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Eine Eifeler „Sommerfrische“ wie aus dem Bilderbuch

Manderscheid/Prüm – Das Hotel Heidsmühle aus Manderscheid – Echte Eifeler Originale für Leib und Seele – Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Heidsmühle ein klassisches Ausflugsziel für Einheimische, Urlauber und Tagestouristen: Entstanden aus einer Getreidemühle an der kleinen Kyll mit angeschlossener Landwirtschaft, ist sie seit fast zwanzig Jahren zertifizierter Gastgeber der Regionalmarke EIFEL. Sie überzeugt mit Qualität, die man schmeckt, und einem Ambiente, das zum Bleiben verführt.

Ein Mühlrad, das von einem rauschenden Bergbach gesäumt wird, Forellen schwimmen im glasklaren Wasser, ein Teich mit Schwänen und Enten, ringsum dichte Wälder und Wiesen – das ist das Motiv einer Malvorlage, die seit Jahrzehnten den kleinen Gästen der Heidsmühle das Warten auf Süßes und Leckeres verkürzt. Und so malerisch gelegen ist die Heidsmühle auch in Wirklichkeit. Für viele Generationen von Eifelern und Eifelreisenden ist sie das traditionelle Ziel eines Wochenendausflugs oder eines Sonntagsspaziergangs entlang der Kleinen Kyll bis zur vulkanischen Wolfsschlucht mit ihren imposanten Basaltsäulen. Pfad der Achtsamkeit heißt diese beliebte Route, sie ist dank der Germanenbrücke über die „Wasserfälle“ des Flüsschens gut als familienfreundlicher Rundweg dosierbar. Das unbestrittene Highlight einer solchen Wanderung ist jedoch der Genuss von fangfrischen Forellen aus der Heidsmühlenküche, entweder à la Müllerin oder blau, aber auf jeden Fall zubereitet in den seit jeher bewährten gusseisernen Pfannen des Hauses. In ihnen gelingen Aromen und Konsistenz perfekt. Hausgemachte Kuchen und Torten, ebenfalls nach überlieferten Rezepten, dürfen für den Rundum-Genuss nicht fehlen.

Echte Eifeler Originale für Leib und Seele

„Wir sind in der Region verwurzelt“, sagt Inhaber Tobias Stadtfeld, „da ist es klar, dass wir unsere Zutaten von hier beziehen.“ Sein Motiv ist einerseits, dass Frische, Naturbewusstsein und Qualität kurze Wege erfordern. „Ich kenne die Höfe, die uns zuliefern, persönlich und weiß, dass sie gute Produkte liefern.“ Aber für ihn ist es darüber hinaus auch eine Sache der betrieblichen Vernunft, sich im Netzwerk der Regionalmarke EIFEL und mit anderen Erzeugern aus der Umgebung zu positionieren. „Wir signalisieren damit den Gästen, dass wir für die Güte unseres Angebots einstehen. Sie wollen wissen, was sie von uns bekommen, und das ist vor allem Eifel pur.“ Das charakteristische farbige Eifel-Logo sei als Botschaft wichtig. Es ist auf der Speisekarte vielfach präsent, die ihrerseits wie ein lesenswertes Magazin für Heimatgenuss aufgebaut ist und mit nach Hause genommen werden kann als Erinnerung daran, wie gut Eifelerlebnisse in der Heidsmühle tun. Von der Historie des Hauses über die Erläuterungen zu den Menüs bis zu Eventtipps zu den regelmäßigen Kabarett- und Musikveranstaltungen ist der Inhalt voller Abwechslung. Das Magazin weckt nicht nur Appetit auf die Forellen, sondern ebenso auf Vegetarisches oder Veganes, auf Eifelschwein oder knackige Salate mit Eifeler Ziegenkäse.

Engagiert für den Nachwuchs der Kochkunst

Tobias Stadtfeld ist einer der Mentoren, die sich in der Eifel für die Initiative der Europa-Miniköche engagiert und die Begeisterung für gutes Essen praktisch vermittelt. „Die Kinder von zehn bis 14 Jahren sind mit Elan dabei, die Gruppen sind ausgebucht“, freut er sich über das Feedback. Seine eigenen 52 Beschäftigten tragen die Philosophie der Heidsmühle mit und halfen auch, die Folgen der Flut im Sommer 2021 zu meistern, als die Kleine Kyll ungebeten zu Besuch kam. Der Charme des Mühlenanwesens ist geblieben, das Interieur ist in einem regionstypischen, aber modernen Stil erneuert. Der Familienbetrieb mit großer Sonnenterrasse wird wie seit mehr als hundert Jahren als kulinarisches Ausflugsziel von vielen angesteuert… und wer am Teich oder am Forellenbassin, mit Malvorlage oder mit Blick aufs Mühlrad und den grünen Wald entschleunigt wird, hat schon Vorfreude pur auf Eifeler Köstlichkeiten.

