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Die Nürburgring Highlights im Juni – Rock am Ring vom 7. bis 9. Juni

Nürburg – Rock am Ring lockt erneut die Massen an den Nürburgring – GRIP – Das Motorevent: Die bekannten Autotester laden wieder an den Ring – EM Public Viewing zu allen Spielen der Nationalelf – Das turbulente 24h Rennen ist gerade erst zu Ende gegangen, schon steht auf dem Nürburgring der nächste Höhepunkt an: Mit Rock am Ring steigt in nur wenigen Tagen eines der bekanntesten Festivals des Landes in der Eifel. Und auch der Rest des Monats ist vollgepackt mit aufregenden Events. Neben GRIP – Das Motorevent (23. Juni), dem dritten Rennwochenende der Nürburgring Langstrecken-Serie (22. Juni), dem Porsche Sports Cup (15. – 16. Juni) und dem ADAC Racing Weekend (28. – 30 Juni) wartet im Juni ein besonderes Highlight für Fußballfans: Zu den EM-Spielen der deutschen Nationalmannschaft lädt der Nürburgring zum kostenlosen Public Viewing ein.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Rock am Ring (7. – 9. Juni)
Die Ärzte, Broilers, Måneskin, Kraftklub, Green Day: Nur eine kleine Auswahl von Bands, die dieses Jahr die Eifel bei Rock am Ring zum Beben bringen werden. Erneut erwarten die Veranstalter rund um das zweite Juni-Wochenende zehntausende Festival-Fans am Nürburgring. An drei Tagen verwandeln sie das Grand-Prix-Fahrerlager und die Rennstrecke zum gigantischen Konzert-Areal. Wochenendtickets und Tageskarten sind noch erhältlich – diese starten ab 119 Euro. Wer nicht live dabei sein kann, für den bietet RTL+ einen kostenlosen Livestream an. Übrigens: Die Nordschleife ist am Wochenende trotz Rock am Ring für Touristenfahrten geöffnet.

GRIP – Das Motorevent (23. Juni)
Deutschlands bekannteste Autotester laden wieder an den Nürburgring. Am Sonntag, 23. Juni, trifft sich die GRIP-Community auf und neben der Grand-Prix-Strecke. Die Moderatoren Matthias Malmedie, Niki Schelle und Helge Thomsen werden vor Ort sein – genauso wie tausende andere Petrolheads. Es wird wieder ein großes Fan-Fest: Drifts und Dragraces stehen auf dem Programm. Eine Expo-Meile zeigt Trends rund ums Auto. Eben sehen und gesehen werden. Für Kinder-Unterhaltung, Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Tickets können online für rund 26 Euro erstanden werden. Familien und Gruppen profitieren von Sonderkonditionen.

EM Public Viewing (ab 14. Juni)
Beim Public Viewing am Nürburgring gibt es die Spiele der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft sowie das Finale der UEFA EURO 2024 live zu erleben. Alle Vorrundenspiele der DFB-Elf werden im ring°boulevard gezeigt. Erreichen die Jungs von Trainer Nagelsmann die KO-Runde, entscheidet der Spielplan ob die jeweilige Partie im ring°boulevard oder im Eifel Stadl übertragen wird. Für die richtige Verpflegung ist in jedem Fall an den Imbiss-Ständen gesorgt – und auch Parkplätze sind in direkter Nähe vorhanden. Der Eintritt ist frei.

ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie (22. Juni)
Nach dem 24h-Rennen geht es weiter mit packendem Motorsport auf der Nordschleife: Am Samstag, 22. Juni, startet das nächste Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie, die ausschließlich auf dem legendären Eifelkurs ausgetragen wird. Unterteilt in diverse Klassen, gehen die Rennwagen an den Start – vom ausgewachsenen GT3 bis zum seriennahen Fahrzeug. Der Zeitplan ist kompakt: 90 Minuten Qualifying am Morgen, vier Stunden Rennen am Nachmittag. Dazwischen öffnen die Tore zur Boxengasse und sogar zur Startaufstellung für alle Zuschauer. Besucher kommen richtig nah ran ans Geschehen. Das Ticket kostet online 22 Euro für Erwachsene. Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind frei.

Porsche Sports Cup (15. & 16. Juni)
911er-Liebhaber sind hier genau richtig: Beim Porsche Sports Cup dreht sich ein Wochenende lang alles um die Sportwagen aus Zuffenhausen. Renn- und Straßenfahrzeuge teilen sich Mitte Juni Rennstrecke und Fahrerlager der Grand-Prix-Strecke. Für spannende Rennen sorgen aktuelle GT3, GT4 und Cup-Fahrzeuge. Ein Höhepunkt ist die neue Porsche Sprint Challenge Classic. Dabei treten geschichtsträchtige Porsche 911 Cup aus den 90er-Jahren gegeneinander an. Und das Beste: Der Eintritt auf die Tribüne und ins Fahrerlager ist kostenlos.

ADAC Racing Weekend (28. – 30. Juni)
Acht Rennserien unter einem Dach: Das ADAC Racing Weekend vereint Ende des Monats ganz viel Racing an einem Wochenende. So werden auf der rund 3,6 Kilometer langen Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke GT- und Tourenwagenserien wie das GTC Race oder die Spezial Tourenwagen Trophy am Start sein. Auch auf historische Rennwagen dürfen die Zuschauer sich freuen. Besonders viel los ist stets bei den Rennen des BMW 318ti Cups. Etwa 50 Rennwagen der Bayerischen Motoren Werke gehen dabei an den Start. Tagestickets gibt es ab 10 Euro (inklusive Fahrerlager). Auf der Nordschleife starten derweil am Samstag RCN und GLP.

