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monte mare Kreuzau – Grundstein für neue Turmsauna gelegt

Kreuzau/Düren – Für das Projekt sind rund 580.000 Euro veranschlagt. Das Freizeitbad monte mare in Kreuzau ist schon bald um eine Attraktion reicher. Denn am Mittwoch (1. Dezember) ist der Grundstein für die neue, zehn Meter hohe Turmsauna gelegt worden.

In einer Höhe von zehn Metern saunieren die Besucher des monte mare in Kreuzau bald in der einzigartigen Turmsauna über der Rur. Die Front ist komplett verglast und bietet einen traumhaften Panoramablick auf das Naherholungsgebiet Rureifel. Landrat Wolfgang Spelthahn freut sich, dass das monte mare weiter in den Standort investiert. „Ich bin überzeugt, dass die Turmsauna als weiteres touristisches Highlight nicht nur Ruhesuchende aus dem Kreis Düren, sondern auch aus den angrenzenden Bundesländern anziehen wird.“

Die 60 Quadratmeter große Sauna mit Duschbereich wird von einer Rundsäule mit etwa 1,40 Metern Durchmesser getragen. Die Gründung erfolgt über vier, tief ins Erdreich einbindende Bohrpfähle. Der Zugang zur Turmsauna wird später über eine Treppe von der Saunaterrasse erfolgen.

Einschränkungen für die Gäste sind in der jetzt beginnenden Saunasaison nicht zu erwarten, da die Bauarbeiten im Außenbereich der bestehenden Anlage stattfinden werden.

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Krippe im Bergbau-Museum Mechernich

Mechernich – Eine Tour durch das Bergbaumuseum lohnt. In der Welt der Bergleute, die damals in den Stollen und Schächten der Grube Günnersdorf unter der Erdoberfläche das „Eifelgold“, das Bleierz, abgebaut haben, gibt es viel Spannendes zu entdecken. In den oberirdischen Ausstellungsräumen werden außerdem wertvolle und seltene Relikte aus der Zeit präsentiert. Passend zu Weihnachten gibt es jetzt mittendrin aber noch mehr, denn eine Krippe mit großen Holzfiguren ist wieder eingezogen.

„Die Krippe ist eine Schenkung vom Haus Maria Rast in Kreuzweingarten“, erklärt Günter Nießen, der Leiter des Bergbaumuseums. Sie sei vor zwei Jahren von der Schönstatt-Schwester Regina-Maria Domberger an das Bergbaumuseum überreicht worden. Der Mechernicher Dieter Schwinning hatte sie gestaltet. Zugänglich ist die Krippe zu den Öffnungszeiten des Bergbaumuseums: von Dienstag bis Samstag, jeweils 13.30 bis 17 Uhr, sowie sonntags von 10.30 bis 17 Uhr.

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Wandern und entspannen mit Yoga rund um Schalkenmehren am Montag 6. Dezember

Daun – Vergessen Sie den Alltag bei einer Erlebniswanderung in die beeindruckende Natur rund um Schalkenmehren. Landschaftsmentorin Deepti Statnik lädt Sie auf dieser Wanderung zu den Dauner Maaren und zum Dronketurm dazu ein, den Körper ganz neu wahrzunehmen und den Geist zur Ruhe zu bringen.

Spüren und genießen Sie bei kleinen, leichten Übungen aus dem Yoga die Wirkung dieser einzigartigen Landschaft und tanken Sie neue Kraft und Energie.

Termine: 6. Dezember, 13. Dezember, 20. Dezember

Uhrzeit: 10.00 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden
Preis: 10 EUR p.P.

Treffpunkt: Michels Wohlfühlhotel, Schalkenmehren, Rezeption

Anmeldung: bei Michels Wohlfühlhotel über inof@michels-wohlfühlhotel.de oder bei Deepti Statnik über deepti_statnik@yahoo.de oder 06592-9280

Teilnehmer: min. 5, max. 12

Festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung werden empfohlen.

