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Aachener Festival der Vielfalt feiert seine dritte Auflage

Aachen – Die Stadt Aachen feiert vom 25. bis zum 27. August in drei Quartieren unter dem Motto „Aachen lieben – Vielfalt leben“ sowie mit einem umfangreichen Programm das dritte „Festival der Vielfalt“. An diesem Wochenende sollen die facettenreiche Stadtgesellschaft und das friedliche Zusammenleben der Menschen in Aachen gefeiert und sichtbar gemacht werden.

Aktuelles Verständnis von Migration und Vielfalt

„Seit dem Jahr 2006 war der ‚Tag der Integration‘ ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt Aachen“, sagt Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration. Die Pandemie schränkte die Organisation dieses traditionellen Veranstaltungskonzepts ein, ermöglichte jedoch zugleich eine konzeptionelle Weiterentwicklung. 2021 fand das erste „Festival der Vielfalt“ in digitaler Form, 2022 aufgrund der Zuwanderung von ukrainischen Geflüchteten in einem kleineren, aber sehr erfolgreichen Format in Präsenz statt. Rolf Frankenberger weiter: „Dies zeigt, dass das Format des Festivals dem aktuellen Verständnis von Migration und Vielfalt entspricht. Der Fokus richtet sich hier vor allem auf die Haltung und gegenseitige Wertschätzung in einer vielfältigen Stadtgesellschaft“.

Eröffnet wird das „Festival der Vielfalt“ am Freitag, 25. August, um 14 Uhr durch den städtischen Integrationsrat und die Kampagne „10+1 Bäume für die Opfer des NSU“, mit einer Baumwidmung für Opfer rechtsextremistischer Gewalt, sowie der Enthüllung von zwei Gedenkstelen im Ferberpark. Um 17 Uhr findet im Depot Talstraße eine Podiumsdiskussion zum Thema “Engagement gegen Rassismus“ mit der Bildungsinitiative Ferhat Unvar und Merfin Demir, Referent für Rassismuskritik und Empowerment, statt. Um 19 Uhr folgt im Depot die Verleihung des diesjährigen Integrationspreises.

Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie

Cengiz Uluğ, Vorsitzender des Aachener Integrationsrats, erklärt: „Wir schließen uns am Freitag auch in Aachen mit dem Gedenkprojekt ‚10 + 1 Bäume‘einer landesweiten Kampagne an. Die zehn Bäume stehen für die zehn Opfer des NSU, den einen weiteren Baum widmen wir allen genannten und ungenannten Opfern rassistischer Gewalt. Zwei Gedenkstelen klären über die Bedeutung des Mahnmals auf. Ich hoffe, dass wir damit in Aachen ein Zeichen setzen, um Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie zu bewahren und zu schützen“.

Begegnungen

Am Samstag, 26. August, stellen sich beim Tag der Offenen Tür ab 13 Uhr die Mieter*innen der Nadelfabrik am Reichsweg vor. Die Kennedybühne lockt mit einem vielfältigen Bühnenprogramm aus Musik, Tanz und Lyrik, im Kernnedypark sind kulinarische Angebote aus aller Welt sowie Infostände von zahlreichen Vereinen, Organisationen und Institutionen zu finden Es gibt ebenfalls vielfältige Mitmachangebote für Kinder und Jugendliche. Am Sonntag, 27. August, steht das Depot in der Talstraße schließlich ganz im Zeichen von Mitmachangeboten, Kinderprogramm, Musik, Kulinarik und Kino. „Ein Fest für und in der Stadtgesellschaft lebt von Begegnungen. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir die Besucher*innen ein komplettes Wochenende lang in drei verschiedenen Quartieren begrüßen können“, sagt die städtische Integrationsbeauftragte Nenja Ziesen. „Wir sind sehr gespannt, wie dieses neue Format angenommen wird. Ohne mein tolles Orga-Team hätten wir das Festival der Vielfalt nicht in dieser Form auf die Beine stellen können. Ihnen allen gilt daher schon jetzt mein herzlicher Dank.“

Das komplette Programm des Festivals der Vielfalt gibt es im Internet unter https://festivaldervielfaltaachen.de . Dort findet man auch Postkarten in 13 verschiedenen Sprachversionen, die zum Mitmachen einladen.

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Schwung- und stimmungsvoller Auftakt des von der VR-Bank Nordeifel gesponserten Mundartfestivals „Mir kalle Platt“

Nettersheim/Euskirchen – Einen erwartungsgemäß schwung-und stimmungsvollen Auftakt nahm das Mundartfestival „Mir kalle Platt“ am Samstagabend in der ausverkauften Nettersheimer Kulturscheune. Sogar auf dem Ackerwagen und im Heustadel hinten saßen Mundartfans aus Nordeifel und Börde.

