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Müllenbach in der Verbandsgemeinde Kaisersesch erschließt Neubaugebiet

Müllenbach, 05.10.2020 – In der Ortsgemeinde Müllenbach wird derzeit der zweite Bauabschnitt des Neubaugebietes „Am Heiligenhäuschen/Im Seufen“ erschlossen. Die Firma C. Schnorpfeil aus Trier ist beauftragt, die Kanalisation, die Wasserversorgung und auch die Straßenbauarbeiten durchzuführen. Damit kann die Gemeinde schon bald weitere bebaubare Grundstücke im Süden der Ortslage, angrenzend an die bereits erschlossenen Teilbereiche, zur Verfügung stellen.

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Bauarbeiten für Glasfaserausbau ab der 41. Kalenderwoche in Antweiler, Firmenich, Katzvey, Lessenich, Obergartzem, Satzvey und Wachendorf

Mechernich, 05.10.2020 – Der Breitbandausbau in Mechernich geht weiter: In der 41. Kalenderwoche, die heute am 5. Oktober, beginnt, starten die Bauarbeiten für den Glasfaserausbau im sogenannten Ausbaucluster 14. Dazu gehören die Mechernicher Ortsteile Antweiler, Firmenich, Katzvey, Lessenich, Obergartzem, Satzvey und Wachendorf.

Der Glasfaserausbau erfolgt hier im Rahmen der Förderprogramme von Bund und Ländern, die den Ausbau der Breitbandnetze, der normalerweise von privatwirtschaftlichen Unternehmen (Netzbetreibern) vorgenommen wird, an solchen Stellen unterstützen, wo er aufgrund von erschwerten Bedingungen besonders unwirtschaftlich ist. Zum Beispiel in großflächigen Gebieten mit geringer Einwohnerzahl.

Aufgrund der Fördervorschriften können in den Mechernicher Ortsteilen nur einzelne, noch unterversorgte Adressen, überwiegend in den Außenlagen, erschlossen werden. Dies betrifft etwa 470 Hausanschlüsse, die bisher eine geringere Bandbreite als 30 Megabit pro Sekunde haben. Sie sollen jetzt einen Glasfaseranschluss (Fibre to the Home/FTTH) bekommen. „Bisher haben ca. 70 Prozent der berechtigten Grundstückseigentümer ihr Interesse an einem Glasfaseranschluss bekundet“, so George-Stephen McKinney, Pressesprecher der Deutsche Telekom AG.

Die nötigen Trassenführungen würden derzeit noch mit den jeweiligen Trägern der Straßenbaulast abgestimmt, erklärt McKinney und betont: „Überall dort, wo es möglich ist, werden vorhandene Leerrohre oder oberirdische Linien genutzt. Wir werden rund 18 Kilometer neue Leitungstrasse bauen, circa 68 Kilometer Glasfaserkabel in Rohrsysteme »einblasen« und 23 neue Netzverteiler (graue Gehäuse im Gehwegbereich) aufstellen.“

Der Ausbau startet zunächst in Antweiler. Dort werden Tiefbauarbeiten erforderlich in der Stiftsstraße, Baptiststraße, Graf-Schall-Straße, Koloniestraße, Billiger Straße sowie Am Schwichling. Die Tiefbauarbeiten in dem gesamten Ausbaucluster werden sich voraussichtlich bis ins nächste Jahr hinein ziehen. McKinney: „Die Inbetriebnahme erfolgt aus heutiger Sicht voraussichtlich im zweiten Quartal 2021.“ Weitere Informationen zum Bauverfahren für Hausanschlüsse und zum Ausbauprojekt gibt es auf der Homepage des Kreises Euskirchen https://www.kreis-euskirchen.de/kreishaus/breitband/index_31174.php.

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Treffen der Vertreter der Kulturämter aus der Region

Region, 05.10.2020 – Am 24.09.2020 trafen sich die Vertreter der Kulturämter aus der Region erstmals nach Ausbruch der Coronapandemie im Rathaus der Stadt Koblenz wieder. Bei dem Treffen standen der Austausch über den Umgang sowie die Maßnahmen und Lösungen auf die Auswirkungen der Coronapandemie im Vordergrund.

