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Familie Scheuer schenkt der Gemeinde Kall ein Bild des verstorbenen Kaller Künstlers Wulf Sicher

Kall – Im Sinne des Künstlers – Elvira und Norbert Scheuer schenken der Gemeinde ein Bild des verstorbenen Kaller Künstlers Wulf Sicher.„Er war ein großartiger, origineller Künstler“, sagt die Keldenicherin Elvira Scheuer, „auch wenn er zeitlebens auf den Durchbruch gewartet hat.“ Die Rede ist von Wulf Sicher, der unter anderem in Golbach lebte und im Jahr 2011 mit nur 48 Jahren viel zu früh verstarb.

Eines seiner Bilder, das als Dauerleihgabe der Familie Scheuer im Rathausflur neben dem Bürgermeisterbüro zu sehen ist, geht nun als Schenkung von Elvira und Norbert Scheuer in den Besitz der Gemeinde über. „Das wissen wir sehr zu schätzen“, bedankt sich Bürgermeister Hermann-Josef Esser, „und freuen uns, das Bild so auch weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten.“ Familie Scheuer ist sich sicher, dass die Schenkung ganz im Sinne von Wulf Sicher gewesen wäre.

Das Gemälde ist eines der wenigen großformatigen Werke des Künstlers, der immer eng mit Kall, der Eifel und ihren Menschen verbunden war. Es soll nun weiterhin an prominenter Stelle im Rathaus ausgestellt werden.

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Bühne unter Sternen – Tausende begeisterte Besucherinnen und Besucher strömten an vier Tagen auf die Burg Nideggen

Düren – Die Bühne unter Sternen unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn ist zu Ende. Anna R, The BossHoss und Ronan Keating sowie das Familienfest des Kreises Düren mit Guildo Horn begeisterten tausende Besucher. „Die ‚Bühne unter Sternen‘ hat wieder das gehalten, was sie verspricht.

Wir haben tolle Künstlerinnen und Künstler erleben dürfen, die gemeinsam mit dem wunderbaren Publikum Abende gefeiert haben, die wir noch lange in Erinnerung behalten werden“, sagt Schirmherr Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wir sind stolz auf unser Festival, das so vielen Menschen so viel Freude bereitet. Es wird bereits an dem Programm für kommendes Jahr geschraubt.“ Im nächsten Jahr verwandelt sich die Burg Nideggen ab Freitag, 5. September 2025, wieder in ein Open-Air-Festival.

Anna R. machte in diesem Jahr am Freitag, 6. September, den Auftakt. Die Co-Liederschreiberin von Rosenstolz hat ihr Solo-Debütalbum „König:in“ mitgebracht und der Abend wurde dem Titel gerecht! Es war im wahrsten Sinne eine „Bühne unter Sternen“, denn der Nachthimmel ließ einen fast wolkenlosen Blick auf die funkelnden Himmelskörper zu, während unten auf Burg Nideggen Anna R. mit ihrer ausdrucksstarken und wunderbaren Stimme das Festival eröffnete.

An Tag zwei feierten The BossHoss ihr großes Abschlusskonzert im Rahmen ihrer Jubiläumstour. Die Burg Nideggen hätte fast über Nacht wieder aufgebaut werden müssen, denn The BossHoss haben musikalisch alles abgerissen und abgefeiert, was ging. The BossHoss haben Feuer mit nach Nideggen gebracht und spielten Country-Rock vom Feinsten. Zwischendurch ergänzten noch Stage Diving von einem oberkörperfreien Alec Völker, von rechts nach links hüpfende Fans und ein ohne Pause springendes Publikum einen der energiereichsten Abende in der Geschichte der „Bühne unter Sternen“.

Den Familien gehörte die Burg an Tag drei. Beim großen Familienfest des Kreises Düren kamen rund 5000 Menschen im Laufe des Tages zu Besuch, um das vom Burgenmuseum ausgerichtete Programm zu feiern. Sie tauchten ein in die Welt des Mittelalters mit Gauklern, Zauberern, Bastelaktionen, Seifenblasen oder Feuerjongleuren. Auch das Jugend- und das Generationenamt des Kreises Düren stellen sich vor und sorgten für lange Schlangen am Glücksrad. Am Abend lud Guildo Horn zum großen Mitsingkonzert ein und feuerte eine große, unterhaltsame Karaoke-Show mit Hits aus allen Jahrzehnten ab.