Veranstaltungen im Juni 2024:

  • 07. – 09. Juni: Rock am Ring
  • 14. Juni: EM Public Viewing (Deutschland – Schottland)
  • 15. Juni: Rad- und Lauftreff
  • 15. – 16. Juni: Porsche Sports Cup
  • 17. Juni: After Work Classics
  • 19. Juni: EM Public Viewing (Deutschland – Ungarn)
  • 22. Juni: Nürburgring Langstrecken-Serie
  • 23. Juni: GRIP – Das Motorevent
  • 23. Juni: EM Public Viewing (Deutschland – Schweiz)
  • 24. Juni: Rad- und Lauftreff
  • 28. – 30. Juni: ADAC Racing Weekend (mit RCN & GLP)

 

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Die Badesaison kann beginnen – Riedener Waldsee hat ausgezeichnete Wasserqualität

Rieden/Mendig – Der Waldsee Rieden ist für die Badesaison 2024 – 1. Juni bis 31. August – als Badegewässer zugelassen worden. Das teilt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz mit. Dabei wird dem See wieder eine ausgezeichnete Wasserqualität attestiert.

„Dem Badevergnügen steht also nichts im Wege. Damit können wir Gästen und Einheimischen wieder Naherholung pur in Mitten unserer einzigartigen Vulkanlandschaft bieten“, freut sich Jörg Lempertz, Bürgermeister der VG Mendig und Vorsteher des Fremdenverkehrszweckverbandes Riedener Mühlen, über die Botschaft aus dem Kreishaus. „Der Waldsee Rieden gehört zu den touristischen Leuchttürmen unserer Region. Im vergangenen Jahr wurde er nach dem Laacher See zum zweitschönsten See in Rheinland-Pfalz gewählt. Das beweist den überregionalen Stellenwert des Sees“, ergänzt Lempertz.  Ein Badeplateau auf dem See, Liegeflächen unmittelbar am Ufer laden auch in diesem Sommer zum Badevergnügen ein. Und für das leibliche Wohl sorgt die Gastronomie am Waldsee. Wer Abwechslung sucht kann zudem am See eine Wanderung über den Traumpfad „Waldseepfad Rieden“ oder auf dem Traumpfädchen „Riedener Seeblick“ starten.

Im Badegewässeratlasses Rheinland-Pfalz können während der Badesaison vom 1. Juni bis 31. August die aktuellen Messdaten aller in Rheinland-Pfalz als Badegewässer gemeldeten Seen abgerufen werden (https://badeseen.rlp-umwelt.de). Um eine realistische Einstufung der Badegewässer zu erreichen, sind eine Beobachtung und eine Qualitätsbewertung über einen längeren Zeitraum hinweg erforderlich. Die Einstufung erfolgt unter zugrunde Legung von mindestens 16 Datensätzen der mikrobiologischen Parameter aus insgesamt vier Badesaisons (die aktuelle Saison und die drei vorausgehenden).

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Start der Badesaison an der Zülpicher Riviera

Zülpich –  Seepark Zülpich startet am heutigen Mittwoch, 29. Mai pünktlich zum verlängerten Fronleichnam-Wochenende die Badesaison 2024 – Der langersehnte Sprung ins kühle Nass: im Seepark Zülpich startet pünktlich zum verlängerten Fronleichnam-Wochenende die Badesaison 2024. Bisher war die Wassertemperatur mit circa 15 Grad noch zu gering, doch nun kann es endlich losgehen: Urlaub vor der eigenen Haustür. Der Seepark Zülpich bietet den Gästen neben dem Zugang zum Wassersportsee einen über 4.000m² großen Palmenstrand mit feinem Sand, eine etwa ähnlich große Liegewiese, eine eigene Gastronomie und reichlich Attraktionen für Kinder.

Die beliebte und einzige offizielle Badestelle am Zülpicher Wassersportsee befindet sich im Seepark Zülpich und weist eine optimale Infrastruktur zum Schwimmen und Sonnenbaden auf, darunter Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen, Außenduschen und Schließfächer – alles selbstverständlich barrierefrei. Erst im letzten Jahr wurde ein neuer Steg für den barrierefreien Wasserzugang angelegt.

Das Ambiente lässt keine Wünsche offen: zwei mediterrane Schatten- Segel, Strandkörbe, eine über das Wasser reichende Seebühne mit kostenlosen Liegen sowie ein abgetrennter Beach Club Bereich der Parkgastronomie „Strandbud“ gehören zur Badestelle. Der Imbiss bietet ab dieser Saison ein erweitertes Speisen und Getränkeangebot und ab sofort auch unter der Woche eine kleine Auswahl an herzhaften uns süßen Snacks sowie Eis an. Ebenfalls neu ist das Becher-System. In Kooperation mit der Firma Papstar werden Getränke in recycelten und weiterhin recyclebaren Bechern aus Maisstärke serviert. Beim Genießen der Drinks und Eisvariationen lassen sich in der Ferne dann noch die Segelboote und Surfer der anliegenden Vereine in den Wellen des Sees beobachten.

