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Rotkreuzlerin Simone Heiliger aus Zülpich spendete Knochenmark für einen Patienten in England

Mechernich-Roggendorf/Kall, 20.10.2020 – Es ist bereits 18 Jahre her, dass die Hilfsgruppe Eifel im Jahr 2002 in Mechernich eine große Typisierungsaktion für zwei an Leukämie erkrankte Menschen aus dem Zülpicher Stadtgebiet veranstaltet hat. 1100 Männer und Frauen unterzogen sich an diesem Tag in der Aula der Hauptschule im Sande einen Bluttest.

Darunter war auch Simone Heiliger, eine junge Frau aus Zülpich, die sich jetzt aufgrund ihrer damaligen Typisierung als Lebensretterin bewähren konnte und für einen Patienten aus England Stammzellen gespendet hat.

Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder in Roggendorf war das Ehepaar Heiliger, das seit Jahren zu den treuen Unterstützern der Hilfsgruppe zählt, zu Gast. Simone Heiliger berichtete über die lange Zeit zwischen der Typisierung vor 18 Jahren und der jetzt erfolgten Knochenmarkspende.

18 Jahre vergingen

1080 Milliliter Knochenmark seien ihr in der Klinik im Kölner Mediapark aus dem Beckenkamm entnommen und sofort nach England gebracht worden, erzählte die Römerstädterin, die beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen beschäftigt ist. Sie würde es jederzeit wieder machen, so Simone Heiliger.

Den Empfänger würde sie gerne persönlich kennenlernen, wenn die mehrjährige Sperrfrist vorbei ist und er überlebt, worauf die Zülpicherin inständig hofft. Die Mitglieder der Hilfsgruppe applaudierten.

Der Lückerather Hilfsgruppensprecher Willi Greuel berichtete, dass die Hilfsgruppe Eifel seit 1992 mit der Deutschen Knochenmarkspender-Datei (DKMS) elf Typisierungsaktionen durchgeführt und finanziert hat. Über 24.000 Eifeler seien dabei typisiert und in die weltweite Spenderdatei aufgenommen worden.

355 von 24.000 spendeten

Von ihnen hätten bislang bereits über 350 Stammzellen Stammzellen gespendet – und zwar für Patienten in der ganzen Welt. Simone Heiliger sei die 355. Echtspenderin aus den Eifeler Hilfsgruppen-Aktionen. Greuel: „Eine Zahl, die uns stolz macht“. Viele Freundschaften zwischen Spendern und Empfängern seien entstanden.

Wenn auch das Spendenaufkommen in den vergangenen Monaten durch die Corona-Pandemie stark zurückgegangen sei, so verfüge die Hilfsgruppe doch über eine Rücklage für den Fall, dass eine weitere Typisierungsaktion für einen Leukämiekranken aus der Eifel akut erforderlich werden sollte, so Willi Greuel.

In Kall sei aktuell ein Kind an Leukämie erkrankt. Sollte in absehbarer Zeit ein Stammzellenspender gesucht werden müssen, stehe die Hilfsgruppe bereit, um eine weitere Typisierungsaktion zu organisieren. Greuel: „Am Geld darf so etwas nicht scheitern“.

100.000 Euro weniger Spenden

Allein durch ausgefalle Großveranstaltungen wie zum Beispiel die Oldienacht, das Familienfest und das Lorbacher Oktoberfest sowie zahlreiche Konzerte von Vereinen zugunsten der Hilfsgruppe summiere sich der Ausfall an Spenden bislang auf mehr als 100.000 Euro. Dennoch könne die Hilfsgruppe ihren festen Verpflichtungen gegenüber drei Förderschulen in Kall, Schleiden und Euskirchen, sowie zwei integrativen Kindergärten in Kall und Mechernich nachkommen.

Leider habe die seit vielen Jahren von der Hilfsgruppe finanzierte Ferienfreizeit der Kaller St. Nikolausschule an der Nordsee wegen der Corona-Krise 2020 gar nicht stattfinden können.

