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Mechernicher Fotograf Jürgen Reuter liebt seine Heimat

Mechernich – Zwölf Zimmer, zwölf Kalender – Fotograf Jürgen Reuter erstellt Jahr für Jahr ein beeindruckendes Unikat mit Mechernicher Motiven – Dass er Mechernicher mit Leib und Seele ist, braucht er eigentlich nicht auszusprechen. Bei Jürgen Reuter ist das einfach zu offensichtlich. Er liebt seine Heimatstadt einfach und das zeigt er in vielfältiger Weise. Zum Beispiel dann, wenn er sehr engagiert, fundiert und gewissenhaft die Facebook-Gruppen „Alles Mechernich aktuell“, „Du bist aus Mechernich wenn…“ oder „Mechernich“ administriert.

Seine Leidenschaft für seine Heimatstadt am Bleiberg wollte der 58-Jährige aber nicht nur in der digitalen, sondern auch in der analogen Welt zum Ausdruck bringen. „Eigentlich wollte ich einen Kalender mit Mechernicher Motiven nur für mich selbst machen“, sagt der engagierte Fotograf. Doch es kam anders. Das Interesse bei Freunden und Bekannten war so groß, dass er einige Exemplare mehr drucken ließ. Eine sympathische Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Das Hospiz Stella Maris fragte bei Jürgen Reuter an, ob er nicht zwölf Kalender für die zwölf Gästezimmer anfertigen könne. Und natürlich konnte er. „Ich habe mich sehr geehrt gefühlt“, sagt der gebürtige Mechernicher, der inzwischen in Weiler am Berge lebt. Über den Erlös durch die Hausauflösung bei seinen Eltern konnte er Ende 2023 die ersten gesponserten Kalender für das Jahr 2024 an die Sozialeinrichtung der Communio in Christo überreichen. Mehr noch. Er konnte auch noch rund 190 Euro spenden.

Spenden beim Kickerturnier

„Das Geld stammt aus einer Sammlung beim Kickerturnier in Strempt, das Sarah und Gerd Kratz immer organisieren, und bei dem ich regelmäßig mitspiele“, so Jürgen Reuter. Wenn der Hut rumgeht, wird er regelmäßig von Timo Ott, dem Vorsitzenden des Bürgervereins Strempt, tatkräftig unterstützt. Aus eigener Tasche finanzierte er noch 38 Weihnachtskarten für die gesamte Belegschaft, die er natürlich auch selbst gestaltet hat. „Die machen einfach eine unfassbar tolle Arbeit hier“, sagt Jürgen Reuter, der in diesem Jahr an diese Aktion anknüpfen wollte.

Bereits im September machte er sich daran, seine zwölf Bilder für den Kalender 2025 auszusuchen. Keine leichte Aufgabe. Schließlich ist seine Kamera fast immer mit dabei, wenn er in „seiner“ Stadt unterwegs ist. Seine Festplatten sind daher voller jahreszeitlicher Mechernich-Motive. Sein Lieblingsmotiv? Da braucht der Hobby-Fotograf nicht lange überlegen: „Die Alte Kirche. Sie ist für mich einfach das Wahrzeichen unserer Stadt.“ Kein Wunder also, dass der zweischiffige, unregelmäßige Bruchsteinbau in romanisch-gotischen Formen auch im Kalender für das Jahr 2025 erneut verewigt ist. „Neben der Alten Kirche ist auch die Barbara-Kapelle jedes Jahr fester Bestandteil des Kalenders“, sagt Jürgen Reuter, dem am Ende wieder tolle Auswahl an Fotos gelungen ist.