Landrat Markus Ramers und Vorstandsvorsitzender Mark Heiter von der VR-Bank Nordeifel, dem Hauptsponsor, eröffneten den bis 15. Oktober programmierten Veranstaltungsreigen. Ferdi Geißler, erster stellvertretender Bürgermeister von Norbert Crump, vertrat die Gastgebergemeinde Nettersheim würdig in deren Mundart. Dann übergaben sie das Mikrophon an den Sprach- und Stimmakrobaten Julius Esser, der das Publikum vom ersten Augenblick an auf seiner Seite hatte.

Der Moderator, Poetry-Slammer und Betreiber des „Siechhaus“-Unterhaltungs-Cafés bei Zülpich sagte nicht nur die Akteure des Abends an, sondern „riss“ auch seinerseits einen Gag nach dem andern. Im Programm wirkten Günter Hochgürtel und Manni Lang von der „Eifel-Gäng“ ebenso mit wie Singer-Songwriter Martin Sina aus Euskirchen, der Heimbach-Vlattener Kabarettist Jens Bongard und Birte Karstens von Julius Essers Zülpicher Liga alternativer Karnevalisten.

Gebrüllt vor Lachen

Dem Fass den Boden aus schlug der erst achtjährige Markus Hopfinger aus Bürvenich, der zusammen mit Julius Esser den Sketch „De Kapp öss fott“ vortrug, eine Parodie auf Kölsch über den alten katholischen Messritus. Das Publikum brüllte vor Lachen. Auch nicht schlecht war das Eifeler Hiellichlied „Ose Noobesch Pitte“, das Manni Lang anstimmte und damit den Saal zum Kochen brachte.

Der Verfasser der Mundartkolumne „Manni kallt Platt“ im WochenSpiegel und Öffentlichkeitsarbeiter der VR-Bank Nordeifel erinnerte an die genossenschaftliche Solidaritätsbewegung des 19. Jahrhunderts, während der es im damaligen „Preußisch Sibirien“ zur Gründung der Vorgänger-Banken der heutigen VR-Bank Nordeifel und einigem Wohlstand kam.

Manni Lang rezitierte die Ballade „Thiatr om Dörp“ des fast hundertjährigen Eifeldichters Fritz Koenn, der seinerzeit das Unternehmensleitbild der „Hausbank der Region“ verfasst hatte: „Os Mitjlieder, Kongde unn Kolleeje könne sich op os verlosse, für die mir zönk lange Johre wirke … Zesaame stoon unn zesaame joon – dat mäht unn hält os stärk.“

Helga Hettmer, eine gebürtige Euskirchenerin, die seit 46 Jahren in Niederelvenich lebt, und der Zülpicher „Native-Speaker“ Udo Esser wurden im Film eingespielt und gaben ihre eindrucksvollen Bekenntnisse zu Heimat und Platt kund. Zusammenhalt und Platt haben miteinander zu tun.

„Mundart Teil unserer DNA“

Auch zwischen Eifel und VR-Bank Nordeigel passe kein Blatt Papier, so der zitierte Fritz Koenn: „Wir sind die Bank und das Rückgrat der Region. Kein Verein, Verband, keine politische Gruppierung hat so viele Mitglieder wie die VR-Bank Nordeifel.“ Und: „Wenn et dr Berch erop joon soll, daasch mr net zu bangk senn, ens jet angesch ze maache. Dafür mosse mir forsch no vüere kicke unn emmer de Uere spetze unn de Ohre ophalde. Bei all dämm wäere mir net verjeiße, dat mir en echt Eefeler Jenossenschaff senn unn blieve wolle.“

Oder, wie es Vorstandsvorsitzender Mark Heiter in seiner kurzen Ansprache formulierte: „Eefeler Platt ist ein Teil unserer DNA. Und »Dress« für Misslungenes klinge beispielsweise wesentlich entspannter und versöhnlicher als das hochdeutsche Entsprechungswort. Manches Kundengespräch gehe von ganz alleine von der Hochsprache in die Mundart über, so Heiter: „Mit verstohn oss Kunde!“

Landrat Markus Ramers hatte von einem Vortermin beim Eifelverein auf der Mayener Genoveva-Burg die Schöpfungsgeschichte des Eifelers mitgebracht. Obwohl die beiden von einem Künstler geschnitzten Holzfiguren noch nicht ganz fertig und vor allem noch nicht geschliffen und poliert waren, hauchte der Schöpfer ihnen unvorsichtigerweise Leben ein.

„Halt, ich muss Euch erst noch fertigstellen“, rief der Schnitzer dem davoneilenden Pärchen hinterher, doch Gottvater beschwichtigte ihn: „Loss se loofe… die senn zwar onjeschleffe, äve de Hoopsaach öss, et Hätz öss joot!“ Vorwiegend heiter waren auch die Songs op Platt, die der Leadgitarrist und Sänger der Rockgruppe „Wibbelstetz“, „Troubadour“ und „Eifel-Gängster“ Günter Hochgürtel zum Besten gab: „Himbeer-Marmelad“, „Om Uehlebersch“ und „Ahle Kaschem“.

