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Digitale Welt ist Thema im Kreisseniorenbeirat

Region/Kreis MYK, 04.12.2020 – Zum Schwerpunktthema „Ältere Menschen in der digitalen Welt“ tagt der Seniorenbeirat des Landkreises Mayen-Koblenz am Dienstag, 8. Dezember, 14 Uhr, öffentlich in einer Videokonferenz.

Gäste, die die öffentliche Sitzung mitverfolgen möchten,  werden gebeten, sich per E-Mail an markus.eiden@kvmyk.de anzumelden. Sie erhalten daraufhin Zugangsdaten für die Videokonferenz. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem eine Einführung in das Schwerpunktthema, der Bericht der Digitalbotschafter aus dem Landkreis sowie die Erarbeitung von Handlungsfeldern und Initiativen des Kreisseniorenbeirates für die digitale Arbeit vor Ort.

Zur Beratung stehen außerdem weitere Themenvorschläge für die Arbeit des Seniorenbeirates mit Hilfe der Broschüre „Seniorenbeiräte stärken!“.

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Verschärfung der Corona-Regeln in Jülich

Jülich, 04.12.2020 – Auf Grundlage der zwischen Bundeskanzlerin und Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossenen Maßnahmen, hat das Land NRW eine neue Coronaschutzverordnung erlassen. Das bedeutet, dass die im November geltenden Einschränkungen auch im Dezember weiterbestehen. Hinzu kommen einige Verschärfungen.

Die im November geschlossenen Betriebe und Einrichtungen bleiben damit zunächst weiterhin geschlossen. Insbesondere die Gastronomie bleibt weiterhin geschlossen. Lieferungen und Außer-Haus-Verkauf bleiben erlaubt. Das Verzehrverbot in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtungen sowie das Verkaufsverbot für alkoholische Getränke zwischen 23 Uhr und 6 Uhr sind weiterhin zu beachten. Übernachtungsangebote im Inland werden weiter nur für notwendige und ausdrücklich nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet.

Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen- Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel. Darüber hinaus gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten.

Zusätzlich gilt nun die Maskenpflicht im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften auf dem Grundstück des Geschäftes, auf den zu dem Geschäft gehörenden Parkplatzflächen und auf den Zuwegungen zu dem Geschäft.

Die Stadt Jülich hat in ihrer Allgemeinverfügung zur Ergänzung der Coronaschutzverordnung festgelegt, dass die Maskenpflicht auch weiterhin auf der gesamten Kölnstraße, in der Kleinen Kö sowie während des Wochenmarktes auf Marktplatz und Kirchplatz gilt.

Dort wo die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske gilt, ist es grundsätzlich unzulässig, diese zum Essen oder Rauchen abzunehmen. In der Jülicher Innenstadt ist es in der Regel in wenigen Minuten möglich, den Bereich der Maskenpflicht zu verlassen. Innerhalb dieser Bereiche ist nur im Ausnahmefall das vorübergehende Ablegen der Alltagsmaske zur notwendigen Einnahme z.B. von Speisen und Getränken erlaubt.

Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Weihnachtseinkäufe möglichst auch unter der Woche zu tätigen. Für die meisten Einzelhändler bleibt es bei der Regelung, dass pro 10 qm ein Kunde erlaubt ist. Einrichtungen mit einer Verkaufsfläche ab 801 qm dürfen auf der 800 qm übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 qm Verkaufsfläche zulassen.

Aufgrund der aktuellen Situation wird der geplante verkaufsoffene Sonntag in Jülich am 13. Dezember nicht stattfinden.

Alle Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben.

Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind im öffentlichen auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

Für den privaten Bereich wird eine entsprechende Beachtung der Regelungen der Verordnung dringend empfohlen. Dies schließt ausdrücklich die dringende Empfehlung ein, Kontakte zu reduzieren bzw. diese auch zuhause möglichst infektionssicher unter Beachtung der üblichen Abstandregeln zu gestalten.

