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Zauberschlüssel für die gesamte Region Eifel – Die Junior Uni Daun

Daun, 12.02.2021 – Am Mittwoch, den 03.02.2021,besuchte Prof. Dr. h.c. Ziegler, Gründer und Initiator der sehr erfolgreichen Junior Uni Wuppertal, die LEPPER Stiftung in Daun. Von Seiten der LEPPER Stiftung nahmen Doris G. Lepper (Stifterin und Vorstandsvorsitzende), Peter Lepper (Vorsitzender des Kuratoriums), Tyrone Winbush (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Dr. Heinz-Josef Weis (stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums) und Irene Roth (Mitglied des Kuratoriums) am Gespräch teil.

Großartiges Bildungskonzept für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Großes Lob für das Vorhaben gibt es von Prof. Dr. h.c. Ernst-Andreas Ziegler, dem Gründer und Mit-Geschäftsführer der Wuppertaler Junior Uni, die Vorbild der von Doris G. und Peter Lepper und ihrer LEPPER Stiftung geplanten Junior Uni Daun ist. Er sagte: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Junior Uni Daun ein Zauberschlüssel für die positive Entwicklung der gesamten Region ist. Sie wird eine Sogwirkung erzeugen, von der auch andere Bildungseinrichtungen und erst recht die Wirtschaft profitieren werden. Sie wird Start-up-Gründer anziehen und viele junge Menschen davon überzeugen, dass sie ihre persönliche Zukunft nicht woanders, sondern in der Heimat planen können.

Diese Erfahrung haben wir in Wuppertal und im Bergischen Land mit der Junior Uni erlebt. Es gab früher Spitzenkräfte, die eine Stelle im Bergischen Land annahmen, jedoch mit ihren Familien in Düsseldorf oder Köln lebten – weil sie dort für ihre Kinder bessere Bildungschancen sahen. Inzwischen ist das anders. Sie wohnen wegen der Junior Uni und der Bergischen Universität dort, wo sie arbeiten. Von ganz besonderer Bedeutung ist für mich, dass die künftige Junior Uni in Daun gleichrangig mit einer neuen Fachhochschule entsteht. Sie wird dann ebenso viele Kinder und Jugendliche mit Forschen, Experimentieren und Lernen ohne Druck begeistern wie zahlenmäßig ebenso viele Volljährige, die sich für ein duales Studium entscheiden.

Diese Kombination ist großartig. Wir in Wuppertal werden dabei gern und engagiert mit Rat und Tat helfen. Und zwar auch ein wenig aus Eigennutz. Wir hoffen nämlich von einer engen Kooperation mit der Junior Uni Daun auch selbst zu profitieren. Wir denken an Synergieeffekte, oder – ganz einfach formuliert – gegenseitige Unterstützung bei der Planung von Lehr- und Lernangeboten. Und auch, wenn das zurzeit noch utopisch klingt: Was in Daun in dem nächsten Jahr entsteht, kann europaweit Modell sein für eine mutige Regionalentwicklung. Ein solches Projekt aus eigener Kraft auf die Beine zu stellen, müsste jeden, der die Eifel liebt, stolz machen.“

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Kitas und Grundschulen starten am 22. Februar – Friseure können am 1. März öffnen

Region/Mainz, 11.02.2021 – „Wir haben gemeinsam viel erreicht, dafür haben die Menschen in Rheinland-Pfalz meinen größten Dank. Unsere 7-Tagesinzidenz liegt Stand 10. Februar bei 55,3. Das ist der niedrigste Wert aller Bundesländer. Vor allem unsere ehemaligen Hot-Spots haben sich sehr gut entwickelt. Und dennoch: Wir haben eine gegenläufige Entwicklung. Eine höhere Ansteckungsrate durch mutierte Viren ist zunehmend auch in Rheinland-Pfalz zu verzeichnen. Die Warnungen der Wissenschaftler müssen wir ernst nehmen, dass die Mutationen jetzt schon 20 Prozent der Infektionszahlen betragen könnten“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Wissenschaft könne auch heute noch keine Gewissheiten liefern. Deswegen müssten die Kontaktbeschränkungen bis zum 7. März beibehalten werden. Die Grundsätze „Wir bleiben zuhause, halten Abstand und tragen Maske“ blieben das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie.

„Ich appelliere an alle Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen: Bitte halten Sie sich an die Regeln, treffen möglichst niemanden und passen Sie auf sich auf. Jetzt beginnen die närrischen Tage und der Drang, Karneval und Fastnacht zu feiern ist groß. Wir haben wahnsinnig viel gemeinsam erreicht in den vergangenen Wochen, das dürfen wir nicht gefährden“, so die Ministerpräsidentin.

Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen reduziere das Infektions-geschehen deutlich – es werde, sofern nicht ohnehin rechtlich vorgeschrieben, daher weiter dringend in allen Situationen empfohlen, bei denen zwei oder mehr Personen in Innenräumen zusammenkommen.

