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Die Meinung der Radfahrer ist gefragt! Fahrradklima-Test des ADFC läuft noch bis 30. November

Meckenheim, 09.11.2020 – Meckenheim ist ausgezeichnete fahrradfreundliche Stadt. Das belegt unter anderem der Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). In der bislang letzten Erhebung vor zwei Jahren führte die Apfelstadt das Feld der fahrradfreundlichen Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis an und belegte landesweit den zweiten Platz. Im Bundesvergleich landete Meckenheim unter insgesamt 311 Städten mit einer Einwohnerzahl von 20.000 bis 50.000 Menschen auf dem bemerkenswerten vierten Rang.

Aktuell bietet sich den Bürgern erneut die Gelegenheit, das Radklima vor Ort zu bewerten. Bis zum 30. November führt der ADFC unter https://fahrradklima-test.adfc.de seine interaktive Befragung durch – weltweit eine der größten ihrer Art. In diesem Jahr widmet sich die Aktion unter anderem dem Radfahren in Corona-Zeiten. Auch Fragen, ob man in einer Stadt zügig und sicher ans Ziel gelangt, gilt es zu beantworten. Das Mitmachen lohnt sich: Durch ihre Einschätzung geben die Teilnehmer der Stadtverwaltung wichtige Hinweise und Impulse für noch bessere Rahmenbedingungen.

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Zentrale Gedenkfeier im Kreis Düren fällt am Volkstrauertag aus

Kreis Düren, 09.11.2020 – Corona-bedingt verzichtet der Kreisverband Düren des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) am Sonntag, 15. November, auf eine zentrale Gedenkfeier mit Programm zum Volkstrauertag. Traditionell lädt Landrat Wolfgang Spelthahn als VDK-Kreisvorsitzender die Menschen an diesem Tag zu einer Gedenkfeier für die Opfer von Kriegen und Gewalt auf die Ehrenfriedhöfe Hürtgen und Vossenack ein. „So schmerzlich es ist, in diesem Jahr auf das gemeinsame Innehalten und Gedenken zu verzichten: Angesichts der Infektionszahlen ist das Risiko einer Begegnung so vieler Menschen keine verantwortbare Option“, sagt der Landrat. Ausnahmsweise werde der VDK-Kreisverband Düren die Kränze an diesem Wochenende in aller Stille niederlegen, um den Opfern von Kriegen und Gewalt die Ehre zu erweisen, teilt der stellvertretende VDK-Vorsitzende Peter Kaptain mit. Mit Blick auf die Corona-Pandemie hatte dann auch der VDK-Landesverband NRW empfohlen, von öffentlichem Gedenken abzusehen.

Zudem verzichtet der VDK NRW auf die vom 1. bis 30. November traditionelle Spendensammlung auf Straßen und an Haustüren. Als Folge befürchtet er einen erheblichen Rückgang an Spenden, die für ihn zur Finanzierung seiner Aufgaben unverzichtbar sind. Wer den eingetragen Verein dennoch unterstützen möchte, findet auf seiner Homepage eine digitale Spendendose. Zudem gibt es die Möglichkeit, Geld auf das Spendenkonto des Volksbundes bei der Commerzbank Essen zu überweisen.

Der Volksbund pflegt Kriegsgräber aus beiden Weltkriege. Zurzeit sind das mehr als 2,8 Millionen Gräber auf 832 Friedhöfen in 46 Staaten Europas und Nordafrikas. Darüber hinaus hat der Volksbund seit 1989 in Osteuropa über 950.000 Kriegstote geborgen, zum Großteil identifiziert, auf neuen Friedhöfen bestattet und die Angehörigen informiert. Mit seiner internationalen Jugend- und Friedensarbeit fördert der VDK die Völkerverständigung in Europa.

