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Kreissparkasse Mayen unterstützt mit 500 Euro aus der Stiftung „Für unsere Jugend“

Mayen, 05.10.2020 – Einen symbolischen Spendenscheck über 500 Euro durfte kürzlich Plaidts Bürgermeister Peter Wilkes und Jugendpflegerin Nadine Bohr entgegennehmen. Manuela Klein als Leiterin des KSK-BeratungsCenters in Plaidt gratulierte persönlich zur Spende und übergab im Beisein einiger ehrenamtlicher jugendlicher Helfer den „großen“ Scheck vor dem Schrotteler Saal der Hummerichhalle.

Mit dieser Spende aus Mitteln der Stiftung „Für unsere Jugend“ hilft die Kreissparkasse Mayen bei der Anschaffung neuer Tablet-Computer für das Jugendzentrum (JUZ). „Neben der Möglichkeit des Spielens sollen die neuen Tablets aber auch dazu dienen, die Jugendlichen an neue technische Möglichkeiten heranzuführen. Ebenso sollen die Kinder aber auch für die möglichen Risiken sensibilisiert werden“, erklärt Jugendpflegerin Nadine Bohr. Bürgermeister Peter Wilkes bedankte sich auch im Namen der Ortsgemeinde Plaidt als Betreiber des JUZ für das Engagement der Kreisparkasse Mayen für die Jugendpflege in Plaidt.

„Derzeit nutzen etwa 20 bis 25 Jugendliche in den Altersgruppen zwischen 10 und 20 Jahren die Einrichtung in Plaidt, die aufgrund der Corona-Bestimmungen die eigentlichen Räume des JUZ in der Noldensmühle nicht nutzen können. Als Ausweichquartier konnte die Ortsgemeinde hier den Schrotteler Saal in der Hummerichhalle zur Verfügung stellen“, freut sich Ortsbürgermeister Peter Wilkes.

„Im JUZ treffen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf freiwilliger Basis, einerseits um neue Kontakte zu knüpfen und die Freizeit zu gestalten. Anderseits um sich gegenseitig zu beraten, z. B. bei der Erledigung von Hausaufgabenrecherchen oder dem Schreiben von Bewerbungen. Das JUZ bietet den Jugendlichen auch den nötigen Raum zur Umsetzung eigener Ideen und Freizeitaktivitäten. Die neuen Tablets stellen hier eine willkommene Erweiterung des ohnehin schon guten Angebotes für die jungen Menschen in Plaidt dar. Daher freuen wir uns sehr über die Unterstützung“, bedankte sich auch Jugendpflegerin Nadine Bohr abschließend.

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Interview mit dem Nürburgring-Geschäftsführer zur Formel 1 in Corona-Zeiten

Nürburg, 05.10.2020 – Es sind spannende Zeiten am Nürburgring. Kurzfristig konnte sich die Eifelrennstrecke zunächst die Austragung der Formel 1 (9. – 11. Oktober) sichern. Es folgte die Genehmigung der Kreisverwaltung für bis zu 20.000 Zuschauer. Eine Zahl, die auf Basis des umfangreichen Gesundheitskonzepts und ausschließlich positiven Erfahrungen bei den vorherigen Motorsport-Veranstaltungen zustande kam. Am kommenden Wochenende steht mit dem „Formula 1 Aramco Großer Preis der Eifel“ nicht nur der Nürburgring, sondern auch eine ganze Region im weltweiten Focus. Die Vorfreude auf die Königsklasse des Motorsports und auf verhältnismäßig viele Zuschauer trifft in diesen Tagen aber auch auf national und weltweit steigende Corona-Zahlen. Im Interview spricht Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort über die aktuelle Situation, darüber wie er die Verantwortung für eine Veranstaltung mit Zuschauern trägt sowie mögliche Konsequenzen und warum Service, Dialog und Vertrauen in diesen Zeiten so wichtig sind.