Grundschulen beginnen am 22. Februar mit Wechselunterricht

„Für mich war immer klar: Bildung hat Priorität. Wir beginnen mit den Kleinen in der Grundschule, für die es besonders schwierig ist, im Fernunterricht klar zu kommen. Um die Gruppen klein zu halten, werden wir im Wechselunterricht starten. Ab dem 22. Februar sollen die Klassen 1 bis 4 wieder zur Schule gehen. Die Klassen der Orientierungsstufe sollen im März zügig folgen. Das war uns in Rheinland-Pfalz besonders wichtig. Die Kinder und Jugendlichen haben eine große Last getragen, ebenso wie ihre Eltern. Corona-Schutzmaßnahmen bleiben wichtig. Wann immer möglich, sollen medizinische Masken getragen werden, Lüften und Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden. Aber da sind unsere Schulen sehr gut aufgestellt“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Da es besonders in Kitas und Grundschulen schwierig ist die Abstandsregeln einzuhalten und es auch nicht möglich ist, durchgehend Masken zu tragen, freue ich mich, dass die Ministerpräsidentenkonferenz und die Bundeskanzlerin gestern dem Vorschlag aus Rheinland-Pfalz und anderen Ländern gefolgt sind, Erzieher und Erzieherinnen, die übrigen Beschäftigten in der Kindertagespflege sowie die Lehrer und Lehrerinnen und weitere Beschäftigte in den Grundschulen in der Impfreihenfolge zu priorisieren. Wir haben den Gesundheitsminister gebeten zu prüfen, ob dies bei der nächsten Fortschreibung der Impfverordnung erfolgen kann“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wenn der Bundesgesundheitsminister die Impfverordnung kurzfristig ändert, werden wir in Rheinland-Pfalz den Beschäftigten in Kitas und Grundschulen noch vor Ostern ein Impfangebot machen.“

Schnelltests für Eigengebrauch schnell zulassen

„Schnelltests sollen Infektionsrisiken minimieren. Wir haben 215 Testeinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Erzieher und Erzieherinnen sowie die Lehrerschaft können sich schon jetzt in Rheinland-Pfalz anlasslos testen lassen. Dieser Schutz ist uns sehr wichtig. Zusätzlich sollen jetzt Selbsttests für den Eigengebrauch vom Bund auf Zulassung geprüft und bei erfolgreicher Prüfung zugelassen werden. Der Bund muss hier das Zulassungsverfahren beschleunigen.

Am 1. März können Friseurbetriebe wieder öffnen

„Friseure erbringen besonders für viele ältere Menschen eine ganz wichtige hygienische Dienstleistung. Natürlich bleiben auch hier die Schutzmaßnahmen wichtig. Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie die Nutzung medizinischer Masken sollen für Sicherheit sorgen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wir werden stufenweise vorgehen. Das gibt uns die Chance, immer zu prüfen, welche Folgen eine Öffnung hat“, sagte die Ministerpräsidentin: „Ich beabsichtige, meinem Kabinett vorzuschlagen, dass wir in Rheinland-Pfalz Angleichungen an die bisher schon erfolgten Öffnungen im Bereich von Dienstleistung und Handel in den Nachbarbundesländern prüfen. Dies betrifft zum Beispiel den praktischen Unterricht und Prüfungen in Fahrschulen oder auch kleine Blumengeschäfte.“

Öffnungsperspektiven schaffen und Kontrolle über die Virusentwicklung behalten

„Ich bedaure, dass es in dieser Konferenz noch nicht möglich war, ein Stufenkonzept für ganz Deutschland umzusetzen. Wir hatten mit dem Rheinland-Pfalz-Plan vorgearbeitet. Es ist aber ein hohes Gut, dass wir gemeinsam handeln, daher werden wir im Geleitzug der Länder vorgehen. Die Bevölkerung muss wissen, was zu tun ist, ohne dass sie vorher verschiedene Landesverordnungen studieren muss“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Bund und Länder arbeiteten weiter an der Entwicklung nächster Schritte, um auch Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe eine realistische Perspektive zu geben. Hierzu finde am 3. März die nächste Besprechung statt.

7-Tagesinzidenz von 35 als Zielmarke für weitere Öffnungen wegen der Virusmutationen

„Gerade, weil wir so wenige gesicherte Erkenntnisse über die Mutationen haben, müssen wir sehr vorsichtig sein. Daher sehen wir vor, dass nächste Öffnungsschritte erst bei einer stabilen Landesinzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Einwohnerinnen erfolgen. Dafür sehen wir die Öffnung des Einzelhandels und die Öffnung von Museen und Galerien vor. Um einen regen Reiseverkehr zwischen Ländern, in denen der Einzelhandel schon geöffnet wurde und denen, in denen er geschlossen bleiben muss, zu verhindern, sollen benachbarte Gebiete mit höheren Inzidenzen gemeinsame Vorkehrungen treffen, um länderübergreifende Inanspruchnahme der geöffneten Angebote möglichst zu vermeiden“, so die Ministerpräsidentin. Außerdem werde man noch strikter in Hot-Spots gegensteuern. In Landkreisen und kreisfreien Städten, die aufgrund ihrer hohen 7-Tages-Inzidenz weiterhin die Inzidenz von 50 nicht unterschreiten könnten, würden umfangreiche weitere lokale oder regionale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz beibehalten oder ausgeweitet, damit eine entsprechend schnelle Senkung der Infektionszahlen erreicht werde.

