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Spendenlauf der Grundschule Kürrenberg – Einrichtungen auch in diesen Zeiten unterstützen

Mayen-Kürrenberg, 18.11.2020 – Die Grundschule Kürrenberg veranstaltet alle zwei Jahre einen Spendenlauf für den guten Zweck. So lernen die Schüler*innen, sich für andere einzusetzen. In diesem Schuljahr stand nun dieser Spendenlauf wieder an.

Aufgrund der aktuellen Lage konnte er jedoch nicht wie in den vergangenen Jahren im Wald mit vielen freiwilligen Helfer*innen stattfinden. Die Kinder, Eltern und Lehrerinnen waren sich allerdings einig: Ausfallen lassen ist keine Alternative. Besonders in diesen Zeiten ist es wichtig, Gutes zu tun und andere nicht zu vergessen. Außerdem mussten und müssen die Kinder auf vieles verzichten, sodass das „Event“ Spendenlauf umso wichtiger war. Der Sportplatz in Kürrenberg stellte eine gute Möglichkeit dar, da er sehr gut einzusehen ist. So konnte die Aufsicht nur durch die Lehrerinnen und ohne zusätzliche Helfer*innen gewährleistet werden.

Spendenübergabe an die Wildvogelpflegestation. Foto: Privat

Nachdem ein alternativer Ort gefunden war, stellte sich die Frage, wohin das Geld gespendet werden soll. Es kamen viele Ideen zusammen und die Schüler*innen stimmten ab. Gewählt wurden die Wildvogelpflegestation in Kirchwald und das Tierheim Mayen.

Dann hieß es für die Kinder: Spender*innen suchen. Dabei zeigten sie in ihrer Freizeit viel Einsatz.

Am 17.09. und 18.09.2020 war es endlich so weit: Am ersten Tag  war die Kombiklasse 1-2 und am zweiten die Kombiklasse 3-4 dran. Fleißig und ausdauernd liefen alle Kinder ihre Runden. Besonders herausragende Leistungen erbrachten aus der Kombiklasse 1-2 Ella Martini mit 41 Runden und aus der Klasse 3-4 Alexander Gilles mit 61 Runden.

Anschließend ging es zur Schule zurück. Hier bekamen alle Kinder ein Getränk und konnten noch einmal gemütlich picknicken. Am Ende des Spendenlauftags waren sich die Schüler*innen einig: Es war eine gelungene, sportliche Abwechslung.

Nach dem Spendenlauf sammelten die Kinder das Geld ein. Insgesamt erliefen die Schüler*innen der Grundschule Kürrenberg 2230 Euro. Eine großartige Leistung! So konnten der Wildvogelpflegestation und dem Tierheim jeweils 1115 Euro übergeben werden.

Am 29.10.2020 kamen Frau Fenkes und Frau Efe von der Wildvogelpflegestation in die Grundschule. Zur Überraschung der Kinder brachten Sie einen Igel aus der angeschlossenen Igelpflegestation mit.

Auch die Mitarbeiterinnen des Tierheims staunten über die hohe Spendensumme. Gerade entsteht ein neues Hundehaus, bei dem jeder Euro gebraucht wird.

Ganz besondere Anerkennung gilt den Kindern und ein großes Dankeschön geht an die Spender*innen.

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Theaterverein „Einigkeit“ Wallenthal sagt die ganze Spielzeit ab – „Gesundes Wiedersehen 2021“

Kall-Wallenthal, 17.11.2020 – „Dörpstheater“ ist in der Eifel „schwer in“ – meist erfreuen die engagierten Ensembles wie das des Theatervereins „Einigkeit“ in Wallenthal ihr treues Stammpublikum mit herzerfrischenden Komödien. Vermutlich täte ein derber Schwank in diesen trüben Tagen vielen Gemütern gut, aber ausgerechnet die Pandemie ist auch Schuld daran, dass kein Theater gespielt werden darf.

In der Hoffnung auf ein besseres Jahr 2021 und eine erfreuliche Theatersaison nächsten Herbst und Winter kündigte Agnes Klinkhammer, die Schriftführerin des Wallenthaler Theatervereins, am Wochenende das „Aus“ für die aktuelle Spielzeit auf der Theaterbühne in der Wallenthaler Dorfhalle an.

