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Verein für Kultur- und Brauchtums-Pflege Oberehe-Stroheich e.V. gewinnt beim GesundLand Vereins-Gewinnspiel

Daun – Der Kultur- und Brauchtumspflegeverein Oberehe-Stroheich e.V. ist der Sieger des GesundLand-Vereinsgewinnspiels. Valerie Schneider überreichte dem 1. Vorsitzenden Paul Heinz das Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Das Vereinsgewinnspiel hatte von Mai bis Juni im Rahmen der Wahl zu „Deutschlands schönster Wanderweg“ stattgefunden. Dem Verein, der die meisten Abstimmungskarten mit Stimme für den VulkaMaar-Pfad sammeln konnte, winkte das Preisgeld.

„Wir gratulieren dem Verein ganz herzlich, der sich den Preis mit unglaublichen 526 ausgefüllten Karten redlich verdient hat“, freut sich Valerie Schneider, Pressesprecherin von GesundLand Vulkaneifel, bei der Übergabe des Preisgeldes: „Bei nur 26 Mitgliedern im Verein ist das eine stolze Leistung, die wir gerne würdigen.“ Paul Heinz, Vorsitzender des Vereins, nahm den Gewinn dankend entgegen: „Wir sind gerade dabei, die Küche im Gemeindehaus zu erneuern. Da kommt ein Zuschuss nur gelegen. Das Gewinnspiel des GesundLand Vulkaneifel war für uns eine tolle Möglichkeit, die Vereinskasse zu füllen.“

Der Kultur- und Brauchtumspflegeverein unterstützt verschiedene traditionelle Veranstaltungen und Aktionen der Ortsgemeinde Oberehe-Stroheich, zum Beispiel das Aufstellen des Maibaums, den Umzug am Martinstag, die Entsendung des Nikolaus, den Seniorentag und -ausflug, etc. Diese Veranstaltungen führt die Ortsgemeinde zur Pflege des Brauchtums in der Gemeinde durch und finanziert sie auch. An den Veranstaltungen können die Bürger und Einwohner der Gemeinde teilnehmen. Seit 2008 konnte der Verein bereits mehr als 14.000€ zur Unterstützung solcher Zwecke zur Verfügung stellen.

Wer fragen hat zum Verein, beitreten oder unterstützen möchte, kann sich direkt an Paul Heinz wenden.

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Wandertipp – Eifelhöhen und Brohlbachtal

Kaisersesch – Entdecken Sie den erlebnisreichen Rundwanderweg Eifelhöhen und Brohlbachtal. Egal, ob Sie nur eine kleine Runde oder die gesamte Strecke von 23 km wandern wollen: Sie können sich den Wanderweg nach Ihren Wünschen einteilen.

Der ideale Ausgangspunkt für Ihre Wanderung ist die bei Roes gelegene Wallfahrtskirche St. Maria – die Schwanenkirche. Der Wanderweg verbindet mehrere Orte der Verbandsgemeinde Kaisersesch miteinander und hält spektakuläre Ausblicke sowie naturbelassene Pfade für Sie bereit. Ein Highlight am Wanderweg ist die XXL-Bank in Möntenich. Fühlen Sie sich für einen kurzen Augenblick ganz groß und erleben Sie einen wunderschönen Weitblick ins Maifeld. Nehmen Sie Platz und lassen Sie die Beine baumeln.

Start/Ziel: Schwanenkirche | An der K26 | 56754 Roes

Länge: 23 km (gesamt)

Route Kulm: 13 km

Route Pyrmont: 13,5 km

Höhenmeter: 300 m

Dauer: ca. 6,5 Stunden

Einkehrmöglichkeiten unmittelbar am Wanderweg.

