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„AC² – der Gründungs-Wettbewerb“: Zehn Teams für Finale nominiert

Aachen – Die Jury von „AC² – der Gründungswettbewerb“ hat zehn besonders vielversprechende Geschäftsideen für das Finale nominiert. Zuvor hatten zahlreiche Gründer ihre Businesspläne bei der GründerRegion Aachen eingereicht. Diese wurden mit Unterstützung ehrenamtlicher Experten verfeinert und abschließend von Gutachtern bewertet.

„Erfolgreiche Unternehmensgründungen erfordern mehr als eine originelle Idee. Eine gute Businessplanung, Mut und ein starkes Team sind für erfolgreiche und nachhaltige Gründungsvorhaben ebenfalls enorm wichtig“, sagt Christian Laudenberg, Geschäftsführer der GründerRegion Aachen. „Die zehn nominierten Teams beweisen diese Eigenschaften und haben uns die besten Businesspläne präsentiert.“

Die Sieger des Gründungswettbewerbs werden Mitte Mai ermittelt. Die zehn jetzt nominierten Teams werden ihre Ideen dann im Rahmen kurzer Pitches einer Jury vorstellen, die aus hochrangigen Vertretern der lokalen Wirtschaft besteht. Die Gewinner von „AC² – der Gründungswettbewerb“ werden im September bei einer Prämierungsfeier live bekannt gegeben.

Einen Erfolg kann Laudenberg bereits jetzt schon verkünden: „Es freut uns außerordentlich, dass die Teilnehmerzahl unseres Wettbewerbs auch unter Corona-Bedingungen konstant geblieben ist. Auf unsere starke Gründerszene ist weiterhin Verlass.“

Folgende Unternehmen wurden bei „AC² – der Gründungswettbewerb“ nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):

be:Y Business Transformation Experts, Aachen        :
Die Gründer von be:Y Business Transformation Experts entwickeln mit dem „32 Brick-Modell“ einen integralen Organisationsansatz, der Unternehmen durch Coaching, Training und Beratung hilft, sich zukunftsfähig aufzustellen.

Bootsbetrieb und Segelschule Mario Rothe, Kreis Düren:
Die Geschäftsidee von Bootsbetrieb und Segelschule Mario Rothe ist die Übernahme eines bestehenden Wassersportbetriebs mit eigener Steganlage und Segelschule sowie die Bootsvermietung und Weiterentwicklung des bestehenden Serviceangebotes.

CarboScreen, Aachen:
Die Geschäftsidee von CarboScreen besteht in der Produktion und Vermarktung eines modular aufgebauten Carbonfaserüberwachungs-systems, inklusive einer Auswertung via Künstlicher Intelligenz.

Griefy, Aachen:
Griefy ist eine App zur Unterstützung von Hinterbliebenen und zur Bewältigung ihrer Trauer. Sie soll eine verlässliche Informationsquelle über Dienstleistungen nach einem Todesfall sein und Übungen aus der Psychotherapieforschung anbieten.

into.studio, Aachen:
Das Team von into.studio bietet Dienstleistungen in Sachen Möbeldesign und Innenarchitektur an. Die Gründer erstellen Konzepte und Visualisierungen und begleiten die Projekte bis zur finalen Realisierung.

InnoSurge, Aachen:
Das Gründungsteam von lnnoSurge entwickelt medizinische Software zur automatisierten Chirurgieplanung. Chirurgen können damit Eingriffe selber planen und eine Zeitersparnis von bis zu 90 Prozent erzielen.

Minimal Mount, Aachen:
Minimal Mount entwickelt transparente Halterungen für Sportgeräte und vertreibt diese international. Das Besondere an den Halterungen ist, dass sie den Eindruck erwecken, als würde das Sportgerät schweben.

Smart Vertical Home Farming, Aachen:
Das Team von Smart Vertical Home Farming entwirft ein ansprechendes Möbelstück, das auf automatisierte Art und Weise frisches Gemüse und  Kräuter produziert und nebenbei für ein angenehmes Raumklima sorgt.

SeeTree GmbH, Kreis Euskirchen:
Die SeeTree GmbH ist eine Medienproduktionsfirma, die sich auf das Ausarbeiten und Umsetzen von multimedialen Konzepten spezialisiert. Die Themen werden so aufbereitet, dass sie simultan für multiple Medieneinsätze genutzt werden können.

