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Tag der offenen Weinkeller mit über 1600 Gästen im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Ahrtal – Nach zwei Jahren endlich wieder in die Keller geschaut. Lange haben Weinliebhaber, Ahrtal-Fans und Freunde des Rotweinparadieses auf das Wiederaufleben der Veranstaltung „Tag der offenen Weinkeller“ gewartet. Umso größer war am vergangenen Samstag die Freude und das Interesse an dem Wein-Event, an dem Winzerbetriebe von Mayschoß bis Heppingen teilnahmen. Der Ahrwein e.V. zählte insgesamt über 1600 Gäste.

Zehn Weingüter konnten die Teilnehmer zwischen 11 und 18 Uhr besuchen und dabei die Ergebnisse der harten Arbeit der Winzer in den Steillagen der Ahr verkosten. Ein Shuttle-Bus sorgte dafür, dass das „Weingut-Hopping“ gut funktionierte. „Wir Winzer sind einfach nur glücklich, dass wir diese beliebte Veranstaltung nach zwei Jahren wieder anbieten konnten. Die Betriebe profitieren sehr von dem engen Kontakt zu den Kunden aus ganz Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz“, freut sich Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e.V., der auch selbst mit seinem Betrieb am Tag der offenen Weinkeller teilgenommen hatte. Der Ahrwein e.V. als Dachorganisation der heimischen Winzer führt die Veranstaltung bereits seit 2011 in Kooperation mit dem Ahrtal-Tourismus durch.

„In diesem Jahr war die Organisation des Events allerdings alles andere als einfach“, erklärt Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021, durch die 96 Prozent der Winzerbetriebe betroffen waren, seien noch immer nicht alle Weingüter wieder intakt. Meist befinde sich die Weinproduktion auf ausgelagerten Flächen und die romantischen Gewölbekeller hätten noch einen langen Wiederaufbau vor sich.

Die Hunderten Besucher der Veranstaltung störte das aber nicht. Im Gegenteil, die meist provisorisch eingerichteten Probiertheken und Kellerführungen wurden dankend angenommen. „Letzen Endes ging es für viele der Gäste darum, sich erneut solidarisch gegenüber dem Tal und seinen Winzern zu zeigen. Und die herausragenden Ahrweine schmecken in jeder Lage und jedem Ambiente“, sagt Groß.

Das am Abend zuvor angebotene Ahr-Wine-Tasting im Weingut Maibachfarm war mit 300 Besuchern ausverkauft. Hier hatte das Wein-interessierte Publikum Gelegenheit, im Rahmen einer Abendveranstaltung Top-Ahrweine der Winzer zu probieren.

Die Termine für 2023 stehen auch bereits fest: Das Ahr-Wine-Tasting ist am Freitag, 24. März, geplant, der Tag der offenen Weinkeller am Samstag, 25. März. Der Vorverkauf startet am 1. Dezember.

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Einer der größten Weihnachtsmärkte im Ahrtal ist der Ahrweiler Weihnachtsmarkt

Ahrweiler – Vor der Kulisse der mächtigen Pfarrkirche St. Laurentius und rund um den großen geschmückten Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz tummeln sich an allen vier Adventswochenenden lauschige Buden mit duftendem Winzerglühwein, ausgesuchten handgemachten Dekorationen und leckeren regionalen Gerichten.

Im benachbarten Bad Neuenahr locken die so genannten Uferlichter zu glänzenden Momenten im Kurpark Bad Neuenahr. Hier wandeln Besucher vorbei an imposanten floralen Lichtobjekten, an Kunsthandwerkerständen und weißen Pagoden mit kulinarischen Genüssen aus der Region. Beim Kulturprogramm können Groß und Klein die Seele baumeln lassen. Sportlich wird es auf der 450 Quadratmeter großen Rollschuhbahn, bei der man auch Rollschuhe leihen kann. Das Besondere der Uferlichter: Sie öffnen ab dem 2. Dezember nicht nur an den Adventswochenenden, sondern auch „zwischen den Jahren“ vom 27. bis 30. Dezember sowie vom 6. bis 8. und vom 13. bis 15. Januar.

