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Appell der Gemeinde Simmerath: Bleiben Sie Zuhause und kommen Sie am Wochenende bitte nicht in die Eifel!

Simmerath, 07.01.2021 – Trotz Schnee in der Eifel bitten wir Sie dennoch eindringlich: Bitte bleiben Sie Zuhause! Es macht keinen Sinn in die Gemeinde Simmerath zu kommen, denn es sind weder Parkplätze noch sanitäre Anlagen vorhanden. Auch werden Anwohnerstraßen für den Verkehr gesperrt. Darüber hinaus wird unser Ordnungsamt im Einsatz sein und Parkverstöße rigoros ahnden. Dies ist notwendig, da viele Besucher am vergangenen Wochenende Zufahrten, Rettungswege, Bürgersteige und Radwege blockiert haben oder ohne Erlaubnis auf privaten Wiesenflächen geparkt haben, die dadurch erheblich beschädigt wurden.

Zusätzlich werden verstärkt Corona-Kontrollen durchgeführt. Unterstützung erhalten wir hierbei durch das Technische Hilfswerk und durch die Polizei, die sich ebenfalls massiv beteiligen wird. Bitte weichen Sie nicht auf unsere Nachbarkommunen aus, denn die Stadt Monschau und die Gemeinde Roetgen werden ebenfalls so verfahren.
Wir bitten um Verständnis.

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Drache und Drachenfels – Fotokunst fürs Bürgermeister-Zimmer in Wachtberg

Wachtberg-Berkum, 07.01.2021 – In warmes Licht getaucht strahlt er in leuchtenden Rosttönen mit ebenso gefärbtem Herbstlaub um die Wette – die Drachenskulptur am Einkaufszentrum in Berkum. Der Wachtberger Heiko Heinen hat diesen Moment mit der Kamera eingefangen und das gerahmte Foto Bürgermeister Jörg Schmidt als Leihgabe für dessen Amtszimmer überreicht.

Ein zweites Bild stellt dann die Beziehung des Drachen zur Gemeinde Wachtberg her. Schließlich ist Wachtberg auf besondere Weise mit dem Drachenfels verbunden, begründeten doch die Herren der Burg Drachenfels seinerzeit durch die Übersiedlung auf Burg Gudenau Wachtbergs Bezeichnung als Drachenfelser Ländchen. Und so ziert das zweite Foto, dass Heinen dem Bürgermeister überlassen hat, einen Weitblick vom Rodderberg hinüber zum Drachenfels.

Gemeinsam griffen Schmidt und Heinen zum Hammer, ein kurzer Blick, ob auch alles gerade ausgerichtet ist, und schon hingen die Fotos an der Wand. Man kann gespannt sein auf weitere Fotoarbeiten von Heinen. Lust, seine Werke mal in einer Foto-Ausstellung zu zeigen, hat der junge Informatiker jedenfalls bereits geäußert. (mm)

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Neujahrsempfang bei Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Mit Innovation und Durchhaltewillen ins neue Jahr

Region/Mainz, 07.01.2021 – Mit einem digitalen Neujahrsempfang hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer Vertreter und Vertreterinnen aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf das neue Jahr eingestimmt. Als Ehrengäste waren der Mainzer Impfstoffentwickler von BioNtech, Prof. Ugur Sahin, und Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul dabei. „Beide stehen für Durchhaltewillen und Innovation. Eigenschaften, die wir in 2021 alle dringend brauchen, um in Rheinland-Pfalz gemeinsam stark aus der Pandemie hervorzugehen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Sinan Köylü, der unter seinem Künstlernamen SINU als Liedermacher bekannt ist, moderierte die Veranstaltung und gab zugleich einen Einblick in den schwierigen Alltag eines Künstlers in Pandemiezeiten. Aber auch er zeigte sich optimistisch.  Mit ihrem Dank an diejenigen, die in den vergangenen Monaten eine besondere Verantwortung getragen haben, eröffnete Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihren diesjährigen Neujahrsempfang. „Es sind ganz besonders die Menschen im medizinischen und pflegerischen Bereich, die durch ihren unermüdlichen Einsatz Sorge tragen für die Behandlung der Patienten und Patientinnen. Sie gehen seit Monaten über ihre Belastungsgrenze hinaus, um Leben zu retten. Ihnen gilt mein erster aufrichtiger Dank“, sagte die Ministerpräsidentin. „Danken möchte ich auch denjenigen, die täglich Großes leisten, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, obwohl sie dabei eine Ansteckung riskieren: Verkäufer, Busfahrerinnen, Handwerker und Paketbotinnen, Feuerwehrleute, Polizisten – und viele andere mehr. Ich danke auch der Lehrerschaft, Erziehern und Erzieherinnen. Sie sorgen dafür, dass in der Pandemie kein Kind den Anschluss verliert“, so die Ministerpräsidentin. Sie verwies auch auf die hervorragende Arbeit, die in Testlaboren und in der Forschung geleistet werde, so beim Testen der Corona-Proben oder der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes in Rekordzeit. Die Ministerpräsidentin blickt mit Zuversicht in die Zukunft. „Inzwischen haben wir begonnen, zu impfen und hoffen, dadurch möglichst viele Menschenleben zu retten und absehbar wieder mehr Normalität zu ermöglichen“, so die Ministerpräsidentin