Vitrum Technologies GmbH, Aachen:
Aufbauend auf Prozesswissen des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie planen die Gründer der Vitrum Technologies GmbH, Maschinen- und Anlagentechnik für die Glasumformung zu entwickeln und zu vermarkten.

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Zuzug in Firmenich-Obergartzem

Mechernich-Obergartzem – Busunternehmen „Effen&Werner“ sowie Photovoltaikbetrieb „Pro Solar“ bewerben sich um Standorte im Gewerbegebiet in der Nähe der Autobahn A1. Mit bereits zwei vor Ort in Besitz befindlichen Grundstücken gehört das Busunternehmen eigentlich schon zu den „alten Hasen“ im Gewerbegebiet. Nichts desto trotz bewarb Ronny Effen in der Ausschusssitzung der Stadt Mechernich am Dienstagabend (27. April) das neueste Vorhaben seiner Firma. Eine Betriebstankstelle, eine Pflegeeinrichtung für die rund 73 eigenen Busse sowie Transporter der Firma im Kreis Euskirchen und ein neues Büro soll es werden.

Das bereits im Gewerbegebiet Obergartzem ansässige Busunternehmen „Effen&Werner“ will dort eine Betriebstankstelle inklusive firmeninternener Waschanlage und ein weiteres Bürogebäude errichten. Ronny Effen referierte zu dem Vorhaben vor dem Planungsausschuss der Stadt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Mit 104 Mitarbeitern sorgt das Unternehmen unter anderen dafür, dass Kunden wie zum Beispiel Schulen, Einrichtungen wie die Nordeifel-Werkstätten oder der allgemeine Linienverkehr von A nach B kommen. Auch der Business-, Messeshuttle- oder Ausflugs-Verkehr ist kein unbekanntes Gebiet für das Unternehmen.

Effen ließ verlauten: „Die Waschanlage soll auf dem technisch neuesten Stand errichtet werden. Bei durchschnittlich 500 Litern Wasser pro Waschung sorgen Filteranlagen dafür, dass dabei nur zehn Prozent Frischwasser benötigt werden. Allein bei rund zwei Waschungen pro Monat aller firmeneigenen Fahrzeuge ist dies eine sinnvolle Sache.“

Neuer Hauptbetrieb für „ProSolarTec“?

Auch die Photovoltaikfirma „ProSolarTec“ hat sich ebenfalls in der Ausschusssitzung um einen Standort an der Straße „Ziegelfeld“ im Gewerbegebiet beworben. Referent, Geschäftsführer und Mechernicher Christian Salewski stellte seinen derzeit in mit Hauptstandort in Vussem ansässigen Familienbetrieb ausführlich vor und zeigte sogar eine Konzeptfilm zum geplanten Gebäude. Dieser soll zur reinen Montage und als Lager genutzt werden, ebenfalls als Hauptbetriebsstandort agieren. Der Betrieb hat weitere Standorte in Essen, Olpe und Koblenz und arbeitet gänzlich mit eigenen Mitarbeitern. Die Verwaltung befindet sich in Langenfeld und Bonn.

In Obergartzem sei eine Fertigungshalle, Parkraum für etwa 60 Lieferwagen und Privatfahrzeuge der 63 Mitarbeiter geplant. Auch ein Konferenzgebäude mit Kantine für die Monteure, Schulungsräume für Mitarbeiter und Kunden, ein Fitnessstudio für mögliche Rückentrainings in Pausen und einem Ausstellungsraum für Produkte sei geplant.

2010 hatte die Firma ihren derzeitigen Standort in Vussem errichtet, dieser sei mittlerweile jedoch nicht mehr groß genug für das Wachstum der Firma. „Der Markt wächst dynamisch und das bringt viele Herausforderungen mit sich. Wir rechnen aber damit, in zwei bis drei Jahren über 100 Mitarbeiter beschäftigen zu können.“

Die avisierte Fläche im Gewerbegebiet Obergartzem ist insgesamt 19.000 Quadratmeter groß. Allerdings verläuft eine Hochspannungsleitung über einen etwa 3.500 Quadratmeter großen Streifen des Grundstücks und es gilt ein 20-Meter-Anbauverbotszone zur Bundesstraße. Daher sind die Gestaltungs- und Planungsmöglichkeiten der Firma stark eingeschränkt. Wichtig ist dem Unternehmer, auf dem Hof den „Bewegungsflow“ der LKWs optimal zu gestalten.

