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Durchwachsenes Fazit: Weniger Ausbildungsverträge trotz weiterhin hohem Nachwuchskräfte-bedarf

Region/Trier, 30.10.2020 – Agentur für Arbeit Trier und Wirtschaftskammern ziehen Jahresbilanz des regionalen Ausbildungsmarktes. Weniger neue Ausbildungsverträge, mehr unversorgte Bewerber, aber auch weniger unbesetzte Ausbildungsstellen: So die durchwachsene Bilanz des regionalen Ausbildungsmarktes in diesem, von Corona geprägten, Jahr. „Die Corona-Pandemie hat den regionalen Ausbildungsmarkt im Frühjahr ziemlich ins Straucheln gebracht. Durch den Lockdown konnten viele Berufsorientierungsveranstaltungen an Schulen, Ausbildungsmessen und Einstellungsverfahren nicht wie geplant stattfinden. Junge Menschen, aber auch Ausbildungsbetriebe sind mit Blick auf die kommenden Monate und Jahre verunsichert,“ so Heribert Wilhelmi, vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Trier, anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz mit Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer (HWK) am 29. Oktober.

Diese Entwicklung hat sich auch in der Statistik niedergeschlagen. Zur Ausbildungsmarktbilanz, die das Berufsberatungsjahr von Oktober 2019 bis September 2020 in den Blick nimmt, wurden der Agentur für Arbeit Trier im Vergleich zum Vorjahr 7,9 Prozent weniger Ausbildungsstellen gemeldet. Von den 4.274 registrierten Lehrstellen blieben 597 unbesetzt. Das sind immerhin 18,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch die Entwicklung bei den ausbildungsinteressierten Bewerbern war rückläufig. Mit 2.763 Ausbildungsinteressenten haben sich 7,5 Prozent weniger an die Berufsberatung der Arbeitsagentur gewandt als im Vorjahr.

Dieser Rückgang könne allerdings nicht ausschließlich auf das Covid-19-Virus zurückgeführt werden, betont Heribert Wilhelmi: „Wir haben es hier auch mit längerfristigen Einflussfaktoren zu tun. So tragen zum Beispiel die demografische Entwicklung, die Tendenz zum längeren Schulbesuch sowie eine erhöhte Studienneigung zur Abnahme der Bewerberzahlen bei. Die Ausbildungsbereitschaft der hiesigen Wirtschaft ist seit Jahren – auch im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands – sehr hoch. Das Angebot übersteigt weiterhin deutlich die Nachfrage. Manch ein Ausbildungsbetrieb hat jedoch auf Grund des steigenden Aufwands bei der Ausbildungsrekrutierung und der Schwierigkeit, passende Bewerber zu finden, sein Ausbildungsengagement etwas zurückgefahren. Wirtschaftliche Probleme, bedingt durch die Pandemie, verstärken natürlich diese Tendenz.“ Fakt ist, dass bereits im März – als die Auswirkungen des Lockdowns noch nicht in der Statistik abgebildet wurden – sowohl die Zahl der gemeldeten Bewerber (minus 7,9 Prozent), als auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen (minus 6,8 Prozent) bei Weitem nicht an das Niveau des Vorjahres anknüpfen konnten.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die Auswirkungen von Corona zurückzuführen, sind hingegen die aktuellen Entwicklungen in einzelnen Branchen. Der Lebensmittelhandel klagt bereits seit Jahren über mangelnden Nachwuchs. Die Pandemie hat diese Sorge weiter verschärft. In der Lebensmittelherstellung wurden, gegen den allgemeinen Trend, 40,2 Prozent mehr Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr. Im Verkauf von Lebensmitteln gab es eine Steigerung um 13,6 Prozent. Erfreulich: Es wurden in diesen Berufszweigen nicht nur mehr Lehrstellen gemeldet. Zumindest zum Teil konnte der Bedarf auch besser gestillt werden, so dass weniger Stellen unbesetzt blieben als im vergangenen Jahr. So sind die Berufe der/des Fleischer/in und der/des Fachverkäufer/in im Bäckerhandwerk aus den Top Ten der unbesetzten Lehrstellen herausgefallen.