“Bei uns ist die Atmosphäre ungezwungen und familiär, wie es zur Eifel passt. Wir freuen uns, dass die emotionale Verbindung der Gäste zu unserer Heidsmühle so stark ist.“

Tobias Stadtfeld – Inhaber

https://www.heidsmuehle.de/

“Das Team um Hotel Heidsmühle–Inhaber Tobias Stadtfeld definiert das Thema EIFEL-Gastgeber auf seine eigene Weise: familiärer Wohlfühlservice gepaart mit naturverbundener Atmosphäre und besten regionalen Produkten aus der Eifel. Sehr empfehlenswert!“

Markus Pfeifer – Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL

https://www.regionalmarke-eifel.de/eifel-gastgeber/wir-eifel-gastgeber

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Deutschlands erste Heilwasser-Erlebniswelt in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt hat im Rahmen des EFRE-Programms 2021 bis 2027 zehn innovative Tourismusprojekte zur möglichen Förderung ausgewählt. Mit dabei: Deutschlands erste Heilwasser-Erlebniswelt, mit der sich die städtische Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH (ABMG) für Bad Neuenahr-Ahrweiler um das Förderprogramm beworben hatte. Die Abkürzung „EFRE“ steht für „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“. Mit Mitteln aus diesem Fonds soll unter anderem auch die Modernisierung und Digitalisierung der touristischen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz unterstützt werden.

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat sich mit ihrer Tochter, der ABMG als örtliche Kurverwaltung, auf die Fahne geschrieben, nach der Flutkatastrophe wieder führender Kurort werden zu wollen. „Dafür benötigt es neue Impulse, um vor allem auch für neue, jüngere Zielgruppen und Familien attraktiv und erlebbar zu sein“, erläutert Dania Münch, Referentin für Gesundheitswirtschaft bei der Marketing GmbH. Durch die Flutkatastrophe muss Vieles neu geplant und aufgebaut werden. „Hierin liegt die große Herausforderung, aber auch die große Chance, in diesem Zuge auch die touristischen Infrastrukturen direkt neu und innovativ mit zu denken sowie weiterzuentwickeln. So können wir mit der Heilwasser-Erlebniswelt auch ein neues touristisches Nutzungskonzepte in den flutbedingt wiederherzustellenden Kurpark integrieren“, führt Jan Ritter, Geschäftsführer bei der ABMG, aus.

„Die Heilwasser-Technik des Großen Sprudels, die sich vor der Flut zum Beispiel an verschiedenen Standorten im Kurviertel verteilte, soll, auch um bessere Abläufe im Wartungsbetrieb gewährleisten zu können und um wirtschaftlich günstiger zu sein, im Kurpark gebündelt an einer Stelle wieder aufgebaut werden. Schon länger existierte bei uns dabei der Gedanke, die Heilwasser-Technik grundsätzlich sichtbar und erlebbar zu machen. Daraus ist dann ferner die Idee entstanden, dem für Bad Neuenahr identitätsstiftenden Thema Heilwasser eine eigene „Heilwasser-Erlebniswelt“ mit digitalem Schwerpunkt zu widmen“, ergänzt er.

Die Heilwasser-Erlebniswelt Bad Neuenahr-Ahrweiler, erklärt Dania Münch, soll sich aus den nachfolgend genannten drei Bausteinen im Kurpark zusammensetzen: Zentraler Baustein soll die unterirdische Heilwasser-Erlebniswelt im Untergeschoss der Kleinen Bühne im Kurpark werden. Dort soll ohnehin flutbedingt die neue Heilwasser-Technik untergebracht werden und per Sichtscheiben sichtbar und erlebbar gemacht werden. In der unterirdischen Heilwasser-Ausstellung sollen Besuchende ihr Hintergrundwissen vertiefen und mehr über Hydrogeologie sowie Zusammenhänge von Wasserkreisläufen erfahren. Besonders im Fokus steht die heilende Wirkung von Heilwässern und besonderen Mineralwässern sowie die Sensibilisierung der Menschen für den Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser. Idee ist auch, hinter den Sichtscheiben Heilwasser-Abfüllungen zu zeigen.

Ähnlich einer Vinothek soll als zweiter Baustein im neuen Haus des Gastes an der Kurgartenstraße eine attraktiv gestaltete Aquathek mit angeschlossenem Trinkbrunnen Verkostungsmöglichkeiten für das ortsgebundene Heilwasser sowie für das in Flaschen abgefüllte Versandheilwasser bieten. Attraktives Verbindungselement zwischen Aquathek und Heilwasser-Ausstellung soll der neue Brunnengarten rund um den Großen Sprudel werden. Zukünftig wird hier auch wieder die 10 Meter hohe Fontäne der Heilquelle zu sehen sein. Ganz neu integriert werden soll ein barrierefreies Armtauchbecken.