Von Ende November bis Mitte Januar wird das Ahrtal wieder weihnachtlich erstrahlen. Eineinhalb Jahre nach der Flut ist es im Ahrtal gelungen, viele traditionsreiche Weihnachtsmärkte erneut zum Leben zu erwecken. „Mit großem Engagement haben Gemeinden, Betriebe und viele Ehrenamtliche die Planungen in die Hand genommen. Die Weihnachtsmärkte sind von enormer Zugkraft für den Tourismus im Ahrtal und machen unseren Besuchern deutlich: We AHR open! Kommt und genießt schöne weihnachtliche Momente im Ahrtal!“, freut sich Christian Senk, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus.

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Die Aachener Innenstadt ist bereit für den Weihnachtsmarkt

Aachen – Corona hat die Weihnachtsmärkte der letzten Jahre stark reduziert oder ganz ausfallen lassen. Die Stadt Aachen und ihre Partner aachen tourist service e.v., APAG, ASEAG, DEHOGA, Einzelhandelsverband, MAC und Polizei erwarten in diesem Jahr erstmals wieder einen großen „Ansturm“ auf den Aachener Weihnachtsmarkt. Um allen Besucher*innen die Anreise und den Aufenthalt möglichst entspannt möglich zu machen, informierten alle Beteiligten bei einem Pressegespräch über die Entwicklungen und Angebote rund um den diesjährigen Weihnachtsmarkt.

„Die Freude ist groß, dass wir unseren Weihnachtsmarkt wieder in bewährter Manier umsetzen und so zu einem Stück Normalität zurückkehren können“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Alle Beteiligten hätten den Weihnachtmarkt „bestmöglich vorbereitet“.

Hotellerie und Tourismus registrieren hohe Auslastung

Katrin Hissel vom aachen tourist service und auch Wolfgang Winkler vom Deutschen Verband des Hotel- und Gaststättengewerbes (DEHOGA) zeigten sich sehr zufrieden mit der aktuellen Nachfrage. Viele auswärtige Gäste würde sich melden und Hotelzimmer buchen. Die Nachfrage zum Beispiel bei Stadtführungen sei größer als im Jahr 2019, also vor Beginn der Corona-Pandemie. In den Hotels würden die Hotelplätze für die kommenden Wochen langsam knapp werden. In der Gastronomie sei die Stimmung noch etwas wechselhaft, betonte Winkler von der DEHOGA. Alles in allem erkenne er aber eine positive Stimmung im Hotel- und Gaststättengewerbe.

Till Schüler vom Märkte- und Aktionskreis City (MAC) betonte, dass alle Akteure an einem Strang zögen, um letztlich zu einem rundherum positiven Ergebnis zu kommen. Beim Einzelhandel würde er auf sehr unterschiedliche Eindrücke treffen. Manche seien hoch zufrieden mit der Geschäftsentwicklung, andere zeigten sich skeptischer, gerade auch mit Blick auf die Umsätze.

Bei Bedarf Shuttle-Busse im Einsatz

David Sedler vom Nahverkehrsunternehmen ASEAG betonte, dass die ASEAG sich bestens auf die Wochen vor Weihnachten vorbereitet habe. Das gelte für das Standardgeschäft in der Woche genauso wie für die erwarteten Spitzentage: die Samstage, den „Black Friday“ am 25. November und den verkaufsoffenen Sonntag am 11. Dezember. „Wenn’s voll wird, können wir kurzfristig weitere kleine und große Busse einsetzen“, sagte Selder.

Parkhäuser an den Rändern der Innenstadt nutzen

Simon Papayianni von der Aachener Parkhausgesellschaft (APAG) sagte, dass die Parkhäuser in der Stadt Aachen in der Adventszeit sehr unterschiedlich ausgelastet seien. Er bat alle, die in den nächsten Wochen in die Stadt wollen, auch die Parkhäuser anzusteuern, die in der Regel weniger stark ausgelastet sind als andere. Die Parkhäuser in der Nähe des Weihnachtsmarkts seien an den Wochenenden bereits zur Mittagszeit voll besetzt. Freie Plätze gäbe es aber meist in den Parkhäusern Eurogress, Adalbertsteinweg, Hauptbahnhof und Tivoli. „Die Wege in die Innenstadt sind etwas länger, aber man steht nicht im Stau.“ Überdies wies Papayianni auf die rund 160 Parkplätze mit E-Ladestationen hin, die die APAG in ihren Parkhäusern bereitstellt. Insgesamt stehen in der Stadt Aachen mehr als 300 Ladestationen für E-Fahrzeuge öffentlich zur Verfügung.

