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Uferlichter verwandeln Kurpark Bad Neuenahr in glänzende Winterwelt

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Kunst, Kulinarik, Kultur und Rollschuhbahn bis Mitte Januar in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Eröffnet werden die Uferlichter am Freitag, 2. Dezember, um 17 Uhr. An kunstvoll beleuchteten floralen Kunstwerken entlang flanieren, hochwertige Winzer-Glühweine und regionale Spezialitäten probieren, handwerkliche Kunst bewundern, einem stimmungsvollen Konzert lauschen oder die Roller-Skates für die Rollschuhbahn schnüren: Die Uferlichter 2022 verwandeln den Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler mit einem attraktiven weihnachtlichen Programm in eine stimmungsvolle Winterwelt für alle Generationen. Das Besondere:  Geöffnet sind die Uferlichter nicht nur am 2., 3., und 4. Adventswochenende, sondern auch „zwischen den Jahren“ vom 27. bis 30. Dezember und zusätzlich an den Wochenenden 6. bis 8. Januar und 13. bis 15. Januar.

Bereits im Sommer haben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Uferlichter e.V. damit begonnen, die Weidengeflechte für die beleuchteten Dekorationen auszubessern und teilweise neu zu binden. Foto: Uferlichter e.V.

Seit Sommer arbeiten der Uferlichter Kultur e. V. und die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH gemeinsam daran, das beliebte Event im Herzen des Kurviertels mit vielen Highlights zu organisieren. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen in Handarbeit mit viel Liebe zum Detail für die zauberhaften floralen Dekorationen und Lichtobjekte. Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren und Spendern ist es gelungen, ein umfangreiches Kulturprogramm mit Konzerten, Familienprogramm und Licht-Jonglage anzubieten – und das gänzlich kostenlos.

„Die Verbindung von Illuminationen, Kulinarik, Kunst und Kultur ist ein Alleinstellungsmerkmal der Uferlichter. Das Konzept unseres Vereins sieht von Beginn an auch einen kostenlosen Eintritt vor, insbesondere zu den Veranstaltungen. Dass uns dies trotz steigender Kosten gelungen ist, ist unseren vielen Unterstützern zu verdanken“, erklärt Christian Lersch vom Uferlichter e.V.  Geschäftsführer Jan Ritter von der Marketing GmbH ergänzt: „Schon im letzten Jahr konnten wir nur wenige Monate nach der Flut den Kurpark wieder als Veranstaltungsort etablieren. In diesem Jahr werden Rollschuhschubahn und Uferlichter mit mehr Ständen und einem größeren Kulturprogramm einmal mehr zum Treffpunkt für Einwohner und Gäste und zum Ort der Auszeit und Erholung.“

Rund um die große Center-Wiese im Kurpark entsteht die Uferlichter-Plaza. Zwischen dekorativen Lichtobjekten, heimeligen Holzhütten und weißen Pagodenzelten erwartet die Besucher authentische Gastronomie regionaler Gastronomen und Winzer sowie Handwerkskunst von Olivenholz-Schnitzereien über stilvolle Kerzen bis hin zu hochwertigen Weihnachtskugeln. Gleich neben der Uferlichter-Plaza lädt die 450 Quadratmeter große Rollschuhbahn im überdachten Zelt dazu ein, mit Freunden und Familie ein paar Runden zu drehen. Wer keine Rollschuhe hat, kann sich vor Ort ein Paar ausleihen. An jedem Freitag ist ab 18 Uhr Rollschuh-Disko angesagt.

Konzerte und Familien-Programm

Sowohl im Kurpark als auch in der nach der Flut wieder hergerichteten Kleinen Bühne im Kurpark gibt es eine Fülle an Programmpunkten und Aktionen. Musikalisch sind beispielsweise mit dabei Rondo Vocal, Stephan Maria Glöckner, das Orchester des Kreises Ahrweiler, der MFC Bad Neuenahr, das Bad Neuenahrer QuAHRtett, die Musikvereinigung Bad Neuenahr-Ahrweiler, das Tschida Ensemble sowie Vasyl Humnytskyy und Stefanie Rhein mit einem Benefizkonzert für die Ukraine.