Auch die kleinen Gäste kommen voll auf Ihre Kosten: Piraten-Kletterschiff, Aquapark, Riesen-Hüpfkissen, Wasserspielplatz und der Kletterberg bereiten einen unvergesslichen Urlaubstag für Jung und Alt. Kein Wunder, dass sich bei der Zülpicher Bevölkerung längst der Begriff „Zülpicher Riviera“ durchgesetzt hat. Damit dem ungetrübten Badespaß nichts im Wege steht, wurden zuletzt tonnenweise frischer Sand eingebracht. Zu Beginn der Badesaison bei steigender Wassertemperatur kommt auch in diesem Jahr das Mähsammelboot wieder zum Einsatz. Dieses entnimmt hochwachsende Wasserpflanzen inklusive ihrem Wurzelwerk im Bereich der Badestelle und soll so langfristig die Algenbildung reduzieren.

Die Wasserqualität des Zülpicher Wassersportsees ist grundsätzlich als sehr gut einzuordnen und wurde zum wiederholten Mal mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ vom Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen bewertet. Dies zeigt sich u.a. durch ein sehr „klares Wasser“ und eine damit verbundene gute „Bodensicht“. Regelmäßig findet eine vorsorgliche Überwachung des Badegewässers durch die zuständigen Behörden statt, die den Wassersportsee bewertet.

Eintrittspreise:

Der Tageseintritt zum Seepark beträgt für 4,50 €/ Kinder, 8,00 €/ Erwachsene, ab 11,00 € für Familien. Für Dauerkarteninhaber ist der Eintritt frei. Die Dauerkarte gibt es für 40,00 € für Kinder, 60,00 € für Erwachsene, ab 75,00 € für Familien.

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Kronenburg wieder als Erholungsort ausgezeichnet

Dahlem-Kronenburg – Seit über 20 Jahren ist der Ort Kronenburg in der Gemeinde Dahlem vom Land NRW als Erholungsort anerkannt. Kriterien für Erholungsorte sind eine landschaftlich attraktive und klimatisch günstige Lage, geeignete touristische Einrichtungen und ein entsprechender Ortscharakter, ein Angebot an Radwegen, ein erschlossenes Wanderwegenetz sowie weitere Möglichkeiten für Sport, Erholung und touristische Aktivitäten. Ein angemessenes Beherbergungsangebot und Einkehrmöglichkeiten sind ebenso Grundvoraussetzungen wie eine entsprechende Information, Präsentation und Vermarktung des Ortes.

Im vergangenen Jahr galt es, diese Kriterien durch das Land NRW überprüfen zu lassen und sich um eine erneute Auszeichnung zu bewerben. Dabei standen vor allem die positiven Entwicklungen in den zurückliegenden Jahren im Vordergrund.

Zunächst wurde die `klimatisch günstige Lage´ vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bestätigt, anschließend erstellte die Gemeindeverwaltung eine umfangreiche Zusammenfassung für die erfolgten und geplanten Entwicklungen im Ort Kronenburg.

Zum Abschluss des Zertifizierungsprozesses besuchten Mitarbeiterinnen der zuständigen Bezirksregierung Köln den Ort und ließen sich von Bürgermeister Jan Lembach, Erwin Bungartz und Melissa Brandt von der Gemeindeverwaltung die einzelnen Kriterien vor Ort zeigen.

Die erneute Auszeichnung von Kronenburg als Erholungsort für die kommenden 10 Jahre bestätigt die gute touristische Entwicklung mit vielen Partnern im Ort und die guten Perspektiven für die Gemeinde Dahlem.

Das zeigen auch die touristischen Kennzahlen der letzten Jahre: Die Corona-Jahre ausgenommen steigen die Übernachtungszahlen im Trend weiter. Bei der Tourismusintensität – Übernachtungszahl im Verhältnis zu Einwohnerzahl – ist die Gemeinde auf Platz 5 aller 396 Städte und Gemeinden in NRW.

Und die kürzlich erfolgte Eröffnung der SternenBlicks in Kronenburg ist ein gutes Beispiel für weitere erfolgreiche touristische Arbeit in der Gemeinde Dahlem.

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„Ritterfestspiele“ lockten auch zu Pfingsten wieder tausende Besucher auf die Burg Satzvey

Mechernich-Satzvey – Hollywoodreife Rittershow – Geboten wurde eine professionelle Show á la „Game of Thrones“, beeindruckende Livemusik, ein großer Mittelalter-Markt und vieles mehr. Die Geschichte der Wasserburg in Satzvey geht bis ins Mittelalter zurück. Diese sagenumwobene Zeit der Ritter, Helden und Schurken gehört hier allerdings nicht der Vergangenheit an. Jedes Jahr finden rund um das historische Gemäuer die mittlerweile schon legendären „Ritterfestspiele“ statt – wie nun auch zu Pfingsten.

Jedes Jahr finden rund um die Wasserburg Satzvey die mittlerweile schon legendären „Ritterfestspiele“ statt – wie nun auch zu Pfingsten. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Das nahmen sich wieder tausende Mittelalter-Fans zum Anlass, nach Satzvey zu kommen. Teils stammen diese sogar aus England, der Niederlande oder den USA.

