Kategorien
News

In Mayen heißt das Neujahrsbaby Kian

Mayen, 03.01.2021 – Er wurde am 1. Januar 2021 um 18:44 Uhr geboren. Damit ist Kian das Neujahrsbaby in Mayen. 3900 Gramm schwer und 55 Zentimeter groß war der kleine Mann bei seiner Geburt. Nur kurze Zeit später strahlten die Eltern Miriam und Shayan Kalantari-Firoozabad bereits in die Kamera, als sie ein Geschenk und die Glück­wün­sche im St. Elisabeth entgegennahmen.

Für die Familie aus Dockweiler in der Vulkan­eifel ist Kian das dritte Kind. Etwas Besonderes: Der diensthabende Gynäkologe Dr. Gottfried Steinle hat die Familie bei allen drei Geburten begleitet.

In der Klink für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im St. Elisabeth Mayen gab es im vergan­genen Jahr erstmals mehr als 800 Geburten! Insgesamt wurden hier 804 Geburten betreut und 809 Kinder geboren: 435 Jungen und 374 Mädchen, darunter 5 Zwillingspärchen.

Kategorien
News

Gemeinde Hellenthal: Verkehrslage rund um den „Weißer Stein“ spitzt sich zu

Hellenthal, 03.01.2021 – Der Aufruf des Bürgermeisters, die Höhenorte Hollerath und Udenbreth zu meiden, wurde leider nicht so erhört, wie erhofft.

Nach wie vor finden sich zahlreiche Besucher auf dem Parkplatz „Weißer Stein“ und in den umliegenden Orten ein. Das führt zu teilweise chaotischen Verhältnissen bei der Parkplatzsuche. Die Ordnungsdienste arbeiten auf Hochtouren und hätten sich gewünscht, dass nach dem Aufruf Vernunft und eine Entspannung der Lage einkehren. Das ist leider nicht der Fall.

Der Bürgermeister richtet nun seinen Appell an die Einheimischen aus dem Kreisgebiet Euskirchen, sich vernünftig zu verhalten und die Wintersportorte nicht aufzusuchen. Den Kennzeichen zufolge kommen nämlich auch zahlreiche aus dem Kreisgebiet in die Höhenorte. Das könnte im Moment das einzige Mittel sein, um die teilweise chaotischen Verhältnisse im Bereich „Weißer Stein“ und in den umliegenden Ortschaften zu entschärfen. Von einer Sperrung des Parkplatzes am „Weißer Stein“ sieht die Gemeinde vorerst weiter ab, weil das die Situation noch verschlimmern würde. Dann würden noch weitere Orte bis runter ins Tal mit Autos zugeparkt.

Kategorien
News

Polizei meldet ruhigen Start ins neue Jahr

Region/Trier, 02.01.2021 – Die Polizei war in der Silvesternacht mit zahlreichen Streifenteams in der gesamten Region im Einsatz. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Kontrolle der Einhaltung der Corona-Vorschriften. Insgesamt bilanzieren die Beamten einen ruhigen Jahreswechsel mit wenigen Verstößen gegen die geltenden Beschränkungen. So stellten die Beamtinnen und Beamten 31 Verstöße gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung fest.

Sie lösten sieben unzulässige Personenansammlungen auf und erstatteten neun Anzeigen wegen Verstößen gegen das Verbot des Alkoholkonsums im öffentlichen Raum. Insgesamt berichten die Einsatzkräfte von sehr mäßigem Personenaufkommen in der Öffentlichkeit. Vereinzelt seien Silvesterraketen gesichtet oder explodierende Böller gehört worden, die aber soweit feststellbar auf privatem Grund gezündet worden waren. „Alle Dienststellen des Polizeipräsidiums melden einen sehr ruhigen Jahresbeginn,“ bilanziert der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, „die allermeisten Menschen haben sich an die geltenden Regeln gehalten wofür wir uns bedanken.“

Kategorien
Wachstum

Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin – Mit Hoffnung in das neue Jahr

Berlin, 01.01.2021 – “ Nie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das alte Jahr als so schwer empfungen und nie haben wir trotz aller Sorgen und mancher Skepsis mit so viel Hoffnung dem neuen Jahr entgegengesehen, so Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Ihrer Neujahrsansprache.