Klinkhammer schreibt: „Wir kommen damit der Empfehlung für Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus nach. In der Hoffnung auf Veranstaltungen im nächsten Jahr wünschen wir allen Gesundheit und ein baldiges Wiedersehen.“

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Erster virtueller Spendenlauf: Anmeldungen sind ab 18. November im Internet möglich

Kall/Mechernich, 16.11.2020 – Am Nikolauswochenende für Läufer, Jogger und auch für Wanderer – Die einst an Leukämie erkrankte Annika (20) aus Eicks organisiert mit ihrer Mutter den ungewöhnlichen Lauf-Event zugunsten der Hilfsgruppe Eifel – Anmeldungen sind ab 18. November im Internet möglich – Sponsoren gesucht.

„Aufgeben“ war nie die Option für die heute 20 Jahre alte Annika Karwanska aus Eicks, die vor 15 Jahren an Leukämie erkrankte und Monate lang auf der Kinderkrebsstation der Bonner Uni-Klinik behandelt wurde – und zwar erfolgreich. Heute ist die junge Frau kerngesund und Studentin im dualen System Gesundheitsmanagement beim Förderkreis der Uni-Klinik, in der sie damals auf der Kinderkrebsstation behandelt wurde. Der Förderkreis baut derzeit auf dem Klinikgelände ein neues Familienhaus, in dem Angehörige während der Behandlung ihrer schwerkranken Kinder wohnen können.

Annika ist eine passionierte Läuferin, die auch schon erfolgreich am bekannten Köln-Marathon teilgenommen hat. Jetzt haben sich die 20-Jährige und deren Mutter Carmen entschieden, am ersten Dezember-Wochenende einen virtuellen Nikolaus-Spendenlauf zu Gunsten der Hilfsgruppe Eifel zu organisieren. Dazu werden noch Sponsoren gesucht.

Annika will etwas zurückgeben

„Durch meine Leukämie-Erkrankung kamen wir damals mit der Hilfsgruppe Eifel in Kontakt, deren Arbeit wir in dieser schweren Zeit kennen und zu schätzen lernten“, blicken Annika Karwanska und deren Mutter Carmen zurück. Die schweren Zeiten der Therapie seien für die Familie über viele Monate hinweg mit Höhen und Tiefen, Schmerzen und Angst verbunden gewesen. Mit dem virtuellen Spendenlauf wolle man der Hilfsgruppe jetzt etwas für deren Hilfe während Annikas schwerer Krankheit zurückgeben.

Annika Karwanska: „Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie fehlen der Hilfsgruppe viele dringend notwendige Spendengelder, so dass ich mit meiner Mutter überlegt habe, wie wir diesem Mangel entgegenwirken können“. So sei die Idee geboren worden, den ersten virtuellen Nikolaus-Spendenlauf zugunsten der Hilfsgruppe zu organisieren.

Motivation für eine gute Tat

Mutter Carmen: „Ein virtueller Spendenlauf ist eine Alternative zu einem klassischen Laufevent mit hunderten oder auch tausenden Teilnehmern, das ja nun aktuell nicht möglich ist. Mit dem Spendenlauf wollen wir die Motivation der Menschen erhalten, eine gute Tat zu vollbringen“. Mutter und Tochter ist es jetzt wichtig, dass am virtuellen Spendenlauf viele Menschen teilnehmen; egal ob als Läufer, als Jogger, als Wanderer oder auch eventuell als Sponsor.

Als Termin für den Spendenlauf ist das Nikolauswochenende am 5. und 6. Dezember ausgewählt worden, wobei jeder Teilnehmer von einem beliebigen Ort aus starten kann.  Der virtuelle Lauf wird über das Internet abgewickelt und dokumentiert. Im Zeitraum von Samstag, 5. Dezember, um 5 Uhr, bis Sonntag, 6. Dezember, um 18 Uhr, kann jeder am virtuellen Nikolaus-Lauf teilnehmen.

Die Strecke, nach deren Länge sich auch das Startgeld richtet, darf dabei beliebig gewählt werden. Angeboten sind die Distanzen beim Laufen mit fünf bis zehn Kilometer für ein Startgeld von zehn Euro, 15 und 21 Kilometer für 15 Euro. Walkern und Wanderern werden für jeweils zehn Euro Strecken von fünf und zehn Kilometer angeboten.