Anders sieht die Entwicklung in der Gastronomie aus. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie haben diesen Wirtschaftszweig so hart getroffen, dass sich die Auswirkungen auch auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar machen. Das Ausbildungsengagement wurde in den letzten Monaten deutlich zurückgefahren, in der Gastronomie um 13,3 Prozent und der Hotellerie um 2,4 Prozent.

Nicht nur die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist gesunken, sondern auch die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverträge. Die beiden großen Wirtschaftskammern IHK und HWK verzeichnen ein deutliches Minus im Vergleich zum Vorjahr. 1.026 Neueintragungen vermeldet die HWK bis Ende September. 7,4 Prozent weniger als in 2019. Jedoch sind nicht alle Branchen von diesem Rückgang gleichermaßen betroffen, wie Axel Bettendorf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Trier, berichtet: „Die Corona-Krise und der Lockdown im Frühjahr hat das Interesse an einer Ausbildung im Handwerk in der Region schwer getroffen. Insbesondere im Friseurhandwerk sind durch die Kontaktverbote die Rahmenbedingungen für Praktika und Lehrlingsausbildung nach wie vor äußerst ungünstig. Bedingt durch die fehlende Berufsorientierung in den Ausbildungswerkstätten des neuen Berufsbildungszentrums sind vor allem die MINT-Berufe weniger stark nachgefragt als im Vorjahr. Einzig die Berufe im Bauhauptgewerbe konnten das Vorjahresniveau an neu abgeschlossenen Lehrverträgen erreichen.“

Die IHK macht einen größeren Rückgang aus. Die Kammer registriert bis Ende September 1.736 neue Ausbildungsverträge, ein Minus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Das Minus ist seit dem Frühjahr deutlich kleiner geworden. Es gibt zwar Betriebe, die sich aktuell bei der Ausbildung zurückhalten aber der Großteil der Betriebe hält das Ausbildungsengagement hoch. Gerade jetzt ist es wichtig positive Signale zu senden, denn die Unternehmen brauchen die ausgebildeten Fachkräfte bei einer wirtschaftlichen Erholung. Wir werden nicht müde, unsere Ausbildungsbetriebe bei der Besetzung ihrer freien Ausbildungsstellen zu unterstützen“, sagt Ulrich Schneider, Geschäftsführer Ausbildung der IHK Trier.

Eine weitere besorgniserregende Entwicklung stellt, aus Sicht der Arbeitsagentur, die Steigerung des Anteils an unversorgten Bewerbern dar. 206 junge Menschen haben bis Ende September keine Ausbildungsstelle gefunden – 31,2 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Verunsicherung bei ausbildungssuchenden Jugendlichen ist leider groß und zeigt wie wichtig unsere Berufsorientierung und -beratung ist,“ erklärt Stefanie Adam, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Trier. „Wir haben während des Lockdowns im April und Mai schnell festgestellt, dass wir den Mädchen und Jungen alternative Angebote unterbreiten müssen, wenn unsere regelmäßige Präsenz an den Schulen vor Ort nicht möglich ist. Deshalb haben wir kurzfristig neue Formate entwickelt, von der Video-Beratung über die Verlegung von Beratungsterminen ins Freie, Live-Beratungssessions und Videos auf YouTube bis hin zu der Durchführung von Online-Workshops und der Neuentwicklung der virtuellen Ausbildungsmesse FUTURE 2.0.“

Viele der innovativen Informationsmöglichkeiten und Online-Angebote sind in Kooperation mit den regionalen Netzwerkpartnern entstanden. So wurde gerade erst die Kampagne „Ausbildung kennt keine Auszeit“ unter der Federführung der IHK bis Jahresende verlängert. Und mit gezielten Nachvermittlungsaktionen versuchen IHK, HWK und Arbeitsagentur auch noch in den kommenden Wochen freie Ausbildungsstellen und suchende Bewerber zusammenzuführen.

