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TV-Wetterfrosch Sven Plöger war beim 4. Zukunftstalk des Kreises Düren

Düren – Einem Millionen-Publikum ist er aus dem Fernsehen bekannt: Wetter- und Klimaexperte Sven Plöger war Gast beim 4. Zukunftstalk des Kreises Düren. Während er sonst oft in den Tagesthemen oder in „Wetter vor acht“ vor der Tagesschau zu sehen ist, war er am Montag, 6. November, im Kongresszentrum des Kreises Düren an der Moltkestraße in Düren.

Sein Thema? Natürlich das Klima, das Wetter – und der Kreis Düren, der sich bekanntermaßen sehr stark um den Klimaschutz kümmert. „Wir freuen uns sehr, dass wir heute Abend einen ausgewiesenen Experten als Gast begrüßen können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Sie haben die Gabe, komplexe Zusammenhänge sehr anschaulich und verständlich zu erklären.“ In der Tat. Sven Plöger berichtete erst in einem gut 20-minütigen Vortrag über aktuelle Entwicklungen des Klimawandels. „Wir müssen vom Wissen ins Handeln kommen“, sagte Plöger, eine Haltung entwickeln, den Klimawandel verstehen und aktiv werden. Er sei weder Ideologe noch Missionar. Er wolle übersetzen und „klar sagen, wo wir stehen.“

Für viele seien die Auswirkungen des Klimaschutzes weit weg, abstrakt, wenig greifbar. Der Mensch funktioniere so, sagte Sven Plöger. Wenn eine Bedrohung nicht konkret greifbar und absehbar sei, wären die meisten Menschen weniger bereit, entsprechend zu handeln.

In einer munteren Talkrunde mit WELT-TV-Chefredakteur Jan Philipp Burgard sprach Plöger humorvoll, begeisternd und anschaulich erklärend über die Gründe für den Klimawandel. Und er sprach über den Kreis Düren. Auch lokale und regionale Initiativen und Aktionen trügen dazu bei, dass es insgesamt besser werden könne.

Von diesen Projekten gibt es einige im Kreis Düren. Landrat Wolfgang Spelthahn sagt: „Wir wollen bis 2035 klimaneutral sein.“ Der Kreis Düren schnüre seit einigen Jahren umfangreiche Klimaschutzpakete; unter anderem wird mit dankenswerter Hilfe der Bevölkerung der „Kreis Düren Klimawald“ gepflanzt: 300.000 Bäume sind das Ziel – in Anlehnung an die Kreis Dürener Wachstumsoffensive, die für 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreis sorgen soll. Außerdem verschenkt der Kreis junge Bäume an seine Bürgerinnen und Bürger und ist seit Jahren Vorreiter beim Thema Wasserstoff. Zudem werden – auch seit Jahren – die Menschen im Kreis mit einem Millionenaufwand bei der Anschaffung von Solaranlagen, Wallboxen oder energetischen Sanierungen unterstützt.

Außerdem setzt der Kreis seit Jahren auf das Zukunftsthema Wasserstoff. 2025 wird am Brainergy Park in Jülich grüner, also klimaschonender Wasserstoff produziert, der vor Ort und über den Kreis Düren hinaus eingesetzt wird.

Gelebter Klimaschutz. Plöger gab sich beim 4. Zukunftstalk des Kreises Düren aufgeräumt und nahbar. Am Ende signierte er sein Buch „Zieht euch warm an, es wird heiß“ und stand geduldig für viele Selfies zur Verfügung.

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Im Meckenheimer Unternehmerpark Kottenforst wird zukunftsweisende Infrastruktur gebaut

Meckenheim – Grüne Tankstelle für Wasserstoff und Strom beauftragt – Die Regionalverkehr Köln hat im Unternehmerpark Kottenforst ein rund 4.000 m² großes Grundstück von der Stadt Meckenheim erworben. Ziel ist die Errichtung einer Tankstelleninfrastruktur, insbesondere für die Betankung der RVK-Wasserstoff-Busflotte. Die Firma Air Products ist Pächter des Geländes, bebaut es in zwei Phasen mit einer Tankstelle für Wasserstoff und betreibt diese. Darüber hinaus werden öffentliche E-Ladesäulen errichtet. Die H2-Tankstelle wird in der zweiten Phase für PKW und LKW ebenfalls öffentlich zugänglich sein.