Weitere Einzelheiten zum Steinbach Rundweg Masburg sowie den Flyer finden Sie unter https://www.schieferland-kaisersesch.de/a-eifelhoehen-und-brohlbachtal

Kontakt:

Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch

Telefon: 02653 9996-502

E-Mail: touristik-buero@vg.kaisersesch.de

www.schieferland-kaisersesch.de

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Wunderschön! Herbst in der südlichen Eifel – WDR Fernsehen am Sonntag 03. Oktober 2021 – 20.15 – 21.45 Uhr

Prüm – Zu Fuß lässt sich die südliche Eifel am besten erobern: Daniel Aßmann wandert durch herbstlich leuchtende Wälder, vorbei an Streuobstwiesen und in der engen Teufelsschlucht nah der luxemburgischen Grenze sogar über den Grund eines Millionen Jahre alten Meeres. Ein Rundwanderweg führt zum Fuß des 40 Meter hohen Basaltlava-Steinbruchs Ettringer Lay bei Mayen-Koblenz. In Gerolstein trinkt Daniel Aßmann an einer berühmten Mineralwasserquelle, bevor er sich auf dem Felsenpfad in die dortigen „Dolomiten“ begibt. In Prüm und Adenau wird’s historisch. Danach warten entlang der Wanderwege kleine und große Abenteuer: Fliegenfischen mit einem 3-Sterne-Koch, ein Ausritt mit Maultieren, ein Besuch beim letzten Mausefallenbauer von Neroth. Und auf der Kasselburg schenkt Daniel Aßmann einem Turmfalken seine Freiheit.

Gerolstein: Mineralwasser und Wanderwege in die Dolomiten

Mitten im Zentrum der sogenannten Vulkaneifel liegt Gerolstein, bekannt vor allem durch sein Mineralwasser. Bereits im 18. Jahrhundert hat man hier Wasser abgefüllt. An der Helenenquelle füllt Daniel Aßmann seine Trinkflasche auf, bevor er durch das Tal des Flusses Kyll rauf in die Gerolsteiner Dolomiten wandert. Vor 400 Millionen Jahren war hier ein urzeitliches Meer. Heute kann man in der Nähe des Städtchens mitten im Wald in Baumzelten schlafen.

Abenteuerliche Ausflüge zu Kühen, Wölfen und Mausefallen

Ausflug in die tierische Eifel: Daniel Aßmann hilft auf einem Bauernhof beim Füttern der Kühe und beobachtet im Wolfspark Kasselburg die Fütterung von Wölfen. Er schleppt in einer Obstweinkellerei kistenweise Streuobstäpfel und probiert sich als Aushilfsbäcker im Mühlen-Erlebniszentrum Birgel. Aufregend wird die Paddeltour auf der Prüm; dafür muss er im Mausefallen-Museum von Neroth nur auf seine Finger aufpassen.

Auf Zeitreise in Adenau und Prüm

Im Eifler Bauernhausmuseum in Adenau sieht sich Daniel Aßmann an, wie die Tuchmacher im 19. Jahrhundert gelebt und in Heimarbeit gewebt haben. In Prüm erzählt ihm eine Stadtführerin in historischem Gewand einer Edelfrau die Geschichte des rund 1.200 Jahre alten Benediktinerklosters. Und auf einer Tour über die Schmugglerpfade ins benachbarte Belgien lässt sich der mühsame Alltag der Nachkriegsjahre nacherleben.

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Welt-Uraufführung „Sagen und Legenden aus der Eifel“ Musikalische Lesung am Samstag 02. Oktober

Niederzissen/Brohltal – Am kommenden Samstag, den 2. Oktober gibt es um 19.30 Uhr im Bahnhof Engeln eine Welturaufführung: die namhafte Schriftstellerin Christiane Flock liest in Ihrer eigenen, schönen Sprache aus Ihrem Buch „Sagen und Legenden aus der Eifel“. Die beiden Vollblut-Liedermacher Joachim Archie Grams und Marco Wrobel werden dazu passend eigens für diesen Abend komponierte Klänge zu Gehör bringen.

Wir haben es alle schon immer gewusst, dass die Eifel etwas Mystisches in sich trägt. Wer einmal die geheimnisvollen Nebel über den Wäldern gesehen hat und in die Stille einer Eifelnacht gehört hat, kann sich gut vorstellen, dass hier schon oft Kobolde und Zwerge, Erdmänner und Raubritter, Grafen und Geister Geschichte geschrieben haben.

