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Noch schnell ins Wunderland – Frühlingsschau auf dem Krewelshof Eifel

Mechernich-Obergartzem – Noch bis Sonntag, 2. Juli, können Besucher in die wunderbare Welt von „Alice im Wunderland“ eintauchen – Am kommenden Sonntag, 25. Juni, kommt ein letztes Mal der verrückte Hutmacher zu Besuch. Wer noch einmal in die Welt von „Alice im Wunderland“ eintauchen möchte, muss sich beeilen. Denn die Frühlingsschau auf dem Krewelshof Eifel in Mechernich-Obergartzem ist nur noch bis Sonntag, 2. Juli, zu bestaunen. Dort warten liebevoll gestaltete Kulissen darauf, für schicke Selfies und fantasievolle Schnappschüsse genutzt zu werden. Die Schau ist täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Mehrere Cosplayer haben auch schon die Gelegenheit genutzt, ihrer Darstellung der Märchenfiguren in dieser fabelhaft-verrückten Kulisse den letzten Schliff zu geben. „Wir hatten schon Cosplayer hier, die viele Stunden in ihre Kostüme und das Schminken gesteckt haben, bevor sie unsere Welt der Alice besucht haben“, erzählt Najla Nabout, Marketingleiterin auf dem Krewelshof.

Die Bezeichnung „Cosplay“ kommt aus dem Englischen und setzt sich aus den Begriffen „costume“ (Kostüm) und „play“ (Spiel) zusammen. Dabei geht es aber um viel mehr, als ums Verkleiden. Vielmehr möchten die Cosplayer ihre Figur in allen Facetten darstellen, imitieren nicht nur das Äußere, sondern auch Charakterzüge, Gestik und Mimik. So wie beispielsweise der verrückte Hutmacher, der den Krewelshof am Sonntag, 25. Juni, von 13 bis 17 Uhr besuchen wird und bei der bunten Teeparty auch für gemeinsame Fotos zur Verfügung steht.

Auf dem Krewelshof Eifel haben nicht nur die Cosplayer Spaß, wenn sie mit den fantastischen Kulissen des Wunderlands verschmelzen – auch für die anderen Besucher sind sie in ihren ausgefallenen Kostümen und dem professionellen Make-up ein Hingucker. Und der Aufwand wird belohnt: Für alle professionellen Verkleidungen gibt es auf der Frühlingsschau kostenlosen Eintritt.

Vergünstigungen gibt es ab sofort auch jeden Dienstag beim Familientag. Dann zahlen alle Besucher ab 90 Zentimeter Körpergröße nur 4,90 Euro Eintritt. Reguläre Eintrittspreise liegen zwischen 6,90 Euro (montags bis freitags) und 8,90 Euro (samstags und sonntags). Kinder unter 90 Zentimeter Körpergröße haben freien Eintritt.

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Die Eifel Tourismus GmbH rechnet mit einem starken Tourismusjahr 2023

Prüm – Die Reiselust in der Bevölkerung ist unvermindert hoch. In einem Pressegespräch wurde der gelungene Start ins Tourismusjahr 2023 erläutert. „Auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin wie auch im Tourismusbarometer NRW wurde ein erfolgreiches Tourismusjahr 2023 prognostiziert“, sagte Aloysius Söhngen, „die Reiselust ist trotz anhaltender Krisensituationen unvermindert hoch. Ein ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis aber auch die gute Erreichbarkeit des Urlaubsziels spielen bei den Gästen eine tragende Rolle. Dieser deutschlandweite Trend spiegelt sich auch in den Buchungszahlen in der Eifel wider“. Positiv wirkt sich aus, dass die Gäste wieder mit mehr Vorlauf buchen.

Sowohl der nordrhein-westfälische Teil als auch der rheinland-pfälzische Teil der Eifel verzeichneten im vergangenen Jahr 2022 überproportionale Zuwächse bei den Gäste- und Übernachtungszahlen. Im Gebiet der Eifel Tourismus GmbH wurde ein Plus von 74 Prozent und bei den Übernachtungen ein Plus von 59 Prozent verzeichnet – beide Zahlen im Vergleich zum Jahr 2021.

