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Tag der Deutschen Einheit: Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Deutschland braucht Zusammenhalt“

Region/RLP, 02.10.2020 – „Der Tag der Deutschen Einheit – unser Nationalfeiertag – ist für mich der allerschönste Feiertag. Er steht für das Zusammenwachsen Deutschlands, für Frieden und Freiheit“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich der Feierlichkeiten in Potsdam zum 30-jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit. Sie betonte, dass weiterhin gemeinsam an der Angleichung der Lebensverhältnisse und der gegenseitigen Anerkennung von Lebensleistungen gearbeitet werden müsse.

Mit der Wiedervereinigung 1990 wurde nicht nur die innerdeutsche Teilung überwunden, sondern auch der Riss durch Europa geheilt. „Wir können den friedlichen Revolutionären von damals dankbar dafür sein, dass sie nicht nur der deutschen Wiedervereinigung den Weg bereitet, sondern gleichzeitig die Weichen für unser heutiges, vereintes Europa gestellt haben“, sagte Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wurde der Ost-West-Konflikt überwunden und damit ein Meilenstein für die Vollendung der europäischen Integration erreicht. Das vereinte Deutschland hat sich in den letzten 30 Jahren als Friedensgarant und zusammen mit Frankreich als Motor Europas bewährt. „Für ein starkes und zukunftsfähiges Europa müssen wir Deutschen uns weiter mutig für Freiheit, Demokratie, Solidarität und ein friedvolles Miteinander einsetzen“, bekräftigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Da in diesem Jahr kein großes Bürgerfest möglich war, präsentieren sich die Bundesländer, die Verfassungsorgane und andere Institutionen in der weiträumigen Ausstellung „EinheitsEXPO. 30 Jahre – 30 Tage – 30 x Deutschland“ in Container-Vitrinen – sogenannten „City-CUBES“. Die Präsentation des Landes Rheinland-Pfalz steht dabei unter dem Motto „DIE WELT STEHT KOPF – In Rheinland-Pfalz stellen wir sie wieder auf die Füße“. Ob auf den Kopf gedreht, gespiegelt oder mehr-dimensional – die vier Seiten des rheinland-pfälzischen „CUBES“ in Potsdam zeigen die Besonderheiten und Attraktionen in Rhein-land-Pfalz. Die Vielfalt und der Reichtum des Landes werden dabei auf verschiedene Weisen erlebbar. Die 30tägige Ausstellung wurde bereits am 5. September eröffnet und endet am 4. Oktober.

Auch wenn in diesem Jahr alles in einem etwas anderen Rahmen abläuft, so ist Rheinland-Pfalz dennoch mit einer – wenn auch kleineren als sonst üblichen – Bürgerdelegation bei den Feierlichkeiten in Potsdam vertreten. Das Land hat „Corona-Helden“ nach Potsdam entsandt: Nils von Langsdorff, ein junger Mann mit Down-Syndrom aus Grünstadt, der mit seinem umgebauten E-Bike für ältere Nachbarn eingekauft hat. Er wird von seinem Vater Frank von Langsdorff begleitet. Und Evelyn Johann, die sich als Betriebsratsvorsitzende für die Belegschaft des Kaufhauses Karstadt in Trier in besonderer Weise engagiert hat. Sie stehen beispielhaft für das große soziale Engagement und den Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz, der auch in der Corona-Zeit besonders deutlich wurde.

Die Ministerpräsidentin wies darauf hin, wie wichtig Zusammenhalt für die Gesellschaft sei. „Das vereinigte Deutschland braucht Zusammenhalt: zwischen Ost und West, Nord und Süd, Alt und Jung und zwischen all den anderen Unterschieden in Herkunft, Heimatgefühlen, Kulturen, Glaubensbekenntnissen oder politischen Überzeugungen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Kreissparkasse Ahrweiler investiert über 1,4 Mio. Euro in modernste Kundenberatung im Beratungs-Center Adenau

Ahrweiler, 02.10.2020 – Ab sofort bietet die Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) in Adenau ihren Kunden ein rundum erneuertes Beratungs-Center. „Die Kundenerwartungen an ein modernes Kreditinstitut haben sich im Laufe der Zeit fundamental geändert. Um die Kreissparkasse Ahrweiler zukunftssicher zu gestalten, haben wir 1,4 Mio. Euro für die Erneuerung des KSK-Standortes in Adenau investiert“, gab Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Vorsitzender des Verwaltungsrates der KSK Ahrweiler, bekannt. Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der KSK Ahrweiler, führte weiter aus: „Die dauerhafte und flächendeckende Präsenz gehört zum Selbstverständnis der Kreissparkasse Ahrweiler.

