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Barbara Ruscher: „Mutter ist die Bestie“ am 09. April im Kulturbahnhof Jülich

Jülich – Satirisch, bissig und charmant knöpft sich die aus TV-Sendungen („Nuhr im Ersten“, „Ladies Night“ etc.) bekannte Kabarett-Lady, WDR-Radiokolumnistin und alleinerziehende Mutter Barbara Ruscher am 09.04.2022 um 20 Uhr auf der Bühne im Kulturbahnhof Jülich, erneut die brennenden Themen unserer Zeit vor.

Wer weiß schon genau, wer man ist? Ist man der Typ ‚Earth, Wind and Eier‘ mit Hang zur eigenen Hühnerhaltung, aber gegen Windräder, sobald sie vorm Wohnhaus stehen? Wo fängt gesellschaftliche Verantwortung an und wo sind die Grenzen? Warum ist der Nachbar ein natur-affiner Stand-up-Paddeling-Fetischist, hat aber vorm Haus einen Schottergarten des Grauens? Wir verhalten uns ambivalent und Mutter Erde hat langsam die Schnauze voll. Ein Abend über Partnerportale, Nachhaltigkeit, Familie, Cancel Culture, Patchwork im Wohnwagen, Klimawandel, SUP, Rassismus, Welpen-Schwemme aus dem Dognet. Denn seit dem Lockdown hat jeder ein Haustier. Wer keins hat, hat Alexa. Barbara Ruscher ist die großartige Kabarett-Bestie im doppelten Sinne – hemmungslos die Gesellschaft zerfleischend und zugleich beste Freundin des Publikums. Lassen Sie sich berauschen von versierter weiblicher Satire vom Feinsten. Herrlich böse, selbstironisch und vor allem unfassbar lustig.

Karten sind in der Buchhandlung Thalia und auf der Internetseite des Kulturbüros (www.juelich.de/kulturbuero) erhältlich. VVK: 17,00 € zzgl. Gebühren | AK: 20,00 €.

WICHTIGER HINWEIS

Zugang zur Veranstaltung nur unter den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen!

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Kindermusical entsteht während der Osterferien im „Alten Rathaus“ Alsdorf

Alsdorf – Während der Osterferien bietet der städtische Jugendtreff Mariadorf „Altes Rathaus“ ein tolles Highlight für Kinder von sechs bis elf Jahren an: Ein Kindermusical wird gemeinsam mit den Kindern zu erarbeitet. Das Thema lautet „Zu Besuch bei Micky und Minnie“.

Mit viel Spaß, Musik und Schauspielerei soll ein Musical entstehen, bei dessen Produktion viele wichtige Aufgaben zu vergeben sind. Nicht alle Kinder müssen zum Schluss auf der Bühne stehen. Genauso wichtig sind Bühnenbildner, Kostümschneider und Choreographen. Jeder kann also seine Stärken einbringen.

Die Ferienaktionen finden von Montag bis Donnerstag, 11. bis 14. April, statt, jeweils von 10 bis 16 Uhr in den Räumen der Schule an der Marienstraße 1 in Mariadorf. Anmeldungen sind beim Jugendamt der Stadt Alsdorf möglich. Dort ist Agnes Migenda erreichbar unter 02404/50406 sowie per Mail unter agnes.migenda@aldorf.de. (apa)

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Magic Moments eröffnen am 09. April den Konzertfrühling im Eifelmuseum Blankenheim

Blankenheim – Das Quartett Magic Moments ist am Samstag,  09. April im Eifelmuseum Blankenheim zu Gast und verspricht einen Abend abwechslungsreicher musikalischer Unterhaltung. Ob Jazz, Chansons oder Soulballaden, die vier Musiker sind bekannt für ihr breitgefächertes und emotionales Repertoire.

