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Stadt Daun startet „KULToUR“ – Programm

Daun – Normalerweise findet im August traditionell die Dauner Laurentiuskirmes statt. Doch auch in diesem Jahr ist coronabedingt noch alles anders: Volksfeste, bei denen mit einem sehr hohen Besucheraufkommen zu rechnen ist, können nicht stattfinden. Schweren Herzens musste der Stadtvorstand Daun, allen voran Stadtbürgermeister Friedhelm Marder, die traditionelle Laurentiuskirmes auch für 2021 absagen. Gemeinsam mit dem Team des FORUM Daun entwickelte das Stadt-Quartett ein Konzept mit Alternativen, um Menschen aus der Region ein abwechslungsreiches Kulturprogramm anzubieten: die Dauner KULToUR – endlich wieder Live-Konzerte und Veranstaltungen in Daun.

Besonders ist: Eine feste Bühne wird es dieses Jahr nicht geben. Stattdessen wird das neue Lala-Mobil eingesetzt – der erste Musik-Truck für Outdoor-Veranstaltungen und die Lösung für Live-Unterhaltung bei jedem Ort und jedem Event. Das Lala-Mobil bietet die technische Ausstattung einer professionellen Bühne in Form eines kleinen Trucks. Die Technik ermöglicht den Einsatz von modernster Unterhaltungstechnik auf einfachste Weise. Alles, was gebraucht wird, ist eine Steckdose und etwas Platz. Das Lala-Mobil wurde von Yvonne Cobau und Thomas Probst, in der Region als das Duo Piano & Voice bekannt, ins Leben gerufen.

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„Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal“ erfolgreich gestartet

Ahrweiler – Das neue Angebot „Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal“ ist erfolgreich in die Ausflugsaison 2021 gestartet. Rund 600 Fahrgäste haben seit Mai die neue reguläre Busverbindung der Linie 899 zwischen den Bahnhöfen Ahrbrück im Kreis Ahrweiler und Blankenheim (Wald) im Kreis Euskirchen genutzt. Gut zwei Drittel von ihnen waren mit dem Fahrrad unterwegs. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

„Der neue ‚Rad- & WanderBus Oberes Ahrtal‘ ist ein hochattraktives Angebot und nur wenige Wochen nach dem Start bereits jetzt ein voller Erfolg“, zieht Landrat Dr. Jürgen Pföhler eine erste Bilanz. „Die Buslinie 899 ist darüber hinaus auch ein Beispiel für eine gelungene interkommunale Kooperation über Landkreis- und sogar Landesgrenzen hinweg“, so Pföhler weiter.

Die Verbindung schließt eine Lücke im Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs in der bei Wanderern und radbegeisterten Touristen beliebten Region mit Ahrradweg und Ahrsteig. Sie wurde zum Pfingstwochenende im Mai in Betrieb genommen. Trotz des eher unbeständigen Wetters waren nahezu alle Fahrten gut besetzt. Die Linie folgt dem Verlauf der Oberen Ahr und verbindet die Orte Ahrbrück und Blankenheim sowie den Bahnhof in Blankenheim-Wald. Von den Start- und Zielpunkten aus bestehen zudem Anschlussmöglichkeiten an die Bahnlinien in Richtung Köln und Bonn.

Weitere Informationen bei:
– Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., www.ahrtal.de;
– Mittelahr Touristik, Tourist-Information Altenahr, www.altenahr.de;
– Tourist-Information Hocheifel-Nürburgring, www.hocheifel-nuerburgring.de
– Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), www.rvk.de/freizeitverkehr.