Abschließend senden die Experten der drei Institutionen trotz aller Risiken auf Grund der Corona-Krise ein hoffungsvolles Signal an alle Ausbildungsinteressierten aus. Heribert Wilhelmi: „Corona hat den Ausbildungsbeginn in diesem Jahr verzögert. Ein Berufseinstieg ist auch jetzt noch möglich. Junge Menschen sollten sich nicht zu sehr verunsichern lassen und mutig ihre Berufsplanung mit der Unterstützung der Berufsberatung vorantreiben. Denn junge, gut ausgebildete Fachkräfte werden auch in Zukunft benötigt.“

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Grohmann & Tesla: Ein Fazit zur großen Übernahme

Prüm, 29.10.2020 – Mit der Übernahme von Grohmann hast sich Tesla deutsche Ingenieurskunst gekauft. Das deutsche Automatisierungs-Unternehmen wurde vom Elektroauto-Hersteller übernommen, damit die Produktion des Tesla Model 3 gesteigert werden konnte.

Die Firma Grohmann ist spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Anlagen für die automatisierte Fertigung, unter anderem in der Halbleiter-, der Elektronik- und der Automobilindustrie. Mit dem Kauf des Unternehmens ist die Tochterfirma Tesla Grohmann Automation entstanden. Diese ist auch ein Grund, warum die Tesla-Aktie sich einer zunehmenden Beliebtheit erfreut.

Die Beweggründe für die Übernahme

Das damalige Grohmann Engineering mit Hauptsitz in Prüm in der Eifel wurde bereits im Januar 2017 von Tesla übernommen, weitere Übernahmen in Rheinland-Pfalz und der Eifelregion angedacht. Grohmann hat verschiedene Maschinen gebaut, dazu zählten vor allem Maschinen zur Herstellung von Airbagsensoren, Steuergeräten für Servolenkungen und von Lithium-Ionen-Batteriezellen, ebenso wie ganze Batteriemodule. Gerade die Roboter von Grohmann sind für die Batterieproduktion bei Tesla von besonderer Bedeutung.

Das erklärte Ziel war, die Produktion des Elektrofahrzeugs Model 3 von 50.000 auf 500.000 bis 600.000 Fahrzeuge im Jahr zu steigern. Besonders stark will sich der Tesla-Gründer Elon Musk dabei auf die Robotertechnik verlassen.

Nach der Übernahme

Schon vor der Übernahme gab es aber Unklarheiten bezüglich der Weiterbelieferung der bisherigen Kunden. Zu diesen Kunden gehörten beispielsweise BMW und Daimler. Kurz nach der Übernahme hatte das Unternehmen die Geschäftsbeziehungen zu anderen Kunden als Tesla weitestgehend abgebrochen. Der Grund war, man wollte die anfahrende Produktion des Models 3 voll unterstützen. Diese Entscheidung hatte laut dem Mercedes-Betriebsratschef die Folge, dass die Produktion von Batterien für das Elektroauto EQC verzögert wurde.

In der Zwischenzeit verließ der Gründer Klaus Grohmann das Unternehmen überraschend. Ursprünglich hatte er sich allerdings geäußert, bleiben zu wollen. Es wird vermutet, dass sein Rückzug im Zusammenhang mit der Tatsache steht, dass Tesla die alten Kundenverbindungen kappte. Eine eindeutige Äußerung gab es von Seiten Grohmanns nicht. Dieser sagte lediglich: „Ich bin sicherlich nicht ausgeschieden, weil ich keine Lust mehr hatte.“

Die Entwicklung der letzten 3 Jahre

Inzwischen sind drei Jahr vergangen, dass Musk Grohmann Engineering gekauft hat. Trotz vieler Unsicherheiten und Vermutungen, die rund um die neu gegründete Tesla Grohmann Automation kursierten, hat sich gezeigt, dass Tesla keinesfalls das Geld ausgegangen ist. Im Gegenteil, die veröffentlichten Geschäftszahlen zeigen, dass die deutsche Tochtergesellschaft ziemlich gesund dasteht. Fakt ist, dass gerade der Ableger in der Eifel zu den wenigen Gewinnbringern im Tesla-Konzern gehört.

Innerhalb des Tesla-Konzerns ist der Bedarf so groß, dass das Tochterunternehmen in Deutschland in Sachen Auftragseingang im letzten Jahr sogar einen Rekordwert verzeichnet hat. Dabei wurde beinahe komplett auf externe Kunden verzichtet. Tesla erhielt im Jahr 2018 insgesamt Aufträge im Volumen von 178,6 Millionen Euro. Im Gegensatz zum Übergangsjahr waren das sogar 80,6 Millionen Euro mehr. Bis dahin hatte man im Jahr 2016 den Rekordwert von 174,2 Millionen Euro eingefahren.

