Die Route der Euskirchener Burgenfahrt führt die Radler vorbei an den Burgen in der näheren Umgebung der Kreisstadt. Foto: Tim Nolden
Euskirchen – Die beliebte Familienradtour entlang der Euskirchener Burgen konnte zwei Jahre lang nicht in ihrer gewohnten Form stattfinden. Nun ist es endlich soweit – am 19. Juni findet die 30. Ausgabe der Burgenfahrt statt. Gut 30 Kilometer Strecke wollen in diesem Jahr geradelt werden. Dabei erwarten die Fahrradfreunde wieder einige Stationen entlang der Route, an denen Speis und Trank sowie Programm für die kleinen Radlerinnen und Radler geboten werden. Außerdem können die Buchstaben für ein Lösungswort an den Stationen gesammelt werden. Wer das richtige Wort am Ziel mit seiner Teilnahmekarte einreicht, landet im Lostopf für die Verlosung am Ziel.
Gestartet wird diesem Jahr zwischen 11 und 12 Uhr bei der e-regio in Kuchenheim. Der Weg führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende zurück nach Kuchenheim zum LVR-Industriemuseum. Weitere Informationen sind unter www.euskirchen.de/burgenfahrt abrufbar.
Die Burgenfahrt findet in diesem Jahr im Zeitrahmen der Aktion „Stadtradeln“ (13.Juni bis 3. Juli) statt, so dass auch einige Kilometer für die Stadtradel-Teams gesammelt werden können.
Die Broschüre ist jetzt in den GesundLand Tourist Informationen Bad Bertrich, Daun und Manderscheid sowie im Bürgerbüro in Ulmen kostenlos erhältlich. Grafik/Foto: GesundLand Vulkaneifel
Daun – „Natur & Wohlbefinden“, so heißt die neue Broschüre des GesundLand Vulkaneifel, die die Markenwerte der Tourismusregion rund um Daun, Bad Bertrich, Manderscheid und Ulmen in den Fokus stellt.
„Die neue Broschüre soll die Alleinstellungsmerkmale des GesundLand Vulkaneifel für unsere Gäste besser greifbar machen. Wandern und Radfahren auf schönen Wegen kann man an vielen Orten Deutschlands. Doch die vulkanisch geprägte Landschaft, gepaart mit ihrer therapeutischen Wirkung und den Gesundheitselementen, das gibt es so nur hier bei uns“ so Marketingleiter Thomas Räthlein. Das Zusammenspiel aus Maaren und Kraterseen, vulkanischen Felsen und uralter Mineralquellen mache die Urlaubsregion ebenso aus wie seine Kneipptretbecken, Gesundheitspfade und Natur Aktiv Erleben-Führungen.
Die neue Broschüre „Natur & Wohlbefinden“ zeigt auf 50 Seiten, warum sich Urlaub im GesundLand Vulkaneifel nicht nur für Wanderer und Radfahrer, sondern auch und vor allem für Naturgenießer, Gesundheitsbewusste und Entschleunigungssuchende lohnt. Die Broschüre ist jetzt in den GesundLand Tourist Informationen Bad Bertrich, Daun und Manderscheid sowie im Bürgerbüro in Ulmen kostenlos erhältlich und kann online geblättert werden unter https://web4.deskline.net/gesundland/de/brochure/list.
Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten belasten das Gewerbe enorm.
Region/Trier – Hoteliers und Gastronomen in der Region Trier haben enorm unter den Corona-Einschränkungen gelitten. Die steigenden Temperaturen und die zwischenzeitliche „Nach-Corona-Euphorie“ lassen die Stimmung bei Gästen und Betreibern aktuell aber steigen. Die Zukunft sieht allerdings weniger rosig aus. Das könnten die Gäste auch bald am eigenen Geldbeutel spüren.
Das ist das Ergebnis der jüngsten Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier unter den regionalen Tourismusbetrieben. „Die Touristen nutzen das schöne Wetter für einen Kurzurlaub in der Region und auch die Bürger genießen ihre Freizeit in der heimischen Gastronomie,“ sagt Anne Kathrin Morbach, IHK Tourismusreferentin.
„Aktuell blicken 30 Prozent der Hoteliers optimistisch in die Zukunft und wollen die negativen Erfahrungen der vergangenen Saison hinter sich lassen.“ Doch die Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen. So sind 40 Prozent der Gastronomen mit der vergangenen Saison nicht zufrieden und knapp 60 Prozent der Hoteliers mussten mit einer geringeren Zimmerauslastung kämpfen. Dies spiegelt sich auch in den sinkenden Umsätzen wider, die vorwiegend auf die rückläufigen Buchungen der Geschäfts- und Gruppen-Reisenden zurückzuführen sind.
