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Jazz in der Nadelfabrik Aachen am Sonntag 21. November

Aachen – Karolina Strassmayer & Drori Mondlak – KLARO! with Hans Vroomans and Thomas Stabenow. Am Sonntag, 21. November, findet um 18 Uhr das Jazzkonzert „KLARO!“ von Karolina Strassmayer, Drori Mondlak, Hans Vroomans und Thomas Stabenow in der Nadelfabrik am Reichsweg statt. „KLARO!“ verbindet die Lyrik der europäischen Klassik mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Der Bogen spannt sich von kraftvoll, spritzigen Grooves zu poetischen Balladen und explosivem Swing.

Von den Leser*innen des amerikanischen Jazzmagazins „Downbeat“ wurde Karolina Strassmayer mehrmals unter die weltweit besten fünf Altsaxophonist*innen gewählt. Sie erspielte sich ihre Reputation in der New Yorker Jazzszene und ist seit 2004 Mitglied der WDR Bigband. Drori Mondlak ist Schlagzeuger und Bandleader. In seinen New Yorker Jahren hat Mondlak mit Jazzgrößen wie Frank Foster, Joe Williams, Chris Potter und Ernestine Anderson zusammengearbeitet. Der niederländische Pianist Hans Vroomans ist nicht nur Mitglied des mit zahlreichen Grammys ausgezeichneten Metropol Orkest Amsterdam, sondern auch ein gefragter Begleiter von Al Jarreau, Ivan Lins und John Scofield. Er gehört zur Fakultät des Konservatoriums von Amsterdam und gibt weltweit Workshops und Meisterkurse. Bassist Thomas Stabenow ist ein Veteran der deutschen Jazzszene. Er spielte mit vielen internationalen Jazzgrößen und war unter anderem auch Bassist von Peter Herbolzheimers „Rhythm Combination & Brass“.

Wichtige Informationen:
Die Tickets kosten 12 Euro, 6 Euro ermäßigt, und sind ausschließlich im Klenkes Ticketshop im Kapuzinerkarree erhältlich. Am Konzertabend wird es keine Abendkasse geben. Der Einlass beginnt um 17.30 Uhr. Es gilt die 3G-Regel. Ein Mund-Nasenschutz muss vorhanden sein.

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Orgel-Feierstunde in der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim am Sonntag 21. November

Euskirchen-Großbüllesheim Zum Christkönigsfest veranstaltet der Verein der Freunde und Förderer der Musik-Kultur an St. Nikolaus e. V. am Sonntag, 21. November, um 17 Uhr eine Orgelfeierstunde in der Pfarrkirche St. Michael in Großbüllesheim. Im Rahmen der kirchenmusikalischen Andacht spielt Domorganist Christoph Keggenhoff aus Speyer Werke von Nicolaus Bruhns, Georg Muffat, Justin Heinrich Knecht, Ludwig van Beethoven, Johann Christian Heinrich Rinck und August Gottfried Ritter. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Förderverein wird gebeten.

Während der Andacht, die unter dem Titel „Spiritualität erleben – in Wort und Klang“ steht, wird Diplom Theologe Georg Schneider kurze theologische Impulse vortragen. Als Besonderheit der Andacht wird außerdem der neue Leitende Pfarrer Tobias Hopmann die große Kreuzigungsgruppe feierlich inzensieren.

Christoph Keggenhoff, geboren 1957 in Mainz, studierte katholische Kirchenmusik an der dortigen Johannes-Gutenberg-Universität. Anschließend absolvierte er die künstlerische Ausbildung im Fach Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim und war zugleich als hauptamtlicher Kantor und Organist in Bonn-Bad Godesberg tätig. 1991 wechselte er an den Kaiserdom in Speyer. Dort wirkt er als Zweiter Domorganist und leitet die von ihm gegründete „Schola Cantorum Saliensis“.