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Interessante Wege für den Tourismus in der Region

Kall – Studierende der Wirtschaftsfachschule für Tourismus am Berufskolleg Eifel in Kall präsentierten ihre Großprojekte – Neuer Abschluss Bachelor Professional. Same procedure as every year? Wie jedes Jahr stellten die Studierenden der Oberstufe der Wirtschaftsfachschule mit dem Schwerpunkt Tourismus, die den Abschluss Bachelor Professional erhalten werden, auch in diesem Jahr ihre Projektergebnisse vor.

Und doch war alles anders: Die Aula des Berufskollegs Eifel kann nach der Überschwemmung immer noch nicht genutzt werden, auch wenn das Gebäude teilweise wieder in Betrieb genommen wurde. So begrüßten Schulleiter Holger Mohr, Abteilungsleiterin Brigitte Sonnenschein und Bildungsgangleiter Andreas Fuchs die Gäste und die Auftraggeber der Projekte am 17. November 2021 in einem geeigneten Saal in Vogelsang, den die Vogelsang IP der Schule zur Verfügung gestellt hatte.

Auch die drei Auftraggeber – die Gemeinde Kall, die Stadt Schleiden sowie die Stadt Bad Münstereifel – wurden ebenfalls durch die Hochwasserkatastrophe sehr stark geschädigt. Der Wiederaufbau und die Sanierung stehen aktuell im Mittelpunkt der Arbeit in den Kommunen. Trotzdem waren sie an den Ergebnissen der vor einem halben Jahr gestarteten Projekte sehr interessiert. Schließlich muss jetzt erst recht an die Zukunft gedacht werden.

Den Anfang der Veranstaltung machte das Team für die Gemeinde Kall, das die Erstellung eines Beherbergungs- und Gastronomiekonzeptes entwickelt hatte. Laura Nonnen, Lea Blindert, Alicia Schötz und Alina Illgner erläuterten, dass es wichtig sei, ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber Mitbewerbern der Umgebung zu generieren. Mit Tiny-Häusern, so die Idee der Gruppe, sollen Übernachtungsgäste nach Kall gelockt werden, wovon zudem die Gastronomiebetriebe profitieren könnten.

Auch die Stadt Schleiden möchte sich im touristischen Bereich weiterentwickeln und die Saison sowohl zeitlich als auch mit Blick auf mögliche Zielgruppen erweitern. Corinna Poensgen, Laura Klein, Lydia Sicken, Luciano Lakhal und Timo Schäfer entwickelten dafür ein Konzept zur Digitalisierung des Tourismus der Stadt. Die Maßnahme mit dem Titel „Smartes Naturerlebnis Schleiden“ beinhaltet eine App für Veranstaltung und Aktivitäten in der Stadt. Damit sollen potenzielle Besucherinnen und Besucher ganzjährig angesprochen werden.

Den Abschluss der Präsentationsreihe bildete das Team für die Stadt Bad Münstereifel. Auch hier war der Auftrag, neben den bisherigen Touristengruppen zusätzlich dort vor allem die Familien für den Ort zu gewinnen. Dazu entwickelten Nora Petersheim, Eva-Maria Pongratz, Marvin Schumacher, Mark Lühmann sowie Jean-Pierre Kaumanns die Leitbegriffe der Stadt Bad Münstereifel weiter und erschufen daraus vier Leitfiguren: „Die BAMbastischen“. Groß und Klein werden basierend auf der Idee des Storytellings von mittelalterlichen Figuren angesprochen.

Alle Beteiligten waren von den Ergebnissen und der Veranstaltung begeistert. Das Berufskolleg Eifel und insbesondere die Wirtschaftsfachschule dankt ausdrücklich dem Verein Vogelsang IP für die Möglichkeit, die Veranstaltung auf dem Gelände in Vogelsang durchzuführen. Ein herzlicher Dank geht ebenso an die Studierenden der Unterstufe, die mit Kaffee und anderen Getränken die Anwesenden versorgten. Sie werden hoffentlich im nächsten Jahr unter günstigeren Umständen an ihren Projekten arbeiten und sagen können „A little bit easier than last year!“ ( Von Verena Faltysek, Projektkoordinatorin)

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365 Tage Urlaub vor der eigenen Haustür in Zülpich – Vorverkauf für Seepark-Dauerkarte gestartet

