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Erneute Bomben-entschärfungen in Euskirchen – Entschärfungen erfolgen gegen 16:00 Uhr

Euskirchen, 10.11.2020 – Am heutigen Dienstag, 10.11.2020, wurden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst zwei sogenannte Verdachtspunkte in Euskirchen untersucht, wobei zwei Bombenblindgänger gefunden wurden. Da die Fundstellen außerhalb von bebauten Gebieten liegen, müssen nur ca. 300 Personen ihre Wohnungen räumen. Bei beiden Blindgängern handelt es sich um 250 kg Bomben amerikanischer Herkunft mit Front- und Heckzünder.

Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wird der umliegende Bereich der Fundorte der Bomben durch das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die Polizei für eine Entschärfung geräumt (siehe anliegende Karte). Die betroffenen Gebäude müssen bis 15:00 Uhr verlassen werden.

Die betroffenen Bewohner werden gebeten, möglichst bei Familie oder Bekannten unterzukommen. Für die Bewohner, die nicht bei Familie oder Bekannten unterkommen können, ist ab 15:00 Uhr eine Sammelstelle in der Kantine des BZE eingerichtet, in der sie sich bis zum Ende der Entschärfung aufhalten können. Der Zugang ist nur über die Rheinstraße möglich. Auf die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wird ausdrücklich hingewiesen.

Die Zugangsstraßen des Evakuierungsbereichs werden ab 15:00 Uhr vollständig gesperrt. Hauptverkehrsstraßen sind nicht betroffen.

Die Entschärfung der Bomben ist gegen 16:00 Uhr vorgesehen. Über das Ende der Entschärfung wird rechtzeitig informiert. Die Bewohner der betroffenen Bereiche können voraussichtlich gegen 17:30 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren.

Für Betroffene, die beim Verlassen ihres Hauses Hilfe benötigen, ist eine Hotline in der Einsatzzentrale bei der Feuerwehr Euskirchen eingerichtet. Die Telefonnummer lautet: 02251/1484770.

Aktuelle Informationen von Stadt und Polizei sind auf den Social-Media-Kanälen (Facebook und Twitter) der Kreispolizeibehörde Euskirchen zu finden.

Euskirchen war im zweiten Weltkrieg Ort umfangreicher Kampfhandlungen. Daher ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Bombenfunden gekommen und dies wird auch weiterhin so sein. Da aktuell in vielen Bereichen der Stadt  Bautätigkeiten stattfinden, kann es aktuell zu einer Häufung von Funden kommen.

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Sankt Georg restauriert – Heiligenfigur von den Brüdern Peter und Dietmar Evertz generalüberholt

Mechernich-Kallmuth, 10.11.2020 – Komplett gereinigt, überarbeitet und neu lackiert haben die Gebrüder Peter und Dietmar Evertz jetzt die Figur des Heiligen Georg in der Georgskapelle am Ortsausgang Richtung Scheven. Ortsvorsteher Robert Ohlerth dankte den Brüdern für ihren ehrenamtlichen Einsatz, dank dem die Darstellung des im Ort hochverehrten Reiterheiligen nun wieder in neuem Glanz erstrahle.

Die Figur war 1992 in monatelanger Arbeit von dem autodidaktischen Holzbildhauer Josef Müller geschnitzt und dann aufgestellt und eingesegnet worden. Das Holz stamme aus einem uralten Balken der Kallmuther Burg, so Robert Ohlerth: „Karl-Josef Schmitz gab es meinem Schwiegervater Josef Müller seinerzeit und versicherte, das Holz stamme aus den ältesten Teilen des Burggebälks.“

„Land der schönen Pferde“

„Inzwischen war die Georgsfigur sehr in die Jahre gekommen und restaurierungsbedürftig“, sagte Ohlerth dem Mechernicher „Bürgerbrief“, weshalb er für den ehrenamtlichen Einsatz der Gebrüder Evertz außerordentlich dankbar sei.

Der vermutlich im Jahre 303 im Zuge einer grässlichen Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian gemarterte Georg stammte aus Kapadozien, dem legendären „Land der schönen Pferde“. Der Drachentöter gab Ländern (Georgien), Adelsfamilien, Städten und Ritterorden seinen Namen.

In Kallmuth wird er seit Hunderten Jahren mit einer Fußprozession zum Georgspütz bei Vollem/Urfey verehrt, die seit den 1950er Jahren jeweils am 1. Mai als Reiterprozession begangen wird. Auch die örtliche Pfarrkirche ist St. Georg geweiht.

