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Demeter Hof Breit aus Wittlich – Landwirtschaft auf ganzheitliche und regionale Weise

Wittlich/Prüm – Der Demeterhof Breit bietet vieles: Käse für die Regionalmarke EIFEL, Bewirtschaftung nach Demeter-Richtlinien, Lernort Bauernhof, Hofladen… und vor allem intakte Kreisläufe bei Ackerbau und Viehhaltung. Von Anfang an gehören Landwirt Paul Brandsma und der Demeterhof Breit überzeugt zur Regionalmarke EIFEL. „Für uns ist es nur natürlich und selbstverständlich, dass wir in regionalen Bezügen denken und handeln“, sagt Paul Brandsma, der am Stadtrand von Wittlich sein Ideal von ökologischer Landwirtschaft für sich, seine Familie und weitere MitstreiterInnen erfüllte. Die strikt auf Naturkreisläufe ausgerichtete Erzeugung des Demeter-Verbandes ist das A und O. Brandsma gehört zum Vorstand des Verbandes. Auf dem Demeterhof Breit gibt es daher etliche Pilotprojekte, die beispielhaft ökologische Lebensmittelerzeugung voranbringen. Das zieht viele Stammkunden auch von weither in den eigenen Hofladen, der das wichtigste Standbein der Vermarktung ist. Doch auch die Regionalmarke EIFEL hat nach wie vor einen guten Platz im Marketing, denn die verschiedenen Sorten Rohmilchkäse werden auch mit dem Gütesiegel gelabelt. Unter anderem Restaurants und inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte in der Region gehören zu den Abnehmern. „Wir schätzen die Vernetzung. Man kennt einander und hat auch Freiraum für Flexibilität“, ist Brandsma überzeugt. „Schließlich ist Käse ein Naturprodukt, das nicht immer in denselben Mengen machbar ist. Da ist der direkte Kontakt wichtig.“

Natürlichkeit geht vor Marktkonformität 

Es gebe bei regionalen, saisonalen Erzeugnissen eine echte „Geschichte“ zu erzählen – ein eindeutiger emotionaler Pluspunkt. Wohl auch daran liegt es, dass der Demeterhof Breit als „Lernort Bauernhof“ nicht nur für Schulklassen, sondern auch bei  Hofführungen viele interessierte Erwachsene anzieht, darunter Berufsschulen der grünen oder gastronomischen Ausbildungsgänge. „Wir zeigen, dass Landwirtschaft ganz vielfältig sein kann und im Einklang mit der Schöpfung funktioniert.“ Vielfalt, das heißt auf dem Hof konkret, dass neben der Milchviehhaltung und der eigenen Käserei auch Schweine auf Stroh und mit viel Auslauf gehalten werden, zudem gibt es Hühner im Freiland. Die Bruderhähne haben ein Leben, bevor sie verwertet werden, und sind kein „Abfall“. Es gibt Streuobstwiesen, auf denen die Kühe und Rinder grasen und von deren Obst Apfelsaft gepresst wird. Getreide, Kartoffeln, Gemüse und Kräuter werden selbst angebaut. Vieles davon findet sich in den neuen Abo-Körben, die ein Mal pro Woche abgeholt werden können.

Der Vorteil der großen Nähe 

Wesentliche Gründe für den Demeterhof Breit, sich bereits vor rund zwanzig Jahren beim damaligen Modell „Regionen aktiv“ zu engagieren, aus dem dann die Regionalmarke EIFEL wurde, sind Wertschöpfung und Wertschätzung. „Viele Kunden kommen aus Überzeugung und bleiben treu, trotz Inflation, die über gestiegene Lohnkosten natürlich auch uns trifft“, schildert Paul Brandsma die ökonomische Seite. Vier Menschen leben unmittelbar von der landwirtschaftlichen Erzeugung, zehn sind im Hofladen angestellt. „Da wir jedoch ohne Lieferketten und Transportkosten auskommen, können wir unsere Preise annähernd stabil halten und sind von globalen Turbulenzen eher unabhängig.“ Damit ist ein großes Ziel der Regionalmarke erreicht: Stärkung der kleinen, familiengeführten bäuerlichen und gastronomischen Betriebe.

“Regionale Wertschöpfung, Respekt für die Natur, Futter vom eigenen Hof, persönlicher menschlicher Kontakt zu Partnern und Kunden… das macht den Reiz ökologischer Kreislaufwirtschaft aus.“

Paul Brandsma – Inhaber

https://www.demeterhofbreit.de/

„Aus dem Wittlicher Tal bereichert der Demeterhof Breit das Regionalmarke EIFEL Portfolio mit feinsten Sorten von EIFEL BIO Gouda. Das Team um Familie Brandsma, Gründungsmitglied der Regionalmarke EIFEL, bewirtschaftet mit einem vorbildlichen biologisch-dynamischen Kreislaufkonzept Böden, Pflanzen und Tiere und betreibt einen großartigen Hofladen. Fahrt doch einfach einmal hin und lasst Euch begeistern.“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

www.regionalmarke-eifel.de

 

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Weitblick

Kunstausstellung im Kreishaus Mayen-Koblenz – Malerische Rundreise durch MYK

Region/Mayen-Koblenz – Diethilde Bender stellt bis 2. Dezember aus – Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat erneut ihre Pforten für die Kunst der Region geöffnet. Noch bis 2. Dezember sind im 2. Obergeschoss des Kreishauses Werke der Künstlerin Diethilde Bender aus Löf-Kattenes zu sehen.