„Von interaktiven, digitalen Ausstellungshighlights wie Augmented Reality, Virtual Reality oder VideoMapping über Gesundheitsangebote im Heilwasser-Kneipp-Tretbecken bis hin zu geführten Touren, Wasserverkostungen und erlebbarer Heilwassertechnik – die Erlebniswelt bietet eine einzigartige und erlebnisreiche Erfahrung für alle Besuchende, die einmalig in ganz Deutschland sein wird. Die Heilwasser-Erlebniswelt soll als innovatives, dauerhaftes, saisonunabhängiges und digital unterstütztes Angebot dazu beitragen, die Angebots- und Erlebnisqualität vor Ort durch ein identitätsstiftendes Produkt zu steigern und somit grundsätzlich die Attraktivität der Region zu erhöhen“, berichtet Andreas Lambeck, Geschäftsführer bei der ABMG.

Für das Projekt wurden seitens des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums Fördermittel in Höhe von ca. einer Million Euro reserviert. Das entspricht einer Deckung von 85 Prozent der förderfähigen Kosten. Die ABMG wird nun im nächsten Schritt den entsprechenden Förderantrag stellen. Interessierte Förderer, Spender und Sponsoren können sich für weitere Informationen gerne an dania.muench@ahrtal.de wenden.

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Mechernicher Wohnmobilhafen ist in Betrieb – Camper können kommen

Mechernich – 36 Stellplätze samt Service-Station warten auf erholungssuchende Gäste – Ein- und Auslass über Online-Buchungssystem und Kassenautomat am Standort selbst. Bertram Wassong und Günter Kornell sind erfahrene Camper. Der eine, seit er und seine Frau Martina Hessel, Hunde haben. Der andere hat schon mit Ehefrau Luise und den Kindern jahrelang auf Campingplätzen Urlaub gemacht. Klar also, dass die beiden Ratsmitglieder zur Generalprobe des neuen Mechernicher Wohnmobilhafens ihre rollenden Unterkünfte mitgebracht haben. „Das ist richtig gut geworden“, stellen sie dann auch unisono fest: „Sehr aufgeräumt und mit einer gut ausgestatten Service-Station.“

Das Einzige, was zum Camper-Glück bei der Generalprobe noch fehlte. „Die Befestigungen für unsere Markise“, stellte Bertram Wassong fest. Denn ohne eine solche Vorrichtung würden die Stellplätze über kurz oder lang von Heringen durchlöchert, weiß der Ratsherr zu berichten. Doch dazu soll es nicht kommen. Denn zum Start des Wohnmobilhafens Anfang September war alles komplett. Die Camper können also kommen, um die viele Vorzüge der Stadt Mechernich und der Region zu genießen.

„Dazu stehen 36 Stellplätze zur Verfügung“, erläuterte Thomas Hambach den Ratsmitgliedern, die die Einladung angenommen hatten, sich vor Ort ein Bild des neuen Angebots zu machen. Mit einer Größe zwischen sechs Mal zehn Metern und 13 Mal zehn Metern seien die einzelnen Flächen ausreichend groß bemessen, so der Erste Beigeordnete der Stadt und Geschäftsführer der Freizeit Mechernich GmbH.

Minigolf und Sommerrodelbahn

Die betreibt den Platz an der Elisabethhütte, der umgeben ist von reichlich Grün und günstig gelegen ist. Denn direkt gegenüber der Einfahrt liegt der große Mühlenpark mit Attraktionen für Groß und Klein. Im Bistro etwa lässt sich eine Tasse Kaffee ebenso genießen wie der ein oder andere kleine Snack. Die Minigolfanlage bietet Spaß für alle Altersstufen und der große Spielplatz sowie der Pumptrack sind der ideale Zeitvertreib für den Nachwuchs. Über eine Fußgängerbrücke ist auch die Sommerrodelbahn in wenigen Minuten direkt neben dem Hotel Eifeltor erreichbar. Ausflugsziele im näheren Umfeld sind neben der Eifel-Therme Zikkurat auch das Kommerner Freilichtmuseum.

Der Platz selbst verfügt derweil über alles, was das Camper-Herz begehrt. Die Versorgung der Wohnmobile funktioniert über Stromsäulen, die automatisch mit dem Check-In freigeschaltet werden. An der Service-Station direkt neben der Einfahrt können die Nutzer ihre Abwassertanks leeren, den Inhalt der Bordtoilette entsorgen oder Frischwasser auffüllen. Auch für Fahrzeuge mit Bodenablass ist eine entsprechende Entsorgung möglich. „Dass hier Wasser nachgespült wird, ist nicht überall Standard“, betont Bertram Wassong während der Besichtigung, bei der auch über die moderne Technik des Platzes berichtet wurde.

