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Radwandertag startet erneut in Alsdorf – Pfingstmontag durch die Natur und entlang neuer Wege

Alsdorf – Zum dritten Mal lädt Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders zu einem Radwandertag ein. Am Pfingstmontag, 6. Juni, soll es dabei durch City und Natur, entlang zum Teil neu befestigter Radwege gehen. Jüngst vorgestellt wurde ein sanierter Alsdorfer Radweg-Abschnitt, der zur Themenklammer „Aachener Zeitschleifen“ der Städteregion Aachen gehört. Radfahrerinnen und Radfahrer sollen eingeladen werden, die Region zu entdecken und spielerisch das Gestern, Heute und Morgen zu erleben.

Die Zeitschleife für den Nordraum Alsdorf erhält dabei unter dem Titel „Schwarzes Gold“ ihre eigene Geschichte mit besonderem Schwerpunkt. Halden und Industriedenkmäler aus der Steinkohlezeit lassen sich entlang des Weges entdecken und zahlreiche „Grüne Oasen“. Auch die Nachbarkommunen Baesweiler, Würselen und Herzogenrath werden eingebunden.

Mehrere Abschnitte der Radwege auf Alsdorfer Stadtgebiet – etwa im Bereich der Broicher Siedlung und Blumenrath sowie bei Ofden – sind in den vergangenen Monaten in einzelnen Teilabschnitten auf einer Gesamtlänge von ca. 3,7 Kilometern saniert worden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 260.000 Euro, die Gesamtausgaben für die Haldenroute belaufen sich auf rund 280.000 Euro (inkl. Ingenieurkosten, etc.). Die Maßnahme wird zu 80 Prozent durch die Bezirksregierung gefördert, zehn Prozent übernimmt die Städteregion Aachen und zehn Prozent verbleiben als Eigenanteil der Stadt. Die Oberflächen der Wege wurden so hergestellt wie sie vorher waren – dadurch wurde der Auflage des Umweltamtes entsprochen, keine zusätzlichen versiegelten Flächen im Naturschutzgebiet zu schaffen. Die Flächen wurden abschnittsweise in Schotter, Asphalt und wassergebundener Decke instandgesetzt. „Das sind Wege geworden, die naturnah sind, aber keine holprigen Strecken mehr. Hier können Wanderer und Radfahrer gleichermaßen sicher unterwegs sein und unsere schöne Natur genießen“, sagt Alfred Sonders. Gerne lädt er Radfahrerinnen und Radfahrer ein, ihn bei einer „Testrunde“ zu begleiten.

Los geht es am Pfingstmontag um 10 Uhr. Treffpunkt ist der Verkehrsübungsplatz (Parkplatz) am Tierpark am Alsdorfer Weiher, Theodor-Seipp-Straße. Von dort aus führt die Strecke über Zopp und Busch zum Energeticon und dem Johannes Rau Kultur- und Bildungszentrum, weiter nach Schaufenberg und bis Bettendorf. Von dort radeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die üppige Natur inmitten des Business Parks Hoengen und treffen später bei Mariadorf auf ein Stück des Premium-Radwegs, der weiter zur Broicher Siedlung führt. Am Weiher bei der Siedlung können ein besonderes Sandspiel und zwei neue Sandsteinbänke getestet werden, bevor es weiter durch die Natur bis zur Kellersberger Schlucht geht. Die Tour endet an der Gaststätte Androsch, wo Bürgermeister Alfred Sonders jeden Radler zu einem Getränk einlädt. Die Streckenlänge beträgt ca. 17 Kilometer und ist bis auf eine kleine Steigung bei Zopp flach. Die Fahrtzeit in gemütlichem Tempo wird etwa zwei Stunden betragen, unterwegs wird es mehrere kleine Stopps geben, an denen Bürgermeister Alfred Sonders Ausblicke auf die Stadtentwicklung geben möchte.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, sich für den Radwandertag anzumelden. Anmeldungen sind im Rathaus bis zum 31. Mai möglich bei Stefan Schaum, 02404/50298, sowie per E-Mail unter stefan.schaum@alsdorf.de.