Da im Kreis Düren die 7-Tages-Inzidenz nur knapp unter einem Wert von 200 liegt, ist es besonders wichtig, dass auch im privaten Raum die Regeln beachtet werden, da ansonsten weitere Verschärfungen der Schutzmaßnahmen für den Kreis Düren drohen.

Wirtschaft und Arbeitswelt werden aufgefordert, die Schutz- und Hygieneregeln einzuhalten. In Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen; dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung gilt zunächst bis zum 20. Dezember. Sie sieht jedoch bereits Regelungen für die Weihnachtszeit zu Treffen im engsten Familien- und Freundeskreis mit höchstens 10 Personen sowie das Verbot öffentlich veranstalteter Feuerwerke zum Jahreswechsel vor.

Aktuelle Informationen sind jederzeit verfügbar auf www.juelich.de/coronavirus. Dort findet man auch die vollständige neue Coronaschutzverordnung mit allen Regelungen.

Die Corona-Hotline der Stadt Jülich ist erreichbar per E-Mail: Hotline@juelich.de und per Tel.: 02461 63–605, Mo – Fr: 8.00-12.00 Uhr.

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Eine großartige Idee wurde sehr erfolgreich umgesetzt

Ulmen, 04.12.2020 – Vergangene Woche hatten wir über die Produktion der Mund-Nasen-Abdeckungen in Ulmen aus April 2020 berichtet. Hasan und Fatima Ouso wollten damit ein Dankeschön für die große Hilfe und Unterstützung zurückgeben, die ihnen bei der Integration und guten Aufnahme in Ulmen nach ihrer Flucht aus Syrien entgegengebracht wurde.

„Mit viel Stolz und großer Dankbarkeit konnte man auf ein tolles Spendenergebnis aus dieser Aktion blicken. Im Edeka-Markt Biermann in Ulmen erbrachten die Spenden einen Betrag von 2.593 €, den Mario Biermann mit einer Spende auf 3.000 € erhöhte und in den Filialen der Bäckerei Müsch kamen 1.116 € zusammen, die Christine Müsch-Schroers auf 1.500 € aufrundete. So konnte man „Ärzten ohne Grenzen“ 3.000 €und dem Verein „Hilfe für Bolivien e.V.“ 1.500 € zur Verfügung stellen.

Ein besonderer Dank gilt all denen, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben: Familie Ouso für ihre unermüdliche Arbeit bei der Herstellung der Masken, allen Spender/innen der benötigten Geräte und des erforderlichen Materials zur Maskenherstellung und vor allem aber auch Christine Müsch-Schroers und Mario Biermann und ihren Mitarbeiter/innen für die tolle Unterstützung und ihre persönlichen Spenden. Vergelt’s Gott allen, die mitgemacht haben.“

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Alleebäume müssen gefällt werden – 11 Winterlinden sind nicht mehr zu halten

Weilerswist/Euskirchen, 04.12.2020 – Entlang der Lommersumer Straße in Weilerswist-Derkum müssen in den nächsten Tagen elf Winterlinden gefällt werden. Nach Angaben der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises Euskirchen sind die Bäume stark geschädigt. Bereits im kommenden Jahr sollen neue Bäume nachgepflanzt werden.

Pilzbefall und Faulstellen im Stamm machten diese Maßnahmen notwendig. Foto: Kreis Euskirchen

Für viele Bewohner von Derkum ist die Lommersumer Straße im Süd-Westen der Ortslage ein beliebter Spazierweg. Die ehemalige Hauptverkehrsstraße ist durch eine veränderte Verkehrsführung seit langem keine Durchgangsstraße mehr. Heute ist sie sogar ein Teil des angrenzenden Naturschutzgebietes, das sich im Westen um Derkum herum bis nach Hausweiler erstreckt.