Dank einer großen Spende der Tischlerinnungen Euskirchen und Düren-Jülich sei das Spendenaufkommen im September mit insgesamt 24.700 Euro gegenüber den Vormontagen relativ hoch gewesen. Das bisherige Gesamt-Spendenaufkommen im Jahr 2020 bezifferte Greuel auf insgesamt 134.000 Euro. Seit der Gründung im Jahr 1992 habe die Eifeler Bevölkerung der Hilfsgruppe Spendengelder von insgesamt 7,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Statt Fest 1000 Euro für die Hilfsgruppe

Beim Monatsstammtisch in Roggendorf werden Spendengelder traditionsgemäß persönlich übergeben, so auch diesmal. Das Ehepaar Danilo und Petra De Cesero aus Kall überreichte einen Umschlag mit 1000 Euro. Das Ehepaar betreibt in Kall das Eiscafé Cortina, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Geschäftsjubiläum hätte feiern können.

Das Fest fiel wegen Corona ins Wasser, weshalb sich Danilo De Cesero für die 1000-Euro-Spende an die Hilfsgruppe entschied.

Einen Betrag von 550 Euro übergab die Katzveyer Ortsvorsteherin Pia Benz an Kathi Greuel. Benz, die selbst aktives Mitglied der Hilfsgruppe Eifel ist, hatte Corona-Schutzmasken genäht, und diese zugunsten der Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder verkauft.

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Sankt-Matthias-Bruderschaft Kommern holte pandemiebedingt abgesagte Frühlings-wallfahrt im Oktober nach

Mechernich-Kommern/Trier, 20.10.2020 – Corona hat die St.-Matthias-Bruderschaft Kommern nicht stoppen können, mit der eine stattliche Anzahl Gläubige rund um den ganzen Bleiberg seit 40 Jahren zum Apostelgrab nach Trier pilgern.


Zwar fiel die geplante Mehr-Tages-Prozession zur Hauptpilgerzeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten Pandemie-bedingt ins Wasser. Dafür holten 19 Wallfahrer den Vier-Tages-Marsch von St. Severin in Kommern nach St. Matthias in Trier jetzt zur so genannten „kleinen Oktav“ im Oktober nach.

Am ersten Pilgertag zählte die Bruderschaft unterwegs sogar 22 Fußwallfahrer. Drei Tagespilger waren dabei. Vier betrug die Anzahl der Jubilare im Jahr des 40-jährigen Bestehens der „SMB“ (Sankt-Matthias-Bruderschaft) Kommern: Bert Schallenberg absolvierte seine fünfte, Brudermeisterin Karin Pilzecker ihre zehnte und Beate Nöthen und Oswin Heinemann ihre 20. Fußwallfahrt zum einzigen Apostelgrab nördlich der Alpen.

Ohne Orgel eingezogen

Der Weg führt seit 1987 über Ripsdorf, Kopp und Burg Ramstein an die Mosel, berichtet SMB-Chronist Frank Weiermann: „Vor der Basilika in Trier wurden wir von Bruder Athanasius empfangen. Er führte uns in die Basilika ohne das gewohnte triumphale »Großer Gott, wie loben Dich« von der Orgel. Wir sangen a Kapella… es war anders, aber genauso ergreifend.“

Die Kommerner Bruderschaft war 1980 gegründet worden. Karl-Günther Fuß leitete die Bruderschaft als Brudermeister ununterbrochen bis 2016. Seit 2016 hat Karin Pilzecker den Brudermeisterstab im Griff. Ursprünglich war für den Nationalfeiertag, 3. Oktober, ein Jubiläumsfest vorgesehen. Weiermann: „Durch Corona mussten wir dieses leider absagen.“

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1500 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an zwei Chöre der Verbandsgemeinde Kelberg