Ein Highlight für Familien ist das Uferlichter-Programm am 3. Adventswochenende. Hier werden sich Feen und Trolle im Kurpark tummeln, große Stelzenläufer einen Lichterumzug anführen und Feuershows für staunende Augen sorgen. Der Bunte Kreis Rheinland e.V. bietet das beliebte Taschenlampenkonzert erstmals als Vorfreude-Konzert auf Weihnachten im Kurpark Bad Neuenahr an. Die Berliner Band „Rumpelstil“ wird dabei Winter- und Festtagslieder mit den Ohrwürmern der Taschenlampenkonzerte mischen. Auch die Band Pelemele lädt zum Mitsingen ein, Lacher sind garantiert bei der Rudi Show und Kreativaktionen zaubern selbst gemachtes Weihnachtliches hervor. Ein besonderes Familien-Highlight zwischen den Jahren ist das Musiktheater „Peter und der Wolf“ der Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Eröffnet werden die Uferlichter am Freitag, 2. Dezember, um 17 Uhr, umrahmt von Klängen des Posaunenchors der evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr. Die Uferlichter leuchten jeweils von 15 bis ca. 21.30 Uhr und sonntags sowie „zwischen den Jahren“ von 12 bis 21.30 Uhr.

Alle Termine und Infos finden Besucher unter www.uferlichter.de

Übrigens: Der Uferlichter e.V. benötigt noch mehr ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wer Spaß daran hat, mit den eigenen Händen kreativ zu werden, ist herzlich eingeladen beim Aufbau mitzumachen. Als gemeinnütziger Verein sind auch Spenden jederzeit herzlich willkommen. Infos gibt es beim Uferlichter e.V.

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Eifelmuseum Mayen – Zufriedene Gesichter zum Saisonabschluss

Mayen – Nach einem ereignisreichen Jahr beginnt nun für das Eifelmuseum die Winterpause. In der vergangenen Saison besuchten rund 23.000 Menschen die Ausstellungen EifelTotal und Deutsches Schieferbergwerk in der Genovevaburg im Zentrum der Stadt Mayen und die Ausstellung SteinZeiten in den Erlebniswelten Grubenfeld am Rande des Grubenfeldes.

Besonders in den Ferienmonaten Juli und August, aber auch im September und Oktober fanden viele Interessierte ihren Weg in die Museen der Stadt.

Das Eifelmuseum konnte trotz, der noch anfänglichen Corona-Pandemie, eine stetige Entwicklung der Besucherzahlen verzeichnen und stellte dadurch fest, dass Urlaub in der Region beliebt ist und die modernen Themenmuseen in Mayen ein attraktives Ausflugsziel für Groß und Klein ist.

Die jährliche BatNight Ende August, die die Stadt Mayen zusammen mit dem NABU veranstaltet, ist stets ein Besuchermagnet. Aber nicht nur das: „Wir sind in diesem Jahr viele neue Wege gegangen, um Besucher in unsere Museen zu locken. Ich denke da zum Beispiel an Lesungen im Museum oder eine OpenAir-Kinoveranstaltung in den Erlebniswelten Grubenfeld“, blickt Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann zurück.

Das engagierte Team um Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum geht nun in eine verlängerte Winterpause. Denn auch die Stadtverwaltung Mayen möchte einen Beitrag zum Energiesparen leisten und hat sich schweren Herzens dazu entschieden, die jährliche Winterpause um zwei Monate vorzuziehen. Alle Ausstellungen des Eifelmuseum sind seit dem 2. November bis einschließlich 15 März geschlossen.

„Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Besucherinnen und freuen uns auch im neuen Jahr auf zahlreiche Gäste. Wir werden die Pause bis zum 15. März 2023 nutzen, um dann auch im kommenden Jahr die Geschichte und Kultur der Eifel auf anschauliche Weise näherzubringen“, sind Oberbürgermeister Dirk Meid und Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann überzeugt.