Alternative bzw. regenerative Antriebe haben in unserer mobilen Welt inzwischen Fuß gefasst. Um gesetzte Klimaziele zu erreichen, ist jedoch eine konsequente Weiterentwicklung der Infrastruktur erforderlich. Das setzt die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) unter anderem am Betriebsstandort Meckenheim für ihre wachsende RVK-Wasserstoff-Busflotte um. RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank dazu: „Bis 2025 werden wir im Sinne der Umweltpolitik 160 Wasserstoffbusse in unserer Flotte haben. Daher nehmen wir es nun mit unseren Partnern in die Hand, auch das dafür benötigte Tankstellennetz zu entwickeln. Und im Zuge des Baus einer neuen Wasserstofftankstelle, wie jetzt in Meckenheim, bietet sich selbstverständlich auch die ergänzende Errichtung von E-Ladesäulen an.“

Hand in Hand erarbeitete die RVK den Kaufvertrag mit der Stadt Meckenheim. Der Vertrag über das Gelände wurde zwischen Stadt und RVK am 16. Oktober beurkundet und beide Seiten haben Wert auf die umweltfreundliche Ausgestaltung der Tankstelle gelegt. Bürgermeister Holger Jung: „Der Unternehmerpark Kottenforst ist ein auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz ausgerichtetes Gewerbegebiet. Mit der Wasserstofftankstelle erhalten wir nun eine weitere zukunftsweisende Infrastruktur, die unser Konzept sehr gut ergänzt. Uns war wichtig, dass an der Tankstelle zukünftig auch Lkw und Pkw mit Wasserstoff betankt werden können und dass auch Elektro-Schnellladesäulen errichtet werden. Zudem wurde darauf geachtet, dass die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt werden.“

So wird es einen begrünten Wall und weitere Anpflanzungen geben, Flächenversieglungen werden auf ein Minimum reduziert, Oberflächen dagegen offen und sickerfähig konzipiert. Gemäß des am 31. Oktober beurkundeten Vertrags mit der RVK, pachtet die Air Products GmbH das Gelände im Unternehmerpark Kottenforst von der RVK und plant dort die Errichtung einer Wasserstofftankstelle, die sie als Eigentümerin betreiben wird. In Phase 1 wird eine Betankung von 350 bar für Busse und Lkw ermöglicht. Phase 2 sieht eine 700 bar-Betankung von Lkw und Pkw vor. Perspektivisch wird grüner Flüssigwasserstoff (LH2) an die Tankstelle geliefert, der vor Ort in gasförmigen Wasserstoff umgewandelt wird.

Jörg Hömberg, Geschäftsführer der Air Products GmbH erklärt: „Mit der geplanten Wasserstofftankstelle in Meckenheim treiben wir die Energiewende in NRW weiter voran. Als Eigentümer der Tankstelle übernehmen wir den kompletten Betrieb, die Wartung sowie die Versorgung mit Wasserstoff … alles aus einer Hand. Dieses Konzept bietet Unternehmen einen leichten Einstieg in die Welt der Wasserstoffmobilität. Wir machen diese Technologie verfügbar, ohne dass unsere Kunden hier selbst zu Experten werden müssen. Mit der geplanten öffentlichen Tankstelle ermöglichen wir neben unserem Ankerkunden RVK auch anderen Unternehmen in der Region einen einfachen sowie sicheren Einstieg in eine nachhaltige Verkehrslösung.“