Auch die Umsatzzahlen lassen sich durchaus sehen, denn der Umsatz stieg auf 142,5 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 11,3%. Wenig überraschend war dabei aber, dass sich der Umsatz stark in Richtung USA verschob. Innerhalb Deutschlands brach der Umsatz nämlich um 77 % ein. Anstelle der 20 Millionen im Jahr 2017, waren es im letzten Jahr nur noch 4,6 beziehungsweise 4,5 Millionen Euro. Auf der anderen Seite gab es einen rasanten Umsatzanstieg außerhalb Europas. Satte 52 % waren es, damit stieg der Umsatz auf 133,4 Millionen Euro.

Aufhebungsvereinbarungen

Eine absolute Besonderheit ist aber das Ergebnis des Tesla-Konzerns. Dieses Ergebnis wies einen Gewinn nach Steuern von 10,7 Millionen Euro aus. Im Gegensatz zum Vorjahr, das einen Gewinn nach Steuern von 26 Millionen Euro zeigte, passte dieses Ergebnis eigentlich besser zum Elektroautobauer, denn dessen Kerngeschäft schrieb bisher immer rote Zahlen.

Allerdings handelt es sich bei dem Verlust von Tesla Grohmann im Jahr 2017 um einen einmaligen Effekt. Grund waren die Aufträge anderer Kunden, die die Muttergesellschaft nicht erfüllt hatte. Allein um aus den Verträgen mit anderen Herstellern aussteigen zu können, kosteten die Aufhebungsvereinbarungen Tesla rund 26,8 Millionen Euro.

Tesla Grohmann musste im Jahr 2018 nur noch ein Minus von einer Million Euro verkraften. Auch diese resultieren auf den Aufhebungsverträgen.

Die Beliebtheit der Tesla Aktien

Der Firmenchef Elon Musk wird häufig als etwas unkonventionell und gleichzeitig als besonders ehrgeizig und sehr intelligent beschrieben. Das macht ihn besonders bei der jüngeren Generation äußerst beliebt. Andere Bevölkerungsgruppen hingegen sehen ihn eher mit etwas Unbehagen.

Doch was die Wirtschaft und die Börse betrifft, so zählen hier jedoch ausschließlich die Qualität und Vorteile der angebotenen Produkte. Im ersten Quartal 2020 stieg der Umsatz der Aktie um 32 %. Der operative Gewinn stieg damit auf 283 Millionen US-Dollar.

Auch wenn Elon Musk als Vorstandsvorsitzender eine umstrittene Figur ist, werden dennoch sowohl die Firma als auch die Aktienkurse in Zukunft weiter wachsen.

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Dauner Kfz-Innungsmitglied ist Pilotbetrieb der Region

Daun, 28.10.2020 – Auto Stolz aus Daun kann stolz sein. Der Innungsfachbetrieb der Kfz-Innung Daun-Prüm ist einer von 28 Kfz-Betrieben aus ganz Deutschland, die sich als Pilotbetrieb einer Prüfung der Deutschen Akkreditierungsstelle gestellt haben. Ergebnis: Alles richtig gemacht!

Hintergrund: Die neue europarechtliche Norm, die ISO 17020, muss von allen Kfz-Betrieben, die Abgasuntersuchen (AU) durchführen, erfüllt werden. Diese Norm kommt zu den bereits bestehenden Anforderungen aus der Straßenverkehrsordnung hinzu. Die Betriebe müssen nun nach einem akkreditierten Qualitätsmanagementsystem arbeiten. Dies ist eine Voraussetzung dafür, damit die in den Werkstätten durchgeführten Abgasuntersuchungen weiterhin von den Prüforganisationen anerkannt werden und Autobesitzer die notwendige Plakette erhalten.

Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mit seinem Zentralverband (ZDK) in Bonn hat sich frühzeitig dieser neuen EU-Auflage gestellt und die Marke AÜK (Akkreditierte Überprüfung im Kfz-Gewerbe) platziert. 35.000 Tausend Betriebe in ganz Deutschland können auf die Leistung vom Zentralverband zurückgreifen und damit diese neue europarechtliche Norm umsetzen. Walter Zimmer, Auditor für die hiesige Region, begleitet die Kfz-Betriebe während der Umstellphase in diesem Jahr: „Es ist schon eine enorme Leistung, die von den Kfz-Betrieben wieder einmal verlangt wird“, findet der Kfz-Meister, der für die Kfz-Innungen Daun-Prüm und Bernkastel-Wittlich-Bitburg die Werkstätten betreut.

Alles richtig gemacht bei den neuen Prozessen und Techniken zur Abgasuntersuchung nach neuer Europanorm! Das bescheinigte Dipl.-Ing. Peter Herget (links), Fachbegutachter der Deutschen Akkreditierungsstelle, an Markus Schleuning (rechts) vom Autohaus Stolz in Daun. (Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer)

Bei Stolz in Daun wurde alles richtig gemacht. Dies bescheinigte Mitte Oktober der Dipl.-Ing. Peter Herget, Fachbegutachter der Deutschen Akkreditierungsstelle, der die Durchführung der Abgasuntersuchung im Autohaus Stolz begutachtete.

„Wir hatten uns bereits vor einem Jahr als Pilotbetrieb zur Verfügung gestellt, damit unser Verband in der Praxis dieses neue System testen kann. Das war für uns als Innungsbetrieb selbstverständlich“, erzählt Peter Stolz, der zusammen mit seinem Mitarbeiter Markus Schleuning im Autohaus für die AU-Leistung verantwortlich ist.

Michael Breuer (rechts), stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard (links), systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz. Beide waren maßgeblich an der Erarbeitung der neuen Akkreditierung beteiligt und ließen es sich nicht nehmen, bei der Prüfung in Daun bei Pilotbetrieb Stolz mit dabei zu sein. Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer

Michael Breuer (rechts), stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard (links), systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz. Beide waren maßgeblich an der Erarbeitung der neuen Akkreditierung beteiligt und ließen es sich nicht nehmen, bei der Prüfung in Daun bei Pilotbetrieb Stolz mit dabei zu sein. (Foto: Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Walter Zimmer)

Mit dabei waren auch Michael Breuer, stellvertretener Leiter Abteilung Technik beim ZDK und Pascal Gebhard, Systemverantwortlicher Leiter beim Fachverband Rheinland-Pfalz.

„Mit der neuen ISO 17020 hat auch eine neue Software Einzug gehalten. Sie ermöglicht es uns, Schulungsbescheinigungen und Kalibrierscheine selbst in die zentrale Datenbank des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes einzupflegen“, berichtet Markus Schleuning. „Für unsere Kunden spielt es zwar letztlich kaum eine Rolle, welchen Aufwand wir betreiben, um den AU-Service auch in Zukunft bieten zu können“, erzählt der Kfz-Meister weiter, „aber wir nehmen unseren Auftrag als Servicestelle sehr ernst und freuen uns, für die Zukunft bestens gerüstet zu sein.“

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REWE-Center Kall bleibt erreichbar: Eigene Rampe macht Zufahrt möglich

Kall, 27.10.2020 – Das REWE-Center wird trotz der umfangreichen Bauarbeiten und notwendigen temporären Sperrungen im Kaller Kernort weiterhin uneingeschränkt erreichbar bleiben.

Zurzeit wird eine Rampe erstellt. Mit ihr wird der Verkehr von der Bahnhofstraße zum und vom REWE-Center geführt. Die Zufahrtsrampe befindet sich zwischen dem neuen Bahnhofsvorplatz und der bereits errichteten Tiefgarage unter dem REWE-Parkplatz.  Da wo nunmehr die Rampe errichtet wurde, wird zu einem späteren Zeitpunkt das Geschäftshaus Süd entstehen.

Aufgrund der neuen Verkehrsführung können die Arbeiten am Knotenpunkt „Kreisel“ aus zeitlicher Sicht effizienter gestaltet werden, so dass damit zu rechnen ist, dass durch diese Sonderlösung auch voraussichtlich eine Verkürzung der Bauzeit für die gesamte Umgestaltung des Knotenpunktes generiert werden kann, berichtet Teamleiter der Bauabteilung, Markus Auel von der Gemeinde Kall.