Seit 1991 ist er Orgelsachverständiger und wurde 2013 auch Leiter des Referats Orgelbau der Diözese Speyer. Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch Deutschland, nach Belgien, England, Frankreich, Kroatien, Österreich und Polen sowie in die Schweiz, Ukraine und USA. Er hat mehrere CDs mit Orgelwerken aufgenommen.

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Trödelmarkt für Tiere am Sonntag 21. November im Tierheim Mechernich-Burgfey

Mechernich – Reiner Bauer, der erste Vorsitzende des Tierschutzvereines verkündet: Am Sonntag, 21. November, von 11 bis 17 Uhr, findet wieder ein großer Trödelmarkt auf dem Gelände des Tierheims Mechernich-Burgfey (Feytalstraße 305, 53894 Mechernich) statt. Es gilt die Drei-G-Regel.

Ein großer Teil der Einnahmen werde laut Tierheim für die Versorgung der Großtiere verwendet (darunter Eseln, Ponys, Schweine, Ziegen, Schafe, Hühner) sowie für Heu, Stroh und Tierarztkosten.

Für das leibliche Wohl sei gesorgt. Gerne werden auch Kunden- und Salatspenden entgegengenommen. Bitte vorab per Mail melden unter info@tsv-mechernich.de.

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Ahrtal-Benefiz-Signierstunden mit Bestseller-Autor Andy Neumann am Samstag 20. November in Mayen und Koblenz

Mayen/Koblenz – Die Buchhandlung Reuffel veranstaltet am Samstag, den 20.11.2021, zwei Benefiz-Signierstunden mit Bestseller-Autor Andy Neumann zu Gunsten der Ahrtal-Region in Koblenz und Mayen.

Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe an der Ahr hat gerade erst begonnen – eine Mammutaufgabe, die noch Jahre dauern wird und die die Menschen vor Ort nach wie vor sehr stark belastet.

Andy Neumann, Buchautor, Musiker und Kriminalbeamter, hat – selbst betroffen – in seinem Bestseller „Es war doch nur Regen!?“ ein eindringliches Zeugnis von der Flutnacht an der Ahr abgelegt.

Die Buchhandlung Reuffel unterstützt mit den Erlösen aus dem Verkauf des Buches die flutgeschädigte Buchhandlung am Ahrtor in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Treffen Sie Andy Neumann zur Signierstunde und zum Gespräch am Samstag, 20.11.2021,

  • von 11-13 Uhr in unserer Buchhandlung in Mayen (Marktstraße 13, 56727 Mayen) und
  • von 14-16 Uhr in unserer Buchhandlung am Altlöhrtor in Koblenz (Altlöhrtor 32-34, 56068 Koblenz).
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Autorenlesung mit Wolfgang Kaes am Freitag 19. November im Köllenhof – Anmeldung per E-Mail erforderlich

Wachtberg-Ließem – Auf Einladung des Wachtberger Büchereiverbundes liest der weit über die Grenzen Bonns hin bekannte Buchautor Wolfgang Kaes („Spur 24“, „Endstation“), vielfach ausgezeichneter Bonner Journalist und ehemaliger Chefreporter des Bonner-General-Anzeigers aus seinem neuen Roman „Das Lemming-Projekt“ im Kulturzentrum Köllenhof in Ließem. Beginn: 19.30 Uhr

Interview mit Wolfgang Kaes zu „Das Lemming-Projekt“

Dresen: Herr Kaes, Ihr neuer Roman beschäftigt sich mit den Schattenseiten der Internet-Netzwerke und deren Missbrauch für politische Zwecke. Gab es eigentlich einen unmittelbaren konkreten Anlass, diesen Roman zu schreiben, dieses Sujet zu wählen?