Online oder am Terminal buchen

Nicht nur, dass das Areal videoüberwacht wird und überall freies W-Lan zur Verfügung steht, die Ein- und Ausfahrt zum Wohnmobilhafen funktioniert auch vollautomatisch. „Die Buchung erfolgt über die Internetseite oder über einen Terminal am Platz selbst“, erklärt Christian Klein, Prokurist der Freizeit Mechernich GmbH. Über eine Nummernschild -Erkennung wird sichergestellt, dass nur Gäste mit einer Buchung den Platz auch benutzen können. Die Zufahrt ist derweil auch über einen QR-Code möglich, den die Wohnmobilisten erhalten, wenn sie einen Stellplatz für 18 Euro pro Tag gemietet haben.

Dass das System funktioniert, haben die ersten Reservierungen bereits gezeigt. Das ein oder andere Wohnmobil hat im Hafen bereits angedockt. „Es dürfen ruhig noch mehr werden“, sagt Thomas Hambach, der ebenso wie die Ratspolitiker darauf hofft, dass das neue Angebot gut angenommen wird.

Günter Kornell und Bertram Wassong würden den Platz auf jeden Fall buchen, wenn er so an anderer Stelle zu finden wäre und nicht direkt vor der Haustüre. Auch die Hunde von Bertram Wassong machten den Eindruck, dass sie sich hier wohlfühlen könnten. Denn Merlin und Moody ließen sich gemütlich auf der Hundedecke oder auf Frauchens Camping-Stuhl nieder und ließen sich vom Trubel um sie herum nicht aus der Ruhe bringen. Denn obwohl es nur eine Generalprobe war, waren die beiden Windhunde ganz schnell im Urlaubsmodus.

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Wettkampf der Riesen-Kürbisse – Die NRW-Kürbis-Wiege-Meisterschaft am Samstag 14. September

Mechernich-Obergartzem/ Lohmar – Mit zwei spannenden Kürbis-Events warten die Krewelshöfe am dritten September-Wochenende auf. Am Sonntag, 15. September, findet ab 12 Uhr die beliebte NRW Kürbisboot-Regatta in Obergartzem statt. Einen Tag zuvor, am Samstag, 14. September, steigt dann in Lohmar ab 11 Uhr die NRW-Kürbis-Wiegemeisterschaft gleichzeitig mit der Gemüse-Meisterschaft.

Im vergangenen Jahr siegte Walter de Wever mit einem 513,5 Kilogramm schweren Gewächs. Dafür werden die Giganten mit schwerem Gerät von Anhängern und auf die Waage gehoben werden. Das Wiegen erfolgt nach den offiziellen Regeln und internationalen Standards des „Great Pumpkin Commonwealth’s“, kurz GPC genannt. Die Jury achtet sehr genau darauf, dass das Reglement eingehalten wird. Die Waage ist natürlich geeicht. Denn nur so können die Wiegeergebnisse auf die weltweit gültige Rangliste gesetzt werden, die in der Züchtergemeinschaft hoch angesehen ist.

Von 12 bis 16 Uhr kann so dann die Frage geklärt werden: Wer hat den schwersten XXL-Kürbis? Der Sieger der 13. GPC-Kürbis-Wiegemeisterschaft in NRW wird „Kürbiskönig“ und streicht einen Gewinn von 1.000 Euro ein. Kommt der Siegerkürbis noch dazu aus NRW und wiegt mehr als 500 Kilogramm gibt es noch einen Bonus von 500 Euro oben drauf.

Fachsimpeln und genießen

Während des Events können Besucher mit den Züchtern fachsimpeln, Tipps für das eigene Gartengemüse und Beet abstauben oder die Riesengewächse aus der Nähe bestaunen. Oder auch einen der begehrten Kerne aus einem solch gigantischen Kürbis reservieren. Der Wert solcher Kerne kann tatsächlich bis zu 50 Euro pro Kern liegen. Die Küche des Krewelshofs bietet den Gästen passend zur Saison Suppe, Sekt, Kuchen und Kernbrot aus dem schmackhaften Gemüse an.

Am Sonntag, 15. September, findet schließlich von 11 bis 16 Uhr die alljährliche Kürbisboot-Regatta auf dem Eifeler Krewelshof in Obergartzem statt. In ausgehöhlten Riesenkürbissen aus eigener Ernte des Hofes paddeln die Teilnehmer einmal quer über den See. Wer das in unter einer Minute schafft, hat gute Chancen, den Weg im Halbfinale, oder sogar im Finale, noch ein weiteres Mal zurückzulegen.

Die Zuschauer können dabei mit großem Spaß beobachten, wie schwer Kürbisse zu lenken sind – vor allem, weil sie rund sind. Manch eine Paddeltour gleicht daher eher einer Karussellfahrt.