Erfolgreicher Start in Tourismusjahr 2023

Der positive Trend des Jahres 2022 setzt sich in diesem Jahr fort. Für den Zeitraum Januar bis März 2023 verzeichnen die NRW-Eifel und die Region Aachen bei den Gästen ein Plus von 34,8 Prozent und bei den Übernachtungszahlen ein Plus von 28,3 Prozent. Im rheinland-pfälzischen Teil der Eifel steht zwar noch ein Minus von 8,4 Prozent bei den Gästen und ein Minus von 12,3 Prozent bei den Übernachtungszahlen. Doch dieses Minus entstand durch den Center Parcs Park Eifel. Der Park war von November 2022 bis Pfingsten 2023 aufgrund umfassender Umbaumaßnahmen geschlossen. In den vergangenen Jahren verbuchte der Park jährlich rund 200.000 Übernachtungen, in diesem Jahr rechnet der Center Parcs Park Eifel mit 500.000 Übernachtungen.

Die aktuellen Buchungszahlen (1. Januar bis 31. Mai 2023) zeigen eine klare Steigerung zum Vorjahrszeitraum von eifelweit 25,5 Prozent. Klaus Schäfer benennt Gründe: „In unseren Tourismusbüros wird in diesem Jahr vermehrt gebucht (+25,6%) aber die Gäste sind auch mehr digital unterwegs. Die Buchungen über unsere Internetseiten sind ebenso gestiegen (+38,74%) wie über die angeschlossen Buchungsportale, z.B. www.booking.com. (+47,45%). Außerdem ist die Nachfrage nach organisierten Pauschalen vor allem bei den Wandertouren entlang des Eifelsteigs und der Partnerwege ist gestiegen (+16,81%)“.

Touristische Investitionen

Der Tourismus in der Eifel hat Zukunft. Dies zeigt sich in hohen privaten Investitionen unter anderem des Center Parcs Park Eifel, dem Nürburgring und dem Augustiner Kloster in Hillesheim. Der Center Parcs Park Eifel ist in Rheinland-Pfalz der größte Tourismusbetrieb mit rund 300 Arbeitsplätzen. 68 Millionen hat der Park in seine umfangreichen Umbaumaßnahmen investiert. „Zehn Prozent der Übernachtungen in der gesamten Tourismusregion Eifel erfolgen im Center Parc Park Eifel“, erläuterte Julia Gieseking. Investiert hat auch das Augustiner Kloster in Hillesheim. Das 4-Sterne Hotel verfügt über 57 Zimmer, Konferenz- und Tagungsräume sowie einen Wellness- und Spa-Bereich. Für 2,2 Millionen Euro wurde das Hotel generalsaniert und ist seit April dieses Jahres wieder am Start.

Die Betreibergesellschaft des Nürburgrings investierte 11 Millionen Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur entlang der einen Kilometer langen Nordschleife. Vor allem Privatfahrer auf den Touristenfahrten profitieren von diesen Investitionen. „Diese drei Beispiele zeigen das große privatwirtschaftliche Engagement in der Eifel“, sagte Gieseking. „Diese Investitionen sind die Basis für die hohe Qualität unserer Ausflugsziele und Beherbergungsbetriebe und damit eine Basis für zufriedenen Gäste“.

Länderförderprogramme in der Eifel

Seit dem Jahr 2019 hat die Geschäftsstelle der Eifel Tourismus GmbH insgesamt neun Förderprojekte bis zur Mitte des Jahres umgesetzt. Rund 2,5 Millionen Euro an Zuwendungen konnten in neue digitale Services und somit in die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Eifel investiert werden.

„Vor einer solchen Herausforderung hat die Geschäftsstelle der ET GmbH bislang noch nicht gestanden. Sie hat diese erfolgreich in enger Kooperation mit allen touristischen Partnern aus den Reihen der lokalen Tourismusorganisationen, den Schutzgebieten und Kreisen der Eifel meistern können. Wir bedanken uns auf diesem Weg für die Unterstützung bei den zuständigen Bewilligungsbehörden der jeweiligen Länder“, hob Aloysius Söhngen hervor.