Durch die vom Grundstückseigentümer geschaffene neue Zufahrtsmöglichkeit kann auch während einer möglichen temporären Vollsperrung des Knotenpunktes die Erreichbarkeit des REWE-Centers mittels PKW und somit auch die Grund- und Nahversorgung im Ortskern dauerhaft garantiert werden.

Hinzu kommt, dass die verkehrliche Situation in der Bahnhofstraße enorm entspannt werden kann, so dass die Kunden ohne größere Beeinträchtigung, sprich ohne Rückstau und Ampelschaltung den Markt anfahren können.

Alle Fußgänger werden gebeten, nicht über die beiden Fahrbahnen der Rampenanlage zu gehen, sondern die bisherigen Wege zu nutzen.

Die Gemeinde Kall ist bemüht, die Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen für alle so gering wie möglich zu halten.

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LED-Modernisierung der Straßen -beleuchtung in der Stadt Wittlich abgeschlossen

Wittlich, 27.10.2020 – Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Verwaltung hat Westenergie die 2017 begonnene Umrüstung der Straßenlaternen in der Stadt Wittlich jetzt abgeschlossen. Insgesamt haben die Dienstleister des Energieunternehmens in den letzten drei Jahren 1.679 der derzeit 3.355 Leuchten im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ ausgetauscht und energieeffiziente LED-Lampen eingebaut.

Zum Abschluss der Arbeiten kam Joachim Rodenkirch, der Bürgermeister der Stadt Wittlich, gemeinsam mit Stadtratsmitgliedern und Vertretern von Westenergie zusammen und überzeugte sich von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein strahlender Impuls zum Klimaschutz und zur Energiewende, die nicht nur auf den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch auf Energieeinsparung und Energieeffizienz setzen muss.

Die Umrüstung von 1.679 Straßenleuchten in der Region auf LED-Technik ist ein großer Erfolg für die Umwelt und entlastet zudem den kommunalen Haushalt“, erläuterte Joachim Rodenkirch.

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Betriebs-besichtigung der Wirtschaftsjunioren MY-Eifel bei Brohl-Wellpappe in Mayen

Mayen, 26.10.2020 – Auf Einladung von Detlef Boltersdorf konnten die Wirtschaftsjunioren MY-Eifel am 7. Oktober 2020 das Mayener Werk und Firmenhauptsitz von Brohl-Wellpappe besichtigen.

Geschäftsführer Detlef Boltersdorf begrüßte die Wirtschaftsjunioren im Präsentationsraum des Mayener Werkes und stellte das auch noch heute inhabergeführte Familienunternehmen und seine Geschichte seit der Gründung 1778 bis zum heutigen Tag vor. Neben Anekdoten aus der Firmenhistorie erklärte er auch den wirtschaftlich notwendigen Wandel des Unternehmens – vom Papierproduzenten zum Papierverarbeiter. „Wir haben die eigene Papierfabrikation 1996 aufgegeben. Das war ein schwerer Schritt, da die Tradition unseres Unternehmens auf der Papierherstellung fußt. “ so Boltersdorf.

Anschließend führte Boltersdorf die Wirtschaftsjunioren persönlich durch das Mayener Werk, in dem die namensgebende Wellpappe produziert und weiterverarbeitet wird. Im Druckbereich stehen dabei die Varianten Flexo bereit, zukünftig soll auch die neue Digitaldruckmaschine mit in die Produktion eingebunden werden. Insgesamt beeindruckte das Werk mit seinem riesigen Maschinenpark und den weitestgehend automatisierten Abläufen der einzelnen Produktionsketten. Trotz der hohen Automation berichtet Detlef Boltersdorf von stetig steigenden Mitarbeiterzahlen. Mittlerweile über 600 Mitarbeiter an acht Standorten in Deutschland und den Benelux-Ländern sind bei Brohl Wellpappe beschäftigt und begeistern internationale Kunden mit innovativen und nachhaltigen Verpackungen und Displays.