Kelberg, 20.10.2020 –  Über insgesamt 1500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich gleich zwei Chöre aus der Verbandsgemeinde Kelberg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Am Donnerstag, 15. Oktober, übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung Verbandsgemeinden bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Johannes Saxler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kelberg, an die begünstigten Vereine. „Seit Jahren legen evm und die Verwaltung gemeinsam fest, welche gemeinnützigen Vereine im jeweiligen Jahr die Spenden erhalten“, erklärt Johannes Saxler. „Wir freuen uns, dass wir das Engagement mit der Spende der evm weiter unterstützen können.“ Jeweils 750 Euro gehen in diesem Jahr an den Männergesangverein Concordia Bodenbach 1887 e.V. und die Chorgemeinschaft Bongard e.V.

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Unternehmen der WEIG-Gruppe gewinnen mit innovativer Einweg-Maske beim European Carton Excellence Award 2020

Mayen, 20.10.2020 – Sie werden mit steigenden Corona-Infektionszahlen noch wichtiger: Mund-Nasen-Masken zum Schutz vor Tröpfchen und Aerosolen. Doch der millionenfache Einsatz führt auch zu einem hohen Müllaufkommen, das sich nicht recyceln lässt.

Um eine umweltgerechte Alternative zu bieten, haben die Unternehmen WEIG-Packaging und WEIG-Karton eine Einweg-Mund-Nasen-Bedeckung entwickelt, die aus Recyclingkarton und Filterpapier besteht. Diese kann ungetrennt über das Altpapier entsorgt und dem Papierrecycling zugeführt werden.
Die Innovation wurde nun offiziell ausgezeichnet – als Preisträger beim European Carton Excellence Award 2020, Europas bedeutendstem Wettbewerb für Kartonverpackungen. Er wird jährlich von den Verbänden Pro Carton und der European Carton Makers Association (ECMA) verliehen, die die europäische Karton- und Faltschachtelindustrie vertreten. Um die begehrte Auszeichnung zu ergattern, reichen Kartonhersteller, Verarbeiter und Designer ihre kreativsten und erfolgreichsten Ideen ein.

Die Mundschutz-Lösung der WEIG-Gruppe wurde in diesem Jahr Sieger in der Kategorie „General Packaging, Recycled Fibre“ (Verpackung allgemein, Recycelte Faser). Offizielle Preisträger sind WEIG-Packaging als Verarbeiter und WEIG-Karton als Kartonlieferant. Die Jury lobte vor allem das gelungene Design, die einfache Handhabung und das umweltfreundliche Konzept.

Das clevere Konzept stammt aus der Verpackungsentwicklung von WEIG-Packaging in Emskirchen. „Wir wollen einen Beitrag zur Corona-Bekämpfung leisten und gleichzeitig unsere Kompetenz in den Bereichen Recycling und Karton einbringen“, erklärt Vertriebsleiter Ronny Bruchmann.

Die Einweg-Mund-Nasen-Bedeckung besteht aus Karton und einem Filterpapier als Einlage. Das Papier verringert die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen des Trägers. Es ist für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen, kann also bedenkenlos getragen werden. Die Maske eignet sich für jede Kopfgröße, da sie an den Ohröffnungen angepasst werden kann. Der besondere Clou: Das Produkt kann von WEIG-Packaging individuell bedruckt werden – Unternehmen haben also die Möglichkeit, es als Werbefläche zu verwenden.

Als Zielgruppe sieht die WEIG-Gruppe vor allem Unternehmen und Organisationen, die die Mundschutz-Lösung Kunden, Besuchern oder Mitgliedern zur Verfügung stellen wollen. Erster Verwender ist die Großbäckerei Kuchenmeister im westfälischen Soest, ein internationaler Anbieter von Fertigkuchen, Baumkuchen und Christstollen.