Im Rahmen der Vernissage berichtete die Künstlerin Diethilde Bender (vorne) den Teilnehmenden viel Wissenswertes zu ihren Bilder. V.l.n.r. Landrat Dr. Alexander Saftig, Kreisbeigeordneter Jens Firmenich, Künstlerin Diethilde Bender, Erster Kreisbeigeordneter Pascal Badziong. Foto: Kreisverwaltung MYK/Wiebke Schaaf

Landrat Dr. Alexander Saftig eröffnete die Ausstellung „Wie schön du doch bist – Hommage an den Landkreis Mayen-Koblenz“ gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Achim Hütten, der den Geschäftsbereich Kultur innehat. „Die Werke der Künstlerin bannen nicht nur unsere Region, unseren Landkreis und damit unsere Heimat auf die Leinwand, sondern sind auch das spannende Resultat einer Vereinigung von Fleiß und Weisheit“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig.

Der Kreisbeigeordnete Achim Hütten machte in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Kunst für die Gesellschaft aufmerksam. „Die Kunst braucht Öffentlichkeit und die Öffentlichkeit braucht die Kunst. Die Werke der Künstlerin sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft, denn sie erinnern uns daran, wie wichtig es ist, unsere Umgebung aufmerksam zu betrachten und vor allem auch zu bewahren”, erklärte Hütten und wünschte der Ausstellung, die Geschichten von Mosel, Rhein und Eifel erzählt, einen guten Verlauf.

Die Künstlerin Diethilde Bender malt seit Ihrer Kindheit. Kunst ist ihre Leidenschaft und wer ihre detaillierten Darstellungen betrachtet, erkennt einen offenen und sehr wachen Blick auf die Landschaft unserer Heimat, auf besondere Situationen oder auch Charaktere. Entstanden ist die Ausstellung „Wie schön du doch bist – Hommage an den Landkreis Mayen-Koblenz“ durch Zufall. So berichtetet Diethilde Bender während der Vernissage, an der auch ihre Familie sowie der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong und der Kreisbeigeordnete Jens Firmenich teilnahmen, dass sie ursprünglich auf einer Reise in die Eifel war, um ein Motiv für eine Weihnachtskarte zu suchen. Während ihrer Rundfahrt durch den Landkreis berührte sie dessen Landschaft so stark, dass sie begann ihre Eindrücke künstlerisch festzuhalten.

Die Kunstausstellung im Kreishaus ist noch bis zum 2. Dezember montags bis donnerstags, 8 bis 16 Uhr, und freitags 8 bis 12 Uhr, in der Bahnhofstraße 9, in Koblenz zu sehen. Die Ausstellung nimmt den Betrachter mit auf eine spannende Rundreise durch den Landkreis Mayen-Koblenz, mit Stationen an der Terrassenmosel, dem Maifeld, der Eifel und dem Rheinstädtchen Rhens.

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Neuheiten

Auf dem Aachener Wohnungsmarkt ist kaum Entspannung in Sicht

Aachen – Der aktuelle Wohnungsmarktbericht 2024 liegt vor – Die Versorgung der Aachener*innen mit bezahlbarem Wohnraum bleibt ein kommunales Handlungsfeld höchster Priorität. Die vergangenen turbulenten Jahre und ihre negativen Auswirkungen auf den Aachener Wohnungsbau scheinen auf en ersten Blick überwunden. Der Wohnungsbau, der aufgrund der Baukrise im vergangenen Jahr fast zum Erliegen kam, stabilisiert sich. Es wird wieder gebaut. Wie der aktuelle Wohnungsmarktbericht jedoch zeigt, steht aber insbesondere die soziale Wohnraumversorgung in den kommenden Jahren weiter vor zahlreichen Herausforderungen. Auf dem Aachener Wohnungsmarkt ist deshalb kaum Entspannung in Sicht. Die Versorgung der Aachener*innen mit bezahlbarem Wohnraum bleibt ein kommunales Handlungsfeld mit höchster Priorität.