Herr Markfort, 20.000 Zuschauer zur Formel 1 sind in Corona-Zeiten eine echte Hausnummer. Was bedeutet das für Sie?
Zunächst einmal bedeutet es für uns, dass unser Hygiene- und Gesundheitskonzept in der Praxis funktioniert – und zwar unabhängig von der Zuschauerzahl. Seit August setzen wir Veranstaltungen mit Publikum erfolgreich um und haben damals mit 5.000 Zuschauern begonnen. Durch unser weitläufiges Gelände und die vielen verschiedenen Tribünen funktioniert es nun auch mit 20.000 Zuschauern. Jeder Schritt – von der Anreise über das Erlebnis auf der Tribüne bis hin zur Abreise – ist organisiert und auf Corona-Sicherheit geprüft. Das wurde auch umfangreich von Ordnungs- und Gesundheitsamt kontrolliert. Deshalb freuen wir uns nun darüber, dass wir die Zahl der genehmigten Besucher für die Formel 1 noch einmal erhöhen konnten und werden dieses Vertrauen auch rechtfertigen.

Worauf liegt der Fokus Ihres Zuschauerkonzepts?
Ganz klar auf der Gesundheit aller Beteiligten. Wir möchten, dass alle, die gesund zum Nürburgring reisen, auch genauso gesund wieder nach Hause fahren. Jeder soll bei uns mit einem guten Gefühl packenden Motorsport erleben können. Das erreichen wir, indem wir die Tickets kontaktlos online anbieten und vor Ort auf strikte Corona-Regeln setzen. Deshalb gibt es pro Tribüne bereits einen eigenen Parkplatz und Fußweg. Überall herrscht das Abstandsgebot und ab der Ticketkontrolle zusätzlich Maskenpflicht bis zum Sitzplatz. Hier sitzt man maximal mit drei weiteren Personen zusammen. Alle weiteren Besucher sind auf der Tribüne mindestens zwei Meter entfernt. Der Sitzplatz ist über den Onlinekauf personalisiert. Das ermöglicht im Infektionsfall eine unmittelbare Kontaktnachverfolgung und Information.

Nun steigen die Infektionszahlen und es gibt mittlerweile wieder einige Risikogebiete im In- und Ausland. Hat das Einfluss auf die Veranstaltung?
Wenn wir sagen, dass die Gesundheit aller Beteiligten im Mittelpunkt steht, dann muss man auch auf diese Entwicklung ganz genau schauen. Zur Sicherheit aller Besucher dürfen Menschen aus Risikogebieten die Veranstaltung leider nicht besuchen. Die betroffenen Gebiete beziehen wir aus den gesicherten Informationen des Robert-Koch-Instituts. Durch den Onlinekauf wissen wir, welcher Ticketinhaber woher stammt. Wir haben bereits alle Ticketinhaber, die aus einem Risikogebiet im In- oder Ausland kommen, darüber frühzeitig informiert, dass sie möglicherweise am Veranstaltungswochenende nicht anreisen dürfen. Der endgültige Stichtag für die Entscheidung und finale Mitteilung an die Ticketinhaber ist der Donnerstag, 8. Oktober, da am nächsten Tag, Freitag, 8 Uhr, das F1-Wochenende beginnt.

Das heißt, man ist automatisch von der Veranstaltung ausgeschlossen, wenn man in einem Risikogebiet wohnt?
Nicht in letzter Konsequenz. Wer einen gültigen, negativen Corona-Test vorweisen kann, darf die Veranstaltung auch dann besuchen, wenn er aus einem Risikogebiet kommt. Hier beziehen wir uns auf die Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amts und national auf die Bestimmungen für gültige Corona-Tests des Robert-Koch-Instituts. Um diese individuellen Fragen per Mail und spätestens vor Ort klären zu können, haben wir eine Servicestelle speziell für solche Anfragen eingerichtet. Auch darüber wurden die Ticketinhaber bereits informiert. Es ist unser erklärtes Ziel, trotz aller Vorgaben, die wir einhalten müssen, einen erstklassigen Dialog, Service und Hilfestellungen zu bieten.