Das Festival-Finale gehörte am Montag, 9. September, dem Iren Ronan Keating. Die rund 2400 Fans feierten ausgelassen und sorgten für eine unvergleichliche Stimmung in historischer Kulisse.

Ronan Keating verzauberte mit Songs wie „No Matter What“, „Pictures Of You“ und „When You Say Nothing At All“. Seine einzigartige Stimme, die ihn schon zu Boyzone-Zeiten auszeichnete, strahlte über die gesamte Burg. Das Publikum dankte ihm mit Schunkeln, Mitsingen und Schwärmen.

Alle Künstlerinnen und Künstler trugen sich auf Einladung von Landrat Wolfgang Spelthahn in das Goldene Buch des Kreises Düren ein. „Ich danke allen, die dieses Fest zu etwas so Besonderem gemacht haben und mit uns gefeiert haben“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Ein großer Dank ging auch an die Sponsoren Sparkasse Düren, Rurtalbahn, Rurtalbus, F&S Solar und Stadtwerke Düren, ohne die das Festival nicht möglich gewesen wäre.

 

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Digitale Ausstellung zur Flutkatastrophe – Stadtmuseum Euskirchen und LVR für Grimme Online Award 2024 nominiert

Euskirchen/Köln – Die virtuelle Ausstellung „So was haben wir noch nicht erlebt! – Die Flutkatastrophe 2021 in Euskirchen“ von Landschaftsverband Rheinland (LVR) und Stadtmuseum Euskirchen ist für den Grimme Online Award 2024 (GOA) in der Kategorie Information nominiert. Dieser zeichnet herausragende Beiträge aus, die moderne Kommunikationsmedien nutzen, um vertiefende Analysen und Reportagen zu bieten. Die digitale Schau ist eines von bundesweit 27 Netzangeboten, die für den renommierten Preis nominiert sind. Insgesamt gab es rund 1.000 Einreichungen.

Die Nominierungskommission des GOA 2024 lobt in ihrem Bericht, dass die digitale Ausstellung zeigt, „wie das Netz sowohl als Geschichtsarchiv als auch als Ort der Aufarbeitung durch eine Gemeinschaft genutzt werden kann.“

Giulia Fanton vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und Dr. Heike Lützenkirchen vom Stadtmuseum Euskirchen waren für Konzept, Inhalt und Umsetzung der Ausstellung verantwortlich. Giulia Fanton erreichte die Nachricht von der Nominierung im Urlaub: „Ich bin überrascht und gleichzeitig glücklich über die große Wertschätzung, die unserer Ausstellung durch die Nominierung entgegengebracht wird. Ich danke allen Beteiligten und vor allem den Menschen, die von den Folgen der Flutkatastrophe betroffen waren und sind. Sie haben uns vertraut und ihren Blick auf die Ereignisse mit uns geteilt. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Die digitale Ausstellung entstand aus einem unmittelbar nach der Flutkatastrophe begonnenen Forschungsprojekt des Stadtmuseums Euskirchen und des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte. Sie informiert mit umfangreichem Datenmaterial und bewegenden Augenzeugenberichten über dieses historische Ereignis und dokumentiert gleichzeitig die Bewältigung der Katastrophe und langfristigen Auswirkungen für die Menschen im Flutgebiet.

Dass das Thema Flutkatastrophe die Menschen sehr bewegt, war bereits bei einer stationären Ausstellung, die das Stadtmuseum Euskirchen mit dem Stadtarchiv umgesetzt hat, zu spüren: „Viele Menschen hatten großen Redebedarf als sie die Fotos gesehen haben. Oft kamen die Anwesenden ins Gespräch und tauschten sich über ihre eigenen Erlebnisse aus“, erinnert sich Dr. Heike Lützenkirchen, die Leiterin des Euskirchener Stadtmuseums. Erzählen ist eine Form des Erinnerns und wurde zum Thema der Online-Ausstellung. Erinnerungskultur in digitalen Angeboten zu vermitteln, ist Kernaufgabe des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte. Die Nominierung der Ausstellung rundet das perfekte Zusammentreffen beider Einrichtungen und ihrer Kompetenzen ab.

