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Drei IT-HAUS Azubis bei der Ehrung der besten Prüfungs-absolventen

Föhren, 17.11.2020 – Auch 2020 hat die IHK Trier wieder die besten Ausbildungsabsolventen, die ihre Abschlussprüfung im Winter 2019/2020 oder im Sommer 2020 mit der Note „sehr gut“ oder als Beste(r) in ihrem Beruf abgeschlossen haben, geehrt.

In der Regel veranstaltet die IHK Trier eine jährliche „Bestenfeier“ und beglückwünscht die ehemaligen Auszubildenden sowie deren Ausbildungsbetriebe vor großem Publikum auf der Bühne. In diesem Jahr fiel das Event aufgrund der aktuell zugespitzten Corona-Situation aus. Die Absolventen und die jeweiligen Unternehmen wurden dementsprechend per E-Mail benachrichtigt und erhielten auf diesem Weg eine Urkunde.

Unter den besten Prüfungsabsolventen zählten in diesem Jahr auch drei ehemalige Azubis der IT-HAUS GmbH. Jan Ludwig und Mohammad Alzaouri schlossen ihre Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit Bravour ab. Shefquet Beqiraj konnte in der Ausbildung zum IT-Systemelektroniker ein Spitzenergebnis in seiner Abschlussprüfung erlangen.

„Wir als Arbeitgeber sind wahnsinnig stolz, die drei Absolventen nach diesem erfolgreichen Ausbildungsabschluss nun auch als Fachkräfte in ihren jeweiligen Berufen bei uns begrüßen zu dürfen. Das zeigt uns als Unternehmen wieder einmal wie wichtig es ist, Auszubildenden eine umfassende und moderne Ausbildung zu ermöglichen.“, so Dr. Thomas Simon, Shareholder Managing Director IT-HAUS GmbH.

Die IT-HAUS GmbH beschäftigt derzeit insgesamt 36 Auszubildende in verschiedenen kaufmännischen und technischen Bereichen. Auch im nächsten Jahr – mit Start zum 1. August 2021 – sucht das Föhrener Systemhaus wieder Auszubildende in folgenden Berufen:

  • Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w/d),
  • Fachinformatiker Systemintegration (m/w/d),
  • Fachinformatiker/in für Daten- und Prozessanalyse 2021 (m/w/d),
  • Fachinformatiker/in für digitale Vernetzung 2021 (m/w/d),
  • Kaufmann/frau für Digitalisierungsmanagement 2021 (m/w/d),
  • Kaufmann/frau für Groß- und Außenhandelsmanagement (m/w/d),
  • Kaufmann/frau für IT-System-Management (m/w/d).
  • Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d),
  • IT-Systemelektroniker (m/w/d),

sowie diverse duale Studiengänge.

Weitere Information und Bewerbungsmöglichkeiten gibt es auf dem IT-HAUS Azubi-Portal unter https://www.it-haus.com/azubi-connect/

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Förderpreise der SparkassenStiftung für den Handwerker-Nachwuchs im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 17.11.2020 – Das Handwerk hat goldenen Boden. Das gilt auch in Zeiten neuer Technologien. Um Kenntnisse von Auszubildenden und Gesellen zu fördern und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks im Kreis Ahrweiler insgesamt zu stärken, hat die Sparkassenstiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ beschlossen, das Handwerk durch die Vergabe von Förderpreisen auch im nächsten Jahr erneut zu unterstützen. Seitens der Stiftung wurden bis dato über 71.000 € für die Förderpreise zur Verfügung gestellt. „Damit leistet die Zukunftsstiftung seit Jahren enorme aktive Berufsförderung im Handwerk,“ so Dr. Jürgen Pföhler, Landrat des Kreises Ahrweiler und Vorsitzender des Kuratoriums der Sparkassenstiftung.