Kaes: Ja. Ich hatte per Zufall spätabends auf Arte den Dokumentarfilm „The Cleaners“ gesehen, der mich regelrecht umgehauen hat. Ein journalistisches Meisterstück. Zwei deutsche Filmemacher – Hans Block und Moritz Riesewieck – haben den hauptsächlich in der philippinischen Hauptstadt Manila gedreht, wo schätzungsweise 150.000 junge Menschen den brutalen Job machen, im Akkord und sozusagen in Handarbeit die sogenannten sozialen Medien im Auftrag der IT-Konzerne vom digitalen Giftmüll zu säubern.

Dresen: Wie sahen Ihre sicher umfangreichen Recherchen für den Roman aus? Er spielt ja u.a. in einer fast hermetisch abgeschlossenen Welt.

Kaes: Ich habe in den 42 Berufsjahren als Journalist nie über meine Recherchen gesprochen und werde es auch jetzt nicht tun. Um Quellen, um Informanten, um Menschen zu schützen. Jedenfalls verging ein ganzes Jahr mit intensiven Recherchen, bevor ich die erste Romanzeile aufgeschrieben habe.

Dresen: Und wieso haben Sie die Handlung nach Spanien verlegt und nicht auf die Philippinen, nach Manila, wo ja das Zentrum der „Cleaners“ beheimatet ist, wie Sie in Ihrem Nachwort schreiben? Und Sie haben diesen „Cleaners“ ja letztendlich auch Ihr Buch gewidmet.

Kaes: Weil es diese Löschfabriken nicht mehr nur in Manila gibt. Sondern inzwischen auch in Europa – in Ländern und Regionen mit hoher Jugendarbeitslosigkeit und stark katholischer Prägung. Ich hätte auch Polen oder Irland nehmen können. Aber da kenne ich mich nicht so gut aus. Also fiel die Wahl auf Andalusien.

Dresen: Sind die Arbeitsbedingungen der Cleaners tatsächlich so katastrophal, wie in Ihrem Roman geschildert, oder haben Sie aus „spannungstechnischen Gründen“ literarisch überhöht?

Kaes: Da ist nichts überhöht. Das ist bittere Realität. Diese Menschen ruinieren ihre seelische Gesundheit, damit die zarten Seelen der Nutzer dieser Plattformen möglichst unbehelligt bleiben. Depressionen sind extrem verbreitet, die Suizidrate ist erschreckend hoch. Es interessiert nur niemanden, weil die Löschfabriken bewusst unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung agieren.

Dresen: Durch die kürzlich bekannt gewordenen Veröffentlichungen von Frances Haugen über die Praktiken von Facebook hat Ihr Roman eine ungemeine Aktualität und Brisanz erfahren. Fühlen Sie sich bestätigt?

Kaes: Von den ersten Recherchen und der groben Konzeption eines neuen Romans bis zum Erscheinen des Buches vergehen bei mir mindestens zweieinhalb Jahre. Da habe ich natürlich immer die Sorge: Ist das Thema noch relevant, wenn das Buch erscheint? Ja, es ist relevanter denn je, wie die Aussage der ehemaligen Facebook-Managerin vor dem US-Senat bestätigt hat.

Dresen: Gefährden die Praktiken der IT-Großkonzerne Ihrer Meinung nach wirklich die Grundfesten unsere Gesellschaft, unsere Demokratie gar, wie Frances Haugen in ihrer Befragung drastisch warnte? Wenn ja: Was befürchten Sie?

Kaes: Ex-Facebook-Manager Antonio García Martinéz hat es mal auf den Punkt gebracht: „Früher hatte jeder das Recht auf eine eigene Meinung. Heute beansprucht jeder das Recht auf eine eigene Realität.“ Die selbstlernenden Algorithmen in den Großrechnern im Silicon Valley haben festgestellt, dass sich mit negativen Emotionen deutlich mehr „traffic“ erzielen lässt. Somit sorgt Hass für mehr Profit als lustige Katzenvideos. Zudem sorgen die Algorithmen dafür, dass sich die Leute, ohne es zu merken, ganz schnell nur noch in ihren homogenen Echokammern bewegen – unter Gleichgesinnten. Eine Demokratie setzt aber voraus, dass es eine Verständigung auf ein paar gemeinsame Grundwahrheiten gibt. Verständigung entsteht durch Kommunikation. Wenn aber Kommunikation zunehmend nur noch in abgespaltenen Echokammern stattfindet, es also keine gemeinsamen Grundüberzeugungen mehr gibt, dann wird das die äußerst fragilen demokratischen Gesellschaften allmählich zerstören.