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Corona im Kreis Ahrweiler: zunehmende Ausbreitung in der Fläche – alle acht Kommunen betroffen

Ahrweiler, 10.11.2020 – Gesundheitsamt legt zweiten Sachstandsbericht zum Infektionsgeschehen vor. Die aktuell hochdynamische Ausbreitung des Corona-Virus führt dazu, dass das öffentliche Leben im Kreis Ahrweiler drastisch beeinträchtigt ist.

Die mit dem Virus verbundenen Auswirkungen stellen nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Kreisverwaltung vor enorme Herausforderungen. Dies macht eine aktuelle Zwischenbilanz des Gesundheitsamts im Kreis- und Umweltausschuss mehr als deutlich.

Entwicklung der gemeldeten Personen mit SARS-CoV-2 im Kreis Ahrweiler mit Stand 08.11.2020. Grafik: Gesundheitsamt Kreis Ahrweiler

Seit Mitte Oktober sind die Fallzahlen von infizierten Personen im Kreis sprunghaft angestiegen. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche an. Überschreitet dieser Wert die Zahl 50, sind nach dem Corona-Warn- und Aktionsplan des Landes Rheinland-Pfalz Einschränkungen des öffentlichen Lebens möglich. Im Kreis Ahrweiler wurde der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen erstmals am 24. Oktober überschritten. Der Inzidenzwert lag seinerzeit bei 53. Seither befindet sich der Kreis in der Alarmstufe rot. Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 153 (Stand 09.11.2020).

In diesem Zusammenhang tagte am 24. Oktober die regionale TaskForce unter Leitung des Präsidenten des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV), Detlef Placzek, um über Maßnahmen zur Eindämmung des Virus im Kreis zu beraten. Im Ergebnis wurden am 25. Oktober kontaktreduzierende Maßnahmen mit den Beteiligten erörtert und im Rahmen einer Allgemeinverfügung zum 26. Oktober in Kraft gesetzt. Da zwischenzeitlich die 12. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes in Kraft getreten ist, wurde eine Änderung beziehungsweise Anpassung dieser Verfügung erforderlich. Darüber hinaus wurden die geltenden Maßnahmen bis Ende November verlängert. Die Maßnahmen zielen  auf eine systematische flächendeckende Reduzierung der Kontakte, um die Ansteckungsgefahr zu senken.

Die Anzahl der aktiven Corona-Fälle im Kreis liegt aktuell bei 420 (Stand 09.11.2020). Acht Personen sind bisher an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus verstorben (Stand 09.11.2020).

Covid-19-Fälle im Kreis Ahrweiler nach Altersgruppen insgesamt, Stand 08.11.2020. Grafik: Gesundheitsamt Kreis Ahrweiler

Bei Personen mit festgestellter Infektion sowie bei engen Kontaktpersonen wurde und wird eine Quarantäne über mindestens 14 Tage durch die Kreisordnungsbehörde erlassen. Bis heute war dies insgesamt 3700-mal der Fall. Die Infektionen betreffen alle Altersgruppen. Ein 21 Tage alter Säugling ist bislang der jüngste Infizierte, die älteste betroffene Person ist 104 Jahre alt. Die Gruppe der 19- bis 49-Jährigen (50 Prozent) ist besonders häufig von Infektionen betroffen, gefolgt von der Altersgruppe zwischen 50 und 65 Jahren (23 Prozent) und den über 65-Jährigen (15 Prozent). In der Summe infizieren sich mehr Männer (55 Prozent) als Frauen (45 Prozent).

Bisher wurden rund 20.000 Abstriche durch das Gesundheitsamt vorgenommen. Hinzu kommen die Abstriche durch die niedergelassenen Ärzte, Krankenhäuser und die Corona-Ambulanz in Grafschaft-Gelsdorf. Hier werden neben rund 25 bis 30 Tests pro Woche auch Untersuchungen und Behandlungen durch niedergelassene Ärzte durchgeführt. Seit ihrer Eröffnung Mitte April wurden bislang mehr als 300 Patienten untersucht und behandelt sowie weitere 1400 Abstriche, beispielsweise bei Erntehelfern und ambulanten Pflegediensten, durchgeführt. Aufgrund der dynamisch steigenden Fallzahlen muss der Betrieb der Corona-Ambulanz als zentrale Anlaufstelle des Kreises bedarfsangepasst aufrechterhalten werden, vor allem auch in Hinblick auf eine bevorstehende Schutzimpfung.

