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Hilfsprogramm „Film ab NRW“ gestartet: Kinos erhalten Unterstützung in Pandemie-Zeiten

Region Eifel/Düsseldorf, 05.01.2021 – Die Kinobetriebe in Nordrhein-Westfalen können ab sofort finanzielle Hilfen beantragen. Staatssekretär Liminski: Wir lassen die Kinos in dieser schwierigen Situation nicht alleine. Die Staatskanzlei teilt mit: Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen können ab Montag, 4. Januar 2021, finanzielle Unterstützung im Rahmen des Hilfsprogramms „Film ab NRW“ beantragen.

Mit dem Hilfsprogramm will die Landesregierung der Filmwirtschaft in Zeiten der Corona-Pandemie unter die Arme greifen und so die Vielfalt der nordrhein-westfälischen Kinolandschaft sichern. In dem Hilfsprogramm „Film ab NRW“ stehen insgesamt bis zu 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär Nathanael Liminski: „Kinos sind nicht nur magische Orte des Filmerlebens, sondern auch ein kultureller Treffpunkt jeder Innenstadt – und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Filmland Nordrhein-Westfalen. Mit „Film ab NRW“ will die Landesregierung ein deutliches Signal für die Kinos in dieser schwierigen Situation setzen und stärkt damit auch insgesamt den Film- und Medienstandort Nordrhein-Westfalen.”

Das Kinojahr 2020 stellte Kinobetreiber in Nordrhein-Westfalen Corona-bedingt vor enorme Herausforderungen. Die insgesamt rund 230 Kinos waren nur rund acht Monate geöffnet, wodurch die Zuschauerzahlen und Umsätze der Branche erheblich sanken. Allein im ersten Halbjahr 2020 ging der Umsatz in Nordrhein-Westfalen laut Filmförderungsanstalt von 95,8 Millionen Euro auf rund 46,5 Millionen Euro zurück. Dies entspricht einem Minus von rund 51,4 Prozent (Zahlen für das Gesamtjahr 2020 liegen aktuell noch nicht vor).

Alle Hinweise zur Antragsstellung sowie die entsprechende Richtlinie für die sogenannten Billigkeitsleistungen sind auf der Website des Projektträgers Jülichs unter www.ptj.de/projektfoerderung/film-ab-nrw abrufbar.

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Impf-Start im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg, 05.01.2020 – Die Impfungen in stationären Pflegeeinrichtungen im Eifelkreis Bitburg-Prüm laufen an. Freiwillig geimpft werden Personengruppen der höchsten Priorität, zu denen die Bewohner von Seniorenheimen zählen; das dort tätige Pflegepersonal wird nach zuvor geklärter Impfbereitschaft ebenfalls geimpft. Eingesetzt wird der von der EU-Kommission zugelassene Covid-19-Impfstoff des Anbieters BioNTech.

Ermöglicht hat dies der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. gemeinsam mit dem Landesverband in Verhandlungen mit dem Land Rheinland-Pfalz. Der DRK-Kreisverband hat hierzu vor Ort ein mobiles Impf-Team aufgebaut, das die Seniorenheime nach Terminvereinbarung anfährt. Die derzeitige Mengenplanung ermöglicht eine zügige Versorgung aller Seniorenheime mit ausreichend Impfstoff, auch für eine zweite Impfung. Vorgesehen ist, dass allen 17 Einrichtungen im Eifelkreis bis Mitte Februar die erste und zweite Impfung angeboten wird.

Nach bisherigem Stand finden die ersten 384 Impfungen von Bewohnern und Mitarbeitern in drei Einrichtungen noch in dieser Woche statt. Die für den Eifelkreis zuständigen Impfkoordinatoren fragen  parallel die Impfbereitschaft in den übrigen Einrichtungen ab, sodass weitere Seniorenheime kurzfristig folgen werden.

Landrat Dr. Joachim Streit lobt die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz: „Durch die hervorragend funktionierende Partnerschaft mit dem DRK können wir im Eifelkreis die von Corona gefährdetste Gruppe möglichst schnell impfen. Das gibt Entspannung in den Seniorenheimen und nimmt den Druck von den Intensivstationen der Krankenhäuser.“ Parallel beginnt heute die Terminvergabe für Impfungen im Impfzentrum in Bitburg. Für die Terminvergabe ist ausdrücklich das Land zuständig; Informationen werden telefonisch unter 0800-5758100 oder im Internet unter www.impftermin.rlp.de erteilt. Des Weiteren bietet der Bund unter Tel. 116 117 eine zentrale Info-Hotline an.