Die digitale Ausstellung kann sowohl am Smartphone, Tablet oder PC besucht werden, wobei der Besuch an PC und Tablet empfohlen wird. Zudem steht im Stadtmuseum Euskirchen eine Medienstation zur Verfügung.

Bis zum 3. Oktober kann auf der Website des GOA ( https://w1.grimme-online-award.de/goa/voting/ext_voting.pl ) unter allen Nominierungen auch für den Publikumspreis abgestimmt werden. Die Preise werden am 16. Oktober im Grimme-Institut in Marl verliehen.

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Eine der ältesten Kirchen der Eifel und des Rheinlands erstrahlt wieder

Fraukirch/Mendig – Festakt zum Abschluss der Außenrenovierung der Fraukirch – Alljährlich ist die Fraukirch das Ziel vieler Gäste. Sie reihen sich ein in die Schar der Gläubigen, die seit Jahrhunderten zur Wallfahrtskirche pilgern. Die Fraukirch ist eine der ältesten Kirchen der Eifel und des Rheinlands, denn sie kann auf eine über 1200-jährige Tradition zurückblicken. Zudem war sie vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert Versammlungsort für Gerichtstage der umliegenden Gemeinden. Hier wurden Urteile gesprochen und am Ende des Tages, so sagt man, gab es wieder reichlich Delikte, die beim nächsten Gerichtstag verhandelt werden mussten. Die Fraukirch und der Fraukircher Hof waren zuletzt gerade zur Fraukircher Kirmes ein Anziehungspunkt der die Menschen generationenübergreifend begeisterte. Hunderte strömten jedes Jahr Anfang August, um im Schatten des Kirchenbaus zu Tanzen und zu Feiern. „Die Fraukirch ist eines unserer wichtigen Denkmäler. Sie verkörpert rund zwölf Jahrhunderte Geschichte. Die Geschichte unserer Vorfahren“, ordnet Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, die Bedeutung der Wallfahrtskirche ein, an der die Spuren der Zeit aber nicht Halt gemacht haben.

In den vergangenen Jahren wurde deshalb auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung der Fraukircher Marienbruderschaft (Förderverein) in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege des Bistums die Kirche renoviert. An der Wallfahrtskirche wurde die Portalfassade erneuert und an die Fassade des Kirchenschiffs angepasst. Rund 500.000 Euro wurden für die Renovierung veranschlagt – unter anderem kamen von der Fraukircher Marienbruderschaft 152.000 Euro und vom Bund 127.400 Euro aus Denkmalschutzmitteln. „Es ist für uns eine Herzensangelegenheit“, fasste Sandra Dietrich Fuchs, Vorsitzende der Fraukircher Marienbruderschaft, das Engagement in einem Satz zusammen.

Die Ansprache im Rahmen der kleinen Feierstunde hielt die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil, die das Engagement des Bundes für die Fraukirch begrüßte: „Die Fraukirch ist eine echte Landmarke.“ Denkmalschutz und Denkmalpflege seien zwar in erster Linie Aufgaben der Länder, der Erhalt wichtiger nationaler Kulturdenkmäler sei aber von jeher auch ein Schwerpunkt der Kulturpolitik des Bundes. Im Haushaltsjahr 2021, dem Jahr der Genehmigung, standen dafür 70 Millionen Euro zur Verfügung.

Baugeschichtliche Untersuchungen haben ergeben, dass die heutige Kirche auf den Fundamenten einer fränkischen Saalkirche aus dem 8. Jahrhundert steht. Nach einer Legende baute Pfalzgraf Siegfried, der zu dieser Zeit in Mayen residiert haben soll, die Kirche zum Dank für die Errettung seiner Frau Genoveva durch die Gottesmutter Maria. Das aus farbig gefasstem Tuff bestehende Altarbild aus dem Jahre 1667 zeigt die Genoveva-Legende. Ebenfalls befinden sich in der Kirche die ergänzten Originalteile des sogenannten Golokreuzes.