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Im hellen Mondschein die wunderbare Natur des Brohltals erleben – Anmeldung erforderlich

Niederzissen/Brohltal – Am Sonntag, 6. November 2022, treffen sich die „Nachtschwärmer“ um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz am Neuen Maarhof in Niederdürenbach zu der Mondscheinwanderung. Von dort geht die Gruppe entlang von Wald, Wiesen und Feldern – teils auf der Route des Premium-Wanderwegs „Eifelleiter“ – und erlebt die Faszination einer (Fast-)Vollmondnacht.

Zwischenzeitlich bietet der Weg immer wieder wunderschöne Aussichten, zum Beispiel auf das nächtlich beleuchtete Brohltal und das Rodder Maar. Während der Wanderung erzählt Vulkanparkführerin Jutta Dietz Interessantes und Wissenswertes über den Mond und andere Himmelskörper sowie über die Region. Nach ca. 2 Stunden erreicht die Wandergruppe wieder den Parkplatz.

Die Wanderung ist für Erwachsene ebenso wie für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Der Weg ist nicht kinderwagentauglich. Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk tragen. Taschen- oder Kopflampen werden nur im Notfall verwendet.

Anmeldung bei der Tourist-Information erforderlich!

Kosten: Erwachsene: 4,00 €, Kinder 2,00 €, Familien 10,00 €

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Anmeldung und weitere Infos: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Telefon: 02636 19433

E-Mail: info@vulkanregion-laacher-see.de

Internet: www.vulkanregion-laacher-see.de

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„Wir see´n uns“ – Bereits 400.000 Besucher zu Gast in der Tourist-Info Maria Laach

Maria Laach – „Herzlich Willkommen! Als 400.000 Besucher in der Tourist-Information Maria Laach möchten wir Sie von Herzen begrüßen und beglückwünschen“ – mit diesen Worten wurden gleich drei Generationen der Familie Klausmann/Jansen aus Heinsberg von den Vertretern des Zweckverbandes Ferienregion Laacher See überrascht, als Sie die Tourist-Info in Maria Laach betraten.

Eine Einladung für einen erneuten Besuch – Bürgermeister Lempertz übergibt Präsente u.a. einen Gutschein für eine Familienfahrt mit dem historischen Vulkan-Expreß. Foto: A. Kutz

Die Großeltern besuchten bereits mehrfach das Kleindod Maria Laach und hatten in der Vergangenheit den jüngeren Familienmitgliedern schon des Öfteren darüber berichtet. Der Heimweg eines Wochenendurlaubes in Stromberg bot nun die Gelegenheit, bei strahlendem Herbstwetter Maria Laach einmal gemeinsam einen Besuch abzustatten, insbesondere die Enkel im Alter von 18 – 22 Jahren freuten sich auf den Besuch.

Alle waren sichtlich überwältigt und freuten sich sehr, als Bürgermeister Jörg Lempertz, Vorsitzender des Zweckverbandes Ferienregion Laacher See, samt Kollegen, Pater Petrus und Touristikern einen Gutschein für eine Familienfahrt im historischen Vulkan-Expreß wie auch regionale Erinnerungen und ein Blumenpräsent überreichte. Ein ganz besonderes Geschenk überbrachten Pater Petrus und Philipp Lohse, der Geschäftsführer von Maria Laach: Am Nachmittag erhielt die Familie eine persönliche Führung von Prior-Administrator Pater Petrus durch die einmalige, faszinierende Bibliothek des Klosters! Ein Erlebnis der besonderne Art, das sicherlich unvergessen bleiben wird…

Nach weiteren zahlreichen Infos zu Maria Laach wie auch der gesamten Vulkanregion Laacher See freute sich die Familie auf ein paar herrliche gemeinsame Stunden am Laacher See und auf ein baldiges Wiedersehen in der Region bei einer gemütlichen Fahrt mit dem Vulkan-Expreß. „Es war ein wunderschöner krönender Abschluss unseres Kurzurlaubes“, war sich die Familie zum Abschied einig.