Der Radwandertag findet im Zeitraum der Kampagne „Stadtradeln“ statt, bei der die Stadt Alsdorf auch in diesem Jahr vom 1. bis zum 21. Juni dabei ist. In diesem Zeitraum sollen beruflich oder privat möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Die auf der Route gefahrenen Kilometer können zum Beispiel über die Stadtradeln-App direkt eingetragen werden. Ziele des „Stadtradelns“ sind die Förderung des Radverkehrs, Steigerung der Lebensqualität und die Vermeidung von CO²-Emissionen. Beim „Stadtradeln“ kann jeder mitmachen. Informationen dazu gibt es online unter www.stadtradeln.de/alsdorf sowie beim Klimaschutzmanager der Stadt Alsdorf, Lukas Bahnen, unter 02404/50334. (apa)

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Radtour mit Aussicht – Mit dem Pedelec auf Tour durch die Vulkanregion Laacher See – Anmeldung erforderlich

Niederzissen/Brohltal – Am Sonntag 05. Juni 2022 um 11.00 Uhr rollen wieder die Pedelecs und E-Bikes durch die sagenhafte Vulkanregion. Treffpunkt für die ca. 40 Kilometer lange geführte Tour ist der Bahnhof Engeln, Endstation der Brohltalbahn. Nach der Ankunft des Vulkan-Expreß um 11.00 Uhr beginnt die reizvolle Rundfahrt unter dem Motto „Radtour  mit Aussicht“. Teilnehmer, die mit dem Zug anreisen, können ihr Fahrrad auf dem eigens dafür vorgesehenen Wagen mitbringen.

Die Tour des Jahres führt durch die typische Landschaft der Osteifel: über Höhen und durch Täler, durch schattenspendende Wälder, an Wiesen, Feldern und  Bachläufen entlang.  Die reine Fahrtzeit beträgt bei  gemütlichem Tempo  etwa 2 Stunden. Unterwegs sind Stopps an den schönsten Aussichtspunkten, Trinkpausen und  Einkehrmöglichkeiten zum Kennenlernen und Klönen geplant.  Nachmittags endet die Rundfahrt pünktlich vor der letzten Talfahrt der Brohltalbahn. Vor der Rückfahrt besteht auch die Möglichkeit, in der Vulkanstube am Bahnhof Engeln einzukehren.

Für die Tour empfiehlt sich ein Trecking- oder Mountainbike, da die Wege durch den Regen rutschig sein können. Die Tour ist für jede Altersgruppe geeignet. Da die Strecke einige abschüssige und steile Abschnitte beinhaltet, sollten etwas Erfahrung und gute Bremsen vorhanden sein. Selbstverständlich  besteht Helmpflicht!

Tour-Guide Antje Berger aus Kempenich, passionierte Radlerin vom Niederrhein freut sich, auf ihrer Tour zahlreiche Biker begrüßen zu dürfen.

Die Teilnehmergebühr beträgt 5,- € pro Person.

Anmeldung bei der Tourist-Information erforderlich!

Tourist-Information Niederzissen unter der Rufnummer 02636/194 33, oder per Mail info@vulkanregion-laacher-see.de

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Eröffnung Traumpfädchen Mendiger Römerreich am Sonntag 29. Mai 2022

Mendig – Auf dem Traumpfädchen Mendiger Römerreich erleben die Wanderer eine spannende Zeitreise, auf der sie von dem römischen Legionär Mandius begleitet werden. Mandius erzählt an einigen Stationen, entgegen des Uhrzeigersinns, aus der Römerzeit. Der Weg führt auf zauberhaften Wald- und Feldwegen vorbei an der Moosdachhütte durch das idyllische Segbachtal und zum Villenblick. Es werden tolle Aussichten geboten. Durch die visuelle Darstellung des Römerreichs, in Form von transparenten Schildern, wirkt die Zeitreise realistisch.

Am 29. Mai 2022 wird das Traumpfädchen Mendiger Römerreich offiziell im Rahmen eines Aktionstages eröffnet.