Laut Umfrage kündigen sich bereits weitere Herausforderungen an. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten belasten das Gewerbe enorm. Die Folge: Die Kosten steigen in allen Bereichen. 84 Prozent der Gastbetriebe sehen in steigenden Energiepreisen das größte Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung. Hinzu kommen höhere Material- und Lebensmittelpreise. Drei Viertel der Betriebe kalkulieren außerdem mit höheren Arbeitskosten aufgrund gestiegener Löhne bei Auszubildenden und Mitarbeitern.
Diese Entwicklungen werden auch in den Geldbeuteln der Gäste spürbar werden, denn nahezu alle Betriebe geben laut Umfrage an, die Preise erhöhen zu müssen. „Auch wenn der Preisanstieg aus nachvollziehbaren Gründen unausweichlich scheint, bleibt die Frage, was die Gäste bereit sind mitzutragen. Denn auch ihnen wird vorerst weniger Geld zum Ausgeben zur Verfügung stehen“, sagt Morbach. „Viele Betriebe planen ihre Lagerbestände zu erhöhen, zunehmend mit lokalen Erzeugern direkt zusammenzuarbeiten und prüfen den Einsatz digitaler Lösungen.“
Gerade im Bereich der Digitalisierung haben die Hoteliers und Gastronomen in der Region noch Nachholbedarf, wie eine Sonderbefragung zeigt. Zwar geben 80 Prozent der Betriebe an, mittlerweile eine eigene Webseite zu haben und auf über 60 Prozent der Webseiten können Buchungen direkt erfolgen, doch der Fokus der Betriebe liegt noch zu stark auf der Vertriebsseite. Mehr als die Hälfte versteht unter Digitalisierung die Leistungen auch online anzubieten und sieht vor allem darin eine Chance, neue Gäste zu gewinnen. Nur jeder fünfte Betrieb erkennt die Möglichkeit Kosten zu sparen und Mitarbeiter zu entlasten. „Hier muss ein Umdenken stattfinden. Um die zentralen Herausforderungen der Branche zu meistern, sollte die Digitalisierung genutzt werden, interne Prozesse zu optimieren. Auch können Betriebe die Online-Medien stärker einsetzen, um sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen,“ rät Morbach. Die gesamten Ergebnisse der Studien sind online unter ihk-trier.de zu finden.
Der Nürburgring gilt mit seiner Nordschleife als eine der schönsten Strecken der Welt. Mit einer Länge von rund 21 Kilometern schlängelt sich das Asphaltband durch die Wälder. Foto: Racetracker
Nürburg – Vom 16. – 19. Juni finden auf dem Nürburgring die ersten Green Hell Driving Days des Jahres statt. Gleich vier Tage am Stück, jeweils von morgens bis abends, kann jeder die legendäre Nordschleife unter die eigenen Räder nehmen. Um 8 Uhr öffnet sich die Schranke am Donnerstag, 16. Juni, zum ersten Mal. Gefahren wird nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung. Traditionell finden die Green Hell Driving Days zwei Mal im Jahr statt. Alle Informationen gibt es unterwww.nuerburgring.de
Das Caracciola-Karussell ist einer der bekanntesten Streckenabschnitte der legendären Nordschleife. Die Innenseite der Steilkurve besteht aus Betonplatten. Foto: Racetracker
Das lange Touristenfahrten-Wochenende wird wieder Nürburgring-Fans aus nah und fern anziehen. Fahren kann im Rahmen der Öffnungszeiten jeder, der im Besitz eines Führerscheins und eines ordnungsgemäß angemeldeten Autos oder Motorrads ist. Das Guthaben für die Fahrt können Besucher jederzeit online aufladen. Hierzu wird lediglich ein Account benötigt, der ganz einfach auf der Webseite des Nürburgrings erstellt werden kann. Die Zufahrt zur Strecke gelingt anschließend per QR-Code. Aufladungen können online jederzeit und von überall aus getätigt werden. Jeder Nutzer hat dabei volle Transparenz über die Transaktionen.