Info-Kasten zur Buslinie 899

·         Von Ahrbrück Bahnhof bis Blankenheim-Wald

·         Betriebszeit: seit Pfingstsamstag, 22. Mai 2021, bis 1. November 2021; ab 2022 von Karfreitag bis 1. November

·         Fährt an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen in diesem Zeitraum sowie am Brückentag 04. Juni 2021

·         Zustieg mit Fahrrad nur an den Haltestellen mit Fahrradsymbol. Wanderer können an allen Haltestellen zusteigen

·         Reservierung für Fahrradmitnahme nicht möglich

·         Fahrradtaschen müssen vor dem Transport auf dem Hänger abgemacht werden

·         Linienbus mit Fahrradhänger für 16 Fahrräder (auch E-Bikes)

·         Durchführendes Unternehmen: RVK GmbH

·         Tarif: VRM-Tarif; Für Fahrgäste, die zwischen Blankenheim (Wald) bis Müsch fahren, gilt der VRS-Tarif (Tickets für Fahrräder sind erforderlich)

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REMET und Wandexperte planen neue Publikation

Region/Mayen-Koblenz – Manuel Andrack auf Traumpfädchen unterwegs. Viele neugierige Blicke erntete Wanderexperte Manuel Andrack vor wenigen Tagen im Traumpfade-Land, wo er auf dem Traumpfädchen Nette-Romantikpfad für ein neues Projekt mit der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) unterwegs war. Viele grüßten, viele schauten sich um und viele überlegten …woher kenne ich den?

Harald Schmidt! Genau! Als Sidekick von Harald Schmidt erlangte Manuel Andrack bundesweite Bekanntheit. Zunächst als verantwortlicher Redakteur der Harald-Schmidt-Show im Hintergrund, dann als sichtbarer Teil der Sendung und Ansprechpartner für Gags auf der Bühne brachte Andrack nach amerikanischem Vorbild mehr Kommunikation und Dialog in die Show. Es folgten Deutscher Fernsehpreis, Grimme Online Award und viele weitere Auszeichnungen. Später hat er sich dann dem Wandern verschrieben, schrieb zahlreiche Bücher (u.a. Du musst wandern), war mit seinem eigenen Liveprogramm „Andracks kleine Wandershow – Lachen Sie sich Blasen!“ deutschlandweit unterwegs, er schreibt Kolumnen und Reportagen über das Wandern, u.a. für ZEIT, GEO Spezial, MERIAN oder  Wandermagazin, er macht Lesungen, er hält Vorträge. „Ich werde oft gefragt, meistens vorsichtig gefragt, was ich eigentlich so den lieben langen Tag machen würde. Entweder gehen die meisten davon aus, ich sei arbeitslos oder ich wäre nach den fetten Jahren schon im Ruhestand. Beides ist falsch“, so Andrack schmunzelnd.

Und warum ist er jetzt im Traumpfade-Land unterwegs? Michael Schwippert, stellvertretender Geschäftsführer der REMET kann aufklären: „Manuel Andrack ist Gesicht unserer Marketingkooperation PremiumWanderWelten und damit auch der Traumpfade“. „Gemeinsam mit Andrack haben wir im vergangenen Jahr den „Kleinen Wanderknigge für Einsteiger und Neugierige“ herausgebracht, der in einer Auflage von 10.000 Exemplaren die Freuden des Genusswandern, aber auch viele Einsteigertipps aufzeigte. Der Wanderknigge kam bei unseren Wanderern super an und war schnell vergriffen, wir konnten aber nachdrucken“, so Schwippert.

Jetzt arbeiten REMET und Andrack an einer neuen Publikation, die spätestens zum Frühjahr 2022 vorliegen soll. Es geht um konkrete Wanderwege-Tipps für Anfänger (und genau hierzu war Andrack auf dem Traumpfädchen Nette-Romantikpfad unterwegs), um Geheimtipps, Gastro- und natürlich Familientipps. Lassen Sie sich überraschen. Demnächst hierzu mehr unter www.traumpfade.info.

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Kooperative Führung zur Ausstellung Printe in Aachen seit heute

Aachen – Zur Ausstellung „Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe“ im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen wird eine kooperative Führung angeboten, bei der man mehr über die vielen verschiedenen Formen und Bedeutungen der Model aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie viele weitere spannende Aspekte rund um den Model erfahren kann – und dies sowohl innerhalb der Ausstellung als auch in Kooperation mit der Printenbäckerei Klein.