Dresen: Die Büchse der Pandora ist ja inzwischen weit geöffnet: Ist Ihrer Meinung nach der Kampf gegen die digitale Hydra im Netz, ob im normalen Netz oder im Darknet, durch Reinigungsaktionen überhaupt noch zu gewinnen?

Kaes: Ich fürchte, der Kampf ist schon verloren, bevor er überhaupt richtig angefangen hat. Die Löschfabriken sind nur ein Feigenblatt, weil die etablierten IT-Konzerne zunehmend unter politischen Druck geraten. Und die Hardcore-Szene, die versichert, dass uns Bill Gates über die Corona-Impfung einen Chip unter die Haut transplantiert, wandert inzwischen in neue Netzwerke wie Telegram ab. Das Darknet wird übrigens in seiner politischen Wirkung häufig überschätzt. Das ist nämlich ein Ammenmärchen, dass die widerlichsten Formen von Hass und Hetze nur dort kursieren. Im Darknet kannst du illegal Waffen kaufen. Im frei zugänglichen Internet erzählen sie dir dann, gegen wen du die gekaufte Waffe einsetzen kannst, um deinen Hass auszuleben.

Dresen: Was treibt Ihrer Meinung so viele der Milliarden Nutzer im Netz eigentlich an, wie die Lemminge ein paar Meinungsführern und Heilsbringern hinterher zu hecheln?

Kaes: Die Sehnsucht nach einfachen Antworten in Twitter-Kürze zu komplexen Problemen in einer immer komplizierter werdenden Welt. Das ist das Erfolgsgeheimnis aller Populisten dieser Welt, die sich die Netzwerke gezielt zunutze machen.

Dresen: Herr Kaes, verstehen Sie sich als „literarischer Whistleblower“?

Kaes: Nein. Ich bin auch kein Experte. Ich mache mir nur das Wissen von Experten zunutze. Und benutze meine Romane im Genre Spannungsliteratur, um Menschen zu verführen, sich auf kurzweilige, möglichst unterhaltsame Weise mit einem Thema auseinanderzusetzen, mit dem sie sonst vielleicht gar nicht in Berührung kämen. Weil es sehr zeitaufwendig und auch anstrengend ist, die Fachliteratur zu studieren. Das nehme ich ihnen ab.

Dresen: Mir hat besonders gut gefallen, dass Sie diese aktuelle Thematik überzeugend mit einer Familientragödie verknüpft haben, die Sie dann noch in die spanische Geschichte des letzten Jahrhunderts eingebettet haben. War das erzähltechnisch nicht noch schwieriger als die Darstellung dieser hermetischen „Cleaner-Szene“?

Kaes: Guter Journalismus transportiert Themen über Menschen. Dachdecken ist auch schwierig. Mein Bruder ist Tischler und zaubert Möbel aus rohem Holz. Das halte ich ebenfalls für schwierig. Wenn das Romaneschreiben leicht wäre, dann wäre es keine Herausforderung und würde mir keinen Spaß machen.

Dresen: Kritiker werden Ihnen vielleicht vorwerfen, dass Sie das „spanische Kolorit“ (Landschaft, Flamenco, Essen, Trinken usw.) zu sehr ausgebreitet haben. Warum war das Ihnen so wichtig? Man merkt, dass es Ihnen richtig Spaß gemacht haben muss, diese schönen Seiten Spaniens zu schildern.