Bei fast der Hälfte aller Testungen handelt es sich um freiwillige Screenings (42 Prozent), die dazu geführt haben, dass in 34 Fällen Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden konnten.

Das Gesundheitsamt konnte bislang die Infektionsketten nahezu vollständig ermitteln und durch Quarantäneanordnungen die Weiterverbreitung des Virus einschränken. „Aufgrund des zunehmend diffusen und hochdynamischen Infektionsgeschehens wird die Verfolgung der Infektionsketten zunehmend umfangreicher und schwieriger“, heben Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts, hervor.

„Das wichtigste Instrument zur Eindämmung einer Pandemie ist die Nachverfolgung der Kontakte eines Infizierten, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen“, betont Siglinde Hornbach-Beckers, Leiterin des Fachbereichs für Jugend, Soziales und Gesundheit. Es bleibt abzuwarten, ob dies auch tatsächlich weiterhin erreicht werden kann oder ob gegebenenfalls noch weitere einschränkende Maßnahmen erforderlich sind.

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Verein „fair handeln“ überreicht Bürgermeister Alfred Sonders neuen Kalender

Alsdorf, 10.11.2020 – Ganz viel Natur steckt wieder drin, auch zahlreiche Portraits sind unter den beeindruckenden Fotos: In seinem Kalender für das Jahr 2021 präsentiert der Alsdorfer Verein „fair handeln“ erneut Aufnahmen, die während Besuchen in Afrika – vor allem in Sambia -entstanden sind.

Die Vereinsvorsitzende Gertrud Kutscher und ihre Stellvertreterin Sabine von Drathen-Mester haben das erste Exemplar jetzt an Bürgermeister Alfred Sonders verkauft. Der hatte eine Gruppe des Vereins 2016 nach Sambia begleiten können und vor Ort gesehen, welche Hilfsprojekte durch Gelder des Vereins unterstützt werden. „Wenn man sieht, in welcher Armut – aber mit wie viel Lebensfreude – viele Menschen in Sambia ihren Alltag meistern, dann gibt einem das eine ganz andere Perspektive auf das Leben, wie wir es hierzulande kennen. Es sollte uns ein Herzensanliegen sein, diese Menschen zu unterstützen.“ Brunnenprojekte sind vom Verein bereits auf den Weg gebracht worden, auch Pumpen wurden angeschafft, um das lebensnotwendige Wasser zu fördern. Ebenso Schutzzäune, um landwirtschaftliche Flächen vor Wildtieren schützen zu können. Bildung ist ebenfalls ein Schwerpunkt, den der Verein in der Diözese Monze unterstützt. Der Erlös aus dem Verkauf des Kalenders wird in diese Projektarbeit fließen, ebenso wie Gelder aus dem Verkauf fair gehandelter Waren, die der Verein im Weltladen an der Marienstraße 21 in Mariadorf anbietet.

Jeweils 100 Tischkalender und 100 Exemplare für die Wand hat der Verein aufgelegt. Der Tischkalender ist zum Preis von je neun Euro erhältlich, 15 Euro kostet der großformatige Kalender. Erhältlich ist beides im Weltladen zu folgenden Öffnungszeiten: dienstags von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Zur Vorweihnachtszeit hat der Verein sein Angebot zudem um Geschenkideen erweitert, unter anderem fair gehandeltes Porzellan, Kerzen und Filzanhänger gehören nun zur Auswahl. Infos online unter: www.fairhandeln-ev.org. (apa)

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Impulse

Eifel-Literatur-Festival komplett ausverkauft!

Prüm, 10.11.2020 –  Jetzt ist auch die letzte Veranstaltung des Eifel-Literatur-Festivals ausverkauft: die Lesung mit Ingo Schulze im Rondell in Gerolstein am 16. April 2021. Eine Warteliste ist eingerichtet.