Sein Gitarristen- und Sängerkollege Martin Sina war für die ernste Abteilung zuständig und stellte seine Kompositionen „Küchenblues“ über den Ukrainekrieg, „Panama“, eine Liebeserklärung an die rheinische Heimat, und „Op ejene Fööß“ vor. In dem letzteren Lied besingt Martin Sina die lange Demenz seiner vor acht Wochen verstorbenen Mutter und die Geburt einer ganzen Reihe von Enkelkindern in dieser Zeit. Langanhaltender Beifall zeigte, wie sehr Sinas Töne und nachdenklichen Worte auf Platt den Nerv des Publikums getroffen hatten.

„Heem john“ und das „Eefelleed“

Vor dem großen Finale mit allen Akteuren stimmte „Eifeltroubadour Günter Hochgürtel sein „Eefelleed“ an. Die Menschen in der Nettersheimer Kulturscheune sangen mit und schwenkten gerührt Taschentücher zum Abschied. Auch nach vier Stunden Programm waren sie keineswegs müde. Hochgürtel musste als Zugabe seinen Song „Heem john“ anstimmen, der in vielen Dörfern bereits zum Ritual des Kirmesbegrabens gehört.

Der von Nicole Habrich (Nordeifel-Tourismus) organisierte Abend hinterließ ein begeistertes Publikum. Ihre Chefin Iris Poth dankte ihr und allen, die mitgemacht hatten. Zum Erfolg trugen auch freie Getränke, Popcorn und Laugenbrezeln bei sowie eine laue Sommermacht vor der Kulturscheune, die zum weiteren Verweilen einlud…

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Seit Jahrzehnten Kult – „Tag der Künste“ und „Atelierfest“ bei Franz Kruse

Mechernich – Aus dem „Tag der Künste“ in Floisdorf ließen Franz Kruse und seine kulturellen Gefährten im Lauf der Jahrzehnte das „Atelierfest“ am Mechernicher Eifelstadion entstehen, in dessen ehemaligem TuS-Vereinsheim der Maler, Grafiker und Gestalter mit Wurzeln im „Kohlenpott“ seine Schaffensstätte unterhält.

Mitwirkende Kulturschaffende bei Franz Kruses Atelierfest am Eifelstadion Mechernich. Foto: Stephan Everling/RRG/pp/Agentur ProfiPress

Am vergangenen Wochenende fand die jüngste Auflage dieser Zusammenkunft vieler Kulturschaffender vor gemeinsamem Publikum statt. Und fast alle kamen, die schon einmal mitgewirkt hatten, unter anderem Radiomoderatorin und Autorin Katia Franke, Ex-„Höhner“-Bassist Johannes Schulte-Ontrop, Klassikgitarrist Fedor Volkov, Sänger Jojo Joisten, der Pianist Uli van Staa, das Kabarettduo Brigitte Oessling und Uwe Melchert sowie last not least Charly Kemmerling, der im Hänneschen-Theater Köln den Speimanes mimt.

Katia Franke gab Einblick in ihren gerade im Entstehen befindlichen ersten Roman „Körperrauschen“. „Da der Part, mit dem sie dem Publikum einen Vorgeschmack auf das Werk geben wollte, auch eine Männerstimme notwendig machte, hatte sich die versierte Leserin ihren Kollegen Franz Laake zur Verstärkung mitgebracht“, schreibt Stephan Everling im „Kölner Stadt-Anzeiger“ und in der „Kölnischen Rundschau“.

„Frauen sind anders, Männer auch“

Während Jojo Joisten seine unverwechselbare Stimme, begleitet von dem Pianisten Uli van Staa, zum Einsatz brachte, zeigte Fedor Volkov sein Können an der klassischen Gitarre. Auch der ehemalige Höhner-Bassist Hannes Schöner ließ es sich nicht nehmen, zur Gitarre zu greifen und in das musikalische Geschehen einzugreifen.

Teile aus ihrem Kabarettprogramm „Männer sind anders, Frauen aber auch“ präsentierten Brigitte Oessling und Uwe Melchert. Gemeinsam mit Heinrich Rosenberg tanzte Oessling auch noch Tango. Everling: „Einen besonderen Leckerbissen für alle Freunde des Kölner Hänneschen-Theaters hatte Charly Kemmerling, der in dem Theater den Speimanes spielt und spricht, im Gepäck.“

Er sang zwei Lieder, die er vor Jahren für die Programme geschrieben hatte. „Das eine Lied geht über den kölschen Pattühm uss Nippes und darüber, wie wichtig es ist, Menschen zu haben, wenn es einem schlecht geht“, so Kemmerling. Im anderen Lied wanderte der Speimanes durch die Natur, wobei ihm klar wird, dass er wohl deshalb so gern einen Schnaps trinkt, weil er im vorigen Leben eine Wacholderbeere war.