Sehr erfolgreich war auch die erneute Spendensammlung beim Strempter Kickerturnier. Mit dem Geld und Spenden, die aus einem Aufruf bei Facebook-Freunden stammen, konnte Jürgen Reuter zuletzt nicht nur die zwölf schönen Kalender für die zwölf Hospiz-Zimmer überreichen, sondern auch noch 300 Euro an Spenden übergeben. Zudem hat er aus eigener Tasche erneut 40 Weihnachtskarten für die Belegschaft drucken lassen. Dass er Mechernicher mit Leib und Seele ist, ist auch auf dem Titelblatt verewigt. Denn dort heißt es: „Meine Heimat! Ich liebe mein Mechernich.“ Und so ist es gar nicht unwahrscheinlich, dass die wunderbare Kalender-Aktion auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung findet.

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Krippen-Jubiläums-Ausstellung in Aachen präsentiert 100 Krippen zum Bewundern und Kaufen

Aachen – „Krippen tragen die Botschaft von Weihnachten in die Herzen der Menschen“ – Die Verkaufsausstellung im Laden „Weltweit am Dom“ ist bis zum 6. Januar 2025 geöffnet. Im kirchlichen Weltladen „Weltweit am Dom“ in Aachen wurde die 30. internationale Krippenausstellung eröffnet. Rund 100 Krippenvarianten aus 20 Ländern können am Münsterplatz 28 bewundert und erworben werden. Träger des Weltladens sind das Bistum Aachen sowie die Hilfswerke missio und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

Zur Eröffnung der Verkaufsausstellung kamen neben zahlreichen Kooperationspartnern der bekannte Pater Anselm Grün. Er ist Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, die ebenfalls Krippen für die Ausstellung beisteuert. „Krippen tragen die Botschaft von Weihnachten in die Herzen der Menschen“, sagte Pater Anselm Grün.
Die internationale Bedeutung dieser Ausstellung in Aachen erläuterte Gregor von Fürstenberg, Vorstandsmitglied der Hilfsorganisationen missio und die „Sternsinger“. In dem kirchlichen Weltladen „Weltweit am Dom“ werden Krippen und viele andere Produkte angeboten, die aus jenen Ländern stammen, in denen die missio und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Hilfsprojekte unterstützen“, sagte Gregor von Fürstenberg. „Wir wissen, wie herausfordernd die Lebenssituation in Afrika, Asien und Lateinamerika ist. Deswegen ist der Verkauf dieser Artikel ein wichtiger Beitrag für die Hilfe zur Selbsthilfe“.

Die Ausstellung kann bis zum 6. Januar im Weltladen im Schatten des Doms besucht werden. Weltweit am Dom ist eine Station auf dem Aachener Krippenweg, der in diesem Jahr zum 25. Mal in Aachen und der Euregio stattfindet. „Durch die Krippen öffnet sich ein Fenster in die Welt, und kulturelle Vielfalt wird erfahrbar“, sagte Markus Offner, Bistum Aachen, bei der Eröffnung. Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, ergänzte, dass der Krippenweg und Weltweit am Dom ein Ruhepol für alle Menschen im hektischen Treiben der Weihnachtszeit seien

Ausstellung „Krippen der Einen Welt“

Weltweit am Dom, Münsterplatz 28 (am Möschebrunnen)
21.11.24 bis 06.01.25 – Montags bis samstags, 10 bis 18 Uhr
In der Adventszeit auch sonntags 11 bis 17 Uhr,
geschlossen vom 24.12.24 bis 26.12.24 und 31.12.24 bis 01.01.25
Weltweit am Dom ist eine der Hauptstationen des Aachener Krippenwegs und zeigt eine Krippendarstellung in der Aachener Bahnhofsmission (Gleis 1).

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Lotto-Kunstpreis zum Thema „Wege und Spuren“ verliehen

Region/Koblenz – Lotto Rheinland-Pfalz ehrte die Preisträger in Koblenz – „Wege und Spuren“ – so lautete das Motto des 19. Kunstpreises von Lotto Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer. Für den Literaturwettbewerb wurden rund 250 Einsendungen in Prosa und Lyrik eingereicht. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden im Hotel „Fährhaus“ in Koblenz mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro geehrt.