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Abschluss mit Bestnote – Sven Tausch ist Top-Azubi im Bezirk der IHK Aachen

Euskirchen, 20.10.2020  – „Als ich mich beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen beworben habe, hat mich zum einen das positive, menschliche Image angesprochen. Zum anderen ist das DRK ein großes Unternehmen, in dem ich beruflich viel Potential für mich gesehen habe“, sagt Sven Tausch. Der 27-Jährige aus Urft hat seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement gerade mit Bestnote „sehr gut“ abgeschlossen – und gehört damit zu den Top-Azubis im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen.

Sven Tausch (vorne, 2.v.l., hier beim Ausbildungsbeginn 2017) ist bereits der zweite Auszubildende in der Verwaltung des Roten Kreuzes, der es unter die Top-Azubis im Bezirk der IHK Aachen geschafft hat. Foto: Renate Hotse/pp/Agentur ProfiPress

Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker ist voll des Lobes: „Dass Sven zu den Top-Azubis zählt, überrascht mich nicht wirklich: Er war von Anfang an sehr interessiert und überdurchschnittlich aufnahmefähig. Außerdem hat er sich regelmäßig mit seinen guten Kenntnissen im EDV-Bereich eingebracht.“

Sven Tausch hat hohe Ansprüche an sich selbst: „Wenn man sich gut mit etwas identifizieren und eine Leidenschaft für das entwickeln kann, was man macht, dann hat man auch die Motivation, sich hinzusetzen und zu lernen.“ Gleichzeitig fühlte er sich beim Roten Kreuz gut durch die Ausbildung begleitet: „Man ist hier auf meine persönlichen Bedürfnisse eingegangen und ich musste auch keine Angst haben, Fehler zu machen.“

So überrascht es nicht, dass er zu den „besonders geeigneten und motivierten Mitarbeitern“ zählt, die vom Roten Kreuz die Möglichkeit bekommen, ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren. Zum Sommersemester soll es schon losgehen: Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Parallel arbeitet er weiter in der Personalverwaltung und Finanzbuchhaltung.

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen bildet zurzeit rund 50 junge Menschen aus: Notfallsanitäter/in (6), Kaufmann/frau für Büromanagement (2), Fachinformatiker/in (2), Erzieher/in (32) sowie acht Studenten im dualen Studiengang. Als attraktiver Ausbildungsbetrieb tritt das Rote Kreuz so dem demografischen Wandel entgegen, um künftig Positionen im Unternehmen mit intern ausgebildeten Kräften besetzen zu können.

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Der Kindergarten Kall erhält zum vierten Mal in Folge die Zertifizierung

Kall, 20.10.2020 – Für Gaby Müller und ihr Team ist es mittlerweile Standard: Zum dritten Mal in Folge fand eine erfolgreiche Rezertifizierung der Kindertagesstätte Kall zum Familienzentrum statt. Damit hat die Einrichtung in der Hüttenstraße seit 2008 durchgängig diesen Status inne und wird ihn auch bis mindestens 2024 behalten.

Grünschnäbel, wie es der Name des Kindergartens an der Hüttenstraße vermuten lässt, sind die Kaller nicht in Sachen Rezertifizierung. Dennoch liegt hinter Gaby Müller, die 1977 als Praktikantin im Kindergarten Kall angefangen hat und dort bis heute geblieben ist, seit 1990 sogar als Leiterin, ein arbeitsreiches Jahr 2019. „Ein Jahr lang stellt man alle Unterlagen zusammen, das ist schon eine Menge Arbeit. Zum Abschluss gibt es dann eine Begehung“, berichtet sie. Diese fand während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 statt.

Um sich Familienzentrum nennen zu dürfen, müssen die Einrichtungen bestimmte Kriterien Leistungen und Strukturen anbieten. Das können unter anderem die Beratung und die Unterstützung von Kind und Familie sein, Angebote aus den Bereichen Familienbildung und Erziehung, eine Kindertagespflege, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein Sozialraumbezug, etwa durch Kurse, Kooperationen und Organisationen, Kommunikation sowie eine Selbstevaluation. Die Unterlagen werden dann zur Pädquis-Stiftung in Berlin, der offiziellen Zertifizierungsstelle, geschickt.