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Fortschritt

Adventmarkt in Mayen findet nicht statt

Mayen, 09.11.2020 – Corona macht leider auch vor der Vorweihnachtszeit nicht halt: Der Adventmarkt in der Genovevaburg kann aufgrund der geltenden 12. Corona-Bekämpfungsverordnung nicht stattfinden.

Der Adventmarkt, der immer am ersten Adventswochenende in und um die Genovevaburg stattfindet, wird in diesem Jahr nicht durchgeführt. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen und auch Spezialmärkte, sind derzeit nicht erlaubt. Die notwendigen Abstände an den Ständen in der Genovevaburg könnten ohnehin nur schwerlich eingehalten werden. Auch das gemütliche, aber vor allem enge Beisammen-Stehen beim Entzünden der größten Kerze und dem offiziellen Startschuss des Marktes ist in Zeiten einer Pandemie nur schwer vorstellbar.

Natürlich wird trotzdem ab dem 27. November die größte Kerze auf dem Goloturm erstrahlen. Auch durch den „Mayener Lichterglanz“, an dem sich über 60 Hauseigentümer und Mieter beteiligen, indem sie gleichzeitig ihre Beleuchtung anschalten, werden tolle Akzente gesetzt.

Die Entzündung der Kerze und des Lichterglanzes findet wie in den vergangen Jahren bei ausreichender Dunkelheit am 27. November um 17.30 Uhr statt.

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Schokoladen Adventskalender 2020 in Jülich – umweltfreundlich und fair gehandelt

Jülich, 09.11.2020 – Nur noch wenige Tage, dann öffnet sich das erste Türchen der Adventskalender. Wer noch keinen hat, kann ab sofort in der Tourist-Information oder im Rathaus ein besonderes Exemplar erwerben.

 Das Amt für Stadtmarketing hat innerhalb der Aktion „Jülich im Advent“ auch in diesem Jahr eine streng limitierte Auflage von Schokoladenadventskalendern produzieren lassen. Die hochwertigen Kalender zeigen natürlich ein Jülicher Motiv: eine rote Christbaumkugel mit goldener „Skyline“ von Jülich mit den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie sind nicht nur mit fair gehandelter Schokolade gefüllt, sondern haben ein komplett plastikfreies Innenteil, so dass der Kalender nach Ablauf komplett dem Altpapier zugeführt werden kann.

„Der Schokoladenadventskalender ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Stadt Jülich bereits seit Jahren für mehr Nachhaltigkeit und für den Fairen Handel einsetzt. Ich freue mich, dass dieses Engagement auch durch die Bewerbung als Fairtrade-Stadt weiter bekräftigt und fortgeführt wird.“, so Stefanie Reichenbach als Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik bei der Stadt Jülich.

Das Motiv stammt aus der Kollektion der Souvenirs innerhalb der Aktion „Jülich im Advent“. „Für die Weihnachtszeit sind weitere Produkte geplant und wir werden ganz sicher einen Weg finden, den Bürgerinnen und Bürgern in Kürze die Möglichkeit zu geben, kleine Geschenke von Jülichern und für Jülicher erwerben zu können“, so Gisa Stein vom Amt für Stadtmarketing. Ab sofort sind die Kalender zu den Öffnungszeiten in der Tourist Information am 7./8./14./21. und 28. November jeweils von 10 bis 15 Uhr erhältlich oder auf Bestellung beim Amt für Stadtmarketing unter 02461-63418 oder gstein@juelich.de reservierbar und werden nach Absprache (!) ausschließlich am Eingang des Nebengebäudes des Neuen Rathauses an der Kartäuserstraße ausgegeben oder auf Wunsch zugeschickt.

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Die Wirtschaftsinitiative Pellenz informiert

Plaidt, 09.11.2020 – Gemeinsam gegen Corona: Übersicht Gastronomie mit Liefer- oder Abholservice. Zu den wesentlichen Schutzmaßnahen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zählt, dass seit dem 2. November Gastronomiebetriebe, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen sind. Liefer- oder Abholdienste sind jedoch weiterhin erlaubt!