„Die eingereichten und prämierten Beiträge zum Literaturwettbewerb belegen das hohe kreative Potenzial, das in Rheinland-Pfalz vorhanden ist. Meine herzlichen Glückwünsche gehen an die Preisträgerinnen und Preisträger. Ich danke der Lotto Rhein-land-Pfalz GmbH für ihre wertvolle Unterstützung der kreativen Menschen und der Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz durch die Vergabe des Kunstpreises“, lobte Janosch Littig, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration in einem Grußwort.

„Wir können uns mit Stolz auf die Fahnen schreiben, dass wir die rheinland-pfälzische Literaturszene mit diesem etablierten Kunstpreis einmal mehr herausgefordert und zu künstlerischen Höchstleistungen gebracht haben“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner und betonte, dass die Förderung der Kultur, die Partnerschaft mit dem Sport und die Unterstützung sozialer Initiativen und von Klimaschutzprojekten wichtige Säulen des Glücksspielunternehmens seien.

Der aktuelle Wettbewerb zum Thema „Wege und Spuren“ inspirierte in der Tat viele Literaten aus Rheinland-Pfalz zur Teilnahme: Rund 250 Beiträge sprechen eine deutliche Sprache. „Es handelt sich um ein vielschichtiges Thema“, sagte der Juryvorsitzende, der Koblenzer Literaturprofessor Stefan Neuhaus, der zugleich betonte, dass die Jury bei der Auswahl der Texte neben dem literarischen Niveau auch auf thematische und stilistische Ausgewogenheit geachtet habe.

Um objektiv und unbeeinflusst durch Namen urteilen zu können, hatten den Jury-Mitgliedern Manuskripte ohne Verfassernamen vorgelegen. „Die Tatsache, dass es ein verdeckter Wettbewerb ist, dass nicht bereits veröffentlichte Werke bekannter Autoren ausgezeichnet werden, ist jedes Mal eine echte Herausforderung für die Jury“, fasste Neuhaus die Arbeit der Juroren zusammen – und ergänzte augenzwinkernd: „Über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Literatur schon.“

Zur Jury gehörten neben Neuhaus auch die ehemalige Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz, die Bestseller-Autorin Tessa Randau sowie Dieter Noppenberger, der langjährige ehemalige Vorsitzende der Lotto-Gesellschafterversammlung.

Den ersten Preis in Höhe von 5.000 Euro erhielt Kathrin Eyben aus Mainz. Ihr lyrischer Beitrag „Mixtape“ beschreibt faszinierend, wie ein bestimmtes Lied auf einer Kassette Emotionen und Erinnerungen bei den Hörenden wecken kann, bevor ein Bandsalat sie plötzlich wieder in die Realität zurückversetzt.

Der zweite Preis (3.500 Euro) ging an Andrea Fürstenberg aus Raubach für ihre Geschichte „Von Flüchtlingen, beißendem Hunger und von Menschlichkeit“. Darin erzählt sie aus zwei Sichtweisen sehr berührend das komplizierte Verhältnis einer Flüchtlingsfamilie zu einer älteren Mitbewohnerin im gleichen Mietshaus. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Den dritten Preis (2.500 Euro) gewann Antje Höblich aus Pellenz für ihre aufrüttelnde Geschichte „Tinas Weg“, in der sie in verschiedenen kurzen Dialogen das tragische Schicksal einer jungen Ehefrau und Mutter beschreibt, die aus familiärem und gesellschaftlichem Druck vergeblich versucht, ihre letztlich tödliche Depressionserkrankung zu überspielen.

Platz vier und 1.000 Euro gingen an Michael Lohr aus Ettringen für sein Gedicht „Familiengeschichte“, in dem er in wenigen Worten genial den Bogen vom ersten und dem zweiten Weltkrieg über das Festival in Woodstock bis in die Gegenwart schlägt. Eine Meisterleistung.

Weitere Preise im Wert von je 500 Euro gingen an Nadine Buch aus Hahnenbach, Monika Deutsch aus Lingenfeld, Peter Friesenhahn aus Pünderich, Lothar Scheidt aus Alf, Norbert Schneider aus Rehborn und Christina Udwari aus Ludwigshafen.

