Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Von der KSK Vulkaneifel Bianca Thelen und Alois Manstein, die Spielgruppe „ABCundDie6“ mit Malte Rust, Felix Becker (sitzend), Richard Gunder und David Wölwer, sowie die betreuende Lehrerin Julia Porten. Foto: KSK Vulkaneifel
Gerolstein, 15.03.2021 – Vor wenigen Tagen fand am St. Matthias Gymnasium in Gerolstein die Siegerehrung des 38. Planspiel Börse der Kreissparkasse Vulkaneifel statt. Diese wurde pandemiebedingt in einem kleineren Rahmen durchgeführt. Für die Kreissparkasse Vulkaneifel begrüßten KSK-Abteilungsleiter Alois Manstein sowie die Börsenspielleiterin Bianca Thelen, die betreuende Lehrerin Frau Julia Porten sowie die Siegerspielgruppe „ABCundDie6“ (Felix Becker, Richard Gunder, Malte Rust, David Wölwer) vom Sankt Matthias Gymnasium Gerolstein. „Trotz der Pandemie haben wir wieder mit rund 200 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern am Planspiel Börse eine hohe Beteiligungsquote erreicht. Unser Dank gilt den Schulen sowie den Schülerinnen und Schülern für das aktive Mitmachen“, erklärte Alois Manstein.
KSK-Abteilungsleiter Alois Manstein sowie Börsenspielleiterin Bianca Thelen gratulierten allen Siegergruppen und dankten den Lehrerinnen und Lehrern für ihr besonderes Engagement. Das nächste Planspiel Börse startet im September 2021. Weitere Informationen zum Planspiel Börse sind bei der Sparkasse vor Ort oder im Internet unter www. ksk-vulkaneifel.de erhältlich.
Aachen, 15.03.2021 – Wenn Kai Hennes an die Anfänge des Citymanagements denkt, liegt ihm ein leichtes Lächeln auf den Lippen: „Wir hatten zwar keinen leichten Start, weil unsere Mission die Belebung der Innenstadt ist – und das in Zeiten einer Pandemie, wo die Innenstadt eigentlich nicht belebt werden darf. In diesem Spagat haben wir uns dennoch viele Projekte überlegt und diese auch umsetzen können.“
Ein großes Thema: der Leerstand
Kai Hennes und seine Kollegin Daniela Karow-Kluge kümmern sich darum, den Wandel in der Aachener Innenstadt mitzugestalten – und bauen parallel dazu die Struktur des Citymanagements weiter auf.
„Unser oberstes Ziel ist, eine noch zukunftsfähigere Innenstadt voranzubringen – und das gemeinsam mit Bewohner*innen der Innenstadt, Gewerbetreibenden, Hausbesitzer*innen oder auch Akteur*innen aus Wissenschaft, Kreativwirtschaft, Stadtverwaltung und mehr“, erläutert Daniela Karow-Kluge. Im vergangenen Jahr bestand die Aufgabe der beiden darin, Kooperationsprojekte in unterschiedlichen Handlungsfeldern in der Innenstadt voranzutreiben.
Ein großes Thema: der Leerstand. Daniela Karow-Kluge: „Die Probleme waren schon vorher da, wurden durch Corona aber natürlich zusätzlich befeuert. Vor diesem Hintergrund haben wir Projekte und Angebote initiiert, über die wir unterschiedliche Akteur*innen zum Mitgestalten der Innenstadt gewinnen konnten.“
Ein Beispiel dafür ist das Projekt Citygold: „Mehr als 100 Einzelpersonen und Unternehmen haben sich nach unserem Aufruf gemeldet – mit großer Unternehmungslust wollen sie gestalten, einen Beitrag zur Verbesserung der Innenstadt leisten und natürlich auch selbst sichtbar werden im Stadtbild“, sagt Kai Hennes. Beim Citygold-Projekt ging es darum, leerstehenden Räumen Leben einzuhauchen und Schaufenster als Bühne für Aachener Potenzial und die Macher*innen zu nutzen, zum Beispiel für Aachener Startups, Künstler*innen bis hin zu ehrenamtlichen Projekten.
Kreative und urbane Interventionen als Motor für Stadtentwicklung
Die Schaufenster waren nur der Anfang einer alternativen Bespielung von Leerständen und dem Stadtraum: Ende 2020 kooperierte das Citymanagement mit der Aachener Kreativszene, um die Eröffnung des Pop-up-Stores „Kunst und so“ in der Großkölnstraße zu unterstützen. Über 20 Kulturschaffende präsentierten und verkauften hier ihre Produkte „Made in Aachen“. Parallel dazu initiierte das Citymanagement Streetart-Aktionen an Häuserwänden und tristen Sperrholzfassaden, um die Innenstadt als Schauplatz für Kreativität zu stärken und attraktiver zu machen.