Vor dem Hintergrund der besonderen Bedeutung des Handwerks ist es der Stiftung wichtig, dass den Menschen in der Region innovative Handwerksdienstleistungen zur Verfügung stehen. Dies wiederum setzt eine ständige Weiterbildung voraus. Um hier einen Anreiz für die berufliche Weiterbildung zu schaffen, wurde der Förderpreis für den Handwerker-Nachwuchs in 2009 ins Leben gerufen. Hierbei werden die im Kreis Ahrweiler aktiven Innungen der Kreishandwerkerschaft berücksichtigt. Mit dem Preis wird jeweils der Prüfungsbeste in jedem der 13 Berufsbilder bezuschusst, der die eigene Fort- und Weiterbildung unterstützen soll. „Unsere Handwerke/Innungen im Kreis sind für die Unterstützung der jungen Menschen sehr dankbar,“ freut sich Frank Wershofen, Kreishandwerksmeister Ahrweiler.

Das Förderspektrum der Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ist so vielfältig wie der Satzungszweck der Stiftung selbst. Es reicht von der Förderung von Kunst und Kultur, Soziales sowie Bildung über die Förderung von Sport, Forschung und Wissenschaft. In ihrer mittlerweile 20-jährigen Fördertätigkeit hat sie fast 100 Maßnahmen mit rund 400.000 € unterstützt. Seit 2011 beträgt das Stiftungsvermögen nunmehr 1.500.000 €.

Zweck der Stiftung ist die Förderung gemeinnütziger Vorhaben und Maßnahmen im Landkreis Ahrweiler. Hier werden insbesondere die Bereiche Sport, Wissenschaft und Forschung, Volks- und Berufsbildung, Landschafts- und Naturschutz, Kunst und Kultur sowie Heimatpflege mit der Förderung des traditionellen Brauchtums unterstützt.

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Kostenlose Beratung zu Wirtschafts-förderung

Wittlich, 17.11.2020 – Am 26. November informiert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) als Förderbank des Landes in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich online und kostenfrei zu ihren
Wirtschaftsförderprogrammen.

Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, freiberuflich Tätige und Unternehmen im Landkreis Bernkastel-Wittlich, die sich über die Einbindung öffentlicher Mittel in Finanzierungen aller Art – von Gründungsvorhaben bis hin zu Wachstums- und Festigungsinvestitionen – beraten lassen wollen.

Aufgrund der derzeitigen Lage wird der Beratertag rein digital
stattfinden. Weitere Informationen erhalten Interessierte nach Anmeldung unter 06571 14-2494 oder
wirtschaftsfoerderung@bernkastel-wittlich.de.

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Corona-Soforthilfe-Kredit für gemeinnützige Organisationen – Antragstellung noch bis Ende November möglich

Ahrweiler, 17.11.2020 – Noch bis zum 30. November können gemeinnützige Organisationen, Vereine und Unternehmen aus Rheinland-Pfalz einen Corona-Soforthilfe-Kredit über ihre Hausbank bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beantragen. Darauf macht die Kreisverwaltung Ahrweiler aufmerksam.

Antragsberechtigt sind beispielsweise Sportvereine, Einrichtungen der Jugend- und Familienbildung, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Beratungsstellen gegen Gewalt und weitere gemeinnützige Einrichtungen unabhängig von Größe, Rechtsform und Trägerschaft.

Mit dem Kredit können Liquiditätsbedarfe infolge der Corona-Krise für Betriebsmittel und Investitionen sowie Gehälter, Löhne und Honorare für freie Mitarbeitende finanziert werden. Durch eine lange Kreditlaufzeit und tilgungsfreie Anfangsjahre bleibt die laufende Belastung für die Kreditnehmer überschaubar.

Weitere Informationen zum Programm unter www.isb.rlp.de .

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HandelDigital – Die Online-Veranstaltung zur Digitalisierung im Einzelhandel am 24.11.2020

Eschweiler, 16.11.2020 – Die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing der Stadt Eschweiler laden interessierte Einzelhändler ein, digitale Technologien näher kennenzulernen und sich über die vielfältigen und einfach umsetzbaren Möglichkeiten der Zukunftssicherung für den Handel zu informieren.