Einen großen Stellenwert nehmen dabei die Corona Sonderförderungen der beiden Bundesländer NRW und RLP mit einem Volumen von insgesamt 1,52 Millionen Euro ein. Der Schwerpunkt der umgesetzten Maßnahmen lag auf der Digitalisierung.

Wirtschaftsstandort Eifel

„Die Eifel Tourismus GmbH ist heute mehr als eine Marketingorganisation – sie ist eine Destinationsmanagement-Organisation, welche die Akteure der Eifel vernetzt, die Potentiale der Region erkennt und kommuniziert“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Söhngen.

Ein Meilenstein war 2005 die Gründung der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE), um nach dem Vorbild des Tourismus den Wirtschaftsstandort Eifel zu positionieren. Im Rahmen eines LEADER-Projektes im Zeitraum Oktober 2019 bis März 2023 konnte die Bekanntheit des Wirtschaftsstandortes Eifel erhöht werden. „Die Kommunikation zum Wirtschaftsstandort richtet sich an Menschen in den Lebensphasen Ausbildung, Beruf, Familie und Karriere sowie Selbständigkeit. Innerhalb des Projektes wurde von 214 Unternehmen in der deutschen und belgischen Eifel eine Reportage erstellt“, sagte Klaus Schäfer.

Veröffentlicht wurden die Reportage insbesondere über digitale Kommunikationskanäle. Begleitet wurden die Reportagen durch Beiträge in den Social-Media-Kanälen zum Wirtschaftsstandort Eifel in Facebook und Instagram. Das LEADER-Projekt ist zwar inzwischen abgeschlossen, aber die Kommunikationsarbeit für den Wirtschaftsstandort Eifel geht weiter. Die Schwerpunktthemen Digitalisierung, Fachkräfte, Klima und Nachhaltigkeit sowie Regionale Wertschöpfung stehen künftig auf der Agenda der Redakteure.

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Ahrtal-Mobil beim Rheinland-Pfalz-Tag

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Mit einem vollgepackten Ahrtal-Mobil präsentierte sich der Ahrtal-Tourismus vom 16. bis 18. Juni beim Rheinland-Pfalz-Tag in Bad Ems.  Das Ahrtal-Mobil mit vielen Informationen sowie Produkten aus der Ahrtal-Kollektion war im Bereich der Emser Therme platziert. „Wir haben einen guten Zuspruch erfahren. Viele Besucherinnen und Besucher haben sich darüber informiert, was im Ahrtal wieder möglich ist. Besonders beliebt waren die Themen Wandern, Radfahren und Camping“, so Meike Carll, Tourismus-Referentin beim Ahrtal-Tourismus. Es sei jedoch auch zu spüren gewesen, dass im Vergleich zum Rheinland-Pfalz-Tag im vergangenen Jahr in Mainz weniger Menschen unterwegs waren. „Dies mag allerdings auch teilweise an der großen Hitze gelegen haben“, so Carll weiter.

Am Stand zu Besuch war zum einen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Zum anderen legte eine Abordnung der AKG Ahrweiler Karnevals-Gesellschaft 1863 e.V. mit Prinzessin Ingrid I. einen Stopp am Ahrtal-Mobil ein. Die AKG hatte gemeinsam mit dem Spielmannszug Ahrweiler sonntags am Festzug teilgenommen.

 

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18. Raderlebnis-Sonntag „Südeifel Tour“ ein voller Erfolg

Bollendorf/Südeifel – Am vergangenen Sonntag fand nach corona-bedingter dreijähriger Pause wieder die Südeifel Tour statt. Der 18. Raderlebnissonntag in der Südeifel war ein voller Erfolg. Mehr als 8.000 Besucherinnen und Besucher von Klein bis Groß schwangen sich auf ihre Sattel und radelten auf 25 Kilometern zwischen Arzfeld, Neuerburg und Enzen durch das Enztal.

Schon kurz nach dem offiziellen Start um 10 Uhr herrschte reger Betrieb auf der Strecke. In den Ortsgemeinden Arzfeld, Zweifelsscheid, Neuerburg, Sinspelt, Mettendorf und Enzen wurde ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Das kulinarische Angebot konnte sich ebenfalls Sehen lassen: Cocktails, eifeltypische Gerichte wie Buchweizenknödel, Grillspezialitäten oder Reibekuchen, Bio-Grillkäse vom Ziegenhof Petra Elsen in Hommerdingen, Hamburger, selbstgemachtes Eis und natürlich selbstgebackener Kuchen lockte die Besucherinnen und Besucher an die einzelnen Stationen. Auch für die Kleinsten wurde mit Kinderschminken, Mitmach-Angeboten des Dinosaurierparks Teufelsschlucht, Hüpfburgen und Luftballonwettbewerb viel geboten. „Es ist sehr viel Arbeit, alle packen mit an und wir haben uns schon seit Wochen auf diesen Tag gefreut.“, sagt Manfred Reinard, Bürgermeister von Mettendorf. Die Anstrengungen aller Beteiligten wurden mit zufriedenen Radlerinnen und Radlern belohnt. „Beim Radfahren gibt es nahezu keine Altersgrenze und so ist toll, zu sehen, wie Jung und Alt hier gemeinsam unterwegs sind und Spaß haben.“, so Bruno Zwank, Geschäftsführer der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH.

Viele Beteiligte haben dafür gesorgt, dass die Südeifel Tour ein voller Erfolg wurde. „Unser besonderer Dank gilt neben den Vereinen auch den Feuerwehren, Gemeindemitarbeitern, der Polizei und den DRK Ortsvereinen in Neuerburg und Arzfeld, die für Sicherheit entlang der Strecke sorgten. Besonders das ehrenamtliche Engagement ist großartig, denn nur gemeinsam lässt sich so ein Event auf die Beine stellen“, betont Anna Carina Krebs, Tourismusmanagerin der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH, die zusammen mit der Verbandsgemeinde Südeifel die Südeifel Tour organisiert hat.

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„We AHR open“-Kampagne gewinnt German Brand Award – Ahrtal-Tourismus bei Preisverleihung in Berlin

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die „We AHR open“-Kampagne des Ahrtal-Tourismus ist mit dem German Brand Award ausgezeichnet worden. Der reichweitenstärkste deutsche Marketingpreis war im Winter auf die Kampagne aufmerksam geworden und hatte diese Anfang des Jahres nominiert. Jetzt hat Celina Tesche, Teamleiterin Presse/Marketing beim Ahrtal-Tourismus, zusammen mit Marc Ulrich von der Agentur Marketingflotte die Auszeichnung in Berlin entgegengenommen. Die We AHR open“ Kampagne wurde mit dem Titel „Winner“ in der Kategorie „Exellence in Brand Strategy and Creation“ gekürt, in der die stärksten Kampagnen, Konzepte und Strategien einzelner Fachdisziplinen prämiert werden.

Der German Brand Award würdigt jährlich Unternehmen, Agenturen, Dienstleister und Marketeers aus allen Branchen, aber auch nichtkommerzielle und staatliche Organisationen, die durch eine vorbildliche Markenführung, nachhaltige Kampagnen und außergewöhnliche Marketingprojekte aus dem Wettbewerb herausragen. Die Jury setzt sich zusammen aus unabhängigen, interdisziplinären Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Beratung, Dienstleistung und Agenturen.

Im Anschluss an die Preisverleihung erklärte Celina Tesche: „Der German Brand Award ist eine tolle Bestätigung, dass wir mit der We AHR open-Kampagne nicht nur regional den Nerv der Zeit treffen, sondern auch deutschlandweit für große Aufmerksamkeit sorgen.“ Denn nach der Flut 2021 sei vielerorts der Eindruck entstanden, das Ahrtal sei als touristische Region sowie als potenzieller Wohn- und Arbeitsort von der Bildfläche verschwunden. Eine innovative und auffällige Ansprache musste her, um den Menschen die entstandene Zurückhaltung zu nehmen und sie herzlich ins Ahrtal einladen. „Bei der Entwicklung der Kampagne war es wichtig, mit einer einfachen und klaren Botschaft an die Öffentlichkeit zu gehen“, erläutert Marc Ulrich. Entstanden ist eine Kampagne, die so nur das Ahrtal für sich beanspruchen kann. Der Slogan „We AHR open – Noch lange nicht fertig, aber offen und froh über deinen Besuch“ zeigt auf, dass das Ahrtal immer noch viel zu bieten und für Besucher da ist. Finanziert wird die Kampagne über das Förderprogramm ReStart III aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Rheinland-Pfalz.

 

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„Qualitäts-Gastgeber Wanderbares Deutschland“ vor Ort

Mendig – Mendiger Gastronomie- und Mendiger Beherbergungsbetrieb erneut zertifiziert – Der Wandertourismus erlebt in Deutschland einen wahren Boom – und das nicht erst seit Corona. Wanderinnen und Wanderer sind dementsprechend auch eine begehrte Zielgruppe von Hotellerie und Gastronomie. Deshalb ist die Qualität des Angebots ein sehr wichtiger Faktor, um erfolgreich zu sein. Das Qualitätssiegel „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ ist das einzig bundesweit verbreitete und geprüfte Zertifikat für wanderfreundliche Gastgeber in Deutschland.

Das Hotel Felsenkeller in der Mendiger Bahnstraße wurde erneut als „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifiziert. Foto: VG-Verwaltung Mendig/Pauly

Ausgezeichnete Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe garantieren Wanderern eine Vielzahl von Ausstattungs-, Verpflegungs- und Serviceleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern zugeschnitten sind. Beherbergungsbetriebe müssen 22 Kernkriterien sowie acht (aus 17) Wahlkriterien erfüllen. Für reine Gastronomie-Betriebe gilt ein eigener Kriterien-Katalog mit 18 Pflichtkriterien.

In Mendig wurden jüngst das Hotel Felsenkeller und die Vulkan Brauerei erneut zertifiziert. „Sie sind Gastgeber, die Wanderinnen und Wanderer einen erstklassigen Service anbieten. Sie unterstützen damit unsere Wanderdestination der Traumpfade und Traumpfädchen und damit ein wichtiges Tourismusfeld. Mit der heutigen Auszeichnung wird dokumentiert, dass sie Wanderern mit einem auf sie zugeschnittenen Angebot zur Seite stehen“, lobte der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz Malte Tack und Annika Hück von der Vulkan Brauerei bei der Übergabe der Urkunde „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“. „Wir profitieren vom Wandertourismus und wir befassen uns auch damit selbst Wanderangebote zu entwickeln“, so Malte Tack.

Die Kriterien zur Erteilung des Qualitätssiegels werden vor Ort von erfahrenen, vom Deutschen Wanderverband geschulten Experten der regionalen touristischen Kooperationspartner überprüft. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig und muss anschließend von den Betrieben erneuert werden.

www.wanderbares-deutschland.de

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Deutschlands schönster Wanderweg – Wettbewerb geht in die Endphase

Daun – Der Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg“ geht in die Endphase. Noch bis zum 30. Juni kann unter www.wandermagazin.de/wahlstudio für die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute als „Schönste Tagestour Deutschlands“ abgestimmt werden.

„Beim letzten Zwischenstand lagen wir auf dem Treppchen – nun hoffen wir, dass wir dieses Ergebnis auch über die Ziellinie tragen können“, berichtet Vera Esch, Geschäftsführerin von GesundLand Vulkaneifel. „Wir stellen immer wieder fest, dass Bad Bertrich als Ziel für Wanderurlaube noch ein Geheimtipp ist. Das möchten wir ändern. Ein Sieg im Wettbewerb würde nicht nur die Qualität der Wasserfall-Erlebnisroute unterstreichen, sondern auch der 5 weiteren HeimatSpuren vor Ort“.

Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute führt zum höchsten Wasserfall der Eifel und hat ihren Start- sowie Endpunkt in Bad Bertrich. Bei Wanderern erfreut sie sich bereits größter Beliebtheit, wie die Bewertungen auf Outdoor-Portalen wie Komoot und Outdooractive zeigen. „Herrliche Pfade, tolle Aussichten (…), spektakuläre Steinzeithöhlen – wir waren begeistert“, heißt es dort zum Beispiel vom Userprofil „Wanderverliebt“.