Hier ( Neujahrsansprache ) kommen Sie zur Neujahrsansprache / Video unserer Bundeskanzlerin ! 

Kategorien
News

Am 30.12. war es soweit – St. Elisabeth Krankenhaus Mayen meldet Rekord – Erstmals wurden in Mayen über 800 Babys geboren

Mayen, 31.12.2020 – Kurz vor Jahresende gab es noch ein freudiges Ereignis im Mayener Krankenhaus. Mit der 800. Geburt wurde eine bisher unerreichte „Schallmauer“ durchbrochen – und das von einer Mitarbeiterin!

Die Mama des kleinen Leon ist Krankenschwester im St. Elisabeth und heißt Lisa Katharina Stern. Am 30. Dezember kam der kleine Mann um 7:15 Uhr zur Welt. Er wog bei seiner Geburt 4160 Gramm und war 57 Zentimeter groß. Die Eltern aus Boos in der Eifel strahlten, als sie im Namen des Teams und des Direktoriums Glückwünsche und ein Präsent erhielten.

Kategorien
News

Liebe Leserinnen und Leser, eine außergewöhnliche Zeit, nichts ist wie gewohnt

Weiler/Daun, 31.12.2020 – Keine Weihnachtsfeier, kein Weihnachtsmarkt, kein Weihnachtsshopping, keine ausgelassene Silvester-Party, bei der wir das mühsame Corona-Jahr mit Pauken und Trompeten hinter uns gelassen hätten.

Auch der Heilige Abend war anders. Wir haben das schönste Fest im Jahr im ganz kleinen Kreis gefeiert. Mit mehr Ruhe und Bewusstsein für das, was Weihnachten wirklich ausmacht: Hoffnung, Liebe und Frieden. Genau das ist ein Anlass zur Freude in dieser besonderen Zeit.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft viele solcher wertvollen Momente. Und dass uns das Neue Jahr nur noch das wiederbringt, was wir tatsächlich vermisst haben.

Ihnen allen ein gutes, gesundes Neues Jahr!
Ihr Team von der Eifelschau

Kategorien
Wachstum

Starker Andrang in Naherholungs-Gebieten, Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen appellieren, zuhause zu bleiben!

StädteRegion Aachen, 30.12.2020 – „Problematischer“ Besucherandrang in Naherholungsgebieten – bitte bleiben Sie Zuhause! Das gilt auch für die Silvesternacht.

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, auf Kurztrips in die Eifel oder in andere Naherholungsgebiete zu verzichten. Da die Parkplätze wegen der hohen Zahl an Tagesbesuchern in den vergangenen Tagen vielerorts nicht ausreichten, mussten Polizei- und Ordnungskräfte zur Verstärkung hinzugerufen werden, um die Einhaltung der Maskenpflicht und die geltenden Kontaktbeschränkungen umzusetzen. „Große Menschenansammlungen erhöhen immer das Risiko einer weiteren Ausbreitung der Pandemie“, mahnen die Krisenstäbe.

Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzugrenzen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören Kontakte zu reduzieren sowie die AHA+AL-Regeln zu beachten (Abstand halten, Hygieneregeln einhalten, Alltagsmasken tragen, Corona-Warn-App installieren und lüften). Die Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin bestehen: Treffen im öffentlichen Raum ohne Einhaltung des Mindestabstandes sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt zu reduzieren. Maximal dürfen sich fünf Personen treffen, wobei Kinder bis einschließlich 14 Jahre bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitzählen. Das gilt auch in der Silvesternacht.

In dieser Ausnahmesituation gilt: Je mehr Menschen sich an die Empfehlungen und Regeln halten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, die Ausbreitung des Virus einzugrenzen.