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DigitalPakt Schule: Rund 1,4 Millionen Euro für Schulen im Landkreis Vulkaneifel

Daun/Mainz, 05.01.2021 – Der Landkreis Vulkaneifel erhält im Rahmen des DigitalPakt Schule über die Investitions- und Strukturbank Rhein-land-Pfalz (ISB) einen Zuschuss in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro.

Die Förderung ermöglicht es dem Landkreis, an den sieben Schulen in seiner Trägerschaft die Voraussetzung für digitales Lernen zu schaffen. „Digitale Bildung kann Schule nicht ersetzen, aber sie bietet viele Möglichkeiten für das Lernen und Lehren. Die Digitalisierung unserer Bildungslandschaft hat in den vergangenen Monaten einen enormen Schub erfahren, diesen Schub verstetigen wir jetzt bei digitaler Infrastruktur, Ausstattung mit Tablets und Laptops und in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften.

Die Bundesmittel leisten hierbei einen wichtigen Beitrag“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Mit dem Zuschuss sind unter anderem die Vernetzung der Schulgebäude und drahtlose Netzwerkzugänge in den Unterrichtsräumen vorgesehen. „Ich freue mich, dass es uns im Rahmen des DigitalPakt Schule gelingt, unsere kreiseigenen Schulen flächendeckend mit einer leistungsfähigen digitalen Bildungsinfrastruktur auszustatten und damit fit für die Zukunft zu machen. Um junge Menschen bestmöglich für ihre berufliche Zukunft in einer sich ständig verändernden digitalen Welt vorzubereiten, sind entsprechende Lern- und Arbeitsbedingungen für Schülerinnen und Schüler unabdingbar“, sagte Landrat Heinz-Peter Thiel.

Für die rund 400 Träger von 1.600 Schulen in Rheinland-Pfalz stehen im DigitalPakt Schule insgesamt rund 240 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung, die mit dem zehnprozentigen Eigenanteil der Schulträger aufzustocken sind. Gefördert werden etwa Verkabelung, drahtloses Internet sowie digitale Anzeige- und Arbeitsgeräte. Die Bearbeitung erfolgt in Rheinland-Pfalz durch die ISB als Förderbank des Landes: „Medienkompetenz gewinnt im Informationszeitalter immer weiter an Bedeutung. Es freut uns sehr, dass wir einen Beitrag zur Verbesserung des medienpädagogischen Angebots an rheinland-pfälzischen Schulen leisten können“, sagt Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB.

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Rheinland-Pfalz krempelt die Ärmel hoch: Terminvergabe System startet mit Zehntausenden Anmeldungen für Corona-Schutzimpfung

Region/Mainz, 04.01.2021 – Rheinland-Pfalz ist heute sehr erfolgreich in die Terminvergabe für die 31 Impfzentren des Landes gestartet. Innerhalb von nur sechs Stunden konnten zwischen 8 und 14 Uhr insgesamt knapp 28.000 Terminregistrierungen vergeben werden. Hinzu kommen noch rund 15.000 offene Terminregistrierungen, zu denen von der Impfdokumentation eine Mail verschickt wurde, die noch durch die anfragenden Personen bestätigt werden muss. Ein Großteil der Terminregistrierungen erfolgte über die Internetseite. An der Telefonhotline konnten in den ersten sechs Stunden mehr als 1.445 Termingespräche geführt werden. Alle registrierten und impfberechtigten Personen erhalten nun innerhalb von wenigen Tagen ihre beiden konkreten Impftermine sowie einen Aufklärungsbogen, der zum Impftermin ausgefüllt mitzubringen ist, per E-Mail beziehungsweise per Post.

„Der Ansturm auf die Terminvergabe für Impfungen war gigantisch – das freut uns sehr, da es ein starker Indikator für eine hohe Impfbereitschaft in Rheinland-Pfalz ist“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Kleinere Probleme, die zum Start solcher Großprojekte auch ob des großen Andrangs unweigerlich auftreten, konnten schnell bis mittags behoben werden. Sehr positiv ist, dass ein Großteil der Anruferinnen und Anrufer zu der Gruppe der Menschen gehörte, die auch wirklich für eine Impfung priorisiert sind.“

„Mit den nun so schnell vergebenen Impfterminen ist sichergestellt, dass die vorhandenen und absehbar verfügbaren Impfdosen in den kommenden Tagen und Wochen auch tatsächlich in einem sehr großen Umfang an die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer verimpft werden können, die laut Impfverordnung des Bundes zur Gruppe der höchsten Priorität gehören. Voraussetzung dazu ist, dass Impfstoff zur Verfügung steht“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Die Ministerin rief dazu auf, dass alle diejenigen, die über einen Internetzugang verfügen und zur Gruppe gehören, die zuerst geimpft wird, den Onlinezugang zur Terminvereinbarung unter www.impftermin.rlp.de zu nutzen.