Die kostenlose Veranstaltung „Handel Digital“ findet online statt

am 24.11.2020 ab 16:30 Uhr

in Zusammenarbeit mit dem „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel“ sowie dem Handelsverband.

Dazu konnten unterschiedliche Fachleute für interessante Vorträge gewonnen werden. Zusätzlich werden mehrere digitale Lösungen  für den Einzelhandel in Form von Filmbeiträgen aus dem „DigitalMobil“ des „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Handel“ vorgestellt. Das digitale Kiosksystem, Feedbacksysteme für Kundenresonanz  oder der digitale Shoppingbegleiter sind drei von insgesamt sieben Kurzfilmen aus dem „DigitalMobil“.

Gerade die aktuellen Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie zeigen die Bedeutung der Digitalisierung für den Handel. Um sowohl für Stamm- als auch für Neukunden attraktiv zu sein, stellen Google My Business, Instagram und Facebook nur einige Aspekte für eine zeitgemäße Ausrichtung dar.

Die Vorträge sowie die Ausstellung des „DigitalMobils“ werden aufgrund der aktuellen Pandemieentwicklung online durchgeführt.

Vorträge:

„Mit Google My Business zu mehr digitaler Sichtbarkeit im Handel“
Svenya Scholl, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Handel
17:00-17:45 Uhr

Vorstellung des Digitalcoachs sowie „Fördermöglichkeiten im Einzelhandel“  Matthias Uhlig, Handelsverband
18:00-18:45 Uhr

„Social Media – Kundennähe auf alternativen Kanälen“
Jan Stranghöner, Social Marketing Nerds
19:00-19:30 Uhr

Für die Vorträge ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind unter www.eschweiler.de/handel-digital zu finden.

Für redaktionelle Fragen stehen Ihnen Ralf Walraff, Tel.: 02403/71-365, E-Mail: ralf.walraff@eschweiler.de und Kristina Lamka, Tel.: 02403/71-453, E-Mail: kristina.lamka@eschweiler.de gerne zur Verfügung.

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1 Goldbarren – 2 x Freude in Daun bereitet

Daun, 16.11.2020 – Mehrmals musste Karin Freres, Inhaberin von „Absolut“ die facebook – Nachricht ansehen und abhören, ob es tatsächlich stimmte, dass in ihrem Betrieb einer der Goldbarren versteckt war. Riesig die Freude auch als sie daraufhin vom Dauner Gewerbeverein den Anruf erhielt, dass eine ihrer Kundinnen, die auch Stammkundin ist, den Goldbarren gewonnen hat. Die Gewinnerin, Frau Schmid aus Dreis-Brück, freute sich riesig über dieses vorgezogene Weihnachtsgeschenk, das ihr übergeben werden konnte.

Stefanie Augarde, Vorsitzende des Dauner Gewerbevereines zeigte sich sehr zufrieden über den Erfolg der Aktion „Daun im Goldrausch“. Trotz der durch die Corona Pandemie schwierigen Zeit hätten sich 60 Fachgeschäfte an der Aktion beteiligt und von den Kundinnen und Kunden dieser Betriebe sind rund 16.000 Teilnehmerkarten ausgefüllt worden. Sie freut sich auf die in Kürze startende Aktion „Weihnachtsgewinnspiel“.

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Beschäftigungs-sicherung bei Apollinaris: Landrat unterstützt Gewerkschaft und Betriebsrat im Kampf um Arbeitsplatzerhalt

Ahrweiler, 13.11.2020 – Mit Unverständnis reagiert Landrat Dr. Jürgen Pföhler auf die von Coca-Cola angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen und dem damit einhergehenden Abbau von 84 Stellen bei Apollinaris am Standort Bad Neuenahr.

Bei einem Gespräch mit Vertretern des Betriebsrats und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sprach er von „einem inakzeptablen Schritt des Konzerns, da Coca-Cola nach wie vor hohe Gewinne erwirtschaftet“.

