Markus Ramers stellte das Buch mit Kreisarchivarin und Federführerin Heike Pütz in Nettersheim vor – Ab sofort im Handel – „Umweltschutz und Klimawandel“ lautet das Schwerpunktthema des diesjährigen Jahrbuches 2024 des Kreises Euskirchen. Dieses stellte Landrat Markus Ramers nun gemeinsam mit Kreisarchivarin Heike Pütz im nagelneuen „Holzkompetenzzentrum Nettersheim“ vor. Sie hatte das Jahrbuch federführend betreut.

17 interessante Geschichten enthält das Werk. Ob zur Flutkatastrophe von 2021 und ihren Folgen, zu biologisch-dynamischem Landbau, „wunderschönen Alleen“ oder der Rückkehr des Wolfes, der auch das Buchcover ziert. Das Buch enthält Aktuelles, Historie und „Herzensprojekte“ der Städte und Kommunen im Kreis, bei denen besonders eines Sichtbar werde: „Vielfalt“.

„Genau richtige Mischung“

Dazu zitierte Markus Ramers in seiner Eingangsrede den französischen Autor André Malraux (1901-1976): „Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern“ – vor den über 20 anwesenden „Möglichmachern“, Autorinnen und Autoren, Journalisten, der Bad Münstereifeler Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und „Weiss-Verlag“-Geschäftsführer Alexander Lenders.

Das Buch spiegele passen dazu die Entwicklung des Kreises, gerade in Sachen Naturschutz, im Laufe der Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte bis heute sehr gut wider. Er führte aus: „In das Buch ist wieder eine Menge Arbeit geflossen. Ein ideales und bezahlbares Weihnachtsgeschenk, wie jedes Jahr!“ Erhältlich sei es ab sofort im regionalen Buchhandel.

Landrat Ramers dankte Pütz für ihren Einsatz, allen Autorinnen und Autoren für ihre Beiträge und dem „Weiss-Verlag“ für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch der „VR-Bank Nordeifel eG“ galt Dank. Sie hatte „großzügige Unterstützung zum Druck des farbigen Einbandes“ geleistet.

Federführerin Heike Pütz sprach im Anschluss an den „Chef“ ebenso den Autorinnen und Autoren ihren Dank aus, mit denen eine „sorgfältige Zusammenarbeit so wunderbar geklappt“ habe. Für sie enthalte das Buch die „genau richtige Mischung“ aus verschiedensten Themen und zeige das große Engagement der Menschen im Kreis auf, gerade beim Thema Naturschutz.

So historisch wie aktuell

Egal ob die Verleihung der „Rettungsmedaille des Landes NRW“ an den Floisdorfer Bauunternehmer Hubert Schilles, der den Kollaps der Steinbachtalsperre in der Flutnacht unter Einsatz seines Lebens verhindert hatte oder ein Besuch von Außenministerin Annalena Baerbock beim DRK im Kreis Euskirchen auf Burg Vogelsang zum „internationalen Rotkreuz-Tag“ – viele besondere, historische und ergreifende Momente sind im Buch festgehalten.

Gerade das Mechernicher Stadtgebiet kommt hier aber auch mit kleineren Geschichten wie den Bienenflüsterern Ludwig Schmitz und Dennis Oesterling oder der frisch gefeierten „Goldenen Hochzeit zwischen Mechernich und Kommern“ gut weg.

Auch geschichtliche Themen, zusammengetragen und verfasst von Regionalhistorikern, wie die Kriegserinnerungen des Wollseifeners Josef Zöll, Ausführungen zur Firmenicher „Barbarakapelle“ oder zum Eisenbahnwagon „Donnerbüchse“ (ehemalige Reichsbahn) im Satzveyer Gewerbegebiet kommen dabei genauso so wenig zu kurz wie eine historische Betrachtung von Umweltfolgen der Bleisande im ehemaligen Mechernicher Bergbaurevier.

„Heimat wieder präsenter“

Ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis – das sah auch „Weiss-Verlags“-Geschäftsführer Alexander Lenders so. Er sei froh, dass die eigene Heimat wieder präsenter und interessanter für die Menschen werde. Besonders freue ihn aber auch der Weg des diesjährigen Jahrbuches zurück zur Natur.