Alles wurde natürlich mit dem charakteristischen speimanschen Sprachfehler vorgetragen. „Bei der ersten CD des Theaters sagte der Toningenieur, nachdem meine Aufnahme fertig war, dass es ihm wohl gelingen würde, die Störgeräusche zu beseitigen“, erinnerte sich Kemmerling lachend.

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Eine weltberühmte Kinderbuch-Figur wird lebendig – Ab dem 25. August in Mayen

Mayen – Figurentheater mit Pettersson und Findus – Präsentiert wird ein Figurentheater mit dem neuen Stück “Pettersson und Findus – Ein Feuerwerk für den Fuchs”. Das Puppentheater ist mehr als ein lustiger Zeitvertreib für Kinder. Es ist ein Stück einzigartig, kindgerechte Kultur.

PETTERSSON UND FINDUS stammt aus der Feder eines der bekanntesten und beliebtesten Kinderbuchautoren – Sven Nordqvist. Das erste Bilderbuch über Pettersson und seine geliebte Katze erschien 1984 und inzwischen lieben Kinder auf der ganzen Welt die Geschichte in Büchern, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand.

Das Puppenspiel ist „interaktiv“ inszeniert. Das bedeutet, dass die Kinder zum Mitmachen aufgefordert werden. Natürlich „fiebern“ die Kinder mit, um ihren „Helden“ zu helfen.

Die Vorstellungen befinden sich im Theaterzelt auf den Viehmarkt Mayen und starten ab Freitag, den 25. August und Samstag, den 26. August um 16 Uhr. Zum Abschluss am Sonntag, den 27. August um 11 Uhr und 15 Uhr.

Kartenvorverkauf ist nur am Premierentag 11 Uhr – 12 Uhr oder 30 Minuten vor Showbeginn an der Theaterkasse. Weitere Informationen zum Stück gibt es telefonisch unter 0162 / 80 12 377.

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Das Innenstadt-Morgen Festival in Aachen feiert Premiere

Aachen – Für Groß und Klein, an wechselnden Orten, sechs Wochen lang – Vom 19. August bis zum 30. September lädt das neue Festival alle Menschen dazu ein, die eigene Stadt (neu) zu entdecken und mitzugestalten. Viele engagierte Stadtmacher*innen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Wissenschaft, Kultur und Kunst sind dabei.

Mehr als 130 Veranstaltungen

Leise plätschert der Johannisbach am bunten Spielplatz vorbei. Auf der neuen, blattförmigen Sitzgelegenheit isst eine Mutter mit Kindern. So sieht Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen den Aachener Lindenplatz gern: „Dieser Platz hatte schon immer Potenzial, das kommt mit der Umgestaltung des Spielplatzes und des Bachlaufs noch besser zur Geltung“, findet sie. „Innenstädte werden durch Vielfalt belebt. Genau solche Potenziale wollen wir, gemeinsam mit den vielen engagierten Menschen in unserer Stadt, im Zukunftsprozess Innenstadtmorgen heben und stärken“, so Keupen weiter.

Viele engagierte Stadtmacher*innen

Um zu zeigen, wo Veränderungen und Belebung heute schon sichtbar sind, findet von Samstag, 19. August, bis Samstag, 30. September, erstmals das Innenstadtmorgen Festival in der Aachener City statt. Über sechs Wochen lang erwartet die Besucher*innen ein buntes Programm aus Stadtfesten, Straßenaktionen, Führungen und Kultur für Groß und Klein und an wechselnden Orten in der Innenstadt. Gut 130 Veranstaltungen sind bislang zusammengekommen, das Programm wächst weiter an. „Die Aachener Innenstadt hat viel zu bieten! Mit dem Innenstadtmorgen Festival laden wir alle Menschen dazu ein, die Aachener City neu zu entdecken und mitzugestalten. Es freut uns sehr, dass wir viele engagierte Stadtmacher*innen aus den Bereichen Handel, Gastronomie, Wissenschaft, Kultur und Kunst gewinnen konnten, die sich zusammengeschlossen haben, um die Lebendigkeit der Aachener Innenstadt spürbar zu machen“, Citymanagerin Dr. Daniela Karow-Kluge. Die Bandbreite der Veranstaltungen und Aktionen ist vielseitig, wie ihr Kollege und Citymanager Kai Hennes erläutert: „Da gibt es zum Beispiel eine Stadtführung zum Thema Bäche mit künstlerischem Wasserspiel, ein Familienfest im Hof des Mörgens Theaters, einen Tag voller Jazzmusik am Boulevard Hartmannstraße am Elisengarten oder einen Kinoabend mit anschließender Diskussion zum Thema Mobilität der Zukunft, zu dem der Aachenfenster e.V. einlädt.“