Das Gebäude soll auch eine sehr hohe Energieeffizienz vorweisen können. Unter anderem sind ein Gründach, eigene Photovoltaikanlagen, möglichst viel Bepflanzung und eigene E-Ladestationen geplant. „Wir wollen die Natur schützen und dabei soll es auch ordentlich aussehen“, sagte er und fügte scherzhaft hinzu: „In einem Betonbunker will ja keiner arbeiten.“ Auch fünf neue Elektroautos will die Firma noch in diesem Jahr für den laufenden Betrieb anschaffen.

Über die Grundstücksverkäufe an die Firmen wird der Rat am 29. Juni der Stadt Mechernich entscheiden.

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Politik muss mit Post-Corona-Agenda Weichen für Deutschlands Wirtschaft stellen

Feusdorf/Region – „Die Politik muss jetzt die Weichen für die Zukunft der Unternehmen stellen. Es gilt, die Folgen der Corona-Pandemie zu überwinden, Wachstum und Beschäftigung zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland noch vor der Wahl zu sichern.“ Das erklärt Hans-Peter Pick, Leiter BVMW Trier-Eifel-Mosel zu dem heute vorgestellten Zehn-Punkte-Plan des Verbandes für eine Post-Corona-Agenda.

Kernforderungen darin sind ein innovations- und investitionsfreundliches Steuer- und Abgabensystem, Entlastung der Unternehmen von Bürokratie, Einrichtung eines staatlichen Eigenkapitalfonds für mittelständische Unternehmen, Förderung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Unterstützung für Gründer, Flexibilisierung der Arbeitswelt, Verbesserung der digitalen Infrastruktur, wettbewerbsfähige Energiepreise und beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren.

„Deutschland braucht einen ökonomischen Neustart. Dies geht nur mit einem starken Mittelstand“, so Pick. Die Klein- und Mittelbetriebe seien der Innovations-, Beschäftigungs- und Ausbildungsmotor unseres Landes. „Politische Sonntagsreden helfen den Unternehmern nicht weiter. Sie erwarten endlich ein klares Handlungskonzept für die Millionen mittelständischen Betriebe und ihre Beschäftigten.“

Daran werde der Mittelstand die Parteien im Bundestagswahljahr messen, betont Pick. Die Post-Corona-Agenda des BVMW ist mit dem heutigen Tag allen Bundestags- und Landtagsabgeordneten, den Parteien sowie anderen Wirtschaftsverbänden zur Stellungnahme zugegangen.

Hier der Link zur Post-Corona-Agenda: http://bvmw.info/post-corona-agenda

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HwK Koblenz: Ausbildungs-Situation verbessert sich deutlich

Region/Mayen-Koblenz – Das Handwerk startet mit viel Schwung ins neue Lehrjahr: 14 Prozent mehr Ausbildungsverträge. Eine Ausbildungsoffensive, die ankommt, ein deutliches Plus neu abgeschlossener Lehrverhältnisse und ein Perspektivplan für handwerksinteressierte Jugendliche: das Handwerk im Bezirk der Handwerkskammer (HwK) Koblenz ist mit viel Schwung ins Lehrjahr 2021 gestartet. „Die Momentaufnahme zeigt ein Plus von 14 Prozent. Diese Entwicklung ist kein Zufall und auch kein Selbstläufer“, kommentiert die HwK-Spitze diese deutliche Steigerung im Corona-Umfeld.

807 neue Lehrverhältnisse zum 30. April 2021 – das sind mehr als 100 zusätzlich abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. „Sehen wir das Gesamtminus zum Jahresende 2020 von acht Prozent, ist diese Kehrtwende beeindruckend und optimistisch. Nun müssen wir alles unternehmen, diese Welle weiter anzutreiben“, kommentieren HwK- Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich und Präsident Kurt Krautscheid diese Entwicklung.