1:1-Informationen über aktuelle Verkehrssituation

Die ungleiche Auslastung der Parkhäuser bestätigten auch der städtische Verkehrsplaner Armin Langweg und Gerd Ganser von der Straßenverkehrsbehörde. Sie bitten alle Gäste, sich im Vorfeld ihrer Reise nach Aachen auf die besondere Verkehrssituation in der Stadt vorzubereiten. „Bitte erst informieren, bevor Sie im Stau stehen.“ Die Stadt hat dafür die Internetseite www.aachen.de/anreise freigeschaltet. Ferner gibt es eine dynamische Internetseite mit Mobilitätsinformationen. Sie weist unter anderem über die aktuelle Verkehrssituation, die Auslastung der Parkhäuser, die Park+Ride-Plätze und auf freie Ladepunkte für Elektrofahrzeuge hin. Erreichbar ist sie über folgende Adresse: https://verkehr.aachen.de.

P+R-Angebot „Fünf Personen für fünf Euro“

Beide Verkehrsexperten empfehlen den Gästen, ihre Kraftfahrzeuge auf den Park+Ride-Plätzen am Rande der Stadt abzustellen. Von dort gäbe es gute Busverbindungen in die Stadt und ein tolles Preisangebot: Für fünf Euro können bis zu fünf Personen mit dem Bus in die Stadt und zurück zum Park+Ride-Platz fahren.

Sicherheitskonzept und mobile Wachen

Susanne Aumann vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung erläuterte kurzweilig die Schwerpunkte des 145 Seiten starken Sicherheitskonzepts für den Weihnachtsmarkt. Sie berichtete von den speziellen Pollern rund um den Markt, die während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts hochgefahren werden. Feuerwehr und Rettungsdienste seien in alle Planungen einbezogen worden und überdies seien ein Sanitäts- und ein Sicherheitsdienst im Einsatz. „Wir wollen so allen, die zum Weihnachtsmarkt kommen, ein sicheres und schönes Erlebnis garantieren“, sagte Aumann.

Polizeidirektor Bernd Heller sagte, dass die Polizei mit uniformierten Kräften an allen Tagen der Vorweihnachtszeit „so routiniert wie gewohnt“ vor Ort unterwegs sein werde, auch in der Zusammenarbeit mit den Verkehrskadetten, die traditionell den Weihnachtsverkehr begleiten.

Auf dem Markt und am Geldbrunnen richte die Polizei mobile Wachen ein. An den Freitagen und Wochenenden seien viele Polizisten auf der Straße, auch unterstützt von Kolleg*innen aus Belgien und den Niederlanden. Speziell für die Verkehrsregelungen seien Beamte auf Motorrädern im Einsatz. Sie würden vor allem auch die Verkehrskadetten unterstützen, die sich in diesem Jahr wieder um die Verkehrslenkung gerade in den Spitzenzeiten kümmern werden. Heller bat alle Besucher*innen des Weihnachtsmarkts, auf ihr Hab und Gut achtzugeben, nur relativ wenig Bargeld mitzunehmen und keine Taschen unbeaufsichtigt stehen zu lassen.

Die Stadt und alle, die an der Vorbereitung des Weihnachtsmarkts 2022 beteiligt sind, freuen sich auf viele Besucher*innen in Aachen.

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt kurzfristige Tourismus-Maßnahmen

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt im Zuge des Wiederaufbaus auf unterschiedlichste Weise die Betriebe im Ahrtal. Ein besonderes Anliegen ist dabei die Förderung aller Aktivitäten zur Steigerung der Wertschöpfung im Tourismus im Landkreis Ahrweiler.

Hierfür waren auf Initiative der Sparkasse am 17. und 18.11. mehr als 50 Studierende der Internationalen Hochschule Bad Honnef mit ihren Professoren aus dem Fachbereich „Tourismus“ vor Ort. Nachdem die Gruppe von Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse begrüßt wurde, ging es in 3 verschiedenen Gruppen auf Exkursion. Mit den Unterstützern David Bongart und Frank Mies ging es für Guido Mombauer und die Studierenden von Bad Neuenahr über Ahrweiler bis hin nach Rech. Anschließend wurde in diversen Gruppenworkshops in Ahrweiler und Altenahr mit den Akteuren aus dem Bereichen Tourismus, Handel, Weinbau und Eventmangement über aktuelle Problemstellungen diskutiert.