Der Bau der Tankstelle soll so schnell wie möglich begonnen und Phase 1 bis Ende 2024 abgeschlossen werden. Der Rhein-Sieg-Kreis ist Aufgabenträger für den ÖPNV und unterstützt Wasserstoffprojekte mit dem Ziel, Verkehr und Versorgungsnetz zukunftsorientiert aufzustellen. So wurde im Sommer 2020 die erste Wasserstofftankstelle für die neuen Brennstoffzellenhybridbusse auf dem Betriebshof der RVK errichtet. „Die innovative Busflotte der RVK macht die Wasserstoff-Technologie sichtbar“, erläutert Tim Hahlen, Dezernent für Mobilität und Umwelt des Rhein-Sieg-Kreises. „Bei Einsatz von Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen ermöglicht diese Technik eine umweltfreundliche Alternative für Mobilitätsanwendungen, die nicht ohne weiteres, beispielsweise auf batterieelektrische Antriebe, umgestellt werden können. Die neue Tankstelle erhöht nicht nur die Versorgungssicherheit für den ÖPNV im linksrheinischen Kreisgebiet, sondern schafft auch ein Angebot für andere gewerbliche und private Nutzungen.“

Die öffentliche E-Ladeinfrastruktur ist mit mindestens zwei Säulen für die Betankung von Pkw mit bis zu 150 kW vorgesehen und wird ebenfalls durch eine Fachfirma errichtet. Für den Bau der gesamten Anlage werden CO2-arme bis CO2-freie Baustoffe verwendet. Eine Photovoltaik-Anlage wird ebenfalls integriert. Fassade und Mauerwerke werden zum Teil begrünt. Alle Frei- und Grünflächen werden für Kunden und Personal mit einer hohen Aufenthaltsqualität gestaltet.

 

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Andrea Nahles bei der Herbsttagung vom Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland

Prüm/Mainz/Region – „Warum Friseur kein Mangelberuf ist!“ – Die Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Andrea Nahles sprach vor den Delegierten der Mitgliedsinnungen des Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland und lies mit spannenden Einblicken über arbeitslose Friseurinnen und Förderungen aufhorchen.

 Andrea Nahles mit den Obermeisterinnen und Obermeistern und deren Stellvertreterinnen und Stellvertretern. Foto: Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland

Für das Friseurhandwerk einstehen heißt auch, mit den richtigen Menschen am Tisch zu sitzen, so die Devise des Landesverbandes Friseure & Kosmetik Rheinland, der Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, zu Gast bei seiner Herbsttagung in Mainz hatte.

Guido Wirtz, Vorsitzender Landesinnungsmeister des Landesverbandes Friseure & Kosmetik Rheinland, zeigt sich sehr erfreut und berichtet von einem sehr regen Austausch zum Thema „Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung im Friseurhandwerk“.

„Wir waren begeistert, wie top informiert Frau Nahles zur Friseurbranche ist“, so Guido Wirtz und ergänzt, „Wir konnten über viele Probleme, wie wir sie im Rheinland, aber eben auch auf Bundesebene haben, sprechen.“

Guido Wirtz fasst die wichtigsten Statements von Andrea Nahles zusammen:

Friseur Gehälter

Der Median aller Gehälter liegt laut Bundesagentur für Arbeit in Deutschland bei 3.300 €. Im Friseurhandwerk deutschlandweit bei 1.900 €. Aufgrund des höheren, allgemeinverbindlichen Friseurstundenlohns liegt der Median im Rheinland höher.

Arbeitslose Friseure | Mangelberuf

Die Arbeitslosenquote liegt im deutschen Friseurhandwerk bei 6,5 %.

Die Anzahl arbeitslos gemeldeter Friseure ist höher als die der gemeldeten offenen Stellen. Aus diesem Grund wird der Friseur nicht als Mangelberuf gelistet und damit von vielen Förderungen ausgeschlossen.

Ist ein Beruf als Mangelberuf gelistet, gibt es spezielle Förderungen. Das Gleiche gilt für die Ausbildung.

Konkret stehen in Rheinland-Pfalz 440 Ausbildungsbewerber nur 230 gemeldete Friseurausbildungsplätze gegenüber. Solange es dieses Verhältnis gibt, zählt ein Beruf nicht zum Mangelberuf, welches zu Extraförderungsmaßnahmen berechtigen würde.

„Wir haben das nicht gewusst, denn es gibt sehr viele Friseurkollegen, die ihre offenen Stellen nicht melden, mir ging das zum Teil auch so“, berichtet Guido Wirtz und sieht das auch als Appell an alle Kolleginnen und Kollegen offene Stellen beim Arbeitsamt zu melden.