Anmelden ab 18. November

Anmeldungen zum virtuellen Nikolaus-Lauf sind möglich ab dem 18. November, 6 Uhr, über den Internet-Link www.taf-timing.de. Das Startgeld, das der Hilfsgruppe zugutekommt, wird über Sepa-Lastschrift eingezogen. Bis zum Laufende am 6. Dezember, 18 Uhr, müssen Zeit und Startnummer über den bei der Anmeldung zur Verfügung gestellten Link eingetragen werden.

Carmen und Annika Karwanska, die kürzlich selbst an einem virtuellen Spendenlauf zugunsten der Jose Carreras-Leukämiestiftung teilgenommen haben, gehen davon aus, dass es den Teilnehmern nicht nur um den sportlichen Ehrgeiz, sondern auch den sozialen Zweck geht und deshalb keine falschen Zeiten oder Fotos übermittelt werden. Dennoch werden alle Zeiten einem Plausibilitätscheck unterzogen.

Sponsoren gesucht

Damit das Startgeld zu 100 Prozent an die Hilfsgruppe-Eifel gespendet werden kann, werden noch weitere Sponsoren die Aktion gesucht, so dass Nebenkosten wie Startnummern, Ergebnisdokumentation, Urkunden oder Medaillen gedeckt werden können. Annika: „Das liegt uns wirklich sehr am Herzen“.

Das erlaufene Geld soll dem Neubau des Familienhauses Bonn zugutekommen, das derzeit auf dem Campus Venusberg neben der neuen Universitäts-Kinderklinik Bonn entsteht. In Kooperation mit dem Kaller Möbelhaus Brucker finanziert die Hilfsgruppe Eifel die Inneneinrichtung des neuen Familienhauses mit 100.000 Euro. Mit 42 Zimmern, Gemeinschaftsräumen, einer Elternküche und -waschküche, Kreativ-, Sport und Bewegungsraum wird das neue Haus ab Anfang kommenden Jahres Angehörigen, die ein schwerstkrankes Kind während der Therapie in der Klinik begleiten, einen Ort zum Durchatmen und Kraftschöpfen bieten.

In allen Laufkategorien gibt es jeweils für die ersten drei Plätze Urkunden, Medaillen und weitere Überraschungen, wobei Männer und Frauen getrennt gewertet werden. Die Ergebnisse des Spendenlaufes sind später auf der TAF-Timing-Internetseite einzusehen.

Für Informationen und Rückfragen zur Möglichkeit der Anmeldung zum Nikolaus-Spendenlauf stehen Carmen und Annika Karwanska unter 02443-7552 zur Verfügung. Dort können sich auch Sponsoren melden. Weitere Informationen unter www.taf-timing.de, Sternchenannika@aol.com, https://kinderkrebshilfe-eifel.de.

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Neujahrskonzert der Konzertreihe ‚Klassik in Mayen‘ abgesagt

Mayen, 16.11.2020 – Am 4. Januar 2021 sollte die neue Spielzeit der Konzertreihe ‚Klassik in Mayen‘ mit dem beliebten Neujahrskonzert endlich beginnen. Doch die wachsende Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland lässt ein solches Konzert, zu dem alljährlich über 300 Menschen in die St.-Veit-Kirche strömen, nicht zu. Nach Abwägung aller Aspekte und mit Rücksicht auf die Gesundheit von Orchester und Besuchern folgte die Veranstaltergemeinschaft Mayen (Kreissparkasse Mayen, Stadt Mayen, Firma MHT, WochenSpiegel und Mayen am Wochenende) jetzt dem Vorschlag des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie: Das Neujahrskonzert 2021 ist abgesagt. Eine Entscheidung, die sich die Organisatoren nicht leicht gemacht haben. Freunde klassischer Musik dürfen sich schon jetzt auf das Neujahrskonzert 2022 freuen, das für den 10. Januar des übernächsten Jahres fest eingeplant ist.

Und noch einen Lichtblick gibt es für Klassik-Freunde: Für die leider aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht begonnene Spielzeit von ‚Klassik in Mayen‘ stehen zudem noch zwei Konzerte im Kalender. Am 26. April und 31. Mai 2021 will die Rheinische wieder in Mayen auftreten.