Im Rahmen des Festivals finden bekannte und liebgewonnene Formate wie zum Beispiel der Europamarkt der Kunsthandwerker statt, aber auch neue Ideen bereichern das Programm. Das Kulturnetzwerk ARTbewegt ist dabei und bringt urbanen Tanz auf die Straße – an mehreren Tagen vom 5. Bis zum 10. September . „Wir wollen unser Programm mit Ausstellungen, Workshops und Pop-Up-Streetshows offen für die ganze Stadtgesellschaft gestalten“, erklärt Yvonne Eibig von ARTbewegt. Das philosophische Institut LOGOI in der Jakobstraße lädt am Samstag, 30. September, zum Gesprächsabend mit Dr. Jürgen Kippenhan und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zum Thema „Was macht unsere Stadt aus?“ ein. „Philosophie gehört nicht nur in den Elfenbeinturm der Universitäten. Sokrates ließ schon die Menschen in der Antike auf dem Marktplatz ihr Alltagsleben hinterfragen“, erklärt Kippenhan – und freut sich auf den Austausch mit dem Stadtoberhaupt und den Besucher*innen.

Markus Ulrichs Leidenschaft gehört den Aachener Bächen. An der Rennbahn wird der Wunsch vieler, einen weiteren Bachlauf wieder an die Oberfläche zu holen, bald Wirklichkeit. „Wir freuen uns riesig!“, sprüht Ulrich und spricht stellvertretend für eine große bürgerschaftliche Initiative. Einen Vorgeschmack darauf gibt es bereits am Freitag, 8. September. Dann ist unter dem Titel „Aachener Bäche: Wasser-Kraft-Raum in der Rennbahn“ genau dort ein spannender Mix zu erwarten. „Seien Sie gespannt, kommen Sie vorbei! Es gibt Musik, Führungen, eine künstlerische Darbietung und – na klar! – Wasser“, weckt Ulrich die Neugierde.

Auftakt am 19. August auf dem Willy-Brandt-Platz

Los geht’s mit dem Innenstadtmorgen Festival am Samstag, 19. August, auf dem Willy-Brandt-Platz. In der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr wird der Platz am Kugelbrunnnen zur Mitmach-Werkstatt – auch für Kinder. Mit einer Ausstellung zu laufenden Projekten, die die Innenstadt von morgen zukunftsfähig machen, kann man miteinander ins Gespräch zu kommen und sich informieren. Vor Ort stehen Mitarbeiter*innen der Verwaltung bereit, um mit allen Interessierten zum Beispiel über die Themen Innenstadtmobilität, die Entwicklung der Fußgängerzonen oder über die Einbeziehung der Jugend in die Stadtentwicklung zu sprechen. „Wir befinden uns in einem laufenden Transformationsprozess. Nur wenn wir die Stadt gemeinsam mit den Bürger*innen entwickeln, kann Aachen wirklich unsere Stadt sein“, ist Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen überzeugt.

Das komplette Festival-Programm gibt es online auf www.innenstadt-morgen.de.

Mehr Infos zum Zukunftsprozess Innenstadtmorgen

Die Innenstadt wandelt sich – wie in anderen deutschen Großstädten auch – durch geändertes Konsum-, Freizeit- und Mobilitätsverhalten. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Aachen den Zukunftsprozess Innenstadtmorgen angestoßen, um die Innenstadt von morgen zusammen mit den Aachener Bürger*innen zu gestalten. Mit neuen Angeboten vor Ort und digital auf www.innenstadt-morgen.de lädt sie seitdem dazu ein, sich zu beteiligen und gemeinsam ein Zukunftsbild der Aachener Innenstadt zu entwerfen.

Damit Erfolge und Verbesserungen schnell auf der Straße sichtbar werden, ist die Taskforce Innenstadtmorgen als wichtiger Baustein des Prozesses bereits im letzten Jahr gestartet. Hier geht darum, durch zeitnahe Maßnahmen neue Möglichkeiten auszutesten – zum Beispiel mehr Grün und die Schaffung von Spielmöglichkeiten in Fußgängerzonen, Leerstandsbelebung, kulturelle Aktionen und vieles mehr. Bislang war die Taskforce vor allem in der Großkölnstraße aktiv, nun richtet sie ihren Fokus auf die Adalbertstraße.

Die Öffnungszeiten des Bürger*innentreffs zur Innenstadt im Kapuziner Karree am Kapuzinergraben 19: jeweils der 1., 2. und 3. Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr sowie jeden Mittwoch von 12 bis 16 Uhr.

 

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Neue Ausstellungs-Stücke in den Kunst-Schaufenstern der VG Wittlich-Land

Wittlich – Unsere aktuelle Künstlerin ist in Rachtig geboren, in Wittlich wohnhaft und stellt ab sofort ihre Werke in Wittlich-Land aus.
Für Ursula Haubs spielte das Gestalten seit der frühen Kindheit eine große Rolle. So begann sie zunächst mit Handarbeiten und fand bereits während der Schulzeit Interesse am Malen und Zeichnen, nicht nur als kreative Betätigung, sondern auch als emotionales Ausdrucksmittel. Ergänzt wurde das Interesse an der Bildgestaltung durch Arbeiten mit Stoff, dem Nähen, aber auch Basteln, Dekorieren sowie die Gestaltung von Wohnungseinrichtung und Garten.