Vor einem Gruppenfoto mit allen Beteiligten, auf das eine anregender Austausch unter den Anwesenden folgte, betonte Heike Pütz: „Nach dem Jahrbuch ist vor dem Jahrbuch.“ Und so werde sie sich auch gleich schon wieder an die Orga des nächsten Werkes machen. Dieses hat das Thema „Reisen – Entwicklung des Tourismus hier und in der weiten Welt“. Darauffolgen sollen dann „die goldenen Zwanziger Jahre“ (2026) und „Made im Kreis Euskirchen“ (2027).

„Weiss-Verlag“: „Jahrbuch Kreis Euskirchen 2024“; Verschiedene Autoren; gebundenes Buch, 240 Seiten; Preis: 9,80 Euro (D); ISSN: 1863-592X

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Mehr als nur Prickeln… Partnerschaftsverein Wachtberg e.V. lud zum Champagner-Seminar ein

Wachtberg – In Frankreich und darüber hinaus in der ganzen Welt assoziiert man mit Champagner nicht nur ein edles Getränk, sondern auch die mondäne Welt der Schönen und Reichen. Dabei gibt es in der Champagne sehr viele Winzer, die ganz unprätentiös einfach nur den besten Schaumwein produzieren, auf den sie zu Recht stolz sein dürfen.

Wenn Wachtberger Familien ihre Freunde in Wachtbergs Partner-Gemeinden im Canton La Villedieu du Clain besuchen, gehört es bei vielen Gastgebern zur typisch französischen Kultur dazu, eine Flasche Champagner zu öffnen. Ein Grund mehr für den Partnerschaftsverein Wachtberg e.V., ergänzend zu den seit Jahren bei seinen Mitgliedern sehr beliebten französischen und italienischen Kochkursen nun zu einem Champagner-Seminar einzuladen. Hiltrud und Stefan Hahn vom Champagnerkontor Rheinland führten fachkundig und mit Unterstützung der Vorstandsmitglieder Hedwig Tesch, Astrid Binz-Wald, Martina Linten und ihrem Ehemann Gerhard die 40 Gäste in die faszinierende Welt des Champagners ein. Da trockene Theorie allein nicht geeignet erscheint, die vielfältige Kultur des Champagners kennenzulernen, wurden die Gäste bereits mit einem Glas Premier-Cru-Champagner begrüßt. Anhand der dann folgenden sechs weiteren Grand-Cru-Champagner wurden die besonderen Qualitätsmerkmale der Champagnerherstellung erklärt, die Champagner zu einem Schaumwein machen, der seinesgleichen sucht. Blanc de Blancs, Blancs de Noirs, Tirage, Rosé Saignée, Remuage, Degorgement, Brioche, Perlage und viele weitere Fachbegriffe wurden erläutert, so dass manchem Gast vor lauter Informationen schwindlig wurde…oder lag es vielleicht am Champagner?

Mit dem Genuss des Champagners wurde die Stimmung lockerer und schon bald entwickelten sich an den Tischen unterhaltsame Gespräche. So änderte sich der Schwerpunkt der Veranstaltung nach dem dritten Glas weg von der Wissensvermittlung hin zu einem unterhaltsamen Abend, den man mit alten und neuen Freunden des Partnerschaftsvereins verbrachte. Denn bereits in ihren Begrüßungsworten hatten Hiltrud und Stefan Hahn darauf hingewiesen: Die wichtigste Eigenschaft des Champagners ist es, dass er Menschen zusammenführt und gemeinsame Abende zu unvergesslichen Abenden macht. Alle Teilnehmenden waren nach drei Stunden sicher: Diesen Abend würde man so schnell nicht vergessen. (Partnerschaftsverein Wachtberg e.V., Hiltrud u. Stefan Hahn)

 

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Phantastisches Wintermärchen lädt in Alsdorf wieder in den Burgpark

Alsdorf – Der Countdown läuft. Nur noch gut zwei Wochen und es startet wieder, das Phantastische Wintermärchen im Burgpark. Auch in diesem Jahr hat die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf mit Marktorganisator Toni Klein ein tolles Programm für die weihnachtliche Budenstadt im Schatten der historischen Burg auf die Beine gestellt.