Nach den corona-bedingten Einschränkungen der vergangenen beiden Jahre belegen die Besucherzahlen, dass die Vulkanregion Laacher See mit dem Herzstück Maria Laach und dem Laacher See nach wie vor ein beliebtes Freizeit- und Urlaubsziel darstellt. In dieser Saison konnten bereits über 50.000 Besucher in der Tourist-Info begrüßt werden (Stand Ende September).

„400.000 Besucher seit Eröffnung der Tourist-Info Maria Laach, im Zentrum der Vulkanregion Laacher See, das übertrifft unsere Erwartungen! Maria Laach und der faszinierende See, jüngst zum Lieblingssee 2022 in RLP gekürt, stellen ein überaus attraktives Freizeitziel für Urlauber und Einheimische dar, welches wir auch künftig intensiv gemeinsam bewerben werden“, zeigten sich die Bürgermeister des Zweckverbandes zufrieden.

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Der Eifelsteig und seine Partnerwege zählen zu den beliebtesten Wanderrouten Deutschlands

Daun – 313 Kilometer von Aachen nach Trier, einmal quer durch die Eifel – Treffen der Wegepaten von Eifelsteig und Partnerwegen auf Einladung von Eifelverein und Eifeltourismus in Daun. Nicht umsonst dürfen sie sich Premiumwanderweg nennen und werden regelmäßig zertifiziert. Einmal im Jahr lädt der Eifelverein in Kooperation mit der Eifel-Tourismus GmbH „seine“ Wegepaten und Kommunalen Wegemanager auf dem Steig ein, um Danke zu sagen. Denn die Wegepaten sind das Rückgrat und das Herz auf dem Steig. Sie sorgen dafür, dass Wanderer hier unbeschwert die wunderschöne Eifellandschaft genießen können.

Es war ein herzliches Wiedersehen im Dauner Forum für die „alte Hasen“ und die „Neuen“ unter den Wegepaten. Im letzten Jahr hatte es sechs lokale Treffen gegeben. Dieses Jahr sind wieder alle zusammengekommen, um Erfahrungen auszutauschen und dem Vortrag von Matthias Irle zu hören. Irle ist der zentrale Wegemanager auf dem Eifelsteig. Bei ihm laufen die Fäden zusammen und er koordiniert die Tätigkeiten auf den 15 Tagesetappen des Hauptweges und auf den Partnerwegen.

Vorher begrüßte Manfred Rippinger, Hauptgeschäftsführer des Eifelvereins, die Gäste. Im Gepäck hatte er auch ein kleines Dankesgeschenk an die Wegepaten, eine hochwertige Gartenschare, ideal zum Freischneiden zugewachsener Markierungsschilder, sowie eine praktische Gürteltasche. Seine Stellvertreterin, Dr. Petra Holz, berichtete, was es Neues gibt im Eifelverein. Eifelsteig und Eifelverein gehören in ihren Augen eng zusammen, komme hier doch unglaublich viel Eifel-Wissen zusammen.

In die Praxis ging es denn auch in Irles Präsentation. In seiner Kontrollbegehung 2022 ist Irle die 313 Kilometer des Eifelsteiges abgelaufen und konnte viel Positives berichten. Nach der Flutkatastrophe ist der Weg wieder fast komplett intakt. Umleitungen sind ausgeschildert und immer aktuell auf der Webseite des Eifelsteiges nachzulesen (https://www.eifelsteig.de/aktuelles/umleitungen/eifelsteig-1). Lediglich Etappe 14 ist weiterhin verkürzt bis zur Deimlinger Mühle bei Zemmer. Dann ging es um die Feinheiten: welche Pfosten sind am stabilsten, wie bekomme ich den Pfosten in den steinigen Boden der Vulkaneifel, wie ist eine Beruhigungsmarkierung anzubringen, was tun bei Schäden am Wandermobiliar u.v.m. Hier ist die Schnittstelle zwischen Wegepaten auf dem Steig und Wegemanagern in den Kommunen von zentraler Bedeutung. Und da ist es immer gut, wenn man sich kennt und weiß, wen man bei Bedarf ansprechen kann.