Besondere Fördermaßnahmen

Einige Förderungen gibt es vor allem im Bereich Praktika und Sprachförderung.

Das Friseurhandwerk hat im Vergleich zu anderen Branchen einen überproportional hohen Anteil an Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund. Dafür gibt es besondere Fördermaßnahmen wie Sprachkurse etc. Das gilt auch für Praktika.

Nahles betonte auch die große Anzahl berufsbegleitender Qualifikationsmaßnahmen und nimmt mit, dass es hierzu noch viel stärkerer Informationen und Aufklärung bedarf.

„Wir haben in den kommenden Wochen eine weitere Schaltung mit den Leitern der Landesdirektion für Rheinland-Pfalz und das Saarland,“ berichtet Guido Wirtz und erklärt, „An diesem Tag werden wir konkrete Maßnahmen besprechen, die dann im Salon umgesetzt werden können. Vor allem aber benötigen wir detaillierte Informationen, wie Friseurunternehmer konkrete Förderungen für Mitarbeiter und Auszubildende erhalten können.“

Ausbildung

Ebenso spricht sich Andrea Nahles für Ausbildungsumlagen aus. Beim Baugewerbe scheint dies bereits üblich, auch im Gesamthandwerk in Rheinhessen sei dies der Fall. „Das überlegen wir nun auch fürs Rheinland“, so Guido Wirtz.

„Für mich war der Tag wahnsinnig inspirierend“, berichtet Guido Wirtz und freut sich viele Grundsätzlichkeiten besprochen zu haben, um weitere Schritte in eine erfolgreiche Friseurzukunft zu gehen.
( Quelle: Im Salon Verlags GmbH )

 

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 02. November morgens bis voraussichtlich 03. November 2023 mittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 03. November 2023 mittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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Im „Jahr der Schiris“ – Schiri-Ausbildung auch in der BayArena

Region/Hennef – Acht Neulingslehrgänge im FVM – Im Jahr der Schiris bündeln der Deutsche Fußball-Bund und die DFL Deutsche Fußball Liga ihre Kräfte. Rund um ein bundesweites Anmeldefenster für interessierte Neulinge setzen DFB, Landesverbände und DFL gemeinsame Aktivitäten zur Neugewinnung von Schiedsrichter*innen um. Die Klubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga werden in Zusammenarbeit mit ihren Landesverbänden und Fußballkreisen im Laufe der Saison Schiri-Neulingslehrgänge auf ihrem Stadiongelände anbieten.

Zahlreiche Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, darunter auch Bayer 04 Leverkusen, haben bereits mit großem Erfolg Neulingslehrgänge für Schiri-Anwärter*innen auf ihrem Vereinsgelände durchgeführt. Nun öffnen noch mehr Klubs aus dem Profifußball ihre Räumlichkeiten für Neulingskurse und beteiligen sich aktiv an der Gewinnung von Schiedsrichter*innen. Auch Bundesligist Bayer 04 Leverkusen bietet zusammen mit dem Fußballkreis Köln im Januar 2024 wieder einen Schiedsrichter-Neulingslehrgang in der BayArena an. Über das Angebot am Profi-Standort hinaus, gibt es auch in den anderen Fußballkreisen des FVM regelmäßig Lehrgänge für angehende Schiedsrichter*innen.

Begleitend ist eine Social-Media-Aktion geplant, in der die Profiklubs ihre Kanäle nutzen wollen, um die Schiris aus dem eigenen Verein vorzustellen und ihnen ein öffentliches Gesicht zu geben. Gleichzeitig sollen Vereine aus dem Amateurbereich motiviert werden, es den Topklubs gleichzutun. Auf diese Weise sollen die rund 54.000 Unparteiischen in Deutschland noch sichtbarer gemacht werden. Gleichzeitig ist es das Ziel, ein Zeichen für mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber den Schiris in ganz Deutschland zu setzen.