Man hat die Möglichkeit, nicht nur die kulturhistorische Bedeutung der Printenformen kennenzulernen, sondern erhält auch Einblick in die tatsächliche heutige Printenherstellung. Es werden die Zutaten und Rohstoffe erklärt sowie die Teigbereitung und Verarbeitung von früher und heute vorgestellt. Man kann die zweigeteilte Kooperationsführung im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen und in der Printenbäckerei Klein zu folgenden Terminen buchen:

Termine im Juli:

Samstag, 03.07.2021

Samstag, 17.07.2021

Samstag, 31.07.2021

Termine im August:

Samstag, 14.08.2021

Samstag, 28.08.2021

Jeweils 10.45 Uhr: Beginn der Führung im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen, Treffpunkt: Museumskasse

Jeweils 11.45 Uhr: Aufbruch zur Printenbäckerei Klein mit Guide
12.00 – 13.00 Uhr: Führung in der Printenbäckerei Klein

Eine Anmeldung ist erforderlich.

museumsdienst@mail.aachen.de, Tel.: 49 241 432-4998

Kosten: 13,50 € zzgl. Eintritt (4 €)

Treffpunkt: Museumskasse

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Der Weinort Altenahr erzählt Geschichte(n)

Altenahr – Altenahr im Wandel der Zeit, eine weitere Wandtafel „Am Markt“ macht Geschichte lebendig. Wer hinter der Kirche rechts abbiegt und dann der Straße weiter hoch folgt, kommt „auf dem Markt“ an. Seit vergangenem Samstag findet man dort eine Wandtafel, die von der Geschichte dieser kleinen Straße erzählt.

Die Straße „Markt“ in Altenahr wurde erstmals urkundlich erwähnt 1599 mit „Ufm Marck“. Später, im Jahr 1824, nahm sie schon annähernd den heutigen Sprachgebrauch an: „auf´m Markt“. In den Jahren 1920-1940 war der Markt, so wie auf der Wandtafel zu sehen, ein idyllischer Ort, direkt hinter der romanischen Kirche Mariä Verkündigung. Das Leben auf dem Markt war geprägt von der damals noch landwirtschaftlichen Struktur in Altenahr und ein geselliger Ort, der die Anwohner zum Plausch einlud. Man nahm sich einfach einen Stuhl und setzte sich vor die Tür. Auf der Straße spielten die Kinder und nichts konnte diese Ruhe stören. Ein kleines Paradies. Autos fuhren dort damals noch keine, die Häuser standen dichter, es gab eine lebendige Nachbarschaft und dies inmitten von kleinen Grünflächen, hohen Buchenhecken, einem großen Walnuss- und einem ebenso großen Akazienbaum. Dominiert wurde das ganze Bild des Marktes vom mehrstöckigen Pfarrhaus mit seinem großen Garten, nebenan die kleine Apolloniakapelle.

Heute, im Jahre 2021, ist der Markt immer noch ein idyllischer Ort, aber das Bild hat sich geändert. Etliche Häuser stehen nicht mehr, andere haben ihre Besitzer gewechselt. Einzig das Haus der Familie Görres/Hupperich ist seit Mitte der zwanziger Jahre auch weiterhin im Besitz dieser Familie. Es wurde kürzlich renoviert, ganz nach dem Vorbild einer Bauzeichnung aus dem Jahre 1928.

Zur Einweihung der am 19. Juni 2021 angebrachten Wandtafel „Altenahr im Wandel der Zeit“ haben sich der jetzige Besitzer des „Hauses Markt 8“, Stefan Görres, zusammen mit seiner Frau, Karin Luckey, und deren Familie eingefunden, um mit den Nachbarn, Andreas und Petra Paetz, an deren Haus die Wandtafel angebracht wurde, bei einem erfrischenden Umtrunk den schönen Sommertag zu genießen und über die Geschichte der Straße zu fachsimpeln. Das Haus der Familie Paetz „am Markt 2“ ist aus dem Jahre 1699 und das Pfarrhaus gegenüber von 1898. An beiden Gebäuden sind noch die originalen Jahressteine in der Fassade zu bewundern.