Zülpich – Vorverkaufsstart für Seepark-Dauerkarte 2022. Bis zu 30 Prozent Rabatt auf regulären Kaufpreis. Die Dauerkarte für den Seepark Zülpich wird in der Saison 2022 noch attraktiver. Denn mit dem fast sechs Meter hohen Kletter- & Rutschberg entsteht zurzeit auf
der RWE-RelaxWiese eine tolle neue Attraktion, deren Nutzung im Dauerkarten-Preis inbegriffen ist. Der Dauerkarten-Vorverkauf für die Saison 2022 im Seepark Zülpich hat am Montag, 29. November 2021 begonnen. Bis zum 14. Januar 2022 ist die vergünstigte Jahreskarte anschließend erhältlich.

In der Vorverkaufsphase kostet die Dauerkarte für den Seepark Zülpich bis zu 30 % weniger im Vergleich zum späteren Normalpreis. Die »Familienkarte 2« für zwei Erwachsene und alle eigenen Kinder bis einschließlich 17 Jahren zum Beispiel gibt es im Vorverkauf für lediglich 79 Euro statt später regulär 110 Euro. „Das entspricht über das gesamte Seepark-Jahr gesehen einem Tageseintritt von gerade einmal 22 Cent für die gesamte Familie. Selbst wer die Familiendauerkarte nur einmal pro Monat benutzt, der bezahlt einen stark reduzierten Eintrittspreis gegenüber der regulären Familientageskarte“, betont Christoph M. Hartmann, Geschäftsführer der Seepark Zülpich gGmbH.

„Die Dauerkarte für den Seepark Zülpich ist auch ein tolles Geschenk“, so Hartmann weiter. „Denn damit verschenkt man nicht nur 365 Tage Eintritt zum Seepark Zülpich und seinen zahlreichen Attraktionen, sondern auch den Besuch vieler Events für die ganze Familie.“ Tatsächlich sind im Preis für die Dauerkarte 2022 neben dem
Parkeintritt und der gesamten Badesaison auch zahlreiche Veranstaltungen der Seepark Zülpich gGmbH enthalten. Denn natürlich sind auch in 2022 wieder viele tolle Veranstaltungen im Seepark geplant, zum Beispiel die Saisoneröffnung, die „Garden Classics“, der Familien-Herbstmarkt oder das Drachenfest. Auch die beliebte Veranstaltungsreihe »Strandkultur« wird 2022 fortgesetzt und ist im Dauerkarten-Preis enthalten. Zusätzlich gibt es mit der Dauerkarte auch Rabatte beim Kauf von Tickets für die Sonderveranstaltungen im Seepark.

Darüber hinaus erhalten Inhaber der Dauerkarte für den Seepark Zülpich (mindestens) einmalig kostenfreien Eintritt in zahlreiche Partner-Parks, etwa den Brückenkopfpark in Jülich und den Maximilianpark in Hamm. Und nicht zuletzt sind im Preis für die Dauerkarte auch mehrere Vergünstigungen inbegriffen, zum Beispiel für die Adventure-Golf-Anlage und die Kindergeburtstags-Programme im Seepark.

„Natürlich schwebt das Thema »Corona« auch wieder über unseren Planungen für die neue Seepark-Saison“, gesteht Geschäftsführer Hartmann. „Aber, ob mit oder ohne coronabedingte Einschränkungen – wir tun alles dafür, damit sich unsere Gäste sicher fühlen und sie auch 2022 wieder den Urlaub vor der Haustür an der Zülpicher Riviera unbeschwert genießen können.“

Der Dauerkartenvorverkauf findet von Montag, 29. November 2021 bis einschließlich Freitag, 14. Januar 2022 im Innenhof des Zülpicher Rathauses (Schalter 4) statt.

Darüber hinaus sind Bestellungen auch mit dem entsprechenden Bestellformular per Post oder per E-Mail möglich. Dieses ist unter www.seepark-zuelpich.de als Download verfügbar.