Kaes: Ich liebe dieses Land und die Menschen, die es bewohnen. Soll ich meine Romane im vorauseilenden Gehorsam so schreiben, dass sie jedem Kritiker gefallen? Ich bin zufrieden, wenn Leserinnen und Leser nach der Lektüre sagen, dass sie jetzt einen kleinen Ausschnitt dieser Welt besser kennengelernt haben – und sich dabei gut unterhalten fühlten. In „Das Lemming-Projekt“ geht es ja nicht nur um die dunklen Seiten des Internet, sondern auch um die Macht der Liebe, der Freundschaft, der Solidarität – und um den gelegentlichen Sieg der Wahrheit über die Lüge.

Dresen: Sie lassen an einer Stelle im Roman einen Protagonisten sagen: „Anonyme Leserbriefe werden in einer Zeitung doch auch nicht gedruckt oder zitiert.“ Soll man sich als seriöser Journalist, sollen sich seriöse Medien – ich denke da an unsere etablierten Nachrichtensendungen – mit den „Scheiß-Stürmen“ in der „sozialen Netzgemeinde“ überhaupt beschäftigen, sie überhaupt erwähnen, sondern sie nicht besser stattdessen schlicht und einfach „ignorieren“?

Kaes: Wer ist eigentlich diese „Netzgemeinde“, die von den traditionellen Medien so oft zitiert wird? Jedes Auto trägt ein Nummernschild, damit man es identifizieren kann, wenn es Schaden im Straßenverkehr anrichtet. Nur in den sogenannten sozialen Medien kann völlig anonym und nach Herzenslust beleidigt, diffamiert, erniedrigt, verleumdet und Rufmord begangen werden. Wie konnten die traditionellen Medien nur dazu beitragen, den Begriff „soziale Medien“ für diese Internet-Plattformen zu etablieren? Sie schaufelten sich ihr eigenes Grab.

Dresen: Eine allerletzte Frage: Haben Sie nach der Veröffentlichung Ihres Romans denn auch „Shitstorms“ als Reaktion erfahren?

Kaes: Keine Ahnung. Ich bin nämlich nirgendwo Mitglied. Ich möchte nicht zu diesem Geschäftsmodell beitragen. Bei den Milliarden Facebook-Nutzern wird mich Herr Zuckerberg auch nicht unbedingt vermissen. Ich habe nicht das Gefühl, dass mir in meinem Leben etwas fehlt. Und ich beobachte, dass immer mehr Künstler und auch einige Politiker aussteigen.

Dresen: Lieber Herr Kaes, wir danken für dieses Interview und freuen uns auf eine sicher höchst spannende Lesung im Köllenhof.

Für die Lesung ist wegen der Nachverfolgbarkeit eine Anmeldung per E-Mail erforderlich: Marlies.Frech@wachtberg.de. Die Lesung findet unter der 2G-Regeln statt. Eintritt: 10 Euro.

Mit dieser Lesung möchte der Büchereiverbund Wachtberg übrigens wieder seine traditionelle Lesereihe im Köllenhof aufnehmen, in der lokale Autoren – und auch Autorinnen (!) – „ihrem“ lokalen Publikum ihre Publikationen vorstellen können. Wenn Sie, liebe Leserin und geneigter Leser, also selbst ein Werk (Roman, Erzählung, Krimi, Gedichte) verfasst haben oder jemanden in der Region kennen, der sich literarisch versucht hat, keine Scheu: Bitte melden unter: Dieter Dresen@web.de Auch für Sie dann ein „herzliches Willkommen“ demnächst im Köllenhof zu Ließem! (Dieter Dresen)

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Antonella Simonetti: Die Wunderfängerin am Freitag 19. November Schlosskapelle der Zitadelle Jülich

Jülich – Ein deutsch-italienischer Literaturabend. Geschichten sind Kleinode der Literatur. Ob Parabeln, Mythen, Märchen, Anekdoten: sie enthalten Wunder. Sie sind Balsam für die Seele in einer Zeit der Hektik und Reizüberflutung. Geschichten aus aller Herren Länder, gehört auf Reisen, gelesen in Büchern, gefunden in virtuellen Welten oder von Menschen geschenkt. Begegnet Antonella Simonetti einer Geschichte so fängt sie diese ein. Sie ist die Wunderfängerin.