Neben unserem Kunden-Service-Center und unseren stetig wachsenden digitalen Angeboten bilden unsere Beratungs-Center und Geschäftsstellen das Herzstück der Kreissparkasse. Durch eine optimale Vernetzung der digitalen und stationären Angebote können wir unseren Kunden überall dort Ihre Wünsche erfüllen, wo sie es verlangen, egal ob in der Geschäftsstelle oder in der digitalen Welt. Der Standort Adenau besitzt in unserem Filialnetz sicherlich eine besondere Bedeutung“.

Während einer rund elfmonatigen Umbauzeit wurde das Beratungs-Center räumlich und konzeptionell völlig neugestaltet. Ein großzügiger SB- und Servicebereich macht es den Kunden in Zukunft noch leichter ihre persönlichen Bankgeschäfte zu erledigen. Helle und moderne Beraterbüros bieten neben der nötigen Diskretion auch die neuesten technischen Möglichkeiten und eine angenehme Gesprächsatmosphäre. All das sorgt für noch mehr Kundenkomfort. Die neuen Beraterbüros werden zukünftig vom Privatkundenteam und den Beratern des Immobilien- und Firmenkundencenters genutzt.

Im Fokus der Bauherren stand auch die energetische Sanierung des Gebäudes. Die Fenster wurden komplett erneuert und ein energiesparendes Wärmedammverputzsystem verbaut. Eine neues LED-Beleuchtungssystem ermöglicht energiesparende Steuerungsmöglichkeiten. Bei der Ausführung der einzelnen Gewerke vertraute die Sparkasse wieder einmal auf die Fachkompetenz des heimischen Handwerks und stärkte einmal mehr die Wirtschaftskraft vor Ort. Landrat Dr. Pföhler lobte ausdrücklich das „sichtbare Bekenntnis zur Heimat, da über 30 Handwerksbetriebe aus der Region an den Umbaumaßnahmen beteiligt waren. Diese haben durch ein hohes Engagement zum Gelingen des gesamten Projektes beigetragen.“ Bei allen baulichen Veränderungen hat die KSK auf eine behindertengerechte Ausstattung geachtet, damit ist die Filiale barrierefrei zugänglich.

Die Kreissparkasse Ahrweiler beschreitet in Adenau auch neue Wege, denn das neue Beratungs-Center wird zum Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft. Egal, ob man Produkte präsentieren, Vereine vorstellen oder selbstgemalte Bilder einem großen Publikum präsentieren möchte – die Ausstellungsfläche der KSK kann nach Absprache ganz individuell gestaltet und für bis zu 2 Monate kostenfrei genutzt werden.

„In unserer neugestalteten Filiale wird unsere regionale Verbundenheit zum Adenauer Land und dem Nürburgring noch sichtbarer. Wir informieren, inspirieren und vernetzen hier auch die Nachbarschaft. Bei uns Treffen sich die Menschen und reden miteinander“, freuen sich KSK-Vorstandsmitglied Guido Mombauer und Beratungs-Centerleiter Christian Frings auf die neuen Räumlichkeiten.

Das Team in Adenau steht den Kunden während der üblichen Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 9.00 – 18.00 Uhr und Freitag von 9.00 – 14.30 Uhr oder nach vorheriger Terminabsprache aus außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung.

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Besuch des Präsidenten der Architektenkammer in Wittlich

Wittlich, 02.10.2020 – Zu einem Antrittsbesuch hat Bürgermeister Joachim Rodenkirch Vertreter der Architektenkammer Rheinland-Pfalz empfangen. In einem zweistündigen Gespräch im Stadthaus wurden unter anderem Möglichkeiten zur Förderung der Baukultur sowie die verschiedenen Einsatzgebiete von Gestaltungsräten besprochen. Für die Zukunft wurden weitere Erfahrungsaustausche vereinbart.