Um 19:30 Uhr beginnen Sängerin Bianca Mey, Pianist Rolf von Ameln, Guido Schwab am Kontrabass und Uli Schmidt am Schlagzeug mit ihrer Reise in die Möglichkeiten der Musik.

Abgerundet wird diese Auszeit aus dem Alltag durch das kulinarische Angebot Ute Rösgens vom Bistro Landlust.

Einlass ist ab 19:00 Uhr, Tickets kosten 12 € und sind ab sofort erhältlich. Ticketvorverkauf über: www.ticket-regional.de/blankenheim

Eifelmuseum Blankenheim: Ahrstraße 55 – 57, 53945 Blankenheim

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Das Musik-Programm steht – Drums & Pipes und „Herb Kraus & The Walking Shoes“

Kall – Die Planungen für das Gedenkfest „Ein Jahr danach“ am 15. und 16. Juli schreiten voran. Das Programm nimmt Formen an: Die Musikkapelle Kall, Chöre der Pfarre St. Nikolaus, Stephan Brings, Uwe Reetz, die Dreiborner Eifelschotten „Drums & Pipes“, die Eifelperlen, die Lückenfüller und die Oldie-Coverband „Herb Kraus & The WALKING‘ SHOES“ sind die Protagonisten, die beim zweitägigen Helferfest anlässlich der Flutkatastrophe von einem Jahr im Juli in Kall auf der Bühne stehen werden.

Am Tag des Gedenkens wird der Brings-Bassist Stephan Brings mit seiner Schwester Maria auf dem Bahnhofsvorplatz musizieren. Der in Hostel lebende Künstler verzichtet dabei auf seine Gage. Foto: Brings

In regelmäßigen Abständen trifft sich im Rathaus der Arbeitskreis, der die zweitägige Gedenk- und Dankveranstaltung ein Jahr nach der schlimmen Flutkatastrophe im Juli vorbereitet. Inzwischen steht das Musikprogramm, das größtenteils von der Hilfsgruppe Eifel, die die Fest-Vorbereitungen mit Rat und Tat unterstützt, organisiert wird.

Das zweitägige Bürgerfest für Betroffene und Helfer der Flut findet am Freitag, 15, und am Samstag, 16. Juli auf dem Bahnhofsvorplatz statt. Es steht unter dem Motto  „Ein Jahr danach – Gedenken und Danken”. An diesem Freitag, 15. Juli, jährt sich zum ersten Mal der Tag der fürchterlichen Flutkatastrophe, die auch in der Gemeinde Kall Millionenschäden angerichtet hatte und bei der auch drei Mitbürger den Tod fanden.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser hat die Vorbereitung des Festes zur Chefsache erklärt. Unter seiner Leitung trifft sich der Arbeitskreis regelmäßig, um das Programm, dem Anlass entsprechend,  vorzubereiten.  Esser: „Der Freitagabend wird im Zeichen des Gedenkens stehen. Samstags wollen wir dann Danke sagen und mit den vielen Fluthelfern aus Nah und Fern und mit den betroffenen Familien aus der Gemeinde feiern“.

Nach ersten Plänen des Orga-Teams, dem neben dem Bürgermeister auch dessen Stellvertreterin Steffi Hübner, Ortsvorsteher Stefan Kupp, Bedienstete der Verwaltung, Mitglieder der Hilfsgruppe Eifel und Kaller Bürger angehören, soll am Jahrestag der Flut, am 15. Juli, am frühen Abend um 17 Uhr zum Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe ein Gottesdienst mit der Musikkapelle Kall und den Chören der Pfarre St. Nikolaus stattfinden.

Nach dem Gottesdienst sind Gruß- und Dankesworte des Bürgermeisters sowie Ansprachen vorgesehen. Ab 19 Uhr wird die Musikkapelle Kall ein einstündiges Konzert geben. Ab 20 Uhr stellt sich Stephan Brings mit seiner Schwester Maria in den Dienst der guten Sache.