Das Programm beginnt um 11:00 Uhr mit einer feierlichen Eröffnung.
Anschließend besteht die Möglichkeit an einer Führung entlang des Traumpfädchens teilzunehmen. Auf der Strecke ist festes Schuhwerk erforderlich. Entlang des Weges befindet sich das lebendige Römerlager der Cohorte XXVI aus Rheinbrohl. Hier können Handwerk und Lebensweise aus der Römerzeit kennengelernt werden. Kinder haben die Möglichkeit sich zum Auxiliar ausbilden zu lassen. Außerdem werden römische Waffen- und Medizintechniken vorgestellt.

Ein Stand mit Getränken lädt an der Moosdachhütte zum Verweilen ein. Der Parkplatz befindet sich an der Schützenhalle Obermendig.

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„AhrWeinWalk – Genuss im Weinberg“ startet am Vatertag 26. Mai 2022

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Ahrweiler Winzer und Marketing GmbH wollen mit „AhrWeinWalk“ neues Event etablieren. Wein und Wandern – eine Kombination, die im Ahrtal einfach funktioniert und besonders nach der Flutkatastrophe immer wichtiger für die hiesigen Winzer wird. Aus diesem Grund laden neun Ahrweiler Winzerbetriebe in Kooperation mit der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH zu einem ganz besonderen mehrtägigen Genusserlebnis in die Ahrweiler Weinberge ein – dem „AhrWeinWalk“. Vom 26. bis 29. Mai (über Christi Himmelfahrt) sowie vom 03. bis 05. Juni 2022 (Pfingstwochenende) können Wein- und Wanderbegeisterte erstklassige Weine entlang der Ahrweiler Höhenwege probieren und sich mittels Wanderkarte eigenständig zu den Weinständen navigieren.

An der bekannten Winzerkapelle Sankt Urban findet an allen Veranstaltungstagen eine „AfterWalkLounge“ statt, die der Eventdienstleister butlery zusammen mit der Ahrweiler Gastronomie betreibt. Hier wird den Gästen bis ca. 22 Uhr ein abwechslungsreiches Programm inkl. Musik geboten. Die Weinstände, die alle unterhalb der Winzerkapelle auf einem Rundweg platziert sind, öffnen täglich von 11 bis 18 Uhr – außer an den beiden Freitagen.

Startpunkt ist der Ahrtal-Stand an der Weinlage „Ahrweiler Rosenthal“ in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Ahrweiler Markt. Die An- und Abreise ist somit problemlos mit dem Zug möglich und ausdrücklich erwünscht. Am Startpunkt erhalten alle Gäste ein Glas Sekt und eine Wanderkarte mit allen Infos zu Weinständen, Toiletten und der „AfterWalkLounge“. Mit dem Kauf des Weinglases werden die von der Flut betroffenen Winzer aus Ahrweiler unterstützt. Auch ein Gewinnspiel ist geplant.

Die teilnehmenden Winzer: Ahrweiler Winzer-Verein eG, Winzerhof Körtgen GmbH & Co. KG, Jungwinzer next Generation GbR, Weingut J.J. Adeneuer, Weingut Kurth, Maibachfarm GmbH & Co. KG, Weingut Coels, Weingut Peter Kriechel GbR, Weingut Pollig & Schmidt


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Niederburg Manderscheid wird barrierefrei ausgebaut – 1,34 Millionen werden investiert

Daun/Manderscheid – Am 19. Mai hat Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt einen Förderbescheid in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro an den Manderscheider Stadtbürgermeister Günter Krämer überreicht. Mit diesen Fördermitteln wird die Manderscheider Niederburg barrierefrei ausgebaut und für Alle erlebbar gemacht.

„Es sind die Perlen der Eifel – wer hat schon zwei so schöne Burgen so nah beieinander liegen, eingebettet in das Tal der Lieser und in eine so herrliche Umgebung? Es gibt kaum einen Gast von Manderscheid, der die Burgen nicht besucht. Und genau das hat uns dazu bewegt, die Niederburg in Wert zu setzen“, so Stadtbürgermeister Günter Krämer.

Manuel Follmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, erklärt: „Die Bedeutsamkeit dieses Projektes liegt nicht nur in der Inwertsetzung der Burg an sich, sondern auch in der Herstellung der Barrierefreiheit, die nicht nur Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen Erleichterung bringt. Barrierefreiheit ist für 10% der Bevölkerung unentbehrlich, für 40% hilfreich und für 100% der Bevölkerung komfortabel“.