Mit von der Partie war Eva Flügge, Vorsitzende des Weinort Altenahr und Leiterin der Touristinformation Altenahr. „In Zusammenarbeit mit Herrn Philippe Mathar und seinem Graphikbüro „Der Belgier“, aber vor allem durch die Initiative der Familie Görres ist eine interessante und anschauliche Tafel entstanden, die eine großartige Bereicherung für Altenahr, für Einheimische wie auch für unsere Gäste ist“ freut sich Eva Flügge.

An weiteren Häusern in Altenahr sind bereits vor einiger Zeit im Rahmen des Altenahrer Burgenfestes „Altenahr – im Wandel der Zeit“, Wandtafeln aus dieser Reihe angebracht worden. Der Weinort Altenahr e.V. plant momentan bereits Schautafeln zum Thema Hochwasser, der Pfarrkirche und dem alten Bahnhofsgebäude. Anhand eines Flyers wird der interessierte Besucher seine eigene kleine historische Tour durch Altenahr erleben können. So bleibt die Geschichte des vielfältigen Weinortes lebendig. Es ist zu wünschen, dass diese Idee noch viele Nachahmer in Altenahr findet, der Weinort Altenahr bietet gerne Unterstützung bei der Umsetzung an.

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monte mare in Kreuzau ab Freitag, 2. Juli nach Zwangspause wieder komplett geöffnet

Kreuzau – Endlich wieder Baden und Saunieren. Mehr als 8 Monate hatte das monte mare in Kreuzau aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Bereits seit dem 21. Juni dürfen sich die Gäste wieder über Entspannung im Saunabereich und sportliches Schwimmen im Sportbad freuen. Das Restaurant RurOase sowie der Biergarten mit Kinderspielplatz konnten ebenfalls bereits in Betrieb genommen werden. Ab dem morgigen Freitag, den 2. Juli ist das Angebot dann wieder komplett und monte mare öffnet wieder das Erlebnisbad – für unbeschwerten Wasserspaß.

„Bei der Vorbereitung auf die Wiedereröffnung war es uns ein wichtiges Anliegen, den Aufenthalt im monte mare so sicher, so entspannt und gleichzeitig so sorgenfrei wie möglich zu gestalten. Wir haben ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, um unseren Gästen eine unbeschwerte Auszeit vom Alltag bieten zu können“, erklärt Betriebsleiter Julian Teubler. Informationen zu aktuellen behördlichen Beschränkungen finden die Gäste immer tagesaktuell auf der Homepage oder im Kassenbereich der Anlage.

„Die allermeisten Gäste haben sich im Alltag an die neue Normalität gewöhnt“, freut sich Julian Teubler und ergänzt: „Wir bieten unseren Besuchern alles, was sie für einen gelungenen Kurzurlaub vor der Haustür benötigen – sicheren Wasserspaß für die ganze Familie oder entspannte Stunden zu zweit“.

Auch Landrat Wolfgang Spelthahn zeigt sich sehr erfreut darüber, dass das monte mare nun wieder geöffnet hat. „Familien mit Kindern haben gerade jetzt pünktlich zur Ferienzeit wieder die Möglichkeit, gemeinsam eine schöne Zeit im Freizeitbad zu verbringen. Nach den Entbehrungen der letzten Monate werden sich viele darauf freuen.“

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„Wir schauen positiv nach vorne“

Neuerburg – Nach vielen Monaten des coronabedingten Lockdowns durfte unser euvea Freizeit- und Tagungshotel in Neuerburg Anfang Juni endlich wieder seine Türen öffnen. Sowohl im Hotel, als auch im Restaurant, können die Mitarbeiter vor Ort wieder Gäste empfangen und betreuen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun wieder starten dürfen“, so Hotelleiter Thomas Metzger. „Endlich herrscht kein Stillstand mehr, bei dem keiner weiß, wo die Reise hinführt. Auch für unsere betreuten Mitarbeiter ist das eine tolle Sache, dass Sie nun wieder ihre gewohnte Arbeit aufnehmen dürfen und dabei auch in ihre normale Tagesstruktur zurückkehren.“