Ihr Beruf als Erzieherin hat ihr in allen Jahren die Möglichkeit gegeben, kreativ tätig zu sein und mit der Malerei gelang es ihr stets, sich einen Freiraum zu schaffen und Entspannung vom beruflichen Alltag zu finden.

Angefangen als Autodidakt, besuchte Haubs ab 2008 immer wieder Kurse und Workshops bei Hans-Dieter Jung in Bergweiler, nahm an verschiedenen Fortbildungen namhafter Künstler/-innen in der Großregion teil und schloss 2022 schließlich mit dem Grundstudium „Zeichnen und Malen“ an der europäischen Kunstakademie in Trier ab. Ergänzt durch das Aufbaustudium im Frühjahr möchte sie nun Ende des Jahres mit dem Hauptstudium fertig werden.

Seit ihrem Eintritt ins Rentenalter widmet sich Ursula Haubs gezielt ihrem Hobby und fidnet dabei immer wieder neue Facetten, wie den kreativen Bereich des Töpferns oder das Malen mit Softpastellkreide, die sie ausleben und vertiefen kann.

Noch bis Mitte September können die unterschiedlichen Techniken anhand der ausgestellten Kunstwerke im Foyer unseres Rathauses sowie in den Schaufenstern unserer Außenstelle in der Burgstraße (ehemalige Commerzbank) bestaunt wie auch käuflich erworben werden.

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Nacht der Vulkane – Hummeshof in Mendig wude zu „Swing-Arena“

Mendig – Der Beifall in Form von Regentropfen ist pünktlich zum Start des Konzertes von Joe Wulf & the Gentlemen of Swing von begeistertem Applaus des Publikums in der Scheune und im Hof des Hummeshof abgelöst worden. Die urige Location passte aber auch genial zum Abend rund um klassischen Swing und Jazz.

Startend mit „Glory Halleluja“ nahm die Band herausragender Solisten gemeinsam Fahrt auf und entführte die Gäste in die musikalische Welt von Louis Armstrong und Co.. Für den in Mayen aufgewachsenen Bandleader Joe Wulf war es zudem ein besonderes Heimspiel vor vielen Freunden und Familie. Mit kleinen Anekdoten schaffte er spielend leichte Übergänge zu den Stücken, die er mit der Posaune oder mit Gesang perfekt begleitete – von „Petite Fleur“ bis „Bei mir bist du schön“.

Fazit: Ein musikalischer Abend wie gemalt, in einem außergewöhnlichen Ambiente und perfekt für eine Veranstaltung im Rahmen der „Nacht der Vulkane“. Ein Sonderlob gab es von Frank Neideck, Teilbereichsleiter Tourismus und Kultur der VG-Verwaltung Mendig, an Rita Berresheim, die ihren Hummeshof für diesen Abend herausgeputzt hatte.

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1000 Jahre Lüxem – Rückblick auf ein intensives Festwochenende

Wittlich/Lüxem – Als ein Kreis unermüdlicher Helfer am Montag nach dem Abbau der Stände bei einem letzten Kaltgetränk zusammen saß und im Dorf schon (fast) nichts mehr vom Festwochenende zu sehen war, waren sich alle einig: es waren drei intensive Tage Mitte Juli in Lüxem, viel Arbeit und wenig Schlaf, doch jede Stunde Arbeit und jede Stunde fehlender Schlaf haben sich gelohnt. Das Feedback der zahlreichen Gäste hat dies untermauert. Die 1000-Jahr-Feier in „Wittlichs schönster Tochter“ kann als rundum gelungen bezeichnet werden, das Orga-Team ist mehr als zufrieden.

Lüxem sang, Lüxem tanzte, Lüxem feierte sich zum 1000. Wiegenfest. Foto: Valentin Klas

Schon am Freitag war der Festplatz in der Dorfmitte voll und es herrschte eine ausgelassene Stimmung wie schon lange nicht mehr in Lüxem. Ein Hauch Nostalgie lag in der Luft, hatte doch „Mexül“ (den 40- bis 50-jährigen noch bestens bekannt von den legendären Viez-Partys am Lüxemer Steinbruch in den 90ern) den Abend organisiert und die Schlager-Evergreens der „Gerd Blume Show“ heizten das Publikum ein. Lüxem sang, Lüxem tanzte, Lüxem feierte sich zum 1000. Wiegenfest.

Im Jahr 1023 wurde Lüxem als „Lukesinga“ erstmals urkundlich erwähnt – am Samstagabend erlebte der ebenfalls wieder prall gefüllte Festplatz die Uraufführung der Hymne „Lukesinga“, dargeboten vom Musikverein Lüxem unter der Leitung von Stefan Barth. Komponist Martin S. Schmitt saß im Publikum und war hoch zufrieden mit der Umsetzung seines Werks durch den MV Lüxem. Lukesinga dürfte künftig zum festen Repertoire bei den Konzerten der Lüxemer Musikerinnen und Musiker zählen.