Für die Neuaufstellung des Ahrtaltourismus sind bereits unterschiedliche Strategien und Kampagnen beauftragt worden, die auf mittel- bis langfristige, regionsübergreifende Wirkungen ausgerichtet sind. Um die einzelnen Betriebe im Ahrtal erfolgreich und nachhaltig erreichen und mitnehmen zu können, sollen nun auch kurzfristig umsetzbare Maßnahmen erarbeitet werden, die den Betrieben möglichst schnell zugutekommen. „Das Ahrtal hat seit jeher von seinem Tourismus gelebt. Da die Situation für die Betriebe seit der Flutkatastrophe angespannt ist wollten wir eine Plattform schaffen, auf der sich ausgetauscht und lösungsorientiert gearbeitet werden kann. Beschäftigt wurde sich mit den Fragestellungen, wie ein regionales und nachhaltiges gastronomisches Angebot im Jahr 2023/24 aussehen kann und welche Handlungsalternativen sich den Betrieben zur Vermarktung ihrer Angebote bieten.

Auch wurden Möglichkeiten für freizeittouristische Angebote und Veranstaltungen für die kommenden beiden Jahre erörtert. Als Kreissparkasse Ahrweiler ist es für uns selbstverständlich, dass wir die Unternehmen vor Ort nicht nur mit Bankdienstleistungen versorgen, sondern auch da wo wir können unseren Beitrag zur Weiterentwicklung und Erhaltung der Kultur leisten.“, betont Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler.

Nach der Konzepterstellung werden alle Beteiligten in Workshops über die Ergebnisse und konkreten Handlungsempfehlungen informiert. Nach Abstimmung könnte auch eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse erfolgen.

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Ab dem 25. November geht’s im Kurpark Bad Neuenahr „auf die Rolle(n)“

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Eröffnung der Rollschuhbahn mit Verleih und Glühweinstand. Schulen und Kindergärten in der Kreisstadt sind zum Besuch eingeladen. Das Zelt steht, die Bahn ist poliert, die Gastronomie macht sich bereit: Ab dem ersten Adventswochenende startet unter dem Motto „Keep on Rollin“ das rollende Vergnügen im Kurpark Bad Neuenahr.

Die Rollschuhbahn im Kurpark öffnet erstmals am Freitag, 25. November, ab 15 Uhr. Auf 450 Quadratmetern Fläche können Klein und Groß dann bis 15. Januar täglich ihre Runden drehen. Denn die Rollschuhbahn ist montags bis freitags von 15 bis 21 Uhr, samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Wer keine eigenen Rollschuhe oder Inlineskates mitbringen kann, hat die Möglichkeit, sich ein Paar auszuleihen. Dazu gibt es im Zelt Winzerglühwein, Kinderpunsch und Weine der Dagernova Wein Manufaktur. Kaffee, Tee und Kakao sind nebenan bei Il Barista in der Kleinen Bühne erhältlich.

„Ein Zelt war erforderlich, weil die Rollschuhbahn keine Nässe verträgt“, erklärt Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH. Ein Vorteil sei jedoch, dass die Bahn mit der Überdachung auch wetterunabhängig betrieben werden kann. Gemeinsam mit den Uferlichtern, die ab dem 2. Dezember öffnen und für ihre wunderschönen floralen Lichtobjekten, Kunsthandwerker-Stände, regionale Gastronomie und ein attraktives Kulturprogramm bekannt sind, bildet die Rollschuhbahn eine glänzende Weihnachtswelt für alle Generationen. „Ein Rundum-Programm zum Genießen, zum Erholen und Spaß haben und das bis Mitte Januar“, ergänzt Geschäftsführer Christian Senk.

