Impressionen aus der Meisterprüfung der Fleischer bei der HwK Koblenz, der sich acht Absolventen stellten. Die Handwerkskammer stattete alle Prüflinge mit individuell bestickter Berufsbekleidung aus, die Namen, Meisterjahrgang und Qualifizierungsstätte dokumentiert. Foto: HwK Koblenz
Region/Mayen-Koblenz – Fünf Tage je acht Stunden Meisterprüfung und Aufgaben von der Verkaufsberatung, der Präsentation einer Verkaufstheke mit Fleisch- und Wurstwaren bis zur Herstellung eines kompletten Gerichts für 15 Personen: die Abschlussprüfung zum Meistertitel hatte es in sich! Und da das Auge bekanntermaßen mitisst, standen hier nicht nur die Produkte im Rampenlicht, sondern auch die Absolventen mit ihrer Bekleidung. Extra für die Prüfung gab es durch die HwK-Meisterakademie gestellte, individuell für die Teilnehmer bestickte Kittel mit Namen, Meisterjahrgang und -schule.
Foto: HwK Koblenz
40 Stunden Meisterprüfung schlossen fachtheoretisches wie auch praktisches Wissen ein. Nach dem theoretischen Auftakt ging es in die Werkstatt. Vom Zerlegen bis zur Wurstverarbeitung hin zur Vorbereitung eines Komplettmenüs mussten die acht Meisterschüler, darunter zwei Frauen, erlerntes Wissen abrufen. „Was dabei entstanden ist, überzeugt“, sagt der Vorsitzende des Meisterprüfungsausschusses Markus Kramb. Neben der Produktion und Zubereitung mussten die Prüflinge auch ihre Produkte präsentieren „und natürlich im Fachgespräch Fragen beantworten können, wie sie auch aus der Kundschaft kommen, so zu Inhaltsstoffen oder zur Zubereitung“. Zum großen Finale wurden die Prüfungsstücke aufgebaut, dann tagte der Ausschuss und legte über ein Punktesystem die Ergebnisse fest. „Alle haben bestanden!“, freute sich Kramb zusammen mit den Mitgliedern des Ausschusses für den Meisternachwuchs.
Damit stellen die Absolventen die nächste Meistergeneration eines Handwerks, das aktuell auch ein deutliches Plus neu abgeschlossener Ausbildungsverhältnisse im Kammerbezirk Koblenz verzeichnen kann.
Präsentieren den neuen Fitness-HotSpot in Cochem (v.l.n.r.): BARMER-Regionalgeschäftsführer Roland Geisbüsch, Peter Raueiser (TV Cochem), Michaela Ruffing (Deutscher Turner Bund), Bürgermeister Walter Schmitz und Staatssekretärin Heike Raab.
Foto: BARMER
Region/Cochem – Neue Möglichkeiten sich fit zu halten, bietet die Conder Höhe in Cochem. Dort eröffneten BARMER-Regionalgeschäftsführer Roland Geisbüsch und Michaela Ruffing, Projektleiterin für Fitness-Locations beim Deutschen Turner-Bund, einen Fitness-HotSpot. An ihm laden verschiedene Geräte ein, sich körperlich zu betätigen. Cochem ist eine von rund 30 Städten in Deutschland und die einzige in Rheinland-Pfalz, in denen die BARMER und der DTB ein solches Bewegungsangebot geschaffen haben. „Der Fitness-HotSpot bietet gute Trainingsbedingungen für alle, die zeitlich flexibel Sport treiben möchten. Auch Schulklassen können ihn zum Beispiel fürs Zirkeltraining nutzen“, sagte Geisbüsch.
Am Fitness-Hotspot sind Tafeln aufgestellt, die den Trainingsablauf an den Stationen erläutern. Durch Sprung-, Stütz- und Hangeltechniken werden mit jeder Übung mehrere Muskelgruppen gleichzeitig trainiert, indem man sein eigenes Körpergewicht einsetzt. „Am Fitness HotSpot können Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden umgesetzt werden, die unterschiedliche Fitnessstände berücksichtigen“, sagte Ruffing. Hinter dem Fitness-Hotspot stecke die Idee, Anwohnern ein Sportangebot zu unterbreiten, das sie möglichst einfach in ihren Alltag integrieren könnten. Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie komme Bewegung aufgrund von Homeoffice und Homeschooling oft zu kurz. Rückenschmerzen, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten die Folge sein. Der TV Cochem mache viele Angebote, die den Einstieg am HotSpot erleichtern würden. „Wir hoffen, dass unser Fitness-HotSpot möglichst viele Menschen dazu anregt, spontan Sport zu treiben, ob allein, mit Freunden oder der Familie“, ergänzte Geisbüsch. Das Konzept der Fitness-HotSpots wurde als positives Beispiel für innovative Konzepte bei der Aufwertung öffentlicher Grünflächen durch aktive Bewegungsräume von der International Sport and Culture Association mit dem ersten Platz ausgezeichnet.
