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Ein schlimmer Tag für Sötenich

Kall – Das frische renovierte Bürgerhaus in der Ortsmitte musste nach dem schweren Hochwasser abgerissen werden – Bürgerverein-Vorsitzender Heinz Esser: „Ich könnte heulen“. Der strömende Regen war Symbol für die schlimmen Folgen des Jahrtausend-Hochwassers. „Für Sötenich ist das ein schlimmer Tag; ich könnte heulen“, klagte Heinz Esser, der Vorsitzende des Bürgervereins Sötenich, als der Greifer des Baggers die Wände und das Dach des Bürgerhauses einriss, das durch die verhängnisvolle Flut in der Nacht zum 15. Juli total beschädigt wurde.

Ein trauriger Tag für den Bürgerverein Sötenich war der Abriss des Bürgerhauses. Vorsitzender Heinz Esser und dessen Stellvertreterin Birgit Drewes machen die letzten Fotos des zerstörten Hauses. Foto: Reiner Züll

Auf den Tag genau vier Wochen nach dem Hochwasser wurde das Gebäude abgerissen. Für den Ort Sötenich, so die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Birgit Drewes, verschwindet mit dem Abriss des Hauses ein wichtiger Mittelpunkt des Sötenicher Vereinslebens.

Die Flut in der Nacht zum 15. Juli hatte das Sötenicher Bürgerhaus so schwer besschädigt, dass es jetzt abgerissen werden musste. Foto: Reiner Züll

Mit Schrecken denken Heinz Esser und Birgit Drewes an die verhängnisvolle Nacht Mitte Juli zurück. Die Flut habe einen Teil des Gebäudes nieder gerissen. Ganze Wände seien verschoben worden und die komplette Einrichtung zerstört worden. Zwei Meter hoch habe das Wasser im Bürgerhaus gestanden.

Dabei hatte der Bürgerverein, der die Halle mit beispielhafter Unterstützung der Sötenicher Vereine vor 24 Jahren erbaut hatte, die Zeit von Corona genutzt, um das Gebäude mit einem großen Aufwand renoviert. Ein neuer Fußboden, eine neue Heizungsanlage inklusive neuer Fußbodenheizung, eine komplett neue Elektro-Installation und eine neue Farbgestaltung seien gerade erst vollendet gewesen.

Besonders schlimm  sei der Verlust einer neuen mobilen Bühne, die erst einen Tag vor dem Hochwasser angeliefert worden sei. Zwar habe der Verein für die 80.000 Euro teure Sanierung des Bürgerhauses Fördermittel bekommen. Einen Eigenanteil von 10.000 Euro sowie 700 Arbeitsstunden habe der Verein selbst investiert.

Drei Tage nach dem Abriss von Sötenichs guter Stube am 18. August  hätte nach der Corona-Pandemie mit einer Hochzeit die erste Veranstaltung im frisch renovierten Haus stattfinden sollen. Da man auch schon in der Vergangenheit mit dem Theaterverein  Rinnen als Betreiber des dortigen Bürgerhauses zusammengearbeitet und sich gegenseitig geholfen habe, finde diese Hochzeit nun im Bürgerhaus des Nachbarortes statt, berichtet Heinz Esser.

Für den Ort Sötenich verschwindet mit dem Bürgerhaus ein Domizil, das von fast allen Vereinen des Ortes genutzt wurde. Ein Neubau rückt für den Bürgerverein wahrscheinlich in weite Ferne, vor allem nicht mehr an gleicher Stelle. „Man müsse überlegen, ob vielleicht die Sötenicher Vereine etwas gemeinsam machen“, sinnierte Heinz Esser, zumal der Sportverein auch an den Bau eines neuen Sportlerheimes denke.

Auch für den Karnevalsverein bedeutet das zukünftige Fehlen des Bürgerhauses ein großer Verlust. Bei den Karnevalisten denkt man darüber nach, mit dem Kaller Verein „Löstige Bröder“ gemeinsam in ein Festzelt auszuweichen, falls auch dort die vom Hochwasser stark beschädigte Bürgerhalle für die Karnevalsveranstaltungen nicht genutzt werden könne.