Besonderen Anlass bot auch die geplante 2. Publikums- und Nutzerstudie für Koblenz und die Region, die Dr. Eckhard Braun und Prof. Dr. Michael Klemm von der Universität Koblenz-Landau vorstellten. Zusammen mit der Stadt Koblenz, dem Institut für Kulturwissenschaft sowie den umliegenden Kommunen und Verbandsgemeinden sollen aufbauend auf die 1. Kulturnutzerstudie aus dem Jahr 2016/2017 Kulturinteressierte und KulturnutzerInnen befragt werden, um so einen breiten Überblick über die kulturelle Teilhabe sowie persönliche Präferenzen zu erhalten. Braun leitet daraus die möglichen Handlungspositionen ab. „Wir erhoffen uns nach Auswertung der Bedürfnisse und Wünsche des Publikums für die teilnehmenden Kultureinrichtungen Rückschlüsse für die Ansprache neuer Publikumspotenziale, aber zum Beispiel auch neuer ehrenamtlicher Mitgestalter für die Kulturszene.“

Ein Ziel der Kulturnutzerstudie ist die Veränderung des Angebots hinsichtlich der Bedürfnisse nach Kommunikation und Interaktion mithilfe von digitalen Medien. Das Stichwort für das Dezernat für Bildung und Kultur, das Koblenzer Stadtmarketing und die Koblenz Touristik. Denn zusammen arbeitet man zurzeit an der Entwicklung eines „Digitalen Kulturraums“ für die Region Koblenz. „In Zeiten wie diesen heißt es Zusammenhalten und Ressourcen sowie Kompetenzen bündeln, um einen Synergieeffekt zu erzeugen“ so Theis-Scholz. Die Grundidee hinter der Einrichtung einer digitalen Plattform besteht darin, sowohl die Vernetzung der Kulturschaffenden und Kulturbetriebe im Kulturraum Koblenz zu verdichten, als auch die Interaktion mit der Nutzerseite zu ermöglichen und für diese eine breite regionale Übersicht über das Kulturprogramm abzubilden. Nach dem Motto „Alle unter einem Dach“ möchte Theis-Scholz auf der geplanten Plattform den Kulturraum Koblenz möglichst umfassend abbilden. Die Vertreter der Kommunen und der Universität Koblenz waren sich darin einig: Der Kommunikations- sowie Interaktionsbedarf zwischen Kulturnutzern und Kulturakteuren in den digitalen Medien ist groß und sollte vor allem unter regionalen Gesichtspunkten als große Chance im Zuge der schnell voranschreitenden Digitalisierung gesehen werden.

Historie: Auf Initiative der Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz PD Dr. Margit Theis-Scholz fanden 2016 die ersten Gespräche mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der Nachbarstädte Andernach, Bendorf, Boppard, Lahnstein, Mayen, Montabaur und Neuwied statt, bei denen die regionale Zusammenarbeit im Kulturbereich angeregt wurde. Ziel der Treffen, die in einem regelmäßigen Turnus stattfinden, sind eine engere regionale Kooperation, zeitliche Abstimmung von Kulturangeboten und damit auch überregionale Stärkung der Wahr­nehmung als Kulturregion. So fand in den Jahren 2018 und 2019 das gemeinsam entwickelte Ver­anstaltungsformat „Musik und Wein an besonderen Orten“ statt.

Ansprechpartner:

Stadtverwaltung Koblenz
Kultur- und Schulverwaltungsamt
Isabella Fettich, E-Mail: isabella.fettich@stadt.koblenz.de; Tel. 0261-129 1919
Willi-Hörter-Platz 1, 56068 Koblenz

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Fortschritt

Erneut 4 Sterne für das Landhaus 3 Birken in Landkern

Landkern, 05.10.2020 – Das Landhaus 3 Birken von Familie Münch in Landkern eröffnete im Sommer 2017. Hier genießen Gäste ihren Aufenthalt auf einem behutsam restaurierten Bauernhof mit atemberaubendem Weitblick. Die Ferienwohnung ist sehr liebevoll bis ins kleinste Detail eingerichtet und ausgestattet. Seit dem Jahr 2017 ist die Ferienwohnung bereits mit 4 Sternen klassifiziert. Die Nachzertifizierung, die alle drei Jahre ansteht, wurde vom Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch durchgeführt. Wir gratulieren Familie Münch zu dieser Auszeichnung.