Helfen Sie mit: Halten Sie Abstand, halten Sie zusammen!

Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt gegenüber der Meldung von Dienstag 170 mehr nachgewiesene Fälle. Seit Beginn der Zählung Ende Februar 2020 steigt damit die Zahl der nachgewiesen Infizierten auf 14248. 12435 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 272. In den vergangenen Tagen sind zwei 84-jährige Frauen sowie fünf Männer im Alter von 68, 82, 84, 85 und 91 Jahren verstorben, die zuvor positiv auf das Corona Virus getestet wurden. Damit sind in der StädteRegion Aachen aktuell 1541 Menschen nachgewiesen infiziert und die Sieben-Tage-Inzidenz* liegt bei 174.

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

 

Kommune Aktiv Gesamt 7-Tage-Inzidenz*
Aachen 639 6077 168
Alsdorf 120 1284 174
Baesweiler 57 912 137
Eschweiler 151 1358 189
Herzogenrath 95 1181 155
Monschau 16 204 111
Roetgen 69 214 231
Simmerath 72 344 182
Stolberg 189 1607 227
Würselen 129 1061 163
noch nicht lokal zugeordnet 4 6  
Gesamtergebnis 1541 14248 174

 *Sieben-Tage-Inzidenz: Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen geschehen sind. Damit die Daten vergleichbar sind, wird die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner berechnet.

Gemeinsames Abstrichzentrum am Aachener Tivoli bleibt Silvester und Neujahr geschlossen.

Das Gemeinsame Abstrichzentrum (GAZ) bleibt am 31. Dezember (Silvester) sowie am 01. Januar (Neujahr) geschlossen. Ab Samstag, den 02.01.2021 hat das GAZ wieder regulär geöffnet.

Die Termine werden nur ONLINE vergeben unter www.staedteregion-aachen.de/gaz. Bei der Online-Terminvergabe muss man schon eine Reihe von Angaben zum Grund für die gewünschte Testung und zum eigenen Gesundheitszustand machen. Das Formular wird regelmäßig an die Teststrategie des Robert-Koch-Instituts angepasst.

Kontaktpersonen ersten Grades, Menschen mit positiven Schnelltests in Heimen und anderen Einrichtungen sowie Reihentestungen werden durch das Gesundheitsamt informiert und zu einem festen Termin eingeladen.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Zu erreichen ist die Hotline des Landes unter der Rufnummer 0211/9119-1001, montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist zudem ein erweitertes Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält.

Erreichbarkeit des Bürgertelefon zum Jahresende
Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen. Am 31. Dezember sowie am 01. Januar ist das Bürgertelefon nicht zu erreichen.

Infos zu aktuellen Entwicklungen
Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf www.staedteregion-aachen.de/corona.

Kategorien
Wachstum

Kreis Düren: Impfungen sind erfolgreich angelaufen – wie geht es jetzt weiter? Ausgangs-Beschränkung gilt zunächst bis 4. Januar

Düren, 30.12.2020 – Die Impfungen gegen das Coronavirus sind im Kreis Düren erfolgreich angelaufen. Bis zum Jahresende werden die ersten 2000 Menschen geimpft sein – mit erster Priorität in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen. „Unser Ziel ist es, zunächst die besonders gefährdeten Menschen zu impfen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Morgen werden 19 der 48 vollstationären Seniorenheime geimpft sein – wie geht es dann weiter? Noch ist unklar, welche Mengen Impfstoff zu Jahresbeginn zur Verfügung stehen. Die Impfdosen werden dem Kreis Düren über das Land NRW zugeteilt. Fest steht: Sobald weiterer Impfstoff den Kreis erreicht, wird sofort weiter geimpft. „Wir gehen dabei nach einer Prioritätenliste vor, die sich nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission in Berlin und des Landes richtet“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. Wenn Bewohner und Pflegepersonal in den Heimen geimpft sind, kommen Beschäftigte im Rettungsdient und bestimmtes medizinisches Personal in Krankenhäusern an die Reihe. Nachfolgend sind die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste vorgesehen sowie mit sehr hoher Priorität Menschen, die älter sind als 80 Jahre.