Die Preisträgergeschichten sowie 20 weitere Beiträge sind in einer Anthologie festgehalten, die ein unterhaltsames Dokument des Kunstpreises darstellt. Die Exemplare gibt Lotto Rheinland-Pfalz unentgeltlich an Partner des Unternehmens und gemeinnützige Institutionen weiter.

Mit der Vergabe des Kunstpreises leistet Lotto Rheinland-Pfalz in diesem Jahr schon zum 19. Mal einen Beitrag zur Förderung der Kunst in Rheinland-Pfalz und bietet Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern eine Chance, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Den Kunstpreis gibt es seit 1989.

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Eröffnung der Ausstellung „JungeKunst24“ in der VR Bank RheinAhrEifel eG in Daun

Daun – Die VR Bank RheinAhrEifel eG und der Kulturkreis Daun e.V. luden am Donnerstagabend zur Ausstellung „JungeKunst24“ ein, die feierlich in der Kundenhalle der Bank in Daun eröffnet wurde. Die Ausstellung bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern aus der Region eine Bühne, um ihre kreativen Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Kunst ist ein kraftvolles Ausdrucksmittel. Sie gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Gedanken, Gefühle und Hoffnungen auf kreative Weise zu formulieren – oft ohne Worte, aber dafür mit Farben, Formen und Fantasie,“ betont Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel der VR Bank RheinAhrEifel eG, in seiner Begrüßungsrede. „Die Werke, die wir hier sehen, sind genau das: authentische, mutige und ehrliche Ausdrucksformen, die uns Einblicke in die Gedankenwelt der jungen Generation geben. Sie zeigen, wie facettenreich, tiefgründig und überraschend die Perspektiven unserer Jugend sein können. Die Förderung von jungen Talenten liegt uns bei der VR Bank besonders am Herzen. Denn wir verstehen uns nicht nur als Bank, die sich um die finanziellen Belange der Menschen kümmert, sondern auch als aktiver Teil dieser Region, der Verantwortung übernimmt und die kulturelle Vielfalt unterstützt.“

Dabei ist die Ausstellung „JungeKunst24“ ist in diesem Jahr in vielfacher Hinsicht rekordverdächtig: Während im Jahr 2022 noch 49 junge Talente mit 79 Werken teilnahmen, haben sich 2024 insgesamt 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit beeindruckenden 99 Kunstwerken angemeldet. Darunter sind vier männliche und 55 weibliche Künstlerinnen und Künstler im Alter von 12 bis 23 Jahren. Eingereicht wurden 97 Bilder und zwei Installationen, die eine breite Palette künstlerischer Ansätze aufzeigen – von gegenständlicher Malerei bis zur Abstraktion, realisiert in traditionellen Techniken wie Öl und Acryl auf Leinwand, filigranen Zeichnungen und modernen Ausdrucksformen wie Streetart und Graffiti.

Die Künstlerinnen und Künstler kommen nicht nur aus der Vulkaneifel, sondern auch aus Städten wie Adenau, Alzey, Mainz, Frankfurt, Mannheim, Gießen, Krefeld, Schorndorf, Cochem, Traben-Trarbach, Neuerburg, Prüm und Biesdorf, was die überregionale Bedeutung dieser Ausstellung unterstreicht.

Die Ausstellung „JungeKunst24“ ist vom 15. November bis zum 6. Dezember 2024 während der Schalterzeiten der VR Bank RheinAhrEifel eG in Daun zu besichtigen. Die VR Bank und der Kulturkreis Daun e.V. freuen sich auf zahlreiche Besucher und eine lebendige Auseinandersetzung mit der Kunst der jungen Generation.

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Kunstausstellung im Kreishaus Mayen-Koblenz – Malerische Rundreise durch MYK

Region/Mayen-Koblenz – Diethilde Bender stellt bis 2. Dezember aus – Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat erneut ihre Pforten für die Kunst der Region geöffnet. Noch bis 2. Dezember sind im 2. Obergeschoss des Kreishauses Werke der Künstlerin Diethilde Bender aus Löf-Kattenes zu sehen.