„Auch die Eigentümer*innen erleben durch unsere Aktionen den Wert ihrer Lokale und Immobilien neu. Wichtig für unsere Arbeit war es auch, dass wir hierüber gute Beziehungen zu den Eigentümer*innen aufbauen konnten“, erläutert Hennes.
Ein Projekt, das ebenfalls vielen Menschen aufgefallen ist, war die Umgestaltung des Theaterplatzes im Rahmen eines Reallabors. Mit temporären Interventionen auf Probe wollte das Citymanagement mit den Bürger*innen Erfahrungen sammeln und die Zukunft des Platzes gemeinsam entwickeln. Statt Autoverkehr gibt es seit dem Frühlingsauftakt 2020 auf der nördlichen Umfahrt nun Hochbeete, Fahrradbügel und Sitzmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen. „Von März bis September haben wir rund um den Theaterplatz verschiedene Projekte mit dem Ziel auf die Straße gebracht, mögliche Zukünfte des Theaterplatzes aus unterschiedlichen Perspektiven zu testen“, erläutert Daniela Karow-Kluge. Das Citymanagement verwandelte den Platz zum Beispiel zur Freilichtbühne für Tanzperformances des Aachener Vereins ARTbewegt. In der Woche der Europäischen Mobilität fanden auf dem verkehrsberuhigten Platz Pop-up-Konzerte von Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz statt und das Theaterhaus wurde mit einer Lichtinstallation von Kölner Künstlern neu in Szene gesetzt. Die Holzrahmen wurden unter anderem mit Sand gefüllt, so dass Kinder diese als Spielfläche erobern konnten.
All das hat stets in enger Zusammenarbeit mit Aachener Bürger*innen stattgefunden. Das Citymanagement ist stolz auf mehr als 100 Bürger*innensprechstunden, die es pandemiebedingt zwar nicht immer persönlich führen konnte. „Aber wir hoffen, dass wir die Räume in der Planbar, einem Ladenlokal am Theaterplatz 7, bald wieder hierfür öffnen können“, sagt Daniela Karow-Kluge.
Für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung
Nun geht es weiter damit, neue Projekte auf den Weg zu bringen. Gemeinsam mit der RWTH entwickeln Daniela Karow-Kluge und Kai Hennes zum Beispiel das Projekt Post-Corona-Stadt. Entwickelt werden Ideen und Konzepte für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung. Eine Initiative zur vergünstigten Anmietung von leerstehenden Lokalen ist ebenso in den Startlöchern. Der Aufruf zu diesem besonderen Angebot, das unter dem Motto „Ladenliebe“ laufen soll, erfolgt noch im Frühjahr dieses Jahres.
„Nach diesem Jahr sehen wir uns ein bisschen als quirlige Vordenker“, resümiert Daniela Karow-Kluge. Und Kai Hennes ergänzt: „Es hat sich gezeigt, dass wir eine Art Innovationswerkstatt sind, die stets zusammen mit anderen kleine Leuchttürme in die Straßen setzt.“
Freuen sich vor dem Feuerwehrhaus in Kehrig gemeinsam über das neue Mannschaftsfahrzeug (MTF):
v.l.: Stefanie Kaiser als Kassiererin des Fördervereins, Karl-Josef Esch als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen (KSK), Daniel May als Wehrführer und Vorsitzender des Fördervereins, Michaela Schneider von der KSK Mayen, Lukas Schneider als stv. Wehrführer, Timo Schütz als Gebietsdirektor der Provinzial sowie Martin Barth, der sich als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und gleichzeitig auch KSK-Mitarbeiter zusammen mit Michaela Schneider für die Spende eingesetzt hat. Foto: KSK Mayen
Mayen/Kehrig, 15.03.2021 – Neuer Mannschaftswagen für die Freiwillige Feuerwehr Kehrig. Über einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro durfte sich kürzlich die Freiwillige Feuerwehr in Kehrig zur Anschaffung eines neuen Mannschaftswagens freuen.
Die Provinzial Rheinland Versicherung fördert in ihrem Geschäftsgebiet Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Gefahren, insbesondere den Feuerschutz und die Brandsicherheit. Provinzial-Gebietsdirektor Timo Schütz dankte den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kehrig für ihre selbstlose Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger und überreichte gemeinsam mit Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, symbolisch den „großen Scheck“ in Höhe von 5.000,00 Euro für die Anschaffung und den weiteren Ausbau eines neuen Mannschaftsfahrzeugs an den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Kehrig e.V.
