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Kfz-Zulassungsstellen und Sonderfundbüro im Kreis Ahrweiler am Samstag 21. August geöffnet

Ahrweiler – Am morgigen Samstag, 21. August 2021 haben die Kfz-Zulassungsstellen im Kreishaus in Ahrweiler und in Adenau wieder außerplanmäßig geöffnet, um Anliegen der Betroffenen der Hochwasserkatastrophe zu bearbeiten. Die Schildergeschäfte in Ahrweiler und Adenau werden ebenfalls öffnen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen von 8 bis 12 Uhr uneingeschränkt An-, Ab- und Ummeldung vor. Eine Terminvergabe ist nicht erforderlich.

Sofern für betroffene Fahrzeuge noch Kfz-Kennzeichen und Zulassungspapiere vorliegen, ist die Abmeldung ohne Weiteres möglich. Gebühren für eine Abmeldung von flutgeschädigten Fahrzeugen fallen nicht an.

Bürgerinnen und Bürger, die keine Kfz-Kennzeichen und Fahrzeugpapiere mehr besitzen, können ihre betroffenen Fahrzeuge ebenfalls abmelden. Grundsätzlich ist dafür die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung durch den Halter erforderlich, da diese eine per Gesetz vorgegebene höchstpersönliche Erklärung ist. Aufgrund der besonderen Situation und vor dem Hintergrund, dass Flutgeschädigte gegebenenfalls nicht selbst erscheinen können, wird von der gesetzlichen Vorgabe aber insoweit abgesehen, dass der Halter eine andere Person mit der Abmeldung und der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung beauftragen kann.

Auch das Kreis-Sonderfundbüro in Ahrweiler, Wilhelmstraße 23, 1.Obergeschoss, hat an diesem Samstag wieder von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Während der Öffnungszeiten ist das Fundbüro auch telefonisch unter 02642/975-940 für Suchanfragen erreichbar.

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Jetzt für einen guten Zweck ein Gemälde ersteigern! Gebote bis Sonntag 22. August möglich

Mayen – Künstler Matthias Scheidig malte Django Rheinhardt beim Benefizkonzert in Mayen und stellt das Live-Gemälde zur Versteigerung zur Verfügung. Während des Benefizkonzertes am 18. August beobachtete der Graffiti – und Airbrusch-Künstler Matthias Scheidig aus Essen den Musiker Django Rheinhardt mit Band auf der großen Bühne der Genovevaburg. Er malte während des Konzertes, in der Zeit von ca.1,5 Stunden, ein Live-Gemälde von Django Reinhardt auf der Bühne.

Dieses Kunstwerk stellt der Künstler zu Gunsten der Hochwasseropfer zur Versteigerung zur Verfügung. Gebote können bis Sonntag, 22. August, 20.00 Uhr, abgegeben werden an oberbuergermeister@mayen.de.

Das Startgebot liegt bei 300 €.

Im Anschluss wird der Höchstbietende von Oberbürgermeister Dirk Meid persönlich kontaktiert und bei Zustimmung öffentlich bekannt gegeben.

Wer sich das Gemälde Live ansehen möchte, kann dieses in der Kreisparkassen Filiale am Markt bis zum bevorstehenden Sonntag tun.

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Neue Regelungen in den städtischen Schwimmbädern ab dem heutigen Freitag 20. August

Aachen – Ab dem heutigen Freitag, 20. August entfallen die Inzidenzstufen im Bereich Sport durch die neue Coronaschutzverordnung. Für die städtischen Schwimmhallen gilt dann: Der Zugang ist weiterhin nur immunisierten oder getesteten Personen gestattet. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Im Zweifelsfall kann dies anhand des Schülerausweises nachgeprüft werden. Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Testpflicht generell ausgenommen.

Zur Prüfung, ob der Nachweis dem jeweiligen Badegast gehört, ist es erforderlich, dass ein Identitätsnachweis vorgelegt wird. Bei Jugendlichen unter 16, die keine Schüler*innen sind und alleine kommen, reichen auch eine Kopie eines amtlichen Ausweispapiers, ein Schülerausweis mit Bild oder – in Begleitung von Erziehungsberechtigten – ausnahmsweise eine Versicherungskarte, eine Kopie der Geburtsurkunde oder ein Schülerausweis ohne Bild aus. Wichtig ist, dass die Daten des Identitätsnachweises und des Testergebnisses übereinstimmen.