Wolfgang Glasmacher, der dem Orga-Team um Bürgermeister Hermann-Josef Esser angehört, hatte Stephan Brings für den Live-Auftritt anlässlich der Gedenkfeier in Kall begeistern können.  Der 56-jährige Bassist der Band „Brings“ ist als „offener Typ mit großem Herzen“ für sein großes soziales Engagement bekannt. Auch in Kall verzichtet der als Mann im Schottenrock bekannte und inzwischen in Hostel lebende Musiker und Eifel-Fan auf seine Gage.

Der Samstag, 16. Juli, wird ab 15 Uhr im Zeichen des Dankes an die vielen Fluthelfer stehen. Das ist Feiern angesagt. Für Kinder wird ein Nachmittags-Programm erstellt, in dessen Verlauf  auch Kinderliedersänger Uwe Reetz um 15 Uhr seine große und beliebte Show abzieht und die Herzen der Kids höher schlagen lässt. veranstaltet.  Schon jetzt können sich die Kinder auf Uwes Songs wie Traktorlied, Tatütata, Körperwachmachlied oder Hallo men Freund freuen. Auf dem Parkplatz des Rewe-Centers Pauly wird Inhaberin Anna Pauly für reichlich Kinderunterhaltung sorgen.

Auf der fest installierten Bühne innerhalb der großen Bahnhofstreppe ist ab 16 Uhr Live-Musik angesagt. Auf der Bühne mit professioneller Licht- und Tontechnik spielen die Eifelperlen mit Uwe Reetz, Stefan Göbel und Bernd Kistemann.  Seit 2013 tourt das Trio durch die Eifel und umliegenden Regionen von der Mosel bis nach Köln und Aachen. Die Drei haben jede Menge Spaß auf der Bühne, was sich automatisch auf das Publikum überträgt.

Am frühen Abend gegen 17.30 Uhr werden die Dreiborner Eifelschotten „Drums & Pipes“ auf dem Festplatz aufmarschieren und die Dudelsäcke erklingen lassen. Den Eifelschotten folgen die Lückenfüller, die Lieder der bekanntesten Kölsch-Bands covern und die in der Eifel und weit drüber hinaus durch ihre flotte Musik bekannt sind.

Ab 20.30 Uhr gibt sich die europaweit bekannte Oldie-Coverband „Herb Kraus & The WALKIN‘ SHOES“ in Kall die Ehre. Die Band feierte große Erfolge bei internationalen Festivals. Im weltweiten Ranking liegt ihre Version von „Hello Josephine“ bei Youtube auf Platz eins. Die Band um Herb Kraus, Andrea Kraus, Axel Becker und Ulrich Schulz  musizierte auch bereits in  den USA, wo sie das Publikum in Flagstaff und Tombstone begeisterten.

An beiden Tagen wird an Imbiss- und Getränkeständen natürlich auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt sein.  Am Freitagabend stellt sich auch das Verwaltungspersonal in den Dienst der guten Sache und wird beide Bierwagen besetzen um durstige Gäste zu bewirten. Samstags werden die beiden Getränkewagen mit freiwilligen Helfern des Maigeloogs und dem Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier besetzt sein.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser und der Arbeitskreis hoffen, dass sich noch Sponsoren finden, die die zweitägige Dank- und Gedenkfeier unterstützen. Für die Gedenkveranstaltung plant der Arbeitskreis die Erstellung einer Foto- und Videopräsentation von der Flutkatastrophe. Die Gemeinde bittet deshalb die Bürger, die von der Flut in der Gemeinde Fotos oder Videos gemacht haben, diese der Gemeinde für die Dokumentation und die Einstellung ins Gemeindearchiv zur Verfügung zu stellen.