Eine besondere Symbolik hatte die Geste von Essers Frau Dorle, die mit ihrer Tochter Andrea Kaffee und Brötchen zur Abrissstelle brachte. Am letzten heilgebliebenen Tisch bat sie den Baggerfahrer und den Bürgervereins-Vorstand  sowie einige Zaungäste zur letzten Tasse Kaffee im Bürgerhaus. Als das Bürgerhaus damals unter der Regie des damaligen Vorsitzenden Karl Bach gebaut wurde, habe Bachs Schwester Magdalena Paulus, so Heinz Esser, die freiwilligen Helfer damals stets mit Kaffee und Brötchen versorgt.

„Der alte Vorsitzende des Vereins hat das Bürgerhaus gebaut, und der neue Vorsitzende muss es nun abreißen lassen“, umschrieb Bachs  Nachfolger Heinz Esser die Tragik des Geschehens für den Verein.

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Das Gesundheitsamt Aachen empfiehlt: Kita-Kinder nach dem Urlaub schon zu Hause testen

StädteRegion Aachen – Für viele Kinder geht es jetzt wieder los: Sie kommen nach den Sommerferien wieder zurück in die Kitas, um mit ihren Freundinnen und Freunden zu spielen und Spaß zu haben. Damit es einen möglichst guten und sicheren Start für alle in den Kitas gibt, empfiehlt das Gesundheitsamt den Eltern die Durchführung eines Schnelltests des Kindes zu Hause am Tag oder am Morgen vor dem ersten Besuch der Kita. Die Gefahr eines Eintrags von SARS-CoV2 in die Einrichtung kann dadurch erheblich minimiert werden. „Wir alle sind daran interessiert, den Kindern einen unbeschwerten Start mit möglichst wenig Ausfällen und Einschränkungen durch das Corona-Virus zu bieten“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Monika Gube.

Das Gesundheitsamt empfiehlt den Eltern zudem, die zur Verfügung gestellten Selbsttests auch in der kommenden Herbst-/Wintersaison regelmäßig zu nutzen. Zum Beispiel nach einem Kurzurlaub oder nach einem verlängerten Wochenende. Durch eine regelmäßige Testung können Gruppenquarantänen und Schließungen vermieden werden.

 

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Carsten Paas leitet die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Nürburg – Carsten Paas übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG. Mit der Ernennung setzt die Betreibergesellschaft des Nürburgrings auf eine erfahrene Führungskraft. Der 49-jährige Justiziar der Gesellschaft ist seit mehr als 20 Jahren an der Rennstrecke tätig und leitete zuletzt die Abteilung Recht und Personal.

Er wird die Geschicke des Unternehmens für die nächste Zeit verantworten. Gleichzeitig läuft der Findungsprozess für eine neue Geschäftsführung.

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Open-Air-Verlosung am Freitag 20. August

Kallmuth – Die Eifler zeichnet aus, dass sie in der Not erfinderisch sind, Die Kallmuther stellen diese Eigenschaft erneut unter Beweis und laden zu einer Open-Air-Verlosung ein.

„Die Idee dazu wurde spontan beim Familienfest am Wochenende geboren“, berichtet Robert Ohlerth. Fünf Tage bleiben zur Vorbereitung. Am kommenden Freitag, 20. August, ab 19 Uhr, wird die Open-Air-Verlosung am Bürgerhaus starten.

Restaurant- und Schwimmbad-Gutscheine, Spirituosen und Spielsachen sind im Verlose-Topf enthalten und damit zu gewinnen. „Wir haben bereits viele schöne und attraktive Preise gespendet bekommen, insgesamt bestimmt schon an die 50“, so der Ortsvorsteher, der hofft, dass bis Freitag die Zahl noch weiter steigt.

Die Einnahmen der Verlosung sollen an die Mechernich-Stiftung gehen und damit allen vom Hochwasser stark betroffenen Mechernichern zugutekommen, deren Schäden nicht durch eine Elementarversicherung abgedeckt sind und gleichzeitig vor dem finanziellen Ruin stehen.