Im Anschluss an die Führung stand Boltersdorf bei einem offenen Austausch für Fragen der WJ MY-Eifel Rede und Antwort. Guido Braun-Ragusa, Kreissprecher der WJ MY-Eifel fasste den Besuch zusammen: „Es war sehr spannend einen lokalen „Global-Player“ mit einer solchen Historie besuchen zu dürfen. Die Produkte und Prozesse von Brohl-Wellpappe sind bereits stark digitalisiert und entsprechen auch durch den nachhaltigen Rohstoff Recycling-Papier dem aktuellen Zeitgeist.“

Das nächste Monatstreffen ist für den 03.11.2020 geplant. Besucher und Interessenten sind gerne zu den Treffen eingeladen. Weitere Info gibt es auf dem Facebookkanal der WJ MY-Eifel. (www.facebook.com/WJMYEifel).

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Die SHEW Wittlich GmbH & Co.KG investiert in den Bau eines Cityhotels

Wittlich, 23.10.2020 – Grundstücksverkauf in der Kurfürstenstraße. Die SHEW Wittlich GmbH & Co.KG investiert in den Bau eines Cityhotels mit Lebensmittelmarkt auf dem Kurfürstenplatz in Wittlich.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Geschäftsführer der SHEW Wittlich GmbH & Co.KG Christian Rautenberg unterzeichneten ver-gangene Woche den Grundstückskaufvertrag. Die Animation ist vom Architekturbüro Berdi in Bernkastel-Kues.

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Stiftung des NORMA-Gründers fördert Bildung, Soziales und Kultur

Lutzerath, 22.10.2020 – Im Sinne von Manfred Roth setzt die nach ihm benannte Stiftung ihre Arbeit konsequent fort: Seit dem Tod des 2010 verstorbenen Fürther Unternehmers und NORMA-Gründers sind bereits eine Vielzahl von Spenden an soziale, kulturelle, bildungsfördernde und wissenschaftliche Einrichtungen ausgeschüttet worden.

Aktuell darf sich jetzt die KITA Lutzerath über die zugesagte Spende freuen. Dort wurde durch den Verkaufsleiter Herrn Reitenbach und die Bereichsleiterin für Aus- und Fortbildung Frau Steffes-lai ein Scheck in Höhe von 5.000,00 Euro an Frau Simone Schmitz, Rita Ternes und Susanne Saxler überreicht. Finanzielles Engagement dort, wo es hilft und für gemeinnützige Zwecke gebraucht wird – für die Manfred-Roth-Stiftung ist es selbstverständlich, auf zahlreichen Gebieten im
öffentlichen Leben und der Gesellschaft aktiv zu sein.

Manfred Roth selbst, der das Handelsunternehmen NORMA zu einem in Deutschland, Frankreich, Österreich und Tschechien erfolgreichen Unternehmen formte, war auch zeitlebens mit seinem persönlichen Einsatz für gute Ausbildungs- und Berufschancen in- und außerhalb seines Unternehmens bekannt.

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Kostenfreier Sprechtag am 04. November für Existenzgründer und bestehende Unternehmen

Düren, 22.10.2020 – Zu einem kostenfreien Sprechtag lädt das Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren in Kooperation mit der IHK Aachen für Mittwoch, 4. November, in das Technologiezentrum Jülich ein. Der Sprechtag richtet sich an interessierte Existenzgründer und bestehende Unternehmen.

In dem – vorab vereinbarten – einstündigen Beratungsgespräch können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung Kreis Düren besprochen werden. Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchte oder ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel etc. nachdenkt – die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Birgit Müller-Langohr und Elke Mehl – auch tätig für das Startercenter NRW – stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung. Der Sprechtag findet im Technologiezentrum Jülich, Karl-Heinz-Beckurtsstr. 13, statt.

Sollte es coronabedingt nicht möglich sein, die Gespräche persönlich durchzuführen, wird die Wirtschaftsförderung den Sprechtag online über Webex anbieten. Eine vorherige Anmeldung ist deshalb aus organisatorischen und technischen Gründen unbedingt erforderlich.

Eine Anmeldung ist möglich bei Birgit Müller-Langohr, 02421/22-1061210, und Elke Mehl, 02421/22-1061211 sowie per E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung.

