Dieses Mal stand Bert Kantelberg, Geschäftsführer (CEO) beim international tätigen Kaller Unternehmen Papstar, Rede und Antwort in der Interviewreihe zur Dienstleistungsgenossenschaft Eifel. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress
Schleiden, 03.09.2020 – Der Region gegenüber verplichtet. Ein Gespräch mit Bert Kantelberg, Geschäftsführer (CEO) beim international tätigen Kaller Unternehmen Papstar.
Die DLG Eifel folgt einem modernen Gedanken: „Gemeinsam ist man stark“.
Bert Kantelberg: Ja, das ist für die Zukunft enorm richtig und wichtig. Als Mitgründungsunternehmen der DLG Eifel sowie Entwicklungs- und Pilotpartner des staatlich geförderten Projekts ‚Gesunde Region Eifel‘ stehen wir natürlich voll und ganz hinter der genossenschaftlichen Idee, durch gemeinschaftliches Engagement oder die Bündelung von Kräften den Einzelnen wirtschaftlich stark zu positionieren.
Ein starkes Netzwerk wie DLG Eifel macht auch die Region für Arbeitnehmer attraktiv?
Den erfolgreichen PAPSTAR-Werdegang konnten wir über mehrere Jahrzehnte von der Eifel aus vorantreiben – eine sehr lebenswerte Region; wir können uns alle glücklich schätzen, hier arbeiten und leben zu dürfen. Diese Erkenntnis gilt es jetzt an junge Menschen – Stichwort Fachkräftemangel – weiterzugeben. Ein starkes Netzwerk innovativer Arbeitgeber verschiedenster Fachgebiete kann sicherlich zu einer spürbaren Attraktivitätssteigerung der Eifel in ihrer Gesamtheit führen. Unterstützung, Rücksichtnahme, Verständnis und Gemeinschaftssinn sind Grundtugenden, die die Region seit jeher auszeichnen – daran hat sich durch die Corona-Krise nichts verändert!
Die DLG Eifel ist seit Bestehen zusammengewachsen…
Bert Kantelberg: Richtig – und noch mehr. Wir haben vor allem ein Gespür dafür entwickeln können, wofür die einzelnen Mitgliedsunternehmen stehen und was sie in ihrem Kompetenzbereich ausmacht. Das Verständnis untereinander ist zum Fundament eines lebendigen Netzwerks geworden. Als europaweit agierendes Unternehmen fühlt sich PAPSTAR auch der Region gegenüber verpflichtet, spezifisches Know-how – in welchem Bereich auch immer es gefragt sein sollte – weiterzugeben.
Wie haben Ihre Mitarbeiter von der DLG Eifel profitiert?
Bert Kantelberg: Die Förderung betrieblicher Gesundheit oder einzelne Projekte der ‚Initiative Neue Qualität der Arbeit‘ (INQA) im Rahmen des Audits ‚Zukunftsfähige Unternehmenskultur‘ haben ganz klar an Bedeutung gewonnen und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl im Unternehmen. Als jüngstes Beispiel fällt mir die Teilnahme zahlreicher PAPSTAR-Teams bei ‚Schritt4fit‘ ein. Über die Timeline unseres sehr präsenten Intranets ‚BE A PAPSTAR‘ wissen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über solche Angebote immer bestens informiert.
Was wünschen Sie sich von der DLG Eifel?
Bert Kantelberg: Die einzelnen Säulen sollten nachhaltig gestärkt werden, indem wir immer mehr kompetente Mitstreiter aus den einzelnen Mitgliedsunternehmen und für die einzelnen Themengebiete finden. Das unterstützen wir aus unseren Reihen heraus, um das genossenschaftliche Prinzip der Selbsthilfe zu untermauern.
Was erwarten Sie weiter?
Bert Kantelberg: Noch mehr Mitgliedsunternehmen. So ließen sich mittelfristig über Beiträge oder sonstige finanzielle Zuwendungen hauptamtliche Kräfte oder eine bezahlte Geschäftsführung für die organisatorische Arbeit der DLG Eifel realisieren. Sicherlich ein erstrebenswertes Ziel: Wachsen wir weiter, können wir gemeinschaftlich auch mehr erreichen und sinnvolle Synergie-Konzepte entwickeln.
Monteure der Westnetz überprüfen Stromleitungen im Netzgebiet mit einer Drohne. Foto: Westnetz
Saffig, 01.09.2020 – Zwei Monteure der Westnetz GmbH stehen am Wegesrand und schauen in die Ferne. Auch Anwohner hat ein fremdes Motorgeräusch ans Fenster gelockt. Die Blicke aller sind auf einen unbemannten Flugkörper gerichtet. Es ist eine Drohne, die
Richtung Stromleitung über Wiesen und Felder schwebt. Westnetz nutzt die neueste Technologie zur Inspektion und Instandhaltung von Leitungen im Netzgebiet.