Christoph Weber vom ausführenden Ingenieurbüro Reihsner stellte die konkreten Umgestaltungspläne vor. Unter anderem sollen die Toilettenanlagen behindertengerecht ausgebaut und ein barrierefreier Zugang mit Behindertenparkflächen geschaffen werden. Es soll eine komplett barrierefreie Servicekette für alle Zielgruppen entstehen. Zudem soll die untere Burgterrasse in einem Teilbereich überdacht werden, um so zur ständigen Nutzung ca. 50 Sitzplätze vorzuhalten sowie einen geeigneten Wind- und Wetterschutz zu schaffen. Der Bereich soll bei Veranstaltungen wie Burgenfest und Burgenweihnacht genutzt werden.

Für kognitiv eingeschränkte und sehbehinderte Menschen ist die Installation einer mehrsprachigen Lauschtour-App, die Aufstellung eines Tastmodells der Burganlage sowie die Nutzung als grünes Klassenzimmer vorgesehen. Alle Schilder werden in leichter Sprache gestaltet.

„Mit dem Projekt wird ein besonderes Highlight in der „Modellregion Vulkaneifel“ geschaffen, das Strahlkraft über die gesamte Vulkaneifel-Region entfalten wird. Die Niederburg wird damit für alle zugänglich und mit den vorgesehenen Maßnahmen, wie der Visualisierung der Burggeschichte, Videosequenzen des Burgenfestes oder einem Tastmodell ein ganz neues Burgerlebnis angeboten“, sagte Wirtschafts- und Tourismusministern Daniela Schmitt.

Im Rahmen der Förderung öffentlicher Tourismusinfrastruktur aus Mitteln des Corona-Sondervermögens „Nachhaltige Bewältigung der Corona-Pandemie“ wird der Stadt Manderscheid für die oben genannte Maßnahme eine Förderung in Höhe von rund 1,14 Millionen Euro aus Landesmitteln für Maßnahmen zur Schaffung einer barrierefreien Infrastruktur und Inwertsetzung der Niederburg gewährt. Der Fördersatz beträgt 85% der förderfähigen Kosten in Höhe von rund 1,34 Millionen Euro. Die Förderung des Konzepts ist ein weiterer Baustein, um die stark von den Folgen der Coronapandemie betroffene Tourismusbranche zu unterstützten.

 

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AhrWeinWalk – Genuss im Weinberg – Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Premiere am 26. Mai 2022 (Christi Himmelfahrt). Ahrweiler Winzer und Marketing GmbH fiebern neuem Wein- und Wanderevent entgegen. Mit einer letzten gemeinsamen Besprechung und anschließendem Gruppenfoto endete die Planungsphase für das neue Wein- und Wanderevent „AhrWeinWalk – Genuss im Weinberg“, das von insgesamt neun Ahrweiler Winzerbetrieben in Kooperation mit der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH in den letzten Wochen entwickelt wurde. Nun geht es an die Umsetzung des neuen Events, auf welches die Organisatoren in froher Erwartung blicken. Veranstaltungszeitraum ist der 26. bis 29. Mai (über Christi Himmelfahrt) sowie der 03. bis 05. Juni 2022 (Pfingstwochenende).

Das Konzept ist einfach: Ahrwein- und Wanderfans können auf zwei Routen inmitten der Ahrweiler Weinlagen und entlang der Höhenwege erstklassige Ahrweine an acht Weinständen probieren. Ein weiteres Highlight für die Gäste: die AfterWalkLounge an der Winzerkapelle Sankt Urban, die nach der Wanderung den perfekten Abschluss mit abwechslungsreichem Musikprogramm bis 22 Uhr bietet. Neben erstklassigen Weinen und weitem Blick über Bad Neuenahr-Ahrweiler, dürfen sich die Gäste auf Spezialitäten der Ahrweiler Gastronomie freuen.

„Die Vorbereitungen für das neue Event laufen auf Hochtouren. Die Winzerinnen und Winzer sind unfassbar engagiert und fiebern schon seit Wochen dem AhrWeinWalk entgegen. Wir freuen uns sehr, die Weinerzeuger dabei unterstützen zu können und hoffen auf viele Besucher an den zwei langen Wochenenden“, erläutert Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH.