Wie bereits viele andere Veranstaltungen fand auch der Neujahrsempfang der Ministerpräsidentin pandemiebedingt ganz anders als gewohnt – in einem digitalen Format – statt. Zahlreiche Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik, aus dem diplomatischen und konsularischen Corps, aus dem sozialen Bereich und Verbänden, Glaubensgemeinschaften sowie aus Kultur und Sport waren digital zugeschaltet. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem Mainzer Künstler Sinan Köylü, der unter seinem Künstlernamen SINU als Liedermacher bekannt ist. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Mainzer Gruppe Terztanz.

Die Ministerpräsidentin betonte mit Blick auf Corona die Bedeutung eines gut ausgebauten, verlässlichen Gesundheitssystems. „Dass sich Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen auf eine gute medizinische Versorgung verlassen können – egal wo sie wohnen – dafür arbeitet meine Landesregierung.“ Bei der Pandemiebewältigung sei das politische Handeln von drei Leitmotiven geprägt. „Erstens schützen wir die älteren Menschen, zweitens bringen wir Kinder und Jugendliche so gut wie möglich durch die Krise und drittens tun wir alles, um Arbeitsplätze zu erhalten und die Zukunft unserer Wirtschaft zu sichern“, so die Ministerpräsidentin.

Sie verwies in ihrer Rede auch auf die großen Einschränkungen, die Wirtschaftsbereiche wie Gastronomie und Einzelhandel, Kunst- und Kulturwirtschaft hinnehmen müssten. „Ich weiß, dass das trotz aller Hilfen für Sie und Ihre Beschäftigten eine unheimlich harte Zeit ist. Wir tun alles, um hier größtmögliche Unterstützung zu leisten, damit die Unternehmen und die Beschäftigten gut durch die Krise kommen“, so die Ministerpräsidentin.

„Hoffnung made in Rheinland-Pfalz“, so bezeichnete die Ministerpräsidentin die Entwicklung des Corona-Impfstoffes durch das Mainzer Unternehmen Biontech. Professor Dr. Ugur Sahin und Dr. Özlem Türeci haben in Rekordzeit von elf Monaten nach dem Ausbruch des Virus gemeinsam mit dem amerikanischen Partner Pfizer einen hochwirksamen Impfstoff entwickelt. „Das ist eine phantastische Forschungsleistung, die den Menschen in aller Welt Hoffnung gibt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mit seiner herausragenden Forschungsleistung sei Biontech ein ausgezeichneter Botschafter für die Innovationskraft und für die Forschungs- und Unternehmensförderung in Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland. Dies zeige auch, dass Rheinland-Pfalz ein attraktiver Wissenschaftsstandort sei für die klügsten und innovativsten Köpfe des Landes, so die Ministerpräsidentin.

Zum Rückblick auf das vergangene Jahr gehörte neben Corona auch die Erinnerung an die furchtbare Amokfahrt in Trier, bei der fünf Menschen ihr Leben verloren und zahlreiche verletzt wurden. „Die Tat macht mich noch immer fassungslos. Dankbar denke ich an diejenigen, die sofort zur Stelle waren. Das waren unzählige Passanten, die keinen Moment gezögert haben und Verletzte umgehend versorgt haben. Das zeigt mir: Menschen in diesem Land sind füreinander da. In extremen Situationen besonderer Not zeigt sich das sehr eindrücklich. Das stimmt mich zuversichtlich. Was mich stolz macht ist auch, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte innerhalb weniger Minuten in sehr großer Zahl vor Ort waren“, so die Ministerpräsidentin.

