Auch 2020 können sich die Festspielfans wieder auf einen Adventskalender freuen. Foto: Stadt Mayen
Mayen, 27.11.2020 – Bereits 2018 überraschten die Burgfestspiele auf der Social Media Plattform INSTAGRAM die dortigen Abonnentinnen und Abonnenten mit einem Adventskalender. Im vergangenen Jahr wurde in der Vorweihnachtszeit auf FACEBOOK jeden Tag ein Gruß veröffentlicht. Es öffnete sich ein neues „Türchen“ auf dem ein Mitglied des Festspiel-Teams das jeweilige Datum kreativ und oft äußerst humorvoll darstellte. In diesem Winter werden die Grüße nun erstmals auf beiden Portalen zu finden sein. Auf diesem Weg möchten die Festspiele auch in diesen schwierigen Zeiten treuen Festspielfans eine kleine Freude bereiten.
Mit etwas Glück wird sich für einen von ihnen dann auch noch ein Weihnachtswunsch erfüllen. Denn am 24. Dezember wird ein Gutschein für die kommende Spielzeit verlost. Dieser kann für ein beliebiges Stück im nächsten Jahr eingelöst werden. Zusätzlich wartet auf die Gewinnerin oder den Gewinner nach der Aufführung das Ensemble des ausgewählten Stücks noch zum „Meet and Greet“. Zur Teilnahme am Gewinnspiel wünscht sich das Team der Burgfestspiele lediglich einen Kommentar zu einem der Beiträge des Kalenders. Jeder eingetragene Kommentar bedeutet eine Chance auf den Gewinn.
Wer das alles nicht verpassen möchte, sollte nun die Gelegenheit nutzen und sich auch in den sozialen Netzwerken mit den Burgfestspielen verbinden. Dies geht ganz einfach beispielsweise über einen Klick auf die jeweiligen Symbole oben auf der Homepage der Festspiele unter www.burgfestspiele-mayen.de . Wer immer brandaktuell über die Burgfestspiele informiert sein möchte, kann auf der Homepage der Festspiele auch den regelmäßig erscheinenden Newsletter abonnieren.
Foto/Text: Holger Haag –Natur Freunde Rheinland-Pfalz e. V.
Kliding, 27.11.2020 – Das Naturdenkmal Schießlay als Felsriegel mit Wasserfall im oberen Erdenbachtal südwestlich von Kliding in der Eifel ist ein geologisches Flächendenkmal mit einer Größe von 4,5 Hektar. Der Name Schießlay bedeutet, dass „Wasser über die Lay (Felsen) schießt“.
Der Wasserfall mit einer Fallhöhe von 28 Meter ist Teil des Klidinger Bachs, welcher unmittelbar am südlichen Ortsrand entspringt und dann unterhalb des Wasserfalls in den Erdenbach mündet. Man erreicht den Wasserfall über einen ausgeschilderten Pfad von Kliding durch den Maiwald oder von Kennfus hinunter ins Erdenbachtal.
Besonders beeindruckend sieht dieses Naturschauspiel im Winter aus, wenn sich Eis in mächtigen Zapfen von oben herab gebildet hat und darüber das Wasser ins Tal hinabfällt. Die Wanderung in der urwüchsigen Landschaft erfordert Trittsicherheit und Kondition und man erlebt die Natur der Eifel in vollen Zügen.
Neue Infotafel des Elzerland am Burgaufgang in Mayen. Foto: Stadt Mayen
Mayen, 26.11.2020 – Nun können sich Mayens Gäste zu jeder Tageszeit am Burgaufgang, links neben dem Genovevabrunnen, über das Elzerland informieren. Hintergrund des Zusammenschlusses der Stadt Mayen, der Burg Eltz, der Vereinigung der Benediktiner zu Maria Laach, der Generaldirektion Kulturelles Erbe sowie den Verbandsgemeinden Vordereifel, Rhein-Mosel, Kaisersesch und jetzt auch Maifeld, ist eine gemeinsame touristische Vermarktung. Im starken Verbund haben die Partner ihre Einrichtungen und Attraktionen als gemeinsame Marke ausgerichtet.
Im Elzerland verbinden sich Sagen und Legenden mit historischen Orten. Spannende, kuriose und erheiternde Geschichten warten darauf, entdeckt zu werden. So auch die über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Genovevasage. Neben dem Genovevabrunnen, der eine Szene aus der Sage darstellt, wurde nun eine Info-Tafel angebracht, die sowohl über die Genovevaburg informiert, als auch einen ersten Vorgeschmack auf die Genovevasage und die Highlights im Elzerland bietet.