Im Rahmen der Vernissage berichtete die Künstlerin Diethilde Bender (vorne) den Teilnehmenden viel Wissenswertes zu ihren Bilder. V.l.n.r. Landrat Dr. Alexander Saftig, Kreisbeigeordneter Jens Firmenich, Künstlerin Diethilde Bender, Erster Kreisbeigeordneter Pascal Badziong. Foto: Kreisverwaltung MYK/Wiebke Schaaf

Landrat Dr. Alexander Saftig eröffnete die Ausstellung „Wie schön du doch bist – Hommage an den Landkreis Mayen-Koblenz“ gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Achim Hütten, der den Geschäftsbereich Kultur innehat. „Die Werke der Künstlerin bannen nicht nur unsere Region, unseren Landkreis und damit unsere Heimat auf die Leinwand, sondern sind auch das spannende Resultat einer Vereinigung von Fleiß und Weisheit“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig.

Der Kreisbeigeordnete Achim Hütten machte in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Kunst für die Gesellschaft aufmerksam. „Die Kunst braucht Öffentlichkeit und die Öffentlichkeit braucht die Kunst. Die Werke der Künstlerin sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft, denn sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, unsere Umgebung aufmerksam zu betrachten und vor allem auch zu bewahren”, erklärte Hütten und wünschte der Ausstellung, die Geschichten von Mosel, Rhein und Eifel erzählt, einen guten Verlauf.

Die Künstlerin Diethilde Bender malt seit Ihrer Kindheit. Kunst ist ihre Leidenschaft und wer ihre detaillierten Darstellungen betrachtet, erkennt einen offenen und sehr wachen Blick auf die Landschaft unserer Heimat, auf besondere Situationen oder auch Charaktere. Entstanden ist die Ausstellung „Wie schön du doch bist – Hommage an den Landkreis Mayen-Koblenz“ durch Zufall. So berichtetet Diethilde Bender während der Vernissage, an der auch ihre Familie sowie der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong und der Kreisbeigeordnete Jens Firmenich teilnahmen, dass sie ursprünglich auf einer Reise in die Eifel war, um ein Motiv für eine Weihnachtskarte zu suchen. Während ihrer Rundfahrt durch den Landkreis berührte sie dessen Landschaft so stark, dass sie begann ihre Eindrücke künstlerisch festzuhalten.

Die Kunstausstellung im Kreishaus ist noch bis zum 2. Dezember montags bis donnerstags, 8 bis 16 Uhr, und freitags 8 bis 12 Uhr, in der Bahnhofstraße 9, in Koblenz zu sehen. Die Ausstellung nimmt den Betrachter mit auf eine spannende Rundreise durch den Landkreis Mayen-Koblenz, mit Stationen an der Terrassenmosel, dem Maifeld, der Eifel und dem Rheinstädtchen Rhens.

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Aachener Prof. Hermann Bühlbecker und die Lambertz-Gruppe mit dem „Golden Planet Award“ ausgezeichnet

Frankfurt/Aachen – Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, ist jetzt im Rahmen einer festlichen Veranstaltung, die in den „Skyline Studios“ von Radio Frankfurt stattfand, mit dem renommierten „Golden Planet Award 2024“ ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen, die durch ihr Schaffen positive Impulse in der Gesellschaft setzen und herausragende Leistungen in Kunst, Kultur, sozialer Verantwortung und im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit erbracht haben. Prof. Bühlbecker und die Lambertz-Gruppe wurden vor allem für ihre traditionelle Nachhaltigkeitskultur geehrt.

Weitere Preisträger*innen waren: die Musikerin/Songwriterin Julia Neigel für ihr soziales Engagement, die Musikikone Marianne Rosenberg für ihren Einsatz für Vielfalt, die Republik Costa Rica, vertreten durch den Außenminister Dr. Arnold André, als Vorbild für die Balance zwischen ökonomischem Fortschritt und Umweltschutz und die GLS Gemeinschaftsbank eG für ihre grüne Unternehmens-DNA.