Hintergrund:

Die Terminvergabe ist im Internet unter impftermin.rlp.de sowie telefonisch unter der 0800/5758100 (montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr, sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr) erreichbar.

Im Rahmen der Terminvergabe erfolgt eine strukturierte Datenabfrage, um die Impfberechtigung und die Impffähigkeit festzustellen. Nach der Impfverordnung des Bundes gehören zur Gruppe der höchsten Priorität, die zuerst geimpft wird, Personen über 80 Jahre, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Personal in der ambulanten und stationären Altenpflege, Personal mit besonders hohem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen und Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu schutzbedürftigen.

Die Datenabfrage umfasst Alter, mögliche Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und Beruf. Zudem erfolgt eine Abfrage hinsichtlich möglicher Kontraindikationen:

  • Akute behandlungsbedürftige Erkrankungen, insbesondere bei fieberhafter

Infektionskrankheit

  • Alter jünger als 16 (bei BioNTech-Impfstoff) bzw. 18 Jahre
  • Schwangerschaft
  • schwere immunsupprimierende (chronische) Krankheit
  • eine Chemotherapie innerhalb der letzten 6 Monate
  • eine Organtransplantation innerhalb der letzten 12 Monate
  • eine andere Impfung innerhalb der letzten 2 Wochen.

Generell werden zusätzlich Angaben zur Medikamenteneinnahme abgefragt, da diese Hinweise auf das Vorliegen einer Kontraindikation oder zu besonderen Vorsichts-maßnahmen bei der Impfung ergeben.

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Erste 1000 Impfdosen in der Grafschaft eingetroffen

Ahrweiler/Grafschaft, 04.01.2021 – Rund 1000 Impfdosen gegen das Coronavirus sind heute im Landesimpfzentrum des Kreises Ahrweiler in Grafschaft-Gelsdorf eingetroffen. Noch in dieser Woche können nun die ersten BewohnerInnen in Senioreneinrichtungen des Kreises geimpft werden. Auch im Impfzentrum selbst fällt am 7. Januar der Startschuss der Impfkampagne.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir nun endlich mit den Impfungen beginnen können, nachdem unser Kreis bei der ersten Impfstoff-Lieferung des Landes nicht berücksichtig werden konnte. Mit Blick auf die besonders gefährdeten Gruppen zählt jeder Tag. Aber klar ist, dass wir erheblich größere Impfstoffdosen und diese so schnell wie möglich brauchen, um die Kapazitäten unseres Impfzentrums ausschöpfen zu können“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts.

Auch Fabian Schneider, Impfzentrumskoordinator, und sein Stellvertreter, Daniel Blumenberg, begrüßen den Impfstart: „Bereits seit Mitte Dezember steht die Infrastruktur des Impfzentrums. Der bundesweiten Impfstrategie folgend, werden zunächst die über 80-Jährigen sowie das im Impfzentrum und in den mobilen Impfteams eingesetzte Personal geimpft. Anspruchsberechtigt für Schutzimpfungen mit höchster Priorität sind ferner Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege tätig sind.“

An der Impfung interessierte BürgerInnen können sich seit heute, 4. Januar 2021, bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de melden. „Aufgrund des enormen Andrangs kann es insbesondere in der Anfangsphase zu Überlastungen der Landes-Hotline kommen. Auf die Terminvergabe hat das Gesundheitsamt leider keinen Einfluss, da diese ausschließlich über das Land erfolgt“, so Fabian Schneider. Deshalb werden die BürgerInnen des Kreises gebeten, sich bei Fragen direkt an die zuständigen Stellen des Landes zu wenden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landes unter www.corona.rlp.de.

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Kreis Ahrweiler unter den recyclingpapier-freundlichsten Landkreisen Deutschlands

Ahrweiler, 04.01.2021 – Der Kreis Ahrweiler gehört auch im Jahr 2020 zu den recyclingpapierfreundlichsten Landkreisen in Deutschland. Im Papieratlas-Landkreiswettbewerb 2020 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreichte der Kreis gemeinsam mit drei anderen Landkreisen den fünften Platz.

Durch die konsequente Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel leistet der Kreis Ahrweiler einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte der Kreis Ahrweiler im vergangenen Jahr eine Einsparung von mehr als 1.098.000 Liter Wasser und über 226.000 Kilowattstunden Energie bewirken.