Die Kirche wurde urkundlich zum ersten Mal im 13. Jahrhundert erwähnt. Bis 1764 war sie Eigenkirche des Bischofes von Trier und ging dann an die Abtei Maria Laach über. 1804 erwarb ein Landwirt das Anwesen aus dem säkularisierten Klosterbesitz. Der Gutshof ist seitdem im Privatbesitz der Nachfahren. Die Fraukirch gehört seit einer Schenkung im Jahr 1906 zu der Pfarrgemeinde St. Johannes Thür.

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Öffentliche Bücherei Meckenheim eröffnet

Meckenheim – Medienbestand der „Bücherbrücke“ richtet sich an Leserinnen und Leser jeden Alters – Die Öffentliche Bücherei Meckenheim ist eröffnet. Nachdem die Kinder und Jugendlichen das umfangreiche Angebot schon seit Beginn der Sommerferien nutzen konnten, steht der komplette Medienbestand jetzt auch den erwachsenen Leserinnen und Lesern zur Verfügung. Im Beisein zahlreicher Gäste, darunter der Landtagsabgeordnete Jonathan Grunwald und die Meckenheimer Ehrenbürgerin Erika Meyer zu Drewer, durchtrennten Bürgermeister Holger Jung, Büchereileiterin Franzis Steinhauer, der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz und die städtische Fachbereichsleiterin Silvia Klemmer das rote Band und eröffneten damit den Meckenheimer Standort der interkommunalen Öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter. Bei der vorangegangenen Eröffnung des Standortes Alfter war bereits der im Rahmen eines Namenswettbewerbs prämierte Titel für die Bücherei bekanntgegeben worden: Bücherbrücke – Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter.

Bürgermeister Jung zeigte sich hocherfreut über die große Resonanz, sprach von einem feierlichen Akt und dankte allen, die zur interkommunalen Lösung und damit zum Erhalt der Bücherei am bekannten Standort beigetragen haben. Er nannte unter anderem die politischen Gremien, die durch ihre Beschlüsse das Konzept vorangebracht haben, das Land NRW und im Speziellen die Bezirksregierung Düsseldorf, die als Fördergeberinnen beiden Kommunen eine Zuwendung in Höhe von 202.179 Euro zur Verfügung stellen, den neu gegründeten und emsigen Förderverein LeseZeichen um seinen Vorsitzenden Christian Dürig und nicht zuletzt das hochmotivierte Team um die Büchereileiterin Franzis Steinhauer. „Ganz wichtig war von Beginn an das ehrenamtliche Engagement“, bekräftigte Jung. „Egal, ob die Arbeit des Fördervereins oder der Einsatz hinter der Büchereitheke beziehungsweise zwischen den Bücherregalen, ich bin total begeistert davon, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich hier einbringen“, lobte der Bürgermeister. Allein 34 Ehrenamtliche helfen mit, der Förderverein zählt bereits nach wenigen Monaten seines Bestehens 85 Mitglieder.

Vor der Eröffnung der „Bücherbrücke – Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter“ lag jedoch ein längerer Weg: Nach der Ankündigung des Erzbistums Köln im Sommer 2021, die finanzielle Förderung für sieben Vertragsbüchereien, darunter auch die Katholische Öffentliche Bücherei in Meckenheim, bis Ende letzten Jahres einzustellen, wurde politisch sehr schnell der Auftrag an die Verwaltung formuliert, die Öffentliche Bücherei in Meckenheim zu erhalten. Nachdem Versuche der Katholischen Kirchengemeinde, die Bücherei in Meckenheim in eigener Trägerschaft in Kooperation mit der Stadt aufrecht zu erhalten, gescheitert waren und auch der Vertrag in Alfter zwischen Kommune und Kirche nicht mehr verlängert werden konnte, wurden zunächst verwaltungsintern Überlegungen angestellt, zukünftig gemeinsame interkommunale Wege zur Fortführung der Büchereien zu gehen. Es folgte eine intensive Zeit der Vorbereitung dieses Vorhabens, die geprägt war von vielen Gesprächen und einer intensiven Beratung in den politischen Gremien. Am 13. Dezember 2023 fasste der Rat der Stadt Meckenheim schließlich den Beschluss zur Gründung der interkommunalen Öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter mit zwei Standorten. Die Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen der Stadt Meckenheim und der Gemeinde Alfter zur Neugründung der interkommunalen Öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter erfolgte nur wenige Tage später am 18. Dezember 2023 durch die beiden Bürgermeister.