Detaillierte Programme sowie der Vorverkaufsstart für diese beiden Konzerte werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Der Vorverkauf findet dann wie gewohnt über das Reisebüro Bell, den WochenSpiegel und die Tourist-Information Mayen statt.

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Pädagogisches Sofa – ONLINE „Abenteuer Pubertät“ oder „Vorsicht Baustelle“ am 20.11.2020 um 19:30 Uhr

Mayen, 16.11.2020 – Die Pubertät ist für alle Beteiligten ein Erlebnis, ein Aufbrechen in Unbekanntes, kurz ein Abenteuer mit vielen Chancen. Sowohl für die Jugendlichen als auch für die Eltern sind die neuen Herausforderungen nicht immer einfach zu bewältigen. Viele Eltern fragen sich auch, wie Gelassenheit und eine Haltung, die beiden Seiten dazu verhilft, auch das ein oder andere Wunder der Entwicklung zu entdecken, erreicht werden können.

Wenn auch nicht wie beim „Pädagogischen Sofa“ etabliert – gemeinsam, in gemütlicher Atmosphäre bei einem Getränk und Knabberei, möchte die Psychologin Dr. Petra Rösgen folgenden Fragen nachgehen: Entwicklungsprozesse in der Pubertät, Verhaltensweisen Jugendlicher, Kritisches Elternverhalten, Beziehungsfallen, Was hilft Eltern?

Nach einer kostenlosen Anmeldung auf unserer Homepage wird der Zugangs-Link für den Abend versendet. Anmeldung unter Kursnummer: 202-3404 auf www.fbs-mayen.de

Anmeldeschluss ist der 18.11.2020

Dies ist ein Angebot des „Netzwerk Familienbildung“ der FBS Mayen und wird durch das Familienministerium RLP gefördert.

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Corona ein Schnippchen geschlagen – Alternative Sankt-Martins-„Umzüge“ in Berg und Lückerath

Mechernich, 16.11.2020 – Alle Martinszüge im Stadtgebiet waren wegen dem mit der Pandemie verbundenen Lockdown untersagt. Was nicht heißt, dass keine „Umzüge“ stattgefunden hätten. Sowohl Sankt Martin selbst, als auch einige seiner Fans schlugen Corona ein Schnippchen – zum Beispiel in Berg und in Lückerath.

In Berg nahm der als römischer Reitersoldat verkleidete Stefan Schmitz, der designierte Nachfolger Ferdi Leys als Berger Ortsvorsteher, in der Kutsche von Udo Schäfer Platz und fuhr im Straßendorf von Haus zu Haus. Gezogen wurde das Gefährt nicht von Rentieren, wie der Schlitten von Sankt Nikolaus, sondern von den Ponys Frederik und Niko.

Vor jedem Haus, in dem ein Kind wohnt oder ein Senior, zog Sankt Martin die Zügel an – und überbrachte die freundliche Gabe der Dorfgemeinschaft in Vertretung der Heiligen Bischofs von Tours, dem das Rheinland diesen wunderschönen Brauch um Martinsfeuer, Martinszug und Martinsweck zu verdanken hat.

Martinszüge erst seit 1900

Das heutige Martinsbrauchtum ist jünger, als man vermuten sollte. Im 19. Jahrhundert war älteres Martinsbrauchtum mit Fackelläufen und Gelagen zum allgemeinen Schabernack Jugendlicher verkommen. Vor allem Lehrer und Geistliche begannen damit, das mehr oder weniger ausufernde Treiben in geordnete Bahnen zu lenken.

Ein geordneter Martinsumzug wurde 1867 erstmals am Niederrhein abgehalten (Dülken). 1886 saß in Düsseldorf der erste Martin auf einem Pferd. Um die Jahrhundertwende loderten die ersten Martinsfeuer im heutigen Kreisgebiet, um 1920 waren Sankt-Martins-Fackelzüge im Raum Mechernich obligatorisch.

Angesichts des abgesagten Lückerather Martinszuges ließ sich die fünfköpfige Familie Tesch in der Schoßbachstraße eine im wahrsten Sinne des Wortes „gangbare Alternative“ einfallen – und zog mit einem zum „Fackelwagen“ umfunktionierten Bollerwagen durchs Dorf.