Mit viele Angeboten wie Bogenschießen oder sogar Axt- und „Rattenwerfen“, einem großen Mittelaltermarkt, der handgemachte Waren aller Zünfte bietet, einem großen Ritterlager, der epischen neuen Show „Der rote Thron“ der „Ritter der Burg Satzvey“, den Leckereien aus der „Burgbäckerei zu Satzvey“, mittelalterlicher Livemusik, weiteren Künstlern und Gauklern sowie eindrucksvollen Kostüm-Ideen wartet das Event mit vielerlei Angeboten auf. Das nächste Mal dann wieder im Herbst.

Hollywoodreife Rittershow

Besonderen Augenmerk legen die Veranstalter auf die professionelle neue Show der „Ritter der Burg Satzvey“ unter Regie von Thorsten „Loki“ Loock, die ihre erste Aufführung feiern konnte. Hier werden Märchen und Legenden zu neuem Leben erweckt.

„Die Geschichte um eine grausame Tyrannin, die ihr Volk in Angst und Schrecken hält, wird interpretiert mit spannenden Action-Elementen, professionellen Reiterstunts und einer eindrucksvollen Feuershow“, schreibt die veranstaltende „Patricia Gräfin Beissel GmbH“ dazu: „Wird es dem fahrenden Volk, das im Königreich gastiert, gelingen, die finstere Herrschaft des »roten Throns« zu beenden?“

Zu viel versprachen die Veranstalter damit nicht – und wurden vom Publikum regelmäßig mit tosendem Applaus belohnt. „Wir betreiben hier »Histotainment«. Heißt, hier sitzt jeder Schlag ganz genau“, erklärte dazu Patricia Gräfin Beissel gegenüber der Agentur ProfiPress und ergänzte: „die Besitzer reiten ihre Pferde dabei selbst.“

Ein Tanz mit dem Feuer

Doch auch abseits der hollywoodreifen Show kam die Unterhaltung nicht zu kurz. Allerlei Gaukler, Musiker und Künstler traten auf, wo man hinsah – und machten die Illusion vom Mittelalter gemeinsam mit vielen verkleideten Besuchern und Ritterclans perfekt. Eine von ihnen ist „Jacky die Feuerteufelin“.

Seit nunmehr zwei Jahren ist die Feuerkünstlerin bei den Ritterspielen dabei. Wenn die 23-jährige Kerpenerin mit einem Lächeln im Gesicht scheinbar furcht- und mühelos mit den Flammen an Ketten in ihren Händen zu bewegender Musik tanzt, fällt der Alltagsstress von ihr ab. Und das schon seit sie 14 ist. Im eigentlichen Beruf ist sie Fachangestellte in der Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie.

„Mir gibt der Tanz mit dem Feuer ein Gefühl von Sicherheit. Ich liebe besonders das Geräusch der Flammen. Das ist für mich für Musik!“ Durch Freunde sei sie auf die Wasserburg gekommen und wusste direkt, dass sie hier spielen will. „Man darf keine Angst haben. Respekt ist aber wichtig“, wie das junge Talent betont. Besondere Freude mache es ihr, die Besucher und gerade Kindern mit ihrer Kunst zum Lächeln zu bringen. Viel Rückhalt und gute Tipps bekomme sie von der „großen Familie“ auf Burg Satzvey.

„Greifen“ helfen Katzen

So zum Beispiel von der „Freien Ritterschaft der Greifen“, die auch in diesem Jahr ihr beeindruckendes Lager nebst vieler anderer Ritterstämme aufgeschlagen hatten. Ihr Herz schlägt jedoch nicht nur für das Mittelalter. Auch kleine Kumpel auf vier Pfoten haben es ihnen angetan.

„Was wir übrig haben, geht an den »Tierschutzverein Katzenhilfe Südeifel e.V.«“, erklärte Joachim Gebhardt von der Ritterschaft, der den Tierschutzverein mit seiner Frau Jutta betreibt. Hier nimmt man trotz hoher Kosten streunende Katzen auf, kastriert sie und vermittelt sie weiter, um einer unkontrollierten Vermehrung entgegenzuwirken.

Mittlerweile kümmern sie sich um 50 Streunerkatzen. „Wir wollen den Tieren ein gutes Leben ermöglichen und bringen sie in ein neues Zuhause“, so Gebhardt. Hierfür sei man aber stets auf Spenden gutherziger Tierfreunde angewiesen.

„Satzvey ist Familie!“

So zeigt sich: bei den Ritterspielen auf Burg Satzvey geht es nicht nur um Geschichte und gute Unterhaltung. Wie auch Burgbäcker Teddy M. Schmitz betont: „Bei uns geht es um jeden einzelnen. Satzvey ist Familie!“

Man helfe sich gegenseitig, wo man nur kann. So sei das Burggelände bei vielen schon zu einem Dreh- und Angelpunkt im Leben geworden – „wie ein zweites Zuhause“. Und so ist jetzt schon klar, dass auch bei den nächsten „Ritterfestspielen“ im September wieder viele tausend Besucher mit dabei sein werden um die legendäre Zeit der Ritter, Schurken und Fabelwesen im Ambiente der mittelalterlichen Wasserburg einmal mehr zum Leben zu erwecken.