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„Großvater hätte mich erschossen“ – Lesung mit Amon Göths Enkeltochter Jennifer Teege am 7. April

Mechernich – Ein Vorgespräch auch um die Vergangenheitsbewältigung in den eigenen Familien mit Giselas Freier und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Aus ihrem Buch „Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen“ liest die Autorin Jennifer Teege, Enkelin des berüchtigten KZ-Kommandanten Amon Göth („Schindlers Liste“), am Donnerstag, 7. April, ab 19 Uhr in der Aula des Mechernicher Schulzentrums, Nyonsplatz 1.

Die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers bringt auf Einladung der Arbeitsgruppe um Gisela und Wolfgang Freier, Elke Höver und Rainer Schulz eine außergewöhnliche und dazu wahre Geschichte mit nach Mechernich: Denn mit 38 Jahren erfährt Jennifer Teege durch einen Zufall, wer sie ist.

In einer Bibliothek findet sie ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Millionen Menschen kennen Göths Geschichte. In Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ ist der brutale KZ-Kommandant der Saufkumpan und Gegenspieler des Judenretters Oskar Schindler.

Göth war verantwortlich für den Tod tausender Menschen und wurde 1946 in Polen gehenkt. Seine Lebensgefährtin Ruth Irene, Jennifer Teeges geliebte Großmutter, begeht 1983 Selbstmord.

„Die Lesung mit Jennifer Teege ist ein Teil unserer Erinnerungsarbeit“, erzählte Gisela Freier bei der Vorstellung der Lesung im Mechernicher Ratssaal zu Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Wir verlegen Stolpersteine, die an die vielen früheren jüdischen Familien in Mechernich und Kommern erinnern, halten Kontakt zu den Hinterbliebenen, organisieren Gedenkrundgänge und veranstalten, wie in diesem Fall, eine Lesung.“

Opportunisten und Widerstandsleute

Mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick reflektierte Gisela Freier bei dem Vorbereitungsgespräch auch die Handhabe von Erinnerungen an die NS-Zeit in den eigenen Familien. So habe sie selbst erst spät erfahren, dass ihr Vater in der NS-Zeit Bürgermeister von Reifferscheidt (Hümmel) war. Ambivalent waren die Erfahrungen von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der unter seinen Angehörigen ein Parteimitglied aus Pragmatismus hatte, aber auch solche, die sich aktiv am Widerstand gegen Hitler beteiligten. Ein Enkel, katholischer Priester, war hochdekorierter Weltkrieg-I-Offizier und wurde 1939 unter Beteiligung der Wehrmacht zu Grabe getragen.

Jennifer Teege ist die Enkelin von Amon Göth und Ruth Irene Göth. Amon Göth war der Kommandant des KZ Plaszow bei Krakau, ein brutaler Massenmörder, der verantwortlich war für den Tod von Tausenden von Menschen. Ruth Göth, seine Lebensgefährtin, lebte mit ihm in einer Villa am Rand des KZs im Luxus und verharmloste ihr ganzes Leben lang die Taten Göths.

Jennifer Teege erzählt in ihrem Buch die Geschichte ihrer Familie, also ihrer Großeltern, ihrer Mutter und auch ihre eigene Geschichte. Erst mit 38 Jahren erfährt sie, wer ihr Großvater war. In ihrem gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair verfassten Buch berichtet die Autorin, wie sie mit diesem Wissen weiterlebt.

„Mitläufer, Profiteure und Zuschauer“

Gisela Freier: „Die NS-Zeit, in der Unrecht zu Recht wurde, ist zwar historisch gesehen vorbei, aber ihre Auswirkung auf die Generation nach den Tätern, den Mitläufern, den Profiteuren und Zuschauern ist immer noch gegenwärtig, beeinflusst auch heute noch wenn auch oft unbewusst, das Leben der Enkel bzw. Urenkel auf vielfältige Weise.“

Gisela Freier ist in Mechernich und weit darüber hinaus bekannt geworden, weil sie vor Jahrzehnten an der damaligen städtischen Hauptschule Mechernich eine Arbeitsgruppe mit Schülern gegründet hat, die sich intensiv und gemeinsam mit Angehörigen der Kriegs- und NS-Zeit-Generation an die Erforschung, Aufdeckung und Erinnerung an die jüdischen Familien in Kommern und Mechernich und den Holocaust begab.