Musik war ohnehin Trumpf am Festwochenende – bei zahlreichen kleineren und größeren Konzerten von einer Prise Philharmonie in der Mühlenbäckerei bis hin zum Kajüte Revival zum Festausklang mit Les Copains. Am Samstag präsentierten sich Unternehmen, Vereine und Gruppierungen im ganzen Dorf – von der traditionellen Bergkegelbahn über historischen Tabakanbau und historische Traktoren bis hin zu einer der wenigen noch existierenden Gemeinschaftsgefrieranlagen konnten die Festgäste zahlreiche Facetten des Ortes erkunden. Die Schreinerei Hayer feierte zugleich den 120. Geburtstag und lud zu einem Einblick in Geschichte und Gegenwart des Unternehmens ein. Am Samstag und Sonntag flanierten zudem zahlreiche Menschen über den Handwerkermarkt entlang der Straße Am Sterenbach. Mitmachprogramme für Kinder und Jugendliche rundeten das Programm ab. Im Mittelpunkt stand aber auch das Wiedersehen mit vielen „ehemaligen“ Lüxemerinnen und Lüxemern, die zum großen Fest zurückgekehrt waren.

Zum Festakt am Sonntag beehrte die Schirmherrin der Veranstaltung, Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Lüxem mit ihrem persönlichen Besuch. Die Ministerpräsidentin nahm sich Zeit für Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern und zeigte sich sehr interessiert an den Menschen und ihren Geschichten. Sie gratulierte Lüxem zum 1000-jährigen Jubiläum: „Lüxem ist ein lebendiger und blühender Stadtteil, der zu Recht stolz auf seine Geschichte und seine Traditionen ist. Er ist so einzigartig und individuell wie die Menschen, die den Ort über Jahrzehnte hinweg mitgeprägt haben. Wir als Landesregierung unterstützen unsere Kommunen dabei, ihre Identität zu leben und unsere Gemeinden als Orte des sozialen Zusammenhalts und Orte der Lebensqualität stetig weiterzuentwickeln.“

Den Glückwünschen der Ministerpräsidentin schlossen sich Landrat Gregor Eibes und Bürgermeister Joachim Rodenkirch an. Der Landrat bedankte sich bei allen Aktivposten „für ihr wertvolles ehrenamtliches Engagement, mit dem sie die 1000-Jahr-Feier zu einem besonderen Meilenstein in der weiteren Historie ihres Heimatdorfes werden lassen. Lüxems herausragender Gemeinschaftssinn ist ein Pfund, auf das „Wittlichs schönste Tochter“ bauen kann.“ Bürgermeister Rodenkirch gratulierte und mahnte zugleich: „Insofern gilt es anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums die Wurzeln nicht zu vergessen, Traditionen zu wahren, aber gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten.“ In der Tat wird es jetzt die Aufgabe des Ortsbeirats und der Vereine sein, die durch das Fest erzeugte Aufbruchstimmung in Lüxem und das Zusammenrücken der Bevölkerung nachhaltig zu nutzen. Im Namen der Stadt Wittich schenkte Bürgermeister Joachim Rodenkirch dem Stadtteil Lüxem das Ehrenschild der Stadt Wittlich.

Ortsvorsteher Sebastian Klein bedankte sich bei allen Ehrengästen mit einem Exemplar der 320 Seiten starken Chronik „1000 Jahre Lüxem“. Dieses Werk imponiert mit Fakten, Hintergrundgeschichten und zahlreichen Fotos aus Vergangenheit und Gegenwart; eine kurzweilige Reise in die lange Geschichte des Ortes. Alle Interessierten können diese Chronik weiterhin entweder bei den Mitgliedern des Ortsbeirats und der „Interessengemeinschaft 1000 Jahre Lüxem“ sowie in der Altstadt Buchhandlung Wittlich erwerben.

Höhepunkt des Wochenendes war der Große Festumzug, an dem sich ca. 650 Aktive in 33 Gruppen beteiligten. Geschätzt 2.500 bis 3.000 Menschen säumten die Straßen und sahen unter anderem Lüxemer Familien, die ihre Ahnen aufleben ließen, Lüxemer Vereine und tolle Festwagen mit örtlichem Bezug. Jung und Alt waren vertreten, von den Kindern der Lüxemer Kita über Jugendgruppen bis hin zu einem Oldtimer mit drei über 90-jährigen, die die „Triumphfahrt“ durch „ihr Lüxem“ sichtlich genossen. Aber auch Gäste aus der näheren und weiteren Region waren vertreten, wie beispielsweise die Schlepperfreunde des ewig rivalisierenden Nachbardorfes Flußbach. Besonders zu erwähnen sind die bekannte Mainzer Ranzengarde und die „Meenzer Schwellköpp“, deren Träger angesichts 25kg „Kopfgewicht“ bei sommerlichen Temperaturen viel Respekt zuteilwurde. Moderiert wurde der Festumzug vom ebenfalls aus dem Mainzer Karneval bekannten Dr. Florian Sitte sowie Dr. René Pschierer und Dr. Herbert Hoffmann.