Für das Freibad ergeben sich keine Änderungen: Der Zugang ist dort auch weiterhin nur mit einem Online-Ticket, jedoch ohne den Nachweis einer Immunisierung oder Testung möglich.

Die Dokumentationspflichten zur Rückverfolgung in den Schwimmhallen sowie dem Freibad entfallen. Im Eingangs- und Wartebereich ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin notwendig. Badegäste sollen bitte auch weiterhin einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander einhalten.

Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Regelungen sowie Eintrittskarten gibt es unter www.aachen.de/ticket-baeder.

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Erhöhte Bleiwerte im Blut von Kindern und Jugendlichen im Raum Mechernich und Kall

Euskirchen – Die Bleibelastung im Blut von Kindern und Jugendlichen im Raum Mechernich und Kall ist erhöht. Das ist das zentrale Ergebnis einer im Juli 2021 vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin des Universitätsklinikums Aachen durchgeführten Studie.

In der repräsentativen Stichprobe der Universitätsklinik ist der Blutbleigehalt von 182 Kindern und Jugendlichen aus Mechernich und Kall bestimmt worden. Dabei lag die Bleikonzentration bei 32 Teilnehmenden (17,6 %) über den entsprechenden Referenzwerten, die abhängig von Alter und Geschlecht festgelegt sind. In der Allgemeinbevölkerung sind 5 % an Referenzwertüberschreitungen normal. Es wurden somit mehr als dreimal häufiger als erwartet Überschreitungen des Referenzwertes festgestellt.

Damit ist eine Mehrbelastung von Kindern und Jugendlichen in der Region des ehemaligen Bergbaugebietes nachgewiesen. „Die repräsentative Untersuchung der Kinder und Jugendlichen ist ein weiterer wichtiger Schritt, damit die Menschen in Mechernich und Kall sich des Risikos durch Bleirückstände im Boden bewusst sind“, betont Christian Ramolla, der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes. Als Risikofaktoren konnten laut der Studie der Verzehr von selbst angebautem Gemüse, die Verweilzeit im Garten und das kleinkindtypische Verhalten, sich Gegenständen in den Mund zu stecken, identifizieren werden.

Die Befunde gehen den einzelnen Erziehungsberechtigten bzw. den jugendlichen Teilnehmern derzeit per Post zu. Ihnen wird eine individuelle umweltmedizinische Beratung angeboten, die auch für Familienmitglieder gilt. Dazu gehört auch eine erneute Untersuchung der Blutwerte.

Mittelfristig beabsichtigt der Kreis Euskirchen, auch interessierten Einwohnern von Mechernich und Kall, die nicht an der Untersuchung teilgenommen haben, eine umweltmedizinische Sprechstunde anzubieten. Darüber hinaus laufen Planungen, einen pädagogischen Präventionsansatz in Quartieren, KiTa und Schule zu etablieren. „Unser Ziel ist es, Kinder und Familien schon in jungen Jahren darüber zu informieren, wie eine Bleiaufnahme in den Körper vermieden werden kann“, so Ramolla.

Für die Teilnahme an der repräsentativen Studie sind insgesamt 1182 Kinder/Jugendliche angeschrieben worden, von denen letztlich rund 200 ihre Bereitschaft erklärt haben. Sie kamen aus nahezu allen Ortsteilen von Mechernich und Kall, unabhängig von der jeweiligen Bleibelastung der Böden.

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Unwetter Bernd: Westnetz beginnt mit Bau eines neuen Mittelspannungs-Kabels in Mayschoß

Mayschoß/Ahr – Stromkabel soll provisorische Stromversorgung mit Aggregaten ablösen. Auch Ortsnetzstationen und Niederspannungskabel werden erneuert. Rund einen Monat nach der verheerenden Flutkatastrophe ist der Verteilnetzbetreiber Westnetz beim Wiederaufbau der Stromnetze zur regulären Versorgung der Gemeinde Mayschoß einen großen Schritt vorangekommen. Das Unternehmen startete nun mit den Bauarbeiten für ein neues 11.000 Volt-Mittelspannungskabel, das Mayschoß wieder sicher mit Strom versorgen soll und die derzeit eingesetzten provisorischen Aggregate ablösen wird.