„Wir freuen uns, dass unsere Stiftung mit dazu beiträgt, die Ausrüstung der Feuerwehr zu modernisieren“, begründet Timo Schütz das Engagement. „Der Betrag hilft uns, das zwischenzeitlich beschaffte Fahrzeug weiter auszubauen und den Einsatzwert durch sinnvolle Ausrüstung zu ergänzen“, bedankt sich Daniel May, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Kehrig und Vorsitzender des Fördervereins.
Lukas Schneider, stv. Wehrführer und stv. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Kehrig erklärt, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen gebrauchten VW Crafter handelt, der durch eine Fachfirma komplett neu aufgebaut wurde und hierbei die erforderlichen Einbauten für ein Mannschaftstransportfahr-zeug der Feuerwehr, auch MTF genannt, erhielt. Hierzu zählen neben der Blaulichtanlage und dem Funkgerät auch diverse Ladesicherungseinrichtungen im Innenraum und im Heck des Fahrzeugs.
Zukünftig soll das MTF noch um eine Konturmarkierung ergänzt werden, damit es in der Dunkelheit besser zu erkennen ist. Darüber hinaus soll auch ein Beleuchtungssatz für das Fahrzeug beschafft werden, um bei nächtlichen Einsätzen die Einsatzstelle besser ausleuchten zu können.
Die Provinzial Rheinland hat vielerorts bei der Gründung der Freiwilligen Feuerwehren Pate gestanden. Nicht nur aus dieser traditionellen Verbindung heraus, sondern auch zur Verbesserung des Brandschutzes in ihrem Geschäftsgebiet wird auch heute noch ein enges Verhältnis zwischen beiden Partnern gepflegt. Denn angesichts leerer öffentlicher Kassen ist es für die freiwilligen Feuerwehren immer schwieriger, den hohen Ausrüstungsstandard der Wehr zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Karl-Josef Esch als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, persönlich zur Spende zu gratulieren und ergänzt: „Die Arbeit der Stiftung ist für die Region von großer Bedeutung, gerade in heutiger Zeit spielen gemeinsame Projekte eine große Rolle.“
Betriebspraktika sind die beste Voraussetzung für einen Start in die handwerkliche Ausbildung und die HwK vermittelt mit der Aktion „Eine Woche – Deine Chance“ in den Osterferien Corona-konforme Praktikumsplätze. Foto: Quelle: HwK Koblenz
Region/Mayen-Koblenz, 15.03.2021 – Jugendliche aus Schule oder Studium können vom 29. März bis 6. April Handwerksberufe „live“ erkunden. Mit dem Projekt „Eine Woche – Deine Chance“ geht die Handwerkskammer (HwK) Koblenz ganz neue Wege bei der Berufserkundung und der Fachkräftegewinnung. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die in den Osterferien über ein Praktikum die berufliche Vielfalt des Handwerks kennenlernen wollen. Ob Schule, Studium oder freiwilliges Jahr – „die Ausgangslage spielt keine Rolle, wichtig ist das Ziel“, macht die HwK neugierig und Lust auf die Aktion, die Corona-konform durchgeführt wird.
Die Idee zu „Eine Woche – Deine Chance“ findet bereits jetzt, im Vorfeld der Aktion, ein starkes Echo. „Innerhalb weniger Tage haben unsere Mitgliedsbetriebe 200 Praktikumsplätze gemeldet“, berichtet HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. „Die Bereitschaft auszubilden und Praktika anzubieten, ist trotz Corona sehr stark ausgeprägt.“ Die Kammer macht auch darauf aufmerksam, dass negative Corona-Tests Voraussetzung sind für die Teilnahme. „Das Testverfahren und die Masken werden wir organisieren“, geht Hellrich auf die verstärkten Anstrengungen ein.
Ausbildungsbotschafterin Chantal Kilian beim Fotoshooting für die Aktion „Eine Woche – Deine Chance“. Die 23-Jährige ist Zahntechnikerin und möchte ihre guten Erfahrungen als Handwerkerin auch anderen Jugendlichen vermitteln. Foto: HwK Koblenz
Authentisch und aus der Praxis heraus unterstützen auch die beiden Ausbildungsbotschafter Chantal Kilian und Jonas Fuhrmann, beide 23 Jahre alt, die Aktion. Sie sind Sprachrohr der jungen Generation und Werbebotschafter des Handwerks. Eine Anzeigenserie mit ihren Gesichtern soll die junge Zielgruppe ansprechen. „Wir machen das gerne und aus Überzeugung“, bekennt Zahntechnikerin Chantal Kilian am Rande des Fotoshooting zum Anzeigenmotiv. „Ich habe bereits meinen Traumberuf gefunden – und er ist das Beste, was mir passieren konnte! Diese Erfahrungen möchte ich weitergeben.“
Und auch Metallbauermeister Jonas Fuhrmann spricht mit seiner Handwerker-Biografie an und macht Lust, in seine jungen Fußstapfen zu treten. Denn er ist nicht nur Meister, sondern auch Ausbildungsleiter in seinem Betrieb und betreut dort sieben Lehrlinge! Wer sollte sich besser mit den Interessen, Zielen und Berufswünschen der Jugendlichen auskennen, als er?! Fuhrmann selbst hat über ein Schulpraktikum in der HwK Koblenz seinen Traumberuf entdeckt. „Schon da habe ich gemerkt, dass meine Zukunft im Metallbereich liegt. Insofern weiß ich ganz genau, wie wichtig ein Praktikum für die Berufsfindung ist!“.