Am Freitag, den 19.11.2021 um 19.00 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich stellt die Geschichtenerzählerin Antonella Simonetti ihr aktuelles Programm vor.

Das neue Programm von Antonella Simonetti steckt voller Überraschungen. Manche Geschichten erleben eine überraschende Evolution und werden neu interpretiert. Andere, die in Vergessenheit geraten waren, finden wieder Kraft und drängen um erzählt zu werden. Neue kommen hinzu. Und so verändert sich das Programm beständig. Der Zeit angepasst, der Situation, dem Moment. Es sind die schönsten Geschichten aus aller Welt die Antonella Simonetti mit dem typischen Charme ihrer Zweisprachigkeit frei erzählt. Eine Symbiose klassischer, klarer Erzählkunst und einem geradezu überwältigenden emotionalen Vortrag durch ihr italienisches Temperament.

Die Geschichten handeln von Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, guten Taten und glücklichen Enden. Sie lassen Fragen offen und nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise zu sich, ins eine Phantasie.

„Es gibt nichts Schöneres als Menschen zu bewegen, Ihnen einen Abend voller Wohlgefühl zu überbringen, und ihnen den Weg zu sich selbst zu öffnen“, beschreibt Antonella ihre Motivation auf die Bühne zu gehen.

Das Programm ist auf Deutsch und wird durch italienische Passagen ergänzt. Für das Gesamtverständnis sind jedoch keine Italienisch-Kenntnisse erforderlich.

Karten sind nur in der Stadtbücherei Jülich erhältlich. Bereits erworbene Eintrittskarten für die verschobenen Lesungen mit an Antonella Simonetti behalten ihre Gültigkeit!

WICHTIGER HINWEIS

Nach den neuesten Corona-Bestimmungen ist ein Zugang zur Veranstaltung nur unter Vorlage der „3G-Regelung“ (geimpft, genesen, getestet) möglich. Dazu muss ein offizielles Dokument in Verbindung mit einem Ausweis vorgezeigt werden, ohne ist ein Zutritt zur Veranstaltung nicht möglich. Bei PCR Tests und Antigen Schnelltests darf das Ergebnis nicht älter als 28 Stunden sein. Selbsttests sind nicht zulässig.

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SWR4 Klartext sendet live am Freitag 19. November aus dem Kurpark Bad Neuenahr – Anmeldung erforderlich

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Podiumsdiskussion zur Zukunft des Ahrtals im Gastrozelt von Billas Novelle.  Der Winter nach der Flut – Wie geht es weiter im Ahrtal? So lautet das Thema der Podiumsdiskussion, zu der SWR4 Rheinland-Pfalz am Freitag, 19. November, in die Kleine Bühne mit Restaurant im Kurpark Bad Neuenahr einlädt. Moderatorin Anna Lena Dörr diskutiert mit dem Publikum, mit der rheinland-pfälzischen Umweltministern Anne Spiegel, der Verbandsbürgermeisterin von Altenahr, Cornelia Weigand, mit dem Helfer-Organisator Thomas Pütz und Prof. Lothar Kirschbauer von der Universität Koblenz, Experte für Siedlungswasserwirtschaft. SWR4 überträgt die Sendung von 19 bis 21 Uhr live. Billas Novelle übernimmt als Restaurantbetreiber für die Live-Sendung die Bewirtung.