Könnte die Veranstaltung ausfallen, wenn die Zahlen im Kreis Ahrweiler einen 7-Tage-Inzidenz von 30 erreichen oder übersteigen?
Das ist im Moment zum Glück äußerst unwahrscheinlich. Wir haben einen stabilen Inzidenz-Wert. Sollten die Werte dennoch unerwartet derart stark ansteigen, würde das Rennen selbst auf jeden Fall stattfinden. Was mit den Zuschauern wäre müsste man dann neu klären.

Und was passiert, wenn ein Ticketinhaber Corona-bedingt nicht zur Formel 1 anreisen darf?
Im Ernstfall bekommt jeder einzelne Ticketinhaber sein Geld zurück! Ohne Diskussion. Wir leben in Zeiten, in denen man Vertrauen und Sicherheit schaffen muss. Hier können sich die Fans auf uns verlassen.

Bei diesen ganzen Unsicherheiten und Verpflichtungen. Wie sehr kann man sich auf so ein großes Event überhaupt noch freuen?
Sehr. Aber hier geht es nicht um das einzelne Event, sondern eher um den gesamten Prozess und die Lösungen, die wir im Rahmen den Pandemie immer wieder gefunden haben. Wir haben seit April verschiedene kontaktlose Angebote wie die Touristenfahrten, unsere Formel-Kurse, Sportfahrertrainings und Angebote nach und nach an den Start gebracht. Wir konnten als erste Location in Deutschland wieder Zuschauer auf der Tribüne begrüßen und haben nun die Formel 1 am Nürburgring, die im Veranstaltungsnamen auch noch die Verbundenheit zur Region zeigt. Wir sind absolut stolz darauf, was wir in diesen schwierigen Zeiten bereits ermöglicht haben. Das ist ein Erfolg des gesamten Nürburgring-Teams. Für den Nürburgring und für die Region, die nach wie vor eng mit uns verknüpft ist. Auch uns hat die Krise stark beeinträchtigt. Zu Beginn waren alle Mitarbeiter in Kurzarbeit. Das hat sich niemand ausgesucht, ist aber leider Corona-bedingt nicht zu ändern. Wir konnten die Situation mit jedem Angebot, mit jeder Veranstaltung Stück für Stück verbessern und ich bin wirklich dankbar dafür, wie das Team die Herausforderungen angenommen und das alles möglich gemacht hat. Die Veranstaltungsbranche hat vielleicht die am stärksten bedrohten Arbeitsplätze in dieser Zeit und wir arbeiten weiterhin gemeinsam hart daran, jeden einzelnen am Nürburgring zu erhalten. Das ist unser Ziel. Jedes erfolgreiche Event, jede durchgeführte Veranstaltung hilft dabei. Und deshalb freue ich mich selbstverständlich auch auf die Formel 1.

Was wünschen Sie sich für das Wochenende?
Eine tolle Atmosphäre, glückliche Fans die bei der Formel-1-Premiere von Mick Schumacher dabei sein können und natürlich ein packendes Rennen erleben. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass sich all unsere Vorbereitungen auszahlen, die wir in gerademal zehn Wochen durchführen mussten und dass wir Deutschland, die Eifel und unsere Rennstrecke bestmöglich präsentieren. Sportlich weiß ich, dass es im Moment nicht besonders realistisch ist, dass Sebastian Vettel vorne mitmischen könnte – aber da der Nürburgring immer für eine Überraschung gut ist, hoffe ich auch für ihn das Beste und wünsche ihm viel Erfolg für seinen Heim-Grand-Prix.

Weitere Informationen zum Formel-1-Rennen am Nürburgring: www.nuerburgring.de/formel1

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Spaß für alle Starter beim Westenergie SOLO Run in Bitburg

Bitburg, 05.10.2020 –  „Endlich wieder Wettkampf-Feeling! Endlich wieder an einem echten Lauf teilnehmen!“, hieß es am vergangenen Samstag beim Westenergie SOLO Run auf dem Flughafen in Bitburg. Gemeinsam mit dem Hauptsponsor Westenergie präsentierten die Veranstalter von bunert Events dabei eines der wenigen Laufveranstaltungen in Deutschland, die angesichts der Corona-Pandemie real stattgefunden haben.