Das neue Mittelspannungskabel wird von Mayschoß über die Weinberge bis nach Kalenborn verlegt. Foto: Westnetz

„Die Flutkatastrophe im Landkreis Ahrweiler hat große Teile der Infrastruktur zerstört. Deswegen arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westnetz mit Hochdruck an der Wiederherstellung der betroffenen Stromnetze. Das neue Erdkabel ist ein wichtiger Schritt, um den Ort Mayschoß wieder mit hoher Versorgungssicherheit an das reguläre Stromnetz anzubinden“, erklärt Netzplanungsingenieur Benedikt Eulgem von Westnetz.

Das neue Erdkabel wird den Strom vom höher gelegenen Kalenborn nach Mayschoß bringen und hat eine Länge von etwa 2,9 Kilometern. Die Bauzeit ist mit vier bis sechs Wochen geplant. Das neue Erdkabel ist hochwassergeschützt und ersetzt das zerstörte Stromkabel, das zuvor an der Ahr entlang führte. Die Inbetriebnahme des wichtigen Erdkabels ist unmittelbar nach der Fertigstellung vorgesehen.

Darüber hinaus ersetzt Westnetz zwei Ortsnetzstationen in Mayschoß, die ebenfalls durch das Hochwasser zerstört worden sind. Zur Anbindung der neuen Station verlegt Westnetz im Rahmen der Baumaßnahme eine neue 600 Meter lange Mittelspannungskabeltrasse im Ort. Weiterhin verlegt der Verteilnetzbetreiber neue Niederspannungskabel, damit die Haushalte in Mayschoß erreicht und wieder in die reguläre Versorgung aufgenommen werden können. Für die Arbeiten in Mayschoß am Stromnetz sind rund 20 Mitarbeiter von Westnetz und Dienstleister vier bis sechs Wochen mit Baggern, Fräsen und Kabelmesswagen im Einsatz.

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„Weiße Flecken“: Geförderter Glasfaserausbau in Aachen

Aachen – Auch in Aachen gibt es sie noch: so genannte „Weiße Flecken“, also Standorte mit Bandbreiten unter 30 Mbits/s. An einem solchen Fleck – in Lintert – hat sich jetzt Oberbürgermeistern Sibylle Keupen vom Fortschritt der Umsetzung des Bundesförderungsziels einer flächendeckenden Gigabitversorgung bis 2025 überzeugt. Mit Abschluss der aktuellen, ersten Förderungsstufe bis 2022 werden alle diese „Weißen Flecken“ mit zukunftssicherer Glasfaserinfrastruktur versorgt sein, aber schon zum jetzigen Zeitpunkt haben 99 Prozent aller Aachener Adressen Zugang zu mehr als 30 Mbits/s.

„Gerade die aktuellen Krisen zeigen, wie wichtig digitale Kommunikation für Aachen als Wissenschaftsstadt, für junge Familien, für Start-Ups, wie wichtig eine verlässliche Infrastruktur ist“, betont Keupen. Das erste Ziel sei mit der Beseitigung der „Weißen Flecken“ erreicht, jetzt sei noch der Ausbau der „Grauen Flecken“ nötig. „Wir haben professionelle und engagierte Partner, die uns helfen“, erklärte sie mit Blick auf den strategischen Partner NetAachen und die Baufirmen, wie DDG, welche den Ausbau voranbringen.

Im Ländervergleich steht Aachen gut

In der zweiten Förderungsstufe, dem „Graue Flecken“-Programm, ist das Ziel ein „flächendeckender Gigabitausbau“ für jeden Haushalt, erklärt Tim Rothenbücher, zuständig für kommunale Dateninfrastruktur im Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa: „Im Ländervergleich ist Aachen in allen Bandbreiten gut aufgestellt, oft sogar darüber.“ Jede Adresse unter 100 Mbit/s im Download kann seit dem 26. April 2021 gefördert werden. Ab dem 1. Januar 2023 wird die Schwelle nochmals angehoben: Auch Adressen mit weniger als 200 Mbit/s im Upload sind dann förderungsfähig.