Die Lose werden ab 19 Uhr verkauft und die Gewinner zwischen 21.30 bis 22 Uhr bekanntgegeben. „Dazwischen werden die Feytal-Barden Musik bieten“, so Ohlerth. Auch für Speisen und Getränke soll gesorgt sein, damit die Verlosung zu einem gemütlichen und geselligen Abend werden kann. Wer dafür noch Spenden bereitstellen möchte, kann sich direkt an den Ortsvorsteher wenden unter Telefon (02484) 1331.

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Fast 4,5 Mio. Euro im Eifelkreis Bitburg-Prüm an Hochwasser-Soforthilfen ausgezahlt

Bitburg – Im Zuge der aktuellen Initiativen zur Bewältigung der Unwetterkatastrophe vom 14. Juli im Eifelkreis informieren der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. und die Kreisverwaltung über den aktuellen Sachstand. Die vom Land Rheinland-Pfalz beschlossenen Soforthilfen für die privaten Haushalte und für Unternehmen sowie für Land- und Forstwirte werden durch die Kreisverwaltung bearbeitet. Mit Stand 18. August 2021 liegt folgendes Zwischenergebnis vor:

Soforthilfe für Privathaushalte
Als Soforthilfe für Privathaushalte wurde bisher eine Summe von 2.129.000 Euro ausgezahlt. Bewilligt wurden aktuell 1.013 Anträge; betroffen sind bisher 2.372 Personen. Weitere 57 Anträge mit einem Volumen von mehr als 100.000 Euro liegen zur Prüfung und Bearbeitung vor.

Soforthilfe für Unternehmen
134 Anträge betroffener Unternehmen mit einem Volumen von 670.000 Euro wurden zur Auszahlung freigegeben. Weitere 27 Anträge liegen zur Prüfung und Bearbeitung vor.
Vonseiten betroffener Land- und Forstwirte wurden bisher 30 Anträge auf Soforthilfe eingereicht. Hiervon wurden 18 Anträge mit einem Volumen von 150.000 Euro bewilligt. Die übrigen Anträge befinden sich in der Prüfung.

Der von DRK und Kreisverwaltung gemeinsam initiierte Spendenaufruf wird weiterhin sehr gut angenommen. Der DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e.V. informiert zum Stand der eingegangenen Spenden und bewilligten Soforthilfen:

Spendenkonto
Bis zum 16. August sind 8.151 Einzelspenden beim DRK eingegangen. Die einzelnen Spendenbeträge liegen zwischen 0,50 € und 250.000 Euro. Die derzeitige Gesamtsumme beträgt 2.605.552,61 Euro. DRK und Kreisverwaltung bedanken sich ausdrücklich bei allen Unterstützern.

Soforthilfen durch Spenden

Seit dem 20. Juli können Betroffene Anträge auf Soforthilfen/Nothilfen durch Spenden bis zu einer Höhe von 2.500 Euro beim DRK stellen. Bis zum 16. August wurden 640 Soforthilfeanträge mit einer Gesamtsumme von 1.531.145 Euro bewilligt. Weitere Anträge auf Soforthilfe liegen zur Bearbeitung vor.

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DTM-Comeback: Eifeler Mercedes-AMG Team HRT will Erfolgsserie auf dem Nürburgring fortsetzen

Meuspath/Nürburgring – Teambesitzer Hubert Haupt schreibt Motorsport-Geschichte. Besser hätte Hubert Haupt den Schauplatz seines DTM-Comebacks nicht wählen können: Ausgerechnet auf dem Nürburgring – beim „Heimrennen“ des jungen, erst vor einem Jahr gegründeten Teams aus Meuspath – wird der 52-Jährige für einen Gaststart in die Serie zurückkehren. Insgesamt geht HRT optimistisch in das vierte DTM-Saisonevent und möchte nach einem Gesamtsieg und zwei weiteren Podiumsplatzierungen aus den ersten drei Rennwochenenden auch in der Eifel für Aufsehen sorgen.

