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Besucherbergwerk geschlossen ab Montag, 2. November – Wegen der Corona-Pandemie und steigender Infektionszahlen

Mechernich, 30.10.2020 – Zum Schutz von Besuchern und Mitarbeitern. „Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage durch das Corona-Virus bleibt das Besucherbergwerk ab Montag, 2. November, bis auf weiteres geschlossen.“ Das teilt der Vorsitzende des Fördervereins Bergbaumuseum Mechernich, Günter Nießen, mit. Die Gesundheit der Besucher und Mitarbeiter stünden an erster Stelle.

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Boutique-Hotelbesitzer spenden Herbstbepflanzung für die Blumenkübel auf der Erftmauer in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel, 30.10.2020 – Die Besitzer des „Boutique Hotels Marielle“ in der Unnaustrase in Bad Münstereifel, die Eheleute Christopher und Marielle Haep, haben der Stadt Bad Münstereifel freundlicherweise ca. 350 Stuck Erikas zur Bepflanzung der Blumenkübel auf der Erftmauer in Bad Münstereifel gespendet. Inzwischen haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs die bisher in den Kübeln vorhandene Sommerbepflanzung gegen die Herbst-/Winterbepflanzung ausgetauscht.

Die Stadt Bad Münstereifel bedankt sich auf diesem Wege nochmal herzlich beim Ehepaar Haep fur die großzügige Blumenspende. Gerade in der jetzigen Zeit der Corona-Pandemie und der jahreszeitlich bedingten trüben Witterung wirkt sich ein solch uneigennütziger Beitrag nicht nur auf die Verschönerung der Innenstadt aus, sondern erfreut gleichermaßen Kernstadtbewohner wie Kernstadtbesucher und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

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15-jähriges Jubiläum als Nachtwächter

Niederzissen/Brohltal, 30.10.2020 – Mundart-Nachtwächterführung in Künnisfeld bot einen Blick in vergangene Zeiten. „Hört ihr Leut` und lasst euch sagen…“ – am 16. Und 23. Oktober war es wieder soweit: in typischem Gewand und ausgerüstet mit Laterne, Horn und Hellebarde führte Karl-Heinz Kurth interessierte Nachtschwärmer durch die ehemals mittelalterliche Stadt Königsfeld und berichtete allerlei Interessantes über Brauchtum und Alltagsleben vergangener Zeiten. Zeiten, in der Nachtwächter, Hirtmeister und Bürgermeister für die Sicherheit verantwortlich waren. Der Königsfelder kennt die bedeutenden Straßen und Gassen des „Stättleins“ ganz genau – hier geboren und aufgewachsen teilte er mit großer Freude sein Wissen und passierte mit den Gruppen an historische Gebäuden und idyllische Fachwerkhäuser.

Seit bereits 15 Jahren ist Karl-Heinz Kurth, im Brohltal besser bekannt als „Karli“, nun schon als Nachtwächter aktiv. Mit der Anbringung von historischen Schildern in der Ortsgemeinde Königsfeld im Jahr 2005 begann seine Karriere als „Wachmann“ und dies wurde zu einer Passion, die sich konstant weiterentwickelte, u.a. mit der Teilnahme an regelmäßigen Nachtwächter-Treffen.

Der beliebte Vulkanparkführer ist ebenfalls ein großer Fan heimischer Mundart und Mitbegründer des traditionellen Mundartabends, welcher seit bereits über 20 Jahren dazu beiträgt, den Dialekt als Kulturgut zu bewahren. Da sowohl die für März 2020 regulär geplante Nachtwächterführung als auch der diesjährige Mundartabend aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden mussten, kam Karl-Heinz Kurth die Idee auf, seine beiden Leidenschaften zu vereinen und die Heimatsprache in seine abendlichen Rundgänge zu integrieren. Gemeinsam mit dem Kulturbüro der Verbandsgemeindeverwaltung wurden diese unter Einhaltung der vorgegebenen Hygienemaßnahmen organisiert.

Besonders gefreut hat es die Organisatoren der Veranstaltung, dass neben einigen Bewohnern des Brohltals auch Gäste aus umliegenden Dörfern an den Führungen teilgenommen haben. An beiden Abenden wurden freiwillige Spenden für einen guten Zweck gesammelt. Der Erlös kommt dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. zu Gute.