Aus der vergangenen Zeit, als die Straße noch für den allgemeinen Straßenverkehr freigegeben war, sind heute noch die Winterlinden links und rechts des Weges übriggeblieben. Durch die üppige Begleitflora aus anderen Bäumen und Sträuchern fällt die Allee nicht jedem gleich auf – und doch ist sie im Alleenkataster des Landes mit ihren 235 Metern Länge verzeichnet.

In den vergangenen Jahren mussten die Alleebäume wiederholt gepflegt, einige wenige Bäume sogar entnommen werden, wie Axel Jakob als zertifizierter Baumkontrolleur der UNB erläutert. Pilzbefall und Faulstellen im Stamm machten diese Maßnahmen notwendig. „Mittlerweile haben die Schäden an elf Bäumen ein Ausmaß erreicht, das aus Sicherheitsgründen die Fällung notwendig wird“, so Jakob.

Die Fällungen werden in den nächsten Tagen durch ein Fachunternehmen durchgeführt. Dank des Einsatzes moderner Maschinen, wie Fällbagger und Fällgreifer, könne das sehr effektiv und schonend ausgeführt werden. „Dadurch bleiben das Naturschutzgebiet und die angrenzenden Bäume und Sträucher fast unbeeinflusst“, erklärt der Fachmann.

Aber auch an die Zukunft dieser wertvollen Allee sei gedacht worden: „Im Herbst 2021 werden wieder Winterlinden nachgepflanzt. Dabei soll zum einen der Alleencharakter aufgewertet werden, zum anderen finden auch die Belange des Naturschutzes Beachtung. Wo sich Lücken befinden, die eine Bepflanzung zulassen, wird ein neuer Baum gesetzt. Wo bereits die Natur einen Baum hat wachsen lassen, soll dieser erhalten und in die Allee mit eingebunden werden.“

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Unterer Naturschutzbehörde des Kreises und der Gemeinde Weilerswist wurden bereits erste Arbeiten zur Vorbereitung der anstehenden Pflanzung ausgeführt. So habe die Gemeinde Weilerswist die fast durchgängige Straßenbeleuchtung bis zum Ortsrand zurückgebaut. Das bedeute eine erhebliche Reduzierung von Lichtimmissionen im Schutzgebiet und gleichzeitig mehr Möglichkeiten für die Nachpflanzungen durch die jetzt fehlende oberirdische Leitung.

Gleichzeitig stelle der Kreis die Mittel für die Fällung und die geplante Pflanzung zur Verfügung.

„Da auch drei künstliche und fast 20 Jahre alte Fledermaus-Sommerquartiere durch die anstehenden Maßnahmen betroffen sind, wurden bereits drei neue Fledermauskästen bestellt, die pünktlich zum Frühjahr im Bereich der Allee installiert werden“, erklärt Axel Jakob abschließend.

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„WirFürEuch-Tag“ nahm im Jahr der Corona Pandemie einen anderen Verlauf

Mayen, 04.12.2020 – Das Team Jugendarbeit der Stadt Mayen überraschte die Bewohner des Altenzentrums St. Johannes  in diesem Jahr einmal auf eine ganz andere Art und Weise.

In den vergangenen Jahren fand diese Aktion immer in den Räumen des Mayener Jugendhauses statt. Die Bewohner wurden von Kindern des Jugendhauses, sowie dessen Team am Altenheim abgeholt und ins Jugendhaus gebracht. Dort verweilte man mit Musik und Gesang, Erzählungen, Gedichten, Kaffee und Kuchen ein paar Stunden und feierte gemeinsam die vorweihnachtliche Zeit.

In der jetzigen Zeit ist so etwas leider nicht möglich. So fasste man im Jugendhaus den Entschluss, den Bewohnern des Altenheimes trotzdem etwas Gutes zu tun. Fleißig wurde Kuchen und Plätzchen gebacken und alles in kleine Tütchen verpackt, eine Packung Kaffeepulver dazu in einen großen Karton gelegt und ab damit zum Altenheim. Da in den vergangenen Jahren der Auftritt des St. Nikolaus nicht fehlen durfte, hatte dieser sich dazu bereit erklärt, eine Botschaft auf Video aufzunehmen. Diese wurde dann in Form eines Datenträgers bei der Übergabe des Kartons ebenfalls überreicht.