Eine daraus hervorgegangene Arbeitsgruppe wird heute von der Geschichtslehrerin Elke Höver und dem Geschäftsmann, Hausmeister und Handwerker Rainer Schulz sowie Gisela und Wolfgang Freier gebildet.

Die Lesung mit Jennifer Teege kam über Michael Mombauer von der Euskirchener Marienschule zustande, an der auch Elke Höver unterrichtet und der sich, wie die gebürtige Voißelnerin in Mechernich, in der Kreisstadt Euskirchen um die Erforschung und Abbildung der jüdischen Vergangenheit in der Öffentlichkeit bemüht.

Der Verlag rowohlt schreibt in seinem Begleittext zum Buch „Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen“ (272 Seiten, 10 Euro, ISBN: 978-3-499-61327-2, als E-Book ISBN: 978-3-644-02821-0): „Jennifer Teege ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Mit vier Wochen wurde sie ins Kinderheim gebracht, mit sieben Jahren zur Adoption freigegeben. Sie wurde bei Adoptiveltern groß und hat danach in Israel studiert.

„Aus Schock wird Befreiung“

Jetzt ist sie mit einem Familiengeheimnis konfrontiert, das sie nicht mehr ruhen lässt. Wie kann sie ihren jüdischen Freunden noch unter die Augen treten? Und was soll sie ihren eigenen Kindern erzählen? Jennifer Teege beschäftigt sich intensiv mit der Vergangenheit. Sie trifft ihre Mutter wieder, die sie viele Jahre nicht gesehen hat.“

Und weiter: „Gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair recherchiert sie ihre Familiengeschichte, sucht die Orte der Vergangenheit noch einmal auf, reist nach Israel und nach Polen. Schritt für Schritt wird aus dem Schock über die Abgründe der eigenen Familie die Geschichte einer Befreiung. Seit 1999 ist Jennifer Teege Texterin und Konzeptionerin in der Werbebranche und lebt in Hamburg.“

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Jazz im Köllenhof mit Kena`s Room am Dienstag 05. April – Anmeldung erforderlich

Wachtberg-Ließem – Beim „Jazz im Köllenhof“ am Dienstag, 05. April 2022 um 20.00 Uhr wird die fünfköpfige Band Kena’s Room zu Gast sein. So wie in der Musik Brasiliens europäische Klänge und afrikanische Rhythmen eine harmonische Verbindung eingehen, treffen auch in der Musik von Kena´s Room verschiedenste Elemente zusammen: Kena Haas‘ sanfte Singstimme, in der Leidenschaft und Sehnsucht zu Hause sind, begegnet den klaren, schwebenden Vibraphon-Harmonien von Wolfgang Haas.

Dazu legt Jan-Uwe Leisse flexibel und energiegeladen das Fundament am Bass und Martin Esser sorgt für das südamerikanische Feuer an der Percussion. Unterstützt werden die Vier von Ronny Derouiche, der auf seiner Gitarre die Lebenslust und Sehnsucht nach Leben dieser Musik perfekt unterstützt und hervorhebt. Zusammen ergibt das einen coolen und lässigen, etwas außergewöhnlichen Sound, der den Stress des Alltags vergessen lässt. Mal kräftig und wild und dann wieder zart und melancholisch, so gar nicht in eine Schublade passend. Nämlich: Kena`s Room!

Der Eintritt ist wie immer frei, der „Hut“ darf gerne voll werden. Anmeldung erforderlich: marlies.frech@wachtberg.de . Für diese Veranstaltung gelten die dann gültigen Corona-Bestimmungen NRW.