Auch an den weiteren sechs Standorten der Kooperation wurden entsprechende Info-Tafeln der jeweiligen sogenannten „Leuchttürme“ angebracht. So werben Burg Eltz, die Abtei Maria Laach, die Wallfahrtskirche Maria Martental, das Fachwerkdorf Monreal, Schloss Bürresheim und Burg Thurant gemeinsam für die schöne Region.
Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Homepage elzerland.de. Ein Besuch der Kultureinrichtungen im Elzerland ist aufgrund der Corona-Beschränkungen derzeit nicht möglich, jedoch steht der Planung für zukünftige Besuche nichts im Wege.
Kaisersesch, 25.11.2020 – In besonderen Zeiten sind es die Herausforderungen, die einen wachsen lassen. Zum zweiten Mal müssen die Gastronomen aufgrund der epidemischen Lage ihren Geschäftsbetrieb einschränken oder stilllegen.
Unsere Hoteliers, Restaurant- und Gaststättenbetreiber haben in den vergangenen Monaten immer weiter an der Optimierung ihrer Dienstleistungen gearbeitet. Viele haben den Geist der Zeit erkannt und bieten einen Außerhausverkauf mit Abholservice an oder liefern ihre Gerichte aus.
Ein Vorteil ist, das Essen hat Restaurantqualität und kann gemütlich zu Hause gegessen werden. Den Besitzern der Restaurants erschließt sich damit eine weitere nachhaltige Zielgruppe.
Probieren Sie doch einfach den Service Ihres Lieblingsrestaurants oder das Angebot eines anderen Gastronomen aus. Die Küchenchefs sind gewappnet und freuen mit viel Herzblut und Leidenschaft auf Sie.
Auch die vielen ausgefallenen Weihnachtsfeiern bieten neue Möglichkeiten. Wie wäre es mit einem Restaurantgutschein für Ihre Mitarbeiter*innen?
Von vorne nach hinten links: Axel Kargl (IHK-Beiratsmitglied), Rolf Löhmar (IHK-Vizepräsident und Beiratsvorsitzender), Martin Neudecker (Regionalgeschäftsführer), Kristina Kutting (Regionalberaterin)
Von vorne nach hinten rechts: Arne Rössel (IHK-Hauptgeschäftsführer), Bertram Weirich (Stellv. Hauptgeschäftsführer), Werner Kaiser (IHK-Beiratsmitglied). Foto: IHK Koblenz
Region/Mayen/Koblenz, 25.11.2020 – Die Herbstsitzung des IHK-Regionalbeirates Mayen-Koblenz fand in diesem Jahr be-dingt durch die Corona-Auflagen zum ersten Mal in „hybrider“ Form statt. Etwa die Hälfte der Beiratsmitglieder nutzten die digitalen Möglichkeiten einer Videokonferenz, um weiterhin „face to face“ in Kontakt mit den vor Ort anwesenden Mitgliedern sein zu können.
Im Mittelpunkt der Beratungen standen die wirtschaftliche Lage im Landkreis Mayen-Koblenz im zweiten Corona-Lockdown, die Vorbereitung der IHK-Vollversammlungswahl 2021 und der Wirtschafts- und Aktivitätenplan für das nächste Jahr.
Der Schwerpunkt der regionalen Themen bildete die Unterstützung der Bewerbung der Stadt Bendorf für die Landesgartenschau 2026:
„Die Landesgartenschau in Bendorf bietet große Chancen für die touristische, städte-bauliche und regionalökonomische Weiterentwicklung von Bendorf und der umliegenden Region. Gerne unterstützen wir hier die Bewerbung der Stadt Bendorf und stehen in beratender Funktion zur Verfügung,“ so IHK Vizepräsident und Beiratsvorsitzender Rolf Löhmar.