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Neu: Kombi-Kulturkarte inklusive Dauerkarte für die Landesgartenschau in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 30.10.2020 – Die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH bietet Landesgartenschau- und Kultur-Fans ab sofort in Kooperation mit der Landesgartenschau Bad Neuenahr-Ahrweiler 2022 gGmbH eine exklusive Aktion an: die neue Kombi-Kulturkarte. Sie vereint die Kulturkarte Bad Neuenahr-Ahrweiler und einen Voucher für eine Dauerkarte der Landesgartenschau. „Die im Kombipaket enthaltene Kulturkarte gilt gleich für zwei Jahre (2021 und 2022), sodass Inhaber vor, während und nach der Landesgartenschau 2022 in höchsten Kulturgenuss in Bad Neuenahr-Ahrweiler kommen“, erklärt Marketing GmbH-Geschäftsführer Christian Senk. Die Kombi-Kulturkarte ist ab sofort zu einem Vorteilspreis von 149 Euro erhältlich. Einzeln würde alleine die Dauerkarte aktuell 119 Euro sowie die Kulturkarte für ein Jahr 48 Euro kosten.

Mit der Dauerkarte der Landesgartenschau genießen Besucher 180 Tage Natur, Kultur und Genuss auf 4.000 Quadratmeter wechselnder Blumenpracht in exklusiv hergerichteten Parkanlagen. Über 3.000 Veranstaltungen, ein attraktives Sportprogramm sowie Kochevents der besonderen Art werden geboten. Die Kulturkarte bietet Nutzern in der Kombi für zwei Jahre eine Fülle an Leistungen und Ermäßigungen rund um den Kurpark Bad Neuenahr sowie darüber hinaus. So haben Kulturkarten-Inhaber nicht nur freien Eintritt in den Kurpark (außerhalb der Landesgartenschau), zu den „Konzerten im Park“ und weiteren Angeboten wie „Yoga im Park“ oder den „Terrainwanderungen“, sie erhalten auch zahlreiche Ermäßigungen bei Events, Museen und anderen Einrichtungen.

Alle aktuellen Leistungen der Kulturkarte sind in der gleichnamigen Broschüre der Marketing GmbH aufgeführt. Die Broschüre liegt in den Tourist-Informationen Bad Neuenahr und Ahrweiler aus und steht darüber hinaus auch auf der Homepage www.das-heilbad.de als Download zur Verfügung.

Die Kombi-Kulturkarte ist ab sofort in den Tourist-Informationen Bad Neuenahr, Kurgartenstraße 13 und Ahrweiler, Blankartshof 1 erhältlich. Der im Kombi-Paket enthaltene Voucher für die Dauerkarte muss vor Beginn der Landesgartenschau in eine gültige, personalisierte Dauerkarte umgetauscht werden. Dies ist ab Frühjahr 2021 in den Tourist-Informationen Bad Neuenahr und Ahrweiler möglich.

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DEHOGA Rheinland-Pfalz warnt vor unnötigem Kollaps des Gastgewerbes!

Region/Bad Kreuznach, 28.10.2020 – Mit großer Sorge beobachten wir die aktuelle Berichterstattung in den Medien mit Hinweisen, in der heutigen Runde der Länderchefs mit der Bundeskanzlerin werde es zu weiteren Beschränkungen für die gastgewerblichen Betriebe kommen. In den Medien ist hierzu von einem „Lockdown light“ für die gastgewerblichen Betriebe zu lesen.

Um es klar zu sagen: einem Drittel der gastgewerblichen Betriebe droht bei einer erneuten Schließung – sei sie durch Verordnung ausgesprochen oder faktisch – das betriebswirtschaftliche Aus. Dem Gastgewerbe droht der Kollaps.

Unser dringender Appell an die Ministerpräsidentin Malu Dreyer: verhindern Sie weitere Beschränkungen für die stark gebeutelte Gastgewerbebranche in Rheinland-Pfalz. Um es vorweg zu nehmen: wir tragen als Verband, ebenso wie die von uns vertretenen rheinland-pfälzischen Gastgewerbebetriebe alle notwendigen Maßnahmen mit, die zu einer erfolgreichen Eindämmung der Pandemie führen. Wir sind uns mit den Betrieben der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung bewusst. Allerdings: dann muss es sich auch um geeignete, erforderliche und angemessene Maßnahmen handeln.