Gestartet wird am Fuße der Weinlage „Ahrweiler Rosenthal“ in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Ahrweiler Markt. Die An- und Abreise ist somit problemlos mit dem Zug möglich und aufgrund der weiterhin schwierigen Parksituation auch ausdrücklich erwünscht.

Am Startpunkt erhalten alle Besucher ein Weinglas, welches an den einzelnen Weinständen entlang der ca. 5 km langen Strecke benötigt wird. Zudem bekommen die Gäste einen Begrüßungssekt, einen Flyer inkl. Wanderkarte sowie eine Stempelkarte für die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Mit dem Kauf des Weinglases werden die von der Flut betroffenen Winzerbetriebe aus Ahrweiler unterstützt.

Eine vorherige Anmeldung zum „AhrWeinWalk“ ist nicht notwendig.

Öffnungszeiten der Weinstände / AfterWalkLounge:

  • Donnerstag, 26.05.
    AfterWalkLounge (11-22 Uhr) + Winzerstände (11-18 Uhr)
  • Freitag, 27.05.
    AfterWalkLounge (11-22 Uhr)
  • Samstag, 28.05.
    AfterWalkLounge (11-22 Uhr) + Winzerstände (11-18 Uhr)
  • Sonntag, 29.05.
    AfterWalkLounge (11-22 Uhr) + Winzerstände (11-18 Uhr)
  • Freitag, 03.06.
    AfterWalkLounge (11-22 Uhr)
  • Samstag, 04.06.
    AfterWalkLounge (11-22 Uhr) + Winzerstände (11-18 Uhr)
  • Sonntag, 05.06.
    AfterWalkLounge (11-22 Uhr) + Winzerstände (11-18 Uhr)

Die teilnehmenden Winzerbetriebe:

Ahrweiler Winzer-Verein eG, Winzerhof Körtgen GmbH & Co. KG, Jungwinzer next Generation GbR, Weingut J.J. Adeneuer, Weingut Kurth, Maibachfarm GmbH & Co. KG, Weingut Coels, Weingut Peter Kriechel GbR, Weingut Pollig & Schmidt

Alle weiteren Infos sind auf der Website www.ahrtal.de/ahrweinwalk und auf den Social Media Kanälen (www.facebook.com/ahrtal | www.instagram.com/ahrweinwalk) zu finden.

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Die Burgfestspiele 2022 in Mayen ohne Corona-Beschränkungen

Mayen – Der Sommer kommt – und mit ihm die landes- und bundesweiten Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Veranstaltungen, zumal unter freiem Himmel, können nach aktuellen Bestimmungen wieder uneingeschränkt stattfinden.

Während der Vorbereitungszeit auf den diesjährigen Theatersommer waren die Bedingungen noch andere, sodass zunächst eine 2-G-Regelung für die Vorstellungen vorgesehen war. Aufgrund der aktuellen Lockerungen und der sinkenden Fallzahlen hat die Festspiel-Leitung aber entschieden, sich den geltenden Vorgaben für die Kulturbranche anzuschließen und alle Beschränkungen für den Besuch der Vorstellungen aufzuheben. Besucher*innen müssen beim Einlass keine Impfnachweise oder Tests vorzeigen, eine Maskenpflicht besteht nicht mehr.

Wir freuen uns nach der langen Zeit der pandemiebedingten Beschränkungen auf einen wunderbaren Sommer mit unbeschwertem Beieinandersein bei den Vorstellungen der Burgfestspiele! Und wir freuen uns darauf, unser Publikum endlich wiederzusehen!

Im Sinne des gegenseitigen Respekts vertrauen wir darauf, dass Sie auch weiterhin verantwortungsbewusst mit der Pandemiesituation umgehen, damit Kulturveranstaltungen auch im Herbst und Winter hoffentlich weiter stattfinden können!

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Vulkanregion Laacher See präsentiert touristische Prospekte 2022

Maria Laach – Tipps für Einheimische und Gäste. Pünktlich zur neuen Saison 2022 liegen neue Prospekte zu den diesjährigen Wanderungen/Kursen, zu den attraktiven Pauschalangeboten für Groß und Klein, wie auch Veranstaltungs- und Kulturkalender der Vulkanregion in der Tourist-Information Maria Laach vor.