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Digitalisierung soll Tourismus in Mayen-Koblenz bereichern

Region/Mayen-Koblenz – Die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) – Zweckverband des Landkreises Mayen-Koblenz (MYK) – setzt einen klaren Fokus auf die digitale Transformation im Tourismus. „Digitale Innovationen bieten uns die Chance, Mayen-Koblenz als modernes Tourismusziel zu positionieren“, sagt Michael Schwippert, stellvertretender REMET-Geschäftsführer. „Wir wollen über innovative, saisonunabhängige und digitale Angebote der öffentlichen Tourismusinfrastruktur nicht nur die Attraktivität und Erlebnisqualität, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region stärken.“

Die Traumpfade und Traumpfädchen im Rhein-Mosel-Eifel-Land zählen seit Jahren zurecht zu den beliebtesten Wander- und Spazierwegen in Rheinland-Pfalz und weit darüber hinaus. Um diese Attraktivität noch zu steigern, hat die REMET gemeinsam mit der Smarten Region MYK10 und dem Kulturpark Sayn auf dem Traumpfädchen „Sayner Aussichten“ in Bendorf-Sayn die erste digitale Wanderung in MYK ins Leben gerufen. Die Idee hinter der digitalen Wanderung ist so genial wie einfach: Informationen zur lokalen Geschichte beziehungsweise zu Sehenswürdigkeiten in Bendorf-Sayn werden auf einer kurzen Spazierwanderung in Audio-Beiträgen und Videos zur Verfügung gestellt. Der Zugriff erfolgt mittels QR-Codes oder über die Integration in die beliebte Traumpfade-App. Die Audio-Beiträge und Videos machen mithilfe lokaler Persönlichkeiten die lokale Geschichte sichtbar und bieten einen niedrigschwelligen Zugang, um Digitalisierung zu erleben. „Das neue Angebot der digitalen Wanderung, das im Rahmen eines Ideenwettbewerbes entstanden ist, macht nicht nur den öffentlichen Raum in Mayen-Koblenz attraktiver, sondern zeigt auch die Potenziale der Verknüpfung von Digitalisierung, Bildung und Tourismus im Stadtbild auf. „Über das Projekt erproben wir gezielt, welche Zugangskanäle Besucher zu den Audio-Beiträgen und Videos bevorzugen, wie stark sie solche digitalen Angebote nutzen und welche der beiden Ausgabeformen sie präferieren“, erläutert Michael Schwippert.

Fortschrittliche digitale Technologien können Angebote besser erlebbar machen, neue Angebote schaffen sowie für Prozessinnovationen eingesetzt werden, beispielsweise im Rahmen der Besucherinformation und -lenkung. So soll ab 2025 das „Wegemanagement der Traumpfade und Traumpfädchen“ stärker digitalisiert werden. Hierzu zählt beispielsweise die Einbindung von Sensorik zur datengestützten (teil-)automatisierten Sperrung von Wanderwegen und Gefahrenstellen. „Manche unserer Premiumwanderwege verlaufen über kleine Bäche, die nicht immer eine Brücke vorhalten. Hier sind Trittsteine zu überwinden, die je nach Wasserstand überspült sein können. Über Pegelstand-Sensorik wird ab dem kommenden Jahr für alle im Vorfeld der Wanderung direkt erkennbar sein, ob die Trittsteine überflutet beziehungsweise der entsprechende Weg gesperrt ist“, so der stellvertretende REMET-Geschäftsführer. Gleiches gilt für Zufahrten oder auch Parkplätze an stark frequentierten Traumpfaden. Hier soll bei Überfüllung eine Besucherlenkung auf andere Premiumwege erreicht werden – und das bereits erkennbar auf der Anreise. „Viele weitere digitale beziehungsweise smarte Anwendungen kommen hinzu und werden die Arbeit unserer beiden Wegemanager, unserer 41 Wegepaten, der Kommunen und der vielen weiteren Akteure rund um Traumpfade und Traumpfädchen erleichtern“, kündigt Michael Schwippert an.

Durch den Einsatz von Augmented Reality (AR) werden in einem dritten smarten touristischen Projekt sieben Sehenswürdigkeiten im Landkreis auf eine zweite digitale Ebene gebracht. „Über die ZEITREISE machen wir die Geschichte unserer Ferienregion interaktiv erlebbar“, berichtet Schwippert und gibt ein Beispiel, das umgesetzt wird: Die Burg Eltz ist „die“ deutsche Ritterburg, deren heute „versteckte“ Lage sich dem Besucher nicht erschließt. Doch warum steht die Burg gerade hier? Vom Aussichtspunkt oberhalb der Burg wird via AR auf dem Smartphone die wichtige Handelsstraße zwischen dem fruchtbaren Maifeld und der Mosel wiederhergestellt, wo Ritter und Knappen den Handelsleuten, die mit Ochsenkarren unterwegs waren, Schutz und Geleit vor Räubern und Tieren gaben. „Auch das Leben in der alten Tuchmacherstadt Monreal, den Vulkanausbruch des Laacher Sees, das Mühlsteinrevier Rhein-Eifel, den Goloring, Caesars Brücke über den Rhein und die Sayner Hütte werden wir greifbar machen und „Edutainment“ – eine Kombination aus den englischen Wörtern Education (für Bildung) und Entertainment (für Unterhaltung) – ermöglichen. Familien, Wanderer und Touristen dürfen also gespannt sein!“, freut sich Michael Schwippert auf die Neuerungen.

Die Umsetzung der benannten Projekte ist Teil des vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW geförderten Programms „Modellprojekte Smart Cities“. Unter dem Titel der „Smarten Region MYK10“ verfolgt der Landkreis darüber hinaus das Ziel, durch innovative Ideen und Ansätze den Alltag aller Menschen in Mayen-Koblenz smarter zu gestalten – das heißt angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter.