Mit dieser ausgefallenen Idee konnte das Organisationsteam allen laufbegeisterten Teilnehmern eine Alternative zu ausfallenden Events in diesem Jahr bieten. Austragungsort war das Gelände des Flugplatzes Bitburg. Über die Halbmarathon-Distanz, aber auch über 14 km oder 7 km konnten die insgesamt 252 Teilnehmer endlich wieder an einem echten Laufevent teilnehmen – wenn auch mit ein paar Corona-bedingten Veränderungen. Deutschlandweit war der Lauf der erste Halbmarathon seit Ausbruch der Corona-Pandemie.

Joachim Kandels, Bürgermeister der Stadt Bitburg, ließ es sich nicht nehmen, selbst den Startschuss für das Laufevent in ungewöhnlichen Zeiten zu geben und kommentierte: „Es freut mich, dass wir den Lauffans in der Region mit dem Westenergie SoloRun endlich wieder ein Eventangebot in Bitburg machen konnten. Auch virtuelle Läufe können nicht das Gefühl ersetzen, welches jeder Läufer kennt, wenn man bei einem echten Laufevent auf die Zielgerade einbiegt. Toll, dass dieser Lauf angesichts der Corona-Pandemie möglich war.“

Über die Strecke konnten die Teilnehmer entweder alleine, als Gruppe mit maximal sechs Personen oder Familie an den Start gehen. Mit einem Zeitabstand von 30 bis 60 Sekunden wurden alle dabei nacheinander ins Rennen geschickt. So war jederzeit gewährleistet, dass ausreichend Abstand eingehalten wird. Zudem hat jeder Teilnehmer ein Tuch als Mund- und Nasenschutz erhalten, welches im Start- und Zielbereich getragen werden musste.

Und so konnten sich alle Starterinnen und Starter über echtes Wettkampffeeling bei besten Wetterbedingungen freuen. Auch die erlaufenen Zeiten konnten sich sehen lassen. Über die Halbmarathon-Distanz siegte Andreas Sprott  von den Running Team Grafenberg in 1:13:22 min. Bei den Frauen war Anika Vössing von Ayyo Team Essen in 1:18:47 min die Schnellste.

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Jörg Schmidt zum Bürgermeister der Gemeinde Wachtberg gewählt

Wachtberg, 05.10.2020 – Die Stichwahl um das Amt der nächsten Bürgermeisterin/des nächsten Bürgermeisters der Gemeinde Wachtberg hat Jörg Schmidt (CDU) mit 62,01 Prozent der abgegebenen Stimmen gewonnen – gegenüber Renate Offergeld (SPD), die 37,99 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte.

Mit einer knapp 50-prozentigen Wahlbeteiligung lag diese niedriger als bei der Wahl vor zwei Wochen, die auf rund 62 Prozent gekommen war. Als eine der ersten Gratulanten beglückwünschte Offergeld am Wahlabend ihren Kontrahenten zum schon früh sich abzeichnenden Sieg. Den Matchball habe er geschafft, kommentierte sie den von beiden als fair bezeichneten Wahlkampf, aber im Rathaus ginge es nicht um Matchbälle, sondern auch um Menschen. Woraufhin Schmidt versprach, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter künftig gut zu behandeln.

Die aktuelle Wahlperiode und damit die Zeit als Bürgermeisterin enden für Offergeld am 31. Oktober 2020. Schon am Wahlabend sicherte sie ihrem Nachfolger zu, diesen im Vorfeld umfassend über die im Rathaus aktuell anstehenden Arbeiten zu unterrichten, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

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Stadt Mechernich setzt mit „Schäfer-Reisen“ flexibel zusätzliche Transport-kapazitäten auf hochfrequentierten Nahverkehrslinien ein

Mechernich, 05.10.2020 – Wegen Covid 19 setzt das Mechernicher Busunternehmen „Schäfer-Reisen“, das in der Stadt den öffentlichen Linienverkehr auch für den Schülertransport organisiert und gemeinsam mit Schwesterfirmen betreibt, zusätzliche Busse ein.