Das überdimensionale Herbstgemüse wurde für die Regatta von Hand ausgesät, befruchtet und über lange Zeit hinweg gehegt und gepflegt. Krewelshof-Jungbauer Max Bieger hat sich in den vergangenen Wochen intensiv darum gekümmert, dass die Kürbisse rechtzeitig ihr „Kampfgewicht“ von etwa 280 bis 330 Kilogramm erreichen. Jetzt hoffen alle Beteiligten auf bestes Wetter für die Wettbewerbe.

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Laacher See ist wieder der Liebling

Mendig – Beim größten deutschen See-Voting, „Dein Lieblingssee“, konnten Fans bis zum 31. August auf www.seen.de  aus über 2.000 Seen ihren Favoriten wählen. In Rheinland-Pfalz gab es wieder zwei Podiumsplätze für die Seen aus unserer Region. Der Laacher See hat im Bundesland wieder einmal die meisten Stimmen auf sich vereinigen können. Auf dem dritten Platz landete der Riedener Waldsee, der nur noch vom Westerwälder Wiesensee überholt wurde.

„Ich bin begeistert, dass es zwei Seen aus unserer Region in die Vorauswahl und jetzt auch auf das Siegerpodest geschafft haben. Beide Seen sind touristische Leuchttürme und sowohl für die Naherholung als auch für den überregionalen Tourismus ganz wichtig! Alle Verantwortlichen für den Tourismus, Gastronomie und Hotellerie sowie der Einzelhandel haben sich über jede Stimme für den Laacher See und den Waldsee Rieden gefreut, die unsere Region sicher weiter nach vorne bringt“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig.

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Erneut „Vier Sterne Superior“ – Seehotel Maria Laach zertifiziert

Maria Laach – Das Seehotel Maria Laach wurde vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) erneut als Hotel der Kategorie „Vier Sterne Superior“ zertifiziert. Die Zertifizierung gilt für drei Jahre – bis August 2027.

Der Vorstand und Mitarbeiterinnen des Zweckverbands Ferienregion Laacher See überreichten Johanna Schnorr, stellvertretende Leitung der Klosterbetriebe, die Urkunde zur erneuten Zertifizierung. „Die Abtei Maria Laach und der Laacher See sind Leuchttürme des Tourismus. Dazu gehört auch seit vielen Jahrzehnten das Seehotel, dessen Qualität mit der erneuten Zertifizierung wieder einmal bestätigt wurde“, so der Verbandsvorsteher Sebastian Busch, Bürgermeister VG Pellenz, und seine Kollegen Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, und Johannes Bell, Bürgermeister VG Brohltal.

Das Seehotel Maria Laach verfügt über 55 Zimmer und beschäftigt 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„4 Sterne Hotels“ mit dem Zusatz „Superior“ haben die für die jeweilige Kategorie notwendige Wertungspunktzahl deutlich überschritten. www.seehotel-maria-laach.de

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Nächster Schritt zur Realisierung von Hängebrücke und Skywalk im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Es ist ein nächster Schritt, um der Realisierung einer Hängebrücke sowie eines Skywalks im Ahrtal näher zu kommen. Im Rahmen der Feierlichkeiten rund um die Grundsteinlegung der Kurparkrandbebauung am Donnerstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler, hatte die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt weitere gute Neuigkeiten für das Ahrtal im Gepäck.

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Landschaft, Verkehr und Weinbau fördert die Konzept- und Machbarkeitsstudie für beide Projekte im Ahrtal. Schmitt übergab den Zuwendungsbescheid für die Konzeption und vorbereitende Planung der Infrastrukturvorhaben Hängebrücke und Skywalk. „Das ist ein starkes Signal vom Land, um den Tourismus im Ahrtal durch neue Highlights voranzubringen. Die Region braucht solche Leuchtturmprojekte für die Zukunft“, erklärte Christian Senk, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus, und bedankte sich beim Wirtschaftsministerium für die gute Zusammenarbeit.

Beide Projektideen entstanden im Zuge des Nachhaltigen Tourismuskonzeptes Ahrtal 2025 und wurden bereits von der örtlichen Kommunalpolitik als prioritär eingestuft, um den Tourismus in der Region zu fördern. Die Hängebrücke soll oberhalb von Walporzheim, eines Stadtteils von Bad Neuenahr-Ahrweiler, an der Bunten Kuh zum Kreisstadt-Blick auf der gegenüberliegenden Ahrseite führen und damit einen direkten Übergang zwischen Rotweinwanderweg und AhrSteig schaffen. „Gleichzeitig entstünde ein weiteres „Tor“ zur mittleren Ahr, die mit dem engsten Talquerschnitt und den schroffen Felsen für den alpinen Charakter des Ahrtals steht“, so Senk.  Ein Skywalk könnte in Ahrweiler am Rotweinwanderweg in der Nähe des Regierungsbunkers gebaut werden.