Der Kreis Düren wird wie immer umfassend und aktuell darüber informieren, wie es weitergeht. Dabei ist der Kreis auch an die Vorgaben des Bundes und des Landes gebunden. Ob die Menschen zum Beispiel individuell schriftlich benachrichtigt werden, wann sie geimpft werden können, steht derzeit noch nicht fest. „Klar ist aber, dass wir über alle unsere Kanäle informieren werden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Außerdem gibt es Infos über die lokalen Medien (Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen, Online). „Es ist sichergestellt, dass alle Menschen zeitig und zügig im Bilde sind“, betont der Landrat.

Derzeit fallen die Infektionszahlen im Kreis Düren. Der Inzidenzwert (Zahl der Neu-Infektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gerechnet) liegt seit dem 2. Weihnachtstag unter 200 (heute bei 130,4). Dennoch muss die aktuell geltende Allgemeinverfügung (AV) des Kreises Düren zunächst bis Montag, 4. Januar, verlängert werden. Dies betrifft auch die derzeit gültige Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr. Die Regelung ist mit dem Land NRW abgestimmt. Die Verlängerung der AV hat mehrere Gründe: Zum einen sind die derzeitigen Fallzahlen nicht so aussagekräftig, da über die Feiertage deutlich weniger getestet wurde und wird. Außerdem ist die Lage in den Krankenhäusern äußerst angespannt. Aktuell werden 81 Menschen stationär behandelt, davon 20 auf Intensivstationen. Derzeit sind kaum Intensivbetten frei, da neben Covid-Patienten auch Menschen mit anderen sehr ernsthaften Erkrankungen behandelt werden (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfall). Somit besteht grundsätzlich das Risiko, dass man zum Beispiel bei einem Unfall nicht bestmöglich versorgt werden kann. Das Krankenhauspersonal arbeitet an der Belastungsgrenze. Zudem ist die Zahl der Todesfälle immer noch hoch. „Unser oberstes Ziel ist es nach wie vor, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn. Dies gelinge letztlich nur, wenn sich die Ausbreitung des Virus eindämmen lasse. Die Ausgangsbeschränkung dient dem Zweck, Kontakte einzuschränken. Auch in den nächsten Tagen wird angesichts der Feiertage nicht wie sonst üblich getestet werden. Mit wieder aussagekräftigeren Fallzahlen rechnet der Leiter der Kreis-Gesundheitsamtes, Dr. Norbert Schnitzler, deshalb nicht vor Ende kommender Woche.

Kategorien
News

Neujahrsansprache von Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Lassen Sie uns zuversichtlich in die kommenden Monate gehen

Region/Mainz, 30.12.2020 – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat in ihrer Neujahrsansprache dazu aufgerufen, trotz der herausfordernden Corona-Pandemie Optimismus und Zuversicht nicht zu verlieren. „Was für ein Jahr liegt hinter uns. Noch nie zuvor war in der Geschichte der Bundesrepublik unser Miteinander so stark gefordert, noch nie haben wir so viel Zeit in der digitalen Welt verbracht“, so die Ministerpräsidentin. Gerade in diesen Tagen seien die einschneidenden Corona-Maßnahmen besonders zu spüren. Der Shutdown mache viele Menschen einsam und gefährde wirtschaftliche Existenzen. Es sei bedrückend, dass auch in Rheinland-Pfalz bereits mehr als 1.300 Menschen an und mit COVID-19 gestorben seien.