Und zwar flexibel je nach Schülerzahl auf den einzelnen Strecken. „Unser Disponent vor Ort entscheidet mittags jeweils auf dem Busbahnhof im Mechernicher Schulzentrum, auf welchen Linien die meisten Fahrschüler zu erwarten sind“, so die Schäfer-Geschäftsführer Rolf Schäfer und Guido Bauer. Dort fahren dann Parallelbusse.

Gegen 12 Uhr (Grundschüler), 12.53 und 15.03 Uhr sind die Stoß-Abfahrtszeiten am Busbahnhof Schulzentrum Mechernich. Bei zwei Woche dauernden Zählungen habe man herausgefunden, wo und wann Verstärkerbusse sinnvoll eingesetzt werden können, so Schäfer-Disponent Carsten Clemens. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Morgens würden die drei Zusatzbusse auf den Strecken eingesetzt, die erfahrungsgemäß über die meisten Fahrschüler verfügen. Der im Rathaus für die Schulen zuständige Teamleiter Willi Göbbel sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“, die Frequentierung sei zwischen den Kernorten Mechernich und Kommern am stärksten – und dort wiederum bei den Sekundarschülern der Gesamtschule und des Gymnasiums.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick nannte den Einsatz dreier zusätzlicher Busse eine „sinnvolle Maßnahme, die dazu beiträgt, das Infektionsrisiko an Schulen weiter zu reduzieren“. Die Schüler seien angehalten im Bus Schutzmasken zu tragen, so Willi Göbbel. Die Kosten für die zusätzlichen Fahrzeuge bekomme die Stadt vom Land NRW ersetzt.

Bis Weihnachten

Die Maßnahme sei bis zu den Herbstferien genehmigt worden, er habe aber bereits einen Verlängerungsantrag bis zu den Weihnachtsferien gestellt, so Willi Göbbel. Der Einsatz sei von der Stadtverwaltung ausgeschrieben worden, die Firma Schäfer, die auch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Stadtgebiet betreibt, sei günstigster Anbieter gewesen, so Willi Göbbel.

Insgesamt transportiert Schäfer-Reisen auf den innerstädtischen Linien rund 2500 Fahrgäste am Tag, größtenteils Schüler. Die Busse seien morgens durchgängig gut besetzt, mittags entzerre sich der Schülertransport, weil manche Klassen nach der sechsten, andere erst nach der 8. Stunde schlussmachten, so Guido Bauer.

Zu Beginn der Corona-Krise seien die Fahrschülerzahlen zunächst signifikant gesunken, weil eine Reihe Eltern ihre Kinder selbst zur Schule chauffiert hätten oder die Kinder oder Jugendliche mit dem Fahrrad gefahren seien.

Mittlerweile herrsche aber wieder nahezu Normalzustand, so Rolf Schäfer. „Beschwerden über zu volle Busse“, so Willi Göbbel von der Stadt, gebe es auch ohne Corona immer nach den Sommerferien. Doch auch auf dem Gebiet sei es mittlerweile wieder ruhig geworden.

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Wachstum Wirtschaft

Regionalmarke EIFEL erweitert Produktpalette – Landstrom Eifel und Landgas Eifel verstärken EIFEL Energie

Prüm, 05.10.2020 – Regionalität steht hoch im Kurs. Auch die Nachfrage nach regional erzeugter Energie steigt. Die Eifel ist bereits seit vielen Jahren Vorreiter, wenn es um das Thema „erneuerbare Energien“ geht. Vor dem Hintergrund der Verknappung der fossilen Brennstoffe und der Klimaveränderung stellen erneuerbare Energien eine saubere Alternative dar. Wenn sie dann nicht „irgendwo“ herkommen, sondern direkt in der Eifel aus Wasserkraft, Sonne, Wind oder Biomasse erzeugt werden, dann sind das die entscheidenden Argumente, zu garantiert regionaler EIFEL Energie zu wechseln.