„Die neuen Prospekte sind zur Mitnahme in der Tourist-Info Maria Laach erhältlich“, von links: Lea Port (Tourist-Info Maria Laach), Bürgermeister Klaus Bell, Jörg Lempertz, Johannes Bell. Foto: Vulkanregion Laacher See

„Nachwuchs-Steinmetze“, „Alte Rittersleut“, „Erlebnis Touren“, „Nostalgische Fahrten mit dem Vulkan-Expreß“ „Bin mal kurz weg…“ – die Vulkanregion Laacher See hat das Angebot – Tagesgäste und Urlauber haben die Auswahl!

Mit attraktiv ausgearbeiteten Arrangements zeigt die Tourist-Info Vulkanregion Laacher See Rund-um-Pakete für einen entspannten oder erlebnisreichen Tagesausflug oder Kurz-Urlaub in sagenhafter Kulisse auf. Der Gast kann ganz individuell und nach eigenen Vorstellungen aus den unterschiedlichen Bausteinen auswählen oder sich einfach von den vielfältigen Angeboten inspirieren lassen.

Sei es für Einzelreisende, für Betriebs-, Vereins- oder Gruppenausflüge jeglicher Art – die angebotenen Pauschalangebote in der Vulkanregion Laacher See erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein wichtiges Medium, welches potentielle Besucher über diese Programme informiert, ist neben dem Gastgeberverzeichnis und der eigenen Homepage auch der im neues Design aufgelegte Infoflyer „Pauschalangebote für Groß und Klein“. Dieser wird künftig bei jeder Prospektanforderung beigelegt, bei diversen Messen verteilt und an belebten anderen Freizeiteinrichtungen ausgelegt.

Dem Gast bieten die angebotenen Programme und Bausteine ein Einfaches buchen, gleichzeitig werden die Leistungsträger der Region optimal vernetzt.

Unternehmungslustige finden im Kulturkalender der Vulkanregion Laacher See zahlreiche Tipps zu Konzerten, Theatervorstellungen, Festen und Vorträgen bis ihn zu Informationen zum Highlight des Jahres: der Kultur- und Erlebniswoche „Nacht der Vulkane“ mit großem Abschlusswochenende in Mendig.

Kurzum: Der Kulturkalender 2022 ist wieder prall gefüllt mit Veranstaltungstipps, die das vielfältige kulturelle und gesellschaftliche Leben rund um den Laacher See widerspiegeln und die schon beim Durchblättern Lust und Laune machen, die eine oder andere Veranstaltung zu besuchen.

Den Bürgermeistern des Zweckverbandes Ferienregion Laacher See sowie den touristischen Mitarbeitern war es eine große Freude, jüngst die neuen Flyer am Herzstück der Vulkanregion, der Tourist-Info Maria Laach, präsentieren zu dürfen.

„Neugier geweckt?! Das Team der Tourist-Information Maria Lach steht allen Gästen bei der Planung eines Aufenthaltes in der Vulkanregion Laacher See jederzeit gerne zur Verfügung, auch für Einheimische lohnt sich ein Besuch der Räumlichkeiten, um sich beispielsweise für Wandertouren, Freizeittipps, aktuelle Veranstaltungen oder kulturelle Angebote zu informieren“, sind sich die Bürgermeister Jörg Lempertz (VG Mendig), Klaus Bell (VG Pellenz) und Johannes Bell (VG Brohltal) sicher.

Tourist-Info Vulkanregion Laacher See in Maria Laach // BackOffice in Niederzissen: Tel. 02636-19433
Mail info@vulkanregion-laacher-see.de

Online: www.vulkanregion-laacher-see.de

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Radaktionstag im Ahrtal zwischen Blankenheim, Hillesheim und Antweiler

Euskirchen – Tour de Ahrtal am 12.06.2022 – es geht nicht weit, aber weiter! Nach zwei Jahren Pause findet die beliebte Radveranstaltung „Tour de Ahrtal“ in diesem Jahr wieder statt. Die Aktionspunkte entlang der Strecke laden zum Verweilen, Schlemmen und Genießen ein. Eigens für den Aktionstag wird die B258 von Blankenheim bis Müsch und im weiteren Verlauf die L73 bis Antweiler von 9 – 18 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Der Ahr-Radweg ist von Blankenheim bis Ahrdorf befahrbar. In Antweiler endet in diesem Jahr die Tour de Ahrtal.