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Volksbank RheinAhrEifel eG veranstaltet erstmals Weltsparwoche vom 26. – 31. Oktober

Mayen/Region, 21.10.2020 – Den diesjährigen Weltspartag begeht die Volksbank RheinAhrEifel eG erstmalig als Weltsparwoche. Diese findet vom 26. bis zum 31. Oktober 2020 statt. Kunden können sich beispielsweise zum Thema nachhaltige Geldanlage beraten lassen und sich als Dankeschön limitierte Sneaker von adidas sichern. Für die jungen Kunden gibt es unter anderem Nistkästen zum Bemalen und Gutscheine mit Vergünstigungen für Attraktionen in der Region.

„Mit der Weltsparwoche möchten wir zeigen, dass Sparen trotz niedriger Zinsen Sinn macht – zum Beispiel, um sich einen besonderen Wunsch zu erfüllen. Ein klassisches Sparbuch oder Tagesgeldkonto sind dafür allerdings nicht mehr geeignet. Wir bieten neue, zeitgemäße Sparmöglichkeiten. Ihr Geld können unsere Kunden in einem Fondssparplan anlegen. Das geht schon mit kleinen Beträgen ab 25 Euro monatlich. Das Geld wird in Investmentfonds mit unterschiedlichen Wertpapieren angelegt. Durch die Streuung sinkt das Risiko und die Chancen auf eine Rendite steigen“, erklärt Oliver Engels, Direktor des Regionalmarktes MayenRhein bei der Volksbank RheinAhrEifel.

Corona treibt die Sparquote nach oben

Laut dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist die Sparquote in Deutschland im internationalen Vergleich in den vergangenen Jahren vergleichsweise hoch und stabil geblieben. Durch die Corona-Pandemie erwartet der BVR noch mal einen Anstieg. Im Durchschnitt des Jahres dürfte das Verhältnis des Sparens zum verfügbaren Einkommen bei rund 15 Prozent liegen (2019: 10,9 Prozent), prognostiziert der Verband in einer aktuellen Studie. Grund seien etwa ausgefallene Urlaubsreisen. Aktuell beläuft sich das Geldvermögen der Deutschen nach Schätzungen der DZ Bank AG auf 6,6 Billionen Euro. Der Anteil des Wertpapiersparens, wozu neben Investmentfonds, Aktien und an anderen Anteilsrechten auch Schuldverschreibungen zählen, liegt laut der Bundesbank bei 23 Prozent. „Wenn Sparer ihr Geld etwas stärker in Investmentfonds und Aktien anlegen, erhöht das die Renditechancen, das Risiko bleibt aber dennoch überschaubar. Wichtig sind eine gute Beratung, eine langfristige Anlageperspektive und ausreichende Liquiditätspolster für den Fall unvorhergesehener Ausgabenotwendigkeiten“, betont Oliver Engels.

Über die Volksbank RheinAhrEifel eG

Die Volksbank RheinAhrEifel eG ist der genossenschaftliche und leistungsstarke Finanzpartner für mehr als 188.000 Kunden in der Region Rhein-Ahr-Eifel. Hauptsitz der Genossenschaft ist Koblenz, Verwaltungssitze sind Bad Neuenahr-Ahrweiler und Mayen. Das Geschäftsgebiet der Bank erstreckt sich vom Rhein bei Remagen bis in den Süden der Vulkaneifel nach Gillenfeld, vom Mittelrhein um Andernach bis Koblenz, die Mosel bis Brodenbach, den Hunsrück bis Dommershausen, das Maifeld um Polch bis in die Hocheifel zum Nürburgring. Die Regionalbank gehört den rund 117.000 Bankeigentümern. Sie machen die Bank zu einer der mitgliederstärksten Organisationen in Rheinland-Pfalz. Dadurch kommt ihr eine besondere Verantwortung für die Wirtschaftsregion zu: Anspruch der Bank ist es, unter dem Motto „Wir sind Heimat“, die regionale Wirtschaft im Sinne ihrer Mitglieder kontinuierlich zu stärken. Bei einer Bilanzsumme von 3,7 Milliarden Euro verwaltet die Genossenschaft ein Kundenwertvolumen von 7,6 Milliarden Euro. Das Finanzinstitut beschäftigt 681 Mitarbeiter, davon 42 Auszubildende. (Stand: August 2020)