„Die Kreiswirtschaftsförderung und ich befürchten ein Sterben der ehemaligen Weltmarke Apollinaris auf Raten. Gerade in Zeiten, in der regionale Identität immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der angekündigte Arbeitsplatzabbau ein Schlag für die Region und die betroffenen MitarbeiterInnen“, so Pföhler weiter. Der Kreis unterstütze den Betriebsrat und die Gewerkschaft, die Arbeitsplätze in Bad Neuenahr-Ahrweiler und die Marke „Apollinaris“ zu erhalten.

„Mit dieser Entscheidung wird deutlich, wie wenig Interesse Coca-Cola an seinen Mitarbeitern hat. Mitten in der Corona-Pandemie langjährig Beschäftigte ohne wirtschaftliche Not auf die Straße zu setzen, ist rücksichtslos und falsch“, so Volker Daiss, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung- Genuss- Gaststätten (NGG) Region Mittelrhein und Daniele Flumara, Betriebsratsvorsitzender von Apollinaris.

Anfang Oktober hatte der Coca Cola Konzern bekanntgegeben, die Marke Apollinaris nur noch in der Gastronomie und nicht mehr im Einzelhandel zu verkaufen. Von den Restrukturierungsmaßnahmen sind neben dem Standort Bad Neuenahr auch Liederbach in Hessen (Standortschließung) und bundesweit insgesamt rund 470 Beschäftigte des Konzerns betroffen.

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Interviewreihe der DLG Eifel mit Franz-Peter Schäfer, Inhaber von „Sportwelt Schäfer“, Aufsichtsratsmitglied und Mitbegründer der DLG Eifel eG

Schleiden, 13.11.2020 – Durch Austausch profitiert jeder vom anderen. Interview mit Franz-Peter Schäfer. Wie wichtig ist „netzwerken“ gerade in der Eifel?

Das ist unbezahlbar. Die Eifel bietet viel Natur, reichlich Platz um das eigene Heim, eine gute Infrastruktur und kleine und große Feste, die das Leben schön machen. Immer wieder trifft man Leute, mit denen man Fußball, etc. gespielt hat oder schon mal irgendwo gemeinsam gefeiert hat. Man kennt sich untereinander, man tauscht sich aus, man hat eine gute gemeinsame Basis. Das ist für mich ein enorm wichtiger Wert. Auf einem solchen Grundprinzip des Kennens basiert auch der Erfolg der DLG Eifel. Sie besitzt die Ausbaufähigkeit zu einem gut funktionierenden Netzwerk, ähnlich einer „Fußballmannschaft“. Hervorragende Unternehmen haben das gemeinsame Ziel zu gewinnen. Das funktioniert nur, wenn man gemeinsam stark ist. Darum habe ich damals auf die Anfrage „ja“ gesagt und die DLG Eifel sehr gerne mitgegründet.

Worin liegt das Erfolgsgeheimnis genau?

Wir sind innovativ unterwegs. Die DLG Eifel eröffnet neue Möglichkeiten, neue Horizonte und neues Know How. Man tauscht Bedarfe aus und der ein oder andere stellt fest, dass er darüber noch nicht nachgedacht hat und die daraus resultierenden Möglichkeiten noch nicht kannte. Durch den Austausch profitiert jeder Unternehmer vom Wissen anderer und das Gesamtwissen aller nimmt zu – ein unschätzbarer Wert für die Zukunft. Die Genossenschaft ist damit ein enorm wichtiger Impulsgeber und stößt mit den herausgearbeiteten neuen Möglichkeiten auch gewinnbringende Prozesse im Unternehmen an. Das Netzwerk muss und darf sich ruhig noch viel weiterspannen. Das braucht Zeit. Das lief bei „Mc Donalds“ und auch „Apple“ nicht anders.

Was für Unternehmertypen braucht es heute?