Mit Blick auf die Veränderungen durch Digitalisierung und die Klimakrise sprach sich die Ministerpräsidentin dafür aus, hieraus neue Zukunftsperspektiven für gute Arbeitsplätze und nachhaltig erfolgreiche Unternehmen zu machen. „Das ist keine Utopie – diese Zukunft hat in Rheinland-Pfalz längst begonnen“, so die Ministerpräsidentin und verwies dabei auf Beispiele rheinland-pfälzischer Unternehmen. „Ich will, dass wir auch in vielen Jahren noch ein Industrieland mit Zukunft sind. Mit nachhaltiger Produktion und guten, tarifgebundenen Arbeitsplätzen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Ich bin sicher, dass wir die Pandemie gemeinsam gut bewältigen werden und ich bin ebenso sicher, dass wir für die Herausforderungen der Zukunft in Rheinland-Pfalz sehr gut gewappnet sind“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Drei neue Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mayen begrüßt

Mayen, 07.01.2021 – Kürzlich traten drei neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte so Svenja Hoss, die künftig als Erzieherin für die Kita Hausen und Yvonne Klein, die als Schulsozialarbeiterin für die Grundschulen in Mayen tätig sein werden.

Ebenso wurde im Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung, Ertan Akdemir als geringfügig Beschäftigter Kommunaler Vollzugsbeamter willkommen geheißen.

„Ich wünschen Ihnen einen guten Start in der Stadtverwaltung Mayen und viel Freude an der neuen Aufgabe“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Diesen Wünschen schlossen sich Christoph Buttner für den Bereich Verwaltungssteuerung und der Personalratsvorsitzende Ralf Dietz an.

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Stadt Mechernich erhält Fördermittel des Landes in Höhe von 436.000 Euro für Kleinspielfeld im Schulzentrum

Mechernich, 07.01.2021 – Derzeit dürfen die öffentlichen Sportanlagen Lockdown-bedingt nicht genutzt werden. Die Pandemie hält die Stadt Mechernich aber nicht von ihren Plänen ab, das Kleinspielfeld im Mechernicher Schulzentrum für sportlichere Zeiten von Grund auf zu sanieren.

Aktuell hat das Kleinspielfeld, das aus den 1980er-Jahren stammt, seine beste Zeit hinter sich. Der Belag auf dem alten Handball- und Basketballspielfeld bröckelt in weiten Bereichen, das Unkraut wuchert zwischen den Ritzen ringsum. Möglich wird die Sanierung, weil das Land die dafür dringend benötigten Fördergelder in Höhe von 436.000 Euro jüngst zugesagt hat.

Nur einen Steinwurf entfernt von der alten Dreifachturnhalle und den beiden weiterführenden Schulen, dem Gymnasium Am Turmhof und der Gesamtschule Mechernich, soll wieder ein vielseitig nutzbares, kleines Leichtathletik-Sportzentrum entstehen. Die ersten Bagger sollen schon im Januar rollen.

Holger Schmitz, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Mechernich, und Christof Marx, Landschaftsarchitekt bei der Stadt, stellten das Konzept dem Bürgerbrief bei einem Ortstermin vor. Die Stadtverwaltung will das Multifunktionsfeld, auf dem durch unterschiedliche Markierungen Handball-, Tennis und Basketball gespielt werden kann, mit einem neuen Belag ausstatten. Hinzu kommen zusätzliche, separate Bereiche für Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen. Das DFB-Minispielfeld bleibt bestehen.

Auch für Rollstuhlsport geeignet

Bisher ist das Sportareal nur über mehrere Stufen erreichbar. Zukünftig soll der Zugang behindertengerecht sein und auch das Multifunktionsfeld soll so ausgestattet werden, dass darauf sogar Rollstuhlsportarten wie Basketball und Hockey betrieben werden können. „Es gibt bereits eine Gruppe, die immer in der Dreifachturnhalle trainiert“, so Schmitz.

Gleichzeitig wird auch die Laufbahn modernisiert, die neben dem großen Fußballrasenplatz hinter der Dreifachturnhalle liegt, der vor zwei Jahren erneuert worden ist. Statt auf Asche werden Läufer dann auf einer Tartan-Bahn trainieren können.

Langstreckenstreckenläufer müssen allerdings weiterhin den Weg zum Eifelstadion auf sich nehmen. „Für einen 400-Meter-Rundkurs ist im Schulzentrum definitiv kein Platz vorhanden“, erklärt Schmitz.

Zwischen dem Fußballplatz und der Skateanlage an der Grundschule könnte zudem noch ein Diskus-Kreisel Platz finden.