Den Festumzug treffend zusammengefasst hatte ein Mitglied der Mainzer Ranzengarde: „Von der Organisation und von der Stimmung her hatte das schon fast etwas von Mainz.“ Was heißt fast…? Ranzengarde, Schwellköpp, Florian Sitte und Ministerpräsidentin: für einen Tag wurde die Landeshauptstadt nach Lüxem verlegt.

Die Mitglieder der „Interessengemeinschaft 1000 Jahre Lüxem“ bedanken sich bei allen Teilnehmenden, allen Gästen und insbesondere den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihren Beitrag zum Gelingen dieses Festwochenendes. Die Kehrseite eines solchen Festes sind zweifelsohne Dauerbeschallung und Durchfahrtsbeschränkungen für Anwohner, vor allem auch für jene in der Nähe des Festplatzes. Am Sonntag war zudem gefühlt das ganze Dorf gesperrt. Diese Zumutungen waren von den Betroffenen fast ausnahmslos von großem Verständnis getragen – auch dafür bedanken sich die Organisatoren ganz herzlich.

1000 Jahre Lüxem – sicherlich ein unvergessliches Highlight für viele die sich mit diesem Ort verbunden fühlen.

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Ein Wiedersehen mit Publikumsliebling Thorsten Hamer bei den Burgfestspielen in Mayen

Mayen – Zusatztermin für die Heinz-Erhardt-Revue auf der Genovevaburg am 07. August – Thorsten Hamer, einer der absoluten Publikumslieblinge der Festspielsaison 2022, gilt als bestes Heinz-Erhardt-Double Deutschlands. Die unverwechselbare Mimik und Gestik des Originals, ebenso wie die typischen Bewegungen imitiert Thorsten Hamer so gekonnt, dass die perfekte Illusion entsteht. Mit der großen „Heinz-Erhardt-Revue“ kommt Thorsten Hamer in diesem Sommer wieder zurück nach Mayen. Ein Kultabend mit Lachgarantie, der schnell restlos ausverkauft war.

Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, hat die Theaterleitung nun einen zusätzlichen Vorstellungstermin am 7. August angesetzt. Wer für den 11. August keine Karten mehr bekommen hat, hat am 7. August um 20 Uhr noch eine Chance, diese großartige Verbeugung vor dem zeitlosen Jahrhundert-Komiker Erhardt und dessen spitzbübischem Humor zu erleben.

Tickets für die große Heinz-Erhardt-Revue gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de.

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202.000 Euro für 200 Initiativen im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Stiftungen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm schütten aus – Mit der Ausschüttung der Erträge ihrer drei Stiftungen: der Sparkassenstiftung, der Kulturstiftung und der Naturschutzstiftung hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm in diesem Jahr Kindergärten, Schulen und Vereine sowie zahlreiche Kunst- und Kulturprojekte, Maßnahmen zur Denkmalpflege, karitative Einrichtungen und den Naturschutz mit einem Betrag von 202.000 Euro unterstützt. Die Gelder kamen 200 verschiedenen Projekten zu Gute.

Im Rahmen der Jugendförderung wurden Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen sowie Vereine mit 94.000 € gefördert. Kulturelle Initiativen und Vereine konnten sich über Zuwendungen in Höhe von 80.000 € freuen. Mit 28.000 € wurden Maßnahmen von Natur- und Tierschutz unterstützt.

Soziale und kulturelle Aspekte tragen wesentlich zur Lebens- und Standortqualität unserer Region bei. Es ist beeindruckend, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich aktiv für ihre Mitmenschen einsetzen und ehrenamtliches Engagement zeigen. Dieses Engagement unterstützt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm auch mit den von ihr ins Leben gerufenen drei Stiftungen, die mit einem Kapital in Höhe von 7,7 Mio. Euro ausgestattet sind. Als regional verankertes und gemeinwohlorientiertes Unternehmen übernimmt die Sparkasse seit mehr als 165 Jahren Verantwortung im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Mit ihren Stiftungen hat die Sparkasse ein klares Ziel vor Augen“, so Landrat Andreas Kruppert, „sie engagiert sich dort, wo ihre Kunden und Mitarbeiter zu Hause sind – hier im Eifelkreis Bitburg-Prüm.“

„Die Zuwendungen unserer Stiftungen sind oftmals ein wichtiger Baustein für die Finanzierung vieler gesellschaftlich bedeutsamer Vorhaben“, betonte Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes, im Rahmen der feierlichen Übergabe der Spendenzusagen am 10. Juli 2023.

Insgesamt konnte die Sparkasse seit Bestehen ihrer Stiftungen rund 7,75 Mio. Euro an über 4400 verschiedene Initiativen ausschütten. Die Bandbreite der Förderung ist dabei so vielfältig wie das soziale und kulturelle Engagement in der Region.