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Jetzt schmökern, später reisen: Neues Produktheft des GesundLand Vulkaneifel ist da

Daun, 15.01.2021 – Das GesundLand Vulkaneifel hat das Produktheft für das neue Jahr herausgegeben. 100 Seiten entführen den Leser schon jetzt zu den behaglichsten Unterkünften und spannendsten Ausflugszielen der Umgebung. Das Motto: Während des Lockdowns inspirieren lassen und später Urlaub in der Vulkaneifel genießen.

Jeweils nach Orten sortiert, finden sich im Heft „Angebote und Unterkünfte 2021“ die attraktivsten Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen, die die Region zu bieten hat. Das Heft vereint Imagebroschüre mit Unterkunftsverzeichnis und lädt mit großformatigen Fotos und Tipps für die schönsten Ausflüge, Rad- und Wandertouren dazu ein, als Gast das Land der Vulkane für sich zu entdecken. So ist das Produktheft der ideale Begleiter für die Urlaubsvorbereitung und das Schmökern macht richtig Spaß.

Auf weiteren Seiten finden die Leser zahlreiche GesundLand-Angebote, die den Gästen Lust auf eine Auszeit in der vulkanisch geprägten Landschaft machen und zu den reizvollsten Orten der Vulkaneifel entführen. Ein Auszug aus dem Veranstaltungskalender weist unter Vorbehalt schon jetzt darauf hin, zu welchen Events sich das Vorbeischauen dieses Jahr besonders lohnt. Auch die kleinen Gäste kommen nicht zu kurz: Die Seite „GesundLand für Kinder“ vereint alle Ausflugsangebote, die die Region speziell für Kinder bereithält, z.B. Tierparks, Museen und Schwimmbäder.

Das Prospekt „Angebote und Unterkünfte 2021“ kann online auf https://web4.deskline.net/gesundland/de/brochure/list geblättert sowie bestellt werden. Weitere Anfragen zum Prospekt nimmt der Gäste- und Buchungsservice gerne über info@gesundland-vulkaneifel.de oder unter 06592 951 370 entgegen.

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Termine für 2021 der „Nürburgring Driving Academy“ – Formel-Kurse und Sportfahrertrainings für Einsteiger bis Fortgeschrittene

Nürburg, 12.01.2021 – Sich wie ein echter Rennfahrer fühlen und die Tipps und Tricks von erfahrenen Profis lernen. Das ermöglichen die Motorsport-Angebote des Nürburgrings, dessen Termine nun bekannt gegeben worden sind. Wer möchte, kann hier im echten Formel-Fahrzeug über die Rennstrecke jagen, die Ideallinie der weltberühmten Grünen Hölle lernen oder sein Fahrgeschick im Offroad-Gelände unter Beweis stellen. Immer mit an Bord: Das Motto „Safety first“, eine ordentliche Portion Adrenalin und eine Erinnerung fürs Leben. In Zeiten von Corona steht bei den Angeboten die Gesundheit aller Beteiligten stets im Mittelpunkt – von der Anmeldung bis zur Abreise. Buchbar sind die Erlebnisse bei den Motorsport-Profis der Nürburgring Driving Academy unter nuerburgring.de.

Wer atemberaubende Geschwindigkeiten und Fliehkräfte spüren will, muss nicht selbst ins Lenkrad greifen. Bei den Co-Pilot-Fahrten nimmt man auf dem Beifahrersitz des Mercedes-AMG GT R Platz. Foto: Artur Gruber

Wer Geschwindigkeit und Fliehkräfte am eigenen Körper erleben möchte, muss am Nürburgring nicht unbedingt selbst ins Lenkrad greifen. Auf der Nordschleife gibt es das Erlebnis auch auf dem Beifahrersitz des Mercedes-AMG GT R, dem „Beast of the Green Hell“. Die sogenannten Co-Pilot-Fahrten finden im Rahmen der Touristenfahrten statt. Am Steuer sorgt ein erfahrener Pilot für eine eindrucksvolle Fahrt.