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Andreas Daniels mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet

Uersfeld, 02.10.2020 – Die Auszeichnung mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ist ein Zeichen der Würdigung besonderer Verdienste um unsere Gesellschaft. Im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer übereichte Landrat Heinz-Peter Thiel vergangene Woche im Nostalgikum Uersfeld die Ehrennadel an den Uersfelder Andreas Daniels.„Die Auszeichnung mit der Ehrennadel setzt eine mindestens zwölf Jahre währende ehrenamtliche Tätigkeit voraus.

Für Ihr andauerndes persönliches Engagement und Ihren Beitrag für das Gemeinwohl gebührt Ihnen unser Dank.“, so Landrat Heinz-Peter Thiel bei der Verleihung. Diese Hürde ist im Fall von Andreas Daniels deutlich überschritten. Addiert man sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement, ermittelt man die Zahl 153. Das heißt insgesamt 153 Jahre, in denen sich Daniels ehrenamtlich in den verschiedensten Sparten der Gesellschaft einsetzt. Sein längstes und bekanntes Engage-ment ist vermutlich das Amt des Ortsbürgermeisters. Seit dem 17.08.1994 ist Andreas Daniels Ortsbürgermeister der Gemeinde Uersfeld, im zweitgrößten Ort der Verbandsgemeinde Kelberg.

Mindestens genauso lange ist er Vorsitzender des Friedhofsverbandes Uersfeld. Auch im Bereich Tourismus und Brauchtum ist er besonders aktiv. So ist er Vertreter der Ortsgemeinde Uersfeld in der Touristik GmbH Oberes Elztal seit deren Gründung 2009 sowie Mitglied im Gewerbe- und Fremdenverkehrsverein Uersfeld seit 1997 und im Brauchtumsverein seit 2002. In der Touristik GmbH Oberes Elztal arbeiten die Ortsgemeinden und der Center Parc Eifel seit 10 Jahren eng und erfolgreich bei der Entwicklung des Tourismus zusammen.

Neben dem Tourismus ist auch der Forst ein weiteres Steckenpferd von Andreas Daniels – hier ist er seit 1996 Jagdvorsteher der Gemeinde Uersfeld und seit 1995 stellvertretender Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kelberg. Hierbei haben sich 35 Gemeinden aus drei Verbandsgemeinden zur forstlichen Zusammenarbeit in einer Genossenschaft zusammen geschlossen. Mit seinen Funktionen in der Forstbetriebsgemeinschaft Kelberg und in der Touristik GmbH Oberes Elztal ist er in gleich zwei Organisationen tätig, in denen die interkommunale Zusammenarbeit im Vordergrund steht. „Andreas Daniels ist ein Vorbild.

Er zeigt wie wichtig es ist, das gesellschaftliche Miteinander aktiv zu gestalten, dass man genau hinsieht, wo Einsatz nötig ist und zeitgleich Verantwortung übernimmt“, beglückwünschte Landrat Thiel Daniels im Beisein des Ortsgemeinderats Uersfeld und von Verbandsbürgermeister Johannes Saxler.

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Pumptrack noch nicht nutzen! Sonst droht die frisch angelegte Böschung abzurutschen

Mechernich-Kommern, 02.10.2020 – Die Stadt Mechernich bittet die Kinder und Jugendlichen eindringlich darum, die neue Pumptrack-Anlage noch nicht zu nutzen und zu befahren. „Sonst geht uns die Bahn kaputt. Und das wäre eine Katastrophe“, so Dennis Müller, Pumptrack-Projektleiter der Stadtverwaltung Mechernich.

Zuerst müsse die Böschung befestigt werden und das Grün anwachsen. Sonst rutsche der schräg aufgeschüttete Hang ab und damit würde die Asphaltdecke Risse bekommen.

Eigentlich war die Bahn mit einem Bauzaun und weiteren Sicherungen abgesperrt worden für die Nutzer. Diese muss unerlaubt geöffnet worden sein.