Die Menschen im Ahrtal schauen nach vorne und haben sich bereits viel zurückerobert. Es wird noch jede Menge improvisiert – aber auch in Zelten kann man gut essen, Musik hören, einkaufen. Klar ist aber auch: Was im Sommer passiert ist, das macht ein „einfach weiter so“ schwer. Das Leben am Fluss wirft Fragen auf: Wie riskant ist das Leben am Flussufer? Sind Starkregen und Hochwasser wirklich kalkulierbar? Aber auch: Was kann möglicherweise besser werden als zuvor in Sachen Energieversorgung? Und ganz konkret: Wie wird für viele Menschen dieser Winter aussehen – ohne Heizung? Diesen Fragen will SWR4 Klartext nachgehen.

Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei. Es gilt die 2G-Regel. Eine Anmeldung ist notwendig beim SWR4 Hörerservice, Tel. 06131 929 30504 oder per Mail unter Hoererservice@swr4.de

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„We AHR Family Tag“ am Samstag 20. November Corona-bedingt angepasst

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Familientag findet statt – Konzert mit „Regatta de Blanc“ fällt aus. Aufgrund der deutschlandweit steigenden Corona-Inzidenzen passt die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH den geplanten „We AHR Family Tag“ am Samstag, 20. November, im Kurpark Bad Neuenahr in Sachen Corona-Konzept vorsorglich an. Der Familientag von 10 bis 16 Uhr findet mit einer verringerten Höchstteilnehmerzahl statt. Zudem werden einige Aktionen aus dem Festzelt in den Außenbereich im Kurpark verlegt. Das für den Abend um 19.30 Uhr angekündigte Konzert mit „Regatta de Blanc“ ist abgesagt.

Neu angekündigt beim „We AHR Family Tag“ ist eine Fahrradaktion des Lions Club Dorsten von 13 bis 14 Uhr im Kurpark. Rund 200 Fahrräder in gutem Zustand haben die Clubmitglieder in Zusammenarbeit mit dem Fahrradhändler Zweirad Schmitz aus Dorsten von dortigen Einwohnern gesammelt und bieten diese nun Flutbetroffenen kostenlos an.

Aktuelle Informationen gibt es unter www.ahrtal.de/we-ahr-family-tag

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Tag der offenen Weinkeller und Ahr-Wine-Tasting verschoben auf 2022

Ahrtal – Gültige Tickets müssen in neue Tickets umgetauscht werden. Eigentlich wollten die Ahrtaler Winzer gerne Ende November wieder einen Einblick in ihre Keller gewähren. Doch leider müssen sowohl der Tag der offenen Weinkeller am Samstag, 20. November 2021, sowie das am Vorabend Freitag, 19. November 2021 geplante AhrWine-Tasting in der Kleinen Bühne im Kurpark verschoben werden. Nun sollen laut Ahrtal-Tourismus im kommenden Jahr das Ahr-Wine-Tasting am Freitag, 18. November 2022, und der Tag der offenen Weinkeller am Samstag, 19. November 2022, stattfinden.  Alle gültigen Tickets aus dem Jahr 2020, als die Veranstaltungen erstmals wegen der Corona-Pandemie verschoben wurden, müssen nun in ein neues Ticket für 2022 umgetauscht werden. Der Ahrtal-Tourismus macht darauf aufmerksam, dass aus organisatorischen Gründen ein Besuch im kommenden Jahr nur mit den neuen Tickets mit Datum 2022 möglich ist.

So funktioniert der Umtausch: Diejenigen, die ihre Tickets online über Ticket Regional erworben haben, erhalten bis Ende des Jahres automatisch ihre neuen Tickets mit den aktualisierten Daten für 2022 per Email und müssen nichts weiter tun.

Wer seine Tickets in einer der Vorverkaufsstellen erworben hat, wird gebeten, entweder per Email unter veranstaltungen@ahrtal.de Kontakt zum Ahrtal-Tourismus aufzunehmen. Die andere Möglichkeit ist ein persönlicher Besuch in der Tourist-Information in der Hauptstraße 80 in Bad Neuenahr zu folgenden Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr. Bitte das Ticket aus 2020 mitbringen, um einen direkten Umtausch zu ermöglichen.