Zum Schluss gab Irle noch einen Wink mit dem Zaunpfahl, nein mit dem Pfosten, und ließ die Teilnehmer einen Blick in die Zukunft des digitalen Wegemanagements nehmen.

 

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Hotels und Gastrobetriebe in Rheinland-Pfalz starten erste „Night of Talents“ am 8. November

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – Gastfreundschaft kennen lernen und zum Beruf machen: Das ist das Motto der ersten „Night of Talents“ am Dienstag, 8. November 2022. Zwischen 18:30 und 21:30 Uhr können Jugendliche Restaurantküchen erkunden, Cocktails mixen oder sogar ein eigenes Menü zusammenstellen. An dem Schnupperabend für Schülerinnen und Schüler beteiligen sich Hotels und Restaurants in ganz Rheinland-Pfalz, alle planen unterschiedliche Aktionen. Anmeldungen laufen direkt über die Betriebe unter www.working-family.de. Initiator ist das Netzwerk „Working Family“, eine Initiative der vier Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit familiengeführten Unternehmen aus dem Hotel- und Gastgewerbe. Diese wird im Rahmen der Tourismusstrategie 2025 des Landes gefördert.

Die teilnehmenden Betriebe gewähren Nachwuchstalenten exklusive und spannende Einblicke in die vielfältigen Berufe und zeigen mögliche Karrierewege auf. „Das ist eine großartige Gelegenheit, die gastronomischen Berufe in einer familiären Arbeitsatmosphäre kennenzulernen und mit den Working-Family-Betrieben als attraktive Arbeitgeber in Kontakt zu kommen“, sagt Albrecht Ehses, tourismuspolitischer Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

An diesem Abend besteht die Chance, in die Welt der Gastronomie einzutauchen und erste Kontakte zu knüpfen – für einen Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder einen Job. Dabei stehen die Gastgeber Rede und Antwort für alle Fragen. Zusätzlich bietet die „Night of Talents“ Vorträge, Vorführungen, Führungen und Mitmach-Aktionen rund um die Berufe in der Branche. Für alle, die im Hotel- und Gastgewerbe arbeiten möchten, bietet dieses Event den idealen Einstieg. Die Teinahme ist kostenlos, eine Anmeldung bei den Betrieben wird erbeten.

„Wir sind gerne bei der „Night of Talents“ dabei, denn sie soll auch Vorurteile abbauen und zeigen, dass Berufe in der Gastronomie attraktiv sind, Freude bereiten und vielfältige Perspektiven bieten. Deshalb stehen bei uns am 8. November ab 18.30 Uhr die Türen offen. Wir freuen uns auf neugierige Gäste und anregende Gespräche“, sagt Alexander Wurster, Geschäftsführer des Parkhotels Schillerhain in Kirchheimbolanden stellvertretend für die teilnehmenden Betriebe.

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Rollschuhbahn statt Eiszeit im Kurpark Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Energiesparende Alternative unter dem Motto „Keep on Rollin“. Jeden Freitag fette Beats bei der Rollschuhdisco. Vier Rollen und ganz viel Spaß: Egal ob auf klassischen Rollschuhen oder schnittigen Inlineskates – im Winter können Groß und Klein im Kurpark Bad Neuenahr auch ohne Eis ihre Runden drehen. Denn als energiesparende Alternative zur Eisbahn lädt eine Rollschuhbahn vom 25. November bis 15. Januar unter dem Motto „Keep on Rollin“ zum sportlichen Freiluftvergnügen ein.