Und auch Schulen und Kindergärten in Bad Neuenahr-Ahrweiler dürfen sich freuen: Sie sind herzlich eingeladen, mit Gruppen und Klassen kostenlos Zeiten auf der Rollschuhbahn zu buchen – als abwechslungsreiches Alternativprogramm zum Sportunterricht, als Ausflug oder einfach als Auszeit vom Schulalltag. „Schon im vergangenen Jahr war das Angebot – seinerzeit auf der Eisbahn – ein Renner“, sagt Jan Ritter. Auch in diesem Jahr wird ein Ansturm erwartet. Daher empfiehlt er den Einrichtungen, frühzeitig einen Termin zu buchen unter www.ahrtal.de/rollschuh

Ohne eine große Spendenbereitschaft wären der Betrieb der Rollschuhbahn und das Angebot für Schulen und Kitas nicht möglich. Ritter und Senk dankten daher herzlich den Unterstützern: dem Rotary-Club Bad Neuenahr, der AWO international, dem Spenden-Shuttle, der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Gemeinde Medebach im Sauerland, der interevent GmbH und vielen weiteren regionalen Unterstützern.

 

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Erstmals seit sechs Jahren – Nürburgring passt ab 2023 Rundenpreise für Touristenfahrten an

Nürburg „Natürlich treffen auch uns die überall spürbaren Preissteigerungen“, erklären Christian Stephani und Ingo Böder, Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. „Nach sechs Jahren sind wir deshalb gezwungen, erstmals wieder die Rundenpreise für die Touristenfahrten anzupassen.“ Man habe sich hierbei unter Abwägung aller Rahmenbedingungen um eine möglichst moderate Lösung bemüht.

Ein Stint auf der Grand-Prix-Strecke kostet somit ab dem nächsten Jahr 35 Euro. Auf der Nordschleife gibt es eine Runde unter der Woche für 30 Euro und am Wochenende sowie an Feiertagen für 35 Euro. Die preislichen Anpassungen betreffen auch die Saisonkarte. Mit ihr können die Nutzer unbegrenzt im Rahmen der Öffnungszeiten ihre Runden auf Nordschleife und Grand-Prix-Strecke drehen.

Touristenfahrten-Saisonkarte – exklusive Vorteile und Frühbucherrabatt
Wer bis zum 10. Januar 2023 eine Saisonkarte erwirbt, bekommt diese zum Vorteilspreis von 2.500 Euro –anschließend gilt der neue reguläre Preis von 3.000 Euro. Der Verkauf startet ab dem 13. Dezember dieses Jahres. Die Inhaber profitieren von exklusiven Vorteilen. Hierzu gehören unter anderem kostenfreie Teilnahmen an Backstage-Touren, einem Trackwalk auf der Nordschleife und einem Kinoabend ausschließlich für Saisonkarteninhaber. Rabatte auf die Produkte im offiziellen ring°fanshop, Kurse der Nürburgring Driving Academy, Übernachtungen in den Nürburgring Hotels und Ferienpark managed by Lindner oder Fotos von racetracker.de sowie weitere Angebote der Destination Nürburgring sind ebenfalls inkludiert.
Eine Übersicht gibt es unter nuerburgring.de/greenhelldriving

Die Touristenfahrten auf dem Nürburgring
Bei den Touristenfahrten auf dem Nürburgring handelt es sich um ein Angebot für Jedermann. Die Regeln sind schnell erklärt: Wer im Besitz eines Führerscheins und eines zugelassenen Autos oder Motorrades ist, kann grundsätzlich im Rahmen der Öffnungszeiten auf dem Nürburgring fahren. Es ist keine Rennveranstaltung und findet nach den Regeln der Straßenverkehrs-Ordnung statt. So gilt beispielsweise das Rechtsfahrgebot, überholen ist ausschließlich links erlaubt und eine Zeitnahme untersagt.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Regeln für die Touristenfahrten hat der Nürburgring unter nuerburgring.de/greenhelldriving zusammengefasst.

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Ahrtal soll DIE nachhaltige und innovative Natur- und Weinregion werden

Ahrweiler – Gemeinsames Tourismuskonzept Ahrtal legt Leitziele fest. Werkstätten nehmen konkrete Projekte und Maßnahmen in den Fokus. Im Sommer war der Startschuss, jetzt gibt es erste Ergebnisse: Das Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal 2025 hat richtig Fahrt aufgenommen – auch dank der breiten Beteiligung durch Bevölkerung, Betriebe und Gäste. Das Ahrtal soll künftig „DIE nachhaltige und innovative Natur- und Wein-Region in Deutschland“ werden.