Da die Touristenfahrten nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung stattfinden, gibt es feste Regeln für die Teilnahme. So darf zum Beispiel ausschließlich links überholt werden. Darüber hinaus ist verkehrsgefährdendes Verhalten wie z.B. Drifts oder das Stoppen von Zeiten verboten. Damit Fahrspaß und Sicherheit an erster Stelle stehen, setzt der Nürburgring umfangreich Sicherheitspersonal an und auf der Strecke ein. Die geltenden Regeln gibt es – unter anderem als internationales Erklärvideo – auf der Webseite des Nürburgrings und auf den Screens an der Rennstrecke.
Mehr Service und Vorteilsaktion für Touristenfahrer
Sollte es im Rahmen der Touristenfahrten zu Zwischenfällen kommen, ist das Personal schnell zur Stelle. Wenn die Sperrung der Strecke notwendig wird, gibt es eine Information der ungefähren Sperrdauer über die Bildschirme an der Rennstrecke sowie über die Webseite des Nürburgrings. In der Zwischenzeit bekommen die Besucher in verschiedenen Nürburgring Locations Vorteile angeboten. So gibt es im Motorsport-Erlebnismuseum den Eintritt für 7,90 € statt 9,90 €. In der Nürburgring eSports Bar warten 10 % auf alle digitalen Fahrpakete. Und wer sich stärken möchte, bekommt in den Restaurants LUCIA – Pollo Italiano und Bitburger Gasthaus ebenfalls 10 % Rabatt.
Öffnungszeiten Green Hell Driving Days Nordschleife:
Der Meiler 2022 in Düttling hat Form angenommen. Foto: Meilerteam Düttling
Heimbach-Düttling/Kreis Düren – Der Düttlinger Meiler, der zum immateriellen Kulturerbe gehört, wird in diesem Jahr wieder an den Start gehen! Nach den veranstaltungslosen Corona-Jahren freuen sich die Beteiligten um Köhlermeister Gerd Linden auf das „schwazze“ Fest, das inzwischen zur Eifel gehört wie der Rursee und das Kommerner Freilichtmuseum.
In der Zeit der Erzverhüttung gab es im Kermeter mehr als 1000 Meilerplätze. In der Art und Weise, wie es Gerd Linden mit seinem Team über mehrere Wochen hinweg nun vorführen wird, wurde früher Holzkohle gewonnen. Gerd Linden erlernte das Handwerk noch vom letzten Köhler des Kermeters. Der Kermeter ist ein beeindruckender, nahezu unbesiedelter Höhenrücken hoch über dem Rursee, er gehört zu den Ausläufern des rheinischen Schiefergebirges. Düttling ist ein ganz kleiner Ort am Kermeter, die Einheimischen sagen auch: „Düttling ist da, wo der Wind dreht.“
Die Vorbereitungen in Düttling laufen auf Hochtouren, der Meilerplatz ist eingerichtet. Zum Meilerplatz gehören auch ein Tisch und eine Bank von jeweils gut zehn Meter Länge, die längste Sitzgelegenheit der kleinen Stadt Heimbach, eventuell sogar im ganzen Kreis Düren.
Der Aufbau des Meilers war vom 28. Mai bis 3. Juni 2022; Das Anzünden am ist am heutigen Samstag, 04. Juni um 14 Uhr.
Die WeinLounge im Park-Cafe-del-Ahr. Foto: Andre Schild
Bad Neuenahr-Ahrweiler – WeinLounge dieses Jahr mit Beach-Feeling-Fläche. Sich im Liegestuhl zurücklehnen, ein gutes Glas Wein genießen, sich unterhalten und entspannen – die WeinLounge im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler ist für Gäste eine kleine Wohlfühl-Oase geworden. In diesem Jahr wurde sie um einen neuen Bereich erweitert: das Café del Ahr, das erstmals Beach-Feeling in den Park bringt. Neben der WeinLounge wurde hier der Uferbereich der Ahr mit feinstem Sand aufgeschüttet. Strandliegen und -stühle, Lichterketten und Blumenschmuck von Lersch Floral Design by Mehmet Yilmaz sorgen für das entsprechende Urlaubsgefühl und Ambiente.
Die entspannten Sounds bringt DJ André Schild in den Kurpark. Bekannt ist der gebürtige Bad Neuenahrer vor allem als Musikproduzent für TV-Shows wie „Let’s Dance“. Seit dem Start der WeinLounge sorgt er für die passende musikalische Untermalung des Café del Ahr. Ebenso wie die Lounge wird auch der Beachbereich des Café del Ahr bis Ende September im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler geöffnet sein.