Die Wiedereröffnung der Öffentlichen Bücherei ist für die Stadt ein wichtiger Tag und ein starkes Zeichen für die Lese- und Medienkultur in Meckenheim. In finanziell schwierigen Zeiten ist es auch dank der Förderung durch das Land gelungen, an alt bekannter Stelle einen wichtigen Akzent in der Meckenheimer Bildungs- und Kulturlandschaft zu setzen.

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Puppentheater „Hilfe die Olchis kommen“ in der Kleinen Bühne im Kurpark Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Kleine Bühne im Kurpark freut sich am Donnerstag, 22. August, auf viele kleine Gäste. Denn um 17 Uhr spielt das Figurentheater Köln das Stück „Hilfe die Olchis kommen“. Das Figurentheater Köln arbeitet mit hochwertigen Handpuppen, Stab- und Flachfiguren und hat es sich zur Aufgabe gemacht kindgerechte Inhalte mit einem qualitativen Spiel zu verbinden. Gegründet und bespielt wird es von Andreas Blaschke der seine Ausbildung im Hänneschen Theater in Köln absolvierte.

Eine spannende Geschichte rund um die Einwohner von Schmuddelfing erwartet alle Besucher an diesem Tag: Die Olchis leben in einer Höhle auf der Müllkippe von Schmuddelfing. Ihnen kann es gar nicht dreckig genug sein. Sie lieben Müll und Unrat, fressen am liebsten alten Autoreifen und fluchen „schleimeschlammig“ vor sich hin. Doch als der Bürgermeister des Städtchens Schmuddelfing auf die beinahe geniale Idee kommt, die Olchis als Müllschlucker einzusetzen, gibt es Probleme. Fliegenschiss und Olchi-Furz das Leben ist doch viel zu kurz.

Tickets zum Preis von 6 Euro für Kinder und 8 Euro für Erwachsene sind im Vorverkauf erhältlich unter ticket.ahrtal.de oder in den Tourist-Informationen Ahrweiler am Blankartshof und Bad Neuenahr im Kurpark.

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Aachener Kinder und Jugendliche gestalten mobilen Spielcontainer

Aachen – Acht Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen Tagen die graue Fassade des mobilen Spielcontainers in der Großkölnstraße mit Streetart in eine bunte Unterwasserwelt verwandelt. Und seitdem begrüßen dort ein Oktopus, ein Delfin und andere Wassertiere die kleinen und großen Innenstadtbesucher*innen.

Die Künstler*innen Maren Hoch und Steph Neuberger leiteten die Kinder an vier Tagen in den Sommerferien an, eine eigene Streetart-Aktion umzusetzen. Sie sammelten mit ihnen Ideen, fertigten Skizzen in der Kunstwerkstatt des Ludwig Forums und setzten diese an drei Tagen vor Ort in einem großflächigen und farbenfrohen Gemälde in Mosaik-Optik um. „Es war eine wunderbare Woche mit den Kindern und Jugendlichen. Alle waren mit großem Engagement und viel Freude an der Gestaltung dabei und hatten Lust, Neues zu lernen. Mitten im öffentlichen Raum in der Innenstadt ein großes, eigenes Kunstwerk zu erschaffen, war für die Kinder und Jugendlichen ein tolles Erlebnis“, so die beiden Künstlerinnen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen besuchte die Kinder während der Ferienaktion am Spielcontainer. „Es ist mir wichtig, die Innenstadt für Familien und Kinder noch attraktiver zu machen. Ich freue mich, dass unser mobiler Spielcontainer so gut angenommen wird und die Kinder ihn nun selbst mit ihren eigenen Ideen und nach ihren Wünschen gestalten konnten. Mein herzlicher Dank geht an die jungen Nachwuchskünstler*innen, die mit ihrer Kreativität ein so schönes Motiv geschaffen haben und die Straße bunter machen“, erklärte Sibylle Keupen.