Acht Neulingslehrgänge im FVM

Die beiden Aktionen richten im Jahr der Schiris den Fokus auf ein bundesweites Anmeldefenster, das die Landesverbände gemeinsam mit den Fußballkreisen erstmals ermöglichen. Ab sofort können sich Interessierte über anstehende Lehrgangstermine im FVM-Gebiet informieren und für einen Kurs in der Nähe anmelden – auch über das Angebot bei Bayer 04 Leverkusen hinaus.

Noch in diesem Jahr findet im November ein zentraler Neulingslehrgang in der Sportschule Hennef und im Dezember eine Qualifizierung im Fußballkreis Berg statt. Zudem sind für Anfang 2024 neben dem Angebot im Kreis Köln auch Lehrgänge in den Fußballkreisen Bonn, Sieg, Euskirchen, Rhein-Erft sowie ein gemeinsames Angebot der Fußballkreise Aachen/Düren/Heinsberg geplant.

Die Anmeldung für alle offenen Schiedsrichter-Lehrgänge am Mittelrhein erfolgt online über den FVM-Veranstaltungskalender: https://www.dfbnet.org/coach/FVM?sec=018NON1EOO000000VV0AG80NVTO32TTI

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„Meilenstein“ für den Wasserstoff-Kreis Düren

Düren – Wasserstoff mit (fast) allen Sinnen hautnah erleben: Das geht ab sofort im Forum „Seen und Entdecken“ in Düren, wo Landrat Wolfgang Spelthahn am gestrigen Mittwoch 25. Oktober gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wasserstoff-Region das neue Wasserstoffinformationszentrum eröffnet hat.

Mit der neuen interaktiven Dauerausstellung nimmt der Kreis Düren die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch die Welt des Wasserstoffs (H2). Verständlich, abwechslungsreich und vor allem aus lokaler Sicht wird dieses für den Kreis Düren wichtige Zukunftsthema erklärt. „Die Entwicklungen, die der Kreis Düren im Rahmen der Wasserstoff-Offensive vorantreibt, sind hier anschaulich zu erleben. Das manchmal abstrakte Thema kann mit Spaß entdeckt werden“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Mit der professionell gestalteten Ausstellung sollten die Menschen einerseits informiert werden. Gleichzeitig solle sich auch das Bewusstsein und die Akzeptanz für die Wasserstofftechnologie steigern, so der Landrat. „Wir stellen die zahlreichen Chancen dar, sparen aber auch mögliche Risiken nicht aus.“

Woher kommt Wasserstoff? Wie wird er genutzt? Welche Rolle spielt er für den Kreis Düren? Wie und wo wird H2 in Zukunft im Kreis Düren hergestellt und wo kommt er zum Einsatz? Diese und weitere Fragen werden auf rund 100 Quadratmetern und in vier großen Stationen ausführlich und kurzweilig beantwortet. Sie spannen den Bogen von der Entstehung des H2 bis zur Anwendung. „Wasserstoff wird die Energiewelt bestimmen. Wir brauchen gute Ideen und Konzepte und müssen weiter in die Umsetzung kommen“, sagte Dr. Stefan Küppers, Technikvorstand der die Ausstellung unterstützenden Westenergie. Im Kreis Düren sei schon viel geschehen, betonte er. Das neue H2-Infozentrum bezeichnete der Technikvorstand als Meilenstein in der Wasserstoffentwicklung des Kreises Düren.

Nachdem Nora Arnold aus Planungs- und Architektensicht weitere Details zur Ausstellung erläuterte, zeigten sich die rund 60 geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung beim Rundgang begeistert über die Themenvielfalt und die klare Übersicht inklusive der Vorhaben: In absehbarer Zeit wird der Kreis Düren eigenen, grünen Wasserstoff am Brainergy Park in Jülich mit Hilfe von grünem Strom produzieren. Mit dem umweltfreundlichen H2 werden dann sowohl die bereits fahrenden Busse betankt als auch die Wasserstoffzüge, die ebenfalls im Kreis Düren im Einsatz sein werden. Die erste Wasserstofftankstelle für Autos und Busse ist bereits in Düren „Im Großen Tal“ in Betrieb.