Die WeinLounge im Park mit dem Café del Ahr ist freitags von 16 bis 21 Uhr, samstags sowie sonn- und feiertags von 13 bis 21 Uhr geöffnet. Wetterbedingt können die Öffnungszeiten abweichen. Der Eintritt ist frei.
Ein tolles Angebot für Groß und Klein beim großen Familienfest. Foto: Burgfestspiele Mayen
Mayen – Einen ganzen Tag heißt es bei den Burgfestspielen: Kinder an die Macht! Spielen, basteln, toben, singen, entdecken, werken, bauen – und zum krönenden Abschluss Theater schauen: All das können kleine und natürlich auch größere Menschen am 5. Juni auf der Genovevaburg in Mayen nach Herzenslust tun.
Von 11.00 bis 14.30 Uhr finden auf dem ganzen Burggelände zahlreiche Mitmach-Aktionen und Angebote für die ganze Familie statt. Beteiligt sind neben den Mitarbeitenden der Burgfestspiele und zahlreichen Künstler*innen auch das Eifelmuseum Mayen, die Buchhandlung Reuffel, der Tolli Park, die Goldschmiede Schneider, Foto Seydel und viele andere Attraktionen mehr.
Der Eintritt ist frei!
Eine ausführliche Programmübersicht wird demnächst als Flyer und als Download auf der Seite der Burgfestspiele veröffentlicht.
Um 15.00 Uhr feiert dann die erste Produktion der Burgfestspiele, das Familienstück ASCHENPUTTEL, Premiere auf der Burghofbühne. In einer behutsam modernisierten Fassung bringen Regisseurin Britta Schreiber und das Ensemble der Burgfestspiele das Märchen der Gebrüder Grimm als musikalisches Theatererlebnis für die ganze Familie auf die Bühne. Die Geschichte von Aschenputtel, die von ihrer Stiefmutter und der Stiefschwester herumkommandiert und ausgenutzt wird und mit magischer Hilfe ihr Glück findet, ist allseits bekannt. Die Fassung der Burgfestspiele hält aber auch für Märchenkenner*innen einige Überraschungen bereit und überzeugt mit witzigen Dialogen, mitreißender Musik und einer opulenten Ausstattung!
Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de
Die Burg Olbrück steht in beherrschender Lage auf einer 440 Meter hohen Phonolithkuppe. Foto: Vulkanregion Laacher See/S. Mahlow
Niederzissen/Brohltal – Auch in diesem Jahr kann die mittelalterliche Burg Olbrück, das Wahrzeichen des Brohltals, wieder jeden 1. Sonntag im Monat mit einem begeisternden Vulkanparkführer erlebt werden. Der Rundgang ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend wie informativ. Hier lässt sich Geschichte hautnah erleben und „begreifen“. Am Sonntag, dem 5. Juni 2022 um 14.00 Uhr, bietet sich die Gelegenheit, an einer Burgführung teilzunehmen.
Treffpunkt ist der Spielplatz an der Burg Olbrück.
Burg Olbrück steht in beherrschender Lage auf einer 440 Meter hohen Phonolithkuppe, die steil ins Brohltal abfällt. Auf den regelmäßigen Führungen wird jeder Gast eingeladen, Burgluft zu schnuppern und dieses besondere Kleinod besser kennen zu lernen.
Im Mittelpunkt der Burganlage befindet sich der 34 m hohe Bergfried, von dem man bei guter Sicht sogar die Türme des Kölner Doms sehen kann. Die Burgführungen finden in der Saison bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat oder nach Vereinbarung statt.
Die Gebühr für die ca. 1,5stündige mittelalterliche Erlebnisführung beträgt für Erwachsene 5,- € und für Kinder 2,50 €.
Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Telefon: 02636 / 19433
Der Waldsee Rieden. Foto: Vulkanregion Laacher See/Neideck
Niederzissen/Brohltal – Herrliche Aussichten, viele interessante Höhepunkte – das alles bietet die eindrucksvolle Wandertour durch den Riedener Vulkan. Alle interessierten Wanderer aus Nah und Fern können am Montag, 6. Juni 2022, gemeinsam mit dem erfahrenen Vulkanparkführer Heinrich-Josef Müller-Betz ausgiebig den Riedener Kessel erkunden.
Ein Höhepunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung ist die Besteigung des Gänsehalsturmes mit einer traumhaften Rundumsicht zum Laacher See, zu den Eifelhöhen und tollen Fernsichten in die Pellenz, das Rheintal, bis hin zum Siebengebirge.