Da auch die Zahl offener Lehrstellen deutlich gestiegen ist, „können wir eindeutig festhalten: Das Ausbildungsengagement im Handwerk ist hoch! Anderslautende Schlagzeilen, die Betriebe würden sich zurückziehen und Jugendlichen keine Ausbildungsplätze anbieten, haben mit der tatsächlichen Lage im Handwerk unseres Kammerbezirks nichts zu tun“. Das lässt sich auch über Zahlen belegen: 1.360 freie Ausbildungsstellen sind für das Jahr 2021 noch zu vergeben. Ende April 2020 waren es gerade einmal 225. „Rechnen wir die bereits abgeschlossenen Lehrverhältnisse 2021 mit der Zahl offener Stellen zusammen, liegen wir weit über 2.000. Das ist Rekordniveau – trotz Corona!“

Die Pandemie-bedingten Einschränkungen wirken sich nach wie vor auf die Vermittlung von Ausbildungsplätzen aus, „doch diese Rahmenbedingungen kennen wir nun aus den zurückliegenden Monaten, haben sie analysiert und neue Lösungen bei der Ansprache Jugendlicher für das Handwerk erschlossen“, erklären Krautscheid und Hellrich. Denn auch wenn Ausbildungsmessen oder Praktika in den Betrieben wie Präsenzveranstaltungen insgesamt immer noch mit angezogener Handbremse oder nur digital stattfinden können, sind die Handwerksbetriebe ansprechbar und stehen unter Einhaltung der Corona-Auflagen offen. So bei der Praktikumsoffensive „Eine Woche – Deine Chance“, die nach der erfolgreichen Premiere in den Osterferien mit 100 teilnehmenden Praktikanten nun auch in den Pfingstferien durchgeführt wird. „Mit Test und FFP-2-Maske sind Praktika Corona-konform möglich. Warum sollten wir, die Betriebe und Jugendlichen also diese Chance nicht nutzen? Das es etwas bringt, zeigen die Zahlen!“.

Auch die Arbeit der Ausbildungs-Coaches direkt an der Schnittstelle zwischen Ausbildungsbetrieben, Jugendlichen, Elternhaus und Schule haben auf die Corona-Situation reagiert und die Werbemöglichkeiten und Aktivitäten intensiviert. Im Ergebnis verzeichnen die Ausbildungszahlen in einigen Gewerken starke Zuwächse. Beispielhaft werden die Bau- und Ausbauberufe genannt. Spitzenreiter sind hier die Straßenbauer (von 18 Lehrverträgen in April 2020 auf aktuell 30) wie auch Maler und Lackierer mit einer Verdopplung neuer Lehrverträge zum 30. April 2021. Auch die Handwerksberufe der Kfz-Branche, zuletzt mit Rückgängen, stehen in diesem Frühjahr mit Pluszeichen da. „Besonders erfreulich: auch bei den Nahrungsmittelhandwerken haben wir mehr Auszubildende. Spitzenreiter hier sind momentan die Fleischer!“

„Die gute Entwicklung wird durch die Breite getragen. Das stimmt uns sehr optimistisch beim Blick auf den weiteren Verlauf des Ausbildungsjahres 2021. Das Plus motiviert und sollte die richtigen Signale an die Öffentlichkeit senden. Das Handwerk ist attraktiv und gefragt! Jungen Fachkräften wird eine berufliche Perspektive geboten in einem gesunden, wirtschaftlichen Umfeld. Denn auch das hat die Corona-Krise bewiesen: das Handwerk hat sich als stabilisierende Säule der Wirtschaft behauptet!“.

Kontakt zur Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Koblenz: 0261/ 398-304, ausbildung@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de.

Infos und Anmeldung zur Praktikumsoffensive „Eine Woche – Deine Chance“: www.jazubi.eu

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Wie vergeige ich den digitalen Wandel? Praxistipps mit Erfolgsgarantie! – WFG ImPuls am 19.05.2021

Daun – Im Mai dreht sich bei WFG ImPuls, der Online-Veranstaltungsreihe der WFG Vulkaneifel an jedem dritten Mittwoch im Monat um 8.30 Uhr, alles um den digitalen Wandel in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Referent am 19.05.2021 ist Danny Kensa, Trainer und Projektleiter im Umfeld der Informations- und Telekommunikationstechnologie.

Um Anmeldung wird bis zum 14.05.2021 gebeten (per E-Mail an christina.kirst@wfg-vulkaneifel.de). Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Teilnehmer die Zugangsdaten zum Online-Meeting-Raum bei GoToMeeting per E-Mail.

Danny Kensa ist seit 2018 Mitglied des bundesweit agierenden Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kommunikation und unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen unterschiedlichster Branchen beim digitalen Wandel. Im Gespräch mit WFG-Geschäftsführerin Judith Klassmann-Laux hat er bereits im Vorfeld der Veranstaltung Rede und Antwort gestanden zu den Dos und Don’ts im Kontext der Digitalisierung.

Herr Kensa, was genau muss ich mir denn unter dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation, für das Sie u.a. tätig sind, vorstellen?