Aufgrund der Flutkatastrophe im Juli 2021 wird die Veranstaltung in diesem Jahr kleiner ausfallen als gewohnt. Eine Sperrung der Straßen und Mitwirkung der Gemeinden, die weiter ahrabwärts liegen, ist in diesem Jahr noch nicht möglich. Die Organisatoren starten dennoch voller Optimismus in die Tour de Ahrtal, die in den kommenden Jahren Stück für Stück erweitert wird, bis der ursprüngliche Verlauf wieder möglich ist. Die erste Tour de Ahrtal fand übrigens vor exakt 17 Jahren statt. Am 12.06.2005 wurde der Ahr-Radweg im Rahmen eines Radaktionstages von Blankenheim bis Ahrhütte eröffnet. Daraus ist 2006 die Tour de Ahrtal entstanden. So wie in den Anfängen wird in diesem Jahr mit einer „kleinen“ Tour de Ahrtal begonnen, die in den kommenden Jahren weiter ausgebaut wird.

Auf das Gewinnspiel, bei dem Stempel an den einzelnen Aktionspunkten gesammelt werden können, muss in diesem Jahr hingegen niemand verzichten. Die Startkarten hierzu sind an allen Aktionspunkten erhältlich.

Neben dem Highlight der gesperrten Straßen gibt es zwei „Entdecker-Touren“, die als alternative Strecken genutzt werden können: Die Entdecker-Touren „Auf den Spuren von Ahr und Eifel“ und „Auf den Spuren der Kalkeifel“ wurden im vergangenen Jahr als Alternative zur abgesagten Tour de Ahrtal initiiert und sind weiterhin befahrbar.

Die Anreise mit der Bahn aus Richtung Köln ist derzeit bis Mechernich möglich. Die RVK richtet eigens für die Tour de Ahrtal einen Shuttleservice mit Radanhänger ein, der morgens von 9 bis 11 Uhr zwischen Mechernich und Blankenheim Busbahnhof fährt. Am Nachmittag pendeln die Busse zwischen 14 und 18 Uhr von Ahrhütte zurück zum Bahnhof Mechernich. Radler, die mit dem Zug anreisen möchten, haben so die Möglichkeit an der Tour de Ahrtal teilzunehmen.

Alle Informationen finden Sie unter www.tour-de-ahrtal.de. Die Organisatoren, Betriebe, Vereine und Dorfgemeinschaften freuen sich auf Ihren Besuch.

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Nicht so schlecht wie ihr Ruf – Biblische Wanderung mit Eseln durch die Eifel

Region/Trier/Prüm-Reuth – Kaum ein Tier hat mit einem solch schlechten Image zu kämpfen wie der Esel. Gott aber scheint die grauen Vierbeiner zu mögen: Fast 80 Mal kommt das Tier in der Bibel vor, findet sogar an wichtigen Stellen wie den Zehn Geboten Erwähnung. Für die Katholische Erwachsenenbildung Westeifel (KEB) war das Grund genug, um die Vorurteile bei einer gemeinsamen Wanderung mit den Grautieren auf den Prüfstand zu stellen.