Der Golden Planet Award ist ein Gemeinschaftsprojekt der „Voice Aid Association“, der Radio Group sowie der D.I.P.S.H. und vereint Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Philanthropie, die den Wert von Nachhaltigkeit hochhalten. Die Initiatoren des Preises sind Stephan Schwenk, Founder Radio Group, und Astrid Arens, Präsidentin der Voice Aid, Senatorin BWA und Founder D.I.P.E.S.H..

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Ticketvorverkauf für die „Willi-Ostermann-Story“ am 11. Januar in Mechernich-Kallmuth gestartet

Mechernich-Kallmuth – Willi-Ostermann-Story – Kulturprogramm in der alten Schule von Kallmuth bietet ein musikalisches Portrait von und mit Volker Hein und Johannes Fromm am 11. Januar, 19 Uhr, an – Tickets für 13 Euro schon jetzt im Vorverkauf als Weihnachtsgeschenk. Bis jetzt sind nur ein paar Flyer in Umlauf und man weiß nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda von dem tollen Willi-Ostermann-Abend in der Kallmuther Schule, der für Samstag, 11. Januar, 19 Uhr, geplant ist. „Und doch gehen die begehrten Eintrittskarten schon weg wie warme Semmeln“, berichtet Ortsbürgermeister und Mitveranstalter Robert Ohlerth.

„Weil die Tickets ganz bestimmt auch schöne Weihnachtsgeschenke sind“, will Ohlerth jetzt die größere Öffentlichkeit informieren: „Die Karten kosten 13 Euro das Stück und sind bei ihm telefonisch unter
(0 24 84) 13 31 zu bestellen.

Die Akteure des Abends, Volker Hein (Schnüss unn Jesang) und Johannes Fromm (Quetschböggel unn Jesang), singen und spielen Lieder eines der berühmtesten Kölner Liedermachers und Krätzjessängers, nämlich Willi Ostermann (1876 – 1936).

1899 gelang ihm der Durchbruch mit „Et Düxer Schötzefeß“, nach Scheidung seiner eigenen Ehe wurde „Däm Schmitz sing Frau eß durchgebrannt“ ein großer Hit, unvergessen sein Evergreen „Och, wat wor dat fröher schön doch en Colonia“. Zur rheinischen Hymne avancierte seine letzte Komposition: „Ich möch zo Foß noh Kölle gon“.

Uss Möllem vun dä schääl Sick

Ostermann, der auch die Zeitschrift „Tünnes un Schääl“ herausgab, und keine Noten lesen konnte, stammte von der „schäl Sick“ (Möllem) und sang und summte seine Lieder auf Wachswalze. Sein Vater war Westfale, die Mutter gebürtig aus dem Raum Düsseldorf. Als Jugendlicher war er Fan von Militärkapellen.

„Nicht gerade die günstigsten Voraussetzungen, um der beliebteste und bekannteste Liedermacher Kölns und des Rheinlands zu werden“, schreiben Volker Hein und Johannes Fromm in ihrer Ankündigung des Kallmuther Abends. Robert Ohlert entdeckte Fromm und Hein für das Kallmuther Kulturprogramm bei einem Ausflug an der Seite von Ehefrau Rita mit dem Kallmuther Kirchenchor.

Die beiden kölschen „Krätzchen-Spezialisten“ blättern im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ mit viel Verve in Ostermanns Liederalbum und zeichnen in ihrer „Story“ die Lebensgeschichte des Tondichters als humorvolles musikalisches Portrait nach. Ostermanns Lebensstationen von der „Kinddäuf“ bis zum „Himmelspöözje“ werden in Anekdoten und seinen unvergessenen Liedern lebendig. Das Publikum ist herzlich eingeladen, „för met zo singe“!