Eine Landesgartenschau im Landkreis Mayen-Koblenz erhöht unter anderem den überregionalen Bekanntheitsgrad, steigert die Lebensqualität der Bürger durch neue bzw. umgestaltete Freiräume und Grünzüge. Neben den im Erfolgsfall fließenden Zuschüssen für mögliche Verbesserungen der städtischen Infrastruktur fördern Landesgartenschauen auch stets die regionalen Unternehmen, nicht nur im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus. Der Bendorfer Unternehmer Andreas Normann (Geschäftsführer der Mathias Normann Spedition GmbH & Co. KG) sieht in der Nominierung des Ideenkinos eine Chance „gemeinsam etwas Neues für Innenstadt und Stadtteile zu beginnen.“
Bürgermeister Albert Jung, Ortsbürgermeister Marcus Cortnum sowie die Touristikerinnen Christina Schmitt und Linda Bamberg gratulieren Margret und Helmut Wolkenfeld zu dieser Auszeichnung. Foto: Verbandsgemeinde Kaisersesch
Kaisersesch/Dünfus, 24.11.2020 – Margret und Helmut Wolkenfeld gehören seit Oktober zu den ,,Gastgebern mit Herz im Schieferland Kaisersesch“. Die neue und modern eingerichtete Ferienwohnung ,,Auf der Heg“ in Dünfus (56754) bietet auf 75 m² viele Annehmlichkeiten. Die Ferienwohnung wurde nun mit 4 Sterne klassifiziert. Sie verfügt über eine Küche, ein geräumiges Wohn-/Esszimmer, ein Badezimmer und zwei Schlafzimmer.
Bürgermeister Albert Jung, Ortsbürgermeister Marcus Cortnum sowie die Touristikerinnen Christina Schmitt und Linda Bamberg gratulieren Margret und Helmut Wolkenfeld zu dieser Auszeichnung.
Die Klassifizierung wurde durch das Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch durchgeführt. Weitere Informationen und Beratung rund um die Sterneklassifizierung erhalten Sie beim Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch (Tel.: 02653 9996 502; E-Mail: touristik-buero@vg.kaisersesch.de).
Lichtinstallation in der Kernstadt. Foto: Hubert Jost
Bad Münstereifel, 24.11.2020 – In den kommenden Wochen glänzt die Kernstadt Bad Münstereifels in ihrer neuen Winterbeleuchtung. Unter dem Motto „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne“ wurde diese Erneuerung als erstes Projekt im Rahmen des Städtebauförderprogramms, mit finanzieller Unterstützung durch das Land NRW und die Bundesrepublik Deutschland, umgesetzt und soll der Aufwertung und Attraktivierung der Kernstadt dienen. Im Zuge dieses Programms ist ein Verfügungsfonds etabliert worden, der sich zu 50 % aus privaten und höchstens zu 50 % aus öffentlichen Mitteln speist.
Engagierte Stadtkernakteure. Vor. Reihe v.l.n.r Bodo Kerstin, Marc Brucherseifer, Sabine Preiser-Marian, hin. Reihe v.l.n.r. Denis Akkoyun, Matthias Dürr, Klaus Peter Zink. Foto: Hubert Jost.
Dadurch ist es engagierten Akteuren und der Bewohnerschaft möglich, sich aktiv an der Gestaltung des öffentlichen Raums zu beteiligen und diese zu unterstützen. Über die Projekte, die mit diesem Verfügungsfonds durchgeführt werden sollen, entscheidet der Fachbeirat des Integrierten Stadtentwicklungs- und Handlungskonzepts Bad Münstereifels. Er setzt sich aus privaten Akteuren, Initiativen aus Bad Münstereifel und Vertretern der Politik zusammen.
Ein weiteres Ziel dieses Fonds ist es, das Miteinander der verschiedenen Kernstadtakteure und ihre Kooperation untereinander zu stärken und zu verbessern. Dass die ersten Hürden bei der Erreichung dieses Ziels bereits genommen wurden, stellte auch Herr Bodo Kerstin Vorsitzender des „stadtmarketingverein Bad Münstereifel aktiv e.V.“ fest. So lobte er: „Die Weihnachtsbeleuchtung ist Ausdruck einer guten Zusammenarbeit zwischen „stadtmarketingverein“, City Outlet und der Stadt Bad Münstereifel“. Die Winterbeleuchtung soll ein einheitliches und harmonisches Stadtbild schaffen. Hierzu wurden 17 moderne Leuchtmittel vom Werther Tor bis zum Orchheimer Tor sowie in der Marktstraße installiert.