Staatssekretärin dankt allen Beteiligten und Spendern
Heike Raab, Staatssekretärin in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, erklärte: „Mit den drei Angeboten – Wald-Fitness-Trail, Fitness HotSpot und Balanceparcours – hier auf dem Conderberg werden den Bürgerinnen und Bürgern ganzheitliche Trainingsmöglichkeiten für Ausdauer, Kraft und Koordination an der frischen Luft geboten, die allesamt kostenlos sind. Ich bin stolz, dass die Landesinitiative ‚Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung‘ trotz des mehrfachen Lockdowns während der Pandemie maßgeblich an der Realisierung dieser Bewegungsmöglichkeiten für alle beteiligt ist. Das ist, was die Menschen zur persönlichen Bewältigung der für alle schwierigen Zeit benötigen.“ Raab zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Partner auch mit Blick auf die Finanzierung des Vorhabens. Alle drei Aktivitätsmöglichkeiten konnten aus Spendengeldern, Crowdfunding sowie gewonnenen Preisgeldern finanziert werden. „Allen Spendern und Beteiligten danke ich hierfür sehr herzlich“, sagte Raab.
Der Bürgermeister der Stadt Cochem, Walter Schmitz, sagte: „Die Stadt Cochem und die städtischen Gremien begrüßen die Initiative des TV Cochem, zur Steigerung der sportlichen Aktivitäten unserer Bürgerinnen und Bürger und unserer vielen Gäste. Daher hat die Stadt auch mit Hilfe von Mitarbeitern des Bauhofs und dem Einsatz von Maschinen und Geräten, die baulichen Arbeiten vor Ort von Anfang an intensiv unterstützt. Der Standort ist meines Erachtens genau richtig gewählt, da dieser Waldbereich auf der Conder Höhe schon immer stark zum Wandern, für das Laufen und Walken oder die Naherholung genutzt wurde. Darüber hinaus bieten die vielfältigen Angebote an den installierten Fitnessstationen, nun ein zusätzliches Spektrum an unterschiedlichen Übungen für das individuelle Training. Ich wünsche den Besucherinnen und Besuchern des Fitness-HotSpot viel Freude und dem TV Cochem auch in Zukunft weiterhin viele engagierte Mitglieder.“
Präventionstrainer Peter Raueiser vom Turnverein Eintracht 1862 Cochem, der gleichzeitig auch Bewegungsmanager im Kreis Cochem-Zell für die Landesinitiative Rheinland-Pfalz-Land in Bewegung ist, betonte, wie wichtig ein ganzheitliches Training für die Gesundheit ist: „Mit dem Fitness-HotSpot und dem Balance-Parcours haben wir tolle Sportangebote für alle Menschen in der Region geschaffen. Sportstätten im öffentlichen Raum, die jederzeit und kostenfrei zugänglich sind, ergänzen den im Jahr 2019 eröffneten Fitness-Trail im Stadtwald auf der Conder Höhe perfekt.“ Fitness-HotSpot und Balance-Parcours fördern vor allem die Fähigkeiten in den Bereichen Balance, Beweglichkeit und Kraft. Er dankte allen, die an der Entstehung des Fitness-HotSpots und des Balance-Parcours mitgewirkt haben und wies darauf hin, dass der Lauftreff des TV Cochem vor Ort angeleitete Trainingsstunden anbietet.
Claudia Probst-Thiel übergibt den Spendenbetrag zusammen mit Theo Schröder (Kommunalbetreuer evm) an den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Marcel Caspers. Foto: evm / Thomas Frey
Region/Mayen-Koblenz/Bad Breisig – 2.000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ unterstützen Engagement. Über insgesamt 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwei Vereine aus der Verbandsgemeinde Bad Breisig freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.
Am Dienstag, 8. Juni, übergab Claudia Probst-Thiel, Leiterin der kommunalen Betreuung Städte und Gemeinden bei der evm, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Marcel Caspers, den Spendenbetrag an die begünstigten Vereine. „Ehrenamtliche Leistung zu sehen und anzuerkennen liegt mir am Herzen. Besonders in dieser für alle schwierigen Zeit war und ist die Unterstützung der beiden Ortsvereine – u.a. durch die Durchführung der Teststationen – ein wichtiger Baustein bei der Bewältigung der Corona-Pandemie“, erklärt Marcel Caspers. „Ich freue mich, dass wir die Vereinsarbeit des Deutschen Roten Kreuz, Ortsverein Bad Breisig e.V. sowie des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit der Spende der evm unterstützen können. Sie leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde.“
Einen Spendenbetrag in Höhe von 1.500 Euro erhält der DRK Ortsverband Bad Breisig, 500 Euro gehen an die Johanniter-Unfall-Hilfe in Bad Breisig. Die Vertreter beider Vereine zeigten sich dankbar für die Unterstützung der evm.
Gesundheits - und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Foto: Land NRW/R. Sondermann
Region/Düsseldorf – Gesundheitsminister Laumann: Alle impfwilligen Personen über 12 Jahren können in Nordrhein-Westfalen bis Ende Juli eine Erstimpfung erhalten. Insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen, die noch keinen Termin haben, sollen nicht länger warten müssen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Die nordrhein-westfälischen Impfzentren können ab kommendem Mittwoch (23. Juni 2021) die Erstimpfungen fortsetzen. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) nun den Kreisen und kreisfreien Städten mitgeteilt. In der kommenden Woche werden rund 80.000 Impfdosen (BioNTech) für Erstimpfungen in den Impfzentren zur Verfügung stehen. In der Folgewoche sind es noch einmal 150.000 Dosen.