Dieser zentrale Leitgedanke hat sich nach umfangreichen Online-Befragungen und zahlreichen Workshops in allen Ahrtal-Kommunen entwickelt. Die „touristische Wertschöpfung soll ausgebaut“ und das Ahrtal „in allen Bereichen als Qualitätsregion mit ausgeprägter Gastlichkeit, authentisch und regional“ entwickelt werden, heißt es weiter. Nach der Festlegung der Leitziele geht es in verschiedenen Werkstätten nun um die Festlegung konkreter Projekte und Maßnahmen. Das Nachhaltige Tourismuskonzept Ahrtal soll dann im ersten Quartal 2023 fertig vorliegen.

„Die Grundlage des Tourismus-Konzeptes ist die Einbeziehung aller am Tourismus Beteiligten im Ahrtal. Es ist ein Weg, den wir mit allen zusammen gehen und in dem wir die Erfahrungen, Ideen und Vorstellungen der Menschen einbeziehen“, erklärt David Bongart, der Umsetzungsmanager beim Ahrtal-Tourismus. „Die breite Beteiligung und die tollen Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern und touristischen Betrieben zeigen uns eindrucksvoll, dass es hier nicht nur um einen Wiederaufbau geht, sondern darum, das Ahrtal für die Zukunft ebenso nachhaltig wie wettbewerbsfähig aufzustellen“.

Am Beginn standen Online-Befragungen zur touristischen Situation und Zukunft im Ahrtal. Hieran haben nicht nur Hunderte Bürgerinnen und Bürger, sondern auch rund 150 Betriebe und nahezu 2000 Ahrtal-Helferinnen und Helfer teilgenommen. Zusätzlich wurden rund 1500 Personen im Radius von 200 Kilometern rund um das Ahrtal als potenzielle Gäste befragt.

Kernerergebnisse der Befragungen: Bei der Bevölkerung genießt der Tourismus hohes Ansehen, zum einen als Motor der Wirtschaft und zum anderen als Möglichkeit einer großen gastronomischen Vielfalt und zahlreicher Freizeitangebote. Die befragten Betriebe sehen die größten touristischen Potenziale des Ahrtals bei Natur und Landschaft, Weinanbau und Weingenuss sowie Wandern und Radfahren.

Neunzig Prozent der Bevölkerung im 200-Kilometer-Radius kennen das Ahrtal zumindest dem Namen nach, fast die Hälfte der Befragten war schon dort. Die Flutkatastrophe ist für jeden vierten Befragten relevant für einen Besuch – entweder aus Interesse am Wiederaufbau oder weil sie helfen möchten, indem sie das Ahrtal bereisen und dort als Gast Geld ausgeben. 45 Prozent der Befragten hält die Flutkatastrophe aber derzeit sogar von einem Besuch ab. Als Gründe nennen sie auf der einen Seite eine große Anteilnahme am Schicksal der Menschen, auf der anderen Seite Defizite in der Infrastruktur und den Freizeitgeboten. Um hier Transparenz zu schaffen, hat Ahrtal Tourismus gerade die Kampagne „We AHR open“ gestartet. Hiermit soll den Gästen verdeutlicht werden, dass das Ahrtal zwar noch lange nicht fertig wiederaufgebaut ist, aber trotzdem über jeden Besuch freut.

Von den befragten Ahrtal-Helferinnen und -Helfern wollen 94 Prozent selbst als Gast wiederkommen, vor allem wegen der Verbundenheit mit den Menschen im Ahrtal, aber auch wegen der Natur und den weintouristischen Angeboten.

Gefragt haben die mit der Erarbeitung des Tourismuskonzeptes beauftragten Experten jeweils auch nach den Wünschen für die Zukunft und den Werten, an denen sich der Tourismus im Ahrtal künftig orientieren soll. Jan Kobernuß von der mit der Konzepterarbeitung beauftragten Kölner Agentur „ift“ sagt hierzu: „Beeindruckend ist die hohe Übereinstimmung von Bevölkerung, Betrieben und Ahrtal-Helferinnen und -Helfern bei den Werten: alle sehen Nachhaltigkeit, Qualität und Gastlichkeit ganz vorn.“ Diese Befragungsergebnisse wurden in mehreren Workshops mit Beteiligung aus dem gesamten Ahrtal zwischen Blankenheim, den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sowie Grafschaft diskutiert und zu den konkreten Entwicklungszielen verdichtet.