Impfen bleibt Schlüssel bei der Öffnungsstrategie

„In Rheinland-Pfalz wurden in nahezu allen Altenheimen Erstimpfungen vorgenommen. Wir haben in den Alten- und Pflegeeinrichtungen 200 Hilfsorganisations-Teams im Einsatz und 460 Soldaten. Das ist ein wichtiger Meilenstein“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „So schützen wir in Rheinland-Pfalz die besonders verwundbaren Menschen nachhaltig und effektiv.“

„Aktuell haben fast 150.000 Menschen in Rheinland-Pfalz ihre Erstimpfung erhalten, das sind 3,6 Prozent der Bevölkerung, einer der Spitzenplätze bundesweit. Über 75.000 Menschen haben auch ihre Zweitimpfung bereits bekommen, gemessen an der Bevölkerungszahl so viele wie in keinem anderen Bundesland.

Wenn der Bund kontinuierlich und ausreichend für Impfstoff sogt, sind Bund und Länder weiterhin optimistisch, dass allen Bürgern und Bürgerinnen spätestens bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden kann. Dies ist nach dem Stand der aktuell von den Herstellern zugesagten Zulassungsdaten und Liefervolumen erreichbar.

Für das 1. Quartal präzisieren sich nun zunehmend die zu erwartenden Liefermengen. Vor allem ist sehr erfreulich, dass BioNTech mehr liefern wird, als bisher kalkuliert. Ich bin froh, dass wir so ein gutes Unternehmen hier in der Heimat haben. Damit werden wir nun in die konkrete Impfplanung für März einsteigen können. Unser Ziel ist es, möglichst noch im März Jedem und Jeder der Prioritätsgruppe 1 ein Impfangebot zu machen. Details dazu werden wir in der kommenden Woche vorstellen,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Wirtschaftshilfen

„Ganz klar ist: Unsere Unternehmen brauchen finanzielle Unterstützung und zwar schnell“, sagte die Ministerpräsidentin. Gestern habe der Bundeswirtschaftsminister die Überbrückungshilfe III online gestellt. Damit könnten jetzt unmittelbar Anträge gestellt werden: Abschlagszahlungen bis 100.000 Euro je Monat und maximal 400.000 Euro automatisiert für vier Monate beginnen.

Kulturschaffende seien besonders von der Pandemie betroffen, deshalb habe der Bund das Rettungs- und Zukunfts-Programm „Neustart Kultur“ mit einer weiteren Milliarde Euro ausgestattet, die auch zügig zur Auszahlung gebracht werden solle.

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Vorsicht mit Perspektive: Bund und Länder verlängern Corona-Maßnahmen bis zum 7. März

Region/Berlin, 11.02.2021 – Die Kontaktreduzierungen zeigen Erfolge: Die Corona-Fallzahlen sinken deutlich. Gleichzeitig breiten sich ansteckendere Varianten des Coronavirus aus. Daher bleibt der Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ das wesentliche Mittel gegen die Pandemie.

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden grundsätzlich bis zum 7. März verlängert. Das ist das Ergebnis der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder am Mittwoch.

Die Kontaktreduzierungen zeigten ihre Wirkung, betonte Kanzlerin Merkel. Die Fallzahlen sind deutlich zurückgegangen. Zugleich verbreiteten sich neue Varianten des Coronavirus. Die Mutation sei eine „Realität“, so Merkel. Die Zeitspanne bis Mitte März sei daher existenziell. Bis dahin müssten die Infektionszahlen weiter sinken und die Ausbreitung der Corona-Mutation bekämpft werden, sagte Merkel.

Bisherige Regeln gelten weiterhin

Die bisherigen Beschlüsse gelten fort. Das bedeutet: Private Treffen sind weiterhin im eigenen Haushalt und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Im ÖPNV und beim Einkaufen gilt die Pflicht zum Tragen OP-Masken oder Masken der Standards KN95 oder FFP2. Arbeitgeber müssen Beschäftigten überall dort, wo es möglich ist, Homeoffice ermöglichen. Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche ist zu verzichten.