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Natur-Erlebnisführung „Vulkanismus trifft Neuzeit“ jeden Samstag im Dezember

Daun/Bad Bertrich – Folgen Sie Landschaftsmentor Kurt Immik auf einen gemütlichen Rundgang um Bad Bertrich, bei dem Sie die schönsten Seiten der Natur entdecken – und mit welcher Kraft sie den Ort im Üssbachtal geformt hat.

Staunen Sie über die uralte Käsegrotte, die wegen ihrer besonderen Atmosphäre auch Elfengrotte genannt wird, oder über die neoromantischen Elemente der Katholischen Kirche St. Peter. Wenige Höhenmeter garantieren einen entspannten Spaziergang und gleichzeitig fantastische Ausblicke auf Bad Bertrich.

Termin: jeden Samstag im Dezember
Uhrzeit: 13.30 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden
Preis: 7,- EUR pro Person (ermäßigt 6,- EUR)

Ticket und Treffpunkt: GesundLand Tourist Information Bad Bertrich, Kurfürstenstr. 32; Tel.: 02674 932 222; maximal 15 Teilnehmer

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Uferlichter-Aufbau im Kurpark Bad Neuenahr mit viel Kreativität und Improvisation

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Über 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bauen beleuchtete Installationen auf. Sie waren direkt am Kurpark gelagert und wurden ebenfalls komplett überflutet: Die Weidengeflechte und Ständerwerke des Uferlichter e.V. Vieles ist kaputt, einiges gar nicht mehr zu gebrauchen. Eine große Herausforderung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Uferlichter e.V., um die am Freitag, 3. Dezember startenden Uferlichter vorzubereiten. „Doch davon lassen wir uns nicht abschrecken“ erklärt Organisator Christian Lersch. „Alle hier sind hochmotiviert, das Beste aus der Lage zu machen und es gibt viele Ideen, wie wir in diesem besonderen Jahr trotzdem ein tolles beleuchtetes Ambiente im und rund um den Kurpark schaffen.“

Dazu sind Kreativität und Improvisation erforderlich. Die Kugeln, die jährlich in den Alleen hängen, wurden bereits in tagelanger Vorarbeit aufgearbeitet. Bei anderen Stellwerken wird derzeit vor Ort im Kurpark geschaut, wie man diese provisorisch herrichten und ansprechend in Szene setzen kann. Die Behelfsbrücke in der Kurgartenstraße ist ebenfalls eingebunden ins Beleuchtungskonzept. „Dank der Unterstützung der Firma PlannIng Plus aus Bad Neuenahr werden spezielle Platten an der Brücke angebracht, die dekoriert werden können“, kündigt Lersch an.

Derweil kümmert sich die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH um die Aufbauten der Stände und der Eisbahn. Bereits vergangene Woche kamen erste Teile der 450 Quadratmeter-Bahn an. Am Wochenende wurde damit begonnen, die Eisschicht zu erzeugen. Geschäftsführer Jan Ritter: „Um die Uferlichter inklusive Eisbahn aufbauen können, wurde der Kurpark in den letzten Wochen in Zusammenarbeit mit der Landesgartenschau-Gesellschaft, der Stadtverwaltung und der Firma Gartenbau Wershofen wieder provisorisch in Schuss gebracht.“ Termine für das Eisstockschießen am Abend können bereits unter www.ahrtal.de/uferlichter gebucht werden.

Während das Weingut Paul Schumacher die Eisbahn betreibt und Winzerglühwein ausschenkt, bietet sich entlang der Alleen wieder eine bunte Mischung aus Gastronomie und Kunsthandwerk. In der Kleinen Bühne im Kurpark (Gastro-Zelt) können Gäste sich gemütlich am Tisch mit regionalen Köstlichkeiten de Restaurants Billas Novelle verwöhnen lassen. Im Kurpark sind auch Weihnachtsfeiern mit Eisstockschießen, Bewirtung oder Weinprobe möglich.