Neben Nachhaltigkeit und Innovation heißt es im Leitbild auch: „Das Ahrtal steht für ein starkes Wir-Gefühl“ und „wird der perfekte Lebensraum für alle Generationen und für zufriedene Fachkräfte“. In der Marken-Vision werden Winzer und Rotweinanbau, Rad- und Wanderwege sowie neue Natur- und Bergerlebnisangebote, innovative Gesundheitsangebote und einzigartige Freizeitangebote hervorgehoben.  Als besondere Freizeitorte werden beispielsweise der Regierungsbunker und neue, noch zu schaffende Attraktionen, angesprochen.

Aktuell geht es in mehreren Werkstätten mit den touristischen Akteurinnen und Akteuren um konkrete Projekte und Maßnahmen zu Infrastrukturvorhaben, touristischen Betriebe sowie um Angebote und Kommunikation. Es schließen sich weitere Werkstätten zu den Themen „Nachhaltigkeit“ und „Organisation der Aufgaben“ an. Jan Kobernuß betont: „Wichtig ist jetzt, dass das Ahrtal sich bei bestimmten Themen für Gäste erkennbar an die Spitze setzt, dabei aber seine Authentizität bewahrt und das Besondere noch stärker herausstellt.“

 

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Eifelverein will junge Menschen für sich begeistern

Region/Mayen-Koblenz – Die sechs Ortsgruppen des Eifelvereins Bezirksgruppe Mayen-Koblenz haben sich jüngst kürzlich zu einer Sitzung im Kreishaus getroffen. Unter anderem stand die Jugendarbeit auf dem Programm. Hauptjugendwart, Bernd Hupp, berichtete von einigen Ideen aus den Ortgruppen anderer Regionen, wie man auch junge Menschen für den Eifelverein begeistern kann. Besonders war die Rede von Ferienbetreuungsangeboten mit Anreizen auf den Wanderwegen bis hin zur Pflege von Wanderwegen mit den Wegewarten – aktuell werden noch Wacholderwarte gesucht.

Um junge Leute für das Wandern zu begeistern und damit den Spaß am Wandern und Naturschutz näher zu bringen, plant der Eifelverein ein Schnuppern in der Wacholderheide und deren Pflege gemeinsam mit den Großeltern, die vielleicht Mitglieder im Verein sind. Im nächsten Jahr möchte die Bezirksgruppe einen „Wandertag mit dem Eifelverein in der Wacholderheide“ organisieren. Gäste sind zum Mitwandern herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Ortsgruppen Untermosel, Münstermaifeld, Andernach, Mayen, Polch und Koblenz sind allesamt sehr rege und bieten das ganze Jahr über vielseitige Wanderungen an. Da sich darunter sowohl kürzere als auch längere Strecken befinden, ist für jedermann etwas dabei.

Infos zu den Ortsgruppen findet man auf der Homepage des Eifelvereins: https://www.eifelverein.de/eifelverein/ortsgruppen

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Bei Fackelschein die Gassen von Ahrweiler erkunden

Ahrweiler – Ahrtal-Tourismus bietet auch im Winter attraktive Gästeführungen an. Die Dunkelheit taucht das mittelalterliche Ahrweiler zwischen Stadtmauern und Toren in eine ganz besondere Atmosphäre. Wer hier auf Entdeckungsreise gehen will, ist bei den abendlichen Sonderführungen des Ahrtal-Tourismus genau richtig. Im warmen Fackelschein erscheint die historische Ahrweiler Altstadt in ganz neuem Licht. Bei der Fackelwanderung am Freitag, 18. November um 20 Uhr unternehmen die Besucher einen kurzen Streifgang durch die Altstadt und wandern dann in die Weinberge, um dort das wunderschöne Panorama auf die erleuchtete Stadt zu genießen. Wer möchte, kann selbst eine Fackel tragen. Weitere Termine: Freitag, 2. Dezember, und Freitag, 16. Dezember, jeweils um 20.30 Uhr.

Weitere Highlights im abendlichen Ahrweiler sind die Nachwächterführungen am Freitag, 25. November, sowie am Freitag, 9. Dezember, jeweils um 20.30 Uhr. Mit seiner Laterne weist der Nachtwächter im wallenden Mantel den Gästen den Weg durch die Gassen von Ahrweiler, führt zu versteckten Winkeln und weiß einiges über das historische Ahrweiler zu erzählen. Speziell für Familien gibt es am Samstag, 19. November, um 18 Uhr die Kinder-Nachtwächterführung, eine spannende Entdeckungstour durch Ahrweiler bei Laternenschein mit Geschichten aus vergangenen Zeiten.