Mehr Infos zur Smarten Region gibt es unter www.myk10.de

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WeinLounge im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler startet an Fronleichnam

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ahrwein-Genuss und Beach-Feeling unter Palmen – Entspannt zurücklehnen im Liegestuhl, im Schein lauschiger Lichterketten die Zehen im warmen Sand versenken und die ganze Vielfalt der Ahrweine genießen: Die WeinLounge im Park lädt ab Fronleichnam am Donnerstag, 30. Mai, wieder in den Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler ein. Und sie macht mit Weinen und Sekten von insgesamt 18 Ahr-Weingütern und Winzergenossenschaften ihrem Namen alle Ehre: Ob samtige Spätburgunder, sommerliche Blanc de Noirs, spritzige Rieslinge oder prickelnde Wein-Cocktails: Ahrweinfans können hier in gemütlicher Atmosphäre unter Bäumen und Palmen direkt am Ufer der Ahr ihre Lieblingsweine probieren.

Betrieben wird die WeinLounge erneut von den Event-Profis von „butlery“. Sie bieten in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit „Resch & Frisch“-Catering eine eigene Speisekarte mit leckeren Flammkuchen und weiteren leichten Speisen an. Zudem gibt es an heißen Sommertagen Eisspezialitäten vom Eiswerk.  Die WeinLounge öffnet bis Ende August an jedem Wochenende donnerstags und freitags von 16 Uhr bis 21.30 Uhr sowie samstags, sonntags und feiertags von 13 Uhr bis 21.30 Uhr. Je nach Wetterlage können die Öffnungszeiten abweichen. Der Zugang zur WeinLounge ist eintrittsfrei. Infos gibt es unter ahrtal.de/weinlounge-im-park.

 

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EifelSpur „So weit das Auge reicht“ zum beliebtesten Wanderweg gewählt

Mechernich/Nordeifel – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wurde wieder der beliebteste Wanderweg in der Nordeifel gesucht. Und gefunden: die EifelSpur „So weit das Auge reicht“ in Mechernich, gewählt mit über 18 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

Bei der von der „Nordeifel Tourismus GmbH“ (NeT) und dem Kreis Euskirchen durchgeführten Online-Wahl konnten Interessierte ihrer Lieblings-„EifelSchleife“ oder –„EifelSpur“ jeweils eine Stimme geben. „Insgesamt haben sich 801 Wanderinteressierte an der Wahl beteiligt“, freut sich dessen Geschäftsführer Patrick Schmidder.

Knapp dahinter folgt auf dem zweiten Platz die EifelSpur „Auf den Spuren der Raubritter“. Mit größerem Abstand folgen die beiden EifelSpuren „Wo die Ahr entspringt“ und „Silberschatz“ sowie die EifelSchleife „Fuchshöhle“.

„Ehre, wem Ehre gebührt“

Die für den Sieger zuständige Ortsgruppe Mechernich des „Eifelvereins“ um ihren Vorsitzenden und „Vater der EifelSpur“ Horst Müller sowie die Wegepaten Dr. Birgit Knauff, David Rosenbaum und Michael Surbach erhielten „für ihr Engagement und die gute Pflege des Weges“ nun einen Sieger-Award, eine Wanderbank aus der Serie der „EifelSchleifen und EifelSpuren“ sowie eine Geldprämie in Höhe von 300 Euro für die Vereinskasse.

Diese kamen direkt aus den Händen von Landrat Markus Ramers, gleichzeitig Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der „Nordeifel Tourismus GmbH“, und dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Auch Stadtkämmerer Ralf Claßen und Gabriele Schumacher von der Stadtverwaltung war zugegen, als die feierliche Würdigung am Ausgangspunkt des Wanderwegs im „Bergbaumuseum“ in Mechernich stattfand. „Ehre, wem Ehre gebührt. Deshalb wird die EifelSpur »So weit das Auge reicht« im weiteren Saisonverlauf in ein besonderes Rampenlicht gerückt“, so Schmidder.

Mit sechs Stimmen zum Sieg

Bürgermeister Dr. Schick wies zu diesem Anlass nochmals auf die facettenreiche Landschaft im Mechernicher Stadtgebiet, die Börde genauso beinhaltet wie das für die Eifeler Mittelgebirge. Hinzu kämen die lange Bergbauhistorie und atemberaubende Landschaften, die jährlich nicht nur viele Touristen begeistert, sondern auch bedrohten Arten wie dem Karl-Mey-Veilchen einen guten Nährboden bietet.

Landrat Markus Ramers gratulierte ebenfalls besonders der Mechernicher Ortsgruppe des Eifelvereins, die sich in ihrer Freizeit um die Instandhaltung der Wege kümmern. „Sechs Stimmen haben übrigens den Sieg gebracht“, freute sich Ramers. Für ihn seien die Wege ein „großartiges System“, „eine Erfolgsgeschichte, auf die man stolz sein“ könne – dass es in Zukunft mit bestimmten Maßnahmen noch weiter aufzuwerten gelte. Doch dazu später mehr.