Während der Netzmonteur die Drohne an die Leitung heranlenkt, kümmert sich ein weiterer Kollege um das Auslösen der Kamera. „Eine Überprüfung der Strommasten und Freileitungen auf diese Weise ist eine tolle Sache. Wir bekommen exakte Nahaufnahmen vom Leiterseil“, erklärt Dominik Mallmann, Netzmonteur bei Westnetz. „Bei dem Multicopter-Einsatz in unserer Region konnten wir uns von den Nutzungsmöglichkeiten der Technik überzeugen“, ergänzt er stolz.
Um eine störungsfreie Stromversorgung dauerhaft zu gewährleisten, sind regelmäßige Inspektionen des Mittel- und Hochspannungsnetzes und der Übergabestationen erforderlich. Die Sichtkontrolle von Freileitungen bedeutet in der Regel einen hohen Aufwand für die Netzmonteure der Westnetz. Mittel- und Hochspannungsleitungen müssen sie bei Störungen oder zur Kontrolle anfahren und inspizieren. Hierbei können Leitungen jedoch nur von unten kontrolliert werden, wobei zum Teil leicht ersichtliche Fehlerstellen übersehen werden. Schwer zugängliche Stellen erreichen die Monteure ausschließlich mit einem Hubsteiger.
Das Befliegen der kilometerlangen Freileitungen mit einer Drohne ist somit eine effiziente Ergänzung zur Leitungsbegehung und gewährleistet eine schnelle und optimale Fehleranalyse. Ebenso erleichtert der Einsatz der neuen Technologie die Wartungsarbeiten der Netzmonteure enorm. „Hindernisse, wie Bäume oder Büsche, können vom Multicopter umflogen werden. Das ermöglicht uns eine ideale Sichtkontrolle. Sogar bei mäßigem Wind hat die Drohne eine ruhige Lage in der Luft und liefert hochauflösende Bilder“, erklärt Dominik Mallmann. Die Drohne kontrolliert und dokumentiert gezielt Anlagenteile. Sie wird von den Netzmonteuren auf Sichtweite gesteuert. Selbst bei der Inspektion von Hochspannungsleitungen dient sie als Ergänzung zur konventionellen Helikopter-Befliegung.
Als regionaler Netzbetreiber ist die Westnetz GmbH verantwortlich für eine sichere und zuverlässige Stromversorgung. Die Überprüfung und Instandhaltung der Netze hat dabei oberste Priorität. Bisher hat Westnetz 33 Netzmonteure geschult, die eine Drohne im sicheren Abstand vom Boden aus steuern können. „Jeden Tag müssen wir die Funktionalität der Strommasten und Freileitungen garantieren.
Durch den Einsatz von Drohnen können Beschädigungen im Netz zeitnah identifiziert und Reparaturen schnell und gezielt eingeleitet werden. Diese innovative Technik hat für uns viele Vorteile. Für Inspektionsmaßnahmen muss der Strom nicht abgeschaltet werden und unsere Mitarbeiter bleiben sicher am Boden“, so Frank Kauth, Leiter des Netzbetriebs im Regionalzentrum Rauschermühle.
Mit der Anwendung dieser Technologie wird deutlich, wie Digitalisierung maßgeschneidert in den Instandhaltungsprozess der Netze umgesetzt werden kann. Für Westnetz ein wichtiger Fortschritt auf dem Weg zum digitalen Verteilnetzbetreiber der Zukunft.
Die Westnetz-Drohne
Westnetz nutzt neueste Drohnentechnologie zur Inspektion und Instandhaltung der Stromnetze. Foto: Westnetz
Die von Westnetz eingesetzte Drohne verfügt über vier Rotoren und hat ein Fluggewicht von gerade mal 900 g. Die integrierte Kamera erstellt hochauflösende Bilder, welche zur internen Dokumentation genutzt werden können. Darüber hinaus werden bei Westnetz alle eingesetzten Drohnen in der Farbe hell-orange inklusive dem Westnetz-Logo beklebt. Durch ein einheitliches Aussehen kann der Drohnensteuerer das Flugobjekt besser einsehen. Jeder erkennt die Signalfarben am Himmel und weiß, dass die orange-leuchtende Westnetz-Drohne einen rein kommerziellen Nutzen verfolgt.
Alexander May (Mitte, vorne) wird Intendant der Burgfestspiele ab der Spielzeit 2022. Foto: Jacqueline Blang/Stadt Mayen
Mayen, 28.08.2020 – Alexander May heißt der Intendant der Burgfestspiele Mayen ab der Spielzeit 2022. In der gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss und des Kulturausschusses am 27.08.2020 ist die Entscheidung gefallen. Er tritt damit die Nachfolge von Daniel Ris an, dessen Intendanten-Tätigkeit mit Ablauf der Burgfestspiele 2021 enden wird.