Nach den Lockerungen dürfen Urlaub-Gäste wieder zum Übernachten anreisen und im Innenbereich des Restaurants speisen. Alles natürlich unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln. Unter diesen Bedingungen dürfen auch die Serviceangebote des Hotels wieder in Anspruch genommen werden. Obwohl die Gäste nun endlich wiederkommen dürfen, so sind die Besucherzahlen dennoch weit von denen aus „normalen Zeiten“ entfernt. „Sowohl im Hotel- als auch im Restaurantbereich läuft es noch etwas schleppend“, berichtet der Hotelleiter. „Aktuell haben wir nur etwa ein Drittel der üblichen Auslastung“. Doch woran liegt es? Thomas Metzger sieht das Problem bei den Corona-Auflagen: „Die Vorgaben zu unserem Schutz machen natürlich Sinn, aber für viele Gäste sind sie sehr aufwändig und schrecken ab. Zudem ist die Verunsicherung immer noch groß.“ Doch es geht langsam aufwärts. Das Hotel erreichen täglich immer mehr Buchungsanfragen und auch das Restaurant profitiert von der steigenden Zahl an geimpften Personen. Das schöne Wetter der letzten Tage lockt zusätzliche viele Gäste in den Außenbereich der Gastronomie.

Die größte Freude über die Eröffnung des euvea Freizeit- und Tagungshotel herrschte aber bei allen Mitarbeitern mit Behinderung, die sowohl im Hotel als auch im Restaurant in verschiedenen Bereichen im Einsatz sind. Für sie war die Schließung besonders schwierig, da sie plötzlich das für sie sichere und gewohnte Arbeitsumfeld verlassen mussten. Zudem ist die Arbeit im Hotel für viele nicht nur eine Beschäftigung, sondern eine Aufgabe, die sie täglich mit viel Freude, Engagement und Herzblut angehen. „Ich freue mich sehr, dass ich wieder hier sein darf“, sagt Timo Weiers, der im Restaurant im Service tätig ist. „Die Corona-Zeit war nicht so einfach und manchmal auch langweilig. Doch jetzt geht es endlich weiter.“

„Nicht im Hotel arbeiten zu dürfen war schon doof. Ich hatte zwar so auch genug zu tun, aber nun wieder hier im Einsatz zu sein, ist viel besser“, freut sich auch Johannes Schütz, der in der Küche seinen Arbeitsplatz hat. Zuhause musste trotz geschlossenem Hotel aber kein betreuter Mitarbeiter bleiben. So waren zum Beispiel viele Mitarbeiter in der Lohnfertigung am Standort in Hermesdorf im Einsatz. Aber die dortige Arbeit war für alle kein wirklicher Ersatz zu der Beschäftigung im Hotel. „Hermesdorf war ok, aber das Hotel ist mir viel lieber“, sagt Susanne Schmitt aus dem Housekeeping. „Ich war zwar froh, dass wir nicht dauernd zuhause sein mussten, aber die Arbeit hier gefällt mir persönlich viel besser.“ Im Unterschied zum allgemeinen Arbeitsmarkt, haben betreute Mitarbeiter einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, einen Beschäftigungsanspruch. Aus diesem Grund wäre z.B. Kurzarbeit während der coronabedingten Schließung auch nicht möglich. Im Unternehmensverbund der Westeifel Werke ist dies aber kein Problem, da die Hotelmitarbeiter in dieser Zeit ihre Kollegen an anderen Standorten unterstützen konnten.

Auch wenn die Freude über die Rückkehr in das Hotel groß ist, so bringt die vorher gewohnte Arbeit nun neue Probleme mit sich. „Unsere betreuten Mitarbeiter waren sieben Monate nicht mehr an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz. In dieser Zeit haben sie so manches vergessen, was sie früher ohne Schwierigkeiten erledigt haben. Arbeitsabläufe müssen wieder neu erlernt und gefestigt werden. Einige Mitarbeiter waren zwar auch direkt wieder in ihrem Element, als wären sie nie weg gewesen, doch wir haben auch Personen, die wir nun quasi neu anlernen müssen“, berichtet Thomas Metzger.