Wegewart David Rosenbaum sprach allen Beteiligten im Namen der Ortsgruppe Dank aus und sei froh, dass der Weg „entlang atemberaubender Fernsichten und toller Landschaften“ den ersten Platz erreicht hat. Er ergänzte: „Wegen unserer schönen neuen Bank stehen wir derzeit schon mit den Mechernicher Bauhof in Kontakt, um für sie ein schönes Plätzchen zu finden.“ Da lobte auch der Ortsgruppen-Vorsitzende Horst Müller nochmal die gute Zusammenarbeit: „Die Stadtverwaltung und der Bauhof unterstützen den Eifelverein hier so gut wie sonst nirgendwo im Kreis. Die Dienstwege sind kurz und die Zusammenarbeit sehr gut!“

„So weit das Auge reicht“

Was sich die Wanderinteressierten auf den Wegen zukünftig wünschen? Mehr Mobiliar, bessere gastronomische Angebote und mehr Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels. Foto: Gabriele Schumacher/Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

„Weite Blicke über die Landschaft der Eifel und tiefe Einblicke in die Welt des Bergbaus. Das ist möglich bei einer Wanderung auf der 15 Kilometer langen EifelSpur im Stadtgebiet Mechernich“, schreibt die NeT über den Siegerweg „So weit das Auge reicht“.

Ausgangspunkt der Wanderung ist das „Bergbaumuseum“ in Mechernich. Anfangs führt sie entlang eines Militärsperrgebiets, danach durch das ehemalige Erzabbaugebiet und später durch das Naturschutzgebiet „Kallmuther Berg“.

Am Aussichtspunkt „Tagebau Kallmuther Berg“ bietet sich ein „faszinierender Blick auf das stillgelegte Bleierz-Abbaugebiet und die dahinterliegenden Landschaften“. Auf dem zweiten Teil der Strecke warten weitere besondere Aussichten als Belohnung auf die Wandernden, wie am „Eifel-Blick Galgennück“ bei Lorbach.

Aufgrund von Bergbauschäden ist zwar ein kurzer Teilabschnitt der ursprünglichen Wegeführung gesperrt, sei mit einer alternativen Wegeführung aber „gut wanderbar“. Ein großes Angebot an Einkehrmöglichkeiten bietet sich schließlich im Stadtzentrum von Mechernich an. „Dazu ist vom dortigen Rad- und Wanderbahnhof eine umweltfreundliche An- und Abreise möglich“, so die NeT.

Viel gelernt

Neben der Stimmabgabe hätten die Verantwortlichen im Zuge der Wahl auch wertvolle Informationen erhalten. So konnte zusätzlich die Frage beantwortet werden, was sich die Wanderinteressierten auf den Wegen und den neuen 16 EifelRadSchleifen zukünftig wünschen. Darunter mehr Mobiliar, ein besseres gastronomisches Angebot und mehr Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels. Von zahlreichen Teilnehmenden habe es auch ein „großes Lob“ für die Wege gegeben.

Die Wahl „Wanderweg des Jahres“ erfolgt mit Unterstützung der „e-regio GmbH & Co. KG“ und der „Bungard Tischlerwerkstätten GmbH & Co. KG“. Auch in den nächsten Jahren werde die Wahl durchgeführt. Dabei müssen alle siegreichen Wege pausieren, um anderen die Chance auf einen Sieg zu ermöglichen. Die Eifelspur „So weit das Auge reicht“ hat aufgrund ihrer anhaltend hohen Platzierungen nun die „gelb-rote Karte“ – und muss die nächsten drei Jahre in der Abstimmung aussetzen. „Wir wollten nämlich keinen FC Bayern-Effekt“, sagte Landrat Markus Ramers dazu mit einem Schmunzeln.

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Tausende Besucher beim Blumenmarkt in Kommern

Mechernich-Kommern – Zu einer ausgiebigen Shoppingtour lud der legendäre Blumen- und Kleintiermarkt von Kommern vergangenen Sonntag ein. Tausende Besucher strömten in den historischen Ortskern. Neben Pflanzen wurden auch zahlreiche Dekorationsobjekte angeboten.

In seiner Reportage für die Rheinische Redaktionsgemeinschaft (RRG) schreibt der Journalist Cedric Arndt: „Immer wieder musste Isabelle Meyer plötzlich auftauchenden Hindernissen ausweichen, da sie aufgrund der Menge an Blumen, die sie auf den Armen trug, kaum noch die Straße vor sich erkennen konnte.“

„Ich bin wohl offensichtlich schlecht vorbereitet, sonst hätte ich einen Einkaufswagen oder etwas ähnliches mitgebracht“, scherzte die Mechernicherin auf dem Heimweg von einem sehr erfolgreichen Einkaufsbummel über den Kommerner Blumen-, Kleintier- und Bauernverkaufsmarkt: „Mir war vorher schon klar, dass ich mit Sicherheit wieder etwas finden würde, was mir gefällt, aber diese Vielfalt und vor allem diese Preise haben mich dann doch überrascht, und ich musste einfach zuschlagen.“

Blütenmeer versprochen

Ein wahres Blütenmeer hatte Ortsbürgermeister Rolf Jaeck den Besuchern des traditionellen Marktes versprochen, und erneut konnte er dieses Versprechen einlösen. Insgesamt 45 Händler waren mit Ständen vertreten und luden mit ihrem reichhaltigen Angebot an Blumen, Kräutern, Dekorationen und kulinarischen Köstlichkeiten zu einer ausgiebigen Shoppingtour im historischen Ortskern ein.