Mit der finanziellen Unterstützung des Landes kann der Ahrtal-Tourismus jetzt die erforderliche Konzept- und Machbarkeitsstudie für beide Projekte ausschreiben. Diese wird zum einen die infrastrukturellen Anbindungen untersuchen, Naturschutzfragen und baurechtliche Themen klären, Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen sowie erste Vorplanungen und Designentwürfe beinhalten. Sebastian Rischen, Projektleiter Tourismuskonzept beim Ahrtal-Tourismus, sagte: „Jetzt können wir mit der Ausschreibung für die Studie starten und freuen uns auf spannende und innovative Ideen von vielen Planungsbüros für diese beiden Leuchtturm-Projekte. Wir gehen davon aus, dass die Ergebnisse bis zum Frühjahr 2025 vorliegen.“

Auch für die weitere Ausgestaltung der Tourist-Information Ahrweiler übergab Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt einen Förderbescheid an den Ahrtal-Tourismus. Neben der Gestaltung des Hauptraumes der Tourist-Information im Blankartshof wird damit der nebenliegende Raum hergerichtet, um ihn beispielsweise für Gästeführungen zu nutzen.

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Bella Italia in der Eifel – Die Ferrari Racing Days vom 6. – 8. September auf dem Nürburgring

Nürburg – Die Nürburgring-Highlights im September – Bei den Ferrari Racing Days (6. – 8. September) legendäre Rennwagen aus Maranello bewundern, einen lustigen Familien-Nachmittag mit Micky Maus & Co. beim Disney Channel Mitmach-Kino (7. & 8. September) erleben, oder beim 1000 km Rennen (21. & 22. September) packenden Oldtimer-Motorsport in der Grünen Hölle bestaunen. Und wer lieber selbst ins Lenkrad greift, kann an drei von vier Wochenenden die Nordschleife von morgens bis abends bei den Touristenfahrten erleben. Der Nürburgring Drift Cup (14. & 15. September) rundet den rasanten September in der Eifel ab.

Die Veranstaltungen im Überblick:

Ferrari Racing Days (6. – 8. September)
Bella Italia in der Eifel: Aus allen Teilen des Kontinents kommen Anfang September Liebhaber italienischer Sportwagen an den Nürburgring. Ihr Ziel: Die Ferrari Racing Days (6. – 8. September). Das gesamte Wochenende steht im Zeichen der Traumwagen aus Maranello. Gleich mehrere Rennen der Ferrari Challenge Europe stehen an, einem Markenpokal in baugleichen Rennversionen der 488-Modellreihe. Die wahren Highlights sind aber die Sessions des spektakulären XX Programmes, bei dem absolute Raritäten aus dem Hause Ferrari die 5,1 Kilometer der Grand-Prix-Strecke umrunden. Die Krone setzen dem Wochenende die F1 und Le Mans-Prototypen aus dem Hause Ferrari auf. Private Besitzer gehen dann mit echten Formel-1-Wagen der letzten 20 bis 30 Jahre auf die Strecke. Seit neustem teilen sie sich den Asphalt mit Autos des Typs 499P Modificata – einem Fahrzeug, das dem aktuellen Le Mans-Hypercar der Automobilmarke entsprungen ist. Tribünentickets gibt es online schon ab 10 Euro, Jugendliche bis 12 haben freien Eintritt.
Auch bei den Ferrari Racing Days bietet der Nürburgring wieder attraktive VIP-Pakete an. Ab 269 Euro erleben Fans das Event aus einer exklusiven Lounge mit bester Sicht auf Start-Ziel, leckerem Catering und haben exklusiven Zugang ins Fahrerlager, der sonst nur Teams, Fahrern und geladenen Gästen gewährt ist.

ADAC 1000 km Rennen (21. – 22. September)
Das ADAC 1000 km Rennen auf dem Nürburgring ist Kult: Sieben Jahrzehnte Motorsport-Geschichte, in denen große Namen wie Senna, Bellof, Ascari und viele weitere an den Start gingen. Heute ist das Rennen die ultimative Herausforderung für historische Rennfahrzeuge. 1000 Kilometer über Nordschleife und Sprintstrecke des Nürburgrings: Das bedeutet sieben Stunden Racing in der Grünen Hölle.

Eine Mammutaufgabe für die Porsche 911er, BMW E30er und all die anderen Tourenwagen der 80er und 90er-Jahre. Das Konzept kommt an, die Veranstaltung wächst: Im vergangenen Jahr haben die Organisatoren einen neuen Höchststand an Teilnehmern vermeldet – mehr als 100 Rennwagen gingen auf die Hatz durch die Grüne Hölle. Ähnlich viele dürften es auch in diesem Jahr werden, wenn die Startampel am Samstagmittag (21. September) auf Grün springt. Besucher erleben beim ADAC 1000 km Rennen eine Zeitreise in eine altehrwürdige Ära des Langstreckensports. Allein an den rund 24 Kilometern Rennstrecke warten unzählige Perspektiven. Und im Fahrerlager kommen Zuschauer ganz nah dran an die Fahrer und ihre Maschinen. Der Gang durch die Startaufstellung, sowie der Zugang zu Tribünen und dem Boxendach, ist im Ticket inkludiert. Am Samstag zahlen Erwachsene 26 Euro fürs Online-Ticket. Jugendliche unter 18 Jahren zahlen 5 Euro, Kinder unter 14 Jahren keinen Eintritt. Auch am Sonntag (22. September) kommen Liebhaber des historischen Motorsports auf ihre Kosten: Verschiedene Gleichmäßigkeits- und Experience-Läufe stehen an – teils auf der Nordschleife, die meisten auf der Grand-Prix-Strecke. Wer beide Tage besuchen möchte, profitiert vom attraktiven Kombi-Ticket.