So brachte man den „WirFürEuch-Tag“ in die Zimmer der Bewohner des Altenheimes, die sich sichtlich über diese Überraschung freuten.

„Im nächsten Jahr findet der „WirFürEuch-Tag“ hoffentlich wieder im städtischen Jugendhaus statt. Wir würden uns wieder sehr über ihren Besuch freuen“, so die abschließenden Worte von Jugendpfleger Thomas Mintenig bei der Verabschiedung am Altenheim.

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Stadtmarketing-Verein „Mechernich aktiv“ mit besonderer Aktion

Mechernich, 04.12.2020 – Margret Eich und Petra Himmrich vom Stadtmarketing-Verein wollen mit der Aktion „Menschen gerade in der jetzt schwierigen Zeit mit Freude erfüllen“ – Kinder von fünf Kitas bastelten was die Kinderhände hergaben und Weihnachtsherzen höher schlagen lässt – Kleiner Schutzengel als Dankeschön.

Da haben sich die Kita-Kinder mächtig viel Mühe gegeben, um Mechernich in der Vorweihnachtszeit hübsch zu gestalten. Liebevoll schmückten sie elf schmucke Weihnachtsbäume in der Kernstadt.

Margret Eich und Petra Himmrich, Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Stadtmarketing-Vereins „Mechernich aktiv“, hatten für diese besondere Aktion fünf Kindergärten im Stadtgebiet gewinnen können.

Deren Kinder und Erzieherinnen ließen sich nicht lange bitten und legten begeistert los und bastelten, was die Kinderhände hergaben und Weihnachtsherzen höherschlagen lässt: Sterne, Kugeln und Weihnachtspäckchen – eins bunter und schöner als das andere. Das dazugehörige Bastelmaterial wurde von Mechernich aktiv zur Verfügung gestellt.

Freude für Passanten

Insgesamt sind elf Bäume im Stadtgebiet verteilt und geschmückt worden. „Schon das Schmücken anzuschauen, bereitete den Passanten viel Freude“, so Himmrich.

17 AWO-Kita-Kinder vom Nyonsplatz zogen los, um die Bäume in der Bahnstraße mit Selbstgebasteltem festlich zu dekorieren, vom AWO-Familienzentrum „Regenbogen“ an zwei Tagen sogar insgesamt 31 Kinder. Eifrig Baumschmuck bastelten außerdem die AWO-Kita-Kinder „Pusteblume“ (Mechernich-Nord), „Kunterbunt“ (AWO-Kita Roggendorf) sowie die „Seilbahn-Kids (Bergheim).

An den Bäumen werden auch Schildchen angebracht, auf denen stehen wird, welcher Kindergarten welchen Baum geschmückt hat. „Somit können die Kinder Oma, Opas, Mütter oder Väter zu den Bäumen führen und zeigen, wie toll sie gebastelt und geschmückt haben“, freut sich Eich.

Margret Eich und Petra Himmrich wollen mit der Aktion aber noch mehr Gutes bewirken: „Wir wünschen uns, dass die liebevoll geschmückten Bäume die Menschen gerade in der jetzt schwierigen Zeit mit Freude erfüllen.“ Jedes Kind erhielt als Dankeschön einen kleinen Schutzengel von „Mechernich aktiv“.

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Verkauf von Christbäumen: Aktion findet ab dem 11. Dezember zugunsten der Hilfsgruppe Eifel am Rewe-Center in Kall statt

Kall, 04.12.2020 – In Zeiten der Corona-Pandemie beklagt die Hilfsgruppe Eifel seit dem Frühjahr einen drastischen Rückgang der Spenden. Deshalb hat sich die Kaller Kinderkrebshilfe dazu entschieden, dem negativen Spendentrend wieder durch einen Weihnachtsbaum-Verkauf entgegenzuwirken. Ein solcher war in den letzten beiden Jahren recht erfolgreich am Rewe-Center durchgeführt worden.