Dennoch sind alle Betroffenen froh, dass die Ungewissheit, wie es mit dem Hotel- und Gaststättengewerbe und damit auch der eigenen Arbeit weitergeht, vorerst beendet ist. „Es hakt zwar noch an einigen Stellen etwas, dennoch schauen wir positiv nach vorne“, so der Hotelleiter. „Eine erneute Schließung wäre nicht nur für unsere betreuten Mitarbeiter ein großer Rückschlag, sondern für die gesamte Branche.“

Info: Das „euvea Freizeit- und Tagungshotel“ in Neuerburg ist barrierefrei und besonders auf die Belange von Menschen mit Behinderung ausgerichtet. Zudem bietet es Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in den Bereichen Service, Küche, Housekeeping, Haustechnik oder an der Rezeption. Mehr Infos zum Hotel und zum Restaurant gibt es unter: www.euvea.de

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Lutzerather Hotel Maas investiert in Maßnahmen zur Lufthygiene

Lutzerath/Windhagen – Luftreiniger erhöhen die Sicherheit auch in Innenräumen: Aufatmen für Tourismus und Gastronomie. Darauf haben viele Gastronomen gewartet: seit Anfang Juni ist aufgrund sinkender Inzidenzwerte die Wiederöffnung von Terrassen, inzwischen sogar von Restaurants und Tourismusbetrieben möglich.

Mit Erreichen der Inzidenzstufe 1 ist für die Nutzung gastronomischer Angebote kein Negativtestnachweis mehr erforderlich. Zum Schutz der Gesundheit gilt für Gäste und das Personal in Gaststätten, Hotel-Restaurants oder Bars weiterhin Maskenpflicht. Nur unmittelbar am Platz dürfen Gäste die Maske ablegen.

Dadurch bleibt eine gewisse Möglichkeit bestehen, sich über in Aerosolen enthaltene Viren mit Corona zu infizieren. Das Hotel Restaurant Maas hat jedoch vorgesorgt und in Lufthygiene investiert, um das Ansteckungsrisiko für Kunden und Mitarbeitenden zu minimieren.

„Unsere Gäste haben ein erhöhtes Bedürfnis nach Sicherheit“, berichtet Sascha Saxler, Geschäftsführer des Hotel Restaurant Maas, „die Gesundheit unseres Teams ist uns ebenso wichtig.“ Virenfreie Luft in allen Bereichen seines Hauses bleibt auch nach Corona, ein Thema, „wir werden die Geräte weiter im Einsatz behalten“, so Saxler. Der extrem leise Betrieb und die flexible Handhabung haben den Hotelchef zusätzlich überzeugt.

Es gibt kaum wirksamere Hygienekonzepte für saubere Raumluft ohne Viren oder Bakterien als die patentierten pure Luftreiniger. In nur einem Durchgang werden über 99,99 Prozent der Krankheitserreger, Sporen, Allergenen und Bakterien aus der Luft deaktiviert. Die mobil einsetzbaren Geräte arbeiten mit Lichtfallen und garantieren so den sicheren Betrieb mit ozonfreiem UVC-Licht. Die Wirksamkeit bestätigt eine Studie des Hygieneinstituts biotec (mit Surrogate Phi6 und MS2).

Und: Die Kosten für UVC-Luftreiniger sind mit dem Antrag auf Überbrückungshilfe III aktuell bis zu 100 Prozent förderfähig, abhängig vom Umsatzrückgang im Vergleich zum Referenzeitraum.

„Das ist ein richtiger Schritt in Richtung Infektionsschutz in allen öffentlichen Bereichen. Betriebe aus der Gastronomie und dem Tourismus können mit dem Einsatz von Luftreinigern Gäste, Kunden und Vertrauen zurückzugewinnen“, bestätigt auch Marco Jakobs, Geschäftsführer bei JK-International. „Ein proaktives Sicherheitskonzept ist die beste Lösung zur dauerhaften Senkung von Infektionen über Aerosole. Unsere Lufthygienesysteme unterstützen alle Branchen und sind flexibel einsetzbar“, so Jacobs weiter.