„Die Baugenehmigungszahlen sind mit 802 Wohneinheiten im Jahr 2023 auf ein hohes Niveau gestiegen. Damit werden langfristig bezahlbare und öffentlich geförderte Wohnungen entstehen“, erklärte Thomas Hissel, städtischer Beigeordneter für Wohnen, Soziales und Wirtschaft, in einem Pressegespräch zur Vorstellung des neuen Wohnungsmarktberichts, der später am Tag druckfrisch den Mitgliedern des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses präsentiert wurde. „Insgesamt 505 öffentlich geförderte Wohneinheiten wurden im vergangenen Jahr für die Stadt Aachen bewilligt, ungefähr 70 Prozent aller genehmigten Wohneinheiten. Dazu fließen 68,7 Millionen Euro an Fördergeldern nach Aachen, ein bisher nicht dagewesenes Rekordergebnis.“

Planungsgrundlage für verschiedene Wohnungsmarktakteur*innen

Regelmäßig analysiert der Wohnungsmarktbericht des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen auf breiter Datenbasis Trends und langfristige Entwicklungen auf dem Aachener Wohnungsmarkt. Seine Erkenntnisse eignen sich als verlässliche Planungsgrundlage und dienen der Stadt als Basis zur Entwicklung integrierter Strategien und zur zielgerichteten Ausrichtung wohnungspolitischer Handlungsinstrumente. Grundlage ist hierbei das Handlungskonzept Wohnen, das sich momentan in der Umsetzungsphase befindet.

Die nach wie vor herrschende Bodenknappheit sowie das hohe Kostenniveau beim Bau und der Finanzierung von Wohnbauprojekten setzen Investor*innen vor allem bei frei finanzierten Wohnimmobilien unter Druck. Sie werden aber durch gute Förderkonditionen aufgefangen und sorgen zum Beispiel im Segment des geförderten Wohnungsbaus für eine enorme Nachfrage. Thomas Hissel: „Im Fokus der Entwicklungen muss vor allem eine gute Geschwindigkeit in der Baurealisierung stehen, damit der benötigte Wohnraum auch zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung steht. Dies soll unter anderem mit einer noch zu gründenden, kommunalen Wohnungsbaugesellschaft gelingen.“

Soziale Wohnraumversorgung

Eine zentrale Herausforderung bleibt, trotz aller ergriffenen Maßnahmen, die soziale Wohnraumversorgung. In drei Jahren werden über 3.000 Mietpreis-Bindungen auslaufen und die Wohnungen wieder in den freifinanzierten Wohnungsmarkt einfließen. „Wir müssen daher konsequent neuen, öffentlich geförderten Wohnraum schaffen“, forderte Bürgermeister Norbert Plum, Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses, und betonte, dass auch der Aachener Quotenbeschluss einen wichtigen Anteil zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums beitrage. “Der Quotenbeschluss ist ein Erfolgsmodell. Trotz Baukrise wird dieses Instrument durchgehend angewandt und trägt einen wichtigen Anteil zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums bei.“

Bedarfsorientierte Wohnbauentwicklung erfordert die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Zielgruppen und Bedürfnissen auf dem Wohnungsmarkt. Im Mittelpunkt neben Studierenden vor allem Familien mit Kindern sowie ältere Menschen. Rolf Frankenberger, Leiter des städtischen Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration: „Ein Lösungsansatz sind hier neu gegründete genossenschaftliche Wohnprojekte. Durch sie entsteht langfristig bezahlbarer und gleichzeitig qualitativer hochwertiger Wohnraum. Diese neue Säule eines gemeinwohlorientierten Wohnungsmarkts wollen wir in Zukunft strategisch weiter ausbauen. Mit Verwaltung und Politik haben wir uns in einer Workshop-Reihe bereits intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und verschieden Handlungsansätze erarbeitet, die wir jetzt in die Umsetzung bringen werden.“

Neubauprojekt an der Burtscheider Brücke

Das Pressegespräch zum neuen Wohnungsmarktbericht fand in einem Neubauprojekt der Gewoge AG an der Burtscheider Brücke statt. Bis Frühjahr 2026 wird die Wohnungsgesellschaft dort mit einem Investitionsvolumen von rund 40 Millionen Euro 197 Wohnungen und Wohnplätze, zum größten Teil öffentlich gefördert, fertigstellen.

Wohnungsmarktbericht 2024

Eine gedruckte Ausgabe des Wohnungsmarktberichts 2024 kann beim Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration der Stadt Aachen unter der Telefonnummer 0241/432-56306 oder der Mail-Adresse komwob@mail.aachen.de angefordert werden.

 

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Fortschritt

Erfolgreiche Saison 2024 in den Erlebniswelten Grubenfeld in Mayen

Mayen – Ein Rückblick auf ein Jahr voller Highlights – Die Erlebniswelten Grubenfeld blicken auf eine überaus erfolgreiche Saison 2024 zurück. Insgesamt kann das Team eine beeindruckende Rekordbesucherzahl von 9.330 Personen verzeichnen, bevor es am 1. November 2024 in die verdiente Winterpause geht. Dies ist nicht zuletzt den engagierten Mitarbeitern vor Ort zu verdanken, die mit Herzblut, Engagement und Begeisterung die besonderen Geschichten und Einblicke in das Mayener Grubenfeld an die Besuchenden weitergeben.

Zahlreiche Veranstaltungen und besondere Aktionen zogen erneut eine Vielzahl von Besuchenden an, so dass das Museum mit seinem abwechslungsreichen Programm begeisterte. Von einem fulminanten Saisonstart bis hin zu etablierten Events – die diesjährige Saison war geprägt von vielen Höhepunkten.