Seit März 2019 werden die DTV (Deutscher Tourismusverband) Klassifizierungen vom Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch durchgeführt. Gerne beraten wir Sie zum Thema Klassifizierungen persönlich.

Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch
Am Römerturm 2 | 56759 Kaisersesch | Tel.: 02653 9996-502 | touristik-buero@vg.kaisersesch.de

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AC² – die Wachstumsinitiative startet in neue Runde!

Bad Münstereifel, 05.10.2020 – Der branchenübergreifende Businessplanwettbewerb AC² – die Wachstumsinitiative startet ab November unter dem Motto „Hoch hinaus mit uns“ in eine neue Runde und bietet allen interessierten Unternehmen aus der Region die Chance, die eigene Wachstumsstrategie mit professioneller Begleitung auszuarbeiten und sich für die kommenden Jahre gut aufzustellen.

Beim Pressegespräch vergangene Woche im Café Erftgold in Bad Münstereifel wurden von Landrat Günter Rosenke sowie Christian Laudenberg dem Geschäftsführer der GründerRegion Aachen die Unterstützungsangebote durch die GründerRegion Aachen vorgestellt und zur Teilnahme aufgerufen. Auch die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen war vertreten, um als Partner vor Ort zu unterstützen.

Rolf und Christiane Reinartz haben im letzten Durchlauf der Wachstumsinitiative gemeinsam mit Ihrer Beraterin Mona Wiezoreck teilgenommen und gehören zu den Nominierten des Wettbewerbs. Sie renovieren aktuell das Café in Bad Münstereifel und planen die große Eröffnung der neuen Räumlichkeiten noch im Oktober. Die Zusammenarbeit mit Ihrer Beraterin hat ordentlich Schwung in die Planungen reingebracht, die ohne die Unterstützung von AC² wohl im Alltagsstress untergegangen wären. Nun warten Sie gespannt auf die Wettbewerbsergebnisse, die am 3. November bei der feierlichen Preisverleihung verkündet werden. Diese Veranstaltung wird digital übertragen.

Für alle interessierten Unternehmen in der Region ist der 10. November 2020 der nächste wichtige Termin. Hier wird der Wettbewerb offiziell eröffnet, vorgestellt und es können erste Kontakte geknüpft werden. Seien Sie ab 19:00 Uhr Gast unserer digitalen Veranstaltung!

Weitere Informationen und Anmeldung:

GründerRegion Aachen
Theaterstraße 6 – 10
52062 Aachen
Telefon: 0241 4460-350
E-Mail: info@ac-quadrat.de
Internet: www.ac-quadrat.de

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Einsatz für Bedürftige und Geflüchtete – Landkreis Vulkaneifel, DRK, „Seebrücke“ und Bundsforst helfen

Daun, 05.10.2020 – Wetterfeste Kleidung für Frauen und Männer wird bald dringend von Bedürftigen in der Region, aber auch von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen benötigt. Die Vulkaneifel ist auf Initiative von Landrat Heinz-Peter Thiel derzeit Standort einer besonderen Verteilaktion neuwertiger ehemaliger Dienstkleidung.

Das Motto gilt: „Vulkaneifeler sein heißt: Mit anpacken, wenn es darauf ankommt!“ Zwei definierte Leitmotive der Standortmarke EIFEL werden derzeit im Landkreis auf besondere Weise und konkret umgesetzt: Hilfsbereitschaft und Tatkraft. „Gerade in der jetzt anstehenden feuchtkalten Jahreszeit dürfen wir Bedürftige in der Region und Menschen in Not, unter anderem in den Flüchtlingslagern in Griechenland und Italien, nicht aus dem Blick verlieren. Die Menschen müssen versorgt werden, sie brauchen vor allem frische, warme und wetterfeste Kleidung“, erläutert Landrat Heinz-Peter Thiel die Rahmenbedingungen. „Hier sind wir daheim im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Daseinsvorsorge aktiv. Aber wir sind zugleich mit vielen lokalen Aktionsgruppen zunehmend besser vernetzt, um auch im Ausland aktiv zu helfen. “Nun nutzte der Landrat seine Kontakte zum Bundesforst, um entbehrliche, aber neuwertige Alt-Dienstkleidung zu übernehmen.