Unter der Devise „Einen Weihnachtsbaum kaufen und damit Gutes tun”, findet ab Freitag, 11. Dezember, auf dem Vorplatz des Rewe-Centers Pauly in Kall ein Weihnachtsbaum-Verkauf zugunsten der Hilfsgruppe statt. Angeboten werden wieder 100 frisch geschlagene Bäume aus belgischen Wäldern. Im vergangenen Jahr waren die Bäume innerhalb weniger Tage ausverkauft gewesen.

Der Erlös der diesjährigen Verkaufsaktion soll für die Inneneinrichtung des neuen Familienhauses verwendet werden, in dem Eltern während der Krebsbehandlung ihrer Kinder im neuen, nahegelegenen Eltern-Kind-Zentrum der Uniklinik Bonn, wohnen können, um ihren Kindern während der Behandlung nahe zu sein. Die Hilfsgruppe wird dort in Partnerschaft mit dem Möbelhaus Brucker die Einrichtung von 42 Elternzimmern mit über 100.000 Euro finanzieren.

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Jahresblätter des Alsdorfer Geschichtsvereins sind erneut fesselnde Lektüre

Alsdorf, 04.12.2020 – Vorträge, Exkursionen und manches mehr waren angesichts der Corona-Pandemie auch für die Mitglieder des Alsdorfer Geschichtsvereins in diesem Jahr leider nicht denkbar. Ihren Eifer in der Recherche und Präsentation der Alsdorfer Stadtgeschichte haben sie dennoch eindrucksvoll dokumentieren können – in der jetzt vorgestellten Ausgabe der „Jahresblätter des Alsdorfer Geschichtsvereins“.

Seit 1982 veröffentlichen die Heimathistoriker ihre Bände, seit geraumer Zeit erscheinen sie im zweijährigen Rhythmus. „Und jedes Mal ist die Lektüre fesselnd und unterhaltsam zugleich. Man spürt beim Lesen immer, welch hervorragende und umfassende Arbeit und wie viel Herzblut dahinterstecken“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders bei der Vorstellung des Buches, die mit nötigem Abstand im großen Sitzungssaal des Alsdorfer Rathauses stattfand. Nicht nur für Heimatinteressierte sei die Arbeit des Geschichtsvereins ein enormer Gewinn. „Sie ist auch wichtig, um den Geschichtsvergessenen, von denen es offenbar immer mehr gibt, mit Fakten begegnen zu können!“

Zahlreiche Nachlässe habe der Geschichtsverein in diesem Jahr in sein umfangreiches Archiv aufnehmen können. Quellen, die mithin in den kommenden Jahren zur Grundlage weiterer Jahresblätter werden könnten, wie der Ehrenvorsitzende Rudolf Bast durchblicken ließ. Der 84-Jährige wird dann jedoch nicht mehr mit der Erstellung und Herausgabe der Bände befasst sein – er hat in Rosemarie Charl in den Reihen des Vereins seine Nachfolgerin gefunden.

Vier Themenfelder finden sich in der aktuellen Ausgabe. Mit dem Übergang der Freiherrlichkeit Alsdorf von der Familie Harff zur Familie von Blanckhart befasst sich in seinem Beitrag Klaus Peschke. Sein Interesse an dieser Historie kommt nicht von ungefähr, denn während seiner Zeit als Leiter der Volkshochschule in Alsdorf, die ihren Sitz in der Alsdorfer Burg hatte, war er dort selbst eine Art „Burgherr“.

Mehrere Facetten aus seinem Stadtteil Schaufenberg präsentiert Karl-Bernd Ghislain in seinem Beitrag. Unter anderem beschreibt er die Funktion des „Rosenkränzchens“ als Grenzmarkierung zwischen Limburg-Brabant und Jülich.