Diese Geschichten hat die Autorin Christiane Flock in ihrem Buch „Sagen und Legenden aus der Eifel“ aufgegriffen und zu Papier gebracht. Christiane Flock, die mit ihrer Familie und Tieren in der wundervollen Eifelsagenwelt lebt, liebt es seit den Kindertagen Geschichten zu erzählen. Seit 1999 sind vier Bücher von ihr erschienen und meistens kommen ihr bei langen Spaziergängen mit dem Hund die Einfälle. Daher darf nie etwas zum Schreiben fehlen. Nebenbei gehört ihre Leidenschaft den Milchbären, die fast bei jedem Ausflug dabei sind. Nun begibt sie sich auf eine neue spannende Reise, begleitet durch den Barden Marco und den Bassisten Archie mit ihren Geschichten durch die Welt der Eifelsagen und Legenden.

Joachim Archie Grams ist ein Remagener Urgestein. Schon früh, also vor mehr als 45 Jahren, hat er in Schülerbands als Gitarrist mitgewirkt und hat viele eigene Bands gegründet: Unvergessen und legendär sind zum Beispiel Skin Repair, die übrigens heute immer noch auftreten. Aktuell ist er als Bassist bei Polkapoyz bekannt und verbringt viele Stunden mit Soundtüfteleien für seine vielen eigenen Musikprojekte.

Stilistisch ungewohnt freut er sich jetzt auf den Ausflug in die Liedermacherwelt und die Bekanntschaft mit Zwergen und Gnomen. Gerade, weil Archie eher rocklastig ist, verleiht er mit seinem Bassspiel den Songs eine prägnante Note und liefert gleichzeitig ein breites Fundament für ein eindrucksvolles Hörerlebnis.

Wenn man Marco Wrobel fragt, wie lang er schon Gitarre spielt und wo er es gelernt hat ist er überfragt. „Das kam wie das Sprechen – dazu braucht es auch keinen Lehrer“.

Seit einigen Jahren kennt man ihn aus dem Duo Pure Water als eifrigen Gitarristen, der sich hier und da auch mal ans Mikrofon traut. Jetzt hat er die Stücke für die musikalische Lesung „Sagen und Legenden aus der Eifel“ geschrieben und kann es kaum erwarten sein Debut als Liedermacher zu geben. Im echten Leben ist der 53jährige Maschinenbau-Ingenieur in der Automotivbranche tätig und genießt es nach Feierabend entweder Musik zu machen oder durch seine geliebte Eifel zu joggen.

An diesem Abend werden sechs ausgewählte Sagen u.a. auch aus dem Laacher See-Gebiet, vorgetragen, die im Anschluss an jeden Vortrag durch ein eigens für diese Geschichte geschriebenes Lied zum Klingen gebracht werden. Mal romantisch verträumt, mal schelmisch verschmitzt – der Abend verspricht Abwechslung und eine unterhaltsame Mischung aus Musik und Eifel-Literatur.

Ein echter Leckerbissen für Liebhaber der Eifel, Liedermacher und verwunschenen Sagen. Während der Pause haben die Gäste die Möglichkeit, sich mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten vom Team im Bahnhof Engeln verwöhnen zu lassen.

Eintritt:  14,00 € p. P. (Speisen und Getränke nicht im Preis enthalten).

Kartenvorverkauf: Tourist-Info Vulkanregion Laacher See Niederzissen, Tel. 02636-19433, info@vulkanregion-laacher-see.de

Corona-Hinweis: Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygienebestimmungen. Eingelassen werden nur Gäste, die entweder geimpft oder genesen sind (2G-Regel). Bitte beachten Sie, dass sich die Bestimmungen kurzfristig ändern können.

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Eifel Tourismus – LEADER-Forum EIFEL-Ardennen 2021: Austausch und Information – Anmeldung bis 01. Oktober

Schleiden/Prüm – Unter dem Titel „bewegen, bewirken, begeistern“ ist die Zukunftsinitiative Eifel bereits seit mehr als zehn Jahren für die wirtschaftliche Entwicklung der Eifel aktiv. Um die Zusammenarbeit und den Austausch in der Eifel noch stärker zu fördern, hat sie u.a. ein Kooperationsforum für die LEADER-Regionen der Eifel-Ardennen initiiert. Dabei laden erstmals alle LEADER-Regionen aus dem Eifel-Ardennen Raum ein.