„Die Corona-Richtlinien hatten zur Folge, dass die Kontakte der Jugendlichen hinein in die Betriebe wie auch auf Berufsorientierungsveranstaltungen abrissen. Das müssen wir nun über neue Wege wieder in Gang setzen“, erklärt Hellrich die Hintergründe von „Eine Woche – Deine Chance“.
Teil der Aktion ist ein Webinar am 17. März, dass sich zwischen 18 und 19 Uhr an Jugendliche wie auch an Eltern richtet. Online wird via Chat die Aktion wie auch weitere Maßnahmen der HwK-Ausbildungsberatung informiert.
Infos: ausbildung@hwk-koblenz.de oder auf der neuen Internetseite www.jazubi.eu
Der Werbekombi Eifelschau.de und Eifel-Mosel-Zeitung.de ist eine der meistgenutzten Plattformen in der Region, wenn es um Ihre Online-Werbung geht. Unsere Hotline: Daun – 06592 929 8080
Region/Trier, 15.03.2021 – Die jährliche „Goin International“-Umfrage von IHKs in Zusammenarbeit mit ihrer Dachorganisation, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zeigt: Insbesondere Reiseeinschränkungen, Messeausfall und Brexit-Zollbürokratie hemmen das Auslandsgeschäft der rheinland-pfälzischen Unternehmen. Über 200 Unternehmen haben an der Umfrage vom 22. Januar bis 12. Februar teilgenommen. Viele Betriebe in Rheinland-Pfalz sehen ihre Geschäftslage aufgrund der Corona-Pandemie und des Brexits getrübt.
Dreiviertel der Unternehmerschaft beklagen die Reiseeinschränkungen. Zudem werden weltweit Messen abgesagt. „Dies stellt die Unternehmen vor zahlreiche Schwierigkeiten: der direkte Kundenkontakt fehlt und Neukundenakquise ist kaum möglich. Auch grenzüberschreitende Einsätze, zum Beispiel zur Reparatur einer Maschine, sind nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich“, erklärt Karina Szwede, Sprecherin International der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Koblenz. „Virtuelle Geschäftsreisen bieten in der Krise eine gute Alternative, ersetzen aber nicht die physische Präsenz vor Ort. Daher sind in der Diskussion um eine Impf- und Öffnungsstrategie, Lockerungen in der internationalen Geschäftsreisetätigkeit mitzudenken. Auch der geplante EU-Impfpass bietet eine Möglichkeit zur schnelleren Wiederaufnahme von Geschäftsreisen“, fordert Szwede.
Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ist ein weiterer Rückschlag für viele Unternehmen. Ein Drittel der befragten Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage im Vereinigten Königreich als schlecht und viele befürchten im Laufe des Jahres noch eine weitere Verschlechterung. Trotz des Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich wirkt sich der Austritt negativ auf die Geschäftsbeziehungen vieler Betriebe aus: zusätzliche Zollformalitäten, Probleme in der Logistik, zunehmende Rechts- und Planungsunsicherheit sowie eine Zunahme nicht-tarifärer Handelshemmnisse. „Dies führt zu einem weiteren Rückgang der Exporte in das Vereinigte Königreich. Dieser Abwärtstrend hält seit dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 an. Dennoch bleibt das Vereinigte Königreich ein bedeutender Partner der rheinland-pfälzischen Wirtschaft“, kommentiert Szwede.
Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Jan Heidemanns, Telefon: (06 51) 97 77-2 30, E-Mail: heidemanns@trier.ihk.de
Wir wollen, dass der Eisenbahnverkehr in unserem Bundesland gestärkt und weiter ausgebaut wird“, so Wirtschaftsminister Wissing. Foto: Ministerium
Wittlich/Mainz, 15.03.2021 – Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Innovationsvorhaben der in Wittlich ansässigen Firma Clemens GmbH & Co. KG zur Entwicklung eines vollautomatisierten Vorschneiders für den Rebschnitt im Weinberg mit rund 270.000 Euro.