Dass Esel stur seien, hört man immer wieder. „Völlig zu Unrecht“, findet Marleen Item. In Reuth bei Prüm bietet sie geführte Touren mit den Vierbeinern durch die Eifel an. Die vermeintliche Sturheit der Tiere sei dem Abschätzen unvorhergesehener Situationen geschuldet, erklärt sie. Statt wie ein Pferd bei Gefahr zu flüchten, bleibt der Esel stehen und wägt ab. In dem steinigen Gelände, in dem die Langohren ursprünglich zu Hause waren, wäre überstürztes Losrennen ohnehin zu riskant gewesen: zu groß die Gefahr, einen steilen Abhang hinab zu stürzen. „Sie werden euch auf die Probe stellen. Die Esel wollen wissen, ob ihr in der Lage seid die Herde in einer Krisensituation souverän zu leiten. Wenn sie glauben, das ist okay, dann kommen sie mit. Wenn sie aber unsicher sind, bleiben sie stehen“, erklärt Item der zwölfköpfigen Wandergruppe. Auf Einladung von Angela Schmidt, Referentin für den KEB-Themenschwerpunkt Bibelpastoral und biblische Bildung, und Wolfgang Vierbuchen von der KEB-Westeifel trafen sich die Männer und Frauen am 7. Mai auf dem Reutherhof bei Prüm.

Dass es sich bei der Tour nicht um eine gewöhnliche Eselwanderung handelte, war von vornherein klar. Bevor es losging, las Schmidt einige Zeilen aus dem vierten Buch Mose vor: den Anfang der Erzählung vom Propheten Bileam und seiner Eselin (Num 22–24). Während der Wanderung machte die Gruppe dann an verschiedenen Stationen Halt und erfuhr immer mehr von der Geschichte: Der Prophet reitet auf einer Eselin, als ihm ein Engel Gottes den Weg versperrt. Bileam nimmt ihn nicht wahr – im Gegensatz zu seinem Tier. Dieses versucht nämlich, dem Engel dreimal auszuweichen. Aufgebracht über das vermeintlich störrische Verhalten seiner Eselin, schlägt der Prophet auf sie ein. Da beginnt diese plötzlich zu reden und Bileam erkennt den Boten Gottes.

„Ich habe gerade gespürt, was für eine runde Sache die Geschichte in Zusammenhang mit dieser Wanderung ist“, sagt Isabel Schaeidt-Heck. Denn auch die Bileam-Situation erlebten die Teilnehmenden: Eselin Hannelore blieb auf dem Weg einfach stehen. „Wenn ein Esel nicht weitergehen will, hilft kein Zerren und Treiben. Aber wenn der Mensch Ruhe ausstrahlt und dem Esel Sicherheit gibt, kann er ihn überzeugen, ihm zu folgen“, erklärt Item. Schaeidt-Heck erinnere das an die Zeit, als ihre Kinder klein waren: „Wenn ich meinen eigenen Plan im Kopf hatte und die Kleinen gezickt haben, habe ich manchmal ungeduldig reagiert. Dann gab es ein Drama und ich musste nachher doch fragen: ‚Was ist denn los? Was brauchst du?‘ Den Ärger und die Aufregung hätte ich mir ersparen können. Ähnlich ist es bei den Eseln ja auch. Ich muss einfach aufmerksam sein für das, was gerade passiert und auch für das, was vielleicht fehlt.“ Schmidt findet, das sei eine zentrale Botschaft der Erzählung: „Im Hier und Jetzt zu sein und darauf zu achten, was unterwegs passiert. Auch mal vom Plan abzuweichen. Wo begegnet uns Gott, wo wir es ganz schnell übersehen?“

Zum Abschluss kam die Gruppe bei Kaffee und Kuchen nochmals zusammen, reflektierte den Tag und war sich besonders bei einer Sache einig: Wanderung und Geschichte haben ihnen ein Stück weit die Augen geöffnet; haben sie veranlasst, die Widerstände, die ihnen begegnen, in Zukunft nochmal unter einem anderen Aspekt zu betrachten. „Ich habe heute festgestellt, dass mal der Esel zieht und mal ziehe ich. Und so geht es Gott wohl auch: Mal zieht er uns und mal meinen wir, ihn ziehen zu müssen. Das nehme ich heute mit“, sagt Gabi Stüber. Und Paul Heck ergänzt: „Ich finde es einfach spannend, nochmal zu überlegen, was die Unsicherheit und der Prozess des Bileams mit meinen eigenen Prozessen zu tun haben. Was ich von den Eseln gelernt habe? Dass ich noch viel lernen muss.“

Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine Wiederholung der Eselwanderung im Spätsommer geplant. Weitere Informationen gibt es bei der KEB Westeifel, Tel.: 06551 965560 oder keb.westeifel(at)bistum-trier.de. (ia)