Alexander May, geboren 1970 in Trier, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Steinbildhauer und Steinmetz und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. 1999 gründete er die freie Theatergruppe „Fragment“, mit der er zahlreiche Produktionen in Berlin realisierte. Parallel dazu arbeitete er als Regieassistent u.a. mit Claus Peymann, Thomas Langhoff und Christoph Schlingensief. Er war seither viele Jahre als Regisseur an verschiedenen Häusern tätig, so inszenierte u.a. am Bayerischen Staatsschauspiel, Theater Essen, Theater Trier, Theater Augsburg, Staatstheater Nürnberg, Theater Osnabrück, Schauburg München, Kammeroper München und bei den Salzburger Festspielen.
Von 2018 bis 2020 arbeitete er als Stellvertretender Intendant, Chefdramaturg und Regisseur am Rheinischen Landestheater Neuss. Seit 2017 inszeniert Alexander May die jährliche Arenashow des Kaltenberger Ritterturniers mit über 200 Mitwirkenden und 10.000 Zuschauern.
In Mayen möchte May das Musical „AIDA“ (Elton John und Tim Rice), als Jugendstück „Der talentierte Mr. Ripley (Patricia Highsmith) sowie als Schauspiel „Shakespeare in Love (Marc Normann und Tom Stoppart)“ und „Faust“ (Johann Wolfgang von Goethe) zeigen. Das Motto seiner ersten Spielzeit lautet dabei „Querköpfe“.
„Die Burgfestspiele sind das Highlight im Sommer – gerade in einem Jahr, in dem wir Pandemie-bedingt auf dieses Freilichtvergnügen verzichten müssen, freuen wir uns umso mehr, dass nun der Weg für die nächsten Jahre geebnet ist“, so die Mayener Stadtspitze mit Oberbürgermeister Wolfgang Treis, Bürgermeister Bernard Mauel, Beigeordneten Thomas Schroeder und der Beigeordneten Natascha Lentes.
Biogaspartner Bitburg nehmen zentrale Biogas-Aufbereitungsanlage beim Flugplatz Bitburg in Betrieb - 45 Kilometer langes Biogasnetz. Fotoquelle: SWT/Trier
Bitburg, 25.08.2020 – Neuer Baustein für die regionale Energiewende in der Region Trier: Die Biogaspartner Bitburg GmbH hat am Flugplatz Bitburg eine Biogas-Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Sie veredelt das Rohbiogas aus sieben regionalen Anlagen. Für den Transport der Energie hat die SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH im Rahmen des Projekts Verbundnetz Westeifel ein rund 45 Kilometer langes Biogasnetz aufgebaut. Mit der Einspeisung in das bereits vorhandene Erdgasnetz kann die Edelenergie ab sofort flexibel in der Region verwendet werden, zum Beispiel zum Heizen, für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder als Kraftstoff für Nutzfahrzeuge.
„Herausragendes Projekt, das bundesweit Nachahmung finden sollte.“ Fotoquelle: SWT/Trier
An der Biogaspartner Bitburg GmbH sind SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH (51 Prozent), der Entsorgungsbetrieb Luzia Francois (34 Prozent) und die Kommunale Netze Eifel AöR (15 Prozent) beteiligt. Die erforderliche Biogas-Infrastruktur haben die Partner im Rahmen des Regionalen Verbundprojekts Westeifel mit verlegt. Aus Sicht der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken liefert das Konzept neue Lösungsansätze für die regionale Energiewende: „Die Biogaspartner zeigen, wie Bestands-Biogasanlagen auch nach dem Auslaufen der EEG-Vergütung wirtschaftlich genutzt werden können.
Als Antriebsenergie für Blockheizkraftwerke mit Wärmenutzung kann die Bioenergie schon jetzt und in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Mit dem künftig hoffentlich noch weiterwachsenden Biogasverbund haben wir in Rheinland-Pfalz ein einmaliges Vorzeigeprojekt vorzuweisen: Aus diesem Anlagenverbund gesammeltes, zentral aufbereitetes Biomethan ersetzt fossiles Erdgas im Netz und reduziert klimaschädliches CO2. Die Speicherung im Erdgasnetz ermöglicht die flexible Nutzung des Biomethans in anderen Sektoren: Sei es als regenerativer Kraftstoff für schwere Nutzfahrzeuge, für die hocheffiziente Wärme-Erzeugung bis hin zur bedarfsgerechten Rückverstromung. Das zeigt das Potenzial von speicherbarem Biogas für die Sektorenkopplung und ist in dieser Form ein herausragendes Projekt, das bundesweit Nachahmung finden könnte und sollte.“
Alle Regeln werden eingehalten. Fotoquelle: SWT/Trier
Neben der Aufbereitungsanlage war insbesondere die Vernetzung der vorhandenen Biogas-Anlagen eine nicht alltägliche Herausforderung für die zuständige Genehmigungsbehörde SGD Nord: „Ich freue mich, dass wir einen weiteren Meilenstein im Rahmen der Planungen des regionalen Verbundnetzes Westeifel in Betrieb nehmen können. Neben der Trasse haben wir mit einem großen Team auch die Aufbereitungsanlage und die Erweiterung der Aufbereitungstechnik auf den beteiligten Höfen überprüft und genehmigt. Während für die Zulassung der Leitungstrasse mittlerweile schon ein routiniertes Verfahren abläuft lag die Herausforderung darin, die Ertüchtigung und Nachrüstung der Biogasübergabestationen für alle Anlagen parallel und fristgerecht zu genehmigen. Besonders erfreulich ist, dass dies trotz der Verschärfung des Regelwerkes beim Gewässerschutz, der Anlagensicherheit und der Luftreinhaltung gelungen ist, die den Landwirten viel abverlangt hat“, erklärt Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.