Die RKI-Zahlen belegen, dass Hotellerie und Gastronomie in Deutschland KEIN relevantes Infektionsgeschehen aufweisen. Insofern sind Beschränkungen für die gastgewerblichen Betriebe sowohl ungeeignet also auch nicht erforderlich, um dem Infektionsgeschehen Einhalt zu gebieten.

Restaurants und Hotels sind nachweislich KEINE Pandemietreiber!

„Das Gastgewerbe ist mit seinen Gaststätten und Hotels weder Pandemietreiber noch Infektionsherd“, so Präsident Gereon Haumann. „Ganz im Gegenteil: es sind die konzessionierten Betriebe, die mit ihrer Professionalität und ihrem Know-how um Hygiene- und Schutzmaßnehmen für die Einhaltung der so wichtigen AHA-Regeln Sorge tragen, ja deren Einhaltung geradezu gewährleisten.“

Treiber von Infektionsketten und sog. „Super-Spreader“ sind solche Veranstaltungen, die außerhalb von professionellen Betrieben, ohne fachliche Gewährleistung der Einhaltung der AHA-Regeln und – leider regelmäßig – unkontrollierbar, da ohne Gästeerfassung als private Feiern in privaten oder privat angemieteten Räumlichkeiten stattfinden. Diese Infektionsbeschleuniger gilt es auszuschließen.

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Statement der IHK Trier zu möglichen Einschränkungen für die Gastronomie

Region/Trier, 28.10.2020 – Übereinstimmende Medienberichte deuten darauf hin, dass heute neue Beschränkungen für die Wirtschaft folgen könnten. Hierauf blickt die IHK Trier mit Sorge. Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer erklärt hierzu:

„Gesundheitsschutz hat für die Unternehmen oberste Priorität. Bei Einschränkungen, die die unternehmerische Freiheit betreffen, sollte mit Blick auf die tatsächlichen Infektionsherde entschieden und regional unterschieden werden. Handel, Gastgewerbe, Fitnessstudios und andere im Frühjahr vom Lockdown besonders betroffene Betriebe haben mit ihren Corona-Schutzmaßnahmen dafür gesorgt, dass von ihnen kein nennenswertes Infektionsrisiko ausgeht. Aus epidemiologischer Sicht spricht nichts dagegen, dass sich gesunde Menschen in einem Restaurant bewirten lassen.

Das sollte bei der Prüfung der Verhältnismäßigkeit etwaiger Einschränkungen des Geschäftsbetriebs besonders beachtetet werden. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass einzelne Branchen nun die Konsequenzen einer steigenden Fallzahl im privaten Bereich alleine tragen sollen. Uns allen muss klar sein: Der Schutz unser aller Gesundheit wird nur gelingen, wenn wir die Gesundheit unserer Wirtschaft nicht aufs Spiel setzen.“

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Arbeitskreis „Eifeler Mühlsteinrevier“ dankt OB Treis für Zusammenarbeit

Mayen, 27.10.2020 – In seiner letzten Sitzung dankte der Arbeitskreis der Welterbeinitiative „Eifeler Mühlsteinrevier“ dem aus dem Amt scheidenden Mayener Oberbürgermeister Treis für sein umfangreiches Engagement im Rahmen der Initiative.

Im Namen aller Bürgermeisterkollegen überreichte ihm der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, Alfred Schomisch, ein Relief aus Schiefer.

„Es hat mir stets sehr am Herzen gelegen – für die Stadt Mayen – gemeinsam mit den am Verfahren beteiligten Gebietskörperschaften den Weg zum höchsten kulturellen Gütesiegel der Welt, dem UNESCO-Welterbetitel, zu beschreiten. Ich bin stolz und dankbar, dass ich diese Initiative auf ihren ersten Schritten eines langen Weges begleiten durfte, “ so Oberbürgermeister Treis.

Zum Hintergrund:  Die Arbeitsgemeinschaft wurde 2015 gegründet und die Mitarbeiter der beteiligten Kommunen Stadt Mayen, Stadt Mendig, Verbandsgemeinde Mendig, Verbandsgemeinde Vordereifel und der dazugehörigen Ortsgemeinden Ettringen und Kottenheim, arbeiten gemeinsam am Fortschritt des Welterbe-Vorhabens und eröffneten 2019 den Mühlsteinwanderweg.