Bei den anderen Angeboten heißt es aber: Ran ans Steuer. Dies gilt auch für die anspruchsvollen Geländefahrten im Offroad-Gelände. Mit dem Quad, SUV oder dem Geländewagen sind Mut und Geschicklichkeit gefragt. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit, dafür aber um das gezielte Befahren vielseitiger Untergründe und Parcours. Die Formel-Trainings hingegen vermitteln echte Rennfahrer-Gefühle. Während Einsteiger mit dem Formel Racing Starter-Kurs erste Erfahrungen sammeln können, geben die weiterführenden Angebote immer tiefere Einblicke in die Kunst des Rennfahrens. Beim Formel Racing Professional kann sogar eine Rennlizenz erworben werden.

Sportfahrertrainings – das Angebot für ambitionierte Fahrer
Mit dem eigenen Fahrzeug kann man die Ideallinien der Grand-Prix-Strecke und der Nordschleife im Rahmen der Sportfahrertrainings erlernen. Erfahrene Piloten vermitteln die richtigen Beschleunigungs-, Brems- und Einlenkpunkte. Dies geschieht in verschiedenen Gruppen die sich nach dem Können und der Erfahrung der Teilnehmer richten – vom Einsteiger bis zum erfahrenen Sportfahrer.

Theorie nur online, ein Teilnehmer pro Fahrzeug
Das Konzept der Fahrangebote sieht in Zeiten von Corona vor, dass der Buchungsprozess für die festen Termine ausschließlich online angeboten wird. Gleiches gilt für die theoretische Einweisung, die sonst im Rahmen der Trainings vor Ort stattfindet. Jeder Teilnehmer absolviert diese von zu Hause aus via E-Learning. Alle Instruktionen, die am Fahrzeug und auf der Rennstrecke stattfinden müssen, werden unter Einhaltung der Abstandsregel und Hygienemaßnahmen durchgeführt. Die Kommunikation mit den Teilnehmern, von denen jeder alleine im Fahrzeug sitzt, erfolgt während des Fahrens mittels Funk. Zudem trägt jeder unter dem Helm eine Hygienehaube, welche zusätzlich als Mund- und Nasenschutz dient.

Besondere Maßnahmen bei Nürburgring Formel- und Offroadtrainings
Im Gegensatz zu Trainingsangeboten, die die Teilnehmer mit dem jeweils eigenen Fahrzeug bestreiten, werden bei Formel- und Offroadtrainings weiterführende Maßnahmen zum Infektionsschutz durchgeführt. Hierzu gehört auch die Desinfektion des Cockpits der Fahrzeuge nach jedem Teilnehmer. Für den Kurs bereitgestellte Schutzkleidung, wie Helm, Hygienehaube oder Rennanzug und -handschuhe, wird ebenfalls im Anschluss professionell gereinigt. „Natürlich können wir gewissenhaft an alle organisatorischen Anforderungen denken – aber einer der wichtigsten Faktoren ist auch der Teilnehmer selbst. Jeder hat in dieser Situation eine besondere Verantwortung – sich und gegenüber anderen. Dies bedeutet neben der Einhaltung der Regeln auch, dass man zu Hause bleibt, wenn man sich krank fühlt“, sagt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort. Personen, die dennoch mit entsprechenden Krankheitssymptomen anreisen, werden nach den Regeln des Konzepts von der Teilnahme ausgeschlossen.

Alle fahraktiven Angebote des Nürburgrings gibt es unter: www.nuerburgring.de/fahren

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Kooperation zwischen dem Projekt „Eifeler Mühlenstein“ und der UNESCO Projektschule Bernardshof

Mayen, 11.01.2021 – Kürzlich stellten der Vorsitzende des Projekts „Eifeler Mühlsteinrevier“, Uwe Hoffmann von der Stadt Mayen, sowie der stellv. Vorsitzende Frank Neideck von der Verbandsgemeinde Mendig, das Projekt dem Einrichtungsleiter des Bernardshof Marco Boos und seinem Stellvertreter Jürgen Klein vor.

Hierbei geht es um die Anerkennung und Bewahrung der 7.000-jährigen Geschichte der Produktion von Mühlsteinen in dem Gebiet zwischen Mayen und Mendig. Dieser Umstand ist nicht nur kulturhistorisch von einmaligem Wert, sondern spielt auch in der Versorgung der Menschheit mit Nahrung eine herausragende Rolle.