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Ein besonderes Geschenk für die Stadt Euskirchen

Euskirchen – Bei jeder Ausstellung der Reihe Kunst im Rathaus wird auch ein Bild im Büro des Bürgermeisters aufgehängt. Die Künstlerin, die aktuell im Rathaus ausstellt, hat für diesen erlesenen Platz eigens ein neues Kunstwerk geschaffen.

Bürgermeister Sacha Reichelt war sehr angetan. Foto: Heike Eich/Stadt Euskirchen

Doris Virnich nahm sich eine Postkarte aus dem Stadtarchiv aus den 1960er Jahren zum Vorbild. Darauf zu sehen ist der Alte Markt, damals noch als Parkplatz genutzt, mit dem Hotel Joisten, dem Haus Clev, Café Sistig und dem Schuhhaus Bollig.

Drei Monate hat die Künstlerin daran gearbeitet, die Ansicht in Acryl auf 1 x 1,40 Meter große Leinwand zu bannen. Dabei hat Doris Virnich zusätzliche Recherche betrieben, um eine möglichst realistische Ansicht zu schaffen. Die Vorlage nämlich war schwarz-weiß, so dass die Künstlerin sich anlesen musste, welche Farbe die einzelnen Gebäude hatten und auch, welche Farben damals typisch für die auf der Vorlage sichtbaren Autos waren. Die Entstehung des Bildes hat sie mit einigen Fotografien dokumentiert.

Bürgermeister Sacha Reichelt war sehr angetan von der historischen Stadtansicht, die die Künstlerin persönlich überbrachte, und so wird das Bild nun dauerhaft das Büro des Bürgermeisters zieren. Die Stadt Euskirchen ist sehr dankbar für diese tolle Schenkung und das damit gleichzeitig verbundene einmalige historische und künstlerische Zeugnis.

Wer sich die Werke von Doris Virnich anschauen möchte, kann noch bis zum 13. Dezember die Ausstellung „SpielARTen der Malerei“ im Rathaus auf der Kölner Straße anschauen. Dabei wird es auch noch zwei Führungen geben: am 14. November und am 12. Dezember jeweils um 14 Uhr. Die Voranmeldung ist möglich unter stadtarchiv@euskirchen.de

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Das Mühlsteinrevier RheinEifel im Blick der Wissenschaft

Mendig – Technik- und Industriegeschichte im Fokus – Vor rund 7.000 Jahren begann in der Osteifel die Produktion von Mahlsteinen. Das Mühlsteinrevier RheinEifel – ein Zusammenschluss des Landkreises Mayen-Koblenz, der Verbandsgemeinden Vordereifel und Mendig sowie der Stadt Mayen, Ettringen, Kottenheim, der Stadt Mendig und der Stadt Andernach – steht für den Erhalt dieser jahrtausendealten Kultur des Abbaus der Basaltlava und der Herstellung von Mühl- und Mahlsteinen.

Das Mühlsteinrevier wird deshalb auch immer wieder von Fachgruppen rund um Erd- und Technikgeschichte besucht. Jetzt war eine Gruppe der „Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur“ unter der Leitung des Geschäftsführers Dr. Norbert Gilson – in der auch das Mühlsteinrevier RheinEifel Mitglied ist – zu Gast in Mayen und Mendig. Nach einem Besuch der Erlebniswelten Grubenfeld mit einer Führung durch Hans Schüller und Dr. Holger Schaaff, die in den Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen eindrucksvoll über die Mühlsteingewinnung von der Römerzeit bis zur Neuzeit über Tage informierten, wurden die Wissenschaftler in Mendig von Werner Geilen und Frank Neideck durch die Lavakeller und über die Museumslay geführt. Schwerpunkt in Mendig war der untertägige Abbau der Basaltlava, der im 15. Jahrhundert begann. Das 30 Meter unter der Erdoberfläche tiefst gelegene Basaltlava-Bergwerk der Welt wurde im 19. Jahrhundert bei konstant acht Grad Celsius zur Lagerung von Bier genutzt. Auf der Museumslay nahmen die Gäste schließlich die Exponate der IG Göpelwerk unter die Lupe.