Kürzlich wurden die Beschlussfassungen zur Bewerbung um einen Platz auf die Tentativliste durch die Stadt Mendig, Stadt Mayen, Stadt Andernach, Verbandsgemeinde Mendig, Verbandsgemeinde Vordereifel sowie den Ortsgemeinden Kottenheim und Ettringen, gefasst. Die Beschlussfassung des Landkreises Mayen-Koblenz steht in Kürze an.

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Neuer Vorstand bei der Moselschiefer-Straße: Beliebte Oldtimer-Rallye frühestens 2022

Mayen, 21.10.2020 – Die Mitglieder des Moselschiefer-Straße e.V. haben bei ihrer Versammlung einen neuen Vorstand gewählt. Albert Jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch, ist nun der neue Vorsitzende und Alfred Schomisch, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Die beiden Beisitzer Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld und Bruno Seibeld, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel, wurden in ihren Ämtern als Beisitzer bestätigt. Der neue Vorstand dankte dem bisherigen Vorsitzenden Wolfgang Treis, Oberbürgermeister der Stadt Mayen, ausdrücklich für sein Engagement und die geleistete Arbeit für den Verein in den letzten Jahren.

Die Moselschiefer-Straße ist eine beliebte Ferienstraße mit reizvollen Landschaften, eindrucksvollen Bauwerken und interessanten Ausflugszielen rund um den Moselschiefer. Der Verein kümmert sich um die Vermarktung der beliebten touristischen Route, die mit 110 Kilometern Länge den Nationalen Geopark Vulkanland Eifel mit den Touristik-Zentren der Mosel verbindet.

2020 wurde die vollständige Neugestaltung der Website in Angriff genommen, die Aktivitäten auf Social Media erweitert und die Moselschiefer-Straße auf Ferienstraße.info präsentiert. Für die Zukunft wird angestrebt die touristischen Aktivitäten in den Regionen weiter zu vernetzen. Ein ganz besonderes Ereignis im Kalender, zu dem stets zahlreiche Teilnehmer und vor allem Zuschauer an den Streckenverlauf kamen, war von 2005 bis 2018 die Moselschiefer Classic.

Nachdem die beliebte Oldtimer-Rallye 2019 und auch 2020 nicht zum Rollen kommen konnte, hat der Verein sich dazu entschieden, die Veranstaltung in 2021 ebenfalls ruhen zu lassen. Man möchte auf eine möglicherweise pandemiebedingte, kurzfristige Absage der Veranstaltung verzichten und nutzt daher das Jahr 2021 zur intensiven Planung für 2022. Weil der AC Mayen die Durchführung leider nicht mehr ermöglichen kann, sucht der Verein nach einem Automobilclub und/oder Motorsportbegeisterte, die sich zutrauen, die Rallye zu organisieren, durchzuführen sowie mit Rat und Tat zu unterstützen. Interessierte können gerne mit dem Verein telefonisch unter 02651/955157 oder per Mail unter info@moselschiefer-strasse.de Kontakt aufnehmen.

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Erfolgsgeschichte Blumenrather Heide trägt Früchte

Virneburg/Kreis MYK, 20.10.2020 – Wo vor 10 Jahren weitgehend Wildwuchs herrschte, hat sich nun wieder die heidetypische Fauna und Flora etabliert und beachtlich entwickelt. Dass die östlich von Virneburg gelegene Blumenrather Heide ebenso wie alle anderen Heidegebiete zu einzigartigen und erfolgreichen Naturschutzgroßprojekten geworden sind, ist unter anderem der wichtigen Basisarbeit durch die Biotopbetreuung des Landes und das LIFE-Projekt „Schutz und Pflege von Wacholder der Osteifel“ zu verdanken. Die Fortführung des erfolgreichen Naturschutzprojektes hat der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) in den vergangenen Jahren mit dem Ökokonto „Blumenrather Heide“ ermöglicht. „Ohne die Zusammenarbeit mit dem LBM wäre das so nicht gelungen“, lobte Landrat Dr. Alexander Saftig jüngst bei einem Ortstermin und zeigte sich hocherfreut, dass dieses erfolgreiche Projekt fortgesetzt wird.