Die Ausstellung richtet sich an Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. Vor allem Schulklassen können hier über dieses kleine, aber starke Element abseits des Unterrichts in der Schule viel lernen. Elemente können bewegt, verschoben und ausprobiert werden – Wasserstoff (fast) zum Anfassen. Digitale sowie auditive Elemente ergänzen die Wasserstoff-Ausstellung. Das eigens gestaltete Maskottchen „Hazwo“ führt die jüngeren Besucher altersgerecht durch die Informationswelt, erklärt die Zusammenhänge kindgerecht und begleitet sie durch die Ausstellung.

Geöffnet ist die eintrittsfreie Ausstellung analog zu den Öffnungszeiten des Forums „Seen und Entdecken“. Es ist montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 13 Uhr sowie nach Vereinbarung offen und befindet sich in der Moltkestraße 39 in Düren im Bismarck-Quartier. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Israel-Fahne angezündet – Solidaritäts-Bekundung vor dem Mechernicher Rathaus hielt keine 24 Stunden

Mechernich – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zeigt sich entsetzt über die Tat – Nach dem schrecklichen Angriff der Hamas auf Israel sollte die Fahne ein Symbol der Solidarität mit dem israelischen Staat sein. Das jedenfalls war die Idee, die in der Mechernicher Politik entstanden war und von der Stadtverwaltung umgesetzt werden sollte. Als die bestellte Fahne am Donnerstag endlich im Rathaus eintraf, wurde sie am Mittag gehisst – keine 24 Stunden später, in der Nacht zum Freitag, wurde sie von bislang unbekannten Tätern angezündet.

„Ich bin entsetzt über diese Tat“, erklärt Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick Medienvertretern: „Seit dem Holocaust sind nicht mehr so viele Juden an einem Tag gestorben, wie bei dem grausamen Angriff der Hamas. Als Deutsche haben wir eine besondere Verantwortung, die wir in Mechernich sehr ernst nehmen. Daher war es uns ein wichtiges Anliegen, mit dem Hissen der Fahne unser Mitgefühl für die Opfer und ihre Angehörigen auszudrücken und gleichzeitig ein Zeichen der Solidarität zu setzen.“

Nachdem die Tat am Freitagmorgen entdeckte wurde, erstattete die Mechernicher Stadtverwaltung Anzeige bei der Polizei. Beamte stellten die Fahne am Vormittag sicher. Die Stadtverwaltung wolle wieder eine israelische Flagge anschaffen, so der Bürgermeister: „Wir werden noch abstimmen, ob wir sie wieder in gleicher Form präsentieren.“

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Bistum Aachen ruft Betroffene sexualisierter Gewalt auf sich zu melden

Aachen – Bistum nennt die Namen von 53 Tätern und mutmaßlichen Tätern – Bischof Dr. Helmut Dieser „Wir wollen das Dunkelfeld weiter erhellen“ – Namensnennung folgt transparenten Kriterien – Hotline für Betroffene eingerichtet – Kirchengemeinden werden begleitet – Das Bistum Aachen setzt die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt durch Priester und andere kirchliche Beschäftigte konsequent fort und veröffentlicht jetzt die Namen von 53 Tätern und mutmaßlichen Tätern sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige und Schutzbefohlene.

„Wir möchten Betroffenen Mut machen, sich mitzuteilen“, so Bischof Dr. Helmut Dieser am Mittwoch in Aachen. „Mit der Nennung der Namen gehen wir dabei weiter voran. Wir stehen auf der Seite der Betroffenen und stellen uns den Verbrechen, die von Priestern und anderen in der Kirche Beschäftigten in der Vergangenheit begangen worden sind.“

Die Entscheidung, nunmehr Namen von Tätern und mutmaßlichen Tätern zu veröffentlichen, ist ein weiterer Schritt im Zuge einer zielgerichteten und konsequenten Aufarbeitung. Dieser Entscheidung waren sorgfältige Beratungen und Abwägungen mit Unterstützung interdisziplinärer Fachexperten, dem Ständigen Beraterstab, der Unabhängigen Aufarbeitungskommission und dem Betroffenenrat vorausgegangen. Im Ergebnis liegen klare und transparente Kriterien vor.