Sollten Sie einen Liefer- oder Abholservice anbieten, nehmen wir Sie gerne in unserer Übersicht auf. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und auf www.pellenz.de sowie im Pellenzblatt veröffentlicht.

Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt zu uns auf: Wirtschaftsinitiative Pellenz, Cornel Schlüter, Tel. 0 26 32 / 2 99 – 140, E-Mail: cornel.schlueter@pelenz.de

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Stadt Meckenheim lässt Rathaus weiterhin geöffnet – Vorherige Terminvereinbarung dringend empfohlen

Meckenheim, 09.11.2020 – Das Meckenheimer Rathaus bleibt für den allgemeinen Besucherverkehr weiterhin geöffnet. Das Bürgerbüro und der Fachbereich Soziales, Migration und Integration können jedoch aus organisatorischen Gründen nur mit vorherigem Termin aufgesucht werden.

Darüber hinaus bittet die Verwaltung in der aktuellen Coronasituation dringend darum, Kontakte zu vermeiden und vor einer notwendigen persönlichen Vorsprache in der Stadtverwaltung telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren.

Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass die vorherige Terminvereinbarung sehr gut von den Bürgern angenommen wurde und viele positive Effekte mit sich bringt: So gibt es keine Wartezeiten für die Besucher und Termine können zudem auch unabhängig von allgemeinen Öffnungszeiten wahrgenommen werden.

Es wird daher seitens der Verwaltung nochmals dringend empfohlen, vorab einen Termin zu vereinbaren, da Terminvorsprachen bevorzugt behandelt werden.

Wer im Rathaus welches Anliegen bearbeitet, findet man im Bürgerinfosystem auf der städtischen Internetseite unter www.meckenheim.de.

Allgemeine Informationen erhalten die Bürger wie gewohnt über die Servicenummer (02225) 917 0 oder per E-Mail unter stadt.meckenheim@meckenheim.de .

Eine reine Übermittlung von Unterlagen ist nur auf dem Postweg, über den Hausbriefkasten, per E-Mail sowie per Fax oder im Ausnahmefall über die Infothek zu erledigen. Eine persönliche Vorsprache ist in diesem Rahmen nicht möglich.

Beim Besuch des Rathauses ist unbedingt eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. Alltagsmaske zu tragen. Daneben gilt es, die Hygiene- und Abstandsregelungen (mindestens 1,5 Meter) einzuhalten.

Öffnungszeiten

Stadtverwaltung Meckenheim allgemein

Montag              7.30 Uhr bis 12.30 Uhr
14 Uhr bis 18 Uhr

Dienstag            7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Mittwoch            7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Donnerstag        7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Freitag              7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Infothek im Foyer des Rathauses

Montag              7.30 Uhr bis 18 Uhr

Dienstag            7.30 Uhr bis 16 Uhr

Mittwoch            7.30 Uhr bis 16 Uhr

Donnerstag        7.30 Uhr bis 16 Uhr

Freitag              7.30 Uhr bis 13 Uhr

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Sanierung des Mausbacher Froschschachtes abgeschlossen

Stolberg, 09.11.2020 – Der Froschschacht in Mausbach ist eines der letzten weithin sichtbaren Monumente des traditionsreichen Erzbergbaus in der Region. Nun hat die Kupferstadt Stolberg die Sanierung dieses Denkmals abgeschlossen. Vorausgegangen war ein entsprechender politischer Antrag.

Rund 14 Meter ragt der oberirdische Teils des Wetterschachtes der vor über 100 Jahren geschlossenen Grube Diepenlinchen aus der Erde. Die Teufe des Schachtes beträgt nach der letzten Ausbaustufe rund 360 Meter. Der Schacht diente der Versorgung dieser größten und ergiebigsten Grube im Erzbergbau in der Region mit Atemluft.