Bereits am Nachmittag des „Elften im Elften“, der schon lange Martinstag war, ehe an ihm die Jecken ihre „Session“ eröffneten, standen Jona, Jaron und Kaja mit ihren Eltern Caroline und Guido in der Küche und buken Martinswecken für Schulfreunde und gute Bekannte im Dorf.

Die besuchten sie mit ihrem „Fackelwagen“ und sangen mit gebührendem Corona-Sicherheitsabstand ein selbstgedichtetes Martinslied dazu – und das ging so: „Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zieht heut nicht voran/ Corona, ja, ist schuld daran/ Sankt Martin sitzt im Sessel fein/ Drum laufen wir heut hier allein . . .“

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Leuchtende Laternen und leuchtende Kinderaugen in den städtischen Kitas von Alsdorf

Alsdorf, 16.11.2020 – Viele leuchtende Laternen und noch mehr leuchtende Kinderaugen – die hat es in den städtischen Alsdorfer Kitas rund um den St.-Martins-Tag unter Einhaltung der nötigen Schutzmaßnahmen angesichts der Corona-Pandemie gegeben. Zwar waren größere Umzüge mit Gesang und Elternbegleitung nicht möglich, doch haben die Erzieherinnen und Erzieher gemeinsam mit den Kindern abwechslungsreich gefeiert.

Dass auch in diesem Jahr in den Gruppen Laternen gebastelt wurden, versteht sich. Dabei wurden die Kinder ganz schön kreativ und nutzten zum Teil auch alte Schuhkartons und Plastikflaschen, um besondere Leuchtkörper zu entwerfen. Und wenn schon kein echtes Pferd mit einem Martin unterwegs sein durfte, halfen sich die Kinder mancherorts kurzerhand mit Steckenpferden aus, um die Geschichte der Begegnung von Martin mit dem Bettler in Szene zu setzen.

In kleinen Darbietungen innerhalb der einzelnen Gruppen präsentierten die Kinder solche Vorträge. Auch für „Laternen-Modenschauen“ – wie im Familienzentrum Kellersberg – war Platz. Und voneinander getrennt konnten in einzelnen Gruppen in vielen der Kitas sogar kleine Laternengänge auf dem Kita-Außengelände stattfinden. Gemeinsame Bilderbuchbetrachtungen, ein leckeres Martinsessen mit reichlich Weckmännern in den Gruppen – vieles wurde von den Teams in den Kitas ermöglicht. Damit die Kleinen ein zwar nicht gewohntes – aber womöglich dennoch unvergessliches – Fest während der Martinszeit feiern konnten. (apa)

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IHK bietet Basisseminar für Existenzgründer in Mayen – Der erste Schritt in die Selbstständigkeit

Region/Koblenz, 16.11.2020 – Am Freitag, 27. November 2020 findet das nächste Existenzgründerseminar des IHK-Starterzentrums Mayen-Koblenz und der IHK-Akademie Koblenz e. V. für junge Unternehmer und Existenzgründer in Mayen statt.

Wie die IHK-Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz mitteilt, wird der genaue Veranstaltungsort noch bekannt gegeben. Das Seminar beginnt um 10:00 Uhr und ist für die Teilnehmer kostenlos.

Innerhalb von fünf Stunden werden wichtige Grundlagen vermittelt. Businessplan, Finanzierung und Marketing bilden die Schwerpunkte des Seminars. Weitere Seminartermine in anderen Regionen finden Sie unter www.ihk-koblenz.de und dem Dokument 121143.

Anmeldungen sind bei der IHK-Akademie Koblenz e. V. telefonisch unter 0261 30471-30 oder per Mail an kunz@ihk-akademie-koblenz.de möglich.

 

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Schulsozialarbeit gestaltet Ferienaktionen: Erlebnis-pädagogische Ferienspiele bieten jede Menge Spaß

Jülich, 13.11.2020 – Die beiden vorgeplanten Herbstfahrten der Schulsozialarbeit konnten in diesem Jahr nicht durchgeführt werden. Um den Kindern trotzdem ein paar unbeschwerte Ferientage zu bereiten, stellten die Fachkräfte ihr Programm kurzerhand auf Tagesveranstaltungen um. Zwei Gruppen mit Grundschulkindern machten sich auf den Weg, ihre Stadt und die Umgebung mit zahlreichen spannenden Aktionen zu erkunden.