Das Familienzentrum Kall leistet diesbezüglich hervorragende Arbeit, auch Dank der Kooperationspartner, beispielsweise die Grundschule Kall, das Gesundheitsamt und das Jugendamt des Kreises, die Erziehungsberatungsstelle, den SV Sötenich, das Deutsche Rote Kreuz, den Musikschulzweckverband Schleiden und die Kreis-Volkshochschule.

Dank dieser Partner ist es möglich, ein qualitativ hochwertiges Kursprogramm auf die Beine zu stellen, das teilweise auch im Haus der Begegnung stattfindet. Besonders beliebt sind der Yogakursus, der Nähkursus und die Spiel- und Kontaktgruppen der Rotkreuz-Familienbildung, ein Entspannungskursus für Erwachsene oder der Nordic-Walking-Treff in Zusammenarbeit mit dem SV Sötenich.

78 Kinder in vier Gruppen

Schnell wird also ersichtlich: Ein Familienzentrum hat nicht nur kindergartenspezifische Angebote. Im Familienzentrum in Kall werden derzeit 78 Kinder in vier Gruppen betreut, darunter eine Krippengruppe für Kinder zwischen drei Monaten und drei Jahren sowie eine U3-Gruppe für Kinder ab zwei Jahren. 17 Erzieherinnen und weitere Angestellte arbeiten in der Kita.

Doch wieso wurde aus dem Kindergarten Kall eigentlich ein Familienzentrum? Das hatte etwas mit einem Wunsch von Edmund Stoff, damals allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, zu tun. Gaby Müller erinnert sich: „2007 gab es eine Pilotphase, an der auch Einrichtungen aus Mechernich teilgenommen haben. Nach dem Abschluss fand Herr Stoff, dass wir als größter Kindergarten in Kall Familienzentrum werden sollten.“

Um die aufwendige Zertifizierung über die Bühne zu bekommen, wurde sie sogar von der „normalen“ Kindergartenarbeit freigestellt, heißt: Sie leitet keine Gruppen mehr und beschränkt sich seitdem auf ihre Leitungsaufgaben. „Diese Freistellung ist natürlich für jemanden, der diese Gruppenarbeit liebt, schwierig. Im Nachhinein bin ich Herrn Stoff aber dankbar, denn es kamen immer neue Aufgaben dazu“, erklärt sie. Mittlerweile ist, abhängig von der Größe der Einrichtung, die Freistellung der Leiter/innen auch im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) gesetzlich verankert.

Natürlich ist Gaby Müller nach wie vor Kindergärtnerin mit Leib und Seele. Mit ihrem Team konzipiert sie auch neue Angebot wie den alle zwei Wochen stattfindenden Waldtag, ein Angebot für Englisch-Kurse für die Kleinen, an denen auch auswärtige Kinder teilnehmen dürfen. Besonders lobt sie die Zusammenarbeit mit den Eltern. Ungewöhnlich: Im Rahmen der Eingewöhnung macht der Kindergarten auch Hausbesuche. Das Entwicklungsgespräch findet, wenn nicht anders vereinbart, dann direkt bei den Familien statt.

Bis zur nächsten Zertifizierung als Familienzentrum ist nun wieder etwas Zeit. 2023 geht es dann wieder los. Doch Gaby Müller kann sich dann zurücklehnen: „Ich bin dann im Ruhestand und nur noch Vollzeitoma.“

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SmartQuart | Bildung in Energiefragen

Kaisersesch, 20.10.2020 – Bildung in Energiefragen war das Thema zu einem Treffen zwischen der SmartQuart Projektleitung, dem H2BZ Netzwerk RLP e. V. und der Westnetz GmbH. Unter der Leitung des Beigeordneten Benedikt Oster aus der Verbandsgemeinde Kaisersesch und der Regionalbetreuerin Beatrix Ziegler von Westnetz, ging es um die Frage, wie das Thema grüner Wasserstoff in die schulische und außerschulische Bildungsarbeit eingebunden werden kann.