Für Vereine, Freunde und andere Gruppen

Die Anlage wird für Vereine und Nutzergruppen zugänglich sein. „Wenn jemand sagt, wir möchten regelmäßig mit zehn Leuten mittwochs um 17 Uhr zum Beispiel Basketball spielen, geht das. Ob vereinsmäßig, mit Freunden oder bürgerschaftlich organisiert, ist dann gleich.“ Mit der jeweiligen Gruppe werde eine Sondernutzung vereinbart und der Schlüssel durch die Stadtverwaltung ausgehändigt.

Eröffnet werden kann die frisch sanierte Anlage voraussichtlich im Sommer, so Marx. „Für den Belag braucht es bestimmte Temperaturen, daher wird dieser eher nicht vor April oder Mai aufgebracht werden können. Aber wir sind zuversichtlich, dass die Sportstätte spätestens zum neuen Schuljahr nach den Sommerferien 2021 an den Start geht.“

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Kupferstadt Stolberg bleibt „Europaaktive Kommune“

Stolberg, 07.01.2021 – Die Kupferstadt Stolberg hat nach 2015 erneut die diesmal unbefristete Auszeichnung als „Europaaktive Kommune“ vom Landesministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie dem NRW-Heimatministerium erhalten.

„Diese Auszeichnung ist für uns eine große Ehre und das Ergebnis eines Selbstverständnisses in der Stolberger Stadtverwaltung und der Stolberger Politik, unsere Stadt als aktiven Teil der europäischen Idee zu begreifen“, freut sich Bürgermeister Patrick Haas.

Die Landesregierung zeichnet mit diesem Preis Kommunen aus, die sich für ein „bürgernahes, lebendiges und zukunftsfähiges Europa einsetzen“, wie Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner betont. Die Kupferstadt Stolberg hat sich in der Flüchtlingskrise 2015 durch besonderes humanitäres Engagement empfohlen und dafür 2016 den Sonderpreis „Europaaktive Kommune“ erhalten. Auch seitdem ist die Kupferstadt Stolberg in der europäischen Zusammenarbeit sehr aktiv, beispielsweise in der intensiven Pflege der Städtepartnerschaften zu den französischen Kommunen Faches-Thumesnil und Valognes.

Für Heimatministerin Scharrenbach sind eben diese eng gepflegten Städtefreundschaften ein wichtiges Element europäischer Zusammenarbeit und ein wichtiger Grund der erneuten Preisverleihung: „Die ausgezeichneten Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteure bilden untereinander ein starkes von der Landesregierung initiiertes Netzwerk. Gleichzeitig bieten sie anderen Akteuren vorbildliche Beispiele guter Praxis. So sind etwa Städtepartnerschaften ein gutes Instrument, um den Dialog unter den Städten und Gemeinden in Europa immer wieder neu beleben zu können, insbesondere für junge Menschen.“

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Dr. Alae Bourakkadi zieht nach einem Jahr im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen positive Bilanz

Mayen, 06.01.2021 – „Der Anfang war doch schwieriger als erwartet“, gibt Dr. Alae Bourakkadi zu. Am 1. Januar 2020 kam er in das St. Elisabeth nach Mayen. Jetzt zieht der Chefarzt der Inneren Medizin – Kardiologie, Palliativmedizin, Akutgeriatrie nach einem Jahr Bilanz. „Ich habe ein tolles Haus vorgefunden, in dem ich allerdings fast das komplette Ärzte-Team neu aufbauen musste. Geholfen hat mir dabei das außerordentliche Engage­ment und die Motivation der anderen Klinikmitarbeiter, insbesondere in der Pflege. Hier hatte ich ein Team mit hoher fachlicher und menschlicher Kompetenz an meiner Seite, sodass wir uns alle schnell in den Klinikalltag integrieren konnten und die Patientenversorgung problemlos fortgeführt werden konnte. Aktuell ist das Ärzteteam der Inneren Abteilung mit einer jungen und motivierten Mannschaft fast komplett.“