Marco Boos und Jürgen Klein waren von der kurzen Vorstellung des Projektes sehr beeindruckt und es wurde eine Kooperation zwischen dem Projekt „Eifeler Mühlensteinrevier“ und der UNESCO Projektschule des Bernardshof vereinbart.

In welcher Art und Weise dies möglich ist, wird in den kommenden Wochen und Monaten besprochen.

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Kleine ökologische Sensation im Freilichtmuseum: Tierisch wild in Kommern

Mechernich-Kommern, 09.01.2021 – Pünktlich zum Jahresstart kann das LVR-Freilichtmuseum Kommern mit einer kleinen ökologischen Sensation aufwarten. Seit geraumer Zeit hängen Nachtsichtkameras in entlegenen Bereichen des Freilichtmuseums und dokumentieren, welche wilden Bewohner sich dort „tummeln“. Die Idee stammt von Vanessa Sterner, der wissenschaftlichen Volontärin. Nachdem bereits junge Füchse, Rehe oder gar ein Dachs Ihren Auftritt im Rampenlicht der versteckten Kamera hatten, glückten nun die Aufnahmen einer ganz besonderen Einwohnerin unseres Museumswaldes:

Wildkatzen reagieren äußerst empfindlich auf Störungen durch den Menschen. Foto: Vanessa Sterner | LVR

Einer Wildkatze. Vanessa Sterner: „In den Aufnahmen sind ganz deutlich die Merkmale erkennbar, die eine Wildkatze von einer Hauskatze unterscheiden, nämlich die wuchtige, untersetzt wirkende Statur, das breite Gesicht, die verwaschen wirkende Fellzeichnung am Körper und vor allem der buschige Schwanz mit den charakteristischen, schwarzen Streifen.“ Ganz sicher bestimmen und wissenschaftlich nachweisen ließe sich die Wildkatze jedoch nur mit einer genetischen Analyse, etwa anhand einer Fellprobe.

 

Das Vorkommen dieser als extrem scheu geltenden Wildtierart belegt, wie naturnah das Museumsgelände tatsächlich ist: Wildkatzen reagieren äußerst empfindlich auf Störungen durch den Menschen. Der Museumswald wird in weiten Teilen seit vielen Jahren kaum oder gar nicht mehr bewirtschaftet, womit auch seltenen und scheuen Wildtieren wie der Wildkatze hier bei uns ein Lebensraum geboten ist. Inwieweit es sich bei der gefilmten Wildkatze um einen festen Bewohner oder nur um ein durch streifendes Tier handelt, ist nicht zu sagen. Sie ist bei uns auf jeden Fall herzlich willkommen, sollte sie sich zum Bleiben entscheiden.

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Polizei wird am Wochenende verstärkt an Wintersport-Gebieten präsent sein

Eifel/Trier/Hunsrück, 08.01.2021 – Die Polizei wird an diesem Wochenende in den Wintersportgebieten in Eifel und Hunsrück verstärkt präsent sein. Damit soll in Abstimmung mit den zuständigen Ordnungsbehörden der massenhafte Ansturm auf diese Ausflugsziele und die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert werden.

Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei wird die Polizei an diesem Wochenende in den Wintersportgebieten in der Eifel und im Hunsrück verstärkt Streife fahren. Im Fokus der Beamten steht dabei die Parksituation rund um die Ausflugsziele aber auch die Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen. An den Ausflugszielen „Schwarzer Mann“, „Wolfsschlucht“, „Erbeskopf“, „Rösterkopf“ und „Idarkopf“ bestehen teilweise Parkverbote. Zahlreiche Zufahrtsstraßen sind gesperrt. In der Vergangenheit hat es immer wieder rücksichtslose Autofahrer gegeben, die trotz Verbot diese Straßen befahren oder darauf geparkt haben.