Wir leben in einer Zeit, in der der Alltag einen mit Informationen völlig überfrachtet. Push-Nachrichten aus allen Richtungen gehören zum Alltag. Auch der Workflow der Mitarbeiter wird immer schneller, immer mehr und immer weniger Zeit, was einen Gegendruck der Arbeitnehmer erzeugt. Umso mehr liegt es auch in der Verantwortung des Chefs, sich mit den ganz konkreten Bedürfnissen seiner engagierten Mitarbeiter auseinander zu setzen. Das Reden mit Mitarbeitern auf einer anderen Ebene ist wichtig – auch wenn es zusätzliche Zeit kostet. Hier lernt man die gegenseitigen Bedürfnisse kennen. Dann kann der Nutzen aus der DLG Eifel gezielt angesprochen werden. Die fünf Säulen bieten eine breite Palette.

Sie sind ausgewiesener Fachmann für Sport, Fitness und Gesundheit und bringen Ihr Wissen gezielt in das Netzwerk ein…

Ja, richtig, letztlich genauso wie jeder andere, der Experte auf seinem Gebiet ist. Für uns ist klar: Die Zukunft gehört der Medical Fitness und dazu gehört mehr als nur die „Trainings-Belastung“. Die „Sportwelt Schäfer“ ist zum Beispiel eng mit dem bekannten Konstanzer Therapeuten Dr. med. Kurt Mosetter vernetzt, der wiederum mit einem großen Netzwerk an Experten zusammenarbeitet. Es geht uns sicherlich um die gezielte Belastungsoptimierung. Es geht jedoch auch sehr stark um die Regenerationsoptimierung und um die Aufnahme der richtigen Nährstoffe. Beides liefert uns die benötigte Energie für die immer höhere psychische Belastung. Fitte Führungskräfte und fitte Arbeitnehmer sind der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg.

Was wünschen Sie sich für die DLG Eifel und die Region?

Die Eifel braucht attraktive Unternehmen und qualitative Arbeitsplätze. Sie braucht Führungskräfte, die sich mit den Arbeitnehmern austauschen. Dazu bedarf es Anlässe über die Beurteilungsgespräche hinaus. Hier bietet das sportlich aktiv sein eine wunderbare Basis. Daher liegt mein Fokus auf der dritten Säule. Hier geht es um physische und psychische Widerstandskraft, d.h. unserer Gesundheit, dem laut Umfrage wichtigsten Wert. Dazu möchten wir von der DLG Eifel ein großes Stück beitragen. Was einer alleine nicht schafft, schaffen wir zusammen, lautet nicht umsonst unser Credo der Genossenschaft. Das Netzwerk bildet die gemeinsame Basis für eine erfolgreiche Zukunft der Unternehmen in der Eifel.

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Vertreter-Versammlung der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank beschließt über das Jahr 2019

Wittlich, 12.11.2020 – Wie bei allen Unternehmen ist die Geschäftstätigkeit der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG mit Sitz in Wittlich aktuell geprägt von der Corona-Situation. Eine Auswirkung davon ist der ungewöhnlich späte Termin der diesjährigen Vertreterversammlung, die über das zurückliegende Geschäftsjahr 2019 zu beschließen hatte, gleichzeitig aber bereits einen Blick auf die aktuellen Zahlen des laufenden Jahres werfen konnte.

Aus Sicherheitsgründen und zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen hatte man den ursprünglich vorgesehenen Veranstaltungsraum frühzeitig ins Eventum verlegt, dessen Größe in Verbindung mit starken Sicherheitsvorkehrungen eine sichere Durchführung der Versammlung im Rahmen der aktuell geltenden Verordnungen erlaubte. Foto: Vereinigte Volksbank

Als Bank – und insbesondere als Genossenschaftsbank – war und ist die Bank und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der derzeitigen Situation besonders gefordert. Es gilt, den laufenden Betrieb für Mitglieder und Kunden aufrecht zu erhalten, um den Wirtschaftskreislauf der Region für Unternehmern, aber auch für die Bevölkerung zu unterstützen. Gleichzeitig muss man dafür Sorge tragen, dass die Gesundheit von Kunden auf der einen Seite und der Belegschaft auf der anderen Seite bestmöglich geschützt wird. All dies ist der Bank in den letzten Monaten erfolgreich gelungen.