Zusammen mit der Bildungsinitiative 3malE aus Dortmund wurde überlegt, mit welchen Mitteln in Rheinland-Pfalz die MINT Fächer gestärkt werden können. Im Mittelpunkt standen die Experimentierkoffer von 3malE zu den verschiedensten Energiethemen. Diese Koffer können von Schulen unentgeltlich ausgeliehen werden und helfen den Schüler*innen das schwierige Themenfeld der Energie zu verstehen.

Vereinbart wurde eine intensivere Zusammenarbeit der Partner mit dem Ziel, das Thema Wasserstoff und seine Anwendungsmöglichkeiten den Schüler*innen aller Jahrgangsstufen näherzubringen.

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Silke Ihlenfeld ist neue Leiterin der Grundschule Forster Kirchspiel

Kaisersesch, 20.10.2020 – Die Grundschule in Brohl hat nun auch offiziell eine neue Leiterin. Schulrat Lothar Schmidt führte im Rahmen einer Feierstunde Silke Ihlenfeld in ihr neues Amt als Rektorin ein. Die Ernennung erfolgte rückwirkend zum 1. August 2020. Mit einem kleinen Programm umrahmten die Kinder und Lehrerinnen die Feier in der Mehrzweckhalle Brohl.

Erster Beigeordneter Gerhard Weber, in Vertretung von Bürgermeister Albert Jung, gratulierte Silke Ihlenfeld zur Ernennung und wünschte ihr viel Freude im Amt sowie eine immer gute Zusammenarbeit. Die Ortsbürgermeister des Forster Kirchspiels schlossen sich der Gratulation und den Wünschen an.

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„Glück ist…“ Erfolgreich im 50. Internationalen Jugendmal-wettbewerb

Prüm, 20.10.2020 –  Seit einem halben Jahrhundert motiviert der Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken Kinder und Jugendliche in Europa zur gestalterischen Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten Themen. Seit der ersten Wettbewerbsrunde 1970 wurden 90 Millionen Wettbewerbs-beiträge international eingereicht – das sind 700 Fußballfelder voller Kunst. Damit ist der Jugendwettbewerb der größte seiner Art weltweit und aus der Jugend- und Kulturförderung nicht mehr wegzudenken

Das Glück ist so individuell wie die Menschen selbst. Und genauso unterschiedlich definieren Kinder und Jugendliche das Thema „Glück ist …“ in ihren kreativen Beiträgen zum 50. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken.

1.920 Kinder und Jugendliche aus vielen Schulen des Eifel- und Vulkaneifelkreises haben sich bei der Volksbank Eifel eG am Wettbewerb Jugend Creativ beteiligt. Nach vielen Gewinnen auf Orts- und Kreisebene konnten wir nun in einer kleinen Feierstunde unsere stolzen 5 Gewinner auf Landesebene beglückwünschen.

Ganz besondere Glückwünsche gehen an unsere 4. Bundessiegerin Olivia Fenger – tolle Leistung!

Der neue Wettbewerb startet am 01.10.2020 mit dem Thema „Bau dir deine Welt“. Wir freuen uns auf die kommende Wettbewerbsrunde.

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Landrat Günter Rosenke erklärt heute die Gefährdungsstufe 1 für den Kreis Euskirchen

Euskirchen, 19.10.2020 – Am Wochenende hat es im Kreis Euskirchen einen deutlichen Anstieg der Corona-Infizierten gegeben. Die Inzidenz liegt heute bei 35,6 und damit über der ersten Eingreifschwelle. Der Krisenstab unter der Leitung von Landrat Günter Rosenke hat daher in seiner heutigen Sitzung die Gefährdungsstufe 1 für den Kreis Euskirchen erklärt. Daher greifen ab sofort die dafür landesweit vorgesehenen Regelungen:

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Zudem gilt die Maskenpflicht auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.

Feierlichkeiten: An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.