Blick auf das Orchheimer Tor. Foto: Hubert Jost
„Es sind schwierige Zeiten“ merkte Herr Marc Brucherseifer vom City Outlet an, „wir sind froh, mit ein wenig Licht etwas Freude bringen zu können und auch ohne Weihnachtsmarkt die Vorweihnachtszeit zu einer besinnlichen Zeit werden zu lassen“. Zusätzlich zu den Lichtinstallationen wurde die Kernstadt mit 80 Weihnachtsbäumen, die durch den „stadtmarketingverein“ in der Kernstadt aufgestellt wurden, geschmückt. Dies wurde Corona gerecht in zweier Teams, ehrenamtlich durch Mitglieder der in Bad Münstereifel ansässigen Vereine, durchgeführt. Auch Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian zeigte sich begeistert über die neue harmonische Winterbeleuchtung der Stadt. „Besonders schön fand ich den Stern im Orchheimer Tor und die Glühbirnen in den Bäumen am Nimm Ess mit.“
Das Team Eric Haar, Jacqueline Juhrs, Natalia Los, Erik Steinwede und Tim Theisen stellte ein Nutzungskonzept zur Vermarktung des InfoCenters Langerwehe vor. Auftraggeber war der Indeland Tourismus e.V Foto: Timo Schäfer (WFT20)
Kall, 23.11.2020 – Die Oberstufe der Wirtschaftsfachschule präsentiert ihre Großprojekte. Am 18. November 2020 war es soweit: Die Studierenden der Wirtschaftsfachschule am Berufskolleg Eifel stellten die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten den Lehrkräften und vor allem ihren Auftraggebern vor. Die Veranstaltung war der Höhepunkt der Ausbildungszeit der Studierenden und dazu begrüßte der Schulleiter Holger Mohr feierlich alle Anwesenden in der Aula.
Grund zum Feiern gab zudem das 30-jährige Bestehen der Wirtschaftsfachschule, auch wenn die größeren Festivitäten coronabedingt erst im kommenden Jahr unter dem Motto „Jubiläum 30 plus 1“ stattfinden werden.
In diesen 30 Jahren wurde bereits eine große Zahl erfolgreicher Projektarbeiten in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Betrieben, Organisationen und Gemeinden realisiert.
Foto: Timo Schäfer (WFT20)
In diesem Jahr wurden zuerst die Ergebnisse für die Touristik GmbH Gerolsteiner Land präsentiert. Der Auftrag an die Teammitglieder Kathrin Derichs, Janina Horn, Sarah Kadoura, Jean-Pierre Kaumanns und Margit Mossakowski lautete zum einen, die Bedeutung des Radtourismus für die Region zu ermitteln. Dazu führte das Team Umfragen durch und wertete diese aus. Zum anderen sollte ein radtouristisches Konzept inklusive Vermarktung und Vertrieb entwickelt werden. In beiden Teilen zeigten die Teammitglieder überzeugende Ergebnisse.
Foto: Timo Schäfer (WFT20)
Das zweite Projekt bildete eins der vier Elemente – das Wasser. Dieses Projekt, ausgearbeitet von Niko Gobien, Martin Passbach, Kathrin Rader, Christina Reuter und Adrian Scheben, drehte sich nämlich um die Kneipp-Anlagen in Gemünd. Die Stadt Schleiden hatte die Entwicklung eines Konzepts zur zielgruppenspezifischen Neuausrichtung beauftragt. Das Team verwies in seiner Präsentation auf das zunehmende Gesundheitsbewusstsein unterschiedlicher Zielgruppen und baute sein Konzept auf dem Prinzip des Story-Telling auf. Im Mittelpunkt der zu erzählenden Geschichte steht der Namensgeber Sebastian Kneipp sowie seine 5 Säulen der Gesundheit: Kraft der Kräuter, Leben in Bewegung, Innere Balance, Gesundheit und Genuss und die Kraft des Wassers.
Im Anschluss stellte das Team Eric Haar, Jacqueline Juhrs, Natalia Los, Erik Steinwede und Tim Theisen ein Nutzungskonzept zur Vermarktung des InfoCenters Langerwehe vor. Auftraggeber war der Indeland Tourismus e.V., der dieses InfoCenter betreibt, mit dessen Auslastung jedoch noch nicht zufrieden ist. Auch hier fußten die Handlungsvorschläge auf einer eingehenden Analyse und das Team stellte das von ihm entwickelte „Vier-E-Konzept“ vor, wohinter sich die Begriffe Erkennbarkeit, Erreichbarkeit, Expansion und Erfolg verbergen.
Den Abschluss bildete das vierte Projekt, welches von der Stadt Heimbach in Auftrag gegeben wurde. Hier galt es, für die Stadt ein Tourismuskonzept zu entwickeln. Dieser Aufgabe nahmen sich Eda Akin, Jan Baron, Julian Damerau, Benedikt Fischer und Willi Heinze an. Sie zeigten in ihrer Präsentation zunächst die Ergebnisse ihrer Analysen und stellten im Anschluss vor, welche Angebote die Stadt potenziellen Zielgruppen bieten könnte. So schlagen sie zum Beispiel ein Freizeitprogramm für Familien vor, dass auf der Idee von „Heimbach-Steinen“ basiert.