Der Papieratlas bildet seit drei Jahren den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Landkreise ab. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Landkreistag. Der Wettbewerb erreichte 2020 mit 40 Landkreisen einen Teilnehmerrekord. Auch bei der durchschnittlichen Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel stellten die Landkreise mit 85 Prozent einen neuen Rekord auf.

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Bistum Trier beklagt Defizit in zweistelliger Millionenhöhe

Region/Trier, 04.01.2021 – „Trotz allem viele
Gestaltungsmöglichkeiten“ sieht der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. Das hat er bei der Vorstellung der Haushaltsplanung 2021 und des Geschäftsberichts 2020 am 17. Dezember in Trier gesagt. Zu den bekannten Herausforderungen wie die Umsetzung der Synodenbeschlüsse, der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Raum der Kirche, die zurückgehenden finanziellen Ressourcen oder wachsenden Kirchenaustrittszahlen seien mit der Corona-Pandemie eine weitere dazugekommen. Dennoch sei er „ein wenig zuversichtlicher“.

Zwar müsse das Bistum mit weniger Ressourcen auskommen; allein in 2020 mit rund 10 Prozent, also etwa 30 Millionen Euro, weniger Kirchensteuern. „Auch im kommenden Jahr rechnen wir mit 22 Millionen Euro weniger Einnahmen.“ Da werde es umso notwendiger, „dass wir unsere Ziele in den Blick nehmen und entscheiden, wofür wir unsere Ressourcen verwenden wollen und welche konkreten Aufgaben vorrangig angegangen werden“. Dies werde möglich, weil nach den Klärungen mit Rom das Bistum nun ein klares Zielbild für die weitere Kirchenentwicklung vor Augen habe.

„Welche Wege führen uns zum Ziel?“

„Mit einem klaren Ziel vor Augen lässt es sich auch leichter unterscheiden“, sagte der Verwaltungschef des Bistums: „Welche Wege führen uns zum Ziel, welche führen uns davon weg? Welche Aufgaben belasten uns, welche fördern und motivieren uns auf das Ziel hin? Was ist sinnvoll zentral anzulegen, was sollte dezentral und vor Ort behandelt und entschieden werden?“ Er kündigte einen „Prozess der Aufgabenkritik“ an, der helfen soll, „die vorhandenen Ressourcen im Bereich Finanzen wie auch Personal sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen“.

Verlust 2021: 46,6 Mio. Euro

Der Haushaltsplan für 2021, den Manfred Wagner, Leiter des Strategiebereichs „Ziele und Entwicklung“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier vorstellte, sieht einen Verlust von 46,6 Mio. Euro vor. Operativen Erträgen in Höhe von 421 Mio. Euro stehen Aufwendungen von 433,4 Mio. Euro gegen. Diesem negativ geplanten Verwaltungsergebnis von minus 12,4 Mio. Euro stehen Finanzerträge von 16,5 Mio. Euro und Finanzaufwendungen von 53,9 Mio. Euro entgegen, so dass der Haushaltsplan insgesamt ein Defizit ausweist.

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Impfstart im Kreis Ahrweiler Anfang Januar -Terminvergabe für Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf startet am 4. Januar 2021

Ahrweiler, 03.01.2021 – Nachdem der Kreis Ahrweiler zum Impfstart am 27. Dezember keinen Impfstoff seitens des Landes Rheinland-Pfalz zugewiesen bekommen hatte, werden ab dem 4. Januar 2021 auch im Kreis Termine für die Corona-Schutzimpfungen durch das Land vergeben.

„Endlich können wir damit beginnen, die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen aktiv vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamtes.

Die Corona-Schutzimpfungen im Impfzentrum Grafschaft-Gelsdorf starten am 7. Januar 2021. „Die Organisation der Corona-Impfungen war und ist für alle Beteiligten eine Mammutaufgabe. Wir freuen uns alle sehr, dass es endlich losgeht“, so Fabian Schneider, Impfzentrumskoordinator des Kreises. Zunächst hat die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe der über 80-Jährigen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Sie wird postalisch informiert. Interessierte Bürger aus dieser Gruppe können sich ab dem 4. Januar 2021 aber auch aktiv bei der zentralen Terminvergabestelle des Landes über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de melden.