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) dafür gefördert, kleinen und mittelständischen Unternehmen in ganz Deutschland mit Informationen sowie Rat und Tat kostenlos zur Seite zu stehen bei der digitalen Transformation. Mit unseren Projektpartnern haben wir den Menschen in das Zentrum des Wandels gestellt und geben zum Beispiel Orientierung, wie Mitarbeitermitnahme durch moderne Kommunikationsmittel und Führungsmethoden gelingen kann.

Sie bezeichnen sich selbst als Digital Transformer. Was muss ich mir darunter vorstellen?

Ich habe eine Affinität zu digitalen Prozessen und Services und ein „Digital-zuerst-Mindset“ entwickelt – deshalb frage ich meine Kunden gern provokativ, ob das, was sie tun, auch „in SCHLAU“ ginge. Dann überlegen wir uns dazu eine passende technische Lösung und setzen digitale Veränderungen in kleinen Schritten um. Ich helfe dem Unternehmen beim Absetzen der Scheuklappen und dabei, Produkte, Services und Prozesse mal „Digital“ neu zu denken.

Der Titel Ihres Vortrages bei WFG ImPuls „Wie ich den digitalen Wandel vergeige“ macht ja nicht gerade Mut, oder? Warum sollte ich als Unternehmer am 19. Mai trotzdem mit dabei sein?

Der Vortrag wird Negativ-Beispiele aus meiner beruflichen Erfahrung (und am Ende auch einen Lösungsvorschlag!) thematisieren – wer mit dabei ist, wird sich gegebenenfalls an der ein oder anderen Stelle wiedererkennen … und durchs „Ertappt-werden“ die angesprochenen Fehler in Zukunft ganz bewusst vermeiden können. Aus den Fehlern anderer lernen zu dürfen spart auf jeden Fall eigene Ressourcen 😉

Was sind die drei größten Dont‘s in kleinen und mittelständischen Unternehmen im Hinblick auf die Digitalisierung?

– ein „Säger“ bleiben

– ein „Konzept für den digitalen Wandel“ schreiben

– die Digitalisierung als Chef*In-Aufgabe missverstehen

Und die größten Do‘s?

– aus dem Chefbüro rauskommen und

– mit den MitarbeiterInnen mal diskutieren, ob die eigenen

Prozesse „schlau sind“ und dann

– Mut aufbringen, Dinge mal anders zu machen als bisher

und als der Mitbewerb!

Zur Person:

Danny Kensa, Dipl.-Päd. für Berufs-und Betriebspädagogik, verfügt über langjährige praktische Erfahrungen als Trainer, Coach und Projektleiter im Umfeld der Informations- und Telekommunikationstechnologie. Seit 2013 ist er in der Förderinitiative Mittelstand-Digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aktiv, seit 2018 dort auch Mitglied des bundesweit agierenden Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kommunikation. Durch dieses Netzwerk stehen den Unternehmen namhafte und führende Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusätzlich für Fragen und Impulse zur Verfügung.

Weitere Informationen und Kontakt

WFG Vulkaneifel mbH, Mainzer Str. 24, 54550 Daun. Judith Klassmann-Laux, Telefon: 06592/933-205, E-Mail: judith.klassmann@wfg-vulkaneifel.de

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Prüfungs-Vorbereitung für Elektroniker wieder online

Wittlich – Bereits zum zweiten Mal wurde das VDE Mess-Seminar der Innung für Elektro- und Gebäudesystemtechnik Bernkastel-Wittlich für die angehenden Elektroniker als Onlineseminar durchgeführt. „Trotz Pandemie ermöglichen wir damit den Auszubildenden eine optimale Prüfungsvorbereitung“, so der Obermeister Dieter Hoffmann.

An zwei Seminartagen Ende April trafen sich insgesamt 18 Teilnehmer in zwei Gruppen per Videochat. Bei den Seminaren wurde das richtige Messen auf der Baustelle und an Anlagen und das ordnungsgemäße Ausfüllen von Prüfprotokollen nach DIN/VDE 0100-600 und DIN/VDE 0105-100 vermittelt. Dies ist Bestandteil der Gesellenprüfung Teil 1 und 2.