Die Uferlichter öffnen vom 3. Dezember bis 30. Januar immer freitags bis sonntags. Auch zwischen Jahren vom 27. bis 30. Dezember laden die Uferlichter zu Genuss in weihnachtlichem Ambiente ein. Die Eisbahn ist täglich geöffnet. Alle Infos und die detaillierten Öffnungszeiten finden Besucher unter www.ahrtal.de/uferlichter

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Neue Wege entdecken: Knotenpunkt-System rund um Haaren und Verlautenheide

Aachen – In Haaren und Verlautenheide hat jetzt jeder die Möglichkeit, individuelle Wanderrouten zusammenzustellen. Wandern entlang der grünen Adern von Wurm und Haarbach, in den Reichswald, über weite Feldflure und auf dem Rand des Aachener Talkessels mit herrlichen Ausblicken über die Stadt Aachen ist dank des beschilderten Wanderwegenetzes von Haaren und Verlautenheide jetzt möglich.

Wie im Aachener Wald stand hier das Knotenpunktsystem für den Ausbau der 28 Kilometer langen Wanderwege Pate. Für die Entwicklung und Einrichtung des geführten Wandersystems wurden im Zusammenhang mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept Haaren Städtebaufördermittel eingesetzt. Zusammen mit dem Fachbereich Klima und Umwelt hat auch der Fachbereich Sport die Planung und die Erweiterung des Knotenpunktsystems in Haaren und Verlautenheide tatkräftig unterstützt.

Die Wanderroute startet beliebig vom Haarener Markt aus oder von Verlautenheide. Ein Blick auf die an fünf Stellen im Stadtbezirk aufgestellten Wandertafeln hilft, einen Wanderweg auszusuchen. Darüber hinaus kann man Interessantes über die Gegend erfahren.

Diese Knotenpunktsysteme sollen auch in weiteren Stadtbezirken eingerichtet werden. Anschlüsse an das ostbelgische und das geplante Wanderknotenpunktsystem in den Niederlanden werden mit einbezogen. Somit entsteht letztendlich ein grenzübergreifendes euregionales Wanderwegesystem.

Wer die neuen Wege rund um Haaren und Verlautenheide erkunden möchte, erhält die kostenlose Wanderkarte im Bezirksamt Haaren, im Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße 20, beim Fachbereich Klima und Umwelt oder in der Tourist Info am Elisenbrunnen.

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Das LVR-Freilichtmuseum Kommern lädt am ersten Advent-Wochenende zum „Advent für alle Sinne“ ein

Mechernich-Kommern – Das LVR-Freilichtmuseum Kommern lädt am 1. Adventswochenende, dem 27. und 28. November, jeweils von 10-18 Uhr, zu einem vorweihnachtlichen Erlebnis der ganz anderen Art ein: Dem „Advent für alle Sinne“.

Neben einem kleinen Adventsmarkt in und vor dem Tanzsaal aus Pingsdorf mit Spielzeug, Papeterie, Glaskunst, Patchwork und vielem Mehr, locken auch tolle vorweihnachtliche Aktionen auf dem gesamten Museumsgelände.

So erklingt in den Stuben der Museumshäuser weihnachtliche Musik, der Chor „Kreuz und Quer“ tritt in der Baugruppe Westerwald auf und es warten jede Menge Mitmach-Aktionen auf die kleinen und großen Besucher*innen.

Besenbinder, Schmied, Weber, Drechsler, Steinmetzin und viele andere Handwerker zeigen ihre traditionellen Fertigkeiten und auch für die klassischen Adventsdüfte wie Bratäpfel, gebrannte Mandeln und Eierpunsch aus den Museumsbacköfen ist gesorgt.

Als neue Attraktion wartet im Heyerhof, in der Baugruppe Niederrhein, die Lebkuchen-Küche auf die Museumsgäste. Kommen Sie vorbei und verzieren Sie nach Herzenslust Lebkuchen-Figuren.

Für die Veranstaltung wird der Kauf eines Online-Tickets dringend empfohlen, da die Anzahl der Museumsgäste auf dem Gelände begrenzt werden muss. Derzeit gilt die 3G Regelung. Es ist jedoch mit einer Umstellung auf 2G in den nächsten Tagen zu rechnen.

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Museums unter: www.kommern.lvr.de über die am 1. Adventswochenende geltenden Regelungen.

Für eventuell längere Wartezeiten vor der Kasse, bitten wir um Verständnis!