Die Absperrungen wird der städtische Bauhof verstärken. Auch weitere Warn- und Verbotsschilder sollen folgen. Die neue Bahn kann und soll frühestens erst ab Ende Oktober befahren werden.

„Auch wenn ich das verstehen kann, dass die Jungen und Mädchen heiß darauf sind zu fahren, aber bitte trotzdem noch ein bisschen die Füße stillhalten und die offizielle Eröffnung abwarten. Danke!“, so Müller. Sonst seien die insgesamt 93.000 Euro umsonst investiert worden und die Anlage nicht nutzbar.

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Impulse

Open-Air-Konzert am 04. Oktober in Schleiden mit Sebastian Kramm

Schleiden, 02.10.2020 – Sebastian Kramm, Sänger und Songwriter alias „Seb“ gastiert am Sonntag, 4. Oktober im Rahmen der Open-Air-Konzerte von 16:00 bis 17:00 Uhr im Musikpavillon im Gemünder Kurpark. Der Sänger und Songwriter präsentiert mit seiner Gitarre sowohl eigene Lieder als auch Lieder aus dem Deutschpop.

Das Konzert findet unter den am Veranstaltungstag gültigen Abstands- und Hygieneregeln im Rahmen der Corona-Schutzverordnung statt.

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Fortschritt

Eifelverein wandert mit dem Bürgermeister und Dr. Hans Friderichs

Wittlich, 02.10.2020 – Am Mittwoch, den 16. September, fand die jährliche Wanderung mit dem Eifelverein Ortsgruppe Wittlich und Bürgermeister Joachim Rodenkirch statt. Das Interesse bei den Wanderungen des Bürgermeisters ist immer sehr groß. So beteiligten sich insgesamt 36 Teilnehmer/innen an der Exkursion in Schal-kenmehren. Joachim Rodenkirch, Bürgermeister der Stadt Wittlich und langjähriges Mitglied im Eifelverein, hatte zu einer kleinen Wanderung um das Schalkenmehrener Maar eingeladen. Unterstützt bei dieser Wanderung wurde er von Dr. Hans Friderichs, Bundeswirt-schaftsminister a.D., der schon seit einigen Jahren in Schalkenmehren wohnt.

Dr. Friderichs hat in Schalkenmehren eine Stiftung gegründet mit dem Zweck, die Natur und Landschaft um das Schalkenmehrener Maar langfristig zu erhalten. Mit von der Partie bei der Wanderung war auch der Ortsbürgermeister der Gemeinde Schalkenmehren, Herr Peter Hartogh und der Beauftragte für den NABU (Naturschutzbund) aus Daun, Herr Georg Möhnen. Auf der kurzweiligen Rundwanderung um das Maar erläuterte Peter Hartogh die Entstehung des Schalkenmehrener Maares, aber auch der Nachbarmaare, Weinfelder und Gemünder Maar, die in unmittelbarer Nachbarschaft liegen. Dr. Friderichs erklärte den Teilnehmern, wo das Geld der Stiftung, sinnvoll in die Rodung von Verbuschungen und das Neuanpflanzen von Obstbäumen, hier insbesondere Wildkirchen und alte Apfelsorten, aber auch Laubbäume investiert wurde.

Auch in die Renaturierung der Maarufer, insbesondere in die Schilfanlagen, wurden durch die Stiftung maßgebliche Erhaltungsmaßnahmen gewährleistet. Georg Möhnen erläuterte, dass in Zusammenarbeit mit der Stiftung viele Naturschutzmaßnahmen umgesetzt werden konnten. Nach der Wanderung ging es nochmal kurz durch den Ort, vorbei an der alten Schule mit Museum und dem neuen Gemeindezentrum. Alle Teilnehmer waren von dieser sehr gelungen Führung durch Dr. Hans Friderichs, Peter Hartogh, Georg Möhnen und Bürgermeister Joachim Rodenkirch begeistert. Im Anschluss hatte Dr. Friderichs alle zum Kaffee und Kuchen in das Café Maarblick eingeladen.