Unterwegs geht es vorbei an geologischen Highlights und Blumen übersäten Frühlingswiesen. Lauschen Sie dem erfrischenden Gesang der Singvögel in den Baumwipfeln der Mischwälder rund um den Riedener Waldsee. Tauchen Sie ein in die spannende Geo-Geschichte des ca. 400.000 Jahre alten Vulkankomplexes.
Rucksackverpflegung für eine Rast ist erforderlich.
Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 €. Die mittelschwere Wanderstrecke beträgt ca. 14 km und dauert ca. 5-6 Std.
Der Treffpunkt ist am Parkplatz Waldsee Rieden.
Eine Anmeldung für diese Führung ist bei der Tourist-Information erforderlich.Anmeldung und weitere Informationen:
Daun – Naturparkvertreter:innen aus ganz Deutschland trafen sich im Natur- und Geopark Vulkaneifel in Daun. Vom 16. bis 18. Mai 2022 trafen sich fast 60 Vertreter:innen aus ca. 50 deutschen Naturparken im Natur- und Geopark Vulkaneifel, um sich über aktuelle Themen ihrer Arbeit auszutauschen und um über bundesweite Projekte zu diskutieren. Diese Geschäftsführer:innen-Tagung konnte damit zum ersten Mal seit drei Jahren wieder live stattfinden.
Hans Peter Böffgen, Vorsitzender Aufsichtsrat der Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH, eröffnete die Festveranstaltung in Daun, Friedel Heuwinkel, Präsident des Verbandes Deutscher Naturparke (VDN), begrüßte die Gäste. Die Highlights der Arbeit des Natur- und Geoparks Vulkaneifel stellte im Anschluss Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer der Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH, heraus.
Die Tagungsthemen am Dienstagnachmittag waren u. a. die Rolle der Naturparke für Klimaschutz, Biologische Vielfalt und nachhaltige Entwicklung im Kontext der aktuellen politischen Schwerpunktsetzungen, die Kooperation mit den Nationalen Geoparks sowie die Umsetzung der Neuausrichtung der Kooperation des VDN e. V. mit NNL e. V.. Ferner berichtete Daniela Torgau, Geschäftsführerin Naturpark Südeifel, über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft der Naturparke in Rheinland-Pfalz.
In zwei Exkursionen stellte der Natur- und Geopark Vulkaneifel den Gästen aus den bundesweiten Naturparken seine Arbeit vor: Am Dienstag lernten die Teilnehmer*innen bei einer 3-stündigen Wanderung zu den „Augen der Eifel“ Teile von Eifelsteig, Vulkaneifel-Pfaden, örtlichen Wanderwegen und des Mountainbike-Trailparks Vulkaneifel kennen, die an den Maaren vorbeiführen. Am Weinfelder Maar wurde eine Beweidungsmaßnahme mit Ziegen zur Offenhaltung des Maartrichters vorgestellt. In den Gerolsteiner Dolomiten auf dem Gerolsteiner „Felsenpfad“ waren die Gäste am Mittwoch auf einer zweiten Exkursion unterwegs und lernten hier die geologische Entstehungsgeschichte der Vulkaneifel kennen.
Insgesamt gibt es heute 104 Naturparke in Deutschland. Diese großräumigen Landschaften, die überwiegend aus Landschafts- und Naturschutzgebieten bestehen, nehmen ca. 28 Prozent der Fläche Deutschlands ein und eignen sich besonders zur Erholung und zum bewussten Erleben der Natur. Jährlich lädt der Dachverband der Naturparke, der Verband Deutscher Naturparke (VDN), zur Tagung der Geschäftsführer*innen und Leiter*innen der deutschen Naturparke ein.
Der Verband Deutscher Naturparke e. V. ist der Dachverband der deutschen Naturparke. Er ist zusammen mit dem Verband Nationale Naturlandschaften e. V. Träger der Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“. Die Nationalen Naturlandschaften (NNL) bewahren als Bündnis der deutschen Nationalparke, Naturparke, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete auf rund einem Drittel der Fläche Deutschlands gemeinsam mit allen Menschen faszinierende Natur, vermitteln Freude beim Erleben der Natur und gestalten die Zukunft mit Zuversicht nachhaltig.
Der VDN e. V. ist seit 1963 der Dachverband der Naturparke in Deutschland und hat aktuell 103 Mitglieder, darunter die sieben Naturparke in Rheinland-Pfalz. Der Verband unterstützt seine Mitglieder dabei, sich zu Vorbildlandschaften zu entwickeln, fördert den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Naturparken in Deutschland und Europa und betreibt Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für seine Mitglieder.
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