Dienstag, 05. April 2022, 20.00 Uhr
Köllenhof, Marienforster Weg 14, 53343 Wachtberg

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Kindertheater mit den Koblenzer Puppenspielen „Der kleine Wassermann“

Wehr/Region/Brohltal – Endlich ist es wieder soweit: die Kinderkultur-Reihe der Verbandsgemeinde Brohltal präsentiert am Sonntag, 03. April 2022 um 15.00 Uhr in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Wehr die Koblenzer Puppenspiele in der Römerhalle. Aufgeführt wird das Stück „Der kleine Wassermann“, nach dem Kinderbuch von Otfried Preußler. Ein Stück über die Neugier und das Erwachsenwerden für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter bis zur 4. Klasse (Dauer: ca. 45 Minuten).

Worum geht’s? Eines Tages wird den Wassermanneltern, die am Grunde des Mühlenweihers leben, ein kleiner Junge geboren: Mit grünen Haaren und Schwimmhäuten zwischen den Zehen, wie es sich für einen richtigen Wassermann gehört. Bald geht der kleine Wassermann mit seinem Vater oder mit seinem Freund, dem Karpfen Cyprinus, auf Entdeckungsreise. Er lernt sich im Weiher zurechtzufinden, lernt Menschen kennen und erlebt viele Abenteuer.

Das mobile Puppentheater „Koblenzer Puppenspiele“ wurde 1995 von Björn Christian Küpper im Alter von 8 Jahren in Cochem gegründet. Das Repertoire reicht von Märchen bis hin zu Dramen der Weltliteratur. Mit ihrem Engagement und viel Liebe zum Detail schenkt das Ensemble seinem Publikum eine Plattform zum Träumen und Fantasieren, in einer Welt, die immer hektischer wird.

Eintritt:  Kinder: 3,00 € | Erwachsene: 4,00 € | Familien: 12,00 € (zzgl. Vorverkaufsgebühr)

Die Durchführung der Veranstaltung erfolgt unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Corona-Hygienemaßnahmen.

Kartenvorverkauf: www.ticket-regional.de

Infos: Tourist-Info Vulkanregion Laacher See | Kapellenstraße 12 | 56651 Niederzissen | Tel. 02636/19433 | info@vulkanregion-laacher-see.de | www.vulkanregion-laacher-see.de.

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Bilder und Lieder gegen den Krieg ab dem heutigen Samstag 02. April im Löhrerhof

Mechernich/Hürth-Alt-Hürth – Bilder aus seinem Zyklus „Die Flut, der Krieg und am Ende der Glaube und die Hoffnung…“ zeigt der Mechernicher Maler und Objektkünstler Franz Kruse ab dem heutigen Samstag, 02. April, samstags und sonntags jeweils von 11 bis 16 Uhr im Kunst- und Kulturhaus der Stadt Hürth, dem Löhrerhof, in Hürth-Alt-Hürth, Lindenstraße. Es gelten die Corona-Schutzbestimmungen.

Bei der Vernissage am gestrigen Freitag, 01. April, um 19 Uhr sang der Kabarettist und Autor Achim Konejung am Flügel Lieder gegen den Krieg und neue eigene Kompositionen. Der 1941 in Gelsenkirchen geborene Franz Kruse zeigt im Löhrerhof unter anderem die Bilder „Menschen in Booten“, „Chaos in der Welt“, „Alle in einem Boot“, „Krieg bis ins Wohnzimmer“, „Gescheiterter Dialog“, „…der werfe den ersten Stein“, „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, „Am Ende siegt nur der Glaube“ und seine durch die Jahrzehnte seines Schaffens sich hinziehenden Blütenvariationen.

Seit 40 Jahren Atelier in der Eifel

Im Rhein-Erft-Kreis hat der seit 40 Jahren in seinem Atelier in Mechernich/Eifel wirkende Künstler 1992 mit einem 22 Meter langen Relief in der Adolf-Kolping-Kollegschule in Horrem seine Spuren hinterlassen. Anfang der 2000er Jahre bestritt er Ausstellungen in den Kreishäusern Bergheim und Hürth.