Disney Channel Mitmach-Kino (7. & 8. September)
Rätseln, Klatschen, Singen und Mitfiebern im komfortablen Kino des Nürburgrings: Am Samstag und Sonntag, 7. & 8. September, kommen kleine Fans von Micky Maus & Co. im ring°kino auf ihre Kosten. Der Disney Channel lädt erneut in ganz Deutschland zum Mitmach-Kino. Rund eine Stunde dauert die familiengerechte Vorführung. Micky Maus führt als animierter Gastgeber die Kinobesucher durch das bunte Programm und auch das Nürburgring-Maskottchen Legend wird für Erinnerungsfotos vor Ort sein. Das Programm ist auf die kleinsten Zuschauer im Vorschulalter (2 – 7 Jahre) ausgerichtet. Bislang unbekannte Folgen von Spidey und seine Super-Freunde, Disney Junior Arielle, Waustelle – alle Pfoten packen an und Bluey sorgen für kurzweilige Kino-Unterhaltung. Zwischen den Episoden laden Musikvideos zum Mittanzen und Mitsingen ein. Und auch kleine Ratespiele rund um die Disney Channel Vorschul-Serien sind geplant. Tickets für die Vorstellungen am Samstag und Sonntag (jeweils 14 Uhr) gibt es online für 5 Euro.

Nürburgring Drift Cup (14 & 15. September)
Mit qualmenden Reifen durchs Schumacher-S: Beim nächsten Lauf des Nürburgring Drift Cups (14. & 15. September) dürfen sich Zuschauer in der Müllenbachschleife wieder auf spektakuläre Hochgeschwindigkeits-Drifts freuen. 89 Teilnehmer aus 19 Ländern vermelden die Organisatoren für das vorletzte Aufeinandertreffen in diesem Jahr. Damit erleben Besucher am Ring ein volles Teilnehmerfeld. Der Samstag ist beim Nürburgring Drift Cup den Trainings- und Qualifying-Sessions vorbehalten, bevor es am Sonntag in die entscheidenden Battles geht. Der Modus ist simpel und mitreißend zugleich: In den Battles treten zwei Fahrer direkt gegeneinander anTickets für den Nürburgring Drift Cup gibt es online für 20 Euro, Jugendliche zahlen die Hälfte. Der Eintritt für das gesamte Wochenende kostet 35 Euro.

Veranstaltungen im September 2024:
6. – 8. September: Ferrari Racing Days
7. & 8. September: Disney Channel Mitmach-Kino
14. & 15. September: Nürburgring Drift Cup
21. & 22. September: ADAC 1000 km Rennen
22. September: RCN & GLP

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Erfolgreiche Veranstaltungs-Reihe „Summer Beats“ bringt Musik und Leben in die Mayener Innenstadt

Mayen – Summer Beats brachten über zehn Wochen Live-Musik in die Innenstadt – Von Balladen bis Rock’n’Roll, von ruhig bis ausgelassen, von Regen bis Sonnenschein – die Summer Beats bestimmten den Sommer in Mayen und waren so vielfältig, wie man sich nur vorstellen kann.

Immer samstags, immer in der Innenstadt, immer kostenlos – so wurde die vom Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ finanzierte Veranstaltungsreihe angekündigt und dabei wurde nicht zu viel versprochen.

Über einen Zeitraum von zehn Wochen unterhielten zehn unterschiedliche Künstler und Bands jeden Samstag verschiedene Bereiche der Innenstadt, darunter den Marktplatz, die Marktstraße und die Brückenstraße. Die Einzelhändler und Gastronomen der Innenstadt waren auch mit von der Partie und unterstützten die jeweiligen Veranstaltungen zum Beispiel durch zusätzliche Sitzplätze oder Getränkestände.

Trotz wechselhaften Wetters und vereinzelten Regenschauern ließen sich die Zuhörer die gute Laune nicht verderben. Für jeden Geschmack war etwas dabei und das spiegelte sich auch in den Besucherzahlen und positiven Resonanzen der Gäste wider.

Auch die letzte Veranstaltung der Reihe mit „One Night with ABBA“ lockte viele Besucherinnen und Besucher auf den Marktplatz.