Neuer EIFEL Energiepartner für die Regionalmarke EIFEL ist die Landwerke Eifel Vertriebs-GmbH aus Prüm. Gemeinsam werden zwei Produkte für Privathaushalte und Firmenkunden angeboten: Landstrom Eifel, grüner Strom aus regionalen Wind- und Photovoltaikanlagen, und auch Landgas Eifel, ein Gemisch aus Erdgas und regional erzeugtem EIFEL Biogas.

Gerade das Landgas Eifel ist ein komplett neues Produkt der Regionalmarke EIFEL. Das funktioniert so: aktuell liefern 7 angeschlossene landwirtschaftliche Erzeuger aus der Region Bitburg aus ihren Biogas-Anlagen sogenanntes Rohgas in einen zentralen Speicher der Biogaspartner Bitburg auf dem Bitburger Flugplatz. Dort wird nach einem Aufbereitungsprozess das EIFEL Biogas in das bestehende Gasnetz eingespeist. Der Clou dabei ist: der Kunde kann frei wählen, wie hoch sein Anteil an EIFEL Biogas an seinem gesamten Gasbezug sein soll. 10% EIFEL Biogas sind dabei garantiert. Jeder Verbraucher kann so über sein eigenes regionales und ökologisches Engagement selbst entscheiden.

Landgas Eifel mit EIFEL Biogas wertet die Philosophie und das Nachhaltigkeitsimage der Regionalmarke EIFEL attraktiv auf. Foto: RME

Landgas Eifel mit EIFEL Biogas wertet die Philosophie und das Nachhaltigkeitsimage der Regionalmarke EIFEL attraktiv auf: heimische Landwirte werden unterstützt, Wertschöpfung bleibt in der Region, es ist ein klimafreundliches Produkt mit max. 60% Maisanteil bei pflanzlichen Rohstoffen, es bietet Flexibilität für den Verbraucher und stellt ein innovatives und ressourcenschonendes Produkt für eine lebenswerte EIFEL dar. Getreu dem Motto der Regionalmarke: „EIFEL – Qualität ist unsere Natur!“

Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Ernährung, Energie und Forsten für Rheinland-Pfalz, freut sich gemeinsam mit Landwerke Eifel Vertriebs-GmbH Geschäftsführer Johann Meyer und Markus Pfeifer, Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL GmbH, über die zukunftsweisenden Entwicklungen, die einen wichtigen Beitrag für die Energiewende darstellen.

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Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützt gemeinnützige Vereine mit insgesamt 100.000 Euro

Region Rhein-Ahr-Eifel, 05.10.2020 – Die Volksbank RheinAhrEifel eG legt unter dem Namen „100.000 für Vereine“ ein mit 100.000 Euro dotiertes Corona-Sonderprogramm zur Unterstützung von Vereinen auf. Diese Hilfe richtet sich an gemeinnützige Vereine und Institutionen, die im Geschäftsgebiet der Volksbank RheinAhrEifel aktiv sind. Diese können ab sofort unbürokratisch unter www.voba-rheinahreifel.de/100000 Spenden von bis zu 5.000 Euro beantragen. Die Volksbank RheinAhrEifel nimmt die Anträge bis zum 15. November 2020 digital entgegen.

„Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie stehen viele Vereine mittlerweile nicht mehr nur vor Schwierigkeiten, sondern leider in vielen Fällen kurz vor dem Aus. Uns ist die Bedeutung der Vereine für die Lebensqualität der Menschen sehr bewusst und wir starten daher dieses groß angelegte und flächendeckende Hilfsprogramm“, erklärt Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel.