Andreas Schneider, Geschäftsführer von NetAachen, die Eigentümerin und Betreiberin der geförderten Netze ist, betont die Herausforderung, welche die verstreuten „Weißen Flecken“ mit sich bringen: „Wir können nicht ein geschlossenes Netz bauen.“ Und er berichtet von besonderen Situationen, bei denen die Häuser soweit an der Grenze standen, dass sie über belgische Gebiete angeschlossen werden mussten. Dank der Euregio klappte aber auch das am Ende problemlos. Michael Gayer, Technischer Leiter „Netzbau und Infrastruktur“ bei NetAachen betont die besondere Situation vor Ort: „Lintert ist ein Clusterbereich, also mit 93 Haushalten eher verdichtet, aber es wurden teilweise auch Häuser angeschlossen, die alleine auf dem Feld stehen.“ Auch der Mergelboden, der sehr felsig ist, macht an einigen Stellen Probleme berichten Bodo Rösener, Bauleiter der NetAachen und Michael Schlösser, Bauleiter der Firma DDG. So hätte man in Lintert drei Tage gebraucht, um 100 Meter Kabel zu verlegen.

Jens de Vries, Gigabitkoordinator im Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa ist aber zuversichtlich: „Wir liegen gut im Zeitplan und sind auf der Zielgraden. Das Ende ist absehbar.“

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Elterninitiative und Förderverein spenden zehn Klappbetten für die Kinderklinik

Region/Mayen-Koblenz – Neue Betten stehen für Eltern bereit. Im Kemperhof können Eltern oder andere Begleitpersonen von Kindern nun bequemer übernachten. Der Förderverein Kinderklinik Kemperhof und die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e. V. haben insgesamt zehn neue Klappbetten für Begleitpersonen finanziert. „Wir freuen uns sehr über die Spende“, so Dagmar Wagner, Kaufmännische Direktorin. Sie nahm einen Besuch von Helma Kutzner, Vorsitzende der Elterninitiative, zum Anlass, um ihr die Neuanschaffungen im Wert von rund 6.500 Euro zu zeigen.

Diese haben den Vorteil, dass sie tagsüber zusammengeklappt für mehr Platz im Zimmer sorgen und abends schnell aufgebaut sind. „Betten für Eltern oder Begleitpersonen sind bei uns schon seit vielen Jahren im Einsatz und müssen dementsprechend ab und zu ausgetauscht werden“, erklärt Dagmar Wagner. „Die Kinder und auch die Eltern sind unglaublich dankbar für die Möglichkeit, hier im Kemperhof auch über Nacht zusammen sein zu können.“

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Die Container sind da! Vom Hochwasser zerstörte Kita in Stolberg zieht in Kürze um

Stolberg – Die Kita Steinweg wurde durch die Hochwasserkatastrophe zerstört. Frühzeitig hat sich die Stadtverwaltung deshalb nicht nur um einen alternativen Standort, sondern auch um entsprechend hochwertige Containerbauten bemüht, damit die Kita am neuen Standort in der Bierweider Straße schnellstmöglich ihren Betrieb wiederaufnehmen kann.

Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

Am gestrigen Donnerstag, 19. August sind die Container eingetroffen und werden nun in den nächsten Tagen unter Hochdruck verbaut. Die Gestaltung der Innenausstattung und des Außengeländes erfolgen ebenfalls unmittelbar. Voraussichtlich Anfang September kann die 2-zügige Kita am neuen Standort wieder in den Regelbetrieb übergehen.

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Hochwasser-Marke melden: Landesamt bittet Bevölkerung in Ahrgebiet und Westeifel um Mithilfe

Region/Mainz – Das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz bittet die Bürgerinnen und Bürger im Ahrgebiet und der Westeifel um Mithilfe bei der Bestimmung des Hochwasserscheitels in der Nacht vom 14.07. auf 15.07.2021. Um die Wahrscheinlichkeit künftiger Hochwasserereignisse bestimmen zu können, ist es wichtig, die bisherigen Höchstwerte von Wasserstand und -abfluss möglichst genau
zu kennen.

Wichtige Anhaltspunkte sind dabei die Spuren, die das abgelaufene
Hochwasser an öffentlichen und privaten Gebäuden, Brücken oder anderen Bauwerken hinterlassen hat. Durch das Hochwasser waren zahlreiche Pegel im Verlauf des Abends bzw. der Nacht ausgefallen, so dass die Höchststände -abflüsse nachträglich rekonstruiert werden müssen. Ziel ist es, die Höchststände des Hochwassers vom 14./15.7.2021 an möglichst vielen Standorten zu erfassen und zentral zu sammeln. Weil diese Spuren nach und nach verblassen oder verschwinden werden, ist hier Eile geboten.