Am Freitag, 1. Dezember, geht es mit der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Alfred Sonders, Toni Klein und dem Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf, Stefan Heffels, los. Zuvor hat dann die große Weihnachtsparade ab 17.15 Uhr vom Steigerweg aus startend durch die Innenstadt den Weg zum Weihnachtsmarkt hinter sich gebracht. Bis zum Sonntag, 10. Dezember, laden wieder kulinarische Genüsse, Kunsthandwerk, Kinderfreuden und ein tolles Bühnenprogramm an der Burgremise – natürlich auch wieder mit Silvi & Ralf und dem Nikolaus – ein zum Phantastischen Wintermärchen.

Und das bereits zum 25. Mal an heimeliger Stätte. Neben dem großen Einsatz von Toni Klein, Stefan Heffels und seinem Tierparkteam, ehrenamtlichen Helfern, die seit Wochen schon mit dem Aufbau der Buden beschäftigt sind, sind es besonders auch die vielen kleinen und großen Sponsoren, die den Markt ermöglichen. Vor allem die Hauptsponsoren Stadtwerke Alsdorf GmbH und die Energie- und Wasserversorgung EWV machen das Portemonnaie auf, damit die Weihnachtsmarkt-Freunde schöne Stunden beim Phantastischen Wintermärchen erleben können. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.weihnachtsmarkt-alsdorf.de

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Mayen setzt auf May – Alexander May bleibt bis 2026 Intendant der Burgfestspiele

Mayen – Seit dem 01. September 2021 stehen die Mayener Burgfestspiele unter der Regie des Intendanten Alexander May. Der Vertrag, der zunächst für drei Jahre bis zum 31. August 2024 geschlossen war, wurde kürzlich um zwei Jahre verlängert. Somit bleibt Alexander May bis zum 31. August 2026 Intendant. Die ursprüngliche Vereinbarung sah vor, dass beide Seiten zur Hälfte der Vertragslaufzeit über eine solche Verlängerung Einvernehmen erzielen.

„Ich freue mich, dass wir den Vertrag mit Alexander May nun verlängern konnten. Kunst und Kultur durchleben schwierige Zeiten, die Burgfestspiele Mayen müssen in die Zukunft geführt werden. Die Vertragsverlängerung mit Alexander May gibt uns die nötige Kontinuität, dies umzusetzen“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Schon für die kommende Spielzeit sind Veränderungen und Neuerungen geplant, auch für die Zeit nach 2024 gibt es Ideen, die Burgfestspiele zeitgemäß und modern aufzustellen. Damit beschäftigt sich auch ein Arbeitskreis unter Beteiligung der Stadtratsfraktionen. Ziel ist es angesichts steigender Kosten die Auslastung und damit die Einnahmen zu steigern. Das Programm soll einerseits ein breites Publikum ansprechen, andererseits den hohen künstlerischen Anspruch der Burgfestspiele erhalten.

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Preisverleihung zum Sparkassenriesling 2023 der Kreissparkasse Mayen

Mayen/Münstermaifeld/Region – „Weinbau Im Trischelsberg“ von Rainer Moskopp aus Mülheim-Kärlich überzeugt mit „2022 Hatzenporter Im Trischelsberg Riesling Qualitätswein“ – Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, begrüßte neben den teilnehmenden Winzern sowie den Mitgliedern der Jury zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft zur feierlichen Preisverleihung in der Alten Abfüllhalle Paulys in Hatzenport: „Elf Jahre ist es nun her, dass wir mit dem Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ eine Plattform für die Winzer und ihre Weine geschaffen haben, die deren herausragende Arbeit würdigen und unterstützen soll. Die Terrassenweinbergslandschaft der unteren Mosel mit ihren hervorragenden Weinlagen ist ein prägender Teil unserer lebenswerten Region. Wir freuen uns, dass wir diesen Wettbewerb nun bereits zum 11. Mal ohne Unterbrechung durchführen dürfen und so die Winzer und ihre Weine ehren können, die dies dank ihrer hervorragenden Qualität verdient haben.“