Spendenantrag online einreichen

Gefördert werden Projekte, deren Umsetzung aufgrund der Corona-Krise aufwändiger geworden ist sowie Investionen zum Beispiel in neue Vereinskleidung, Kostüme oder Instrumente. Mit dem Programm hilft die Volksbank Vereinen bei der Sicherung ihrer Existenz und bei der Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, die durch die Corona-Pandemie bedingt sind.

Anträge können ausschließlich online bis zum 15. November 2020 eingereicht werden unter www.voba-rheinahreifel.de/100000. Weitere Voraussetzungen: Die Vereine oder Institutionen müssen im Geschäftsgebiet der Volksbank RheinAhrEifel aktiv sein, gemeinnützig und somit berechtigt sein, selbst Spendenbescheinigungen auszustellen.

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Fortschritt

Mayener Stadtrat einstimmig für offiziellen UNESCO – Welterbeantrag „Eifeler Mühlsteinrevier“

Mayen, 05.10.2020 – Der Mayener Stadtrat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, für das von Mayen über die Vordereifel bis hin nach Mendig verlaufende „Eifeler Mühlsteinrevier“ offiziell den UNESCO-Welterbeantrag einzureichen.

Durch diese positive Beschlussfassung, die gleichfalls in den Räten der Verbandsgemeinde Mendig sowie dem Mendiger Stadtrat, der Verbandsgemeinde Vordereifel und den Ortsgemeinden Ettringen erfolgt ist, wurde für die Welterbe-Initiative der erste Schritt, abgestellt auf das Gutachten von Herrn Prof. Dr. Albrecht, geebnet. Die Ortsgemeinde Kottenheim wird die Vorlage am 8. Oktober als letzter Meilenstein auf der Tagesordnung der Gemeinderatsitzung behandeln.

„Ich bin den Gremien, meinen Kollegen Bürgermeister, dem Land, allen Beteiligten und insbesondere dem Arbeitskreis unter Vorsitz von Herrn Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann, für die bisherigen Arbeiten, Marketingmaßnahmen sowie dem strategischen und zielorientierten Vorgehen für die Region, sehr dankbar“, so Oberbürgermeister Treis. „Es liegt mir am Herzen – für die Stadt Mayen – gemeinsam mit den am Verfahren beteiligten Gebietskörperschaften den Weg zum höchsten Gütesiegel der Welt, dem UNESCO-Welterbetitel, zu beschreiten.“

Durch den Arbeitskreis und Fachbeirat  „Eifler Mühlsteinrevier“, der sich aus Vertretern der Wissenschaft, Fachbehörden und Vereinigungen zusammensetzt, wurden die umfangreichen Voranalysen u.a. durch den renommierten Prof. Dr. Albrecht (Direktor des Instituts für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg), mit der enthaltenen möglichen Nominierungsstrategie zur Aufnahme in die UNESCO-Liste (Tentativliste) des Kultur und Naturerbes der Welt, den Gremien vorgestellt. Erfolgreiche Bewerbungen werden im Rahmen des deutschen Kontingents zur Nominierung für die Welterbeliste von den zuständigen Länderbehörden über das Sekretariat der Kultusministerkonferenz, das Auswärtige Amt und das UNESCO-Welterbezentrum in Paris dem UNESCO-Welterbekomitee zur Entscheidung vorgelegt.

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Kreissparkasse Ahrweiler und Volksbank RheinAhrEifel machen Deutsche Weinkönigin mobil

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 05.10.2020 – Eva Lanzeraths Augen strahlen, als sie in Bad Neuenahr ihren neuen Dienstwagen von Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, und Thomas Theisen, Direktor des Regionalmarktes AhrBrohltal bei der Volksbank RheinAhrEifel eG, entgegennimmt. Mit dem 1er BMW vom Autohaus Baum geht für die 72. Deutsche Weinkönigin ein Wunsch in Erfüllung.

Mit dem weißen Flitzer werden Eva Lanzerath ihre vielen Dienstfahrten in den nächsten Wochen und Monaten nochmal so viel Spaß machen. Ihre Aufgaben führen sie im Laufe ihrer Amtszeit quer durch Deutschland. Da kommen schon einige tausend Kilometer zwischen Flensburg und Garmisch-Patenkirchen und von Aachen bis Dresden zusammen.