Die Wasserwirtschaftsverwaltung bittet deshalb die Bevölkerung, die rund um die Ahr, den Trierbach, den Adenauer Bach, den Kesselinger Bach und den Sahrbach lebt, um Unterstützung. Auch die an den folgenden Gewässern lebende Bevölkerung wird um Dokumentation
und Meldung der ersichtlichen Hochwasserstände gebeten: Brohlbach, Nette, Sauer, Our, Irsen, Prüm, Enz, Nims, Kyll mit Taubkyll und Oos, Salm. Lieser, Alf mit Sammetbach.

Folgende Informationen sind dabei wichtig:
– genauer Standort der Hochwassermarke: PLZ, Ort, Straße, Hausnummer (außerhalb von Ortschaften bitte kurze textliche Beschreibung) oder GPSLagekoordinaten
– Gewässername
– Uhrzeit des Höchststandes, falls bekannt
– falls vorhanden Foto (möglichst mit Angabe von Datum und Uhrzeit der Aufnahme)

Die Meldungen von Hochwassermarkenkönnen unter folgender E-Mail-Adresse eingereicht werden: Hochwasser-2021@lfu.rlp.de.

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„Weit über die Grenzen hinaus“

Nettersheim – Die Lit.Eifel und das Literaturhaus Nettersheim suchen zum achten Mal Nachwuchsautorinnen und -autoren zur Teilnahme am Eifeler Jugendliteraturpreis. Das Thema der Geschichten lautet „Weit über die Grenzen hinaus“. Der Einsendeschluss ist Samstag, der 4. September. Alle im Alter von 6 bis 19 Jahren mit Wohnsitz in der Nordeifel (Kreis Euskirchen, Kreis Düren und Städteregion Aachen) dürfen teilnehmen.

„Vielleicht hast Du Dich ja auch schon mal gefragt, ob und welche Grenzen es in Deinem Leben gibt, von wem sie gemacht werden und was passieren wird, wenn du sie überschreitest“, heißt es in der gemeinsamen Ausschreibung von Lit.Eifel und Literaturhaus Nettersheim. So könne man das Thema geografisch angehen und Geschichten vom Reisen und Entdecken oder Begegnungen mit fremden Kulturen verfassen. Aber auch faszinierende und inspirierende Erfahrungen mit Menschen, Regionen und Landschaften weit weg von zu Hause könnten niedergeschrieben werden.

„Die Möglichkeiten sind im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos“, betont Jochen Starke vom Jugendliteraturpreis. Als Denkanstöße für Geschichten nennt die Ausschreibung nämlich auch Ereignisse, in denen persönliche Grenzen überschritten wurden oder zurückschrecken ließen – mögliche Themen können aus dem Alltag, der Schule, aber auch aus eigenen Erlebnissen mit Eifersucht, Missgunst etc. stammen. Es kann also auch um Außerirdische gehen, Prinzen oder Drachen aber auch um Aufbruch, Freude, Mut, Verzweiflung und mehr.

Auszeichnung & Preise

Eine achtköpfige Jury wird in jeder Altersklasse jeweils drei Preisträger auswählen. Zu gewinnen gibt es in jeder Gruppe Büchergutscheine im Wert von 80, 50 und 20 Euro.

Außerdem werden alle eingereichten Geschichten im Barton-Verlag als Taschenbuch erscheinen. Die Zustimmung geben die Nachwuchsautor*innen mit der Zusendung der Geschichte. Die Preisverleihung soll im Rahmen der achten Eifeler Buchmesse am Samstag, 20. November, stattfinden. Je nach Pandemielage werden die Preisträger*innen aber wie im letzten Jahr zu Hause besucht und prämiert.

Einsenden an…

Die Geschichten sind unter der Mailadresse zukunftsbuero@nettersheim.de einzusenden. Eingereicht werden dürfen nur eigenständig verfasste und bislang unveröffentlichte Kurzgeschichten mit einem Umfang von drei DIN-A4-Seiten (Schriftart Arial oder Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5) als Word-Datei. Benötigt werden außerdem Name, Vorname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Alter.

Für Rückfragen steht Joachim Starke telefonisch unter 02486/80 10 313 zur Verfügung. Jede Zusendung wird per Mail bestätigt. Sollte diese Bestätigung ausbleiben, bitte mit einer kurzen Mail reklamieren.