Die nächsten Schritte

Mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate haben die Kanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs unter anderem dieses weitere Vorgehen festgelegt:

Schule und Kitas: Öffnungen in diesem Bereich haben Priorität. Hier soll als erstes schrittweise wieder geöffnet werden. Der Beschluss legt fest: Die einzelnen Bundesländer entscheiden über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung des Kita-Angebots. „Masken, Lüften und Hygienemaßnahmen werden dabei weiterhin nötig sein“, heißt es im Beschluss. Vermehrt sollen auch Schnelltests den sicheren Unterricht und die Betreuung in Kitas ermöglichen und Infektionsrisiken minimieren.

Öffnung von Friseuren ab 1. März: Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken können Friseure ab dem 1. März wieder öffnen.

Weitere Öffnungen: Der nächste Öffnungsschritt kann durch die Länder bei einer stabilen Inzidenz von maximal 35 Neuinfektionen an mindestens drei Tagen pro 100.000 Einwohner erfolgen. Dieser soll die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 qm umfassen, darüber hinaus Museen und Galerien sowie die noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe.

Regionale Regeln bei zu hohen Fallzahlen: In Ländern bzw. Landkreisen, die aufgrund ihrer hohen 7-Tages-Inzidenz weiterhin die Inzidenz von 50 nicht unterschreiten, werden die Länder bzw. Landkreise umfangreiche lokale oder regionale Maßnahmen beibehalten oder ausweiten.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben vereinbart, am 3. März 2021 erneut zu beraten.

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Gesundheitsminister Laumann: Impfstart in den Impfzentren gelungen

Region/Düsseldorf, 10.02.2021 – Über 80-Jährige trotzen zum Teil widrigen Wetterbedingungen – Große Hilfsbereitschaft vor Ort – Dank an die Kommunen und die Beschäftigten in den Impfzentren. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die 53 nordrhein-westfälischen Impfzentren sind am Montag (8. Februar) wie geplant gestartet. Trotz zum Teil sehr widriger Wetterbedingungen erschien nach den ersten Rückmeldungen, die das Gesundheitsministerium erreicht haben, der weit überwiegende Teil der über 80-Jährigen zu ihrem vorab gebuchten Termin. Auch die Anlieferungen der Impfdosen durch den vom Land beauftragten Logistiker verliefen nach Plan, so dass alle Impfzentren am Montag öffnen konnten. Insgesamt wurden am Montag rund 10.000 Erstimpfungen in den Impfzentren durchgeführt.

„Viele haben lange auf diesen Tag warten müssen. Vor allem in den besonders vom Schneefall betroffenen Landesteilen wurde von großer Hilfsbereitschaft untereinander berichtet. Ich freue mich sehr, dass das System der Impfzentren bislang so gut funktioniert. Wöchentlich werden nun rund 70.000 Impflinge in die Impfzentren kommen können. So kommen wir mit dem Impfen Schritt für Schritt voran. Es bleibt aber weiterhin dabei: Wir können nur so viele Impfdosen verimpfen, wie wir haben. Aber das, was wir haben, wird der Bevölkerung zeitnah zur Verfügung gestellt. Und da halten wir uns an die Priorisierungen der Ständigen Impfkommission und die Impfverordnung des Bundes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. „Einen ganz besonderen Dank möchte ich natürlich den vielen Engagierten vor Ort aussprechen. Sowohl die Kreise und kreisfreien Städte als auch das medizinische und nicht-medizinische Personal in den Impfzentren haben den Löwenanteil an diesem Erfolg. Mein Dank gilt auch dem vom Land beauftragten Logistikunternehmen Kühne + Nagel, das den Impfstoff zuverlässig im Land verteilt.“

In den letzten zwei Wochen wurden bisher mehr als rund 1,3 Millionen Impftermine vergeben. Jeweils die Hälfte davon fällt auf Erst- und Zweittermine. Es sind weiterhin Impftermine verfügbar. Jede über 80-jährige Person, der sich impfen lassen möchte, erhält einen Termin.

Der weitere Impfplan sieht vor, dass die bis zur ersten Märzwoche angekündigten 600.000 Dosen des Impfstoffs AstraZeneca vollständig verimpft werden, ohne Rücklagen zu bilden. Die Zweitimpfung ist bei diesem Impfstoff neun bis zwölf Wochen nach der Erstimpfung vorgesehen. Davon werden die ersten 150.000 Impfdosen zur Impfung des Personals von ambulanten Pflegediensten, Tagespflegeeinrichtungen sowie Demenzwohngemeinschaften verwendet. Ebenfalls geimpft werden Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Hospizen beziehungsweise ambulanten Hospizdiensten und das Personal der Rettungsdienste. Zudem erhalten (Zahn-)Ärztinnen und Ärzte und deren medizinisches Fachpersonal ein Impfangebot, sofern sie regelmäßig in Pflegeinrichtungen tätig sind oder in Schwerpunktpraxen vorrangig Corona-Patientinnen und -Patienten behandeln oder in onkologischen Praxen und Dialysepraxen arbeiten.