Die Verantwortlichen der beiden Kreditinstitute sehen im Sponsoring des königlichen Dienstfahrzeuges die Fortsetzung ihres langjährigen Engagements. „Schon seit vielen, vielen Jahren unterstützen wir die Winzer im Kreis Ahrweiler und alles, was mit dem Wein zu tun hat. Da ist es für uns klar, dass wir auch unserer neuen Deutschen Weinkönigin gerne gemeinsam helfen, und sie unterstützen“, so Guido Mombauer und Thomas Theisen bei der Übergabe.

Eva Lanzerath: „Nur Fliegen ist schöner.“

Eva Lanzerath freute sich riesig über das großzügige Sponsoring von Sparkasse und Volksbank. „Der BMW ist richtig schick und wird mich in den kommenden Monaten sicher zuverlässig bei meinen vielen Terminen begleiten.“

Die Deutsche Weinkönigin Eva Lanzerath absolviert, gemeinsam mit ihren beiden Deutschen Weinprinzessinnen Eva Müller und Anna-Maria Löffler, hunderte von Terminen im In- und Ausland. Dabei ermöglichen sie immer neuen Menschen mehr über Deutschlands Kulturlandschaften im allgemeinen und den einzigartigen Weinen im besonderen zu erfahren.

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Krekeler Katholiken halten die Wallfahrtstradition nach Barweiler seit 1726 nahezu ununterbrochen fort

Steinfeld/Krekel, 05.10.2020 – 1726 herrschte die Pest, 2020 Corona: In beiden Jahren pilgerten Krekeler Wallfahrer zu Fuß nach Barweiler in der Nähe des Nürburgrings zur „Muttergottes mit der Lilie“.

Pia Olion wallfahrtete schon als Zwölfjährige, diesmal war sie mit 58 Jahren dabei, „frischer als je zuvor“, wie sie im Gespräch mit der Steinfelder Pfarrredaktion betonte. Die Pfarrsekretärin von Pfarrer Pater Wieslaw Kaczor: „Damals, vor fast 300 Jahren, legten die Krekeler ein Gelübde ab, dass sie jedes Jahr wieder die Strecke laufen würden.“

Anscheinend haben sie das Versprechen bis heute eingehalten – auch wenn es in Kriegszeiten manchmal nur ein einziger Mann gewesen sei, der sich alleine auf den Weg nach Barweiler zur Wallfahrtskirche St. Gertrud begab.

Während der Fußwallfahrt beten die Pilger den Rosenkranz. Waren es im vergangenen Jahr nur eine Handvoll Krekeler, die die 26,6 Kilometer auf sich nahmen, so gingen im Corona-Jahr 2020 immerhin 16 Gläubige auf Prozession durch die Eifel. Einige Kaller schlossen den Krekelern an.

Die jüngste Pilgerin mit 22 Jahren war Fabienne Olion, gefolgt von Michael Klein (31), Dieter Schäfer (65) und Ludwig Müller (75) waren die Ältesten. Morgens um acht Uhr ging es los. Der Weg führte über Blankenheimerdorf, Blankenheim, Ahrhütte, Ahrdorf und Hoffeld, unterwegs wurden zwei Pausen eingelegt. Im Auto mit Tochter Karin Kreimann reiste Hildegard Fink (76), die früheren Fahnenträgerin, von Krekel an.

In der Kirche St. Gertrud begrüßte Ortspfarrer Rainer Justen die Pilger aus der Gemeinde Kall mit den Worten: „Wir sind als Pilger im Leben unterwegs, erleben die Liebe Gottes.“ Pater Wieslaw Kaczor SDS, der Leiter der GdG Heiliger Hermann Josef Kall-Steinfeld, und Frater Philipp Sauter begrüßten die Pilger ebenfalls und feierten am späten Nachmittag mit ihnen Heilige Messe.