Die kompakte, bewegliche und besonders leise Steribase 450 desinfiziert 450 Kubikmeter Luft in einer Stunde. Das Design ist mit dem Red Dot Award prämiert und passt perfekt in jedes Ambiente. Für größere Räume mit hohen Luftmengen kann das System Basictube 800 in Lüftungs- oder Klimaanlage eingebaut.

Über die JK-Gruppe

Die JK-Gruppe mit Sitz im rheinland-pfälzischen Windhagen ist ein führender Anbieter in den Bereichen Wellness, Lifestyle und Healthcare. Neben der Produktion, einem Entwicklungszentrum und Showroom befinden sich in Bad Honnef-Rottbitze weitere Produktionsstätten, ein Logistikzentrum sowie die Verwaltung und der Technische Kundendienst. In der Geschäftsführung sind Peter Althaus und Marco Jakobs tätig.

Gegründet wurde das Unternehmen 1927 als Schreinerei-Betrieb. Die JK-Unternehmensgruppe, zu der die Weltmarken Ergoline (Solarien), Wellsystem (Überwasser-Massage), Beauty Angel (Apparative Kosmetik) und pure (UVC-Luftentkeimung) gehören, beschäftigt rund 350 Mitarbeiter.

Mit dem eigenen Anspruch an eine hohe Qualität ‚Made in Germany’ und andauerndem Streben nach Innovation, einer konsequenten Kundenorientierung und dem weltweiten Servicenetzwerk etablierte sich die JK-Gruppe unter den Branchen-Marktführern.

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Neue Erlebnis-Stationen in den Feldern vor Altendorf und auf der Meckenheimer Sonnenseite

Meckenheim – Seit Mai 2019 macht der Themenradweg „Die rheinische Apfelroute“ die Schönheit und Vielseitigkeit des größten Obst- und Gemüseanbaugebietes Nordrhein-Westfalens auf 124 km erlebbar. Neuerdings laden darüber hinaus zwölf neu gestaltete Rastplätze mir Erlebniselementen zu einem informativen Zwischenstopp ein. Zwei dieser Stationen sind in Meckenheim entstanden, direkt in den Feldern vor dem Ortsteil Altendorf und in unmittelbarerer Nähe zum Bahnhof auf der Sonnenseite. Gemeinsam mit dem Rhein-Voreifel Touristik e.V. hat Bürgermeister Holger Jung die neue Attraktion ihrer offiziellen Bestimmung übergeben.

Jeder der zwölf Rastplätze vermittelt auf interaktive und spielerische Weise das Thema „Landwirtschaft und Kulturlandschaft“. Vor allem Familien mit Kindern dürften sich von dem Angebot angesprochen fühlen, so auch in Meckenheim. Die Station bei Altendorf steht unter der Überschrift „Landwirtschaft in Meckenheim – gelebte Qualität und Regionalität“. Hier erfahren die Freizeitradler mehr über die fruchtbaren Böden und die unterschiedlichen Pflanzen, die in dem milden Klima prächtig gedeihen und eine reiche Ernte abwerfen. Die Herstellung von Fruchtsäften und Obstbränden wird ebenso erläutert wie die von Apfelkraut und Zuckerrübensirup. Auch widmet sich die Informationstafel Meckenheimer Besonderheiten wie mit Laser gravierten Äpfeln, knackigen Apfelchips oder Apfelminz-Tee und letztlich den Orten, wo all diese Leckereien zu erwerben und zu verkosten sind: in Hofläden, Hofcafés, beim Direktvermarkter und in den örtlichen Gastronomiebetrieben. Ein Rezept für das Meckenheimer Apfelbrot animiert zum Selberbacken, während das Wimmelbild facettenreiche Eindrücke von der Landwirtschaft in Meckenheim vermittelt.