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Mechernicher Schule geht moderne Wege und setzt auf digitale Medien

Mechernich, 02.10.2020 – Das Gymnasium Am Turmhof GAT geht moderne Wege und setzt auch auf digitale Medien. Bereits jetzt sind 34 iPads in den Klassen und Jahrgängen im Testeinsatz. Ab dem kommenden Schuljahr 2021/2022 sollen sukzessive alle Schüler mit diesen handlichen Tablets ausgestattet werden. Damit nimmt die Schule im Stadtgebiet eine Vorreiterrolle ein.

„Es scheint uns zeitgemäß“, so Schulleiter Micha Kreitz. Die bisherige Resonanz von Schülern und Lehrern auf die neuen iPads im Unterricht sei äußerst positiv. Den Digitalisierungs-Prozess habe man schon länger mit großem Engagement vorangetrieben und gemeinsam mit dem Schulträger, der Stadt Mechernich, die Weichen gestellt, um digitale Medien für Schüler und Lehrer anzuschaffen. Kreitz betont: „Corona war höchstens ein Beschleuniger, aber nicht der Auslöser für diesen Schritt.“

Seit vier Wochen nutzen die GAT-Schüler jetzt schon die 34 mobilen Endgeräte, die von den Lehrern über ein Online-Buchungs-System geordert und ausgeliehen werden können – ganz nach Bedarf, wie es am besten zum Unterrichtsinhalt oder Stundenplan passt. Dauerhaft ein Tablet erhalten dann die Schüler, die jeweils die achte Klasse besuchen. Die Leih-Pads bleiben in der Unterstufe und den bis dahin noch nicht dauerhaft bestückten Jahrgangsstufen im Einsatz.

Mehr methodisch-didaktische Möglichkeiten

Leonie Thiele, Lehrerin für Englisch und Praktische Philosophie am GAT, hat die Tablets für den heutigen Tag gebucht und ist begeistert: „Solche Geräte erweitern die methodisch-didaktischen Möglichkeiten enorm und bieten eine gute Ergänzung und auch Mehrwert im Unterricht.“ Ihre Schützlinge erarbeiten gerade interaktiv und in Kleingruppen eine Präsentation zum Thema Formen von Gewalt und Gründe für Gewalt. Sie dürfen eine Welt „Utopia“ skizzieren, wo keine Gewalt herrscht.

Sie arbeiten in so etwas wie in einem Konferenzraum, einem sogenannten „Kollaborations-Space“, wie Michael Wood, designierter Digitalbeauftragter und Lehrer der Schule, erklärt. Theoretisch könnten sogar alle Schüler einer Klasse an einem Dokument arbeiten. In dem Fall hat Thiele aber bewusst unterschiedliche „Spaces“ eingeteilt, so dass jede Schülergruppe ihre eigene Power-Point-Präsentation vorbereiten kann.

In einer Inhaltsbibliothek kann die Lehrkraft außerdem Arbeitsmaterialien und weitere Informationen jedem Schüler zur Verfügung stellen. Außerdem können beispielsweise englische Übersetzungen zu Rate gezogen werden oder einfach tagesaktuell recherchiert werden. Dafür ist ein Internetzugang notwendig, den die Schule bietet. Auch die Software-Voraussetzungen wurden mit eigenen Office-365-Accounts und One-Note-Zugängen geschaffen.

Digitale Medien sinnvoll nutzen

„Jeder Schüler kann sich persönlich mit seinem Account einloggen, so kann die Lehrkraft gut nachvollziehen, wer was in der Klasse oder Gruppe erarbeitet hat“, erklärt Wood einen weiteren Vorzug des angebotenen Systems. Die Schüler lernten außerdem fast nebenbei, Quellen adäquat und sicher einzuschätzen und die digitalen Medien sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen. Zum anderen würden die iPads ein schnelleres, gezielteres Lernen sowie eine besonders individuelle Förderung entsprechend den Bedürfnissen des einzelnen Schülers viel mehr erlauben „als Papier und Zettel“. Auch die Schulranzen werden mit dem neuen Zeitalter am GAT leichter, weil nicht mehr so viele Bücher mitgeschleppt werden müssen, schließlich sind im iPad auch Lehrwerke digital abrufbar.