Das Team der städtischen Taskforce Innenstadtmorgen hatte den mobilen Spielcontainer im November 2023 installiert, um zeitnah mehr Aufenthaltsqualität für Familien und Kinder in der Großkölnstraße zu schaffen. Zur Taskforce gehören Expert*innen unterschiedlicher Fachbereiche – wie zum Beispiel Wirtschaftsförderung, Stadtgestaltung, Klima und Umwelt –, die gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in der Innenstadt entwickeln. In Kooperation mit dem Museumsdienst Aachen konnte die Gestaltung des Containers schließlich im Rahmen eines Ferienspielkurses ermöglicht werden.

Citymanager Kai Hennes betonte: „Von Spielmöglichkeiten über Mobiliar bis hin zu mehr Grün in den Fußgängerzonen – mobile Lösungen, wie wir sie mit der Taskforce umsetzen, haben den Vorteil, dass sie unkompliziert und zeitnah realisiert werden können. Wir testen, was an welcher Stelle funktioniert und können es gegebenenfalls verstetigen. Die Innenstadt wandelt sich, es ist viel in Bewegung. Da ist es von Vorteil, die Angebote und Situationen vor Ort flexibel anpassen zu können.“

 

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Starthilfe für die Lese- und Medienkultur in Meckenheim

Meckenheim – Bürgerstiftung und Hildegard und Arno Lückert-Stiftung unterstützen den Förderverein LeseZeichen der öffentlichen Bücherei – Die Bürgerstiftung Meckenheim und die ihr angegliederte Hildegard und Arno Lückert-Stiftung unterstützen den Förderverein LeseZeichen mit einer großzügigen Zuwendung. Während die Bürgerstiftung die Kinderbücherei mit einem Betrag in Höhe von 5.000 Euro fördert, steuert die Lückert-Stiftung 4.000 Euro für das Seniorenangebot des Meckenheimer Standortes der öffentlichen Bücherei Meckenheim/Alfter bei.

„Wir sind sehr dankbar und glücklich darüber, dass unsere städtische Bücherei in Ihrem Verein einen starken Partner und engagierten Förderer an ihrer Seite weiß. Mit Ihrer Arbeit setzen Sie ein deutliches Zeichen für die Lese- und Medienkultur in Meckenheim“, würdigt Bürgermeister Holger Jung in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung den Förderverein und dessen Einsatz. Der Bürgerstiftung sei es eine Herzensangelegenheit, in die Bildung junger Menschen zu investieren, so Jung. Die Arbeit der Lückert-Stiftung zielt darauf ab, die Lebensqualität älterer Menschen zu erhalten und zu verbessern.

Christian Dürig, erster Vorsitzender von LeseZeichen, bedankt sich im Namen des gesamten Fördervereins für die „sehr großzügige Starthilfe. Insbesondere in der Anfangsphase benötigt die neue öffentliche Bücherei vieles, was durch diese Förderung beschafft werden kann. Damit wird die Bücherei sicherlich attraktiver und gerade die jungen Leserinnen und Leser sowie die Seniorinnen und Senioren können als wichtige Zielgruppen besser erreicht und angesprochen werden“, sagt Dürig.

Der im Frühjahr gegründete Verein fördert mit seiner Arbeit die Lese- und Medienkultur in Meckenheim. Er will durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Aktionen dazu beitragen, Bücher und andere Medien wie Spiele, Hörbücher, Audioboxen, Filme oder Streaming-Angebote für die Bücherei zu finanzieren, um die Auswahl für die Nutzerinnen und Nutzer noch vielfältiger zu gestalten. Eine weitere Aufgabe sieht LeseZeichen darin, das Büchereiangebot in der Stadt immer wieder, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, zu präsentieren. Ziel ist es, das Interesse aller Bürgerinnen und Bürger an der Bücherei zu wecken und auszubauen. Der Förderverein freut sich über Unterstützung. Weitere Mitglieder sind immer willkommen. Mitgliedsanträge liegen im Rathausfoyer an der Infothek aus oder können per E-Mail über kontakt@lesezeichen-meckenheim.de angefordert werden.