„Das Parken außerhalb geschlossener Ortschaften auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand sowie das Zustellen von Einfahrten und Kreuzungen ist nicht erlaubt. Vor allem wenn Rettungswege zugeparkt sind, kann das schlimme Folgen haben“, sagt der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, „die Autofahrer müssen dann mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Darüber hinaus können ihre Fahrzeuge abgeschleppt werden.“ Die Polizei wird aber nicht nur gegen rücksichtslose Wildparker vorgehen. So werden die Beamten auch die Einhaltung der Corona-Regeln überprüfen. Auch hier können Bußgelder ab 50 Euro verhängt werden. „Wir verstehen, dass sich die Menschen am Wochenende in der Natur bewegen wollen,“ sagt Jochem ,“aber meiden sie beliebte Ausflugsziele und andere Menschenansammlungen, halten sie den Mindestabstand ein und tragen sie ihre Mund-Nasen-Bedeckung.“

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Gemeinde Hellenthal: Wintersportgebiet und angrenzende Parkplätze ab heute gesperrt

Hellenthal, 04.01.2020 – Aufgrund der vollkommen unbefriedigenden Situation rund um das Wintersportgebiet „Weißer Stein“ bei Udenbreth sowie in den umliegenden Höhenorten der Gemeinde Hellenthal in den letzten Tagen, hat sich Bürgermeister Rudolf Westerburg gestern Abend dazu entschlossen, alle Wintersportparkplätze im Höhengebiet zu sperren.

Diese Maßnahmen werden notwendig, da die bisherigen Hinweise der Verwaltung, dass das Ski- und Rodelgebiet gesperrt ist und von einer Anfahrt aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens abgeraten wird, gänzlich ignoriert wurden.

Nur mit sehr hohem Personalaufwand der Gemeinde Hellenthal sowie der Polizei konnte der Verkehrsfluss am Wochenende aufrechterhalten werden. Um das Gebiet nicht vollständig zu überlasten, musste die Polizei die Zufahrtstraße L 110 von Neuhaus nach Udenbreth letztendlich vollständig sperren.

Der Parkplatz am „Weißer Stein“ war bereits ab dem frühen Vormittag überfüllt, so dass die übrigen Fahrzeuge über 4 km entlang den angrenzenden Bundes- und Landstraßen parkten.

Der Ort Udenbreth sowie die umliegenden Dörfer waren einem extremen Parkdruck unterlegen. Nur durch den Einsatz der Mitarbeiter des Ordnungsamtes konnten die Durchfahrten für LKW und Rettungsfahrzeuge sichergestellt werden.

Darüber hinaus parkten viele Besucher auch ohne Erlaubnis auf privaten Wiesenflächen, die dadurch teilweise erheblich beschädigt wurden.

Unabhängig davon führten die hohen Besucherzahlen auch dazu, dass im Gegensatz zu den ersten Besuchertagen die Einhaltung der Corona-Regeln insbesondere von jungen Menschen missachtet wurden.

Bürgermeister Rudolf Westerburg weist darauf hin, dass in den vergangenen Tagen alles versucht worden ist, um die Menschen auf vernünftigem Wege vom Besuch der Schneegebiete in der Gemeinde Hellenthal fern zu halten. Diese Appelle fanden jedoch leider kein Gehör.

Aufgrund der beschriebenen Gründe werden mit sofortiger Wirkung ab dem 04.01.2021 die Wintersportparkplätze gesperrt und abgeriegelt. Darüber hinaus werden Ordnungsamt und Polizei die Bereiche kontrollieren. Dabei werden entsprechende Bußgelder ausgesprochen, wenn von parkenden Fahrzeugen eine Verkehrsgefährdung oder -behinderung ausgeht.

Überall werden auch verstärkte Corona-Kontrollen durchgeführt.

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Waxweiler besaß einmal Stadtrechte

Waxweiler, 04.01.2021 – Das im Prümtal eingebettete Waxweiler hat eine historische Vergangenheit. Im Jahr 943 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.

Er lag in der luxemburgischen Herrschaft Neuerburg. 1414 verliehen die damaligen Herren, Irmgard von Bolchen und Johann von Rodemachern, den Einwohnern von Waxweiler erstmals dieselben Freiheiten und Rechte, wie sie die Bürger der Stadt Neuerburg innehatten.