Die Abteilungsleiterin Brigitte Sonnenschein und der Bildungsgangleiter Andreas Fuchs, der durch den Tag führte, bedankten sich bei den Auftraggebern für die interessanten Aufgaben und konnten auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Veranstaltung bilanzieren. Das war nicht zuletzt auch den Studierenden der Unterstufe zu verdanken, die im Rahmen der zurzeit gegebenen Möglichkeiten für das leibliche Wohl aller Anwesenden sorgten. Und im nächsten Jahr sind genau diese Studierenden an der Reihe, zugkräftige Projektideen zu realisieren. Wir sind gespannt!
Anmeldungen für die Wirtschaftsfachschule am Berufskolleg Eifel für das Schuljahr 2021 sind unter info@bkeifel.de möglich. Text: Verena Faltysek
Das historische Mayener Brückentor ist eine der 14 Stationen. Foto: Stadt Mayen
Mayen, 21.11.2020 – Die schöne Eifelstadt Mayen hat jetzt auch eine App-basierte, digitale Stadtführung anzubieten. In Zeiten der Digitalisierung und leider auch von Covid-19 ist diese Stadtführung die perfekte Alternative. Kontaktlos, ohne Gruppe kann man die Stadtführung ganz einfach mit dem eigenen Smartphone machen.
Hierzu lädt man sich die App „Hearonymus“ und die dort hinterlegte Mayener Tour kostenfrei herunter. Einmal gedownloadet, steht die Tour dann auch ohne Internetverbindung dauerhaft zur Verfügung.
„Die Vorteile dieser Tour sind somit klar – keine Kosten für die Nutzer, alles digital gehalten, keine Gruppen nötig und man kann die Tour zu jeder Zeit erleben“, erklärt das Team der Tourist-Information.
Vom Alten Rathaus, über die Genovevaburg, bis hin zum Zunftbaum am neuen Rathaus – insgesamt 14 Sehenswürdigkeiten der Stadt werden dem Nutzer vorgestellt.
Die einzelnen Stationen sind mit kleinen Audio-Dateien dargestellt, damit man mit den nötigen Informationen versorgt wird, die sonst in einer Stadtführung auch vermittelt werden.
Das gesamte Projekt wird mit 65 % der förderfähigen Kosten über den LEADER-Ansatz im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms „Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EULLE) gefördert.
Mehr Informationen gibt es telefonisch unter der 02651-903004, oder per Mail an touristinfo@mayenzeit.de.
Bad Bertrich, 19.11.2020 – Eine ganz besondere geologische Attraktion ist das Naturdenkmal Elfengrotte am westlichen Ortseingang von Bad Bertrich in der Eifel. Der Lavadurchgang Elfengrotte wird nach ihrem äußeren Erscheinungsbild auch Käsegrotte genannt. Die Elfengrotte hatte einen fulminanten Baumeister: Hier war ein Vulkan am Werk. Heißes Gestein und unnachgiebiges Wasser formten diese fantasieanregende Grotte am rund 49 Kilometer langen Üßbach, der bei Alf in die Mosel mündet und sich an der Landschaftsgestaltung vor Ort tatkräftig beteiligt hat.
Vor vielen Jahren flossen nämlich mehrere Basaltlavaströme in das Üßbachtal hinein und das Wasser suchte sich daraufhin einen neuen Weg und formte so das Tal.
Für einen Lavastrom hat sich die Geologie etwas besonders schmuckes einfallen lassen, nämlich die Säulen zu formen, wie Käseleiber. So ist die Elfen- bzw. Käsegrotte als Höhlendurchbruch im Üßbachtal entstanden. Horizontale Klüfte oder Risse schnitten sich in die Säulen ein und die Verwitterung rundete die Kerben.
Durch dieses Naturereignis sieht es heute so aus, als habe jemand Käseleiber Schicht auf Schicht gestapelt. Eine Hinweistafel erklärt vor Ort, dass der Name Elfengrotte nichts mit dem Begriff der Elfen zu tun hat. Der Name stammt von der um 1860 erbauten Elfenmühle, an der sich die Grotte befindet. Die Elfenmühle wird heute gastronomisch genutzt. Das märchenhafte an der ganzen Naturerscheinung wird von der beeindruckenden Vulkanlandschaft unterstrichen. Steile Felsen umrahmen den Elbesbach-Wasserfall neben der Grotte, der in Richtung Elfenmühle in den Üßbach mündet.
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