Franzis Steinhauer, Leiterin der Bücherbrücke Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter, zeigte sich sehr begeistert über die großzügigen Spenden der beiden Stiftungen für ihre Einrichtung. Sie freut sich schon jetzt darüber, das Geld in Medien und Mobiliar investieren zu können. Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Jung betonten beide, dass sie in der Altstadt für die Bürgerinnen und Bürger einen tollen Ort der Begegnung, der gemütlich ist und zum Verweilen einlädt, schaffen wollen. In unserer Gesellschaft gäbe es große Einsamkeit, der beide entgegenarbeiten wollen.

Interessierte finden die öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter im Internet unter: www.buecherei-meckenheim-alfter.de.

Informationen über die Bürgerstiftung Meckenheim und die Hildegard und Arno Lückert-Stiftung stehen auf der städtischen Homepage www.meckenheim.de und dort in der rechten Spalte unter „Stiftungen in Meckenheim“.

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LVR-Freilichtmuseum Kommern – Die „ZeitBlende“ entführt dieses Mal ins Jahr 1974

Mechernich-Kommern – Am 17. und 18. August ist es wieder so weit: Das LVR-Freilichtmuseum Kommern erinnert mit seiner Retro-Veranstaltung „ZeitBlende 1974“ an das Leben vor 50 Jahren. Wie jedes Jahr, erwartet die Gäste wieder ein vielfältiges und spannendes Programm für Groß und Klein. Unter anderem können sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Ausstellung mit rund 200 Oldtimern, die im damaligen Straßenbild zu sehen waren, freuen.

Erneut dabei sein wird auch der „Historische Campingplatz“. In diesem Jahr werden erstmalig über vierzig Wohnmobile, Zelte und Wohnwagen zu bestaunen sein. Ganz in der Nähe des Campingplatzes steht auch die bekannte „Tatort-Bude“ und versorgt die Gäste mit zeittypischen Leckereien.

Auch viele Mitmach- und Bastelaktionen stehen auf dem Programm:

In Düren fand 1974 die erste Weltmeisterschaft im Kirschkernweitspucken statt. Wer in dieser Sportart auch einmal sein Glück versuchen möchte, hat an diesem Wochenende die Gelegenheit dazu. Das Team der Dürener Ur-Version, welches sich auch heute noch größter Beliebtheit erfreut, führt die Aktion im Freilichtmuseum Kommern durch.

Bobby-Car-Station, Torwandschießen und Bastelaktionen zu den Themen Monchichi und Barbapapa sorgen zusätzliche für Abwechslung.

Neben dem bekannten Geschichtsweg, also der Outdoor-Ausstellung zum Jahr 1974 und der Fotoausstellung zum Thema Urlaub, wird dieses Jahr erstmalig eine Möbelausstellung vorhanden sein. Hier wurde der Fokus auf ausgefallen Möbelstücke gelegt, die so nicht in den Gebäuden der Baugruppe Marktplatz Rheinland zu sehen sind.

Im Gelände sind die Akteure der „Gespielten Geschichte“ zur Zeitblende 1974 natürlich auch unterwegs. Neben einem gespielten Ehepaar, welches die Möbelausstellung in den Kontext setzt, sind die Avon-Beraterin, der „Dorfpolizist“ und der Camping-Platzwart vor Ort.

Auf der Bühne wird die ABBA-Tribute Band „4 SWEDES“ die besten Hits der Kult-Band zum Besten geben und erinnert somit an den Sieg des 19. Eurovision Song Contests im Jahr 1974. Der DJ Volkmar Hess und der Gitarrist Paul Radau sowie die bekannten „Holly Hoppers“ runden das musikalische Konzept ab.

Wer von dem Programm hungrig geworden ist, kann sich in der Museumsgastronomie durch die für die Zeit typischen Gerichte auf der Speisekarte probieren. Erstmals, nach langer Schließung, ist zur passenden Veranstaltung auch die Gaststätte Watteler wieder geöffnet.

Daneben gibt es eine „Cocktail-“, sowie eine „Milchbar“, und Grillwurst an der historischen Vosen-Bude. Auch der Förderverein des LVR-Freilichtmuseums Kommern sorgt an mehreren Ständen für das leibliche Wohl.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 05. August mittags bis voraussichtlich 09. August 2024 mittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 10. August 2024 nachmittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team