Die „Freiheit Waxweiler“ erstreckte sich auf dem schmalen Felsgrat zwischen der Prüm und dem Weiherbach zwischen zwei Stadttoren, auf dem Gebiet der heutigen Hauptstraße, der Jaaß, wie sie mundartlich genannt wird

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Mayener Stadtteile Alzheim und Hausen bewerben sich um Aufnahme im Förderprogramm „Stadtdörfer“

Mayen, 30.12.2020 – Die Stadtteile Alzheim und Hausen haben sich um die Aufnahme beim Modellvorhaben „Stadtdörfer“ beworben. Die Bewerbung der beiden Mayener Stadtteile ging dabei auf die Initiative des Alzheimer Ortsvorsteher Lothar Geisen zurück.

Das Modellvorhaben „Stadtdörfer“ erarbeitet Wege, für siedlungsstrukturell getrennte und sozial eigenständige Ortsteile von kreisfreien Städten und großen kreisangehörigen Städten eine Förderkulisse zu eröffnen. Sollte die Mayener Bewerbung erfolgreich sein, wird das genaue Projektdesign auf Grund der strukturellen Gegebenheiten der beiden Stadtteile festgelegt.

Impressionen aus Hausen. Foto: Stadt Mayen

Zum Hintergrund: Als „Stadtdörfer“ werden Ortsteile von kreisfreien und großen kreisangehörigen Städten bezeichnet, die in der Regel einen dörflichen oder ländlichen Charakter haben. Sie sind mit der Stadt, zu der sie gehören, nicht baulich zusammengewachsen.

Da „Stadtdörfer“ weder Zugang zu den Förderprogrammen der Dorferneuerung haben, noch in die Städtebauförderung passen, startete das Ministerium des Innern und für Sport im Jahr 2016 das Modellvorhaben mit acht Stadtdörfern  in Landau in der Pfalz.

Ziel des Modellprojektes war es, vorhandene  Stärken  und Schwächen  des  jeweiligen  (Stadt-)Dorfes  zusammen mit  den  dort  lebenden  Menschen herauszuarbeiten  sowie  Leitlinien,  Ziele,  Lösungsansätze  und konkrete Maßnahmen für das (Stadt-)Dorf zu entwickeln.

Stadtdörfer weisen im Vergleich zu den sonstigen Dorfstrukturen, welche über die Dorferneuerung Rheinland-Pfalz gefördert werden, besondere Herausforderungen auf.  Für  das  Land  als Fördermittelgeber  ist  dabei  von  besonderem  Interesse,  welche Potenziale und Herausforderungen es bei der Entwicklung von Dörfern gibt, die ihre dörflichen Strukturen und ihre Eigenständigkeit bewahren wollen, gleichzeitig aber  auch  Teil  einer  Stadt sind. Mit der Auseinandersetzung der Rolle des Stadtdorfes in der Gesamtstadt und der Vernetzung mit den anderen Ortsteilen der Stadt unterscheiden sich diese Entwicklungskonzepte von denen im Rahmen der Dorferneuerung.

Grundlage für jede Entwicklung ist daher ein Leitbild, das durch die Bürgerschaft des Stadtdorfes erarbeitet wird.

Das Modellvorhaben wird durch die Technische Universität Kaiserslautern wissenschaftlich begleitet.

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Mayener Stadtrat beschließt Museumskonzept des Eifelmuseums

Mayen, 23.12.2020 – Das Museumskonzept des Eifelmuseums wurde in der letzten Sitzung des Mayener Stadtrates im Jahr 2020 einstimmig beschlossen. „Damit wurde nicht nur eine wichtige Voraussetzung für die Förderung der Generalsanierung der Genovevaburg geschaffen, sondern auch für eine zukunftsorientierte Ausrichtung unseres Museums“, freut sich die Hauptverantwortliche für die Konzepte Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum. Die Museumsdirektorin und das beauftragte Unternehmen unter Leitung von Hans Schüller haben gemeinsam, das Konzept in den städtischen Gremien vorgestellt.