Der Bundesforst erklärte sich in einer gemeinsamen Aktion bereit, mit der Kreisverwaltung Vulkaneifel, dem DRK-Kreisverband Vulkaneifel, der lokalen Vulkaneifel-Gruppe der Organisation „Seebrücke – Sichere Häfen“ und der Pfarrgemeinde St. Anna in Gerolstein, an einem Strang zu ziehen und Kleidung für humanitäre und karitative Zwecke zur Verfügung zu stellen. „Ich bin glücklich, dass es uns damit gelungen ist, über 500 winddichte Jacken, hunderte Pullover, jeweils über 2.000 T-Shirts und Hemden sowie mehr als 800 warme Mützen in die Vulkaneifel zu holen“, freut sich Landrat Thiel über die große Spende. Die Kleidungsstücke werden nun im Pfarrheim St. Anna durch engagierte Helferinnen und Helfer aufbereitet, sortiert und verpackt. Ein Teil der wertigen Alt – Dienstkleidungsteile kommt in die DRK-Second-hand-Läden in Daun und Gerolstein, ein Teil wird dank der „Seebrücke“ weitergeleitet an Geflüchtete an verschiedene Standorte der Flüchtlingshilfen im Landkreis Vulkaneifel und der helfenden Nicht-Regierungs-Organisationen an den EU-Außengrenzen. „Das ist konkrete Hilfe einerseits und andererseits Ressourcenschutz, damit die durch ein neues Design ersetzte Forstkleidung nicht vernichtet, sondern – nah an den Menschen – sinnvoll eingesetzt wird“, betont Thiel die sinnvolle Verwendung. „Ich danke allen, die Menschen in Bedürftigkeit und Not beistehen und mit mir gemeinsam auch an dieser Aktion beteiligt sind.

Gemeinsam werden die Transporter mit der Kleidung beladen. Foto: Peter Doeppes

“Namentlich erwähnt werden mit besonders herzlichem Dank: Alex Böhm und Peter Miska vom DRK-Kreisverband Vulkaneifel und Stephan Schichel vom DRK Ortsverein Daun sowie Michael Thomas von der Kreisverwaltung für die Logistik. Sie übernahmen Verladung, Transport und Verteilung auf die Übernahmestationen in der Vulkaneifel. Ein großes Dankeschön gilt der Bonner Zentrale von BImA/Bundesforstvertretung und deren „Logistikmanager“ für Dienstkleidung, Franz Schubert, für die Überlassung der Alt-Dienstkleidung. „Der Flüchtlings-hilfe rund um Pfarrer Pius Krämer mit engagierten Ehrenamtlichen sowie Ruth und Mariam Bahadori von der lokalen Aktionsgruppe ‚Seebrücke‘ gebührt unserer aller herzlichster Dank und Anerkennung“, betont Landrat Thiel, „sie setzen sich mit ihrem Wirken für Menschen nah und fern ein.“ Das passe genau zum Motto der Eifel: „Wir.Leben.Eifel – Nicht nur reden, gemeinsam MACHEN!“

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Wachstum

Welthospiztag am 10. Oktober: Hospiz „Stella Maris“ in Mechernich gibt Nähe, Zeit und Raum

Mechernich, 05.10.2020 – Sterben? Der stetig weiter rieselnde Sand der eigenen Lebensuhr, die Vergänglichkeit des Ichs, darüber wird nur selten gesprochen. Der Welthospiztag am 10. Oktober rückt die Palliativarbeit und Sterbebegleitung wieder mehr ins Bewusstsein. Dabei geht es keineswegs nur um das Sterben, sondern auch darum, was im Leben wirklich zählt.

„Man muss begreifen, dass das Sterben normal ist und zum Leben dazu gehört“, so Norbert Arnold vom Sozialwerk Communio in Christo, Träger des Hospizes „Stella Maris“ in Mechernich. Dennoch bleibe es heute immer noch in der Gesellschaft ein Tabuthema, über das man nicht spricht oder erst dann, wenn man muss, weil es unaufhaltsam oder plötzlich näher rückt.