Die Teilnehmer arbeiteten von zu Hause oder vom Lehrbetrieb aus, während Elektromeister Hoffmann Messungen durchführte und die technischen Erläuterungen online am Bildschirm vermittelte. Den teilnehmenden Azubis hatte das Seminar gut gefallen. Obermeister Hoffmann: „Die Innung wünscht allen Prüflingen viel Erfolg bei der anstehenden Prüfung.“

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Erweiterung des EIFEL Bier Sortiments – Blankenheimer Bier macht Lust auf die Region

Blankenheim/Prüm – Das neue Blanq Bier „Eifeler Helles“ ergänzt ab Juni 2021 das Biersortiment unter der Regionalmarke EIFEL. Hinter dem neuen Blankenheimer Bier stecken fünf Bierliebhaber und Eifelfreunde. Die Gründer aus dem Rheinland leben und lieben die Region und sind der Meinung Erholung geht auch vor der Haustür! Nachhaltigkeits-Urlauber, die die schönsten Tage im Jahr in der Heimat und im eigenen Land bevorzugen und dies zusammen mit ebenso regionalen Produkten genießen wollen, können diesen Sommer das Bier Eifeler Helles nach ihrem Wanderurlaub oder ihrer Fahrradtour genießen.

Ziel der Blanq GmbH ist es mit den Betrieben aus der Nachbarschaft zusammenzuarbeiten, sowie nachhaltige Projekte und Initiativen zu unterstützen. Daraus ist auch die Kooperation mit der Regionalmarke EIFEL entstanden.

In Zusammenarbeit mit der Vulkan Brauerei in Mendig – einem langjährigen EIFEL Produzenten – haben sie dieses neue, leckere und traditionelle Bier kreiert. Ganz nach dem Motto aus der Eifel – für die Eifel: regionale Zutaten, ein Spritzer Ahr-Quellwasser, unfiltriert, feinperlig, vollmundig – macht Landlust auf EIFEL. Das Bier wird in Kürze in zahlreichen Tourismusorten in der Region als auch in den Großstädten in NRW erhältlich sein.

Wir sagen Prost – wünschen den Gründern einen guten Start und viel Erfolg. Nach der nächsten Wanderung durch das schöne Ahrtal ist das EIFEL Bier dann die perfekte Belohnung.

Weitere Informationen unter www.blanqbier.de und www.regionalmarke-eifel.de

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Wirtschafts-Förderung berät am 5. Mai wieder online

Düren – Der nächste Online-Sprechtag der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren findet am Mittwoch, 5. Mai, in dem Zeitraum von 9 bis 17 Uhr statt. Wegen der Corona-Pandemie werden die Gespräche ausschließlich online über Webex geführt. Das kostenfreie Angebot ist vor allem für Grünungsinteressierte und Unternehmer aus dem Kreis interessant.

In den vorab vereinbarten 45-minütigen Terminen können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren besprochen werden. Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchte , ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel nachdenkt oder ob coronabedingte unternehmerische Probleme angesprochen werden sollen, die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Elke Mehl und Birgit Müller-Langohr – alle auch für das Startercenter NRW tätig – stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung. Die Beraterinnen informieren, klären im Gespräch konkrete Fragen oder zeigen mögliche neue Wege auf. Wichtig ist nur das vorherige Vereinbaren eines Termins.

Anmeldungen nimmt Elke Mehl vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren unter der Rufnummer 02421/22-1061-211 oder per E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de an.

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Nickenich schafft Bauland für junge Familien

Nickenich/Mayen – Erschließungsarbeiten im neuen Wohngebiet „An der Eckertshohl“ sind angelaufen. Die intensiven Vorbereitungen sind abgeschlossen und jetzt sind die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet „An der Eckertshohl“ in vollem Gange.

„Nickenich ist ein beliebter Wohnort. Es ist uns wichtig, unseren jungen Familien eine Perspektive fürs Wohnen in ihrem Heimatort zu bieten“, berichtet Ortsbürgermeister Detlev Leersch bei der Begrüßung zum obligatorischen „Spatenstich“. Auf einer Gesamtfläche von ca. 3,6 ha entstehen 62 Grundstücke für Einzel- und Doppelhausbebauung. Für deren Erschließung werden ca. 4.500 m² Straße, ca. 1.400 m Kanal und ca. 730 m Wasserleitung verlegt. Mit der Fertigstellung der Erschließung wird im Frühjahr 2022 gerechnet, so dass die Häuslebauer im Anschluss mit ihren privaten Hochbauten starten können.