Den Auftakt bildete das Leuchtende Grubenfeld, das bereits fest zum Veranstaltungskalender gehört und in diesem Jahr rund 900 Besuchende anlockte. Der Lichtkünstler Peter Baur verwandelte das historische Grubenfeld in ein farbenprächtiges Lichtspektakel, das Jung und Alt gleichermaßen faszinierte. Der Erfolg dieser Veranstaltung unterstreicht die wachsende Beliebtheit dieses besonderen Erlebnisses.

Kurz darauf, am Ostersamstag, folgte die Suche nach dem goldenen Ei, die ein weiteres Highlight der Saison darstellte. Die glücklichen Finder durften sich über ein Guthaben bei der Kreissparkasse Mayen in Höhe von 50 € freuen. Doch auch diejenigen, die kein goldenes Ei entdeckten, gingen nicht leer aus: Der Osterhase hatte zahlreiche bunte Eier in der Erlebnisausstellung „SteinZeiten“ versteckt und bereitete so vielen Kindern eine große Freude und strahlende Augen.

Ein weiterer Höhepunkt war der regionale Museumstag im April. An diesem Tag präsentierten sich die Mitglieder des Vulkanparks in den Erlebniswelten Grubenfeld und zeigten die Vielfalt der regionalen Museen. Neben den einzelnen Infoständen gab es zahlreiche Vorführungen und Mitmachaktionen rund um das Thema Vulkanismus – darunter auch das Mehlmahlen an uralten Basaltmühlsteinen, das großen Anklang bei den Besuchenden fand.

Im Sommer stand die BatNight im August, als fester Bestandteil, auf dem Programm. Bei sommerlich heißen Temperaturen zog die nächtliche Fledermauswanderung wieder einmal zahlreiche Naturbegeisterte in das Grubenfeld um hierbei die „Jäger der Nacht“ bei Ihren Flugkünsten zu beobachten.

Besonders beliebt bei den regelmäßigen Veranstaltungen war erneut der Seniorennachmittag, der in Kooperation mit dem Seniorendomizil am Grubenfeld stattfand. Diese gemütlichen Zusammenkünfte boten älteren Besuchenden die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre über die Geschichte in der Region zu informieren und einen geselligen Nachmittag zu verbringen.

Ein großes Dankeschön an alle Besucher*innen und Unterstützer*innen, die diese Saison zu einem vollen Erfolg gemacht haben. Das Team der Erlebniswelten Grubenfeld freut sich bereits jetzt auf die kommende Saison die ab Mitte März 2025 wieder viele neue Erlebnisse, Ideen und Highlights bereithalten wird.

Die bevorstehende Weihnachtszeit bietet übrigens eine gute Gelegenheit, Geschenkgutscheine für den Besuch der Einrichtung im kommenden Jahr unter dem Weihnachtsbaum zu platzieren.

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Neuheiten

Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick tritt 2025 nicht wieder an

Mechernich – Zwischen Sondersitzung des Rates und Empfang zu seinem 25. Bürgermeister-Jubiläum macht Dr. Hans-Peter Schick seine Entscheidung öffentlich – Dank an Familie und Weggefährten, Rückblick auf spannende Jahre als Stadtoberhaupt und das Versprechen, sich künftig nicht einmischen zu wollen.

Soeben hat der Stadtrat in einer Sondersitzung einstimmig eine Resolution für den Erhalt wichtiger Abteilungen des Mechernicher Krankenhauses verabschiedet – gegen die drohende Streichung im Rahmen einer Reform des Landes NRW. Die Sitzung ist offiziell beendet, jetzt soll es übergehen zu einem kleinen Empfang zum 25. Dienstjubiläum von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Fünf Mal wurde er seit 1999 in das höchste Mechernicher Amt gewählt.

Sein Stellvertreter Günter Kornell ergreift im Ratssaal noch eben das Wort, wirft einen Blick zurück auf die Anfänge 1999, als die CDU einen Kandidaten für die Nachfolge Heinrich Schapers suchte und den promovierten Landwirt aus Bescheid finden sollte. Kornell zitiert eine CDU-Information von damals. „Der 37 Jahre alte Dr. Hans-Peter Schick aus Mechernich-Bescheid hat nicht lange gezögert, ja zu sagen, als seine Parteifreunde ihn baten, für den ‚hauptamtlichen Bürgermeister‘ zu kandidieren. Denn für diesen Mann ist das Wort ‚Verantwortung‘ kein Fremdwort. Er ist es gewöhnt, den Stier bei den Hörnern zu packen. Er ist ein Problemlöser.“

Nach der Laudatio gibt es ein Familiengeschenk für Dr. Hans-Peter Schick, seine Frau Gabi und Sohn Alexander, die an diesem Abend auch in den Ratssaal gekommen sind. Die Vertreter von CDU, UWV, SPD, Grünen und FDP überreichen einen Reisegutschein für mehr Familienzeit. Dann tritt Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick ans Rednerpult und überrascht alle mit diesem Satz: „Ich habe mich entschieden, 2025 nicht wieder als Bürgermeister zu kandidieren.“