Am Samstag, 9. Oktober 2021 findet im Kulturkino auf Vogelsang IP – Internationaler Platz in 53937 Schleiden, nun das 3. LEADER-Forum Eifel-Ardennen statt. Das erste Treffen fand 2016 statt und stieß auf große Resonanz, ein zweites folgte 2019.

Gestartet wird um 10:00 Uhr mit der Begrüßung im Kinosaal durch Manfred Poth, Vorsitzender Naturpark Nordeifel e.V. als Träger der LAG Eifel, Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen, Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfahlen, Isabelle Weykmans, Ministerin in der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, zuständig für die Bereiche Kultur, Sport, Beschäftigung und Medien, und Staatssekretär Andy Becht vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten. Die Key-Note hält Dr. Sebastian Elbe zum Thema „Strategische Kooperationen – Erfahrungen und Praxistipps“.

Auf einem Markt der Möglichkeiten präsentieren die LEADER Regionen ihre interessantesten Projekte. Besucher können sich dort über die unterschiedlichen Aktivitäten der LEADER-Regionen Bitburg-Prüm, Mosel, Moselfranken, Rhein-Eifel, Vulkaneifel, Eifel, Zülpicher Börde sowie den belgischen LAGs „100 Dörfer – Eine Zukunft“ und „Zwischen Weser und Göhl“ und den luxemburgischen LAGS Éislek und Müllerthal informieren. LEADER ist ein europäisches Förderprogramm, um ländliche Regionen weiterzuentwickeln.

Um 13:30 Uhr starten Vorträge zu weiteren zusätzlichen Best-Practice-Beispielen aus den LEADER Regionen. Anschließend gibt es jeweils die Möglichkeit zur Diskussion. Gegen 16:00 Uhr endet der Informationstag. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle interessierten Bürger. Weitere Infos und Anmeldung bis zum 1. Oktober unter https://wirtschaft.eifel.info/leaderforum-2021

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Kurpark Bad Neuenahr wird ab Freitag 01. Oktober wieder zum Kultur- und Genussort

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Restaurant „Billas Novelle“ ab 1. Oktober im Gastrozelt im Park. Bei der Flutkatastrophe im Juli wurde auch das Herz des historischen Kurviertels in Bad Neuenahr, der direkt an der Ahr gelegene Kurpark, schwer beschädigt. 40.000 Quadratmeter Parkfläche waren mit Schlamm bedeckt, 800 Meter an Wegen sind unbrauchbar. 30 Bäume wurden beschädigt, zehn weitere wurden entweder vom Wasser mitgerissen, sind umgekippt oder waren so schwer angeschlagen, dass sie entfernt werden mussten. Rund 5.000 Kubikmeter Erde wurde am Ahrufer weggespült. Die WeinLounges im Kurpark sind von den Wassermassen mitgerissen worden, ebenso die Installation des KlangBrunnens. Die Kleine Bühne im Kurpark wurde im Erdgeschoss und Keller geflutet. Auch die Heilquelle Großer Sprudel wurde überspült. Sie läuft inzwischen im Notbetrieb, um das natürlich aufsteigende Wasser und Kohlensäure kontrolliert abzuleiten.

Trotz des großen Ausmaßes an Zerstörung soll der Kurpark bald wieder das werden, was er vor der Flut war: ein Ort der Erholung, der Kultur und auch des Genusses. Die Aufräumarbeiten sind schon weit fortgeschritten. „Das haben wir zahlreichen freiwilligen Helfern und einem Gartenbauunternehmen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verdanken, die den Park von mehr als 3.000 Kubikmetern Schlamm und Unrat befreit haben“, sagt Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, die den Kurpark betreibt. Mit der „Kleinen Auszeit im Kurpark“ hat die Marketing GmbH so bereits Anfang August wieder einen Treffpunkt im Kurpark schaffen können. Bei einer kostenfreien Kaffeespezialität von Il Barista, einer warmen Mahlzeit oder auch kleinen Konzerten konnten Einwohner und Helfer aus der Umgebung zusammenkommen und sich austauschen. „Wir haben sehr positives Feedback erhalten, was uns dazu angespornt hat, so schnell wie möglich weitere Angebote zu schaffen“, erklärt Jan Ritter.