„Mit „One Night with ABBA“ fand die gesamte Veranstaltungsreihe einen tollen Höhepunkt. Zahleiche Besucher kamen auf den Marktplatz, um die Hits der legendären Band zu hören, zu tanzen und gemeinsam zu feiern. Auch an diesem Abend sorgten die umliegenden Gastronomen mit einem reichhaltigen Getränkeangebot dafür, dass es den Gästen an nichts fehlte. Der Markplatz verwandelte sich in eine einzige große Party und selbst eine kurze Unterbrechung durch ein Gewitter konnte der ausgelassenen Stimmung nichts anhaben. „Das Konzept, unsere Innenstadt mit kostenloser Livemusik zu beleben, ist voll aufgegangen. Ich freue mich über die tolle Resonanz und bin stolz auf das Team, das diese Veranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt möglich gemacht hat“, fasst Oberbürgermeister Dirk Meid zusammen.

Auch Ralf Dietz, der mit seiner Firma Dimepro – Recording & More für die Stadt Mayen die Veranstaltungsreihe „Summer Beats“ durchführt, zieht ein positives Fazit: „Zehn Wochen Live-Musik – tolle Kulissen und verschiedene Künstler, die die Innenstadt beleben. Ich bedanke mich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit – es hat Spaß gemacht.“

Mit den „Summer Beats“ hat Mayen gezeigt, dass die Innnenstadt ein Ort des Zusammenkommens und gemeinsamen Erlebens ist. Dieses neue Miteinander soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.

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Das Ahrtal kooperiert mit QTA, Europas größter Reisebüro-Allianz

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Partnerschaft zur deutschlandweiten Vermarktung des Ahrtals und Förderung von Nachhaltigkeit – Die Quality Travel Alliance (QTA), Europas größte touristische Vertriebsallianz, und die Region Ahrtal haben eine strategische Partnerschaft zur Förderung des Tourismus in der Region geschlossen. Diese Kooperation zielt darauf ab, das Ahrtal in die Vermarktung der QTA mit rund 3.900 angeschlossenen Reisevertriebspartnern aufzunehmen und nachhaltige Projekte in der Region gezielt zu fördern. Laut QTA-Sprecher Thomas Bösl geht es nicht nur um Solidarität nach der Flutkatastrophe, sondern darum, das Ahrtal als Musterregion im nachhaltigen Tourismus zu positionieren. „Wir sehen im Deutschland-Tourismus mittlerweile einen klaren Trend hin zu nachhaltigem Tourismus. Hier gilt es jetzt, das Ahrtal zu positionieren und dahingehend zu fördern,“ so Bösl.

Der Fokus der Partnerschaft liegt auf der Entwicklung und Vermarktung von Natur- und Aktivtourismus sowie auf kulturellen und kulinarischen Angeboten. Gemeinsame Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sollen dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad des Ahrtals als nachhaltige Tourismusdestination zu steigern. Ein weiterer Aspekt der Zusammenarbeit ist der Ausbau des Incentive- und Kongresstourismus, um das Ahrtal als Geschäftsreiseziel zu etablieren. Andreas Lambeck, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus, betont, dass die QTA nicht nur durch ihr Netzwerk, sondern auch durch die Förderung der Nachhaltigkeit im Tourismus ein idealer Partner für das Ahrtal ist.

In den kommenden Monaten sind umfassende Informationskampagnen, Veranstaltungen und Marketingaktionen geplant, um die Ziele der Partnerschaft weiter voranzutreiben. Dazu gehören die Entwicklung von Produkten für den Reisevertrieb, geplante Expedient:innenreisen und Arbeitsgruppen zu den Themen „Grüne Energie“ und Klimawandel. Auch die Ahrtal-Werke, der regionale Energieversorger mit Fokus auf erneuerbare Energien, werden eingebunden. Zudem konnte der Ahrtal-Tourismus Kontakte zum Klimabüro von Focus Earth sowie zum Institut für qualifizierende Innovationsforschung (IQIB) vermitteln, um das Netzwerk weiter auszubauen. Beide Institutionen sind im Ahrtal ansässig.

Thomas Bösl betont die Bedeutung der Kooperation: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit dem Ahrtal, einer vielfältigen und wunderschönen Region mit unzähligen Möglichkeiten, Urlaub und Freizeit zu genießen. Gleichzeitig setzen wir deutschlandweit ein klares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Tourismus.“

Über die Quality Travel Alliance (QTA): Als größte touristische Vertriebsallianz mit Sitz in Deutschland umfasst die QTA derzeit rund 3.900 Reisebüros und bündelt einen Umsatz von rund 2,6 Mrd. Euro. Allianzpartner sind die Ketten und Kooperationen AER Kooperation AG, Reiseland GmbH & Co. KG, rtk/RT-Reisen GmbH sowie TVG.