Persönliche und familiäre Gründe

Weniger die Ankündigung an sich war überraschend, als vielmehr der Zeitpunkt, den Mechernichs Bürgermeister dafür gewählt hat. Wohl kaum einer im Saal hatte damit gerechnet. Doch für Dr. Hans-Peter Schick ist nach dem Bibelzitat „Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“ klar: „Jetzt ist diese Stunde da, meine Entscheidung auch öffentlich zu machen.“

Persönliche, aber auch familiäre Gründe hätten ihn nach reiflicher Überlegung zu diesem Schritt bewogen. „Ich sage auch: Das ist mir nicht leichtgefallen“, betont der Vollblut-Politiker. Aber in den vergangenen Jahren habe es Entwicklungen gegeben, die auch bei ihm Spuren hinterlassen hätten. Zum Beispiel seine Krankheit vor zwei Jahren. „All denjenigen möchte ich danken, die damals an mich gedacht haben. Über die Parteigrenzen hinweg haben sich Kolleginnen und Kollegen nach meinem Wohlbefinden erkundigt. Das hat gutgetan und inzwischen habe ich mich nach meinem Dafürhalten ganz gut davon erholt.“

So erholt, dass er durchaus auch Kritik an seiner eigenen Partei äußern konnte. Die habe ihm Zeit gegeben, sich bis Ende des Jahres zu entscheiden. „Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich mir keine Limits setzen lasse, auch nicht von der eigenen Partei. Sondern, dass ich, wenn ich so eine Entscheidung treffe, die sehr frei und bestimmt treffe“, so Dr. Hans-Peter Schick.

Zeitpunkt bewusst gewählt

Er habe den Zeitpunkt auch sehr bewusst und relativ früh gewählt. „Damit meine Partei die Möglichkeit hat, in einem transparenten und offenen Verfahren, mit einem geeigneten Kandidaten oder einer geeigneten Kandidatin in die Bürgermeisterwahl am 14. September 2025 zu gehen“, so der Bürgermeister, der die Gelegenheit auch nutzte, seinem potenziellen Nachfolger oder seiner potenziellen Nachfolgerin bereits einige Tipps und gute Ratschläge ins Stammbuch zu schreiben.

„Ich weiß, dass jeder seinen eigenen Stil hat, aber ich bleibe dabei, ein guter Bürgermeister muss zuerst die Herzen der Menschen gewinnen“, betonte Dr. Hans-Peter Schick. Er müsse seinen Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl vermitteln, dass er einer von ihnen ist und nicht auf sie herabschaut. Der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin dürfe sich auch nicht im Büro verkriechen. „Sondern er muss sich unter die Menschen mischen und dabei stets Ansprechpartner sein. Er muss mit den Menschen feiern und lachen“, so der Bürgermeister, der unterstrich: „Wer diese intensive Präsenz auch an Wochenende nicht auf sich nehmen will, ist für das Amt meines Erachtens nicht geeignet.“

Denn bei 44 Orten im Stadtgebiet bleibe noch genügend Arbeit für die Stellvertreter übrig. Jeder Ort dieser 44 hat seine Vereine, hat seine kulturelles Eigenleben – und jeder wolle den Bürgermeister sehen. „Der Bürger erwartet vom Bürgermeister Verlässlichkeit, Geradlinigkeit und klare Antworten. Der Bürgermeister darf auch schon mal Tacheles reden“, berichtete der Bescheider über seine Erfahrungen.

Gleichzeitig wolle er jungen Menschen hier und heute Mut machen, sich um das Amt des Bürgermeisters zu bemühen. „Ich möchte ihnen Angst nehmen, Entscheidungen zu treffen, ihnen die Angst vor der Verantwortung nehmen. Daran wächst man. Verwaltung kann man lernen“, so das Stadtoberhaupt. Schließlich sei er selbst auch mit jungen 37 Jahren in die erste Kandidatur gegangen. Seine persönliche Meinung sei, dass für den neuen Bürgermeister auch eine Perspektive über eine Wahlperiode hinaus wichtig sei. „Ich rede nicht von 25 Jahren, aber eine Wahlperiode greift zu kurz“, so Dr. Hans-Peter Schick.

Nach der Wahl Freunde geworden

Ermuntert und getragen durch seinen Vater, einen altgedienten Kommunalpolitiker, habe er früh Erfahrungen mit der Politik machen dürfen. Später sei Johannes Ley zu seinem väterlichen Berater geworden. „Ihm habe ich sehr viel zu verdanken, mit seiner Unterstützung durfte ich mich freischwimmen“, dankte Schick seinem Ziehvater, der mit seiner Frau Marlies ebenfalls in den Ratssaal gekommen war. Dort war auch Robert Ohlerth anwesend, Schicks „SPD-Kontrahenten“ bei der Bürgermeister-Wahl. „Nach der Wahl sind wir beide zu Freunden geworden“, stellte Schick heraus, der im Ratssaal auch weitere Wegbegleiter begrüßen durfte.