Seit 2011 hat die Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz im Rahmen einer Ökokontoregelung mit dem Landesbetrieb Mobilität die Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen der Heide übernommen. Zu dieser Vereinbarung ist es bereits kurz nach der Stiftungsgründung gekommen und beinhaltet das Ökokonto „Wacholderheiden“ in den Bereichen der Blumenrather Heide und auf dem Schafberg bei Virneburg. Dabei wurde direkt eine große Fläche gesichert, die zwischenzeitlich größer ist als 15 Hektar. „Das war für alle Pionierarbeit“, betont der Landrat.

Damals fehlte es an Nachwuchs, kleine Wacholderpflanzen waren eine enorme Rarität und mussten besonders geschützt werden. Die Heidekrautbestände waren stark überaltert, viele seltene Tier- und Pflanzenarten kamen nur noch sehr kleinflächig und in Restbeständen vor. Diese Bild hat sich nun durch die kontinuierlichen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen entscheidend gewandelt: Die Zahl der „Babywacholder“ übersteigt nun fast schon die Tausend im gesamten Gebiet, auch in der Blumenrather Heide tauchen bereits die ersten Jungpflanzen auf. Das Heidekraut kommt nun in flächigen und vitalen Beständen vor, selbst ehemals seltene Pflanzenarten wie das unscheinbare Borstgras, Küchenschelle oder auch Arnika breiten sich aus beziehungsweise werden im Gesamtgebiet gezielt gefördert. Der Ginster als Störenfried geht kontinuierlich zurück, wird aber in den Randbereichen als heidetypische Pflanze erhalten.

Übertroffen wird diese positive Entwicklung nur noch bei den Tierarten: An seltenen Vogelarten kommen unter anderem die Heidelerche, der Neuntöter und der Baumpieper in den Heiden vor. In diesem Jahr hat in der Blumenrather Heide zum ersten Mal die Heidelerche erfolgreich gebrütet und mit großer Wahrscheinlichkeit drei bis vier Jungtiere großgezogen. Kaum zu überschauen sind die zahlreichen seltenen und gefährdeten Insektenarten in der Blumenrather Heide, darunter Heuschrecken, Schmetterlinge und Käfer.

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Die drei besten Wander-Apps für die Eifel

Region, 19.10.2020 – Zwischen Aachen und Trier lässt es sich herrlich wandern. Hier finden Sie die besten Wander-Apps für eine Tour, die ans Ziel führt.

Uralte Bäume, weiche Waldwege und frische Luft: Das macht das Wandern in der Eifel aus. Bei zahlreichen Gabelungen, neuen Wegen und Routen helfen Wander-Apps den Überblick zu behalten. Vorab können Ausflüge geplant werden und nach Schwierigkeitsgrad ausgewählt werden. Auch während des Laufens unterstützen die digitalen Helfer Wanderer auf dem Weg zu bleiben. Die besten Apps in der Übersicht.

  1. Bergfex: Autoren von der Eifel Tourismus GmbH

70.000 GPS-Touren finden sich in der App „Bergfex“. Wanderer finden verschiedene Kategorien und können so eine Tour nach dem eigenen Geschmack herausfiltern. Beigefügt sind Informationen zur Wanderdauer, Distanz der Strecke und dem Höhenprofil. Für Anfänger sind Hinweise zur Ausrüstung besonders wertvoll. Zu den Autoren der App gehören Mitglieder des Eifel Tourismus oder andere Wander-Experten. Jede Strecke ist geprüft, so dass sich Nutzer sicher sein können, dass sie gut ans Ziel kommen. Doch nicht nur vorgegebene Strecken sind möglich, auch eigene Wanderrouten können mit der App erstellt und gespeichert werden.

  1. Komoot: Beste Navigation

Komoot ist eine weitere beliebte App, denn sie bietet eine sehr gute Navigation. Bei einer Route können Start- und Zielpunkt festgelegt werden. Jeder Nutzer legt somit auch seine eigene Wanderdistanz fest. Gute Selbsteinschätzung ist aber Voraussetzung. Daraufhin erstellt die App die Route und los geht es. Detaillierte Infos wie Höhenprofil, Schwierigkeitsgrad oder Straßenbelag stehen zur Verfügung.

Ein besonderes Feature: Alle Touren lassen sich als Offline-Karte speichern. Das ist eine wichtige Funktion, wenn es zum Beispiel keinen Internetempfang gibt. Komoot ist übersichtlich gestaltet und weist eine große Auswahl an Routen auf. Die App kann nur in der eigenen Eifel-Region oder aber auch für andere Reisegebiete genutzt werden.