In Bad Neuenahr-Ahrweiler bietet der Ahrtal-Tourismus weiterhin auch regelmäßige Führungen an. Die Rundgänge „Ahrweiler im Wiederaufbau“, samstags um 11 Uhr, und „Bad Neuenahr im Wiederaufbau“, samstags um 14 Uhr zeigen, wie der Aufbau der Innenstädte nach der Flut von 2021 voranschreitet. Zum Thema Wein gibt es die beliebte Gästeführung „In Vino Veritas – Im Wein liegt die wAHRheit“ immer samstags um 14 Uhr. Nicht nur ein Lügen-Quiz, sondern auch die Verkostung von zwei Ahrweinen in einem Weinglas #solidAHRität als Andenken sorgen für ein abwechslungsreiches Programm rund um die Geschichte des Ahrweins und die historische Altstadt von Ahrweiler. Bei der BurgundAHR-Probe im Ahrweiler Weingut Kriechel freitags um 16.30 Uhr werfen Weinfreunde bei einer 4er-Weinprobe mit Spitzengewächsen inklusive Kellerführung einen Blick hinter die Kulissen des größten Privatweinguts im Ahrtal.

Alle Führungsangebote mit Zeiten und Preisen finden Gäste unter www.ahrtal.de/gaestefuehrungen. Infos gibt es auch in den Tourist-Informationen Ahrweiler und Bad Neuenahr sowie telefonisch unter Tel. 02641/91710.

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Wegepaten der Traumpfade und Verwaltung tauschten sich in der Langscheider Wacholderhütte aus

Region/Mayen/Vordereifel – Erfahrungsaustausch mit den Wegepaten von Traumpfaden und Traumpfädchen. Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, Alfred Schomisch dankt für großes ehrenamtliches Engagement. Nachdem das letzte Treffen der Wegepaten in der Verbandsgemeinde Vordereifel pandemiebedingt nun schon einige Zeit zurücklag, war es nun endlich wieder soweit. Die Wegepaten der Traumpfade und Traumpfädchen trafen sich mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel Alfred Schomisch und Touristikerin Svenja Schulze-Entrup in der Langscheider Wacholderhütte zum regen Erfahrungsaustausch. Insgesamt 10 Wegepaten kümmern sich derzeit ehrenamtlich, einige davon mittlerweile schon seit vielen Jahren, um die 8 Traumpfade und 3 Traumpfädchen in der Verbandsgemeinde Vordereifel.

Zu den umfangreichen Arbeiten der Wegepaten gehören in erster Linie die Markierung der Wege und die Kontrolle der Wegweiserstandorte, aber auch kleinere Freischneidearbeiten. Außerdem melden sie Problemstellen entlang der Wege, damit diese schnellstmöglich beseitigt und die Wanderer über Sperrungen, Umleitungen o.ä. informiert werden können.

Das entsprechende Rüstzeug hierfür haben alle Wegepaten von der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) im Rahmen einer umfangreichen Schulung erhalten. Denn damit auf den Traumpfaden und Traumpfädchen dauerhaft auf diesem hohen Niveau gewandert werden kann, muss ihr Zustand regelmäßig überprüft werden. Im Rahmen ihrer mindestens 2x-jährlichen Begehungen haben die Wegepaten außerdem marode Bänke, schadhafte Geländer, ausgetretene Stufen oder auch die Abfallproblematik im Blick.

Wegepaten und Verwaltung nutzten das gesellige Beisammensein in der Wacholderhütte zum regen Austausch sowie zur Klärung von offenen Fragen oder auftretenden Problemen.

Bürgermeister Alfred Schomisch dankte zum Abschluss allen Beteiligten für ihre bisher geleistete großartige Arbeit und betonte ihren wichtigen Beitrag für eine positive Entwicklung des Wandertourismus in der Region: „Ohne die ehrenamtlichen Wegepaten und die gute Zusammenarbeit von Touristikern und kommunalen Verantwortlichen, wären wir der zunehmenden Herausforderung nicht gewachsen. Ihnen allen gilt ein besonderer Dank.“