Hier können Nachrücker noch an Tickets kommen, wenn sich die Corona-Lage im Frühjahr 2021 gebessert haben sollte. Weitere Infos unter www.eifel-literatur-festival.de

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Bislang 1,2 Millionen Euro für zusätzliche Busse bewilligt / Land ruft Kreise zu weiteren Anträgen auf

Region/Mainz, 10.11.2020 – Das Land Rheinland-Pfalz hat bislang rund 1,2 Millionen Euro für 67 zusätzliche Busse in 13 antragstellenden Kreise und kreisfreie Städte bewilligt. Darüber hinaus sind noch gut 115 weitere Busse im Einsatz. Weitere Busse können mobilisiert werden. Das Land hat die Kreise jetzt aufgefordert, auch dafür die Anträge zu stellen. Das ist das Ergebnis einer ersten Zwischenbilanz der Förderung zusätzlicher Schulbusse.

„Das Land Rheinland-Pfalz hat den zuständigen Kreisen und Städten schnell und unbürokratisch geholfen, ihre stark genutzte Linien zu entlasten. Ich danke ausdrücklich dem Verband MOLO RLP, der in Rekordzeit Busse privater Unternehmen akquiriert hat“, sagte Verkehrsstaatssekretär Andy Becht.

Die ersten beim Land eingegangenen Förderanträge von Kreisen und Städten wurden bereits bewilligt. Insgesamt wurden bislang 1,195 Millionen Euro für 13 Antragsteller zugesagt. Diese setzen zusammen 67 zusätzliche Schulbusse ein. Derzeit sind insgesamt rund 180 Zusatzbusse im Schülerverkehr unterwegs, die im Zuge dieser ersten Antragsrunde Schritt für Schritt bewilligt werden. „Schätzungsweise können in einer zweiten Antragsrunde bis zu 70 weitere Busse zur Verfügung gestellt werden, die von den Kommunen mit Beginn der kalten Jahreszeit, wenn die Nutzung des ÖPNV ansteigt, angefordert werden können. Auch die Finanzierung dieser Reserve ist gesichert“, sagte der Staatssekretär. Er forderte die Kreise auf, dieses Angebot des Landes zu nutzen.

„Damit schaffen wir für 2020 für alle Beteiligten Planungssicherheit. Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens werden wir zu gegebener Zeit prüfen und entscheiden, ob eine Verlängerung des Angebots notwendig und machbar ist“, erläuterte Becht.

Die Kreise und Städte können zur Entzerrung der Schülerverkehre die Busse der Busbörse nutzen. Alle Aufgabenträger haben ebenso die Möglichkeit, mit den bestehenden Vertragspartnern oder lokalen Busunternehmen ihr Angebot auszuweiten. Das Land übernimmt bis zu 90 Prozent der Kosten. Rheinland-Pfalz ist eines von drei Bundesländern, welches die Aufgabenträger bei der Bereitstellung zusätzlicher Schulbusse unterstützt.

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Fortschritt

Museumskonzept des Eifelmuseums Mayen in städtischen Gremien vorgestellt

Mayen, 10.11.2020 – Das Museumskonzept des Eifelmuseums wurde in der letzten Sitzung des Kulturausschusses durch Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum gemeinsam mit Hans Schüller, welcher dieses Konzeptes maßgeblich erarbeitet hat, vorgestellt.

Das Konzept wird nun nachfolgend im Haupt- und Finanzausschuss beraten und der Stadtrat wird in seiner Dezember-Sitzung abschließend darüber entscheiden.

Oberbürgermeister Dirk Meid, der in der Sitzung bereits vor seinem Amtsantritt als interessierter Zuhörer zugegen war, erläutert: „Dieses umfangreiche Konzept schafft nicht nur eine wichtige Voraussetzung für die Förderung der Generalsanierung der Genovevaburg, sondern sorgt auch für eine zukunftsorientierte Ausrichtung unseres Museums. Ich bin den Mitarbeitern für die zahlreichen Stunden, die sie in die Erstellung dieses fast 130-seitigen Konzepts investiert haben, sehr dankbar.“

Zum Hintergrund: Im Zuge der Generalsanierung der Genovevaburg und der damit einhergehenden Bezuschussung muss nach Vorgabe des Landes Rheinland-Pfalz sowohl ein Museumskonzept, als auch ein Raumprogramm erstellt werden. Beides ist mit dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz (MWWK) in Verbindung mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz abzustimmen und ist von dort zu genehmigen.