An der zweiten Meckenheimer Erlebnisstation „Formenvielfalt im Obstbau“ können die Radlerinnen und Radler quasi inmitten der Baumschule Ley die verschiedenen Baumformen live erleben. Die dortige Tafel ist mit entsprechenden Informationen angereichert. Hier gibt es Antworten auf jene Fragen, die sich bei einem Abstecher durch die Baumplantagen ergeben könnten. Begriffe wie Veredeln, Pflanzen, Schneiden und Roden werden erklärt. Die Formenvielfalt ist bildlich dargestellt und gibt der Betrachterin und dem Betrachter Hilfestellung, den passenden Baum für den eigenen Garten zu finden.

Nahezu jede Station wird durch ein Fotoelement ergänzt. Sie bietet die Möglichkeit für den perfekten Schnappschuss, damit der Besuch der rheinischen Apfelroute noch länger in Erinnerung bleibt. Lächeln, Auslöser drücken, und mit Hashtag Apfelroute (#apfelroute) posten, lautet das Motto.

„Die Rheinische Apfelroute entwickelt sich zu einem touristischen Aushängeschild unserer Region, das durch die neuen Erlebnisstationen perfekt ergänzt wird. Sie führen die Besucherinnen und Besucher spielerisch an unsere Landwirtschaft und Kulturlandschaft heran und vermitteln viele interessante Aspekte“, sagte Bürgermeister Holger Jung an der Erlebnisstation bei Altendorf.

Entlang der regionalen Fahrradschleife halten derzeit 53 zertifizierte Apfelrouten-Partnerbetriebe besondere Leistungen für die Gäste bereit. Sie haben sich auf die Bedürfnisse der Radlerinnen und Radler eingestellt. Unter anderem bieten die Betriebe Services wie Werkzeugkoffer zur Pannenhilfe, Informationsmaterial, Trockenräume, ausreichende Abstellgelegenheiten und Apfelrouten-Produkte. Eine Liste der Partnerinnen und Partner sowie weitere Informationen über „Die rheinische Apfelroute“ sind im Internet zu finden unter:
www.apfelroute.nrw.

Die Homepage gibt auch eine Übersicht über die Nebenschleifen. In jeder der sechs beteiligten Kommunen (Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg) ergänzt eine Ortsrunde die Apfelroute. Die Schleife Meckenheim führt über knapp 32 km auf Rad- und gut ausgebauten Wirtschaftswegen von Meckenheim, Lüftelberg, Bahnhof Kottenforst, Merl und Altendorf-Ersdorf zurück in die Apfelstadt.

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Wandern mit Manuel Andrack: Am 3. und 4. Juli den „Wandermeister“ in Manderscheid treffen!

Daun/Manderscheid – Manuel Andrack macht am ersten Juliwochenende Station in Manderscheid und wandert gemeinsam mit Gästen über den Manderscheider Burgenstieg, der 2020 zum drittschönsten Wanderweg Deutschlands gekürt wurde. Auf 5,4 Kilometern führen schmale Pfade mit Abenteuercharakter rund um die beiden mittelalterlichen Festungen, die halb verborgen im Liesertal liegen. Die geführte Wanderung findet am Vormittag des 4. Juli 2021 statt.

Doch der sympathische Redakteur, Moderator und Autor wird nicht nur zum Wandern nach Manderscheid kommen: Bei der Abendlesung mit den legendären, kurzweiligen Geschichten Manuel Andracks und tauchen man ein in die Leidenschaft des Wanderns. Wenn der Autor aus seinen Büchern „Gesammelte Wanderabenteuer“ und „Schritt für Schritt. Wandern durch die Weltgeschichte“ vorliest, ist ein humorvoller Abend vorprogrammiert. Die Lesung findet am 3. Juli 2021 um 20 Uhr im Manderscheider Kurhaus statt.

Tickets sind in Kombination (28,50 EUR) oder auch getrennt jeweils für Wanderung oder Lesung erhältlich (17,25 EUR). Tickets gibt es unter www.ticketregional.de sowie bei allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen. Für Gäste mit weiter Anfahrt ist auch ein gesamtes Wochenende inkl. Lesung, Wanderung und Übernachtung buchbar. Weitere Informationen zur Buchung mit Übernachtung beim Gäste- und Buchungsservice des GesundLand Vulkaneifel: info@gesundland-vulkaneifel.de oder 06592 951 370.