Die Teilnehmer waren mehr als interessiert und nahmen sich vor wieder zu kommen, um alle Revierteile einmal zu besuchen.

Mit in der Besuchergruppe dabei waren auch Dipl.-Ing. (FH) M.A. Anita Kuisle vom Münchener Büro für Technikgeschichte und Prof. Dr. em. Helmut Albrecht von der TU Bergakademie Freiberg, der die Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe mit geführt hat. „Wir haben eine Bergbauregion ins Ziel gebracht. Das Revier hier ist nicht nur welterbefähig, sondern auch welterbewürdig. Deshalb sollte man mit dem Mühlsteinrevier RheinEifel dieses Ziel weiterverfolgen“, so Prof. Dr. em. Albrecht.  Die beiden Wissenschaftler stehen dem Arbeitskreis des Mühlsteinreviers seit sechs Jahren als Berater zur Seite.

Die Georg-Agricola-Gesellschaft (GAG) wurde 1926 im Zusammenhang mit der Neuübersetzung des Werkes „De re metallica“ von Georgius Agricola (1556) gegründet. Bereits damals engagierte sie sich zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure, dem Deutschen Museum München und dem Bund Deutscher Heimatschutz bei der Erfassung und Dokumentation „Technischer Kulturdenkmale“ in Deutschland. Heute setzt die Gesellschaft als „Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur“ unter anderem auf die Industriearchäologie. Sie versteht sich als ein Forum für alle Interessenten, die sich professionell oder ehrenamtlich für die Erforschung, den Erhalt und die Pflege historischer Sachzeugen der Technikgeschichte und Industriekultur engagieren.

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100 Euro KulturPass-Budget der Bundesregierung für alle 18. Geburtstagskinder 2024 noch bis Jahresende!

Mayen/Region – KulturPass jetzt ganz einfach über das Online-Banking der Kreissparkasse Mayen aktivierbar – Die Kreissparkasse Mayen bietet ab sofort eine neue Möglichkeit zur Aktivierung des KulturPasses: Ab sofort  können Jugendliche, die in diesem Jahr 18 Jahre alt werden, den KulturPass direkt über unser Online-Banking freischalten. Damit wird der Zugang zum KulturPass deutlich vereinfacht und die kulturelle Teilhabe für junge Menschen in der Region gestärkt.

Der KulturPass, ein Projekt der Bundesregierung, stellt 18-Jährigen ein Budget von 100 Euro für kulturelle Erlebnisse wie Kino-, Konzert, Museums- oder Theaterbesuche zur Verfügung. Außerdem können Bücher, CDs, Schallplatten und sogar Noten gekauft werden. Bisher war die Freischaltung nur über die eID-Funktion des Personalausweises möglich. Dank der neuen Kooperation zwischen der Sparkassen-Finanzgruppe und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wird nun eine weitere einfache Aktivierungsoption geschaffen.

„Die meisten 18-jährigen in unserem Geschäftsgebiet haben ihr Girokonto bei uns. Das heißt, wir können den KulturPass in unserer Region breitflächig unterstützen“, sagt Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen. „Durch die Integration in unser Online-Banking ermöglichen wir es den Jugendlichen, den KulturPass schnell und unkompliziert zu aktivieren und die kulturellen Angebote vor Ort zu nutzen.“

Die Kreissparkasse Mayen ist stolz darauf, Teil dieser innovativen Public-Private-Partnership zu sein, die zeigt, wie erfolgreich der öffentliche und private Sektor bei der Digitalisierung zusammenarbeiten können. „Unser Ziel ist es, die kulturelle Teilhabe zu fördern und jungen Menschen einen einfachen Zugang zu kulturellen Erlebnissen zu ermöglichen“, ergänzt Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Für alle, die bereits 2024 ihren 18. Geburtstage gefeiert haben, heißt es schnell sein und sich den Kulturpass noch sichern. Weitere Informationen zur Aktivierung des KulturPasses gibt es unter www.kulturpass.de/jugendliche/sparkassen-ident