Für Personen aus den oben genannten Gruppen, die mindestens 65 Jahre alt sind, wird abweichend Impfstoff der Firma BioNTech eingesetzt. Minister Laumann dazu: „Ich weiß, dass es im Vorfeld Diskussionen um die Wirksamkeit von AstraZeneca gegeben hat. Hier ist aber die Impfverordnung des Bundes ganz klar: Unter-65-Jährige dürfen aktuell nur mit AstraZeneca geimpft werden. Und: Auch dieser Impfstoff ist den bisherigen Studien zufolge hochwirksam – gerade mit Blick auf eine schwere Verlaufsform der Erkrankung.“

Die Organisation dieser Impftermine erfolgt durch die Kommunen, die die Termine wiederum mit den Einrichtungen oder ihren Trägern abstimmen. Grundsätzlich sollen größere personelle Einheiten an einem gemeinsamen Termin in den Impfzentren geimpft werden.

Neben den Impfungen in den Impfzentren haben bislang insgesamt 346.792 Erstimpfungen in den stationären Pflegeeinrichtungen stattgefunden. 335.868 Menschen haben dort sogar bereits die Zweitimpfung erhalten. Zum Vergleich: Laut IT.NRW gibt es 376.156 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in den nordrhein-westfälischen Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus sind bislang 171.400 Erstimpfungen in den besonders von COVID-19 betroffenen Bereichen der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser erfolgt.

Minister Laumann erklärt: „Nachdem wir fast die Hälfte der Corona-Verstorbenen in den Pflegeheimen zu beklagen haben, bin ich über die zahlreichen Impfungen dort besonders froh. Dank der Impfungen in den Pflegeheimen, einer umfassenden Teststrategie in den Einrichtungen und wirksamen Infektionsschutzmaßnahmen bin ich zuversichtlich, dass wir die hochverletzliche Gruppe der Pflegeheimbewohner in Zukunft so wirkungsvoll wie möglich schützen können – und zwar ohne schmerzhafte Besuchsverbote.“

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Altmaier und Dreyer folgen DEHOGA-Forderungen: In 4 Stufen zur Normalität und Ostern spätestens alles offen!

Region/Bad Kreuznach, 09.02.2021 – Der DEHOGA Rheinland-Pfalz begrüßt die jüngsten Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu den Öffnungsperspektiven der Wirtschaft, die morgen im Rahmen der nächsten Bund-Länderkonferenz zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten diskutiert und beschlossen werden sollen.

Gereon Haumann, Präsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz zur heutigen Pressekonferenz der Ministerpräsidentin:

„Wir fordern seit Mitte Dezember ein spätestes Öffnungsdatum und haben in der vergangenen Woche einen 4-Stufenplan zur Wiedereröffnung des Gastgewerbes nach dem zweiten Lockdown vorgelegt. Peter Altmaier hat am Sonntag als spätestes Öffnungsdatum für Gastronomie und Hotellerie Ostern genannt und Malu Dreyer informierte soeben in einer Pressekonferenz über vier Stufen, die sie morgen für eine bundeseinheitliche Rückkehr zur Normalität vorschlagen werde. Das sind die richtigen Signale!“

Das DEHOGA 4-Stufenmodell bildet ein Szenario, dass dem Gastgewerbe eine dringend notwendige Öffnungsperspektive gibt, ohne dabei den erfolgreichen Kampf gegen das Coronavirus zu gefährden.

„Das Gastgewerbe hat bereits nach dem ersten Lockdown die jeweils geltenden Schutz- und Hygienekonzepte erfolgreich umgesetzt. Es gab in der Gastronomie und Hotellerie keine signifikanten Infektionsgeschehen. Durch jüngste Investitionen in modernste Lüftungstechniken, digitale Kontakt-erfassung und Zutrittssteuerung wird die Sicherheit weiter erhöht“, so Haumann.

Damit die Gesundheitsämter die wichtige Aufgabe der Kontaktverfolgung schnell und sicher erledigen können, sind diese personell und digital so auszustatten, dass die vorhandenen Möglichkeiten der digitalen Kontakt-erfassung im Gastgewerbe auch effizient und ressourcensparend genutzt werden können.

„Die Gesundheit und Sicherheit der Gäste, Mitarbeiter und Gastgeber haben weiter oberste Priorität! Die Gäste waren und sind in unseren DEHOGA-Betrieben jederzeit sicher. Das gilt auch zukünftig!“, so der rheinland-pfälzische DEHOGA Präsident Gereon Haumann.

Die Planung soll sich künftig – wie von Malu Dreyer vorgeschlagen –  bundeseinheitlich an den Zahlen des Infektionsgeschehen orientieren und somit eine allgemeinverbindliche Orientierung für das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben in Deutschland, unter Einhaltung aller bisherigen und aktuellen Schutzkonzepte und Hygieneregeln, schaffen.

Stufe 1: Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 75 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:

Öffnung der Beherbergung und Außengastronomie

Stufe 2: Wenn eine 7 Tage-Inzidenz von 50 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:

Öffnung der Speisen-Gastronomie und Möglichkeit für Tagungen und Veranstaltung ausschließlich in gastgewerblichen Betrieben

Stufe 3: Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:

Öffnung der Getränke-Gastronomie.