Das hat Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt. „Wir unterstützen das Maschinenbauunternehmen Clemens GmbH & Co. KG beim Ausbau seiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Bereich Künstliche Intelligenz“, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing anlässlich der Unterzeichnung des Förderbescheides in Höhe von 270.000 Euro an die Firma Clemens GmbH & Co. KG. „Künstliche Intelligenz hilft uns auf smarte Weise Probleme zu erkennen, zu bewältigen und die dazugehörigen Lösungen weiterzuentwickeln“, sagte Wissing. „Mit ihrem Projekt leisten die Maschinenbauer aus Wittlich einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Landwirtschaft.
Smart Farming ist die Zukunft, Rheinland-Pfalz setzt hier Maßstäbe.“ Im Rahmen des bewilligten Vorhabens soll der Rebschnitt zur Weinbergspflege optimiert werden. Hierfür wird ein innovatives Assistenzsystem basierend auf der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz für traktorgeführte Anbauvorschneider entwickelt. Dadurch wird ein automatisches Öffnen des Vorschneiders insbesondere für die Weinbau – sowie Obstbranche angefertigt. Vorteilhaft ist nicht nur die Erhöhung der Bearbeitungsgeschwindigkeit, sondern auch die derzeit angewandten Praktiken zur Pflege von Rebstöcken prozesssicher und störungsfrei zu gestalten.
Schließlich garantiert das Vorhaben eine effizientere und umweltschonende Bewirtschaftung der Weinberge. Seit über 69 Jahren ist die Firma Clemens GmbH & Co. KG in der Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen tätig. Der Schwerpunkt ihrer Fertigung liegt in der Unkrautbeseitigung zwischen Reben, Bäumen oder Reihenkulturen. Das familiengeführte Unternehmen beschäftigt derzeit 220 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wozu 37 Auszubildende gehören. „Wir sind froh und dankbar für die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, das vorbildlich uns und vielen mittelständischen Firmen damit hilft, in der Entwicklung neuer Produkte und Techniken Spitze in der Welt zu sein“ so Bernhard Clemens, Geschäftsführer der Clemens GmbH & Co. KG.
Als Förderbank des Landes setzt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) das Programm um. „Neue innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sind für den zukünftigen Erfolg unverzichtbar. Wir tragen gerne dazu bei, die erheblichen Risiken von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu mindern und so den Mittelstand zu unterstützen“, erklärte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link. Die Fördermittel stammen aus dem Technologieförderungsprogramm InnoTop des Wirtschaftsministeriums, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert wird.
Dirk Schulz, bei der Regionalverkehre Köln zuständig für Infrastrukturprojekte stellte das Projekt im Planungsausschuss vor. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich, 15.03.2021 – In Mechernich entsteht ein Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale und digitale Mobilität der Regionalverkehr Köln (RVK). „Mit diesem Projekt sollen klimaneutralen Antriebsformen nochmal zusätzlich in der Region verstärkt werden.“ Dirk Schulz, als Fachbereichsleiter bei der RVK zuständig für Infrastrukturprojekte, stellte das zukunftsträchtige Projekt im Mechernicher Planungsausschuss am Dienstagabend vor.
Entstehen wird das große Aus- und Weiterbildungszentrum Peterheide auf dem Areal der ehemaligen Fahrzeugstaffel der Bundeswehr, welches die RVK inklusive der noch vorhandenen Gebäude bereits erworben hat. Zu dem Standort gehöre ebenso ein sogenanntes Kompetenzzentrum für Nahverkehr, ein Fahrsicherheitszentrum und Testgelände sowie eine Tankstelle, erklärte Schulz. Insgesamt rund 450 Personen, so schätzte er, werden dort arbeiten, schulen oder geschult werden.
So sieht das von der RVK bereits erworbene, ehemalige Bundeswehrgelände an der Peterheide heute aus. Auf dem Areal soll ein modernes Aus- und Weiterbildungszentrum für klimaneutrale Mobilität entstehen. Luftbild: RVK/Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress
„Bei den Tankstellen handelt es sich ausschließlich um Tankstellen für alternative Antriebe“, so der RVK-Fachbereichsleiter. An den Zapfsäulen werden demnach keine konventionellen Verbrennungsmaterialien zum Betanken zur Verfügung gestellt, sondern ausschließlich Wasserstoff, Biomethan und Strom. Da sie eingangs des Geländes positioniert werden sollen, können dort nicht nur ÖPNV-Busse und andere Schwerverkehre, sondern auch private PKWs mit alternativen Antrieben befüllt bzw. aufgeladen werden.