Der Förderverein der Schule unterstützt die Anschaffung der Tablets finanziell und tatkräftig. Deren Vorsitzende Marion Berend, ebenso ehemalige Schülerin des GAT, sieht das als eine originäre Hauptaufgabe „ihres“ Vereins an, der Schule gerade in dem aufwändigen Prozess der Digitalisierung zur Seite zu stehen. Sie hoffe, noch mehr Eltern mobilisieren zu können.

Da mobile Endgeräte über den Digitalpakt nur begrenzt finanziert werden können, müssen Teile der Gesamtinvestitionssumme anderweitig gestemmt werden. „Wir haben bereits viele Spenden und Sponsoren gewinnen können, dennoch wird es nur mit Elternbeiträgen gehen und einer sozialen Absicherung für weniger finanzstarker Familien durch den Förderverein“, so Kreitz. Wer das iPad-Projekt vorab unterstützen möchte, solle sich bitte bei der Schulleitung oder dem Förderverein melden.

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Scheidende Gemeindereferentin Maria Jentgen überließ Geldgeschenke anlässlich ihrer Verabschiedung der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung

Mechernich/Lückerath, 02.10.2020 – Reicher Geldsegen aus dem „Wilden Westen“ des Stadtgebietes erreichte die gemeinnützige Mechernich-Stiftung, die unbürokratische und rasche Hilfe für unverschuldet in Not geratene Mitbürger organisiert.

Zum einen spendete die ehemalige katholische Gemeindereferentin und stellvertretende Stiftungsvorsitzende Maria Jentgen aus Bleibuir die Geldgeschenke, die sie anlässlich ihrer Verabschiedung aus dem Kirchendienst erhalten hatte. Auf diese Weise kamen 1100 Euro für den guten Zweck zusammen.

In dem Zusammenhang erinnerte der Stiftungsvorsitzende, Mechernichs Verwaltungsdezernent Ralf Claßen, auch an die Vermögensüberlassung des liquidierten Turnvereins „Deutsche Eiche“ aus dem benachbarten Lückerath.

Anlässlich der Selbstauflösung des 1912 gegründeten Turnvereins, auf den auch der Bau der Alten Fachwerkturnhalle von Lückerath zurückgeht, hatten die Liquidatoren der Mechernich-Stiftung 6400 Euro für die Nachbarschafts- und Bürgerunterstützung überlassen.

Ralf Claßen bedankte sich herzlich bei Maria Jentgen und auch noch einmal bei den letzten Verantwortlichen des Lückerather Turnvereins: „Es ist nicht selbstverständlich und ein tolles Zeichen, dass Menschen aus Mechernich an andere Mechernicher denken, denen es nicht so gut geht, und Geschenke, die für sie selbst bestimmt waren oder ganze Auflösungsvermögen an die Mechernich-Stiftung weitergeben, damit wir Gutes damit bewirken können!“

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Öl-Unfall auf Wanderweg „Kohlweg“ im Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 02.10.2020 – Am Dienstagabend hat ein Fahrzeug inmitten des Nationalparks Eifel im Kermeter Öl verloren. Über 200 Meter erstreckt sich auf dem Kohlweg bis zur Kohlweghütte eine Ölspur über den Wanderweg. Offenbar war beim Überfahren einer tiefen Wasserabflussrinne die Ölwanne eines Fahrzeugs aufgerissen.

Eine aufmerksame Joggerin informierte die Rettungsleitstelle, so dass Polizei und Feuerwehr vor Ort waren, um den Schaden aufzunehmen. Stadtbrandinspektor Wolfgang Fuchs und sein Team haben das Öl gebunden. Jedoch ist eine Beseitigung des kontaminierten Wegematerials erforderlich, deren Kosten das Land als Grundstückseigentümer und damit der Steuerzahler zu tragen hat.

Die Nationalparkverwaltung Eifel hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Sie ruft eventuelle Zeugen dazu auf, Hinweise oder Sichtungen auffälliger Fahrzeuge im Bereich zwischen der Bundesstraße 265 (Höhe Parkplatz Thönnishäusschen) und Kohlweghütte am Nachmittag und Abend des 29. September unter der 02444.9510-0 oder info@nationalpark-eifel.de zu melden.