„Hospiz kostet nichts“

Wenn der Tod zum Lebensinhalt wird, gibt das Hospiz „Stella Maris“ den Schwerstkranken und sterbenden Menschen einen Raum, fast schon einen Zufluchtsort, wo sie und ihre Angehörigen zur Ruhe kommen können. Finanzielle Sorgen können ausgeklammert werden, wie Arnold betont: „Unser Hospiz Stella Maris kostet die Gäste nichts.“

Wenn der Tod zum Lebensinhalt wird, gibt das Hospiz „Stella Maris“ den Schwerstkranken und sterbenden Menschen einen Raum, fast schon einen Zufluchtsort, wo sie und ihre Angehörigen zur Ruhe kommen können. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Das Mechernicher Hospiz für die Eifeler Region begleitet mit Herzenswärme auf dem letzten Weg. „Einfach da sein für den anderen und Lebensqualität bis zum Schluss ermöglichen“, laute der Wunsch, erklärt Verena Izzo, die Leiterin des Pflegedienstes.

In der Hospizarbeit gehe es aber nicht allein um die Sterbenden, sondern auch Angehörige werden entlastet, können zur Ruhe kommen, sich auch rausnehmen aus der schwierigen Situation, vielleicht auch in kleinen Auszeiten um sich selbst kümmern, weil sie wissen, der Angehörige ist im Hospiz „Stella Maris“ gut versorgt.

Die wenigen Stunden, die einem zum Leben bleiben, darf man nutzen. „Die Menschen, die im Hospiz leben, sind gerne draußen in der Natur“, berichtet die Leiterin der Einrichtung, Sonja Plönnes. Die eigene Hospiz-Anlage bietet dafür viel Grün und Sitzplätze zum Verweilen.

Frische Kräuter

Auf der Terrasse der Einrichtung riecht es nach frischen Kräutern, die im neu angelegten Hochbeet wachsen und gedeihen. Daneben sprießen erntereife Tomaten in die Höhe. Jeder dürfe daran naschen. „Das Kräuter- und Gemüsebeet haben Hospiz-Mitarbeiter, Helfer und unsere Gäste gemeinsam und mit viel Liebe angelegt“, berichtet Verena Izzo, die stellvertretende Leiterin der Einrichtung: „Das hat uns allen sehr viel Freude gemacht.“

Verena Izzo, Pflegedienstleiterin (l.), und Sonja Plönnes, Einrichtungsleiterin, am Kräuter- und Gemüsebeet, das den Gästen des Hospizes sehr viel Freude macht. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Tür zum Hospiz stehe allen Menschen offen. „Manchmal rufen Menschen an, um sich zu informieren, ob Plätze frei sind. Natürlich darf man hereinkommen und sich umschauen“, so Norbert Arnold.

Die vergangenen Wochen und Monate waren im Hospiz nicht leicht. „Die Corona-Zeit war ein großer Spagat“, bekennt Izzo. Ein Besuchsverbot, wie in den meisten Krankenhäusern, sei für diese Einrichtung nicht in Frage gekommen. „Unsere Gäste haben einfach nicht die Zeit, auf ein Wiedersehen nach Corona zu warten.“ Verabschieden können sei für beide Seiten, den Sterbenden und den Bleibenden wichtig. „Auch Angehörige übernachten hier“, berichtet Plönnes. Das gehöre zum Palliativ-Konzept von „Stella Maris“.

„Solidarität bis zum Schluss“, lautet das Thema des Welthospiztages.  Zusammenhalten in jeder Hinsicht und auf allen Ebenen, gemeinsam und vor allem nicht allein sein. Miteinander stark sein, so übersetzt es der Sozialwerk-Geschäftsführer Norbert Arnold.

Wertvolle Erinnerungen

An die Verstorbenen erinnern Steine im Foyer des Hauses, darauf sind die Namen in bunten Farben verewigt. Bald soll es zusätzlich noch eine weitere Gedenkstätte draußen vor der Türe geben. Vor allem werden aber auch die Angehörigen nicht vergessen.