„Jeder macht das, was er am besten kann.“ Fotoquelle: SWT/Trier
Mit der Inbetriebnahme erreichen auch die Kommunale Netze Eifel AöR (KNE) einen Meilenstein im Rahmen des Verbundprojekts. „Wir organisieren als öffentliche Hand gemeinsam mit Privaten die regionale Energiewende in der Eifel. Mit der Aufbereitung und Speicherung von Biogas im normalen Gasnetz erhöhen wir den Effizienzgrad der vorhandenen Biogasanlagen enorm und lösen das Problem des Speicherns von erneuerbarer Energie“, freut sich der Landrat des Eifelkreises und Verwaltungsratsvorsitzender der KNE Dr. Joachim Streit. „In dieser Zusammenarbeit macht jeder Partner das, was er am besten kann: der Landwirt bleibt Besitzer, Betreiber und Zulieferer seiner Anlage auf seinem Hof, muss sich jedoch um Aufbereitung, Infrastruktur, Einspeisung und vor allem Vermarktung dieses regional-grünen Edelproduktes nicht kümmern. Letzteres, die Vermarktung, machen die Landwerke Eifel – regionaler geht es nicht – und somit ist das Produkt auch für Endkunden zugängig, und alle Haushalte, die über einen Erdgashausanschluss verfügen, können aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Dr. Peter Hamacher, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH.
Der regionale Energieabgleich rückt näher
„Als wir vor sechs Jahren mit dem Projekt begonnen haben, war unser übergeordnetes Ziel der regionale Energieabgleich. Mit der Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage sind wir diesem Ziel ein gutes Stück nähergekommen, denn das Bio-Erdgas ergänzt die Stromerzeugung als Solar- und Windkraft ideal und bietet neue Flexibilitätsoptionen. Außerdem können wir den Ansatz als Grundlage für grünen Wasserstoff nutzen, erzeugt aus regionalem Überschussstrom in Power-to-gas-Anlagen“ erläutert Arndt Müller, Vorstand der Stadtwerke Trier und der Kommunalen Netze Eifel abschließend.
Schritt für Schritt: So wird aus Rest- und Rohstoffen Bio-Erdgas. Fotoquelle: SWT/Trier
1.Schritt: Das Biogas wird dezentral gereinigt
Die Landwirte produzieren Rohbiogas aus landwirtschaftlichen Reststoffen (Gülle, Festmist, Futterreste) und nachhaltig angebauten nachwachsenden Rohstoffen. Dieses Rohbiogas besteht zu etwa 53 Prozent aus Methan (CH4) und ca. 46 Prozent aus Kohlendioxid (CO2). Darüber hinaus enthält es in sehr geringen Konzentrationen Sauerstoff, Schwefelwasserstoff, Stickstoff, etc. Im ersten Aufbereitungsschritt, der Reinigung, werden diese Inhaltstoffe durch Aktivkohlefilter direkt auf den Höfen zurückgehalten. Anschließend wird das Rohbiogas gekühlt und in das Biogasnetz eingespeist und über ein rund 45 Kilometer langes Rohbiogasnetz zur zentralen Aufbereitungsanlage nach Bitburg transportiert.
2. Schritt: Das Biogas wird zentral zu Bio-Erdgas aufbereitet
In Bitburg wird das einströmende Rohbiogas in einem bis zu 5.300 Kubikmeter fassenden Speicher gesammelt und von dort in die Aufbereitungsanlage geleitet. Bei der Aufbereitung wird – vereinfacht ausgedrückt – das CO2 aus dem Rohbiogas entfernt. Dazu wird das Rohbiogas mit rund 3 bar in spezielle Druckbehälter gepresst. Diese sogenannten Adsorber sind mit Aktivkohle gefüllt, die durch den Druck die CO2-Moleküle bindet (= adsorbiert). Das so gereinigte Biogas besteht zu 98 Prozent aus Methan und kann nun weiter aufbereitet werden. Die Biogasaufbereitungsanlage ist auf die Verarbeitung von 1.800 Normkubikmeter pro Stunde Rohbiogas ausgelegt. Das abgetrennte CO2 bietet optimale Voraussetzungen für den Aufbau einer Power-to-gas-Anlage. So kann aus regionalem Überschussstrom erzeugter Wasserstoff zu Bioerdgas umgewandelt und in der bestehenden Infrastruktur gespeichert werden.