Stufe 4: Wenn eine 7-Tage Inzidenz von 20 und kleiner über eine Woche lang erreicht wird, dann:

Öffnung von Bars, Clubs und Diskotheken.

Präsident Haumann an die morgige Bund-Länder-Schalte gerichtet: „Dieser Plan sollte morgen verbindlich beschlossen werden und schnellstmöglich zur Umsetzung kommen. Damit besteht die realistische Chance, dass Gastronomie und Hotellerie spätestens an Ostern wieder komplett geöffnet sind. Und die deutschen Urlauber könnten ab morgen ihre Reservierungen für den Osterurlaub in unseren Hotels vornehmen! Ein wichtiges Signal an die Bevölkerung auf dem Weg zurück zur Normalität!“

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Kaisersesch

Kaisersesch, 09.02.2021 – Ende Januar hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verbandsgemeinde Kaisersesch besucht, um sich vor Ort über die Projekte rund um das Thema Wasserstoff zu informieren. Einzelheiten zum Kooperationsprojekt SmartQuart sowie dem seit 2006 bestehenden Wasserstoff-Brennstoffzellen Kooperationsnetzwerk Rheinland-Pfalz (H2BZ Netzwerk RLP e. V.) standen genauso im Mittelpunkt, wie die Präsentation des Wasserstofffahrzeuges Toyota Mirai.

Bei seiner Begrüßung wies Bürgermeister Albert Jung auf die zentrale Bedeutung der Verbandsgemeinde bei der Entwicklung von übertragbaren Lösungen der Zukunftstechnologie Wasserstoff hin. „Unter Einsatz von Wasserstofftechnologien wird in Kaisersesch demonstriert, wie erneuerbare Energie für Wärme, Strom und Industrie intelligent mit dem Mobilitätssektor gekoppelt wird. Hierbei wird gewährleistet, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Ein Modellprojekt, das für alle ländlichen Regionen in ganz Deutschland zukunftsweisend und vor allem auch anwendbar sein wird.“

Malu Dreyer ist davon überzeugt, dass gerade die ländlichen Regionen optimale Voraussetzungen für Innovationen bieten. “Grüner Wasserstoff, gewonnen aus erneuerbaren Energien, hat das Potenzial, den dringend erforderlichen Weg zu mehr Klimaschutz zu ebnen. Deswegen entwickeln wir auch in Rheinland-Pfalz eine eigene Wasserstoffstrategie und eine Roadmap Wasserstoffwirtschaft. Kaisersesch steht dabei symbolisch für einen Ansatz, den wir in Rheinland-Pfalz verfolgen. Denn bahnbrechende Erkenntnisse entstehen nicht immer nur im urban verdichteten Raum oder in großen Anlagen. Häufig bieten gerade die Abgeschiedenheit und die kurzen Wege die optimale Umgebung für Innovation“, sagte Ministerpräsidentin Dreyer zu Beginn ihres Besuchs beim Projekt SmartQuart und dem H2BZ Netzwerk RLP in Kaisersesch.

Im Rahmen des Besuchs hat Dr. Jörg Heinen (E.ON SE) das Gesamtprojekt SmartQuart vorgestellt und Alexander Dauensteiner (Viessmann Climate Solutions SE) hielt einen Vortrag über Wasserstoff im Wärmebereich. Ziel des Projektes ist es, den Einsatz fossiler Energieträger (Gas, Kohle und Öl) in den Projektquartieren weitgehend überflüssig zu machen. Es soll zeigen, dass eine klimaneutrale Energieversorgung sowohl technisch als auch wirtschaftlich umsetzbar ist.

Alexander Dauensteiner verwies in seinem Statement auf die wichtige Bedeutung von Wasserstoff im Wärmemarkt. “Wird Wasserstoff auch hier frühzeitig eingebunden, senken wir die Kosten der Energiewende und erreichen so unsere Klimaziele”, so Alexander Dauensteiner, der bei Viessmann den Bereich Brennstoffzellen verantwortet. Bereits heute ist der Gebäudesektor “H2 ready” und ermöglicht sofort eine CO2-Reduktion. Das Projekt SmartQuart zeigt deshalb vorbildlich, welche Potenziale von Wasserstoff bei der Wärme- und Stromerzeugung in Gebäuden freigesetzt werden.