„Auch wenn noch harte Monate vor uns liegen, dürfen wir es nicht zulassen, dass Angst unser Leben beherrscht. Wenn Pessimismus zur Leitschnur wird, verliert die ganze Gesellschaft“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie dankte den Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern, die dafür sorgten, dass gefährdete Menschen sicher und gut durch die Krise kommen und die Großartiges leisteten, um die Gesellschaft am Laufen zu halten. „In den Krankenhäusern, Pflegeheimen, Gesundheitsämtern und ambulanten Diensten kämpfen die Mitarbeitenden rund um die Uhr dafür, dass sich möglichst wenige anstecken und die Kranken gut versorgt werden. In Kitas, Schulen und Hochschulen geben alle ihr Bestes, damit kein Kind und kein junger Mensch zum Verlierer der Pandemie wird. Eltern stemmen unter schwierigen Umständen Beruf und Familie gleichzeitig.“

Sie werde als Ministerpräsidentin auch 2021 alles dafür tun, um das Gesundheitssystem zu stärken und um diejenigen zu unterstützen, die von der Pandemie hart betroffen sind. „Die Landesregierung nutzt die Krise entschlossen für eine gute Zukunft: für beste Bildung und für eine klimaneutrale Wirtschaft, die in Rheinland-Pfalz die Chancen der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz optimal nutzen kann“, so die Ministerpräsidentin.

Besonders zu den vielen jungen Menschen, die sich ausgebremst fühlen, sagte sie: „Ich bin überzeugt davon, dass wir aus 2021 ein gutes Jahr machen können. Lassen Sie uns mit Zuversicht in die kommenden Monate gehen.“ Die akute Gefahr der Corona-Pandemie werde im nächsten Jahr überwunden. Ein Impfstoff, der maßgeblich in Mainz entwickelt wurde, gebe Grund zur Hoffnung. In den Alten- und Pflegeheimen hätten die Impfungen begonnen und die Impfzentren seien startklar. Zusammen mit ihrem Mann und ihrer Familie wünschte Ministerpräsidentin Malu Dreyer allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes, friedvolles und glückliches Jahr 2021.

Kategorien
News

Appell von Landrat Pföhler: Winterliche Ausflüge vermeiden – Kreisverwaltung, Polizei und Verbandsgemeinde weiten Kontrollen aus

Ahrweiler, 30.12.2020 – Aufgrund der winterlichen Bedingungen und des gefallenen Schnees kam es in den vergangenen Tagen zu einem erhöhten Aufkommen von Besucherinnen und Besuchern aus der Region und dem benachbarten Nordrhein-Westfalen an der Hohen Acht bei Adenau. Am Dienstag, 29. Dezember, verschafften sich Vertreter der Polizeiinspektion Adenau, der Verbandsgemeindeverwaltung Adenau sowie der Kreisverwaltung Ahrweiler daher selbst vor Ort einen Überblick über die Lage.

„Was die Corona-Schutzmaßnahmen betrifft, konnten wir keine Verstöße feststellen. Es waren überwiegend Familien unterwegs und die Abstände wurden eingehalten“, so die Leiterin der Abteilung Ordnung und Verkehr der Kreisverwaltung. Die Park- und Verkehrssituation hingegen sei kritischer zu betrachten. Eine Reihe von Parkverstößen hätte durch die Verbandsgemeindeverwaltung Adenau geahndet werden müssen. Polizei, Verbandsgemeinde- und Kreisverwaltung haben dennoch gemeinsam entschieden, vorerst keine weiteren Maßnahmen, wie etwa Straßensperrungen, einzuleiten. Da diese das Problem lediglich auf andere Straßen auslagern und womöglich zu noch größeren Verkehrsbehinderungen führen würden. Die Kontrollen werden daher auch in den kommenden Tagen weiterhin durchgeführt.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler appelliert in diesem Zusammenhang noch einmal an die BürgerInnen: „Es ist nachvollziehbar, dass man das winterliche Wetter nutzen möchte. Dennoch bitte ich Sie eindringlich darum, größere Menschenansammlungen zu vermeiden, um das Infektionsrisiko zu minimieren, und Polizei und Ordnungsamt nicht zusätzlich durch diese Ausflüge zu belasten.“