Sehr positiv aufgenommen hat Dr. Bourakkadi in der schwierigen Anfangsphase auch die Resonanz und Akzeptanz der Bevölkerung, die von Anfang an klar signalisiert hat, dass sie zu ihrem Krankenhaus steht und auch hier behandelt werden möchte, „das hat mich motiviert und begeistert“. Bereits zwei Wochen nach seinem Eintritt gab es auch schon einen ersten Erfolg zu vermelden: Die Herzkatheter-Bereitschaft war wieder rund um die Uhr gewährleistet. Somit konnten Patienten, die sich mit einem frischen Herzinfarkt in akuter Lebensgefahr befanden, wieder vor Ort behandelt werden. Aber dann kam eine weitere, unerwartete und mächtige Herausforderung: die Corona-Pandemie. „Sie hat uns alle viel Zeit und Energie gekostet und tut es auch jetzt noch. Dank der hervorragenden Einsatzbereitschaft aller Beteiligten haben wir das bisher aber extrem gut gemeistert, sodass wir nie einen Ausbruch bei Patienten oder Mitarbeitern hatten oder uns von der Notfallversorgung abmelden mussten.“

Stolz ist Dr. Alae Bourakkadi auch auf die deutliche Erweiterung des Leistungs­spektrums in der invasiven Kardiologie. Beispiele hierfür sind die rotablations­gestützte Katheterinter­vention bei hochgradig verkalkten Koronargefäßen, die Implantation von Vorhofohrver­schlüssen zur Schlaganfallprophylaxe, die transkoronare Ablation der Myokardhypertrophie oder die Implantation des kleinsten Herzschrittmachers der Welt. „Außerdem können wir seit kurzem Patienten mit akutem Nierenversagen auf der Intensivstation selbst dialysieren, sodass eine Verlegung in ein größeres Haus nicht mehr notwendig ist“, freut sich der Chefarzt. Er will aber noch mehr: „Es gibt noch viel zu tun, um die Kardiologie in Mayen noch stärker und moderner zu gestalten.“ Das neue Herzkathe­ter­labor, welches sich derzeit in der Planung befindet und mit dessen Einrichtung in 2021 begonnen wird, ist ein gutes Beispiel hierfür. Auch das Therapieangebot wird sich in den nächsten Monaten und Jahren deutlich erweitern. Hiervon werden nicht nur Patienten aus Mayen, sondern aus der gesamten Eifel profitieren.

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Corona – Bereits mehr als 12.000 Menschen in Rheinland-Pfalz geimpft

Region/Mainz, 06.01.2021 – In Rheinland-Pfalz sind nur wenige Tage nach Start der Corona-Schutzimpfungen und noch vor dem morgigen Öffnen der 31 Impfzentren im Land bereits mehr als 12.000 Menschen gegen Corona geimpft worden. Laut Impfdokumentation haben zum Stand 5. Januar exakt 12.336 Personen ihre erste Impfung erhalten, 9.716 davon in 93 Pflegeeinrichtungen (5121 Bewohner und 4.595 Mitarbeitende) sowie 2620 Beschäftigte in Krankenhäusern.

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Minister Pinkwart und Minister Laumann setzen sich für verstärkte Digitalisierung der Gesundheitsämter zur Pandemie-Bewältigung ein

Region Eifel/Düsseldorf, 06.01.2021 – Minister Pinkwart: Wir müssen den schnellen digitalen Austausch zwischen den Gesundheitsämtern möglich machen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit:

Digitale Labormeldungen, automatischer und sicherer Austausch der Daten von Erkrankten und Kontaktpersonen – die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten, die Gesundheitsämter in der Pandemie zu entlasten. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig hat dazu mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums die integrierte Software SORMAS entwickelt, die bislang von sieben Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen eingesetzt wird – auch im Rhein-Sieg-Kreis. Weitere Gesundheitsämter stehen in den „Startlöchern“ bzw. haben bereits Interesse geäußert, SORMAS nutzen zu wollen. Damit die Software größtmöglichen Nutzen entfaltet, ist ein flächendeckender Einsatz wichtig. Bei einem Besuch in Siegburg überzeugten sich Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann von der Leistungsfähigkeit der Software und sprachen sich für eine flächendeckende Implementierung des Pandemie-Management-Systems aus.

Minister Pinkwart: „Mit dem verstärkten Einsatz digitaler Technik können die Gesundheitsämter einfacher Kontakte nachverfolgen, gezielte Infektionsschutzmaßnahmen deutlich schneller einleiten und so viel effizienter zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitragen. SORMAS eröffnet schon heute jedem Gesundheitsamt die Möglichkeit, auf digitale Kontaktnachverfolgung umzusteigen. Wir müssen zudem den schnellen digitalen Austausch zwischen den Gesundheitsämtern möglich machen und dabei selbstverständlich den hohen datenschutzrechtlichen Anforderungen gerecht werden. Der CIO NRW unterstützt mit seinem Netzwerk die Einführung von SORMAS in den Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen. Wenn Infektionsketten kreisübergreifend abgebildet werden können, kann das ein wesentlicher Beitrag zur erfolgreichen Eindämmung der Pandemie sein.“