Bis zu 50 Linienbusse
Im Kompetenzzentrum für Nahverkehr sollen bis zu 50 Linienbusse stationiert, gewartet, abgestellt, gewaschen und repariert werden können. Ziel sei es, nicht nur für die RVK-, sondern auch anderen örtlichen und überregionalen Busunternehmen eine zentrale Beratungs- und Anlaufstelle zu schaffen, erklärte Schulz. Ein Labor für technische Entwicklungen im ÖPNV sei ebenfalls eingeplant.
Auf 6.000 Quadratmeter, verteilt auf vier Etagen, sollen Büroräume entstehen, aber vor allem durch Schulungen und Ausbildungseinheiten passende theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Zum Beispiel: Wie funktionieren die Fahrzeuge und ihre alternativen Antriebe im Detail? Welche Besonderheiten sind bei Unfällen zu berücksichtigen?
Zusätzlich, für die praktische Wissensvermittlung, wird es ein Fahrsicherheitsgelände mit Dynamik-Schleuder-Matte, Wasserfläche und Kreisbahn geben. Dort stünden allerdings nicht nur Schleuder- und Bremsmanöver im Mittelpunkt, betonte Schulz: „Es geht auch darum, den Busfahrern sparsames Fahren beizubringen oder zu schauen, wie fährt man eine Bushaltestelle an, so dass der barrierefreie Ausbau, der aktuell in Nordrhein-Westfalen stattfindet, auch optimal genutzt werden kann.“ Die Strecke sei eigens deshalb für eine Achslast von mehr als zehn Tonnen ausgewiesen, damit dort auch Trainingseinheiten für Schwerverkehre stattfinden können. Ein weiterer Bereich ist als reines Testgelände etwa für autonomes Fahren vorgesehen. Insgesamt 200 Parkplätze sind innerhalb des Geländes insgesamt eingeplant.
Die ersten Baumaßnahmen sollen schon in 2021 starten. Bis spätestens 2026 will der RVK das gesamte Vorhaben inklusive aller vier Bausteine umgesetzt haben.
In der Küchenabteilung freut sich deren Leiter Robert Becke, endlich wieder Kunden vor Ort beraten zu können. Foto: Reiner Züll
Kall, 12.03.2021 – Nach mehr als zehnwöchiger coronabedingten und amtlich verfügten Schließung seiner Verkaufsausstellungen hat das Möbelhaus Brucker seit Montag seine Türen wieder für die Kundschaft geöffnet. „click & meet“ nennt sich das neue, coronagerechte Einkaufsvergnügen im Kaller Möbelhaus, auf das die Kunden seit Ende vergangenen Jahres warten mussten. Seit Montag, 8. März, stehen die Verkaufsberater in allen Abteilungen den Kunden wieder mit Rat und zur Seite, wobei die hauseigenen Hygienekonzepte, die sich in der Vergangenheit bestens bewährt haben, wieder große Beachtung finden werden.
Zum Frühlingsstart bietet das Möbelhaus eine große Auswahl an Gartenmöbeln an. Im Abverkauf sind echte Schnäppchen zu machen. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress
Desinfektionsspender an allen Eingängen, das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken, Plexiglasscheiben zwischen Kunden und Berater sowie die Größe der Ausstellungen in den drei Häusern gewährleisten Abstand und größte Sicherheit beim Möbelkauf. Das Möbelhaus mit der riesigen Ausstellungsfläche von rund 72.000 Quadratmetern ist wieder geöffnet seit Montag, 8. März, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr, und samstags von 8.30 bis 13 Uhr.
Während der Verkauf im Möbelhaus wegen des Lockdowns über zehn Wochen lang geruht hat, waren im Versand und im Abholservice rege Betriebsamkeiten zu verzeichnen, sodass keine Kunden auf die Lieferung oder Abholung ihrer bereits bestellten Möbel verzichten mussten. Auch die telefonische Beratung oder Bestellung von Möbeln aus der Ausstellung oder von Accessoires aus der Boutique Wohnart waren jederzeit möglich gewesen.
Doch nun können die Fachberater endlich wieder in persönlichen Gesprächen vor Ort die Fragen der Kunden beantworten, wie sie nachhaltiger leben und wohnen können und wie sie ihre Wohnungen gestalten sollen, um sich darin wohlzufühlen. Möbel Brucker versüßt der Kundschaft die Wiedereröffnung mit Rabatten bis zu 40 Prozent auf Markenmöbel und bis zu 60 Prozent auf frei geplante Küchen.