Der mittlerweile in Bad Münstereifel lebende Autor Hans Trieschnigg hat sich der Geschichte der Alsdorfer Post und ihrer Poststempel angenommen. Und dieses umfangreiche Thema, dem er in der nächsten Ausgabe der Jahresblätter gemeinsam mit Co-Autor Norbert Schnorrenberg einen weiteren Teil zur Entwicklung in Mariadorf-Hoengen folgen lassen will, ist ganz nebenbei auch eine Chronik der Europafeste. Denn die waren für den Alsdorfer Briefmarkensammlerverein stets ein Anlass, dazu passende Sonderstempel zu entwerfen.

Einem der besonderen Blickfänge im Stadtbild widmet sich in seinem Beitrag Hartmut Malecha: dem Alsdorfer Wasserturm, der seit mehr als 110 Jahren eine Art Wahrzeichen ist und beide Weltkriege nahezu unbeschadet überdauert hat. Auch die Entwicklung des ehemaligen Kugelbehälters zum „Intze-Behälter“ – benannt nach Professor Dr. Otto Intze – nimmt breiten Raum in der Darstellung ein.

Auch als Präsent zum nahenden Weihnachtsfest seien die Jahresblätter ausdrücklich empfohlen, bemerkte der Vorsitzende des Geschichtsvereins, Franz-Josef Müller. „Für mich selbst sind sie immer so etwas wie eine Bescherung. Man merkt ihnen immer die Begeisterung an, mit der die Dinge aufgearbeitet werden. Ich bin sehr stolz, diese Tatkraft des Vereins als Vorsitzender begleiten zu dürfen.“

Erhältlich sind die bei AWD gedruckten Jahresblätter zum Preis von je zwölf Euro in der Buchhandlung Thater in Alsdorf, Luisenstraße 9.

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Bürgermeister Holger Jung empfiehlt lokalen Einzelhandel

Meckenheim, 04.12.2020 – Weihnachtseinkauf mit Bedacht planen. Die Corona-Pandemie beschert den Menschen in diesem Jahr etwas andere Festtage. Hohe Infektionszahlen erfordern auch an Weihnachten und Silvester Kontaktbeschränkungen, weshalb im übersichtlichen Rahmen und nicht wie bislang gekannt gefeiert wird. Dennoch dürfen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum ebenso wenig fehlen wie der schmackhafte Braten auf der Festtagstafel – Produkte, die jetzt vielfach im örtlichen, gut sortierten Einzelhandel erstanden werden.

Bürgermeister Holger Jung befürwortet den Einkauf vor Ort: „Unterstützen Sie unseren Handel und unsere Gastronomie. Kaufen Sie nicht im anonymen Internet, sondern in den Meckenheimer Fachgeschäften“, verweist er auf das vielfältige Angebot und den persönlichen Kundenservice. Auch die Idee, Gutscheine zu verschenken, lässt sich lokal selbst in der heimischen Gastronomie auf einfache Weise umsetzen.

Um Menschenansammlungen zu vermeiden, empfiehlt der Bürgermeister den Weihnachtseinkauf mit Bedacht zu planen. „Überlegen Sie sich schon im Vorfeld, was bei Ihnen an den Feiertagen auf den Tisch kommt und kaufen Sie frühzeitig, möglichst nicht zu den klassischen Stoßzeiten ein“, so Holger Jung. „Das entzerrt und erspart Ihnen zusätzlichen Stress“, ergänzt der Bürgermeister. Auch das Bilden von Einkaufsgemeinschaften, bei denen eine Person für mehrere Personen wie Familie, Nachbarn und Freunde einkauft, hilft, Menschenansammlungen zu vermeiden. „Vor allem aber: Achten Sie aufeinander und bleiben Sie gesund“, wünscht Holger Jung den Bürgern in der Adventszeit.