Von Flammkuchen bis gebratenem Flöns

Zum 1. Oktober gibt es daher eine Neuheit: Das Restaurant „Billas Novelle“, das ehemals in der Villa Sibilla beheimatet war, wird ein großes Gastrozelt im Kurpark beziehen und dort täglich mittags von 12 bis 14 Uhr sowie donnerstags- bis sonntagsabends von 17 bis 21 Uhr für Gäste geöffnet sein. Auf der Speisekarte stehen beispielsweise ein Kokos-Kürbiscremesüppchen mit schwarzem Lachsravioli, knusprige Flammkuchen mit Gorgonzolaschmand, Edelsamai und Rucola oder auch gebratene „Flöns“ mit Specksauce, Spitzkohl und Kartoffel-Röstzwiebelstampf. Il Barista wird Besucher im Kurpark zudem auch weiterhin seine Kaffeespezialitäten bieten. Die Angebote werden ab 1. Oktober nicht mehr kostenfrei sein, es wird jedoch mittags ein günstiges Speisenangebot und auch täglich ein günstiges Kaffeeangebot geben.

Im neu errichteten Gastrozelt wird auch eine Bühne aufgebaut, auf der ab Oktober wöchentlich Konzerte zu hören sein sollen. „Wir haben viele weitere Ideen, um hier in einem kleinen Rahmen wieder ein kulturelles Angebot zu schaffen“, sagt Jan Ritter. Was jeweils geboten wird, wird die Marketing GmbH rechtzeitig ankündigen.

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Unterwegs im Vulkanpark rund um den Laacher See am Samstag 2. Oktober – Anmeldung erforderlich

Plaidt – „Ein Inferno vor 13.000 Jahren – der Laacher See“. Goldener Herbst lädt zum Wandern und Entdecken ein. Am kommenden Samstag, den 02. Oktober 2021. Die Wanderung führt rund um den größten See in Rheinland-Pfalz. Auf dem rund 8 km langen idyllischen Rundweg erfahren die Wanderer viel Wissenswertes rund um den Eifelvulkanismus und das Inferno, das hier vor 13.000 Jahren stattfand: Der Ausbruch des Laacher See Vulkans, der eine riesige Aschesäule von 30 km Höhe verursachte.

Zeugnisse am Wegesrand und am Ostufer des Sees werden auf der rund vierstündigen Wanderung genauer unter die Lupe genommen. Kosten pro Person 5,00 €. Treffpunkt ist die Tourist-Information Maria Laach.

Eine Anmeldung zu den Wanderungen ist dringend erforderlich. Weitere Infos bei der Vulkanpark GmbH unter Tel. 02632-98750 und im Internet unter www.vulkanpark.com.

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Dialektführung mit Mayener Geschichte(n) – Jetzt anmelden!

Mayen – Am Sonntag, den 3. Oktober wartet auf alle Liebhaber des „Mayener Platt“ wieder ein spezielles Angebot: „Su woar et und su ess et“ – die Mundartführung mit dem echten Mayener Jung Werner Blasweiler. Angeboten wird an diesem Tag ein besonderer Stadtrundgang zu den historischen Sehenswürdigkeiten und versteckten Winkeln, zu denen es ganz besondere Geschichten zu erzählen gibt.

Die Führung startet um 14 Uhr an der Tourist-Information vor dem Theodore-Dreiser-Haus und dauert ca. 2 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 5 Euro, für Kinder zw. 6-16 Jahren jeweils 2,50 Euro. Kinder unter 6 Jahren dürfen kostenfrei teilnehmen. Insgesamt sind 20 Plätze verfügbar und die Berücksichtigung der 3 G Regel ist verpflichtend.

Anmeldungen sind bei den Mitarbeitern der Tourist-Information der Stadt Mayen im Theodore-Dreiser-Haus, Telefon 02651 – 903004, E-Mail: touristinfo@mayenzeit.de möglich.

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Interaktive Attraktion an der Schwanenkirche in Roes

Kaisersesch/Roes – QR-Code scannen und Orgelklängen lauschen. Ein besonderes interaktives Projekt wurde jetzt auch an der Schwanenkirche bei Roes umgesetzt. Auf einer vor der Kirche befestigten Tafel können Besucher*innen mit ihrem Smartphone einen digitalen QR-Code scannen und den besonderen Klängen der Stumm-Orgel aus der benachbarten St. Johannes-der-Täufer-Kirche in Hambuch lauschen.

Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins freuen sich mit Diakon Michael Przesang (links) und dem Gemeindereferenten Markus Alt (Zweiter von links) über die neue kultur-touristische Attraktion und hoffen, dass viele Touristen, Einheimische und natürlich auch Orgelfreunde zur Schwanenkirche kommen. Foto: Albert Jung

Die Idee der sogenannten „Prélude Orgelinfo“ stammt von Kulturmanager Hermann Lewen aus Bernkastel-Kues. Verschiedene historische Instrumente der bekannten rheinland-pfälzischen Orgelbau-Dynastien Stumm und Oberlinger sind bzw. werden Teil des landesweiten geförderten Projektes sein (Informationen zum Projekt finden Sie unter www.prelude-orgel.info).

Organisiert wurde die Errichtung der Informationstafel vom Förderverein zur Renovierung und Erhaltung der Schwanenkirche e. V. Vorsitzender Josef Geiermann freut sich, dass neben dem Landkreis Cochem-Zell auch die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit einer Spende die Umsetzung dieses besonderen Klangerlebnisses an der Schwanenkirche möglich gemacht hat.

Die Schwanenkirche ist eine von außen eher unscheinbare Kirche. Erst im Innern erwartet die Besucher*innen ein wunderschönes Erlebnis. Wenn das Licht durch die Fenster gelangt, erstrahlt der Innenraum in bunten Farben. Genießen Sie dieses Lichtschauspiel und hören Sie dazu das Orgelspiel von Wilhelm Krumbach, der auf der Stumm-Orgel der Hambucher Kirche „La procession de la fête d’un viallage surprise par un orage“ von Jules Blanc spielt. Probieren Sie es einfach aus. Wir wünschen Ihnen viel Spaß.

Adresse: Schwanenkirche | An der K26 | 56754 Roes

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Regionales Wegepaten-Treffen auf der Eifelleiter

Nierderzissen/Brohltal – Wie kaum ein anderer Wanderweg glänzt die Eifelleiter mit ihren einzigartigen Naturspektakeln abseits von hektischem Treiben, Sorgen und Stress. Die mystischen Waldpassagen laden ein, schweigend und achtsam die Natur um sich herum bewusst wahrzunehmen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Entspannung pur bieten auch die landschaftlichen Höhepunkte: Aussichtspunkte verführen zu Blicken in die Ferne, Naturerlebnisse laden zum Verweilen ein, Vulkanismus und der feurige Ursprung der Eifel werden greifbar. Endlos erscheinende Wiesen, Felder sowie Waldsäume, aufgepeppt mit einzigartigen Natur-Juwelen wie das Rodder Maar oder die Hohe Acht. Jenseits des Rheins beginnt das Abenteuer Eifelleiter und gipfelt in einem Tanz auf dem Vulkan. Die Eifelleiter, einer der zehn beliebtesten Fernwanderwege Deutschlands entführt die Wanderer in ein außergewöhnliches Wandervergnügen zwischen unterschiedlichsten Landschaftsräumen. Von der Prise Rheinromantik, über einsame Maar-Idyllen, erloschene Vulkankegel und mediterran anmutende Heidelandschaften bis zur Hohen Acht, dem mit 747 m Höhe höchsten Berg der Eifel ist in der Tat alles dabei, was Rhein und Eifel zu bieten haben – die Eifelleiter verspricht einer unvergesslichen Reise zu den Ursprüngen unserer Erde, ein Spiel mit den Elementen Feuer und Wasser, eine Erfahrung zwischen Stille und Ursprünglichkeit.

Dieses Jahr trafen sich, nach coronabedingter Pause 2020, auf Einladung des Eifelvereins September vertraute Gesichter, Wegepaten der ersten Stunde, Touristiker und Vertreter und Vertreterinnen der Kommunen und Gemeinden am Bahnhof Engeln. Der Geschäftsführer des Eifelvereins, Manfred Rippinger, nutzte diese Gelegenheiten, um sich nochmals ausführlich bei den Wegepaten der Eifelleiter zu bedanken. Auch Dipl.-Ing. Matthias Irle vom Planungsbüro Irle in Manderscheid, der im Auftrag des Eifelvereins das professionelle Wegemanagement auf der Eifelleiter verantwortet war selbstverständlich bei diesem Termin dabei. Herr Irle fungiert als Schnittstelle zwischen Eifelverein, Wegepaten, Kommunen und den Touristikern.