„Wir haben lange überlegt, ob wir eine Eisfläche mit ihrem entsprechenden Energiebedarf anbieten. Letztlich haben wir uns gemeinsam mit Bürgermeister Guido Orthen dazu entschieden, mit der  Rollschuhbahn unseren Beitrag in Sachen Energiesparen zu leisten und trotzdem der großen Nachfrage gerecht zu werden “, erklärt Geschäftsführer Jan Ritter von der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH.

Pünktlich zum ersten Adventswochenende und somit bereits eine Woche vor Eröffnung der Uferlichter wird am Freitag, 25. November, auch das Rollschuhvergnügen eröffnet. Als Alternative zur beliebten Eislaufbahn steht die Rollschuhbahn, die der Eisbahn-Spezialisten interevent GmbH als Partner nun im Kurpark aufbaut, dem Laufvergnügen in nichts nach. Bei einem Bruchteil des üblichen Strom- und Wasserbedarfs lässt sich somit auch in diesem Winter auf über 450 Quadratmetern rumflitzen. Wer keine eigenen Inlineskates oder Rollschuhe hat, findet im Verleihzelt eine große Auswahl an Leihrollschuhen in den gängigen Größen. Die Bahn ist überdacht und wird umrahmt von Gastroständen, an denen die Gäste von Kinderpunsch bis Glühwein und von Currywurst bis Spießbraten ein breites Angebot finden.  Jeden Freitag ab 19 Uhr ist bei coolen Sounds und fetten Beats Rollschuhdisco angesagt.

Bürgermeister Guido Orthen: „Genauso wie im vergangenen Winter bleibt es insbesondere für unsere Einwohner enorm wichtig, Ausgleich zum Alltag inmitten des Wiederaufbaus zu schaffen. Mit der Rollschuhbahn gelingt es, den Kurpark erneut zu einem Ort der Begegnung mit Spaß und Freude für alle Generationen zu machen.“

„Keep on rollin“ heißt es auch für die Schulen und Kindergärten in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Sie sind unter Organisation der städtischen OKUJA wieder kostenlos eingeladen, klassen- oder gruppenweise die Rollschuhbahn zu buchen. Eine entsprechende Info zu den Buchungsmöglichkeiten erhalten die Schulen im November. Unterstützt wird der Betrieb der Rollschuhbahn von der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, dem Spenden-Shuttle, dem Rotary-Club Bad Neuenahr, der Gemeinde Medebach im Sauerland, der interevent GmbH und vielen weiteren regionalen Unterstützern.

Die Rollschuhbahn ist vom 25. November bis 15. Januar zu folgenden Zeiten geöffnet: montags bis freitags von 15 bis 21 Uhr, samstags von 11 bis 21 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr.

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„We AHR open“- neue Kampagne zeigt: Das Ahrtal freut sich über Gäste!

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Ahrtal – Mehr als ein Jahr nach der Flut demonstrieren die Gastgeber Offenheit und Zuversicht. „Noch lange nicht fertig. Aber offen und froh über Deinen Besuch!“ – Unter diesem Motto startet der Ahrtal-Tourismus seine neue Werbe-Kampagne „We AHR open“. „Nach der Flut im vergangenen Jahr glauben viele Gäste immer noch, dass ein Besuch bei uns nicht möglich ist, oder dass sie als Katastrophen-Touristen abgestempelt werden“, sagt Christian Lindner, Vorsitzender des Ahrtal-Tourismus. „Dabei möchten wir ganz klar kommunizieren, dass wir offen sind – für Besucherinnen und Besucher, für neue Ideen und für die Herausforderungen, die der Wiederaufbau für den Tourismus mit sich bringt“.