„Wir hatten gehofft, dass wir nach der Corona-bedingten Verschiebung im vergangenen Jahr die Events dieses Jahr anbieten können, doch leider sind alle teilnehmenden Winzer von der Flutkatastrophe betroffen, sodass eine Durchführung auch in diesem Jahr nicht möglich ist“, bedauert Geschäftsführer Jan Ritter vom Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V. Umso größer sei die Motivation der Winzer, die Events in 2022 umzusetzen, auch wenn viele Weingüter und Keller sich dann in einem anderen und neuen Licht präsentieren werden. „Die Besucher dürfen sicherlich gespannt darauf sein.“

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Theater-Festspiele Vulkaneifel – Krimi-Autor Ralf Kramp übernimmt Hauptrolle

Daun – Normalerweise ist er bekannt für Eifel Krimis mit viel Spannung und Witz, ausgezeichnete Karikaturen und für das Kriminalhaus in Hillesheim mit seinem Café Sherlock. Jetzt zeigt Ralf Kramp welche Talente noch in ihm schlummern und übernimmt eine Hauptrolle in DER KLEINE HORRORLADEN. Das Kultmusical spielt vom 01.-04.09.2022 bei den Theaterfestspielen Vulkaneifel.

„Ich habe über 20 Jahre Laientheater gespielt. Das hat unglaublichen Spaß gemacht. Jetzt darf ich mit Profis auf der Bühne stehen, die das gelernt haben. Das flößt mir jetzt schon enormen Respekt ein. „Im weissen Rössl“ hat mich mit seiner Qualität schon immens beeindruckt.“, so Kramp.

Kramp wird den Blumenladenbesitzer Mr. Mushnik verkörpern, dessen Laden wirklich nicht die beste Adresse ist. Es gibt kaum Kunden, sein Angestellter Seymour ist ziemlich tollpatschig und Verkäuferin Audrey kommt dauernd zu spät. Was niemand geahnt hätte, ist, dass eine äußerst ungewöhnliche Pflanze, das Blatt wenden wird.

Im kommenden Frühjahr starten bereits die ersten Proben für das Kultmusical mit den Darstellern aus ganz Deutschland. Kramp sieht der Arbeit mit Respekt aber auch mit viel Vorfreude entgegen:

„Ein Musical kommt ja nun mal nicht ohne Gesangs- und Tanzparts aus. Ich werde also in meiner Rolle als Mr. Mushnik, der Blumenladenbesitzer auch singen. Das mache ich zwar nicht zum ersten Mal auf einer Bühne, aber jetzt muss es wirklich perfekt werden. Das ist schon was anderes, als ein Liedchen in der Badewanne zu trällern.“ So Kramp.

Das Hauptrollen-Trio vervollständigen die Musicalstars Franziska Schuster und Sebastian Krolik, die dem Eifeler Publikum bestens als Rössl Wirtin Josepha Vogelhuber und Kellner Leopold aus dem Weissen Rössl bekannt sind. Auch die charmante Triererin Steffi Irmen konnte wieder für eine Rolle gewonnen werden. Vervollständigen werden das Ensemble Hans-Henning Stober, Justus Schmeck, Frederike Wulff und Silvia Willecke.

Bleibt zum Abschluss noch eine Frage: Warum sollte man den Kleinen Horrorladen nicht verpassen? Ralf Kramp hat darauf eine klare Antwort:

„Das Stück ist knallbunt, es ist schrill. Von den Songs über die Handlung und die Rollen bis hin zum Bühnenbild ist das alles ein großer Spaß! Wer sich mal wieder so richtig unbeschwert unterhalten lassen möchte, ist hier goldrichtig.“

Theaterfestspiele Vulkaneifel

DER KLEINEN HORRORLADEN

01.-04.09.2022

Tickets unter: www.theaterfestspiele.de

Hotline: 0651- 97 90 777
Sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen