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Bahnhofsvorplatz Kall als zentraler Platz

Kall, 01.10.2020 – Der aktuelle Zustand des Bahnhofsvorplatzes, der sich mitten im Umbau befindet, war zuletzt auch Thema in einem sozialen Netzwerk. Von einer „protzigen Treppe“ oder einer „Asphaltwüste“ war dort zu lesen. Auch wurde diskutiert, ob die Politik am Bürgerwillen vorbei entschieden habe – trotz zweier 2016 durchgeführten Bürgerwerkstätten, bei der die Kaller ihre Wünsche äußern durften.

Die Gemeinde Kall und ihr Quartiersmanagement nahmen dies zum Anlass, noch einmal über das Integrierte Handlungskonzept zu informieren. Der Umbau des Bahnhofsumfeldes ist ein Maßnahmenbaustein dieses Gesamtkonzeptes.

Knapp 40 Bürger, Politiker, Medienvertreter und Verwaltungsmitarbeiter waren zur Informationsveranstaltung im Haus der Begegnung erschienen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Lediglich knapp 40 Interessierte, darunter auch Vertreter aus Verwaltung, Politik und Medien, fanden sich im Haus der Begegnung ein. Bürgermeister Hermann-Josef Esser gab unumwunden zu, dass er angesichts der Intensität der vorausgegangenen Internet-Diskussion mit einer wesentlich höheren Beteiligung gerechnet hatte.

Tobias Feld, bei der Gemeinde für den Bereich Städtebau zuständig, machte direkt zu Beginn deutlich: Das Integrierte Handlungskonzept, kurz InHK, mit seinen Themenfeldern „Funktionsstärkung der Mitte“, „Gestaltung öffentlicher Räume“, „Neues Bauen“ und „Freizeit und Erholung“ erstrecke sich in Gänze über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Zudem erläuterte er kurz die Inhalte der einzelnen Themenfelder. Maike Polzenberg vom Büro Raumplan aus Aachen stellte die Planungen zur Neuanlage des Urftauenparks im Bereich des Hallenbades vor, den die Planer als „grüne Lunge von Kall“ bezeichneten. Für die Umsetzung wurde eigens ein Wettbewerb ausgelobt. 13 Büros aus dem gesamten Bundesgebiet haben an diesem Wettbewerb teilgenommen und zählbare Ergebnisse aufgezeigt. Sieger des Wettbewerbs war das Büro Weidinger aus Berlin, das aktuell mit der Planung der Neugestaltung beschäftigt ist. Im kommenden Jahr wird der Urftauenpark in seine Umsetzung gelangen, sodass die Kaller Bürgerinnen und Bürger schon sehr bald in diesem Bereich die Natur und vor allem die durchfließende Urft erleben können.

Rathausplatz als „Kalls neues Wohnzimmer“

Raumplan-Chef Uli Wildschütz widmete sich hingegen dem Konzept für den Ortskern. „Die Bahnhofstraße sollte ursprünglich eine Allee werden mit Parkmöglichkeiten auf beiden Seiten, erleichterten Fußgängerquerungen und wenn möglich mit Tempo 30.“ Dort, wo vor den Häusern ausreichend Platz vorhanden ist, sollen Grünstreifen entstehen. Der neu gestaltete Rathausvorplatz solle „Kalls neues Wohnzimmer“ mit Baumkarree, Brunnen und Bänken werden.

Ganz anders der Bahnhofsvorplatz. Gewünscht war von den Bürgern ein „zentraler Platz im Ortszentrum von Kall“, so Wildschütz, „der eine multifunktionale Nutzung ermöglicht. Nach Fertigstellung soll der Platz für Marktgeschehen, Konzerte und Festivitäten aller Art genutzt werden.“ Damit der Platz angemessen groß wird, müsse die Treppe nah vor dem drei Meter höher gelegenen Bahnhofsgebäude errichtet werden. Allerdings muss sie noch weit genug vom Bahnhof entfernt sein, damit die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen bis unmittelbar vor das Gebäude fahren kann. Zudem ist der Planer überzeugt, dass die Treppenanlage nicht nur von „wartenden jungen Leuten genutzt wird, sondern darüber hinaus auch zur Belebung des Platzes beitragen wird“.

Wildschütz gibt aber zu bedenken: Aktuell fehle noch der Platzcharakter, da zum einen die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind und zum anderen die flankierende Bebauung der beiden geplanten Geschäftshäuser noch ausstehe. In den nächsten Wochen werden die beiden Technikräume angrenzend an die Treppenanlage errichtet, die Bäume (Hainbuchen) auf dem Platz gepflanzt und eine Bushaltestelle installiert. Damit die beiden Ebenen zwischen Bahnhofsumfeld und dem neuen Bahnhofsplatz barrierefrei erreicht werden können, wird zudem ein Hublift an einem der beiden Technikräume angebracht. Die Fertigstellung des Platzes wird bis zum Jahresende 2020 erfolgen, so dass der Platz im kommenden Jahr seine Nutzung aufnehmen kann.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser betonte, dass die Verwaltung derzeit mit Investoren im Gespräch sei, die eine zeitnahe Bebauung der beiden an den Bahnhofsplatz angrenzenden Flächen in Aussicht stellten. „Wir sind guter Dinge, dass die Investoren Wort halten und zeitnah ihr Vorhaben im Ortszentrum von Kall umsetzen“, so Bürgermeister Esser.

Bäume werden bis zu 15 Meter hoch

Die noch zu pflanzenden Hainbuchen auf dem neuen Bahnhofsplatz sollen, wenn sie ausgewachsen sind, eine Höhe von 10 bis 15 Metern erreichen und eine Krone von 12 Metern aufweisen. Pro Baum wurden unter der Platzoberfläche zwölf Kubikmeter Substrat eingebracht sowie ein Bewässerungssystem installiert, damit ein Anwachsen der Bäume gewährleistet werden kann. „Bei großer Trockenheit müssen die Bäume dennoch durch den Bauhof gewässert werden“, so Wildschütz. Um weitere Begrünungsmöglichkeiten auszuschöpfen, beabsichtigt die Verwaltung zudem mobile Pflanzkübel auf dem Bahnhofsplatz aufzustellen, die darüber hinaus bei Veranstaltungen als mögliche Absperrvariante entlang der Platzkante zur Bahnhofsstraße genutzt werden könnten.

Auch die Deutsche Bahn, mit der die Gemeinde in Verhandlungen stehe, greife den Impuls des Integrierten Handlungskonzepts auf. So soll der Zugang zum Busbahnhof auf der anderen Seite deutlich großzügiger werden, damit der zurzeit noch vorhandene Angstraum verschwindet. „Das geht dann nicht mehr um drei Ecken, sondern die andere Seite der Unterführung ist erkennbar“, so Wildschütz. Denkbar seien auch durchgehende Lichtwände auf beiden Seiten der Unterführung.

Die Bahn wolle außerdem die Elektrifizierung zwischen Kalscheuren und Kall vorantreiben, erklärte Esser. Mit einer Fertigstellung sei nach derzeitigem Stand aber nicht vor 2033 zu rechnen. Dann erhalte Kall aber einen S-Bahn-Zugang nach Köln, was den Ort deutlich attraktiver für Pendler mache. Mit den Worten: „Wir machen uns schon Gedanken, wie wir den Ort gestalten und attraktiv halten, denn auch wir wollen es schön haben in Kall“, schloss er die rund zweistündige Informationsveranstaltung.

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Geo for kids: Tuffstein-Hämmerkurs für Kinder bis 16 Jahre am 10. Oktober

Niederzissen, 01.10.2020 – Nachwuchssteinmetze aufgepasst! Im Oktober findet für alle Kinder von 6 – 16 Jahre wieder der beliebte Hämmerkurs im Tuffsteinzentrum in Weibern statt.

Samstag, 10. Oktober 2020, um 13.00 Uhr
Treffpunkt: Steinhauerhaus, Weibern

Angeleitet von erfahrenen Steinmetzen lernen die Kinder die Techniken und die Kunst der Steinbearbeitung.

Zu Beginn erhalten alle „angehenden Steinmetze“ einen Tuffstein, den sie mit dem gestellten Werkzeug nach Ihren eigenen Ideen und mit Hilfe der Steinmetze bearbeiten können.

Die Kinder müssen für diesen Kurs bei der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See angemeldet werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 € pro Kind.

Anmeldung und weitere Informationen:
Tourist-Information Vulkanregion Laacher See,
Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen, Tel. 02636/19433,
E-mail: info@vulkanregion-laacher-see.de | Internet: www.vulkanregion-laacher-see.de

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BD Rowa in Kelberg feiert Neueröffnung der Vatikan Apotheke in Rom

Kelberg, 01.10.2020 – BD Rowa™ hat mitten in der Corona-Krise einen bedeutenden Meilenstein in seiner fast 25-jährigen Unternehmensgeschichte erreicht. Im Mai 2020 wurde der 10.000ste Kommissionierautomat in der Produktion des Unternehmens in Kelberg gefertigt, ausgeliefert und installiert. Parallel hierzu startet BD Rowa™ eine Kampagne, die zum einen Einblicke hinter die Kulissen von Rowa gewährt und zum anderen die Werte des Kommissionierautomaten: Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit in den Vordergrund stellt.

Kontinuierliches Wachstum.

Das Unternehmen hat allein im letzten Jahr über 1.000 Anlagen verkauft und installiert. Und die Nachfrage reißt nicht ab wie BD Rowa-Geschäftsführer Antonios Vonofakos erläutert: „Kommis-sionierautomaten sind gefragter denn je. Sie optimieren die Prozesse, schaffen Zeit und Raum fürs Wesentliche. Daher wachsen wir derzeit weiterhin stark. Jeder der Automaten wird in Kelberg gefertigt, dem einzigen Produktionsstandort, seit Firmengründung, hauptsächlich in Handarbeit und mit dem Know-how der Mitarbeiter vor Ort. Dabei zählt vor allen Dingen eines: Qualität gewährleisten, damit Kunden eine stets zuverlässige und langlebige Lösung haben. Damit dieser Plan aufgeht, setzt das Unternehmen schon seit seiner Gründung auf eine eigene Entwicklung und Fertigung, sowie auf ein starkes Zuliefernetzwerk aus der Region. So sind eine hohe Qualität, kurze Wege und ein nachhaltiges Produkt garantiert. „Wir kennen unsere Zulieferer persönlich, können schnell vorbeifahren und Heraus-forderungen gemeinsam lösen. Es hat zudem den Vorteil, dass wir wie gerade in der jetzigen Situation, trotzdem lieferfähig bleiben können“, erläutert Antonios Vonofakos.

Feierliche Eröffnung der Vatikan Apotheke

Rund ein Jahr nach Installation von drei BD Rowa Kommissionier-automaten konnte nun auch die Vatikan Apotheke am 14. September 2020 feierlich eröffnet werden. Ursprünglich war dies bereits für Mai 2020 geplant, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie in die zweite Jahreshälfte verschoben. Bereits seit Juli 2019 sind die BD Rowa Systeme im Einsatz. Nun, nach Beendigung aller
Renovierungsarbeiten in der Apotheke, können sie ihre volle Leistung entfalten. Die Vatikan Apotheke wurde erstmals vor 146 Jahren eröffnet und befindet sich seitdem im historischen Palazzo Belvedere.

In Anbetracht der bevorstehenden Renovierung entschied man sich für den Einbau von drei BD Rowa Vmax 160 mit BD Rowa ProLog und iProLog. Bruder Thomas Binish, welcher die Verhandlungen seitens des Vatikans führte, entschied sich aus ganz bestimmten Gründen für BD Rowa. Die Zusammenarbeit als Partner und der Fokus auf die Bedürfnisse moderner Apotheken spielten neben der Zuverlässigkeit eine große Rolle.

Umzug ins neue Rowa-Quartier

Die Vorbereitungen laufen schon. Am Rowa-Firmensitz in Kelberg ist unmittelbar neben dem Stammhaus das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum mit angegliedertem Bürogebäude entstanden. Auf rund 2.500 Quadratmeter Nutzfläche ist jetzt genügend Platz zum Expandieren. Insgesamt investiert Rowa rund 10 Mio. Euro in sein neues Zentrum.

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Meditative Themenwanderung mit Tiefgang am 03.Oktober 2020

Dedenbach, 30.09.2020 – In Zeiten wie diesen findet Vieles im Freien statt, weil es sicherer ist. Zu sich selbst finden mithilfe einer Entspannungswanderung bedeutet, Bewegung in der Natur und Kraft schöpfen aus der Natur.

Ein längerer Aufenthalt in der Natur kann den Blutdruck, den Stresshormonspielgel und den Puls senken. Die positiven Effekte von Naturerfahrungen wirken sich zudem auf die emotionale Stabilität, das Selbstwertgefühl und die Selbstwahrnehmung aus.

Das begleitende Thema dieser Wanderung ist: „Selbsterkenntnis“. Die eigenen Schattenseiten zu erkennen helfen uns, um im Leben weiter zu kommen.

Carl Gustav Jung beschreibt, dass jeder von uns zwei Pole hat: Liebe und Aggression, Sensibilität und Härte, Verstand und Gefühl, Vertrauen und Angst. Einer dieser Pole ist dominant und der andere im Schatten. Von dort aus wird er sich aber trotzdem auf uns selbst und auf unsere Umgebung auswirken.

Selbsterkenntnis ist ein Prozess. Wir sollten daher immer wieder innehalten und uns gewisse Fragen stellen. Diese meditativen Schweigewanderung gibt Ihnen die Gelegenheit dazu.

Kommen Sie mit auf Wanderschaft. Machen Sie sich auf den Weg und erkunden Sie die äußere und Ihre innere Landschaft. Die Natur provoziert Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, die nicht anstrengt. In ihr lässt sich Neues entdecken und dieses Neue mit Bekanntem verbinden.

Am 3. Oktober um 10:00 Uhr ist Start. Bei Anmeldung unter Telefon: 02646-914292 oder per E-Mail: info@lea-atempause.de erfahren Sie den Treffpunkt und wichtige Infos. www.lea-atempause.de

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Eva Lanzerath (22) aus Walporzheim bei Bad Neuenahr-Ahrweiler ist die neue Deutsche Weinkönigin

Walporzheim, 30.09.2020 – „Schon als Kind träumte ich davon, einmal auf der großen Bühne zur Wahl der Deutschen Weinkönigin zu stehen“, erzählt Eva Lanzerath. Dass dieser Traum schon bald in Er-füllung gehen wird, entspricht ganz dem Lebensmotto der angehenden Grundschullehrerin „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“.

Die Walporzheimerin, die sich selbst als weltoffen, lebensfroh und ehrgeizig beschreibt, geht mit viel positiver Energie durchs Leben und stellt sich gern jeder noch so großen Herausforderung. Wenn sie nicht gerade kletternd in großen Höhen unterwegs ist, trifft man sie joggend im Weinberg, auf Wandertour, auf dem Tennisplatz, beim Gardetanz oder auf Reisen. Mit Stolz und auch ein bisschen Sehnsucht blickt sie auf ihr Auslandsjahr in Neuseeland zurück – möglichst bald möchte sie ihre Gastfamilie wiedersehen.

Ob bei Seniorenveranstaltungen oder der Organisation von Festivitäten die 22-Jährige engagiert sich vielfach sozial im Ort, dabei liegt ihr die Arbeit mit Kindern besonders am Herzen. Der Wein spielte schon von frühester Kindheit an eine große Rolle in ihrem Leben. „Meine Großeltern haben mich immer mit in den familieneigenen Weinberg genommen und besonders mein Opa hat mir viel Weinwissen
vermittelt,“ erzählt Eva Lanzerath.

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Neuer Hilfspolizist bei der Stadtverwaltung Wittlich

Wittlich, 30.09.2020 – Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte diese Woche Metin Kerpicci in einer kleinen Feierstunde zu seiner erfolgreich abgelegten Ausbildung als Hilfspolizist.

Metin Kerpicci ist seit dem 1. April 2020 bei der Stadtverwaltung Wittlich beschäftigt und wird zukünftig für entsprechende Aufgaben im Fachbereich Ordnung eingesetzt. Der Gratulation schloss sich Melanie Schlösser vom Fachbereich Ordnung gerne an.

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Unterspülungen am Musikvereins-gebäude durch unterirdische Bachläufe – Oberklasse abgerissen

Mechernich-Bleibuir, 30.09.2020 – Seit Freitag vergangener Woche ist die Firma H & P Schilles aus Floisdorf mit dem Abriss der Oberklasse der früheren Volkschule Bleibuir beschäftigt. Dieser Nachkriegsbau für die fünften bis achten Schuljahre wurde bei Starkregen der vergangenen Jahre mehrfach unterspült und galt als statisch unsicher.

Bereits vor zwei Jahren hatte sich der Musikverein Bleibuir, der die Oberklasse als eigenes Probenhaus nutzte, damit einverstanden erklärt, zu den übrigen Dorfvereinen und der Agentur ProfiPress in den älteren Teil der früheren Bleibuirer Schule zu ziehen. Die Umbauarbeiten im ersten Obergeschoss dauern an.

Als Probenlokal kann der Musikverein, der 2020 sein 100jähriges Bestehens-Fest wegen Corona absagen musste, die Räumlichkeiten der Dorfgemeinschaft/Förderverein Alte Schule im Untergeschoss nutzen. Die Abrisskosten für die Oberklasse werden von der städtischen Ingenieurin Janine Deinzer mit 30.000 Euro angegeben.

Bachzusammenfluss unterirdisch

Die Alte Schule Bleibuir mitsamt dem Nachkriegsanbau Oberklasse wurden in einem früheren Fischteichgebiet zwischen Rotbach und Quaibach (Schliebach) errichtet, die Alte Schule steht auf Holzpfeilern im Wasser.

Bei der neuen Schule wurde das verabsäumt, sie wurde auf angeschüttetem Bodenmaterial gebaut, wie auch der gesamte Schulhof angeschüttet wurde. Die Bäche wurden in Betonschächte gefasst und fließen unter dem Schulhof zusammen.

Bei Starkregen mehrere Jahre hintereinander ist es offensichtlich zu Unterspülungen der vom Musikverein Bleibuir genutzten Oberklasse gekommen. Nachdem Risse in den Außenmauern auftraten lehnte ein Statiker jede Garantie für die Stabilität des Gebäudes ab, deshalb beschloss die Stadt in Absprache mit den Bleibuirer Dorfvereinen den Abriss und den Umzug des Musikvereins ins erste Obergeschoss des älteren Schulteils.

Die bisherigen Nutzer des Altbaus rückten dafür zusammen und machten Platz für den Musikverein, der dabei ist, im ersten Obergeschoss des Altbaus nicht tragende Zwischenwände herauszureißen und einen neuen Probenraum zu schaffen.

Um dort 65 Quadratmeter Platz für künftige Orchesterproben zu bekommen, ist der Kodex-Kulturverein innerhalb des Obergeschosses umgezogen, der örtliche einmal wöchentlich genutzte Skattreff und die nur noch sporadisch frequentierte Dorfbücherei mussten weichen, für den gewerblichen Mieter der Stadt im ersten Obergeschoss ändert sich nichts.

Sanitär muss neu geregelt werden

Das gilt auch weitgehend für den „Förderverein Alte Schule“, der das Erdgeschoss mit zwei ehemaligen großen Klassenräumen bewirtschaftet, den Jugendclub Bleibuir (JCB) mit Partytraum im Keller und die 1. Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Bleibuir, die temporär vor allem den Schulhof für Zeltveranstaltungen nutzt.

Der Neubau der gesamten Toilettenanlage inklusive einer behindertengerechten Toilette sowie der Neubau eines Lagerraums für Möbel des Fördervereins soll auf der anderen Giebelseite auf dem bisherigen kaum genutzten Boule-Platz entstehen. Die Planungen sind abgeschlossen und ein entsprechender Haushaltsansatz steht zur Verfügung.

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Robert Dewald feiert 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Mayen

Mayen, 30.09.2020 – Auf 4 Jahrzehnte im öffentlichen Dienst kann Robert Dewald nunmehr zurück blicken. Nach Absolvierung des Grundwehrdienstes bei der Bundeswehr wurde Dewald zum 1.01.1982 als Verwaltungsangestellter im Jugendamt der Stadt Mayen eingestellt.

Der gelernte Einzelhandelskaufmann absolvierte 1986 erfolgreich die Angestelltenprüfung I und 1991 die Angestelltenprüfung II.

In den vier Jahrzehnten arbeitet er neben dem Jugendamt auch im Bereich Schulen und VHS sowie Kultur, ab 2007 war er für den Bereich Museum &Vulkanpark zuständig.

Seit 1. April 2019 ist Robert Dewald u.a. als Projektleiter im Großprojekt „Generalsanierung Genovevaburg“ tätig  und begleitet damit maßgeblich die Sanierungsmaßnahme des Mayener Wahrzeichens. Des Weiteren ist er dem Arbeitskreis Welterbe „Eifeler Mühlsteinrevier“ zugehörig.

„Ich danke Ihnen herzlich für den bisherigen Einsatz für die Stadt Mayen und wünsche Ihnen für die kommenden Jahre ebenso viel Freude an Ihren Aufgaben, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit“, so der Oberbürgermeister Treis beim Gratulationstermin. Den guten Wünschen schlossen sich Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann, der für Personal zuständige Bereichsleiter Christoph Buttner und der Personalratsvorsitzende Ralf Dietz an.

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Studentinnen erneut im „Eifeler Mühlsteinrevier“ in Mendig unterwegs

Mendig, 30.09.2020 – Das Informationsportal „Kultur.Landschaft.Digital“ – kurz KuLaDig – macht Kulturgeschichte lebendig und dies konnte, beim erneuten Besuch der vier Studentinnen von der Universität in Koblenz im Rahmen ihrer Projektarbeit, wirklich wörtlich genommen werden.

Um die wissenschaftlich fundierte Datenbank für eine breite Öffentlichkeit nicht nur informativ, sondern auch interessant und abwechslungsreich zu gestalten, erfolgte nun, nachdem unter anderem schon verschiedene Stationen entlang des „Eifeler Mühlsteinwanderweges“ fotografisch dokumentiert wurden, ein Videodreh im Mendiger Lavakeller sowie ein Interview mit Museumsführer Wolfgang Kostka.

Für den erfahrenen Führer war es ein leichtes, sowohl ober- als auch unterirdisch alle Fragen der Studentinnen ausführlich zu beantworten. Egal ob es um Informationen zur Entwicklung und Ausdehnung der Lavakeller, den Arbeitsablauf Über- und Untertage oder Detailinformationen zu einzelnen Stützpfeilern ging, alle Fragen konnten detailliert und anschaulich von Wolfgang Kostka im Interview mit den Studentinnen geklärt werden.

Um das sehr vielschichtige „Eifeler Mühlsteinrevier“ in der Online-Plattform darzustellen, ist die Studentische Arbeitsgruppe nun schon seit geraumer Zeit dabei, mit Unterstützung des Arbeitskreises „Eifeler Mühlsteinrevier“, ausgewählte Objekte in der Region zu begutachten und die Daten über das landschaftliche kulturelle Erbe multimedial und digital aufzubereiten.

Ziel des Projektes ist es, die vielfältige Kulturgeschichte im „Eifeler Mühlsteinrevier“ für Einheimische aber auch Besucher zugänglich, erlebbar und vielseitig nutzbar zu machen. Weitere Infos gibt es unter www.kuladigrlp.net.

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Interkulturelle Wochen des Kreises Euskirchen am DRK-Mehrgenerationen-haus eröffnet

Euskirchen, 30.09.2020 – „Kamera läuft! Wir sind live!“ Mit dem Ruf werden alle prompt still im Garten des DRK-Mehrgenerationenhauses. Für Manfred Poth, den Allgemeinen Vertreter des Landrats im Kreis Euskirchen, ist es stattdessen ein Startsignal: Seine Ansprache und das nachfolgende Konzert mit insgesamt drei Bands wird via Live-Stream über den Youtube-Kanal des Kreises Euskirchen in die vom Roten Kreuz betreuten Zentralen Flüchtlingsunterkünfte (ZUEs), in Haushalte in Euskirchen und der Eifel, genau genommen sogar in die ganze Welt übertragen.

Der Auftakt mit drei Bands, die Einblick in fremde Kulturen bieten, wird via Live-Stream in die Haushalte übertragen. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Anlass für den Live-Stream ist der Start der Interkulturellen Wochen, die noch bis zum 17. November mit diversen Veranstaltungen dauern. Mit ihnen soll der Austausch unterschiedlicher Kulturen gefördert werden, um die Integration geflüchteter Menschen in der Region voranzubringen.

Kulturelle Vielfalt im Kreis feiern

„Sonst haben wir den Start immer mit einem großen gemeinsamen Fest begangen, das der Kreis Euskirchen gemeinsam mit uns und weiteren Kooperationspartnern ausgerichtet hat“, berichtet Boris Brandhoff vom Roten Kreuz im Kreis Euskirchen und Leiter der DRK-Integrationsagentur. Ein solches Fest durchzuführen, sei in Corona-Zeiten natürlich nicht möglich. Dennoch dürfe der Prozess der Integration geflüchteter Menschen nicht auf Eis gelegt werden. Deshalb habe man mit dem Live-Stream neue Wege beschritten.

So wird bereits zum fünften Mal die religiöse und kulturelle Vielfalt im Kreis präsentiert – unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“. „Mich freut es sehr, dass die Interkulturellen Wochen so viele Veranstaltungen zu bieten haben wie noch nie – und das über den ganzen Kreis verteilt“, sagt Poth.

Der Ort für den Auftakt hätte nicht besser gewählt werden können. Denn im DRK-Mehrgenerationenhaus, wo das Team „Migration / Integration“ des DRK seit 2019 seinen Sitz hat, wird Vielfalt täglich gelebt und gefördert. Unterstützt wird das fremdenfreundliche Engagement an diesem Abend auch durch das Team des im Haus integrierten „Café Henry“, das die Gäste bewirtet, die im Garten des DRK-Standortes das Konzert genießen.

Miteinander und füreinander leben

„Ozan Ata Canani und Freunde“ bilden den Auftakt des Konzertes. Im Südosten der Türkei 1963 geboren, kam der Frontmann der Band Mitte 1975 nach Deutschland. Mit 15 begann er in deutschen und türkischen Texten sich mit den akuten Sorgen – darunter Fremde, Ausgrenzung, Arbeits- und Lebensbedingungen sowie Heimweh – der damaligen Gastarbeitergeneration in Deutschland auseinanderzusetzen. Seine Themen und Texte sind heute nicht minder aktuell und mitreißend. So singt er für Euskirchen ein Lied mit besonderer Botschaft: „Wir alle sind Menschen dieser Erde. Aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die zufrieden und glücklich, miteinander, nebeneinander und füreinander leben und leben wollen.“

Afrikanische Rhythmen bringt die Trommelgruppe Djembelé unter der Leitung von Pape Samory Seck ein, der seit 1997 dauerhaft in Deutschland lebt. Zum Abschluss spielt die neunköpfige Gruppe „5000 Miles“, ein interkulturelles Band-Projekt mit Musikerinnen und Musikern aus Iran, Syrien, Irak, Ukraine, Argentinien, Deutschland und Holland. „5000 Miles“ bringen gelebte Integration mit Freude an der Musik auf die Bühne: In den Songs der Band verschmelzen nahöstliche Folklore und westliche Popmusik zu etwas einzigartig Neuem.

Doch auch den Blick in die Welt vergisst man nicht. Manfred Poth prangert in seiner Ansprache auch die Situation der Flüchtlinge auf der drittgrößten griechischen Insel Lesbos an: „Lesbos ist ein Synonym für gescheiterte Integrationsbemühungen und gescheiterte Unterstützung der europäischen Union.“ Man müsse auch von der Basis aus Druck machen, damit „die Zustände in Lesbos, in den griechischen Inseln, aber auch in den Lagern Nordafrikas oder bei den vielen Toten im Mittelmeer endlich einer Lösung zugeführt werden“.

Außer dem Live-Stream gibt es im DRK-Mehrgenerationenhaus an der Kommerner Straße 39 eine weitere Veranstaltung innerhalb der Interkulturellen Wochen: Am Freitag, 2. Oktober, 17 Uhr, lädt die DRK-Integrationsagentur zu einem Bauchtanzworkshop mit Fatima Shams, einer erfahrenen Dozentin für orientalischen Tanz, ins Café Henry ein. Der Workshop richtet sich an bereits erfahrene Tänzerinnen sowie interessierte Einsteiger. Einige wenige Plätze sind noch frei. Anmeldungen nimmt Sabine Heines, DRK-Integrationsagentur Euskirchen, unter sheines@drk-eu.de entgegen. Weitere Veranstaltungen auf www.kreis-euskirchen.de