Der Ahrtal-Tourismus stellt seine neue Kampagne vor: (v.l.) Christoph Körtgen, Meike Carll, Christian Senk, Christian Kniel, Ute Körtgen, Patrick Küpper, David Bongart und Jan Ritter. Foto: © Max Harrus

Zahlreiche Betriebe wieder geöffnet

Finanziert wird die neue Kampagne über das Förderprogramm ReStart III aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Rheinland-Pfalz. Der Ahrtal-Tourismus hat kürzlich eine Förderzusage über 900.000 Euro vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium erhalten. Ein Großteil dieser Gelder dient dazu, den touristischen Wiederaufbau zu steuern und durch Marketingmaßnahmen zu begleiten. 160.000 Euro fließen allein in die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismuskonzepts Ahrtal 2025. „Gemeinsam mit unseren Mitgliedsbetrieben und allen relevanten Akteuren arbeiten wir voller Energie daran, das Ahrtal für Besucher wieder so attraktiv wie möglich zu machen“, sagt David Bongart, Projektleiter Tourismuskonzept beim Ahrtal-Tourismus. Aktuell überwiege zwar aufgrund zahlreicher Provisorien und reduzierter Übernachtungskapazitäten noch der Tagestourismus. „Wir können aber unseren Gästen schon heute guten Gewissens auch einen längeren Aufenthalt bei uns empfehlen“, so Bongart.

Herzblut und Energie für den Wiederaufbau

Für den touristischen Wiederaufbau verfolgt der Ahrtal-Tourismus kurz-, mittel- und langfristige Strategieprozesse. Bis Jahresende soll etwa eine Social Media-Kampagne mit Portraits von wieder eröffneten Betrieben über die digitalen Kanäle kommuniziert werden. „Damit wollen wir zeigen, mit wieviel Herzblut unsere Mitglieder den Wiederaufbau im Ahrtal vorantreiben und unseren neuen Slogan „We AHR open“ mit Leben füllen“, so Christian Lindner.

Informationen zu den einzelnen Werbemitteln sowie Online Medien zum Download sind unter ahrtal.de/weahropen aufgeführt.

Welche Aktivitäten im Ahrtal bereits wieder möglich sind, erfahren Gäste unter www.ahrtal.de/fuer-dich-da

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Premium-Wanderweg Oberkail-Himmerod-Schleife eröffnet

Bitburg – Ab Oberkail startet der neue Premiumweg des NaturWanderPark delux, die „Oberkail-Himmerod-Schleife“. Das Besondere an dem 15,5 km langen Rundwanderweg ist, dass hiermit ein Lückenschluss zwischen dem NaturWanderPark delux und dem Eifelsteig erfolgt ist. Eine feierliche Eröffnung des Weges fand am 01. Oktober 2022 im Rahmen der „Wanderwoche Südeifel“ statt.

Im Oberkailer Gemeindehaus „Haus Kayl“ sprach Ortsbürgermeistern Petra Fischer das Begrüßungswort zur Einweihung der „Oberkail-Himmerod-Schleife“. Landrat Andreas Kruppert und die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Bitburger Land Janine Fischer erwähnten, wie wichtig gut ausgebaute und markierte Wanderwege für den Tourismus und auch für Einheimische sind. Der neue Premiumweg konnte im Rahmen des Projektes INTERREG VA „Barrierefreiheit ohne Grenzen“ mit dem Naturpark Südeifel als Projektträger und der Verbandsgemeinde Bitburger Land als Projektpartner umgesetzt werden, so dass nun 24 Rundwanderwege im NaturWanderPark delux zu Wandererlebnissen einladen. Bürgermeisterin Fischer lobte die gute Zusammenarbeit „Ohne das Engagement und die Unterstützung vieler Beteiligten wäre dies nicht möglich gewesen.“

Zum Start der 15,5 km langen Wanderroute zerschnitten VG Bürgermeisterin Janine Fischer, Landrat Andreas Kruppert, Ortsbürgermeisterin Petra Fischer und Maria Arvanitis, Geschäftsführerin der Tourist-Information Bitburger Land, gemeinsam ein rotes Band. Rund 80 Wanderfreunde machten sich, trotz des verregneten Wetters, auf den Weg, um die neue Route zu erkunden.
Auf der mittelschweren fünfstündigen Tour (Gehzeit) wurden urtypische Eifeldörfer mit eigenem Charme und zeitgeschichtliche Denkmäler, wie die Biermühle, die mit viel Herzblut saniert wurde, passiert. Ebene Wege durch die Eifelwälder wurden durch so manche Steigung abgelöst. Markanter Punkt am Eifelsteig und auf gut halber Strecke war die Abtei Himmerod. Die Wandergruppe kehrte zu einer Rast in die Kloster Gaststätte ein. Pater Stephan ließ es sich nicht nehmen, die Wanderer zu begrüßen. Gut gestärkt ging es auf romantisch schmalen Pfaden in Richtung Eisenschmitt. Nach einem steilen Anstieg folgte bald die Belohnung – die pittoresk gelegene Frohnertkapelle, von der eine herrliche Weitsicht genossen werden kann.