Mit Peter Wassong, Wolfgang Weilerswist und Hans Schmitz waren ehemalige Stellvertreter Schicks zugegen. „Ihnen allen möchte ich danken, denn sie haben mich im repräsentativen Bereich sehr gut und sehr stark unterstützt. Die Bürger merken, ob man das gerne macht“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Der ließ auch schwierige Themen aus der Vergangenheit nicht aus. „Ich habe relativ zermürbende Themen angepackt. Zum Beispiel das Thema Osttangente, das nun ja schon wieder auf der Agenda steht“, so der CDU-Politiker. Das Thema Blei sei ihm persönlich auch sehr nahe gegangen. „Es hat etwas mit mir gemacht, dass man angezeigt wird, weil man angeblich mit der Gesundheit der Menschen, vor allem der Kinder, in seiner Stadt spielt“, so das Mechernicher Stadtoberhaupt.

Grenzen seien überschritten worden, wenn die Familie mit einbezogen wurde. Er habe Drohbriefe erhalten, in denen es hieß: „Wir werden den Schulweg deines Sohnes beobachten.“ Leider seien solche Angriffe auf Bürgermeister und Politiker auch durch die Sozialen Medien vermehrt zu verzeichnen. Dennoch habe er sein Ziel, „das Beste für unsere schöne Stadt über Parteigrenzen hinweg herauszuholen“, immer vor Augen gehabt.

Vorsitz im Hospiz-Förderverein

Daher sei ihm die jetzt verkündete Entscheidung auch nicht leichtgefallen. „Ich habe in diesem Amt sehr viele nette Menschen kennengelernt. Ich habe sehr viel lernen dürfen, insbesondere auch vom ehemaligen Beigeordneten Christian Baans“, so Dr. Hans-Peter Schick. Mit ihm habe er die ein oder andere Konsolidierungsrunde durchführen müssen, um die städtischen Finanzen auf Kurs zu halten.

In diesen Tagen stehen die öffentlichen Haushalte vor ähnlichen Herausforderungen der Finanzknappheit. „Wir sind in Mechernich nie in die Haushaltsicherung, nie in den Nothaushalt geraten. Das ist wichtig, wenn man als Kommune selbstständig agieren will“, betonte der 63-Jährige. Nach defizitären Jahren habe man sogar Überschüsse bilden können und mit 20,83 Millionen Euro heute eine gut gefüllte Ausgleichsrücklage, um künftige Haushalte solide aufstellen zu können.

Was er selbst künftig machen werde, stehe unterdessen noch nicht fest. „Ein Jahr müssen Sie alle mich ja noch ertragen“, sagte Dr. Hans-Peter Schick mit einem Lächeln. Mit Freude habe er den Vorsitz im Förderverein Hospiz Stella Maris übernommen, „weil ich oft in dieser Einrichtung war und ich weiß, was für eine segensreiche Arbeit dort geleistet wird“. Das heiße aber nicht, dass er unbegrenzt für weitere Jobs in diesem Bereich zur Verfügung stehe.

Schließlich sei die Familie in den zurückliegenden Jahren mitunter auch zu kurz gekommen. Da werde er einiges nachholen. „Daher gilt mein herzlicher Dank auch meiner Frau Gabi und meinem Sohn Alexander“, so Dr. Hans-Peter Schick, der versprach, sich nicht in das Geschäft seines Nachfolgers oder seiner Nachfolgerin einmischen zu wollen – um dann mit einem Augenzwinkern zu ergänzen: „Ich weiß, dass mir das schwer fallen wird, aber ich glaube, dass ich das schaffen werde.“

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Weitblick

Aachener Prof. Hermann Bühlbecker und die Lambertz-Gruppe mit dem „Golden Planet Award“ ausgezeichnet

Frankfurt/Aachen – Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, ist jetzt im Rahmen einer festlichen Veranstaltung, die in den „Skyline Studios“ von Radio Frankfurt stattfand, mit dem renommierten „Golden Planet Award 2024“ ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen, die durch ihr Schaffen positive Impulse in der Gesellschaft setzen und herausragende Leistungen in Kunst, Kultur, sozialer Verantwortung und im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit erbracht haben. Prof. Bühlbecker und die Lambertz-Gruppe wurden vor allem für ihre traditionelle Nachhaltigkeitskultur geehrt.

Weitere Preisträger*innen waren: die Musikerin/Songwriterin Julia Neigel für ihr soziales Engagement, die Musikikone Marianne Rosenberg für ihren Einsatz für Vielfalt, die Republik Costa Rica, vertreten durch den Außenminister Dr. Arnold André, als Vorbild für die Balance zwischen ökonomischem Fortschritt und Umweltschutz und die GLS Gemeinschaftsbank eG für ihre grüne Unternehmens-DNA.

Der Golden Planet Award ist ein Gemeinschaftsprojekt der „Voice Aid Association“, der Radio Group sowie der D.I.P.S.H. und vereint Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Philanthropie, die den Wert von Nachhaltigkeit hochhalten. Die Initiatoren des Preises sind Stephan Schwenk, Founder Radio Group, und Astrid Arens, Präsidentin der Voice Aid, Senatorin BWA und Founder D.I.P.E.S.H..