Vor der Sanierung. Foto: Burkhard Kern

Besonders markant war und ist das Einschussloch über halb des Zuganges, das noch aus Kriegszeiten stammt. In Absprache mit der Denkmalbehörde wurde das Loch im Zuge der Sanierung mit einigen Ziegelsteinen verschlossen, die aus dem Bestand am oberen Ende des Schachtes entnommen werden mussten. Allerdings sind die Ziegel leicht zurückversetzt eingebaut, so dass das Einschussloch nach wie vor zu erkennen ist.

Das Mauerwerk an der Westhälfte des Turmes war so stark verwittert, dass eine sichere Statik an der Mündung nicht mehr gewährleistet werden konnte. Auch diese Schwachstelle hat die Stadt nun mit Ziegeln von der Spitze sanieren können. Der Stabilisierung dient nun insbesondere ein innen liegender und mit Ziegeln verkleideter Betonring.

„Der Froschschacht ist ein enorm wichtiges Industriedenkmal unserer Stadt und ist eines der letzten Relikte des Aufstiegs der Kupferstadt Stolberg zu einem bedeutenden Industriestandort. Bereits in der Römerzeit wurde dort Erzbergbau betrieben. Zu Hochzeiten arbeiteten dort rund 800 Bergleute, bevor der Betrieb 1919 eingestellt werden musste“, resümiert Bürgermeister Patrick Haas.

Fertiger sanierter Zustand. Foto: Burkhard Kern

Der Erste und Technische Beigeordnete der Kupferstadt, Tobias Röhm, betont: „Wir haben es geschafft, die Statik dieses wichtigen Denkmals zu sichern ohne dabei die Charakteristik zu verlieren. Wichtig war vor allem die Entfernung des unkontrollierten Bewuchses. So ist der Froschschacht nicht nur für die Nachwelt erhalten, sondern insbesondere auch wieder sichtbar.“

Den Namen des Schachtes stammt nach Einschätzung von Historikern wahrscheinlich aus der damalig üblichen Vorgehensweise, Schächte, Stollen und Lagerstätten nach leitenden Angestellten der Grubengesellschaft zu benennen. Womöglich hieß ein Steiger oder ein Bergbeamter der Grube also Frosch, Frösch oder Fröschen mit Nachnamen.

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Stadtbücherei Jülich bleibt geöffnet

Jülich, 09.11.2020 – Gemäß dem neuen Erlass der Landesregierung bleibt die Stadtbücherei Jülich weiterhin geöffnet.

Die Stadtbücherei bleibt offen. Grafik: Stadt Jülich

Auf Grund der aktuellen Maskenpflicht ist auch der Besuch der Bücherei nur mit entsprechendem Mund-Nasen-Schutz möglich – dieser muss auch an den bereitgestellten Arbeitsplätzen weiterhin getragen werden.

Es besteht die Notwendigkeit der Nutzerdokumentation. Erfasst werden müssen Name, Anschrift, Telefonnummer und Zeitraum des Büchereibesuchs. Ein längerer Aufenthalt außer zur Nutzung der Lernplätze ist leider nicht möglich – aus diesem Grund bleiben auch das Lesecafé und die Spielecke geschlossen.

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Die „neue“ Kreisstraße in Frohngau

Nettersheim-Frohngau, 09.11.2020 – Wer Frohngau länger nicht besucht hat, traut kaum seinen Augen: Das 500-Einwohner-Dorf in der Gemeinde Nettersheim hat in den vergangenen zwei Jahren ein regelrechtes „Facelifting“ erfahren. Die Ortsdurchfahrt – die Kreisstraße 34 – ist über eine Länge von 640 Metern aufwändig saniert und modernisiert worden, und zwar beginnend von der Kreisstraße 39 bis zum Ortsausgang Richtung Roderath.