Im Vorfeld der Ausarbeitung des Raumprogramms und des Museumskonzepts wurde bereits im August 2019 Kontakt mit beiden Institutionen aufgenommen und ein erstes Gespräch geführt. Demzufolge sollte das Museumskonzept auf Basis des „Leitfadens zur Erstellung eines Museumskonzepts des Deutschen Museumsbunds“ verfasst werden. Ein Rohentwurf des Museumskonzepts wurde im August 2020 übersandt. In einem nachfolgenden Ortstermin in der Genovevaburg wurde der Rohentwurf mit den Vertretern des Ministeriums und des Museumsverbands besprochen und zudem die zukünftig erfolgenden baulichen Maßnahmen in der Oberburg erläutert.

Als Fazit des Ortstermins konnte festgehalten werden, dass sowohl das Raumprogramm als auch der Rohentwurf des Museumskonzepts den Vorgaben des MWWK und des Museumsverbands grundsätzlich entsprechen und lediglich kleinere Modifikationen vorzunehmen sind. So wurde seitens des Museumsverbands die Empfehlung ausgesprochen − aufgrund des Umfangs des Rohentwurfs − eine kompakte Zusammenfassung der Kernaussagen zu generieren, mit der sich das Museum zukünftig an die Öffentlichkeit richten kann. Diese Zusammenfassung enthält einen Maßnahmenkatalog mit zugehöriger Zieldefinition und bringt zudem das Selbstverständnis und Leitbild des Museums zum Ausdruck.

Das Eifelmuseum verfolgt als außerschulischer Lernort das bildungspolitische Ziel, bei Besuchern von außerhalb Empathie für die kulturellen Gegebenheiten der Region zu erwecken und gleichzeitig die Bildung einer Identität der vor Ort wohnhaften Bevölkerung zu fördern. Damit leistet das Museum einen Beitrag zu einem friedlichen, geeinten Europa. Das Land Rheinland-Pfalz erkennt an, dass das Eifelmuseum in Charakter und Aufgabenstellung einem überregional bedeutenden Museums entspricht und somit ähnlich einem Landesmuseum für die Eifel anzusehen ist.

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Wachstum

Eifelkreis und Bitburger Polizei zeigen Präsenz

Bitburg, 10.11.2020 – Die Eindämmung der Corona-Pandemie geht uns alle an. Am vergangenen Wochenende zeigte die Bitburger Polizei in enger Abstimmung mit der originär zuständigen Ordnungsbehörde des Eifelkreises verstärkte Präsenz im gesamten Dienstgebiet. Hierbei mussten zwanzig Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet, vier Personenansammlungen im öffentlichen Raum aufgelöst und die nach gültiger 12. CoBeLVO Rheinland-Pfalz verbotswidrige Inbetriebnahme zweier Gaststätten eingestellt werden.

Ein Kernbestandteil der Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ist das korrekte Tragen der Mund-Nasenschutzbedeckungen. Auf dem Zentralen Omnibusbahnhof in Bitburg gilt im kompletten Warte- und Haltebereich eine dauerhafte Maskenpflicht. Aufgrund des hohen Personenaufkommens verbunden mit einer dauerhaften Personenfluktuation ist es wichtig, dass jeder durch sein verantwortungsvolles Verhalten einen Beitrag zum Infektionsschutz leistet. Fast alle Bürgerinnen und Bürger befolgen diese Vorschriften vorbildlich. Leider gibt es aber Einzelne, die sich auch wiederholt nicht an die geltende Maskenpflicht halten. Insgesamt mussten am vergangenen Wochenende zwanzig Maskenpflichtverweigerer eindringlich zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes aufgefordert und die Verstöße zur Anzeige gebracht werden.

Zu unerlaubten Personenansammlungen im öffentlichen Raum kam es am Freitag zwei Mal im Bereich des Waisenhausparks, am Samstag in der Saarstraße und auch am Sonntag in der Mötscher Straße in Bitburg. Innerhalb der festgestellten Personengruppen wurde die Anzahl von max. zwei unterschiedlichen Hausständen überschritten und Mindestabstände bei fehlendem Mund-Nasenschutz nicht eingehalten. Alle Ansammlungen wurden durch die Polizei aufgelöst.

Die geltende Verordnung sieht weiterhin vor, dass alle Gastronomiebetriebe aktuell geschlossen bleiben müssen. Bei entsprechenden Überprüfungen wurde festgestellt, dass diese unmissverständliche Bestimmung durch zwei Konzessionsinhaber, hiervon ein Fall in der VG Südeifel und ein weiterer Fall in der VG Bitburger-Land, hintergangen wurde.