Mit der Realisierung der Erschließungsmaßnahme hat die Ortsgemeinde Nickenich die S-FinanzDienste GmbH – ein Unternehmen der Kreissparkasse Mayen – beauftragt. „Wir bedanken uns bei allen, die daran mitgewirkt haben, dass dieses wichtige Zukunftsprojekt für Nickenich Realität werden kann. An die 100 Alteigentümer, Rechteinhaber usw. waren beteiligt und wir sind froh und dankbar, dass letztlich alle an einem Strang gezogen haben“, so KSK-Vorstand Christoph Weitzel. Bei der technischen Umsetzung hat die S-FinanzDienste GmbH mit der Terramag GmbH aus Hanau mit Niederlassung in Mainz zusammengearbeitet.

Die Erschließungsarbeiten werden durch die Robert Ollig GmbH Straßen – und Tiefbau aus Kollig durchgeführt, die Planungen für das Gebiet erfolgten durch das Büro Faßbender Weber Ingenieure aus Brohl-Lützing. Bürgermeister Klaus Bell bedankte sich im Namen der Verbandsgemeinde bei den Vertretern der Kreissparkasse und den beteiligten Ingenieurbüros und Firmen für die gute Zusammenarbeit und freut sich über die weitere Stärkung der familienfreundlichen Pellenz.

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So gelingt eine sichere Baufinanzierung – VR-Bank Nordeifel eG gibt Tipps

Schleiden – Die Risiken von Anfang an im Blick behalten. Bauherren wissen: Vorsicht ist besser als Nachsicht, gerade wenn es um die Baufinanzierung geht. Umstände können sich verändern. Welche Finanzierungsrisiken Baufinanzierer einkalkulieren sollten, verrät Thomas Mahlberg, Baufinanzierungsexperte der VR-Bank Nordeifel eG.

Verdienstausfall: Durch Kurzarbeit, den Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Krankheit, die das Ausüben des Berufs unmöglich macht, fallen Einnahmen schnell deutlich niedriger aus als geplant. Verringert sich das Einkommen, lässt sich die Rate für ein Darlehen den neuen Umständen anpassen und die Laufzeit verlängern.

Größere Reparaturen: Irgendwann stehen unvermeidbare Reparaturen an der Immobilie an. Dafür sollten Hausbesitzer finanziell vorsorgen. „Ein Bausparvertrag kann schon ab Beginn der Finanzierung für anfallende Reparaturen mit kleinen Beträgen bespart werden und sichert ein zinsgünstiges Darlehen“, weiß Thomas Mahlberg. Darüber hinaus empfiehlt er, stets drei Monatsgehälter als Finanzpolster in der Hinterhand zu behalten.

Zinsanstieg: Die Baugeldzinsen entwickeln sich seit 2008 abwärts – Immobilienkredite sind derzeit sehr günstig. Wie lange die Europäische Zentralbank (EZB) noch an ihrer Niedrigzinspolitik festhält, ist ungewiss. „Um von den aktuellen Zinsen zu profitieren und auch bei der Anschlussfinanzierung günstig in die Verlängerung zu gehen, empfiehlt sich eine lange Darlehenslaufzeit“, erklärt der VR-Bank-Experte.

Eltern werden Pflegefall: Zur Finanzierung des Elternunterhalts im Pflegefall können auch die Kinder herangezogen werden, wenn Rücklagen und Einkommen der Eltern nicht ausreichen. Seit dem 01.01.2020 sind Kinder ab einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 Euro zum Unterhalt ihrer Eltern verpflichtet. Um die Höhe der Beteiligung festzustellen, wird zunächst ein Selbstbehalt, also der Eigenbedarf der Kinder, errechnet. Dabei können auch Tilgungen und Kosten der Baufinanzierung geltend gemacht werden.

Todesfall: Damit zum Verlust des Partners oder eines Elternteils nicht auch noch der Verlust der eigenen vier Wände hinzukommt, empfiehlt sich der Abschluss einer Risiko-Lebens- oder Restschuldversicherung.

Frühzeitig reagieren, transparent kommunizieren

Für alle genannten Tipps gilt, dass Bauherren bei sich verändernden finanziellen Rahmenbedingungen frühzeitig das Gespräch mit ihrer Bank suchen sollten. „Jedes Kreditinstitut hat ein Interesse daran, dass die Finanzierung dauerhaft trägt. Verändern sich die finanziellen Rahmenbedingungen, wird ein guter Berater alles daransetzen, eine Lösung zu finden“, sagt Thomas Mahlberg.