Die Ortsdurchfahrt in Nettersheim-Frohngau (Kreisstraße 34) ist aufwändig saniert und modernisiert worden. Foto: Kreisverwaltung Euskirchen

Dabei stand das Projekt lange auf der Kippe, weil das Land NRW zunächst keine Fördermittel bereitstellen wollte. Daraufhin ist eine Delegation aus dem Kreis Euskirchen mit dem damaligen Bürgermeister Wilfried Pracht, dem Landtagsabgeordneten Klaus Voussem und Achim Blindert, Geschäftsbereichsleiter der Kreisverwaltung, nach Düsseldorf zum Verkehrsministerium gefahren. Gemeinsam ist es den Dreien gelungen, das Land davon zu überzeugen, dass die Maßnahme absolut notwendig ist. Das Ergebnis kann sich in der Tat sehen lassen.

Im Mai 2018 fiel der Startschuss für das Projekt, und zwar im Bereich der Buirer Straße. Die Fahrbahnbreite wurde auf 5,5 Meter reduziert, um mehr Platz für die Gehwege und Bordsteine zu gewinnen, die im Auftrag der Gemeinde ebenfalls erneuert wurden. An der Engstelle Helterstr. 1-5 musste die Fahrbahnbreite sogar noch weiter auf nunmehr 3,75 Meter verringert werden, damit eine sichere Fußgängerführung gewährleistet ist.

Während der Bauarbeiten sind im Auftrag der Gemeinde Wasser-, Kanal- und verschiedene Hausanschlussleitungen erneuert worden. In Teilbereichen wurde zudem eine moderne Straßenbeleuchtung installiert, während die Versorgungsträger die alten Strom- und Telekommunikationsleitungen durch neue ersetzt haben. Die Baumaßnahme konnte im Dezember 2019 abgeschlossen werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2 Mio. Euro, wovon der Kreis Euskirchen und die Gemeinde Nettersheim gut 1 Mio. Euro zu finanzieren hatten. Das Projekt wurde zu 60 Prozent aus Landeszuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Gemeinden gefördert.

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Frühkindliche Förderung im Kreis Ahrweiler: Chancen benachteiligter Kinder stärken

Ahrweiler, 09.11.2020 – Jugendhilfeausschuss beschließt Förderung von drei Kindertagesstätten. Drei Kindertagesstätten im Kreis erhalten nach einem Beschluss des Jugendhilfeausschusses eine Förderung für ihre vorbildhaften und innovativen Konzepte und Projekte zur Verbesserung der Chancen benachteiligter Kinder. Landrat Dr. Jürgen Pföhler überreichte Helga Pollig, Leiterin der katholischen Kindertagesstätte St. Pius Ahrweiler, Alice Kröll, Leiterin der Städtischen Kindertagesstätte Storchennest in Sinzig und Karin Kick für die Städtischen Kindertagesstätten Rappelkiste, Sausewind und Sterntaler in Bad Neuenahr-Ahrweiler, die entsprechenden Förderbescheide in Höhe von insgesamt 20.000 Euro.

„Um einer sozialen Ausgrenzung entgegenzuwirken ist es wichtig, bereits in der frühen Kindheit die Chancen benachteiligter Kinder nachhaltig zu verbessern“, erläutert Siglinde Hornbach-Beckers, Leiterin des Fachbereichs Soziales in der Kreisverwaltung. Dies geschieht in den ausgewählten Einrichtungen durch ganz unterschiedliche Ansätze: Während in St. Pius neue zusätzliche Wege in Bezug auf die Inanspruchnahme von Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsleistungen eingeschlagen werden, setzt die Kita Storchennest auf einen kreativen Umgang im Rahmen ihrer interkulturellen Arbeit mit Eltern und Kindern. Der Schwerpunkt der Kindertagesstätten Bad Neuenahr liegt auf der Schaffung einer Beratungsstruktur, die die Kitas in Fragen der Entwicklungsförderung unterstützen soll.

Die Mittel zur Förderung der Kitas fließen aus den über das Land bereitgestellten Bundesmitteln des Gute-KiTa-Gesetzes an die ausgezeichneten Einrichtungen.