Erstmals in dieser Saison wird das Mercedes-AMG Team HRT beim Rennwochenende auf dem Nürburgring mit drei Fahrzeugen an einem DTM-Lauf teilnehmen. Wie gewohnt stehen Maximilian Götz (GER) im pinkfarbenen Mercedes-AMG GT3 #4 von Teamsponsor BWT und Vincent Abril (MCO) im gelb-blauen Bilstein-GT3 #5 in der Startaufstellung.

Hinzu kommt für die beiden Rennen auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke des Nürburgrings ein weiterer Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer sechs, der von Hubert Haupt (GER) pilotiert wird und durch sein edles, schwarz-weißes Design des neuen Teampartners PLAYBOY besticht.

Für Haupt ist es der erste Start in der Rennserie seit 20 Jahren. Zuletzt saß er 2001 selbst am Steuer eines DTM-Fahrzeugs, sein Debüt hatte er Anfang der 1990er Jahre gefeiert, damals noch als Werkspilot für Audi. Wenn am Samstag die Startflagge für das erste Rennen des DTM-Wochenendes auf dem Nürburgring fällt, wird Hubert Haupt der erste Fahrer mit Einsätzen in allen drei Epochen der DTM sein und damit einmal mehr Motorsport-Geschichte schreiben.

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Wir haben als Team einen hervorragenden Start in die DTM-Saison hingelegt. Auf den bisherigen Erfolgen werden wir uns aber nicht ausruhen. Wir möchten in jedem Rennen ganz vorne mitfahren und um den Sieg kämpfen. Als aktuell Dritter in der Fahrerwertung möchte ich weiter Punkte sammeln, am besten schon am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring.“

Vincent Abril, Mercedes-AMG Team HRT #5
„Der Nürburgring ist immer ein Highlight für jeden Fahrer. Ich freue mich, dort mit der DTM zu Gast zu sein und bin zuversichtlich, dass ich wieder wertvolle Punkte für unser Team holen kann. Nachdem es bei den letzten Rennen nicht so gut für mich lief, hoffe ich diesmal auf etwas mehr Glück.“

Hubert Haupt, Teambesitzer HRT / Mercedes-AMG Team HRT #6
„Ich freue mich schon seit Wochen darauf, nach 20 Jahren wieder bei einem DTM-Rennen im Cockpit Platz zu nehmen. Dass ich mein Comeback ausgerechnet auf dem Nürburgring feiern darf, macht die Sache umso schöner. In erster Linie geht es für mich aber darum, Spaß zu haben und die tolle Atmosphäre in der DTM einmal mehr auch als Fahrer zu genießen.“

Sean Paul Breslin, Teamchef HRT
„Wir haben in den letzten Wochen gerade in der DTM als Team starke Leistungen gezeigt und konnten dabei auch einige tolle Erfolge feiern. Darauf möchten wir aufbauen und auch am Nürburgring wieder um eine Top-Platzierung mitfahren. Wir gehen optimistisch in das Rennwochenende!“

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Nach den Sommerferien: Kreis Düren macht Jugendlichen an Schulen ein Impfangebot

Düren – Der Kreis Düren macht Jugendlichen ab 16 Jahren an den weiterführenden Schulen ein Impfangebot. Schon in der ersten Unterrichtswoche nach den Sommerferien werden Impfteams in den jeweiligen Schulen im Kreisgebiet vor Ort sein. „Wir wollen den Schutz vor dem Coronavirus in den Schulen weiter erhöhen. Die Impfung ist ein wichtiger Faktor, um sich und andere zu schützen und die Pandemie einzudämmen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Die Impfteams sind zu festen Zeiten in den weiterführenden Schulen. Auch die vier Berufskollegs des Kreises Düren werden – sogar mehrmals in der Woche – von den Impfärzten besucht. Mitgebracht werden sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass. Für Kinder und Jugendliche von 12 bis 15 Jahren besteht weiterhin (neben den Kinderärzten) ein Impfangebot im Impfzentrum des Kreises Düren, immer samstags sowie am heutigen Mittwoch, 18. August, jeweils von 14 bis 20 Uhr.