Die Ministerpräsidentin betonte, wie wichtig die richtigen Rahmenbedingungen seien, dies könne man gut an der Energiewende in Rheinland-Pfalz sehen. Vor zehn Jahren habe Rheinland-Pfalz nur 30 Prozent des verbrauchten Stroms im eigenen Land produziert, heute liege das Bundesland bei 70 Prozent. Dabei stamme heute jede zweite Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien. Der Anteil erneuerbarer Energien habe sich von 2010 bis heute mehr als verdoppelt. „Wir als Landesregierung wollen Klimaschutz und Energiewende auch durch die Wasserstofftechnologie vorantreiben“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Bürgermeister Albert Jung ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass die Landesregierung eine Wasserstoffstrategie für Rheinland-Pfalz erstellt, mit der Hoffnung und der Erwartung, dass insbesondere die ländlichen Regionen mit Maßnahmen und vor allem Förderungen unterstützt werden. Es ist an der Zeit, die Aktivitäten weiter auszubauen und den Menschen vor Ort zu zeigen, dass der Einsatz von Wasserstoff für alle einen hohen Nutzen hat und welches Potenzial darin steckt.“

Nach einem anschließenden intensiven Informationsaustauch, an dem auch Staatssekretärin Heike Raab und Benedikt Oster, MdL teilnahmen, schaute sich die Ministerpräsidentin sehr interessiert das Wasserstofffahrzeug an, das derzeit das einzige im Landkreis Cochem-Zell ist. Die Beschaffung des Wasserstofffahrzeugs wurde im Rahmen eines gemeinsamen Sponsorings der Verbandsgemeinde Kaisersesch, der Firma Viessmann Climate Solutions SE, des Energieunternehmens Westenergie AG, der Eifel Tourismus (ET) GmbH und der Raiffeisenbank Eifeltor eG ermöglicht.

Informationen und Kontaktdaten zum Projekt SmartQuart finden Sie unter: https://www.kaisersesch.de/smartquart | https://smartquart.energy/

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Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe setzt neue Impulse im Rehasport

Region/Düsseldorf, 09.02.2021 – Landesregierung und Sportverbände unterstützen Initiative „SPORTnachSCHLAG“ – neues Programm fördert Rehasport. Die Staatskanzlei teilt mit: Rund 60.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen erleiden jährlich einen Schlaganfall. Die Volkskrankheit ist der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Oft sind es halbseitige Lähmungen von Arm oder Bein, die den Betroffenen die Rückkehr in ihr altes Leben erschweren. Bewegung und Sport sind für ihre Rehabilitation elementar wichtig, um wieder mehr Autonomie zu gewinnen. Doch bis heute gibt es zu wenige Angebote für diese spezielle Zielgruppe, und der Bedarf scheint groß.

Mehr als 200 Schlaganfall-Betroffene nahmen an einer Umfrage der Deutschen Schlaganfall-Hilfe teil. 96 Prozent würden gerne Rehasport in der Gruppe betreiben, doch nur 59 Prozent taten das bisher. „Keine Angebote“, „zu weit weg“ oder „alles belegt“ – das waren die häufigsten Nennungen, weshalb die Teilnehmer bisher kein Sportangebot wahrnehmen konnten. „Das möchten wir mit unserem Programm ändern, durch das wir die Gründung von bis zu 70 neuen Rehabilitationssportgruppen nach Schlaganfall in NRW anstoßen wollen“, so Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Unterstützt wird das Projekt durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen. „Eine tolle Botschaft für die betroffenen Menschen in Nordrhein-Westfalen: Gerade der Rehasport fördert die Rückkehr in ein gesundes Leben nach einem Schlaganfall nachhaltig, eröffnet Bewegungsangebote in der Gruppe und ist zudem keine Frage des Geldbeutels! Das Angebot aus Gütersloh nehmen wir sehr gerne an!“, erklärte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Andrea Milz.

Kooperationspartner in dem Projekt sind der Landesportbund NRW und der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW. Pro Kreis und kreisfreier Stadt fördert die Schlaganfall-Hilfe die Einrichtung mindestens einer Sportgruppe mit bis zu 500 Euro. Der Betrag kann auch für die Ausbildung von Übungsleitern eingesetzt werden, denn für die Leitung einer solchen Gruppe ist eine spezielle Qualifizierung zum Übungsleiter Sport in der Rehabilitation, Profil Neurologie, erforderlich.

Das Gesamtvolumen des Fördertopfes beträgt bis zu 35.000 Euro. Die Verteilung der Mittel an die interessierten Vereine erfolgt durch die Sportbünde der Kreise und kreisfreien Städte in NRW in Rücksprache mit den Landesverbänden. Ziel ist es, die Mittel möglichst gleichmäßig über das Land zu verteilen und in den kommenden zwei Jahren nach Möglichkeit in allen 54 Sportverbünden eine neue Gruppe zu gründen. Interessierte Vereine können sich ab sofort bewerben, die Bewerbungsfrist endet am 30. April. Nähere Informationen zu dem Projekt und ein Bewerbungsformular gibt es jetzt im Internet unter www.sportnachschlag.de.