3. Das Bio-Erdgas wird in das vorhandene Erdgasnetz eingespeist
Erdgas unterscheidet sich je nach Netzgebiet in seinen brennstoffspezifischen Kennwerten. Daher übernehmen die Stadtwerke Trier als Betreiber des Erdgasnetzes die Aufgabe, das aufbereitete Rohbiogas auf die exakten Brennstoffeigenschaften des Bitburger Erdgasnetzes zu überführen und auf den erforderlichen Netzdruck anzupassen.
Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ist zunehmend digital unterwegs. Das hat Auswirkungen sowohl für die Bürger als auch für die Mitarbeiter. Grafik/Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Region/Kreis MYK, 21.08.2020 – 1996 startete die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als erster Landkreis in Rheinland-Pfalz mit einer eigenen Homepage. Was heute völlig normal ist, war damals eine absolute Neuheit. Seitdem hat sich viel verändert, doch die Innovationsfreude wird bis heute im Kreishaus gelebt und nimmt durch die zunehmende Digitalisierung eine immer größere Bedeutung ein.
Was heißt eigentlich Digitalisierung für die Verwaltung? Eine zentrale Herausforderung ist es, Verwaltungsleistungen nach außen für den Bürger digital anzubieten und nach innen medienbruchfrei abzubilden. Dabei geht es um elektronische Akten, digitale Arbeitsabläufe und Onlinedienstleistungen, aber auch darum, wie diese Themen an die Mitarbeiter in der Verwaltung und an die Bürger herantragen werden können.
„In den vergangenen Monaten hat sich im Kreishaus im Hinblick auf die Digitalisierung einiges getan. Die Einrichtung der Koordinierungsstelle Digitalisierung war die richtige Entscheidung. Das Team ist hochmotiviert, ebenso wie alle Fachbereiche und das Jobcenter. Wir haben das klare Ziel, schnell auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, um dadurch einen optimalen Service für alle Bürger zu gewährleisten“, erklärt Landrat Dr. Alexander Saftig.
Frau Dr. Stefanie Hubig ist derzeit auch die Präsidentin der Kultusministerkonferenz. Fotoquelle: BVMW/Ministerium
Feusdorf, 19.08.2020 – Laut aktuellem Pisa-Test liegen deutsche Schülerinnen und Schüler über dem internationalen Durchschnitt. Deutschland schafft es allerdings nicht mehr in die Spitzengruppe. Jugendliche in Ländern wie Estland, Finnland, Hongkong, Irland, Polen oder Singapur schneiden in allen Themenbereichen besser ab als deutsche Schüler.
Weiterhin hängt in Deutschland der Schulerfolg stärker von der sozialen Herkunft ab, als im internationalen Schnitt.
In der Bildungspolitik gibt es also viel “Luft nach oben”.
Am Dienstag, 01.09.2020 können Sie von 8:30 Uhr bis 9:30 in einem Webtalk mit Frau Dr. Stefanie Hubig Ihre Fragen rund um Bildung diskutieren. Frau Dr. Stefanie Hubig ist derzeit auch die Präsidentin der Kultusministerkonferenz.
Bitte um Anmeldung per E-Mail an hans-peter.pick@bvmw.de, Leiter Trier-Eifel-Mosel des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft.
Die Lage ist weiterhin angespannt, besonders bei den Caterern. Quelle: ots
Region, 15.08.2020 – Trotz zunehmender Normalisierungen im Lebensalltag und fortschreitender Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus musste das rheinland-pfälzische Gastgewerbe auch im Juni 2020 deutliche Umsatz- und Beschäftigungsverluste im Vergleich zum Vorjahresmonat hinnehmen. Auch für das erste Halbjahr ergibt sich ein hohes zweistelliges Minus.
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lagen die Umsätze im Juni real, also um Preisveränderungen bereinigt, 41 Prozent unter denen vom Juni 2019. Nominal bzw. in jeweiligen Preisen betrug der Umsatzrückgang 40 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich um 21 Prozent.
Gegenüber Mai 2020 gab es real ein Umsatzplus von 66 Prozent. Auch die Zahl der Arbeitnehmer entwickelte sich gegenüber dem Vormonat positiv (plus 8,5 Prozent).
Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen
In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, reduzierten sich die Erlöse im Juni 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat real um 39 Prozent. Deutlich schlechter verlief die Umsatzentwicklung bei den Caterern und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen: Hier beliefen sich die Rückgänge auf 61 Prozent. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, registrierte ein Minus von 31 Prozent. Mit einem Umsatzrückgang von 43 Prozent ist die Lage im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, unverändert angespannt. Gegenüber Mai gab es aber mehr als eine Verdoppelung der Umsätze (plus 116 Prozent). In der Gastronomie lagen die Umsätze um 43 Prozent über den Werten vom Mai 2020.
Beschäftigung
Der Beschäftigungsabbau fällt auch im Juni 2020 mit einem Minus von 21 Prozent sehr hoch aus. Die Zahl der Vollzeitkräfte ging gegenüber dem Vorjahresmonat um sieben Prozent zurück, die der Teilzeitkräfte um 28 Prozent.
Zeitraum Januar bis Juni
Im ersten halben Jahr in 2020 lagen die Umsätze real um 41 Prozent niedriger als in den ersten sechs Monaten 2019 (nominal: minus 40 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten reduzierte sich um 16 Prozent. Der Rückgang bei den Teilzeitkräften fiel mit 21 Prozent deutlich höher aus wie der bei den Vollzeitkräften (minus 6,5 Prozent).
Das bei TechniForm produzierte Meltblown-Vlies wird für die Herstellung von TechniSat-Gesichtsmasken eingesetzt, welche im TechniSat-Werk in Schöneck/Vogtland vom Band laufen.
Nerdlen, 14.08.2020 – Dieser Stoff ist in der aktuellen Zeit heiß begehrt und ziemlich rar. Die Rede ist vom Meltblown, einem Vlies aus synthetischem Material, das für die Herstellung von Atemschutzmasken benötigt wird.
Die letzten Monate haben gezeigt, dass es immer wichtiger wird, unabhängig von Importen zu agieren, wenn es um Produkte für die allgemeine Grundversorgung geht – und Atemschutzmasken gehören mittlerweile dazu. Genau aus diesem Grund hat sich TechniSat dazu entschlossen, Gesichtsmasken in Deutschland zu produzieren. Doch der Grundstoff für die Maskenproduktion, das Meltblown-Vlies, ist ebenfalls kaum vorhanden und die Nachfrage ist sehr groß. Grund genug für TechniForm, den Kunststoffspezialisten aus Nerdlen, in die Produktion von Meltblown einzusteigen.
Höchster Qualitäts-standard in der ProduktionVliesstoff besteht aus hauchzarten Kunststofffäden. Bei der Herstellung wird zunächst der Kunststoff Polypropylen geschmolzen, bis er die gewünschte Konsistenz hat. Dann fließt er durch winzige Düsen und bildet darunter einen hauchdünnen Faden. Dieser muss jedoch noch dünner gezogen werden. Dazu wird der geschmolzene Faden geblasen. Deshalb heißt es auch „Schmelzblasen“, also Meltblown-Vlies. Da die Kunststofffäden immer noch warm sind, kleben sie zusammen und bilden ein Netz, das nur dann für die Maskenproduktion geeignet ist, wenn es gewissen Anforderungen entspricht.
Das Meltblown-Vlies ist essenziell für die Filterung allerhand Schadstoffe aus der Luft und muss somit hohen Qualitätsstandards entsprechen. Daher werden bei TechniForm regelmäßig Qualitätskontrollen durchgeführt. Getestet werden Grammatur, Luftdurchlässigkeit und Filterwirkung. Durch diese Kontrollen kann man direkt erkennen, ob sich im Produktionsprozess etwas geändert hat. Nur so kann Spitzenqualität Made in Germany dauerhaft gewährleistet werden.
TechniSat setzt bei der Maskenproduktion auf das Meltblown-Vlies von TechniForm
Auf die Qualität von TechniForm Meltblown-Vlies wird auch TechniSat bei der Produktion von Atemschutzmasken setzen. Das Unternehmen aus Daun produziert bereits Gesichtsmasken für den täglichen Gebrauch. Mit dem Melblown, das zurzeit in Nerdlen produziert wird, werden im TechniSat-Werk im sächsischen Vogtland Atemschutzmasken hergestellt, die dem offiziellen Standard der FFP2 entsprechen. Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Masken) sind Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) im Rahmen des Arbeitsschutzes und haben die Zweckbestimmung, den Träger der Maske vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen zu schützen. Sie filtern sowohl die eingeatmete als auch die ausgeatmete Luft und bieten daher sowohl Eigenschutz als auch Fremdschutz.
Mit dem neu aufgebauten Maschinenpark für Vlies-Produktion, wird TechniForm zur Sicherung der Meltblown-Herstellung in Deutschland beitragen. Für das Unternehmen aus Nerdlen, das zu der Techniropa Holding GmbH gehört, ist das ein großer und verantwortungsvoller Schritt.