Sorgen sonst gemeinsame Trauergedenkgottesdienste für ein bisschen Trost und Menschlichkeit, werden in Corona-Zeiten Gespräche geführt, entweder telefonisch oder persönlich. „Um ein bisschen aufzufangen. Wir lassen niemanden in seiner Trauer allein“, so Sonja Plönnes.

Unterstützt werden das Haus und die Gäste vom Förderverein Hospiz „Stella Maris“. In Corona-Zeiten seien zwar Veranstaltungen ausgefallen, dennoch könne man sich zurzeit über Spenden freuen, sagt Fördervereinsvorsitzender Rainer Breinig: „Plötzlich wuchsen die Zahlen derjenigen, die spontan aus einer Feier eine Spende fürs Hospiz machten.“ Damit wolle man in naher Zukunft weitere Projekte ins Leben rufen.

Der Hospizgedanke, so stellt er weiter fest, werde außerdem vor allem von jungen Leuten „gepusht“, die vielleicht die Großmutter oder den Großvater im Mechernicher Hospiz besucht haben. Sie gingen deutlich unbefangener mit dem Thema um – und spiegelten nach Besuchen wider: „Hier riecht es gar nicht nach Tod.“ So tragen die Eindrücke dieser noch jungen Generation vielleicht zu einem offeneren Umgang mit dem Sterben bei – für ein leichteres Abschiednehmen.

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Vandalismus-Schäden an städtischer Telefonzelle und Schaukasten in Mayen

Mayen, 05.10.2020 – Am 30. September ist die Stadt Mayen auf eingeschlagene Scheiben an städtischem Eigentum aufmerksam geworden. Beschädigt wurden die rote Telefonzelle und ein Schaukasten der Burgfestspiele Mayen vor dem Godalminghaus, direkt am Aufgang zur Genoveva Burg. Eine genaue Zeitangabe zur Tat ist nicht möglich.

Erst 2019 hat in einer Gemeinschaftsaktion, die Stadt Mayen und der Deutsch-Englische Freundschaftskreis die Telefonzelle wieder hergerichtet. Foto: Stadt Mayen

Umso ärgerlich, ist es das hier Unbekannte ihr Unwesen getrieben haben.

Strafanzeige gegen Unbekannt ist gestellt, die Stadtverwaltung Mayen ruft die Bevölkerung zur Mithilfe bei der Verhinderung und Aufklärung solcher Handlungen auf. Wer in solchen Fällen bzw. konkret zu dem jetzt festgestellten Schaden Hinweise geben kann, wendet sich bitte an die Polizei Mayen, Telefon 02651 8010 oder an die Stadtverwaltung Mayen, Ralf Fuß, Telefon 88-1033, E-Mail Ralf.Fuss@Mayen.de

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Fortschritt Impulse News

Nürburgring freut sich auf F1-Asse und Schumacher-Debüt: Kreisverwaltung gibt weitere 5.000 Plätze für Zuschauer frei

Nürburg, 02.10.2020 –  Es wird ein ganz besonderes Wochenende am Nürburgring. Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Co werden sich auf der Eifel-Rennstrecke im Kampf um WM-Punkte nichts schenken. Und spätestens seit der Nachricht, dass Mick Schumacher im Rahmen des Trainings sein F1-Debüt gibt, ist die Motorsport-Welt in Aufregung. Die Fans können bei allen Sessions – vom ersten Training am Freitag bis zum Rennen am Sonntag, live dabei sein. Die nächsten 5.000 Tickets sind seit Freitag, 2. Oktober, erhältlich. Ab 199 Euro ist der personalisierte Sitzplatz online zu haben. Die Buchung erfolgt über den direkten Ticketlink nri.ng/f1tickets.