  1. Maps 3D: Weltweite Karten über die Eifel hinaus

Die Eifel schon komplett durchgewandert? Dann raus in die Welt und dabei die App „Maps 3D“ verwenden. Die Auswahl der weltweiten Karten gilt als großer Pluspunkt der mobilen Anwendung. Nutzer können zwischen mehreren topografischen Karten wählen, auf denen zum Beispiel Gebirge anschaulich dargestellt werden. Doch Achtung: Die Vollversion von Maps 3D ist nur für iOS verfügbar. Mit der App legen Nutzer die Wegpunkte fest und die App berechnet automatisch den Wanderweg. Fertige Strecken sind zudem als Datei downloadbar.

Wandern zwischen Aachen und Trier

Die Eifel weist zwischen Aachen (Nordrhein-Westfalen) und Trier (Rheinland-Pfalz) zertifizierte Wanderwege auf. Der Eifelsteig zählt zum Beispiel zu den beliebtesten Wegen. Sowohl Einheimische als auch Touristen lieben die Natur und Erholung in der Region. Ob ambitionierter Wanderer oder bedächtiger Spaziergänger: In der Eifel gibt es für jeden einen passenden Weg.

Touren-Tipp: Eifelsteig Etappe 02

Von Roetgen über Belgien in die beliebte Altstadt Monschaus führt die Eifelsteig Etappe 02. Die Wanderung startet in Roetgen – und zwar an der Trasse der alten Vennbahn. Diese gehört bereits zu Belgien. Der Wechsel zwischen Belgien und Deutschland ist ein roter Faden dieser Wandertour. Die wechselnde Eifelsteig-Markierung macht sie sichtbar. In Belgien achten Wanderer auf einen gelb-grünen Balken, in Deutschland auf das Eifelsteig-Logo. Während der Wanderung passieren Läuferinnen und Läufer die Überreste der Reinartzhöfe. Auf der Tour erfahren Wanderer auch einiges über die Historie. Weiter geht es auf einem langen geraden Weg durch das Hohe Venn. Hier wartet ein riesiger Wasserspeicher darauf, entdeckt zu werden. Am Ende dieses Abschnitts erreichen Wanderer den höchsten Punkt des Eifelsteigs (658 Meter). Ein weiter Blick in die Eifel ist garantiert.

Das Ziel dieser Etappe ist die Tuchmacherstadt Monschau. Die historische Altstadt lädt zum Verweilen ein. In Cafés und Restaurants warten Leckereien nach der Wanderung. Kleiner Tipp: Das Senf-Restaurant lohnt sich besonders.

In NRW wandern Menschen jeden Alters

In NRW wandern Generationen. Wer mit der ganzen Familie unterwegs sein möchte, sollte den Viadukt-Wanderweg testen. Die Strecke wird als leicht eingestuft und weist insgesamt fast 30 Kilometer auf. Etwa 200 Meter führen durch einen alten Eisenbahntunnel. Das beeindruckende Kalksandsteinviadukt von Altenbeken gibt es als Schmankerl beim Wandern oben drauf zu sehen.

Online auf Wandern in der Heimat aufmerksam machen

Urlaub in der Heimat boomt seit der Corona-Pandemie wir noch nie. Viele Menschen nutzen die aktuelle Situation, um die eigene Region neu zu entdecken. Um auf die Schönheit Deutschlands aufmerksam zu machen, hilft die Online-Welt. Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat zum Beispiel die Kampagne „WanderlustGermany gestartet. Online-Kampagnen steigern die Aufmerksamkeit für eine Produkt oder einen Service. In der Tourismusbranche, die aktuell sehr gebeutelt ist, helfen digitale Kampagnen und Anzeigen in der Suchmaschine Google besonders, um die Reisenden vom eigenen Angebot zu begeistern. Die passende SEO-Schreibe ist dabei unerlässlich, um Kunden da zu erreichen, wo sie sich aufhalten.

#WanderlustGermany greift den Trend zu naturnahen Urlaubsformen auf. Bürgerinnen und Bürger wünschen sich das in den aktuell unsicheren Zeiten. Zurück zur Natur erdet. Mit durchdachten Hygiene- und Sicherheitskonzepten macht die Kampagne darauf aufmerksam, dass Wandern im Freien zu den besten Freizeitmöglichkeiten in einer Pandemie gehört.