„Für uns als Vereinskartell ist dieser Tag ein wahres Fest“, freute sich Rolf Jaeck, der zugleich auch Vereinskartellvorsitzender ist, im Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Anders als in den Vorjahren wurde das Handelsgeschehen diesmal auch als „Bauernmarkt“ angekündigt, also Umschlagplatz für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Umgebung.

Rolf Jaeck kündigte bereits weitere Schritte in diese Richtung an. „Mit Ausnahme der regelmäßig im Mühlenpark stattfindenden Tiermärkte gibt es kaum noch Händler, die Kleintiere anbieten. Stattdessen wollen wir verstärkt regionale Landwirte unterstützen, die auf dem Markt ihre Produkte anbieten können“, sagte der Ortsbürgermeister der Presse.

Diesmal waren bereits Spargel, Erdbeeren und Honig im Angebot von Monika Schink. „Ich habe sie vor Jahren selbst als Kundin auf einem Pflanzenmarkt kennengelernt, als ich mich für meinen eigenen Garten ausstatten wollte“, berichtete Mitarbeiterin Christina Bosse: „Wir haben uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht, und seitdem helfe ich ihr beim Verkauf.“

Seit 6 Uhr auf den Beinen

Christina Bosse: „Die Stauden, die zum Teil schon viele Jahrzehnte hier in der Eifel wachsen, sind einfach großartig auf die hiesigen Begebenheiten eingestellt und sind sehr robust. Das wissen auch die Besucher der Märkte sehr zu schätzen, mit denen man bei solchen Gelegenheiten immer wieder ins Gespräch kommt.“

Derart motivierte Verkäufer und bei sommerlichem Wetter gut gelaunte Gäste stimmten auch Veranstalter Rolf Jaeck glücklich. „Ich bin an solchen Tagen zwar schon seit 6 Uhr morgens auf den Beinen und komme den ganzen Tag kaum zur Ruhe, weil ich natürlich auch alle Händler persönlich willkommen heißen möchte.“

Aber das gesamte Vereinskartell sei sehr stolz, dass diese traditionsreiche Veranstaltung weitergeführt werden kann, so Jaeck: „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.“

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Neue Ära für Tourismus in Ahrweiler – Tourist-Information nach Flutkatastrophe wiedereröffnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nach vielen Monaten des Provisoriums feiern die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Ahrtal-Tourismus die Wiedereröffnung der Tourist-Information Ahrweiler im historischen Gebäude am Blankartshof. Aufgrund der verheerenden Auswirkungen der Flutkatastrophe waren intensive Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten erforderlich, damit die Tourist-Information wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Als Eigentümerin hatte die Kreisstadt die erforderlichen Arbeiten in enger Abstimmung mit dem Ahrtal-Tourismus als Betreiber koordiniert. „Der Blankartshof ist als denkmalgeschütztes Gebäude ein Herzstück der historischen Bausubstanz in Ahrweiler. Ihn zu sanieren und darin wieder die Tourist-Information einzurichten, war für die Stadt selbstverständlich. Denn die Tourist-Information ist ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots und deren Wiedereröffnung ein weiterer Blick nach vorne im Wiederaufbau unserer Region“, erklärte der Erste Beigeordnete Peter Diewald bei der offiziellen Eröffnung. Der Ahrtal-Tourismus hatte seit dem Frühjahr 2022 vor dem Blankartshof in einer Holzbude eine provisorische Tourist-Info eingerichtet.

Bereits zum verlängerten Christi-Himmelfahrt-Wochenende waren nun die Türen der frisch sanierten Tourist-Information erstmals geöffnet, damit die Gäste sich inmitten der Ahrweiler Altstadt von den zahlreichen touristischen Attraktionen und Angeboten inspirieren lassen konnten. Andreas Lambeck, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V., betonte: „Jetzt, wo mehr und mehr Gastgeber und Einzelhändler in Ahrweiler das Stadtbild wiederbeleben, möchten wir für unsere Gäste und Einwohner den gewohnten Service bieten und zusätzlich zur telefonischen Erreichbarkeit wieder persönlich vor Ort für Fragen zur Verfügung stehen.“

Die Tourist-Information Ahrweiler ist eine von zwei Tourist-Informationen im Stadtgebiet und spielte vor der Corona-Pandemie und der Flut eine bedeutende Rolle im Tourismusgeschehen. Mit über 40.000 Kunden war sie nicht nur Anlaufstelle für Ahrtal-Besucher, sondern auch Startpunkt für zahlreiche Gästeführungen.

Die Wiedereröffnung markiert einen wichtigen Meilenstein im Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe. Ursprünglich vor der Flut im Rahmen der EFRE-Förderung „Tourismus für Alle“ geplant, stand die Sanierung der Tourist-Information nicht nur aufgrund der historischen Bedeutung des Gebäudes, vor großen Herausforderungen. Trotzdem signalisierte das Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz weiterhin Unterstützung, um den Wiederaufbau voranzutreiben.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist einer der zwei Räume fertiggestellt. Die Planungen für eine Erweiterung mit einem Nebenraum als Informationszentrum, Ausstellungsbereich und Startpunkt für Gästeführungen, laufen bereits.

Die Tourist-Information Ahrweiler ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag und Donnerstag: 10:00–12:00 Uhr und 13:00–16:00 Uhr

Freitag: 10:00–12:00 Uhr und 13:00–17:00 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertage: 10:00–15:00 Uhr