Veröffentlicht werden Namen von Personen, auf die folgende Kriterien zutreffen:
Entweder liegt eine einschlägige staatliche oder kirchenrechtliche Verurteilung vor (dann wird die Person als „Täter“ bezeichnet), oder es gibt mindestens einen positiv beschiedenen Antrag auf Anerkennung des Leids von der Unabhängigen Kommission für Anerkennungsleistungen (UKA) auf Bundesebene (dann wird die Person als „mutmaßlicher Täter“ bezeichnet). Der im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung erfolgte Bescheid stellt für das Bistum Aachen einen hinreichenden Tatverdacht für die Annahme dar, dass es sich um einen mutmaßlichen Täter handelt. Voraussetzung für eine namentliche Nennung ist aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes überdies, dass die Person vor mehr als zehn Jahren verstorben ist.

Diese Kriterien treffen auf insgesamt 53 Personen zu – 52 Priester und einen Laien. Die Veröffentlichung erfolgt mit einer zeitlichen Einordnung der vorliegenden Beschuldigungen, bekannten Strafurteilen und einer tabellarischen Auflistung des beruflichen Werdegangs der jeweiligen Personen. Diese bewusst reduzierte Darstellung der Sachverhalte dient vor allem dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen und ihrem Recht auf Anonymität sowie der Wahrung der ihnen zugesicherten Vertraulichkeit. Auch eine Re-Traumatisierung von Betroffenen, insbesondere von solchen, die sich bislang nicht offenbart haben, soll durch die knappe Form der Darstellung vermieden werden.
„Wir handeln transparent, konsequent und umfassend. Kein Täter soll unentdeckt bleiben“, unterstreicht Generalvikar Dr. Andreas Frick. „Unsere Kriterien greifen das Aufklärungs- und Informationsinteresse der Betroffenen auf und halten zugleich einer juristischen Überprüfung stand“, erklärt der Generalvikar weiter. Kirchengemeinden, in denen Täter oder mutmaßliche Täter eingesetzt waren, besitzen nun die Möglichkeit, sich mit diesem Teil ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. „Betroffene und Gemeinden haben einen berechtigten Anspruch auf Aufklärung und Information“, so Andreas Frick.

Hotline unter 0241 452-225 und
www.missbrauch-melden.de
Die Kirchengemeinden, in denen die Beschuldigten zum Tatzeitpunkt eingesetzt waren, sind bereits informiert. Das Bistum Aachen unterstützt die Aufarbeitung vor Ort. Begleitend zur Veröffentlichung erhalten betroffene Kirchengemeinden ein breites Informations- und Beratungsangebot.

Betroffene, Angehörige und Zeugen können sich vertrauensvoll an die Hotline im Bistum Aachen (0241 452-225) wenden, um Missbrauch zu melden oder Hinweise zu geben. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen die Meldung entgegen, besprechen das weitere Vorgehen und informieren über Beratungsstellen und Hilfsangebote.
Eine Meldung kann auch online unter www.missbrauch-melden.de erfolgen. Alle Meldewege erfüllen die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen und werden vertraulich behandelt, können bei Bedarf auch anonym in Anspruch genommen werden.