Der Ausklang fand bei einem Abendessen im Gemeindehaus in Oberkail statt.

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Die bedeutendsten Geotope Deutschlands – Urkundenübergabe Nationaler Geotop Wasserfall Dreimühlen

Daun – Anlässlich des Internationalen Tages der Geodiversität wurde am 06. Oktober am Wasserfall Dreimühlen die Anerkennung zum „Nationalen Geotop“ gefeiert. Die offizielle Urkunde wurde von Herrn Prof. Dr. Georg Wieber, Leiter des Landesamtes für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz, vor Ort u.a. im Beisein von Landrätin Julia Gieseking, Verbandsgemeinde-Bürgermeister Hans Peter Böffgen und Vertretern der Ortsgemeinden und Ortsteilen von Üxheim und Nohn enthüllt.

Geotope zählen als bedeutende Dokumente für die Geschichte einer Landschaft oder einer Region. Sie sind Teil des Naturerbes der Menschheit und zählen damit zu den höchsten Gütern, die es für kommende Generationen zu bewahren gilt. Die Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien hat erstmals 2006 die 77 bedeutendsten Geotope und Geotop-Landschaften in Deutschland durch eine Jury ausgewiesener

Fachleute mit der Bezeichnung „Nationaler Geotop“ ausgezeichnet. 10 Jahre später sollten diese Objekte überprüft und rezertifiziert werden. Dies ist mit Unterstützung von den Staatlichen Geologischen Diensten der Bundesrepublik Deutschland geschehen – außerdem wurde die Liste der bedeutendsten Geotope um ca. weitere 30 Objekte erweitert.

Darunter war auch der Wasserfall Dreimühlen, der mit Unterstützung von Roger Lang vom Landesamt für Geologie und Bergbau als Nationaler Geotop ausgewählt wurde. Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte die Auszeichnungsfeier leider erst jetzt stattfinden.

Andreas Schüller, Geschäftsführer der Natur- und Geopark GmbH, betont, dass der Wasserfall Dreimühlen ein absolutes Highlight der Gesamtregion sei, und dies gleichermaßen erdgeschichtlich wie auch touristisch. Damit einhergehend ist es notwendig, dass der Platz und die Zuwegung kontinuierlich gepflegt werden müssen. Dass dies gewährleistet ist, zeigt das große Engagement der umliegenden Ortschaften mit den regionalen Akteuren, die die Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher, die Altersgruppe der Feuerwehr Üxheim und der Gruppe Nohn aktiv sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger umfassen.

Der Wasserfall ist das Ergebnis des Zusammenspiels von Geologie und Biologie – Kalkgestein, Grundwasser und Moose sorgen dafür, dass der Wasserfall jedes Jahr um etwa 10 cm zum Ahbach hin wächst.

Dass dieses Geotop schützenswert ist, ist schon durch das Naturschutzgebiet, das Anfang des 19. Jhd. ausgewiesen wurde, sowie den Status Naturdenkmal, festgesetzt. Die Ausweisung als Nationaler Geotop bekräftigt nun auch die geologische Relevanz von nationalem Rang. Vor Ort wurde die Informationstafel zum wachsenden Kalksinter-Wasserfall erneuert und eine weitere mit der offiziellen Urkunde errichtet. Beide Tafeln weisen zudem auch auf die Schutzwürdigkeit des Geotops hin.