Anmeldung per Telefon oder E-Mail
Um Zutritt zum Möbeleinkauf zu bekommen muss der Kunde nur drei einfache Schritte vollziehen: Unter der Rufnummer 02441/884-0 oder der E-Mail-Adresse termin@moebel-brucker.de meldet der Kunde seinen gewünschten Besuch an. Vom Möbelhaus bekommt er eine Terminbestätigung.
Auf einem Anmeldeformular, das er während des Einkaufs bei sich tragen und nach dem Besuch dem Verkaufsberater abgeben muss, teilt er seine Kontaktdaten und seine Aufenthaltsdauer mit. Ebenfalls gibt er an, welche Abteilung er besuchen möchte.
Die Corona-Pandemie und die wachsende Wohnraumverteuerung haben auch zu Veränderungen im wohnlichen Umfeld geführt, sowohl für Familien als auch für Singles. Hier bietet das Möbelhaus innovative und nachhaltige Möbel sowie Einrichtungsgegenstände als Lösungen an, die auf die veränderten Bedürfnisse angepasst sind; sei es bei Küchen, Schlafzimmern, Wohnlandschaften, Garnituren oder auch bei Deko und Accessoires.
Ein großes Beispiel der Veränderung im Wohnbereich ist die Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes, denn Homeoffice wird nach dem Ende der Corona-Pandemie bei vielen Firmen und Arbeitnehmern weiterhin ein Thema sein. Im Möbelhaus Brucker kann der Kunde, gestützt auf eine fundierte Beratung, seine heimische Büroausstattung nach seinen eigenen, individuellen Wünschen gestalten.
Gesund im Home-Office
Eine große Rolle spielt dabei auch die Gesundheit der Heim-Arbeiter. Weil Büroarbeit mit viel Sitzen verbunden ist, werden der Körper und besonders die Rückenmuskulatur und die Bandscheiben extrem belastet. Um dem entgegenzuwirken bietet das Möbelhaus ein großes Sortiment an ergonomischen Bürostühlen an.
Die Angebotspalette von Büroeinrichtungen in der Ausstellung ist so breit gefächert, dass die Ansprüche und Bedürfnisse aller Kunden bezüglich der Passform und des Designs erfüllt werden können. Bei Brucker findet der Kunde zum Beispiel auch höhenverstellbare Schreibtische, die sowohl als Sitz- oder Steh-Arbeitsplätze genutzt werden können. Die automatisch in der Höhe verstellbaren Tische sind auf Wunsch mit USB-Anschluss und Smartphone-Ablagen ausgestattet.
Das „Smart Home“ ist ein Trend, der zunehmend auch im privaten Zuhause genutzt wird: Einrichtungsgegenstände werden jetzt häufiger mit smarten Technologien verknüpft und holen die digitale Welt ins Wohnzimmer oder in die Küche. Auch hier ist das Möbelhaus Brucker stets auf dem aktuellen Stand.
Zum Ende des Lockdowns erwartet das Möbelhaus eine große Kunden-Nachfrage für den Kauf einer neuen Küche. In der mit 250 Küchen ausgestatteten Ausstellung findet der Kunde Modelle in allen Preisklassen. Und weil der Küchenkauf Vertrauenssache ist, bietet Möbel Brucker für alle Küchen ein Vollservice-Paket an, das die Planung mit dem Kunden, das Aufmaß, die Lieferung und Montage sowie den Geräteanschluss beinhaltet. Besonders großgeschrieben wird eine kompetente Rundum-Beratung durch ausgewiesene Experten.
Um Wartezeiten beim Küchenkauf zu vermeiden, bietet Möbel Brucker seinen Kunden auch zukünftig den Service an, per Internet einen Beratungstermin zu vereinbaren.
Mit schlagfertigen Botschaften wie dieser in Bad Neuenahr-Ahrweiler wirbt die Standortkampagne AWstark! für den Wohn- und Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler. Foto: Kreisverwaltung Ahrweiler / Bernhard Risse
Ahrweiler, 12.03.2021 – Plakate mit einer schlagfertigen Botschaft fallen auf und bleiben im Kopf. Mit einer strukturierten Plakatkampagne ist die Standortinitiative AWstark! in das neue Jahr gestartet. An ausgewählten öffentlichen Verkehrspunkten entlang der Bundesstraße 9 (B 9) sowie an weiteren signifikanten Standorten wirbt AWstark! für den Wohn- und Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler.
Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „Mit einer gezielten Großflächenwerbung an ausgewählten Verkehrshotspots möchten wir gezielt den Pendlerverkehr ins Augen fassen und auf den Kreis Ahrweiler mit seinen vielfältigen Arbeitgebern aufmerksam machen.“ Einen besonderen Mehrwert für die Unternehmen gibt es auch, wie der Landrat ergänzt: „Die Markenlogos der Partnerunternehmen von AWstark! finden sich auf den Plakaten wieder, sodass die Fachkraft gleich die Auswahl zwischen mehreren attraktiven Arbeitgebern aus der Region hat.“
Die Plakatkampagne stellt einen weiteren wichtigen Baustein in der Marketingstrategie von AWstark! dar, wie Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung berichtet: „Getreu dem Motto „Der beste Werbebotschafter für die Region sind die Bürgerinnen und Bürger selbst“ ist bereits im vergangenen Jahr ein Großteil der weiterführenden Schulen im Kreis Ahrweiler mit Werbebannern flächendeckend ausgestattet worden. Auch ist die Kampagne in allen Rathäusern des Kreises und über dem Haupteingang der Kreisverwaltung prominent platziert.“ Die Marketingkampagne wird in den nächsten Wochen an weiteren herausragenden Orten in der Region und darüber hinaus fortgesetzt.
AWstark! ist die gemeinsame Initiative der Kreiswirtschaftsförderung, Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und der Kreishandwerkerschaft/ Handwerkskammer Koblenz. Ziel der Kampagne ist es, Fachkräfte und Unternehmer auf den Wohn- und Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler aufmerksam zu machen und Fachkräfte zu gewinnen. Weitere Informationen unter www.aw-stark.de.
Interessierte können sich unter www.aachen.ihk.de/corona-tests kostenfrei anmelden. Foto: Jörg Hempel
Aachen, 12.03.2021 – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen unterstützt Unternehmen beim Re-Start nach dem Corona-Lockdown und hat dafür betroffene Betriebe aus den Bereichen Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe, Freizeitwirtschaft und Dienstleistungen befragt.
Ergebnis: Die Hälfte der Befragten gibt an, immer noch auf die volle Auszahlung der November- beziehungsweise Dezember-Hilfen zu warten. Auch hat bisher nur jeder fünfte Antragsteller eine Zahlung der Überbrückungshilfe III erhalten. „Die schleppende Auszahlung ist inakzeptabel. Die Betroffenen stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen die beantragten Corona-Hilfen umgehend erhalten“, fordert Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. Darüber hinaus müsse weiteren notleidenden Betrieben der Zugang zu finanziellen Förderungen unbürokratisch ermöglicht werden.
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben viele der von den verordneten Schließungen betroffenen Unternehmen und Selbstständigen erhebliche Umsatzeinbußen oder gar komplette Umsatzausfälle zu verkraften. Ihre finanziellen Reserven sind aufgebraucht, während Verbindlichkeiten weiterlaufen. Erschwerend kommt hinzu, dass in einigen Fällen geschlossene Betriebe keinerlei Förderung beantragen können, da sie durch das Raster des staatlichen Hilfsnetzes fallen. Wer zum Beispiel im vergangenen Sommer ein Nagelstudio gegründet hat, geht bei den Hilfen leer aus. Die IHK Aachen fordert deshalb eine breite Auslegung und schnelle Umsetzung des geplanten Härtefall-Fonds.
Auch Betriebe, die durch die Corona-Pandemie Umsatzausfälle knapp unterhalb der 30-Prozent-Schwelle erlitten haben, können keine Überbrückungshilfen beantragen. „Die Politik muss dringend nachbessern, denn ein unverschuldeter längerer Umsatzausfall ist auch in dieser Höhe existenzbedrohend“, warnt Bayer. „Deshalb fordert die IHK Aachen, dass die Überbrückungshilfe III auch unterhalb der 30-Prozent-Marke Förderungen für betroffene Unternehmen und Selbstständige bietet.“
Jeder dritte Teilnehmer der Blitzumfrage gibt an, über die Corona-Hilfen hinaus weitere Unterstützung für den Re-Start zu benötigen. „Die betroffenen Unternehmer brauchen eine Anschubfinanzierung, damit ihnen der Re-Start gelingt“, fordert Bayer. Außerdem habe die aktuelle Befragung gezeigt, dass die Unternehmer noch nicht alle Nachbesserungen der Corona-Hilfen kennen. So können sie im Rahmen der Überbrückungshilfe III bis zu 90 Prozent Förderung erhalten, wenn sie zum Beispiel in Hygienemaßnahmen, Luftreinigung oder Digitalisierung von Geschäftsprozessen investieren. Um die Fördermöglichkeiten besser publik zu machen, bietet die IHK Aachen ein breites Informationenangebot für ihre Mitglieder an: von Newslettern über Webinare bis hin zu persönlichen (digitalen) Gesprächen. Nähere Informationen erhalten Interessierte unter www.aachen.ihk.de oder telefonisch unter 0241 – 44600.
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