Minister Laumann: „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein leistungsstarker Öffentlicher Gesundheitsdienst (ÖGD) ist. Deutlich geworden ist ebenso, dass der ÖGD in der Vergangenheit personell, aber auch technisch nicht immer ausreichend ausgestattet wurde. Bund, Länder und Kommunen haben bisher gemeinsam große Anstrengungen unternommen, um die Gesundheitsämter personell zu stärken. Es kommt jetzt darauf an, dass dieses Personal so wirksam wie möglich arbeiten kann. Die leistungsstarke Digitalisierung der Gesundheitsämter spielt dabei eine entscheidende Rolle. SORMAS bietet hierbei eine ganze Reihe von Chancen mit dem Ziel, die Gesundheitsämter bei ihrer täglichen Arbeit zu entlasten, die Vernetzung untereinander voranzutreiben und die Prozesse insgesamt zu beschleunigen.“

Kreisdirektorin Svenja Udelhoven: „Alle erkrankten Personen, Verdachtsfälle, Kontakte und Ausbrüche werden über SORMAS erfasst und abgebildet. Nur mit dem Einsatz von SORMAS konnten wir angesichts von mittlerweile rund 12.000 Erkrankten und wöchentlich ca. 5.000 Bürgerinnen und Bürgern in häuslicher Quarantäne das Infektionsgeschehen noch adäquat steuern.“

SORMAS wird Ende Januar 2021 durch die vernetzte Version SORMAS eXchange ergänzt. Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises beteiligt sich mit fünf anderen Gesundheitsämtern an der Pilotierung der vernetzten SORMAS-Version. Sie ermöglicht den Gesundheitsämtern zukünftig unter anderem:

 

  • digitale Labormeldungen medienbruchfrei zu empfangen,
  • digitale Falldaten an die Landesbehörden ohne manuelle Doppeleingaben zu übermitteln,
  • digitale Kontaktdaten aus vorgelagerten Kontakterfassungssystemen (z.B. digitale Besucherlisten in Gastronomie, Pflegeheimen oder Unternehmen) zu übernehmen,
  • Symptomangaben der Kontaktpersonen ohne telefonische Rückfragen zu erfassen,
  • Daten zu Fallmeldungen und Kontaktpersonen datenschutzkonform und sicher mit anderen Gesundheitsämtern auszutauschen, ohne dabei auf Fax oder Postversand zurückgreifen zu müssen.

Seit Beginn dieses Jahres besteht für alle medizinischen Labore die Pflicht, Laborbefunde digital an die Gesundheitsämter über DEMIS, das deutsche elektronische Melde- und Informationssystem für den Gesundheitsschutz, zu übermitteln. Die althergebrachte Versendung der Laborbefunde per Fax ist dann nicht mehr zulässig. SORMAS verfügt über eine entsprechende Schnittstelle zu DEMIS, so dass eine direkte Übertragung der Befunde in SORMAS möglich ist.

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Testpflicht für Besucher von Pflegeeinrichtungen in von Corona besonders betroffenen Gebieten

Region/Mainz, 06.01.2021 – Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen werden in Rheinland-Pfalz künftig verpflichtend per Antigen-Schnelltest auf eine Corona-Erkrankung getestet, wenn die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt liegt, in denen die 7-Tage-Inzidenz höher ist als im Landesschnitt.  Die entsprechende Änderungsverordnung trat am 05.01.2021 in Kraft.

Sie regelt außerdem, dass bereits bestehende Schutzmaßnahmen bis zum 10. Februar verlängert werden. Dies betrifft unter anderem die Pflicht für Besucherinnen und Besucher, in der Einrichtung dauerhaft eine FFP2-Maske zu tragen. Des Weiteren gelten die Regelungen zum Besuchsrecht – ein Besucher pro Bewohner pro Tag beziehungsweise zwei Besucher, wenn sie aus einem Haushalt stammen – bis zum 10. Februar weiter. Auch die verpflichtende Testung von Mitarbeitenden der Einrichtungen wurde verlängert. Dabei bleibt die Regelung bestehen, dass die Testung mit Antigen-Schnelltests in allen Pflegeheimen bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einmal pro Woche durchzuführen ist. Liegt die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt, deren 7-Tages-Inzidenz über dem Landesdurchschnitt liegt, sind die Testungen zwei Mal wöchentlich durchzuführen.