Tests

Zudem werden an allen Schulen im Kreisgebiet die Tests zweimal in der Woche fortgesetzt. Vollständig geimpfte und genesene Personen (mit Nachweis) müssen nicht getestet werden. In den weiterführenden Schulen wird es hierzu Antigen-Schnelltests geben, in den Grund- und Förderschulen werden die sogenannten Lolli-Tests (PCR-Test) eingesetzt. „Die Tests tragen dazu bei, dass Infektionen erkannt werden und eine weitere, unkontrollierte Ausbreitung verhindert werden kann. Das gilt vom ersten Tag an“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Daher wird an alle Eltern und Schüler appelliert, noch vor dem ersten Schultag einen Test zu machen, um auszuschließen, dass eine bisher unentdeckte Coronavirus-Infektion – auch über den Schulhinweg – in die Schule getragen wird.

Aktuell sind im Kreis Düren 203 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 50,3. Die Fallzahlen gibt es wie immer übersichtlich unter www.kreis-dueren.de/coronazahlen

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Hilfe für Helfende der Flutkatastrophe

Region/Eisenberg/Mainz – Unter dem Motto „Hilfe für Helfende der Flutkatastrophe“ steht die gemeinsame Veranstaltungsreihe des Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland sowie der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS-Mainz) und der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Das Frühinterventionskonzept ist ein Angebot für Helferinnen und Helfer, die bei ihrem Einsatz sehr belastenden Situationen ausgesetzt waren.

Die schrecklichen Unwetterereignisse von Mitte Juli machen fassungslos – erst nach und nach wird die ganze Dimension sichtbar. Die erschütternden Auswirkungen der Katastrophe sind nur durch den unermüdlichen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer zu bewältigen. Unzählige, teils ehrenamtliche Einsatz- und Rettungskräfte aus Feuerwehr, THW, Polizei, Hilfsorganisationen und Bundeswehr und viele Freiwillige leisteten Soforthilfe. Helfende gelangen mitunter an die Grenzen ihres Leistungsvermögens. Die Schilderungen aus dem Katastrophengebiet machen deutlich, dass sie sicherlich noch lange durch die schrecklichen Erlebnisse belastet sein werden und dringend Unterstützung benötigen, um sekundären Traumata vorzubeugen.

„Die engagierten Helferinnen und Helfer dürfen jetzt nicht vergessen werden. Sie sind oftmals auf die schockierenden Bilder und Situationen sowie die Arbeit mit traumatisierten Menschen kaum vorbereitet. Somit fällt es ihnen schwer, adäquat mit dem Erlebten umzugehen. Ziel ist es, den Helfenden geeignetes Rüstzeug für ihre so wichtige Arbeit und zur eigenen Gesunderhaltung mitzugeben“, erklärt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse. Daher sollen im Rahmen von vier zweitägigen Trainings zur Trauma-Prävention im September und Oktober Helfende in die Lage versetzt werden, traumarelevante Belastungen zu erkennen und besser zu verstehen. In Kleingruppen werden traumadistanzierende Techniken eingeübt und die Teilnehmenden bekommen Gelegenheit über ihre Erfahrungen zu sprechen.

„Die Helferinnen und Helfer waren von Anfang an zur Stelle und leisten bis heute großartige Hilfe – oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit oder auch darüber hinaus. Es ist für mich ein Ausdruck des Respekts und der Wertschätzung, dass wir für diese Menschen jetzt auch „Hilfe für Helfende“ anbieten“, so Michael Hamm, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland.

Das erste Training zur Traumabewältigung findet am 3. und 4. September in Koblenz statt. Weitere Termine folgen am 6. und 7. Oktober in Edesheim, am 11. und 12. Oktober in Daun und am 13. und 14. Oktober in Kirchberg/Hunsrück. Die Maßnahme wird aus Mitteln der Selbsthilfeförderung der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland unterstützt.