TechniForm, der Kunststoffspezialist aus der Eifel ist ein Unternehmen der Techniropa Holding GmbH
Die TechniForm GmbH ist ein modernes Kunststoffunternehmen mit eigenem Werkzeugbau inklusive Werkzeugkonstruktion, sowie eigener Teilefertigung, Teileveredelung und robotergestützter Baugruppenmontage. Durch ständige Innovationen und Optimierung der Prozesse gewährleisten die Kunststoffspezialisten effiziente Lösungen für ihre Kunden. Ein hochmoderner Maschinenpark und ein motiviertes Team garantieren höchste Qualitätsstandards. So profitieren die Kunden in doppelter Hinsicht von einer Zusammenarbeit mit der TechniForm GmbH.
Gleichzeitig ist TechniForm Teil des industriell geprägten Firmenverbundes der Techniropa Holding GmbH. Dieser Verbund von Unternehmen mit unterschiedlichen und spannenden Geschäftsfeldern blickt auf eine mehr als 40-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Durch einen kontinuierlichen Austausch der Holding-Firmen und die Nutzung von Synergien in verschiedenen Bereichen ist man in der Lage, sehr spezifische und individuelle Produkte in herausragender Qualität anzubieten. Das Thema Umweltschutz hat bei der TechniForm einen hohen Stellenwert. In der Firmenphilosophie misst man dem Schutz der Umwelt eine besondere Bedeutung bei. Während des gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozesses wird alles darangesetzt, möglichst umweltschonend zu produzieren. Beispielsweise verzichtet die TechniForm GmbH durch ein modernes Heizungskonzept auf jegliche fossilen Brennstoffe. Als Wärmequelle wird die Prozesswärme der Spritzgussmaschinen zurückgewonnen und bei Bedarf durch Wärmepumpen unterstützt.
Landkreis Mayen-Koblenz fördert Ideen und Engagement für nachhaltigen Wandel. Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Region/Kreis MYK, 07.08.2020 – Sich ein eigenes Projekt ausdenken, das dem Klimaschutz und Nachhaltigkeit zugutekommt, dafür ein Preisgeld erhalten und zusätzlich mit bis zu 20.000 Euro bei der Umsetzung der Idee unterstützt werden – möglich macht das der vom Landkreis Mayen-Koblenz ins Leben gerufene Wettbewerb für einen nachhaltigen Wandel. Einsendeschluss ist der 30. September.
„Wir erwarten keine seitenlange Ausarbeitung. Die Konzeptskizze umfasst lediglich eine Seite, bei der die Idee kurz und knackig vorgestellt werden soll“, macht Nico Hickel, einer der Klimaschutzmanager des Landkreises deutlich. Vorhaben sind von „einfachen“ Mitfahrerbänken, über Konzepte zur regionalen Mobilität bis hin zu Ideen der Umweltbildung und nachhaltigen Veränderungen vor Ort denkbar. Der Wettbewerb setzt ganz bewusst keine thematischen Grenzen, da oft nur technische und aufwendige Lösungen im Fokus stehen, wenn es um Klimaschutz geht. „Erneuerbare Energien ausbauen, Gebäude energetisch sanieren und dämmen, Elektroautos kaufen und Ladeinfrastruktur installieren oder auch die Beseitigung von Schottergärten sind typische Themen und ohne Frage unerlässlich“, sagt René Leßlich, der zweite Mayen-Koblenzer Klimaschutzmanager. Dieser Wettbewerb solle aber vor allem diejenigen ansprechen, deren Ideen, Motivation und Möglichkeiten bisher nicht ausreichend gewürdigt wurden oder umsetzbar waren. „Gerade jüngere Menschen wie Schüler, Studenten oder Auszubildende möchten etwas bewegen und den Klimaschutz oder die Energiewende vor Ort gestalten. Oft fehlen dafür aber finanzielle Mittel oder geeignete Strukturen“, so Leßlich.
Die eingereichten Konzepte sollten sich auf einen der Themenschwerpunkte Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung, regionale Produkte, Mobilität oder auch Biodiversität beziehen. Einreichen können Einzelpersonen, Gruppen und Vereine ihre Konzeptideen bis zum 30. September. Eine Expertenjury wird dann die eingereichten Konzepte bewerten. Die ersten drei Plätze werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Zudem erhält der erste Platz vom Landkreis Mayen-Koblenz eine Projektunterstützung von bis zu 20.000 Euro zur Realisierung der Konzeptidee.
Teilnahmebedingungen:
Der Konzeptinhalt muss innerhalb des Landkreises Mayen-Koblenz realisiert werden, auf die genannten Themenschwerpunkte eingehen und einen regionalen, ökologischen oder sozialen Mehrwert für die Bürger des Landkreises bieten. Die Konzepte sollen nicht primär gewinnorientiert angelegt sowie realistisch und zeitnah umsetzbar sein.