Daten und Fakten zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum Aachen
Mit der Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens durch die Münchener Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl im November 2020 hatte das Bistum Aachen eine wichtige Zwischenetappe erreicht, um die systemischen Ursachen für Missbrauch im Bistum offenzulegen. Seitdem werden die sich daraus ergebenden Aufgabenstellungen konsequent erarbeitet und umgesetzt. Eine Neuausrichtung der Priesterausbildung, ein konsequenter Einsatz bestehender Schutzkonzepte in allen Pfarreien und Einrichtungen sowie die weitere Professionalisierung von Intervention und Prävention sind nur einige Maßnahmen, mit denen das Bistum einer Systemik begegnet, die durch Klerikalismus und Co-Klerikalismus befördert worden war.
Per Ende September 2023 sind dem Bistum Aachen 267 Betroffene namentlich bekannt. 140 Betroffene haben einen Antrag auf Anerkennung des Leids gestellt. 131 Anträge sind davon durch die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen positiv beschieden worden. Die anderen werden noch bearbeitet. Im dritten Quartal sind vier neue Anträge gestellt worden. Rund 70 Prozent der Betroffenen sind männlich, 30 Prozent weiblich.
Seit Gründung des Bistums Aachen im Jahr 1930 sind 126 Täter und Beschuldigte bekannt. Darunter befinden sich 115 Kleriker (Pfarrer, Kapläne, Patres, Diakone) und Ordensschwestern. Elf Täter und Beschuldigte sind Nicht-Kleriker wie Erzieher, Hausmeister, Religionslehrer oder ehrenamtlich Tätige.
Das Bistum Aachen hat per Ende Juni dieses Jahres 2,355 Mio. Euro an Anerkennungsleistungen gezahlt, die von der Unabhängigen Kommission zur Anerkennung des Leids beschieden wurden. Eine Höchstgrenze für Anerkennungsleistungen gibt es nicht.
Alle Informationen zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und Nennung von Tätern und mutmaßlichen Tätern gibt es unter https://www.bistum-aachen.de/Aufarbeitung

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Wartungsarbeiten – Die Eifelschau optimiert die User Experience

Region/Weiler – In der Zeit vom 04. Oktober mittags bis voraussichtlich 12. Oktober 2023 vormittags führt die Eifelschau Wartungsarbeiten und Optimierungen an den IT-Systemen durch. In diesem Zeitraum können daher keine aktuellen Beiträge veröffentlicht werden.

Ab dem 12. Oktober 2023 mittags bieten wir unseren Leserinnen und Lesern sowie unseren Werbepartnern wieder das bestmögliche Erlebnis. Wir bitten um  Ihr Verständnis.

Ihr Eifelschau-Team

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Engagementpreis NRW 2023 – Online-Abstimmung für den Publikumspreis gestartet

Region/Düsseldorf – Die Online-Abstimmung für den Publikumspreis im Rahmen des Engagementpreises NRW 2023 ist am 1. Oktober 2023 gestartet. Bis zum 31. Oktober 2023 können Bürgerinnen und Bürger auf dem Portal www.engagiert-in-nrw.de darüber abstimmen, welches der zwölf nominierten Projekte bürgerschaftlichen Engagements ihr Favorit ist und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet werden soll. Der Engagementpreis NRW 2023 steht unter dem Motto „Engagiert für Kunst und Kultur in NRW“. Die Preisträger des Publikumspreises und weiterer Kategorien werden am 4. Dezember 2023 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf bekannt gegeben.

„Alle zwölf Projekte sind beeindruckend. Sie enthalten viele tolle Ideen und Ansätze, Menschen für ein Engagement und den Einsatz für die gute Sache zu begeistern“, sagte Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Projekte und die insgesamt eingegangenen Bewerbungen von Initiativen, Vereinen, Stiftungen und Netzwerken zeigen, wie vielfältig das Engagement in Nordrhein-Westfalen ist.

„Die Vielfalt und Qualität der ehrenamtlichen Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen begeistert mich. Diese Form des Engagements trägt – mit vielen innovativen Ideen und Konzepten – wesentlich dazu bei, unsere Quartiere, Dörfer und Städte künstlerisch und kulturell attraktiver zu machen. Gleichzeitig eröffnet sie Räume für ein soziales Miteinander und leistet einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Dieses Engagement verdient gebührenden Dank und Anerkennung“, erklärte Staatssekretärin Andrea Milz.

Die Landesregierung hat den Engagementpreis NRW 2023 in Kooperation mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege ausgelobt. Neben dem Publikumspreis werden auch ein Jurypreis, ein Sonderpreis der NRW-Stiftung sowie ein Sonderpreis des Kulturministeriums vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Folgende zwölf Projekte sind für den Engagementpreis NRW 2023 nominiert:

Die Online-Abstimmung ist bis zum 31. Oktober 2023 möglich unter www.engagiert-in-nrw.de