Getragen wird die Bank zum 31.12.2019 von 22.527 Mitgliedern, ein Nettozuwachs um exakt 777 Mitglieder. Und auch im aktuellen Geschäftsjahr hat sich die Zahl der Bankteilhaber positiv entwickelt. Berichten konnte Vorstandsmitglied Peter van Moerbeeck außerdem über einen weiteren deutlichen Anstieg von Krediten, Einlagen und Bilanzsumme, die sich auch 2020 weiter fortgesetzt hat. „Unsere guten Geschäftszahlen und der überdurchschnittliche Mitgliederzuwachs zeigen, dass die Menschen hier in unserem Geschäftsgebiet unsere genossenschaftlichen Stärken 2019 erneut gewürdigt haben und auch in der Krise zu schätzen wissen“, unterstrich Vorstandssprecher Michael Hoeck.

Kundengelder und Kreditvolumen wachsen deutlich

Ähnlich positiv wie die Mitgliederzahl entwickelte sich 2019 die Bilanz der Bank. Die Kundeneinlagen stiegen um 2,6 Prozent auf 824 Millionen Euro. (30.09.2020: 843 Millionen Euro) „Das zeugt von einem hohen Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden ist“, unterstreicht Vorstand Peter van Moerbeeck.

Inklusive Fondsanlagen, Wertpapierdepots und Bauspargut-haben betreute die Bank zum Jahresende 2019 Kundengelder in Höhe von 1.451 Millionen Euro, ein Plus von 7,9 Prozent.

Im Kreditgeschäft profitierte die Genossenschaftsbank 2019 von einer weiterhin hohen Nachfrage sowohl bei Privat- als auch bei Unternehmenskunden. Das Kundenkreditvolumen stieg um 5,6 Prozent auf 654 Millionen Euro und nahm bis zum 30.09.2020 um weitere 42 Millionen Euro auf 696 Millionen Euro zu. Zusammen mit den an die Partner der genossenschaftlichen FinanzGruppe vermittelten Darlehen liegt der Bestand zum Jahresende 2019 bei 777 Millionen Euro, was einem Anstieg um 4,6 Prozent entspricht.

Unternehmen und Privatleute investieren

Gewerbliche Kunden schlossen Kredite im Volumen von 91 Millionen Euro neu ab, nach 102 Millionen Euro im Vorjahr. Bei den klassischen Immobilienfinanzierungen stieg das Volumen der neu abgeschlossenen Kredite von 44 Millionen Euro im Vorjahr auf 53 Millionen Euro im Jahr 2019. Der Bestand an Immobilienfinanzierungen lag damit bei 391 Millionen Euro (Vorjahr 379 Millionen Euro)

Eigenkapitalbasis erneut gestärkt

Mit fast 103 Millionen Euro bilanziellem Eigenkapital zum Jahresende verfügt die Genossenschaftsbank über ein beruhigendes Polster, das durch den Beschluss der Vertreterversammlung um weitere 1,5 Millionen Euro gestärkt wurde. Es erlaubt der Bank, auch in Zukunft Investitionen ihrer gewerblichen und privaten Mitglieder und Kunden zu finanzieren.

Herausforderndes Zinsumfeld

Herausfordernd bleibt hinsichtlich des Niedrigzinsumfelds die Situation im Geschäft mit Einlagen und Krediten, dem angestammten Geschäft einer Bank. Nach 21.581 TEUR im Vorjahr sank der betriebswirtschaftliche Zinsüberschuss im Berichtsjahr auf 20.460 TEUR. Die Hochrechnung der Zahlen auf Basis des 30.09.2020 zeigt eine weitere Reduzierung auf 19.540 TEUR. Die erfreuliche Steigerung beim Provisionsüberschuss im Jahr 2019 von 8.101 TEUR (Vorjahr 7.892) konnte den Rückgang des Zinsüberschusses nur teilweise kompensieren. Auch für das laufende Jahr wird ein ähnlich hohes Provisionsergebnis erwartet. Weitgehend stabil blieben die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen der Bank und die Abschreibungen aus Sachanlagen, die in Summe mit 19.575 TEUR gegenüber 19.424 TEUR nur leicht anstiegen.