Das perfekte Pendler- und Stadtrad, Cooper E-Disc. Foto: TechniBike
Daun, 30.07.2020 – Das Fahrrad erlebt durch den Boom der E-Bikes derzeit eine beeindruckende Renaissance – auch in der Eifel-Mosel-Region. Deutlich mehr Radfahrer als noch vor zehn Jahren rollen auf unseren Straßen und den ausgewiesenen Fahrradwegen in der Eifel-Mosel-Region. So hat sich die Zahl der Radfahrer in vielen deutschen Regionen in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt, wobei der Trend zum Fahren mit elektrischem Antrieb ganz klar zum E-Bike geht.
Und das obwohl E-Bikes aufgrund der elektrischen Motoren und Akkus wesentlich schwerer sind als ein herkömmliches Fahrrad ohne Motor und ohne Akku. Die meisten E-Bikes wiegen zwischen 20 und 25 Kilogramm. Die Reduzierung des Gewichts ist eines der Hauptanliegen bei Entwicklung neuer E-Bike Modelle. Jeder, der schon einmal ein 25 kg schweres Rad eine Treppe hochgetragen hat, kennt den Grund.
Dass es auch wesentlich leichter geht, beweist die in der Vulkaneifel-Kreisstadt Daun ansässige Firma TechniBike GmbH mit dem Cooper Bike, einem urbanen E-Bike, das weniger als 13,8 Kilogramm auf die Waage bringt. Das sind satte 6 Kilogramm leichter als das Durchschnittsgewicht der meisten E-Bikes.
Auf den ersten Blick nicht als E-Bike zu erkennen, Cooper E-Disc. Foto: TechniBike
Die TechniBike GmbH präsentiert mit dem „Cooper E“ und dem „Cooper E Disc“ bildschöne E-Bikes mit automobiler Historie und edler Optik aus dem Hause Cooper – John Cooper, dem Erfinder des MINI.
In Kooperation mit dem Unternehmen TechniBike wurden die ersten Cooper E-Bikes, das „Cooper E“ und das“ Cooper E Disc“ auf den Markt gebracht. Mit den neuen Cooper E Bikes fällt man auf – durch Understatement – stylisch, elegant und auf das Wesentliche reduziert. Das „Cooper E“ ist das perfekte Pendler- und Stadtrad und auf den ersten Blick nicht als E-Bike zu erkennen. Das „Cooper E Disc“ ist mit hydraulischen Scheibenbremsen und einem wartungsfreien Carbon-Riemenantrieb ausgestattet und daher besonders etwas für technisch innovative Fahrer.
Edle Optik aus der Eifel – Mit den neuen Cooper E-Bikes fällt man auf – durch Understatement. Foto: TechniBike
Bei den Cooper E-Bikes wird optisch wie technisch auf Minimalismus gesetzt. Auf wartungsanfällige Schaltung wird ebenso verzichtet wie auf ein Display oder gar ein Bedienelement für den Antrieb. Mit einem Gesamtgewicht von weniger als 13,8 kg und einem vollintegrierten Hinterradnabenmotor mit Rekuperation, so dass der Akku während der Fahrt geladen werden kann, sind sie hightech pur. Die superleichten Cooper E-Bikes brauchen auch selten eine Steckdose und bieten dieselbe ‚KERS‘-Technologie (Bremsenergierückgewinnung), die in der Formel 1 eingesetzt wird. Zudem kann das System über App individuell konfiguriert werden.
Wir haben das „Federgewicht“ im Alltag getestet. Das Fahren mit dem Cooper E-Bike macht eine Menge Freude. Die Möglichkeit, den Akku unterwegs selbst aufladen zu können, lädt sogar hin und wieder zum Spielen ein und macht das Fahren irgendwie kurzweilig. Wir fanden es jedenfalls super.
Die Cooper E-Bikes gibt es in vier einzigartigen Farben: Matt Black, Deep Gloss Blue, Matt Brilliant White und Matt Dark Cocoa, sowie als Variante mit Kettenantrieb und Felgenbremse für 2.499 € und als Variante „Disc“ mit Carbon-Riemenantrieb und hydraulischen Scheibenbremsen für 2.799 €. Die Scheibenbremsen bringen das Rad unabhängig vom Wetter immer gleich sicher zum Stehen und der Riemenantrieb ist nicht nur herrlich leise, sondern auch das lästige Nachschmieren der Kette entfällt. Gerade denjenigen, die auch gerne mal bei schlechtem Wetter unterwegs sind, sei das neue Cooper E Disc also wärmstens ans Herz gelegt.
Die TechniBike GmbH ist exklusiver Rechteinhaber für Entwicklung, Herstellung und den weltweiten Vertrieb dieser Cooper E-Bikes. Weitere Infos finden Sie unter www.techniBike.de
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