Information erhalten Sie unter: KISS Mainz 06131 210 772 oder info@kiss-mainz.de

Anmeldung und weitere Infos unter: https://www.selbsthilfe-rlp.de/kiss-mainz/termine

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Legendäre Rochusnacht

Mechernich-Strempt – Am Samstag, 30. Oktober im Festzelt – KG Strempt hat bereits hochkarätige Stimmungsbringer engagiert – Vorsitzender lädt am Freitag, 27. August, 19.30 Uhr, zur „JHV“ mit Neuwahlen ein. Sie ist legendär, die kölsche Rochusnacht in Strempt. Die Party im Festzelt soll am Samstagabend, 30. Oktober, wieder steigen.

„Die Karnevalsgesellschaft setzt alles daran, dass die Konzert-Party, nach Corona-bedingter Absage in 2020, stattfindet. Die Planungen laufen auch Hochtouren und tolle Bands werden am Start sein“, so Uwe Höger, der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft „1. KG Strempt“.

Mit „Die Lückenfüller“, De Boore, Big Maggas, Druckluft, Eldorado, Räuber und Klüngelköpp sind schon jetzt hochkarätige Stimmungsbringer engagiert. Für die Bands ist der Auftritt in der Eifel meist so etwas wie der Startschuss in die Session. Auch Klüngelköpp-Sänger Robert Kowalak lobte schon: „Uns gefällt in Strempt das Bodenständige, das Ehrliche. Das Zelt ist schön, die Stimmung ist super, die Leute sind nah dran!“

Jetzt hoffen die Strempter Karnevalisten, dass die Zahlen nicht mehr zu sehr steigen. „Letztlich ist es für uns auch eine Frage, ob wir die Veranstaltung in zwei oder drei ‚G‘-Modus durchführen können“, so Uwe Höger, der sich mit seinen Mitstreitern darauf freut, wenn endlich nochmal kölsche (Karnevals-)töne im Festzelt erklingen.

Vorher lädt der Vorsitzende alle Mitglieder der KG Strempt zur Jahreshauptversammlung (JHV) ein, die im Bürgerhaus „Zur Linde“ am Freitag, 27. August, um 19.30 Uhr beginnt. „Da einige Neubesetzungen im Vorstand erfolgen werden, bittet der Vorstand um rege Teilnahme“, so Uwe Höger im Einladungsschreiben: „Sollte die Versammlung um 19.30 Uhr nicht beschlussfähig sein, wird für 20 Uhr eine neue einberufen, die dann unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.“

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127 neue Leuchten erhellen die Sporthalle im Schulzentrum in Zülpich

Zülpich – Westenergie unterstützt bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen. Die Unterstützung von Westenergie ermöglicht der Stadt Zülpich die Umrüstung der Beleuchtungsanlage
auf LED-Technologie in den Nebenräumen und Umkleidekabinen der Dreifach-Sporthalle (Dieter-Pritzsche-Halle) im Schulzentrum an der Blayer Straße.

Die 127 herkömmlichen Strahler der Beleuchtungsanlage wurden durch neue, hocheffiziente LED-Strahler ausgetauscht. Dadurch hat sich nicht nur das Beleuchtungsniveau deutlich verbessert; die neuen Leuchten haben auch deutliche wirtschaftliche Vorteile.

Rechnungen zufolge wird die Stadt in Zukunft rund 70 Prozent des Energieverbrauchs für diese Beleuchtung einsparen. Durch ihre Unterstützung trägt Westenergie dazu bei, dass die Stadt Zülpich ihre Klimaschutzziele erreicht.

„Als regionaler Energieversorger setzen wir auf diesem Weg gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Energieeffizienz um. Wir sehen in dieser Zusammenarbeit auch einen Beitrag für mehr
Standortqualität und Wertschöpfung der Region“, sagt Achim Diewald, Kommunalbetreuer der Westenergie. Er betont, dass Stadt und Westenergie bereits seit vielen Jahren auf dem Gebiet der rationellen
Energieanwendung partnerschaftlich zusammenarbeiten.

„Die LED-Umrüstung ist für uns eine wichtige Maßnahme zur weiteren und nachhaltigen Reduzierung unserer Kosten“, freut sich auch Ottmar Voigt, Beigeordneter der Stadt Zülpich.