Eine Gruppe hatte als Stützpunkt die Schirmerschule. Hier konnten 13 Kinder der Grundschule Koslar und der Schirmerschule das Außengelände, die Turnhalle und die Küche mit angrenzendem Raum nutzen. Zum Programm gehörte das gemeinsame Kochen, bei dem reihum jedes Kind mithalf. Die beiden Leiterinnen der Ferienspiele Anja Laux und Yvonne Töpfer hatten für die Umsetzung ihres erlebnispädagogischen Programms fünf junge Teamer ins Boot geholt. Diese waren über mehrere Jahre selber Teilnehmer bei Ferienfahrten und übernahmen nun schon im zweiten Jahr die Beschäftigung und das Kochen mit den Kindern.

Die Kinder hatten ihren Spaß bei einer Rallye mit Entdeckungsreise durch Jülich, Teamspielen beim erlebnispädagogischen Tag, einem Ausflug zum Kölner Zoo mit abenteuerlichem zweifachem Umsteigen in Rekordzeit und einem Kreativtag mit Vorbereitung der Abschlussfeier. Nach der Nachtwanderung ganz zum Schluss waren die Kinder traurig über das Ende der Ferienspiele, denn wie jedes Jahr waren sie sich einig: „Wir haben uns angefreundet und wollen doch weiter zusammen Spaß haben“. Auf jeden Fall werden sie sich gerne an diese Woche erinnern und hoffen auf ein gemeinsames Camp im kommenden Jahr.

Aktive Herbstferien erlebte die zweite Gruppe mit elf Grundschulkinder der Nordschule unter der Leitung von Rolf Sylvester. Unterstützt wurde er von Elisabeth Fasel-Rüdebusch vom Schulverwaltungsamt und der Bundesfreiwilligendienstlerin Lara Albuszies. Für manche Kids ganz schön ungewohnt wurde es manchmal auch richtig anstrengend, so bei der Besteigung des Kohlebergs in Baesweiler. Aber von Beschwerde keine Spur – stattdessen Freude und Begeisterung pur: „Das ist der schönste Tag in meinem Leben!“ freuten sich bei sonnigem Herbstwetter gleich mehrere Kinder über den Blick in die Ferne.

Fünf Tage ging die Gruppe auf Erlebnistour in und rund um Jülich. Entdecken, spüren und etwas dazulernen, standen dabei auf dem „Stundenplan“ der aktiven Ferien. Auf einer Kuh haben bis dato auch noch nicht viele Kinder gesessen, beim Bauernhof Meyer in Boslar war auch das möglich. Tonnenweise Zwiebeln, die der Landwirt anbaut,  sorgten ebenfalls für große Kinderaugen. Sowas gibt es eben nicht alle Tage zu sehen. Und tatsächlich beißen viele der Kinder einfach rein in die rohe Zwiebel – der etwas andere Pausensnack.

Ausflüge zur Sophienhöhe mit ihrem empfehlenswerten Naturerlebnispfad, in den Alsdorfer Tierpark und die Wildniswerkstatt im Nationalpark Eifel garantierten viel Spaß und Kurzweil. Eine Führung durch die Bastionen der Zitadelle war dabei ebenso spannender wie auch geschichtsträchtiger Abschluss.

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Kötterichen: Traditionen trotzen jeder Krise und machen erfinderisch.

Kötterichen, 12.11.2020 – Aufgrund der derzeitigen Beschränkungen musste auch in Kötterichen das Programm rund um St. Martin am 11.11.2020 komplett geändert werden. Der traditionelle Festumzug mit Musikverein wurde abgesagt, stattdessen wurden die Bewohnerinnen und Bewohner gebeten, ihre Häuser festlich zu dekorieren und St. Martin auf seinem treuen Pferd mit seinem Begleiter samt Bollerwagen in Empfang zu nehmen.

Stolz ritt St. Martin von Feuerstelle zu Lichterzauber, von Kerzenschein zu Kinderlachen. Selbstverständlich ganz nach den aktuellen hygienischen Vorgaben. Der beleuchtete Bollerwagen brachte nicht nur Weckmänner für die Kinder und Senioren mit, sondern hatte auch die musikalische Untermalung an Bord. Besonders die ältere Bevölkerung war von dieser ungewöhnlichen Aktion begeistert. Oft war es ihnen zu beschwerlich bei jedem Wetter am Festumzug teilzunehmen.