Ohne Wegepaten geht es nicht – das war das einstimmige Credo von Manfred Rippinger und Matthias Irle. Daher stand der Dank für das ehrenamtliche Engagement der an erster Stelle. Das professionelle Wegemanagement ist einer der Gründe, warum die Eifelleiter so beliebt bei den Wanderfreunden aus Nah und Fern ist. Das System der dezentralen Wegepaten hat sich bewährt, das war der einhellige Tenor der Runde. Dies ist nicht zuletzt nach dem Starkregenereignis in einigen Teilen der Eifel mehr als deutlich geworden. Herr Irle berichtete, dass die Wegepaten in sehr kurzer Zeit vor Ort waren und Rückmeldung geben konnten über die Beschaffenheit der Wege, eventuell notwendige Umleitungen oder gar die Sperrung einer Etappe. Die Wegepaten sind die Augen und Ohren vor Ort. Dieses außerordentliche Engagement der Wegepaten und die gute und schnelle Zusammenarbeit mit den Kommunen und Touristikern habe dann auch manch eine Stornierung von Urlaubern verhindert, denn es konnte rasch Auskunft gegeben werden, wo das Wandern in der Eifel nach wie vor bzw. wieder möglich und ist.

Generell, so Herr Irle, werde durch den Klimawandel die Arbeit der Wegepaten in Zukunft noch wichtiger werden. Trockenheit und Starkregen setzen den Wegen zu, z.B. durch den Abbruch von Wegekanten oder durch den stärkeren Bewuchs von Brachflächen, die dann freigeschnitten werden müssten. Wichtig ist hier das vorausschauende Agieren der Wegepaten, die aufgrund ihrer Erfahrung Schäden frühzeitig an die Kommunen melden können.

Dann – und auch dies ist ein Vorteil der regionalen Treffen – ging es bei schönstem Wetter hinaus auf den Zuweg der Eifelleiter. Die Sonne strahlte über den sanften Hügeln der Eifel und schon nach wenigen Metern traf man auf den ersten Pfosten mit dem markanten Logo der Eifelleiter. „Wir wollen gute Dinge noch besser machen“, so Herr Irle. Dann legte er selbst Hand an und wackelte energisch am Pfosten. Dies rate er jedem Wegepaten, denn nur wer auch einmal zupacke, könne die Standfestigkeit des Pfostens wirklich sicher prüfen. Schon nach wenigen Metern war dann eine Weggabelung erreicht, die Gelegenheit bot, über die Wichtigkeit von Bestätigungs- und Beruhigungsmarkierungen zu sprechen. „Besser eine Markierung zu viel als eine zu wenig“, gab Herr Irle den Wegepaten mit auf den Weg.

Zudem sprach Herr Irle noch einen wichtigen Aspekt an – das Thema Umleitungen von Wanderwegen. Gerade nach dem Hochwasser gebe es hier verstärkten Handlungsbedarf. Ihm komme es dabei vor allem auf Einheitlichkeit an. Statt individueller Lösungen präsentierte er ein ganz einfaches System, mit dem Umleitungsstrecken auf der Eifelleiter beschildert werden könne – ein einfacher Aufkleber „Umleitung“ in roter Schrift auf dem Markierungszeichen mit dem Logo und schon ist dem Wanderer klar, aha, ich befinde mich auf einer Umleitungsstrecke. Auf diesen Streckenabschnitten ist dann auch eine Grundmarkierung ausreichend. Anfang- und Endpunkte werden dann jeweils noch einmal gesondert ausgeschildert.

Die zwei Stunden am Bahnhof Engeln gingen schnell vorbei und am Ende konnten auf Einladung des Eifelvereins bei Kaffee und herzhaften Brötchen der individuelle Erfahrungsaustausch intensiviert werden. Dies wurde rege genutzt. Alle Beteiligten waren sich einig: die Einführung der regionalen Wegepatentreffen ist eine wirklich gute Idee.