Im Zuge der Generalsanierung der Genovevaburg und der damit einhergehenden Bezuschussung, war es laut Mitteilung von Projektleiter Robert Dewald nach Vorgabe des Landes Rheinland-Pfalz zwingend erforderlich sowohl ein Museumskonzept, als auch ein Raumprogramm zu erstellen. Es folgt nunmehr, angepasst auf die Förderrichtlinien mit den zeitlichen Notwendigkeiten, noch die Ausstellungskonzeption für die festgelegten Räumlichkeiten in der Genovevaburg.

Das Konzept enthält unter anderem einen Maßnahmenkatalog mit zugehöriger Zieldefinition und bringt zudem das Selbstverständnis und Leitbild des Museums zum Ausdruck.

Das Eifelmuseum verfolgt als außerschulischer Lernort das bildungspolitische Ziel, bei Besuchern von außerhalb Empathie für die kulturellen Gegebenheiten der Region zu erwecken und gleichzeitig die Bildung einer Identität der vor Ort wohnhaften Bevölkerung zu fördern. Damit leistet das Museum einen Beitrag zu einem friedlichen, geeinten Europa. Das Land Rheinland-Pfalz erkennt an, dass das Eifelmuseum in Charakter und Aufgabenstellung eines überregional bedeutenden Museums entspricht und somit ähnlich einem Landesmuseum für die Eifel anzusehen ist.

Auf dieser Basis soll das Eifelmuseum in der Folge auch ein entsprechendes Marketingkonzept erhalten.

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Das ganze Dorf hat gewonnen

Mechernich-Kommern, 22.12.2020 – Vereinskartell, Gartenbau- und Verschönerungsverein sowie Anwohner schmückten historischen Ortskern weihnachtlich – Auch viele Bürger in den Neubaugebieten machen mit.

Es gehört mittlerweile zum guten Brauch. Jedes Jahr stellte das Vereinskartell Kommern an den historischen Lampen von Jakob Zimmermann Weihnachtsbäume auf, die dann von den Anwohnern der Gielsgasse, der Kölner Straße und der Mühlengasse geschmückt werden. Für die prächtig geschmückten Weihnachtsbäume auf dem Kirchberg sind der Gartenbau- und Verschönerungsverein sowie Dr. Marianne Bauerschmitz verantwortlich.

Auch Jürgen Klee stand vor seinem geschmückten Haus in der Mühlengasse der Radio-Euskirchen-Moderatorin Rede und Antwort. Foto: Björn Schäfer/Vereinskartell Kommern/pp/Agentur ProfiPress

An der Kirchbrücke hat das Vereinskartell noch einen leuchtenden Stern aufgehängt. Aber auch die Anwohner lassen sich nicht lumpen und schmücken im historischen Ortskern, genau wie in den Neubaugebieten fast alle Häuser wunderschön.

Jedes Jahr werden dann der schönste Weihnachtsbaum und der schönste Fensterschmuck nach einem Jury-Rundgang durch den festlich beleuchteten Ort prämiert. Doch diesmal gibt es nur einen Gewinner: Kommern. „Dieses Jahr haben wir so viele mit Liebe geschmückte Weihnachtsbäume und Fenster gesehen, dass wir uns entschlossen haben, keinen Gewinner zu bestimmen“, berichtete Ortsbürgermeister Rolf Jaeck. Alle Bäume und Fenster wurden gleich bewertet – und mit insgesamt zehn Gutscheinen und zwölf Flaschen Wein prämiert.

Mitgemacht hatte auch die Grundschule Kommern, die vor dem Corona-Lockdown die Schulfenster festlich geschmückt hatte. „Für diese schön bemalten Fensterbilder und den toll geschmückten Weihnachtsbaum auf dem Schulhof erhält die Schule 50 Euro für die Schulkasse“, so Jaeck.

Der Ortsbürgermeister kann sich an dem Anblick gar nicht sattsehen: „Viele Spaziergänger begutachten in der Dämmerung dann die Häuser und Gassen in unserem weihnachtlich geschmückten Fachwerkdorf. Ich bin stolz auf die Bürger.“ Aus Kommern ist also ein echtes Weihnachtsdorf geworden. Jetzt fehlt nur noch der Schnee…