In allen geschilderten Fällen hat die zuständige Kreisordnungsbehörde die entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Auch in der Zukunft wird die Bitburger Polizei die originär zuständigen Behörden des Eifelkreises zum Schutz der Menschen im südlichen Eifelkreis weiter intensiv unterstützen und eine verstärkte sowie zugleich ansprechbare Präsenz zeigen.

Ein herzliches Dankeschön von Landrat Dr. Joachim Streit und dem Leiter der Polizeiinspektion Bitburg, Polizeioberrat Christian Hamm, geht an die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung in der Stadt Bitburg, den Verbandsgemeinden Südeifel, Bitburger-Land und Speicher, die durch ihr verantwortungsvolles und coronakonformes Verhalten dazu beitragen, die Infektionsdynamik abzuschwächen und sich in dieser für uns alle schwierigen Zeit solidarisch zeigen.

Landrat Dr. Joachim Streit betont abschließend: „Wir befinden uns an einer entscheidenden Stelle bei der aktuellen Coronabekämpfung im Eifelkreis: Entweder es gelingt uns jetzt den Inzidenzwert zu senken oder die Welle wird uns den Winter mit voller Wucht treffen. Wir werden als Staat hier gemeinsam mit der Polizei Flagge zeigen und Verstöße ahnden. Ich danke der Polizei im Eifelkreis für den Schulterschluss in der Coronabekämpfung!“

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Verstärkung für das Kreis-Gesundheitsamt Euskirchen

Euskirchen, 10.11.2020 – Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen bei der Kontaktpersonennachverfolgung. „Ich freue mich sehr, dass die Bundeswehr uns ab heute bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt unterstützt“, sagte Landrat Markus Ramers, als er am heutigen Montag zehn Soldatinnen und Soldaten im Kreishaus begrüßte. „Wir leben gerade in einer schwierigen und herausfordernden Zeit – da ist jede helfende Hand willkommen.“

Die Bundeswehrsoldaten sind aus Holzminden angereist, wo sie mit ihrem Panzerpionierbataillon stationiert sind. Einige von ihnen waren schon in anderen Gesundheitsämtern im Einsatz. Fünf Soldaten werden ab sofort im Euskirchener Kreishaus arbeiten, fünf sind aus Platzgründen in die Eifelhöhenklinik nach Marmagen abkommandiert worden.  „Aktuell haben wir rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kontaktpersonenmanagement im Einsatz“, sagt Christian Ramolla, der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. „Dank der Verstärkung durch die Bundeswehr können wir jetzt noch schneller reagieren.“  Die Hauptaufgabe der Soldaten wird es sein, Kontaktpersonen von coronapositiv getesteten Menschen anzurufen und sie über das richtige Verhalten zu informieren.

Oberstleutnant Christian Bruske, stellvertretender Leiter des Kreisverbindungskommandos, dankte seinerseits für den freundlichen Empfang im Kreishaus. „Die Kameradinnen und Kameraden sind motiviert und mit Vorfreude nach Euskirchen gekommen. Die Bundeswehr hilft gerne!“

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evm-Gruppe bittet ihre Kunden in der Region um Mithilfe

Region/Koblenz, 10.11.2020 – Wegen Corona: Zähler selbst ablesen. Die Zahlen der mit Corona Infizierten steigt auch im Netzgebiet der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe). Aufgrund der hohen Kundenkontakte bei der Ablesung hat das Unternehmen zum Schutz seiner Kunden, aber auch der eingesetzten Mitarbeiter entschieden, die Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserzähler ab Mitte November nur noch in Ausnahmefällen von Mitarbeitern ihres Ablesedienstleisters ablesen zu lassen.

Die direkte Ablesung findet nur noch bei Mehrfamilienhäusern statt, bei denen der Zähler frei zugänglich ist und die Ableser Zutritt erhalten. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass sich das Virus nicht weiter ausbreitet und versuchen daher, den persönlichen Kontakt an der Haustür soweit wie möglich einzuschränken“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm-Gruppe.

Kunden bekommen daher ab Mitte November Postkarten eingeworfen, auf denen sie ihren Zählerstand eintragen und anschließend an die evm-Gruppe zurücksenden sollen. Das betrifft alle Anwohner im Netzgebiet der evm-Tochtergesellschaft Energienetze Mittelrhein (enm). Die Zählerwechsel und -überprüfungen finden, aufgrund der geringen Stückzahl, unter hohen Hygienemaßnahmen weiter statt.