 

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79 Bäume für „Grüne Infrastruktur“ – Stadt Mechernich erhält Förderzusage von 70.000 Euro

Mechernich, 04.12.2020 – Der dritte trockene Sommer in Folge macht den Bäumen im Mechernicher Stadtgebiet zu schaffen. „Durch die Trockenheit sind vor allem viele Birken abgestorben. Andere, weil Krankheiten oder Schädlinge die Bäume leichter befallen konnten“, so Christof Marx, Landschaftsarchitekt der Stadt.

Die Stadtverwaltung will für insgesamt 79 tote Bäume nun eine Ersatzpflanzung vornehmen, außerdem ein größeres Wasserfass mit Pumpe für den Bauhof anschaffen und an den Wirtschaftswegen für mehr Blütenreichtum sorgen.

Bei der Maßnahme wird die Stadt finanziell von der Landesregierung unterstützt, die jetzt zusagte, Kosten in Höhe von insgesamt rund 70.000 Euro zu übernehmen. Möglich wird die Förderung durch das Programm „Grüne Infrastruktur“, zu dem die Bezirksregierung Mitte September 2020 kurzfristig ausgerufen und sich die Stadt schnell beworben hatte.

Spätestens bis Januar sollen die neuen Jungbäume, mit einem Stammumfang von 12 bis 14 Zentimeter, gesetzt werden. Sie füllen dann bestehende Lücken oder leere Pflanzbeete so hauptsächlich in Mechernich und Kommern, aber auch in Bleibuir, Bergbuir, Floisdorf, Obergartzem und Strempt. Die diversen Baumsorten wurden für jeden Ort und Stelle sorgfältig ausgesucht. Nachgepflanzt werden zum Beispiel Linde, Rotdorn, Robinie, Ahorn, Esche, Eiche, Walnuss, japanischer Apfel und auch Edelkastanie.

Bisher nur 1.000-Liter-Behälter

Aber auch das Fass, das mit der Förderung nun auch für den Bauhof angeschafft werden kann, ist Grund zur Freude. „Wir haben im Moment nur einen 1.000-Liter-Behälter“, so Marx. Je Baum müsse man mit einem Wasserbedarf von mindestens 70 Litern rechnen, wenn man gießt.

Daher reiche die bisherige Ladung höchstens für rund 14 Bäume – und schon müsse der Mitarbeiter schon wieder zum Bauhof fahren. „Kein zufriedenstellender Dauerzustand“, so Marx, der damit auf eine große Arbeitserleichterung des Bauhofs hofft.

Das größere Fass soll aber nicht nur Platz für mindestens 6.000 Liter bieten, sondern zusätzlich mit einer Pumpe ausgestattet sein. Der Landschaftsarchitekt erläutert: „Mit ihr können wir dann auch höher liegende Bereiche, wie zum Beispiel Böschungen wässern.“

Ein weiterer Teil der Fördergelder soll für Pflegearbeiten an den Wegrainen der Wirtschaftswege eingesetzt werden, die nach den Plänen der Stadt bunter blühen dürfen. Das spätere Mähen dieser Straßen- und Wegeränder, erstmals in diesem Sommer eingeführt, hatte bereits für erste Erfolge im Sinne der ökologischen Vielfalt gesorgt. Den Weg wolle man weiter beschreiten, so Marx.

Einen Eigenanteil muss die Stadt nicht tragen. Die Maßnahmen werden zu hundert Prozent gefördert.

Laut Landesregierung waren mehr als 200 Anträge auf Förderung eingereicht worden, von denen nur ein Viertel bewilligt wurden. Insgesamt fünf Millionen Euro Gesamtbudget waren in Aussicht gestellt worden. Die Resonanz auf den Aufruf sei trotz der kurzen Einreichfrist absolut überwältigend gewesen und zeige, wie groß der Bedarf zur Entwicklung grüner Infrastruktur für die Konjunktur und die Gesellschaft unseres Landes sei, so die Landesregierung, die die Stadt Mechernich lobt: „Ihr Engagement ist eine tolle und wichtige Botschaft.“