Mitglieder erhalten Dividende in Höhe von 3 Prozent

Die stabile Ertragslage mit einem Jahresüberschuss von 3,3 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau und die geordnete Eigenkapitalsituation erlaubt der Bank auch für das zurückliegende Jahr 2019 die Zahlung einer Dividende an ihre Mitglieder. Dieses Thema hatte in den Frühjahr- und Sommermonaten eine gewisse Brisanz erlangt, da die Bankenaufsicht vor dem Hintergrund der Corona-Situation damals die Erwartung geäußert hatte, die Banken sollen in diesem Jahr auf die Zahlung einer Dividende gänzlich verzichten.

Es ist jedoch die Überzeugung der Bank, dass man eine solche Forderung nicht pauschal stellen sollte, sondern dabei die individuelle Situation einer Bank betrachten muss. Dennoch wolle man sich vor dem Hintergrund einer möglicherweise herausfordernden Zukunft diesen Überlegungen nicht gänzlich verschließen. Daher schlug die Bank der Vertreterversammlung eine Senkung des Dividendensatzes von 5,5 Prozent auf 3 Prozent vor, was von den anwesenden Vertretern einstimmig angenommen wurde.

Neben den üblichen Regularien und der Abstimmung über verschiedene Satzungsänderungen wurden im Zuge der Aufsichtsratsneuwahlen die turnusgemäß ausscheidenden Herren Gottfried Fischer, Hans-Peter Scholtes und Dr. Peter Josef Zenzen erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Außerdem wurde auf Vorschlag der Bank Frau Jutta Merrem als neuntes Mitglied zusätzlich in den Aufsichtsrat gewählt. Jutta Merrem ist 53 Jahre alt und wohnt in Altrich. Dort bewirtschaftet die Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb. Jutta Merrem bekleidet darüber hinaus verschiedene Ehrenämter, unter anderem das der Vorsitzenden des Landfrauenverbands Bernkastel-Wittlich.

Als Vorbereitung auf die nach der Vertreterversammlung anstehende Neuwahl der Vertreterversammlung wählten die Vertreter sieben Mitglieder für den insgesamt 12 Personen umfassenden Wahlausschuss, der die Wahl vorbereiten und überwachen wird. Durch den starken Mitgliederzuwachs der letzten vier Jahre wird diese von derzeit 250 auf dann 282 Vertreter anwachsen.

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Neues Kompetenzzentrum für Hören und Sehen in Kaisersesch

Kaisersesch, 12.11.2020 – Das vor mehr als 23 Jahren von Hans-Peter Platten gegründete Unternehmen verfügt über vier Filialen und mehr als 30 Mitarbeiter. Die ansprechend gestaltete Niederlassung befindet sich im unteren Teil der Bahnhofstraße. Die neuen Räumlichkeiten sind hochmodern ausgestattet und bieten eine diskrete und angenehme Atmosphäre.

Neben den umfangreichen Dienstleistungen, wie z. B. die Myopie-Kontrolle (Kinderkurzsichtigkeit) oder eine individuelle Anpassung von volldigitalen Hörgeräten, bietet die neue Kaisersescher Filiale kostenlose und unverbindliche Hör- und Sehtests mit eingehender individueller Beratung sowie eine große Auswahl von Markensystemen und Zubehör rund um besseres Sehen und Hören an. Ein Hol- und Bringservice und Hausbesuche gehören ebenfalls zum Angebot des Kompetenzzentrums.

Stadtbürgermeister und Erster Beigeordneter Gerhard Weber, in Vertretung von Bürgermeister Albert Jung, Wirtschaftsförderer Mario Leidens sowie Jörg Bertgen von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibender gratulierten Hans-Peter Platten und seinem Team herzlich zur Neueröffnung und wünschten für die Zukunft viel Erfolg.