1995 erlebten die Fans den ersten Sieg von Michael Schumacher auf dem Nürburgring. Vier Mal stand er anschließend noch in der Eifel ganz oben auf dem Podium. 2007 wurde mit dem Michael-Schumacher-S eine Kurvenkombination nach dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister benannt und 2016 bekam er schlussendlich sogar den Nürburgring Award für sein Lebenswerk. Diese Ereignisse zeigen die besondere Beziehung des Kerpeners zum Nürburgring. Das Formel-1-Debüt seines Sohnes Mick, welches nun am kommenden Wochenende im Rahmen des ersten freien Trainings erfolgen wird, ist deshalb auch für Nürburgring Geschäftsführer Mirco Markfort ein bemerkenswertes Ereignis: „Das ist ein absoluter Gänsehaut-Moment. Jeder weiß, wie verbunden sein Vater mit dem Nürburgring ist. Dass die Fans nun rund um die Strecke dabei sein können, wenn diese Geschichte weitergeschrieben wird, macht mich umso glücklicher.“

Tickets ab 199 Euro – perfekter Überblick dank großer Bildschirme

Bis zu 20.000 Fans werden die Strecke vom 9. bis zum 11. Oktober säumen. Am heutigen Freitag hat die Kreisverwaltung Ahrweiler die nächste Verkaufsstufe genehmigt. Ab sofort sind weitere Plätze der günstigsten Ticketkategorie 3 (199 Euro) auf den Tribünen T7, T9, T10a und T10b zu haben sowie Plätze auf der T8 (Kategorie 2 / 299 Euro). All diese Plätze bieten eine gute Sicht auf das Geschehen. Zudem sorgen viele große Bildschirme für den perfekten Überblick des gesamten Renngeschehens. Die Eintrittskarten gibt es wieder ausschließlich online, personalisiert und sitzplatzgenau. So ist auch die Kontaktnachverfolgung gewährleistet.

Gesundheit aller Besucher steht im Fokus
Damit die Gesundheit aller Besucher bestmöglich gewährleistet ist, sind am Veranstaltungswochenende keine Gäste aus ausgewiesenen internationalen und nationalen Risikogebieten zugelassen. Bereits in dieser Woche hat die Rennstrecke damit begonnen, Ticketinhaber aus diesen Gebieten in Deutschland (ab 7-Tage-Inzidenz > 30) und dem Ausland vorzuwarnen. „Wir nehmen den Infektionsschutz sehr ernst und arbeiten hier eng mit dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit aus Bonn zusammen“, erklärt Markfort. „Aber es ist uns auch wichtig, dass wir den gewohnten Service-Gedanken für Ticketinhaber bei den Maßnahmen beibehalten. Deshalb informieren wir früh und transparent.“ Die Zuschauer, die aufgrund ihres Wohnortes am Wochenende selbst nicht anreisen dürfen, bekommen am Donnerstag vor der Veranstaltung eine Information – und anschließend selbstverständlich Ihr Geld zurück. Ein aktueller, negativer Corona-Test kann den Besuch dennoch ermöglichen. Mitarbeiter in einer eigens hierfür eingerichteten Info-Stelle kümmern sich um diese Anliegen.

Alle Tickets gibt es unter dem direkten Buchungslink nri.ng/f1tickets. Hier sollte auch ein Parkplatz in der entsprechenden Parkzone zu der jeweiligen Tribüne bereits online gebucht werden.

Weitere Informationen zum Formel-1-Rennen am Nürburgring: www.nuerburgring.de/formel1

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03. Oktober 2020: 30 Jahre „ Tag der Deutschen Einheit “

Region, 02.10.2020 – Am 3. Oktober 1990 wurde die Deutsche Einheit Wirklichkeit – durch die Friedliche Revolution, demokratische Entscheidungen und vertragliche Übereinkünfte. Die Deutsche Einheit jährt sich dieses Jahr zum dreißigsten Mal. Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist der offizielle Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland. An diesem Tag trat im Jahr 1990 der Einigungsvertrag in Kraft, wurde die DDR formal als Staat aufgelöst und ist der Bundesrepublik beigetreten.

Die staatliche Einheit Deutschlands war damit hergestellt. Der Tag war von großen Feierlichkeiten begleitet und im Einigungsvertrag selbst bereits als neuer gesetzlicher Feiertag festgelegt. Der 3. Oktober war zwar nicht emotional prägend wie der Mauerfall am 9. November 1989, aber er stellt die friedliche Vollendung der staatlichen Einheit im Einvernehmen mit allen unseren Nachbarn dar. Das war Jahrhunderte nicht gelungen.