Hiervon unabhängig bereiten sich derzeit die Senioreneinrichtungen im Kreis auf die Impfungen durch die mobilen Impfteams vor und stehen hierzu in engem Austausch mit dem Impfzentrumskoordinator des Kreises. Wann die Impfungen beginnen, hängt letztendlich von der Meldung über die Impfbereitschaft der Senioreneinrichtungen an die Landeskoordinationsstelle ab. „Vor allem in den Senioreneinrichtungen ergeben sich hohe Infektions- und Sterberaten. Jede Impfung hier kann dazu beitragen, Leben zu schützen“, so Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss.

Zum Hintergrund: Da zu Beginn des offiziellen Impfstarts nur wenig Impfstoff verfügbar war, wurde in Rheinland-Pfalz zunächst Einrichtungen in den Regionen ein Impfangebot gemacht, in denen zum Stichtag 16. Dezember eine überdurchschnittliche Sieben-Tages-Inzidenz vorlag. Dies war und ist im Kreis Ahrweiler nicht der Fall.

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Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin – Mit Hoffnung in das neue Jahr

Berlin, 01.01.2021 – “ Nie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das alte Jahr als so schwer empfungen und nie haben wir trotz aller Sorgen und mancher Skepsis mit so viel Hoffnung dem neuen Jahr entgegengesehen, so Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Ihrer Neujahrsansprache.

Hier ( Neujahrsansprache ) kommen Sie zur Neujahrsansprache / Video unserer Bundeskanzlerin ! 

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Starker Andrang in Naherholungs-Gebieten, Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen appellieren, zuhause zu bleiben!

StädteRegion Aachen, 30.12.2020 – „Problematischer“ Besucherandrang in Naherholungsgebieten – bitte bleiben Sie Zuhause! Das gilt auch für die Silvesternacht.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, auf Kurztrips in die Eifel oder in andere Naherholungsgebiete zu verzichten. Da die Parkplätze wegen der hohen Zahl an Tagesbesuchern in den vergangenen Tagen vielerorts nicht ausreichten, mussten Polizei- und Ordnungskräfte zur Verstärkung hinzugerufen werden, um die Einhaltung der Maskenpflicht und die geltenden Kontaktbeschränkungen umzusetzen. „Große Menschenansammlungen erhöhen immer das Risiko einer weiteren Ausbreitung der Pandemie“, mahnen die Krisenstäbe.

Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören Kontakte zu reduzieren sowie die AHA+AL-Regeln zu beachten (Abstand halten, Hygieneregeln einhalten, Alltagsmasken tragen, Corona-Warn-App installieren und lüften). Die Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin bestehen: Treffen im öffentlichen Raum ohne Einhaltung des Mindestabstandes sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt zu reduzieren. Maximal dürfen sich fünf Personen treffen, wobei Kinder bis einschließlich 14 Jahre bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitzählen. Das gilt auch in der Silvesternacht.

In dieser Ausnahmesituation gilt: Je mehr Menschen sich an die Empfehlungen und Regeln halten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, die Ausbreitung des Virus einzugrenzen.

Helfen Sie mit: Halten Sie Abstand, halten Sie zusammen!

Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt gegenüber der Meldung von Dienstag 170 mehr nachgewiesene Fälle. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 14248. 12435 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 272. In den vergangenen Tagen sind zwei 84-jährige Frauen sowie fünf Männer im Alter von 68, 82, 84, 85 und 91 Jahren verstorben, die zuvor positiv auf das Corona Virus getestet wurden. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1541 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 174.

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

 

Kommune Aktiv Gesamt 7-Tage-Inzidenz*
Aachen 639 6077 168
Alsdorf 120 1284 174
Baesweiler 57 912 137
Eschweiler 151 1358 189
Herzogenrath 95 1181 155
Monschau 16 204 111
Roetgen 69 214 231
Simmerath 72 344 182
Stolberg 189 1607 227
Würselen 129 1061 163
noch nicht lokal zugeordnet 4 6  
Gesamtergebnis 1541 14248 174

 *Sieben-Tage-Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner berechnet.

Gemeinsames Abstrichzentrum am Aachener Tivoli bleibt Silvester und Neujahr geschlossen.

Das Gemeinsame Abstrichzentrum (GAZ) bleibt am 31. Dezember (Silvester) sowie am 01. Januar (Neujahr) geschlossen. Ab Samstag, den 02.01.2021 hat das GAZ wieder regulär geöffnet.

Die Termine werden nur ONLINE vergeben unter www.staedteregion-aachen.de/gaz. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst.

Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem festen Termin eingeladen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält.

Erreichbarkeit des Bürgertelefon zum Jahresende
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen. Am 31. Dezember sowie am 01. Januar ist das Bürgertelefon nicht zu erreichen.

Infos zu aktuellen Entwicklungen
Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf www.staedteregion-aachen.de/corona.