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Zusammenhalt in Hellenthal – Schoeller unterstützt die Fußballer der SG Hellenthal

Hellenthal – Die Schoeller Werk GmbH & Co. KG, als größter Arbeitgeber in der Gemeinde Hellenthal, fördert die SG Hellenthal als Premiumsponsor. In einer Zeit, in der der Zusammenhalt in der Gemeinschaft besonders wichtig ist, setzt Schoeller ein Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung für lokale Sportinitiativen.

Im Rahmen dieses Sponsoring-Pakets stellt Schoeller als Premiumsponsor der „Ersten Mannschaft“ der SG Hellenthal, die aktuell in der Kreisliga A spielt, zwei Trikotsätze zur Verfügung, die durch Trainingsanzüge für beide Seniorenmannschaften – sowohl für die Erste als auch die Zweite Mannschaft – ergänzt werden. Dieses Engagement unterstreicht nicht nur die Verbundenheit von Schoeller mit der Region, sondern auch die Bedeutung des Sports für die Gemeinschaft.

„Die SG Hellenthal repräsentiert unsere Gemeinde sportlich und bringt die Gemeinschaft zusammen. Als Unternehmen, das fest in dieser Gemeinde verwurzelt ist, sehen wir es als unsere Verantwortung und Freude an, lokale Talente und die Begeisterung für den Sport zu fördern“, sagt Alexander Mertens, Geschäftsführer der Schoeller Werk GmbH & Co. KG.

Schoeller ist stolz darauf, Teil dieser Initiative zu sein und die sportlichen Aktivitäten in Hellenthal zu unterstützen. Das Unternehmen setzt sich aktiv dafür ein, das soziale und kulturelle Leben in der Region zu fördern und zu bereichern.

„Wir sind sehr froh, Schoeller als Premiumsponsor für die SG Hellenthal gewinnen zu können. Besonders bei dieser Fusion ist es wichtig, dass wir von der ersten Sekunde an Verbundenheit und Einheitlichkeit zeigen. Für viele Spieler und Mannschaftsmitglieder ist Schoeller auch im privaten Umfeld als Arbeitgeber ein wichtiger Anlaufpunkt. Umso glücklich sind wir daher, dass wir uns auch über den Sport mit Schoeller identifizieren und die Firma auch privat repräsentieren können.“ betont Moritz Reder, Co-Trainer der ersten Mannschaft.

 

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Spatenstich – Kurpark Bad Münstereifel wird umfangreich aufgewertet

Bad Münstereifel – Es geht weiter voran im Kurpark: Mit dem Spatenstich am gestrigen Montag, 4. November 2024 ist nun die Aufwertung der Bereiche der Großen Bleiche und des Wallgrabens gestartet. Damit geht die zweite bauliche Maßnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) für Bad Münstereifel nun in die Umsetzung. Das ISEK wurde unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit von 2016 bis 2018 entwickelt und durch den Rat der Stadt beschlossen. Verzögert durch den Wiederaufbau ist seit Herbst 2023 die erste bauliche Maßnahme dieses Gesamtkonzeptes für Bad Münstereifel fertiggestellt worden: Der Europaplatz am nördlichen Ring der Stadtmauer.

„Wir wollen mit der Umgestaltung von Wallgraben und Großer Bleiche eine Verbesserung der Aufenthalts- und Verweilqualität für verschiedene Interessengruppen wie Bürger, Kinder, Studierende und Besucher schaffen“, sagte Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian beim offiziellen Spatenstich, bevor sie das Projekt näher vorstellte. Es gliedert sich in drei Bauabschnitte. Entlang der Stadtmauer an der Großen Bleiche werden neue Spiel- und Bewegungspunkte, beispielsweise ein Slackline-Parcours und ein Trampolin errichtet. Am Erftufer werden Sonnenliegen zum Verweilen einladen. Im Bauabschnitt „Wallgraben/Eifelblick“ werden die Grünflächen überarbeitet und teilweise neugestaltet. Bewegungsmöglichkeiten wird ein Outdoor-Fitnessbereich bieten. Aber auch Sitzgelegenheiten, vor allem am Eifelblick, werden dort eingerichtet werden. Ebenso werden die Grünflächen im Bauabschnitt „Wallgraben/Kulturpavillon“ überarbeitet und teils neugestaltet. Kinder können sich auf eine Abenteuer-Hangrutsche freuen. „Einen Höhepunkt wird sicher der Kulturpavillon am Übergang zum Europaplatz bilden, in dem künftig kleinere Veranstaltungen stattfinden sollen“, so die Bürgermeisterin. Auch in diesem Bauabschnitt werden vielseitige Sitzmöglichkeiten angelegt.

Aufgrund von Flutschäden im Bereich Bleiche wird diese Maßnahme teilweise auch durch die Wiederaufbauhilfe gefördert. Die übrigen Kosten werden durch Fördermittel aus der Städtebauförderung sowie einem Eigenanteil der Stadt Bad Münstereifel übernommen. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei knapp 1.050.000 Euro, der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf ca. 101.000 Euro. Die Bauphase soll voraussichtlich von November 2024 bis Herbst 2025 dauern.