Ursprünglich kommt Franz Kruse aus der Gestaltung. Jahrzehntelang arbeitete er als Ausstatter und Regisseur am Theater, unter anderem bei Produktion bei der Biennale Zagreb, in Rom, Drottningholm, Mailand, Paris, London und Washington. Seine Lehrer waren Kurt Janitzki, Hans Rahn und Bert Schadeck.

Einem breiten Publikum bekannt wurden Kruses Rosenmontags-Persiflage-Wagen, Bagage-Wagen und Großfiguren im Kölner Rosenmontagszug sowie über 25 Jahre Bühnendekorationen im Maritim-Hotel Köln, in der lachenden Sporthalle und im Gürzenich. Laudatoren seiner Ausstellungen waren unter anderem Alfons Silbermann, Kurt Rossa, Angelus Seipt, Reinhard Hellweg und Ludwig Baum.

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„Anne Frank“ als Puppentheater am 05. April in der Barockfabrik Aachen

Aachen – Am Dienstag, 5. April, zeigt die Berliner Theatergruppe „Artisanen“ um 9 Uhr das dokumentarisch-biographische Theaterstück „Anne Frank“ in der Barockfabrik. Das rot-weiß-karierte Tagebuch der Anne Frank hat im Gegensatz zur Autorin den Holocaust überlebt. Anfangs hat Anne dieselben Probleme wie Pubertierende heute: Familie, Verliebtheit, Einsamkeit und die Suche nach dem eigenen Ich. Doch das normale Erwachsen-werden bricht brutal ab, als die Verfolgung von Jüdinnen und Juden in Europa beginnt.

Ticketvorverkauf und weitere Informationen

Der Ticketverkauf erfolgt ausschließlich an Schulklassen unter manuela.mitrolidis@mail.aachen.de und 0241 – 1807115 (montags-mittwochs).

Die Tickets kosten für Vollzahler 6 Euro; Kinder und Jugendliche zahlen 5 Euro. Gruppen ab 20 Personen zahlen 4 Euro pro Person.
„Anne Frank“ ist für Kinder ab 12 Jahren geeignet.

Nach der Vorstellung gibt es Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Spieler*innen, außerdem wird pädagogisches Begleitmaterial zur Vor- bzw. Nachbereitung zur Verfügung gestellt.
Hier geht es zum Trailer: https://vimeo.com/313145066

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Butterworth, Rarity & Young – The Tour! – Sonntag 03. April in Mendig

Mendig – Das Programm 2022 der Veranstaltungsreihe “Sagenhaft Musikalisch” startet am Sonntag, den 03.04.2022 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal der Stadt- und VG Mendig mit drei top Künstlern aus Schottland. Jenn Butterworth, Hannah Rarity und Ryan Young bescheren bereits solo ein großartiges und prickelndes Musikerlebnis. Wenn sich aber diese drei fantastischen Musiker*Innen auch noch für einen Konzertabend zusammenfinden, dann ist Gänsehaut-Feeling pur garantiert…

Die in Glasgow beheimatete Folkgitarristin und Sängerin Jenn Butterworth ist eine der bemerkenswertesten Musiker*Innen Schottlands – sie ist ein Dreh- und Angelpunkt der pulsierenden und blühenden schottischen Folkszene und tritt regelmäßig mit einer Vielzahl von Künstlern auf, darunter mit ihren eigenen Projekten „Jenn Butterworth & Laura-Beth Salter“ und „Kinnaris Quintet“ sowie mit der experimentellen Folk-Jam-Gruppe „The Blas Collective“.