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Eifel Tourismus – Unternehmen informieren sich über INQA-Prozess

Prüm – Wie gewinne ich Fachkräfte? Wie halte ich sie in meinem Unternehmen? Wie meistere ich die neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt? Unternehmen stehen heute vielen Fragen gegenüber, wie sie ihre hochqualifizierten Mitarbeiter am besten an ihr Unternehmen binden und wie sie in der Zukunft Fachkräfte anwerben können. Nicht nur Märkte verändern sich, sondern auch Arbeitswelten.

Unter dem Titel „Identifizieren, realisieren, profitieren – mit dem INQA-Prozess fit für die Herausforderungen der Arbeitswelt“ boten das Fachkräftenetzwerk der EIFEL Arbeitgeber und die Zukunftsinitiative Eifel zwei digitale Infoveranstaltungen zur Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) an. Nur mit zeitgemäßer Arbeits- und Führungskultur gelingt es den Arbeitgebern, geeignete motivierte Fachkräfte in die Betriebe zu holen und sie an sich zu binden. Diese qualifizierten Beschäftigten wiederum sind das A und O für Innovationskraft und wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Arbeitgeberverbände, Kammern, Gewerkschaften und andere für die Arbeitswelt wichtige Akteure haben daher den INQA-Prozess ins Leben gerufen. Er hilft privaten Betrieben ebenso wie öffentlichen Verwaltungen in einem ganzheitlichen Ansatz bei der Entwicklung einer zukunftsfähigen Arbeitskultur. Zu den INQA-Kernthemen gehören unter anderem motivierende Führung und gute Kommunikation, eine funktionierende Work-Life-Balance, Gesundheitsförderung, digitaler Wandel und Wissenstransfer. Der erfolgreich absolvierte Prozess mündet in einer Auszeichnung, welche die Attraktivität als Arbeitgeber deutlich sichtbar macht und so bei der Suche nach geeigneten Fachkräften hilft.

Im Rahmen der INQA-Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in der Region“ erhielten die teilnehmenden Betriebe Impulse für ihre Fachkräftebindung. Lutz Stratmann, Minister a.D. und Geschäftsführer der Demografieagentur referierte zunächst über den INQA-Prozess Kulturwandel. Friederike Nordmeyer stellte anschließend den Ablauf genauer vor. In dem von Fachleuten begleiteten Prozess arbeiten Führungskräfte und Mitarbeiter gemeinsam. Sie stellen fest, wo sich das Unternehmen befindet, wie Mitarbeiter und Entscheider im Unternehmen den Status Quo bewerten und was für die Zukunft geändert werden soll und kann.

Gisela Caspers, Vorstandsassistentin und Projektleiterin für die Zertifizierung bei der VR-Bank Nordeifel eG, schilderte die Praxiserfahrungen aus Sicht eines EIFEL Arbeitgebers. Die Mitarbeiterbefragung habe ihnen einen realistischen Eindruck vom Stand des Unternehmens verschafft und gleichzeitig praktische und umsetzbare Lösungswege aufgezeigt, sagte Caspers. Unter anderem sei ein Mentoringprogramm eingeführt worden, indem langjährige Mitarbeiter jüngeren Beschäftigten zur Seite stehen. Die Maßnahmen hätten zu einer Verbesserung der Unternehmenskultur geführt, erklärte sie. Ohne den INQA-Prozess wären einige Lösungen sicherlich nicht kreiert worden. „Der Prozess war für uns eine Kreativwerkstatt, die uns dabei geholfen hat, in neue Richtungen zu denken und zu agieren“, zog Gisela Caspers eine positive Bilanz und machte anderen Betrieben Mut, sich mit dem INQA-Prozess zu beschäftigen, um ihr Unternehmen zukunftssicher zu gestalten.

Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL, und Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, zeigten sich mit der ersten Veranstaltung dieser Art zufrieden: „Die Betriebe haben viel Input bekommen und wir hoffen, dass dies der Anstoß für den einen oder anderen Unternehmer war, den INQA-Prozess bei sich zu starten. Die Arbeit lohnt sich und wir stehen den Betrieben gerne beratend zur Seite.“