An die Aufwertung des Europaplatzes sowie des Wallgrabens und der Bleiche werden sich weitere bauliche Maßnahmen des ISEK anschließen. Im nächsten Schritt folgt die Neugestaltung der Kölner Straße und des Bahnhofvorplatzes. Ebenso sind für die Sanierung der Wasserterrassen im Kurpark sowie für die Umgestaltung des Schleidparks bereits Fördergelder bewilligt.

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Wie zufrieden sind Radfahrer? – Mitmachen beim Fahrradklimatest im Kreis Euskirchen

Mechernich/Euskirchen – Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ruft Radfahrerinnen und Radfahrer im Kreis Euskirchen auf, noch in diesem Monat am Fahrradklimatest teilzunehmen. Dieser misst die Zufriedenheit der Radler mit den Radfahrbedingungen in ihren Orten. In 27 gleichbleibenden Fragen werden etwa Sicherheit, Stellenwert und Komfort des Fahrradverkehrs sowie Qualität der Infrastruktur bewertet. Dazu kommen in diesem Jahr Zusatzfragen zum Miteinander im Verkehr.

Die Auswertung und Vorstellung der Ergebnisse erfolgt allerdings erst ab einer Mindestteilnahmezahl von 50 pro Kommune. Im gesamten Kreis Euskirchen haben im September und Oktober lediglich 111 Radfahrer teilgenommen. So kratzt nur Euskirchen mit 44 Teilnehmern an dem Quorum von 50. In Mechernich und Bad Münstereifel beteiligten sich bislang je 16 Bürger, in allen anderen Kommunen ist die Teilnehmerzahl noch einstellig.

„Hoffen, das Teilnehmerzahl nach oben geht“

„Wir hoffen, dass im November die Teilnehmerzahl noch einmal kräftig nach oben geht“, so Silke Bräkelmann, Sprecherin des ADFC im Kreis Euskirchen: „Es wäre schade, wenn es uns in diesem Jahr nicht gelänge, Politik und Verwaltung auch in der Fläche ein Feedback geben zu können, wie ihre Radverkehrspolitik von den Bürgern eingeschätzt wird.“

Der Fahrradklimatest findet alle zwei Jahre statt – dieses Jahr zum elften Mal. 2022 hatten sich im Kreis Euskirchen 638 Radfahrerinnen und Radfahrer an der Bewertung beteiligt, erstmals kamen mit Euskirchen, Weilerswist, Mechernich und Zülpich vier Kommunen des Kreises in die Auswertung. Die Ergebnisse der letzten Tests gibt es auf https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse

Noch bis zum 30. November kann unter https://fahrradklima-test.adfc.de/ an der Umfrage teilgenommen werden. Dabei ist es völlig egal, ob die Teilnehmer täglich oder nur gelegentlich Rad fahren. Die Beantwortung aller Fragen dauert nur etwa zehn Minuten.

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Wachstum

evm übernimmt auch in Zukunft den Betrieb von Erdgasnetzen in der Verbandsgemeinde Prüm

Prüm – Erdgas-Konzessionen neu vergeben – Auch in den nächsten 20 Jahren wird die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) den Betrieb der Erdgasnetze in der Stadt Prüm sowie in den Ortsgemeinden Weinsheim, Schönecken, Orlenbach und Pronsfeld übernehmen.

Die entsprechenden Konzessionsverträge wurden am Montag, 28. Oktober, unterzeichnet. „In unserer bereits langjährig bestehenden Zusammenarbeit, war uns die evm stehts ein zuverlässiger Partner“, sagt Dr. Johannes Reuschen, Bürgermeister der Stadt Prüm, stellvertretend für die Vertragskommunen. „Wir freuen uns, die Kooperation auch in Zukunft fortsetzen zu können. Im Rahmen der Ausschreibungen hat uns das Angebot abermals überzeugt.“

Mit den Konzessionsverträgen räumen die Kommunen der evm-Gruppe das Recht ein, Leitungen in öffentlichen Wegen zu verlegen und das Erdgasnetz zu betreiben. Dafür zahlt das kommunale Unternehmen eine Konzessionsabgabe. Mithun Basu, Vorstand des regionalen Energie- und Dienstleistungsunternehmens, dankte im Rahmen der Vertragsunterzeichnung allen Beteiligten für das entgegengebrachte Vertrauen. „Eine Verlängerung bestehender Verträge ist für uns ein gutes Zeichen, dass wir in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet haben und man mit uns zufrieden ist. Es ist auch ein Vertrauensvorschuss für die kommenden Meilensteine der Zukunft. In Prüm haben wir über die Gasversorgung hinaus mit dem Windpark Schneifelhöhe große Pläne, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen und miteinander verbinden werden“, sagt Mithun Basu. Die nächsten Jahre hielten darüber hinaus große Herausforderungen bereit, bei denen der Begriff „Wende“ das Schlagwort des Handelns sei: Wärmewende, Energiewende, Mobilitätswende. „Das fordert die evm-Gruppe als Energie- und Dienstleistungsunternehmen, ebenso wie die Kommunen. Wesentlicher Schlüssel zur Umsetzung all dessen, ist für uns der enge Schulterschluss mit den kommunalen Partnern der Region. Es geht nur gemeinsam“, so Mithun Basu abschließend.