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Nachhaltige Perspektiven für Unternehmen und Innenstädte

Region/Mainz, 08.02.2021 – Wirtschaftsrat fordert Lockerung des Lockdowns. Der Landesvorstand des Wirtschaftsrates fordert die rasche Öffnung der Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen und eine nachhaltige Perspektive für die Kulturschaffenden und die Unternehmen, insbesondere den Einzelhandel, die Dienstleister und das Gastgewerbe, so der Landesvorsitzende Frank Gotthardt. Hier sieht er auch die Kommunen gefordert.

Es gehe nicht nur um einzelne notleidende Firmen, sondern um die Gefahr, dass zentrale Grundfesten unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens dauerhaft beschädigt werden. Die ökonomischen und gesellschaftlichen Schäden gerade hinsichtlich der Kleinunternehmen, des Handels und des Gastgewerbes steigen im Augenblick irreversibel stark an.

Der andauernde Lockdown habe zu massiven Umsatzrückgängen geführt, die die Unternehmen, aber auch die Beschäftigten in ihrer Existenz bedrohten. Dabei handelt es sich keineswegs um Einzelfälle. Vielmehr drohe aktuell eine regelrechte Insolvenzwelle. Die Politik sei daher dringend gefordert, durch eine Lockerung des Lockdowns eine Öffnung unter den bekannten Hygienemaßnahmen schnellstens zu ermöglichen. Gerade die vom Handel, den Dienstleistern, wie Friseuren und dem Gastgewerbe bereits vor der Schließung erfolgten und durchgeführten Hygienemaßnahmen böten Kunden und Beschäftigten einen wirksamen Schutz vor Ansteckung. Das Virus und die damit verbundenen staatlichen Regeln dürften die Wirtschaft in unserem Land nicht strangulieren. Es sei höchste Zeit, so Gotthardt, den Unternehmen wie auch den Kulturschaffenden eine wirkliche Perspektive für die Fortführung ihrer Arbeit zu bieten, ansonsten drohten Insolvenzen und eine Verödung unserer Innenstädte. Dazu gehört auch, die lange angekündigten finanziellen Hilfen endlich schneller und unbürokratischer fließen zu lassen.

Die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung müssen dem Schutz der Bevölkerung und unserer Gesellschaft dienen. Es müssen aber auch alle Möglichkeiten gegeneinander abgewogen werden. Die grobflächige Pandemiebekämpfung könne nicht die alleinige Wahl sein.

Alternativ zu den bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie seien die staatlichen Stellen in Rheinland-Pfalz gefordert, alles dafür zu tun, Infektionsherde zu isolieren, und besonders gefährdete Mitbürger und Mitbürgerinnen durch mehr Tests besser zu schützen.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer besucht LEPPER Stiftung in Daun

Daun, 06.02.2021 – Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchte am Montag, dem 1. Februar 2021 die LEPPER Stiftung in Daun. Begleitet wurde sie von Kathrin Künstler (Soziales, Arbeit, Gesundheit, Bildung). Bei der Besprechung in Daun waren dabei der IHK Trier Präsident Peter Adrian und der IHK Trier Geschäftsführer Dr. Jan Glockauer.

Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer war sehr erfreut, dass vor einigen Monaten die LEPPER Stiftung ihren Sitz von Düsseldorf nach Daun verlegt hat. Sie zeigte sich auch positiv beeindruckt davon, dass am 13.11.2020 notariell beglaubigt alle Anteile der Techniropa Holding GmbH und damit die Firmen, die zur Techniropa Holding GmbH gehören, an die LEPPER Stiftung übertragen wurden.

Damit sind sämtliche Firmenanteile von Doris G. Lepper und Peter Lepper in die LEPPER Stiftung eingebracht. RLP-Ministerpräsidentin Malu Dreyer interessierte sich ganz stark für die Pläne der Errichtung einer Junior Universität in Daun nach dem Vorbild der Junior Universität Wuppertal. Peter und Doris G. Lepper führten aus, dass neben der Junior Universität im selben Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Brotfabrik mindestens zwei Etagen für Duale Studiengänge vorgesehen sind.

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Implantat oder Brücke: Was rät der Experte, wenn ein Zahn fehlt?

Region/Koblenz, 05.02.2021 – Chefarzt des Ev. Stift St. Martin informiert in einer Telefonsprechstunde am Dienstag den 9. Februar. Wenn ein Zahn fehlt, stellt sich die Frage: Wie soll die Lücke geschlossen werden? Brücke oder Implantat oder keines von beiden? Anlässlich des Tags des Zahnschmerzes informiert Dr. med. dent. David Troll in einer Telefonsprechstunde über die verschiedenen „Lückenfüller“. Dafür ist der Chefarzt der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Ev. Stift St. Martin am Dienstag, 9. Februar, zwischen 17 und 18 Uhr persönlich unter 0261 137-7301 zu erreichen.

Die Telefonberatung ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Einfach im genannten Zeitraum die angegebene Telefonnummer wählen, mit etwas Glück durchkommen und die gewünschte Frage zum Thema stellen. Eine Übersicht aller Themen mit Telefonberatung gibt es unter www.gk.de/infos-zum-corona-virus/.