„In der letzten Phase des Wettbewerbs ist es nun wichtig, alle Gastgeber und Unterstützer nochmal zu mobilisieren und daran zu erinnern, ausgefüllte Abstimmungskarten bei uns abzugeben“ erklärt Valerie Schneider, Pressesprecherin von GesundLand Vulkaneifel. Wer Karten gesammelt hat, kann diese in den Tourist Informationen von GesundLand Vulkaneifel vorbeibringen oder sich bei Valerie Schneider melden (schneider@gesundland-vulkaneifel.de oder Tel. 06592 951 371), um eine Abholung zu organisieren.

Die Abstimmung für die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute lohnt sich übrigens bis zum Schluss: Wer online seine Stimme abgibt, kann beim GesundLand Vulkaneifel tolle Preise gewinnen, zum Beispiel eine Übernachtung im Wellnesshotel oder einen Reisegutschein über 500 Euro. Alle weiteren Informationen unter www.gesundland-vulkaneifel.de/gewinnspiel-dsw/.

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Auf den Spuren starker Frauen in Aachen – Spannende Stadtführung am Montag 12. Juni und Freitag 16. Juni

Aachen – Spannende Stadtführung mit Sabine Mathieu – Ohne die Frauen war das wirtschaftliche und soziale Leben in Aachen zu keiner Zeit vorstellbar. Einige von ihnen haben in der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Stadtführerin Sabine Mathieu hat die Stadtführung „Auf den Spuren der starken Frauen in Aachen“ entwickelt. An zwei Tagen während der Heiligtumsfahrt können Pilgerinnen und Pilger diese kostenfrei erleben: Montag,  12. Juni und Freitag, 16. Juni. Treffpunkt ist jeweils um 15 Uhr am Elisenbrunnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Wir folgen eigentlich dem Weg einer normalen Stadtführung“, erzählt sie, „dort finden wir an vielen Stellen Ankerpunkte zum Thema Frauen in Aachen.“ Die Führung beginnt bei Elise vom Elisenbrunnen, die zwar namentlich fast jeder kennt, deren Person aber weitgehend unbekannt bleibt. Natürlich werden auch die inzwischen selig gesprochenen  Klostergründerinnen des 19. Jahrhunderts ebenso thematisiert, wie die Frauen und Töchter Karls des Großen oder die zu Unrecht ermordeten sogenannten Aachener Hexen.

Die Gruppen erfahren zudem, wie sich das Bild von Frauen in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder gewandelt hat. Selbstverständlich werden auch die starken Frauen der Neuzeit vorgestellt. Dazu gehört nicht nur die erste Oberbürgermeisterin der Kaiserstadt, sondern auch die erste Ehrenbürgerin, Karlspreisträgerin und Ritterin des Ordens „Wider den Tierischen Ernst“. „Wenn man sich mit der Geschichte von Frauen beschäftigt, erkennt man gut, dass Frauen zwar nicht immer nur dumm gehalten wurden, man ihnen jedoch nur dann Bildung und Anerkennung zukommen ließ, wenn es gerade opportun war“, erzählt Sabine Mathieu, „dennoch gab es immer wieder Frauen, die sich ihren Platz in der Gesellschaft erfolgreich erkämpft haben.“

Zur Heiligtumsfahrt gibt es außerdem einen „Frauenkraftort. Dazu öffnen die Schervierschwestern ihre Klosterpforte in der Elisabethstraße 19 in Aachen. Gemeinsam mit der Frauenseelsorge im Bistum Aachen laden sie zu vielfältigen Angeboten: Liegestühle, Stullen & Getränke, spirituelle Impulse und stärkende Workshops erwarten die Besucherinnen. Die Workshops werden zweimal durchgeführt: um 13 bzw. 15.30 Uhr und dauern 90 Minuten.

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Von BigBand-Sounds bis zu böhmischer Blasmusik – Sonderkonzerte im Kurpark Bad Neuenahr im Juni

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zwei Sonderkonzerte bietet die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH im Juni im Kurpark an. Am Mittwoch, 14. Juni, macht die BigBand Society der Bristol University aus Großbritannien auf ihrer Europa-Tour einen Stopp im Kurpark. Um 18 Uhr zündet das Ensemble ein energiegeladenes Feuerwerk der BigBand-Sounds. Gespielt werden beliebte Songs aus Swing, Jazz, Latin und Pop. Die BigBand Society, bestehend aus den Bristol Hornstars und dem Bristol Jazz Orchestra, tritt beispielsweise auch in Amsterdam oder Barcelona auf. Das Konzert findet Open-Air im Kurpark statt. Der Eintritt ist frei.

Die Wershofener Musikanten sind am Mittwoch, 21. Juni, um 19 Uhr zu Gast in der Kleinen Bühne im Kurpark. Der Schwerpunkt des breit gefächerten Repertoires liegt in der böhmischen Blasmusik, wie sie die Egerländer Musikanten weltbekannt gemacht hat. Bei der Interpretation dieser Musikrichtung haben die Wershofener Musikanten einen eigenen Stil mit Gesang in verschiedenen Besetzungen entwickelt. Zum Repertoire gehören aber auch klassische und moderne Blasmusikstücke, Dixielands und Evergreens sowie solistische Einlagen. Das Blasorchester hat 24 aktive, darunter viele junge, gut ausgebildete Mitglieder. Es wird von Bernhard Wachsmann, ehemals Posaunist bei der Bigband der Bundeswehr, geleitet. Tickets zum Preis von 8 € regulär und 6 € ermäßigt für Kultur- oder  Gästekarteninhaber und Schwerbehinderte 100 % sind am Veranstaltungsabend an der Abendkasse erhältlich.

 

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IHK-Trier-Tourismus-Umfrage – Ruhiges Fahrwasser und steigende Preise

Region/Trier – Hoteliers und Gastronomen in der Region Trier blicken laut einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier positiv auf die vergangene Wintersaison zurück. „Nach der Achterbahnfahrt infolge der Mulitkrise erholt sich der Tourismus in der Region langsam wieder und die Betriebe können aufatmen“, sagt Anne Kathrin Morbach, IHK-Tourismusreferentin. Dies spiegelt sich auch in den gestiegenen Übernachtungszahlen wider.

Die Feiertagswochenenden in Mai und Juni und die Unternehmungsfreude der Touristen und Einheimischen lassen die Stimmung bei Gästen und Betreibern wieder steigen. „Aktuell blicken 30 Prozent der Hoteliers optimistisch in die Zukunft und erwarten eine positiv verlaufende Sommersaison.“ In der Gastronomie ist die Stimmung etwas verhaltener. Mehr als 60 Prozent der Gastronomen gehen von einer gleichbleibenden Saison aus. Einig sind sich die Betriebe allerdings bei der Bewertung der Preisentwicklung. So erwarten knapp 80 Prozent aller Befragten steigende Preise aufgrund andauernder Kosteninflation.

Die Sorgenfalten der Betriebe sind noch nicht vollständig verschwunden. Gründe hierfür sind die hohen Energie- und Rohstoffpreise, ein Mangel an Fach- und Arbeitskräften und die steigenden Arbeitskosten. Für die Unternehmen bleibt es schwierig, geeignetes Personal zu finden. „Das Ergebnis ist, dass der Gewinn trotz wieder steigender Umsätze häufig geringer ausfällt,“ erläutert Morbach. Das wiederum wirkt sich auf die Investitionsplanungen aus. Nur knapp fünf Prozent der Gastbetriebe wollen mehr investieren als noch im Vorjahr.

Die Folgen der Corona-Pandemie spiegeln sich auch in einem veränderten Reiseverhalten wider. Knapp 80 Prozent der Hoteliers erkennen ein spontanes, kurzfristiges Buchungsverhalten und nahezu alle Betriebe geben an, dass die Gäste einen hohen Wert auf flexible Stornierungsmöglichkeiten legen. „Das macht die Planung für die Betriebe enorm schwierig, von der Materialbeschaffung bis zum Personal“, sagt Morbach.

Die Gäste besuchen die Region vor allem für einen Kurztrip. Denn der Haupt-Urlaub wird mit Aufhebung der Corona-Maßnahmen häufig wieder im Ausland verbracht, so die Beobachtung der Reisebüros in der Region. Die Urlauber sind dabei bereit, trotz der hohen Inflation, mehr für ihren Urlaub auszugeben und setzen verstärkt auf Qualität.