Karl-Josef Esch betonte, dass die Juroren angesichts der durchweg hervorragenden Qualität keine leichte Auswahl hatten: „Wir sind stolz, dass wir die Winzerinnen und Winzer unter dem Motto „Herzblut für die Terrassenmosel“ wieder begleiten und gemeinsam einen Mehrwert für die Region schaffen durften. Und dieses „Herzblut“, das Sie, liebe Winzerinnen und Winzer, in Ihre guten Tropfen stecken, das schmeckt man auch. Ganz besonders freut es uns für den diesjährigen Sieger, dass er es als Winzer, für den der Weinbau zwar nicht der Beruf, aber doch vielmehr als ein Hobby ist, auf den ersten Platz geschafft hat.“

„Die Weinkultur ist das Aushängeschild, das Markenzeichen und Identifikationssymbol unseres Landkreises Mayen-Koblenz. Insbesondere die Rieslingweine der Terrassenmosel haben sich weltweit einen Namen gemacht. Ausschlaggebend dafür ist die Qualität, die man durch das Herzblut der Winzer einmal mehr auch in den nun ausgezeichneten Weinen schmeckt. Das macht mich als Landrat besonders stolz“, so der Landrat und KSK-Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Alexander Saftig.

Teilnehmen konnten alle Rieslingweine des Jahrgangs 2022 der Weinbergslagen in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf. Zur Probe eingereicht wurden in diesem Jahr insgesamt 38 Weine von 17 Weinbaubetrieben.

In einer Blindverkostung bewerteten Offizialprüfer und Weinspezialisten bereits im Oktober in Löf alle Weine in Form einer Qualitätsweinprüfung mit Punktzahlen. Die zwölf bestbewerteten Weine kamen dann in die zweite Proberunde, an der 13 weitere Jurymitglieder teilnahmen. Hierzu zählten neben Landrat Dr. Alexander Saftig auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Vertreterinnen und Vertreter der Presse, KSK-Filialleiter in Münstermaifeld Klaus Wermes sowie KSK-Verwaltungsratsmitglied Claudia Blotzki.

Geleitet wurden alle Blindverkostungen von Thomas Ibald von der Landwirtschaftskammer, der den Wettbewerb wieder mit großer Expertise und Engagement fachlich begleitet hat.

Aus den besten drei Rieslingen konnte sich in der finalen 3. Runde der „2022 Hatzenporter Im Trischelsberg Riesling Qualitätswein“ vom Weinbau im Treischelsberg von Rainer Moskopp aus Mühlheim-Kärlich durchsetzen. Den 2. Platz belegte der „2022 Hatzenporter Kirchberg Riesling Spätlese“ vom, Weingut Josef Weckbecker aus Moselkern. Auf den 3. Platz schaffte es der „2022 Hatzenporter Kirchberg Riesling Spätlese trocken“, ebenfalls vom Weingut Josef Weckbecker.

Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel bedankten sich zum Abschluss der Siegerehrung bei allen Winzerinnen und Winzern für ihren Einsatz und ihre Teilnahme beim Sparkassen-Riesling. „Die Terrassenmosel ist ein nichtwegzudenkender Bestandteil unserer Region. Hervorragende Weine wachsen hier und werden ebenso hervorragend ausgebaut. Wir haben mit dem Wettbewerb „Sparkassenriesling des Jahres“ eine Plattform für all diese engagierten Winzerinnen und Winzer und ihre Weine geschaffen. Der große Zuspruch von Anfang an ist uns Bestätigung und Ansporn zugleich, weiterzumachen“, sind sich die beiden Vorstände Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel einig. Gemeinsam gratulierten sie den Gewinnern zu ihrem Erfolg und überreichten traditionell die Urkunden und Glastrophäen.