Häufig begleitet sie auch den gefeierten Fiddle-Spieler Ryan Young – die beiden wurden bei den Scots Trad Music Awards 2018 als „Folk Band of the Year“ nominiert und sind der einzige britische Act, der für einen Auftritt bei der Womex 2019 in Tampere, Finnland, ausgewählt wurde. Bei den Scots Trad Music Awards 2019 wurde Jenn als „Musikerin des Jahres“ ausgezeichnet und bei den BBC Radio 2 Folk Awards für den gleichen Titel nominiert. Wenn sie einmal nicht gerade auf Tournee ist oder Alben aufnimmt, mit denen sie jede Menge Preise und Nominierungen einheimst, ist sie als Dozentin am Royal Conservatoire of Scotland tätig und gibt u.a. auch Workshops in Deutschland, so z.B. auf Burg Fürsteneck. Doch meistens ist sie „On the Road“ – oft mit Ryan Young, einem der Elite-Fiddler Schottlands, dessen Spiel nicht unwesentlich vom Fiddle-Stil der irischen Grafschaft Clare beeinflusst wurde, von Größen wie u.a. Bobby Casey, PJ und Martin Hayes. Seine Leidenschaft sind sehr alte, oft vergessene schottische Melodien, die er gerne auf seine ganz eigene Weise zu neuem Leben erweckt. Seine Tunes strotzen nur so vor frischen melodischen Ideen, einem erhebenden rhythmischen Drive und einer großen Tiefe von Dynamik und Präzision. Sein Klang und Stil sind einfach einzigartig, seine Interpretationen fesselnd, und haben ihm international sehr viel Anerkennung und Lob eingetragen. Live auf der Bühne lebt Ryan Young mit seiner Mimik, ja mit seinem ganzen Körper seine Musik – „Ryan‘s Spiel ist so ausdrucksstark, kanalisiert so tiefe Emotionen, dass es sich wie eine dramatische Aufführung in einem Theater anfühlt“, so Paul Matheson im Magazin Folk Roots (2017). Er wurde für viele Auszeichnungen nominiert, wurde bei den Scots Trad Awards 2017 als „Up And Coming Artist Of The Year“ und 2018 als Folking.com’s „Best Musician“ ausgezeichnet. Sein Debütalbum wurde vom dreifachen GRAMMY-Preisträger Jesse Lewis aufgenommen und erntete begeisterte Kritiken. Bei dieser Tour wird er nicht nur Tunes spielen, sondern auch eine der schönsten Stimmen Schottlands begleiten: Hannah Rarity. Die in 2018 mit dem BBC Radio Scotland Young Traditional Musician of the Year Award ausgezeichnete Musikerin singt seit dem Kindesalter, ist 14 Jahre lang mit dem National Youth Choir of Scotland aufgetreten, hat bereits mit dem Royal Scottish National Orchestra und dem Scottish Chamber Orchestra zusammengearbeitet. Sie ist mit der berühmten irisch-amerikanischen Band „Cherish the Ladies“ auf Tournee gegangen, hat im BBC-Programm „Hogmanay Live“ mitgewirkt und gemeinsam mit den schottischen Virtuosen Phil Cunningham & Aly Bain auf der Bühne gestanden. Mit ihrem warmen Timbre voller emotionaler Tiefe und ihren Liedern zaubert sie Bilder aus Schottland auf die Bühne – ihre Stimme ist wie Schottland selbst – voller Schönheit und Nuancen. Das fand auch das Publikum, bei dem die Künstlerin bei der Young Scots Trad Awards Winner Tour, die Anfang 2020 in Deutschland stattfand, Abend für Abend eine Woge der Begeisterung entfachte. Auch sie hat bereits ein Debütalbum herausgebracht – „Neath the Gloaming Star“, das von der Kritik mit viel Beifall bedacht wurde.

Das Konzert findet unter aktuell geltenden Corona Bestimmungen statt.

Ticketverkauf:
Tabakwaren Blum Mendig, Poststraße 27, 56743 Mendig
www.ticket-regional.de/kul-tour