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Joe Wulfs Wonderful World of Christmas am 30. November 2023 in der Stadthalle Münstermaifeld

Polch/Münstermaifeld – In der Weihnachtszeit präsentieren Joe Wulf und seine Gentlemen of Swing schönste Swingtitel, American Standards und deutsche Weihnachtlieder. Erleben Sie die großen Hits wie “I’m Dreaming Of A White Christmas” oder “Let It Snow, Let It Snow” im typischen Joe Wulf-Sound. Schwelgen Sie in Erinnerungen an Musiker wie Bing Crosby, Frank Sinatra oder Ella Fitzgerald, Louis Armstrong und Nat King Cole. Die sieben hochkarätigen Jazzmusiker begeistern das Publikum mit sensiblen Interpretationen der beliebtesten Weihnachtssongs und mit ihrem einzigartig swingenden Sound. Bandleader Joe Wulf hat sich im Laufe der letzten 29 Jahre seine absoluten Favoriten als kongeniale Mitmusiker in die Band geholt. Jeder einzelne ist eine Persönlichkeit und ein Spezialist an seinem Instrument. Tourneen und Konzerte führten die Band auf die Bühnen internationaler Festivals und Clubs, in Konzerthallen im In- und Ausland.

Der Bandleader Joe Wulf wurde 1997 mit dem deutschen Fachmedienpreis als bester Posaunist und Bandleader des Jahres ausgezeichnet. 2011 erhielt er die Auszeichnung Künstler des Jahres in der Sparte „Solist“.

Begleitet werden Joe Wulf and the Gentlemen of Swing von der herausragenden Sängerin Angela van Rijthoven. Sowohl solistisch, als auch in Gesangsduetten mit Joe Wulf bringt sie die „Leichtigkeit des Seins“ näher.

Wer Joe Wulf & the Gentlemen of Swing gehört hat, weiß um den unvergleichlich swingenden Sound dieser Band, die große musikalische Sensibilität von Joe Wulf und um seine unbegrenzt erscheinenden Ausdrucksmöglichkeiten auf der Posaune; wer Angela van Rijthoven je erlebt hat, kennt ihre überwältigende Bühnenpräsenz und kann sich dem runden, schönen Klang ihrer so beweglichen, beeindruckenden Stimme nicht entziehen. Beide haben sich den Klassikern des Jazz verschrieben, beide bemühen sich um seinen Erhalt. Beide haben dennoch ihre höchst eigenen Interpretationen gefunden, die diese Musik immer frisch und lebendig bleiben lässt und sie dennoch nicht ihrer Vergangenheit beraubt. „Joe Wulf’s Wonderful World of Christmas“ ist ein Programm, in dem das Publikum sowohl bekannte Titel in neuem musikalischem Gewand wiedererkennen, als auch in den Genuss hier weniger bekannter Songs kommen wird. Joe Wulf & the Gentlemen of Swing und Angela van Rijthoven werden dieses Programm zu einem Leckerbissen für Freunde des Swing und Blues machen und zu einem garantierten musikalischen Highlight!

Tickets für 16,00 € inkl. MwSt., zzgl. Vorverkaufsgebühr gibt es unter www.ticket-regional.de, allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional sowie in der Tourist-Information Maifeld, Münsterplatz 6, 56294 Münstermaifeld.

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Bundesweiter Vorlesetag am heutigen 17. November – Auch im Seligen Gerhard in Simmerath

Simmerath – Bürgermeister Bernd Goffart liest für Seniorinnen und Senioren – Am 17. November ist der bundesweite Vorlesetag. Zu diesem Anlass hat Bürgermeister Bernd Goffart den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenheims Seliger Gerhard in Simmerath vorgelesen.

Die Vorleserunde mit Kurzgeschichten über misslungene Frisierversuche einer übermütigen Enkelin oder den Melissengeist als Allheilmittel sowie einigen Gedichten war für die Seniorinnen und Senioren eine willkommene Abwechslung und beste Unterhaltung.
Auch der Leiter der Einrichtung, Thomas Pulwey, freute sich über den hohen Lesebesuch in seinem Haus. Neben dem Bürgermeister haben außerdem die Eicherscheider Landfrauen den Bewohnerinnen und Bewohnern vorgelesen.