Ab kommendem Mittwoch, 8.00 Uhr, können zunächst Personen über 60 Jahre sowie Personen ab 16 Jahren mit Vorerkrankungen, die noch keinen Impftermin über die niedergelassenen Praxen erhalten haben, Impftermine in den Impfzentren vereinbaren. Ebenso können Beschäftigte von Krankenhäusern und in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen Impftermin vereinbaren. Hierfür stehen die bereits bekannten Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verfügung (siehe Informationen unten). Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 11. Juli 2021.
„Ich bin froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen in den Impfzentren wieder Tempo machen können. Die Impfzentren laufen weiterhin auf Hochbetrieb und haben alleine in den letzten vier Wochen insgesamt über 1,7 Millionen Zweitimpfungen durchgeführt. Parallel dazu laufen die Impfungen in Arztpraxen und Betrieben. Mittlerweile ist knapp ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung vollständig geimpft. Es gibt aber noch genug Menschen, die auf einen Impftermin warten. Insbesondere Menschen mit Vorerkrankungen sollen nicht länger warten müssen. Je nach Bedarf werden wir in den kommenden Tagen weitere Schwerpunkte setzen“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.
Laumann weist zudem darauf hin, dass nach den Planungen des MAGS bis Ende Juli alle impfwilligen Personen über 12 Jahren in Nordrhein-Westfalen eine Erstimpfung erhalten können. „Die Bugwelle an Zweitimpfungen, für die wir alle durch den Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffmengen benötigt haben, nimmt nun ab. Zwar stehen nun noch die Zweitimpfungen für die sogenannte „AstraZeneca-Osteraktion“ unmittelbar bevor. Aber wir haben auch wieder BioNTech-Impfstoff, den wir für Erstimpfungen nutzen können. Ich gehe davon aus, dass alle Menschen über 12 Jahren, die einen Impftermin haben wollen, bis Ende Juli auch schon ein erstes Mal geimpft sein können. Damit hätten wir dann einen weiteren Meilenstein in der Impfkampagne des Landes und auf dem Weg zur Herdenimmunität erreicht“, sagt der Gesundheitsminister.
Die folgenden Personengruppen können ab Mittwoch, 23. Juni, 8.00 Uhr Impftermine über die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen in einem Impfzentrum buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil ( (0800) 116 117 02 für Westfalen-Lippe und (0800) 116 117 01 für das Rheinland).
Personen ab 60 Jahren
Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf nach einer SARS-CoV-2-Infektion – Der Nachweis der entsprechenden Vorerkrankung erfolgt über eine formlose Bescheinigung des behandelnden Arztes, die zum Impfzentrum mitzubringen ist.
Beschäftigte in Krankenhäusern sowie
Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Das Ministerium weist darauf hin, dass Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (bspw. wg. einer Vorerkrankung), beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.
Seitens des Bundes wurden dem Land Nordrhein-Westfalen bis zur Kalenderwoche 24 insgesamt 10,2 Millionen Impfdosen angekündigt und geliefert:
Die mobile Jugendarbeit soll nach Möglichkeit ausgeweitet werden – hier ist der Jugendbus der Aachener Bistumsregion Eifel vor der Flüchtlingsunterkunft im früheren Bundeswehr-Casino in Mechernich im Einsatz. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – 470 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre gibt es in Kommern, 710 in Mechernich. Über 60 „Pänz“ und Teenager registrierte die Stadtverwaltung Mechernich aktuell in Strempt, Obergartzem, Firmenich, Satzvey, Vussem, Weyer, Roggendorf und Antweiler. Jeweils über 40 in Wachendorf, Eicks, Breitenbenden, Weiler am Berge, Harzheim und Lückerath.
Fachleute in der Kleinen Offenen Tür in der Alten Schule im Sande unter sich (v.l.) Fachgebietsleiter Holger Schmitz, Schulteamleiter Willi Göbbel, Gebäudemanager Hans-Peter Siebum, Dezernet Ralf Claßen und Pfarrer Erik Pühringer. Stadt und Kirche betreiben das Jugendzentrum gemeinsam. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Das ging aus einem Bericht zur offenen Kinder- und Jugendarbeit hervor, den der Mechernicher Pfarrer Erik Pühringer am Dienstag im städtischen Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales hielt. Pühringer war als kirchlicher Mitträger der gemeinsam mit der Stadt betriebenen Kleinen Offenen Tür in Mechernich gebeten worden, seinen Bericht zur Offenen Jugendarbeit im Stadtgebiet fortzuschreiben, den er Mitte März im Ausschuss gehalten hatte.
Das Leitungsteam des Jugendzentrums Mechernich, Anja Lehmann und Gunnar Simon. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Pühringer hatte dafür über Bistumsgrenzen hinweg „betriebsintern“ recherchiert und zusammengestellt. In seinen Bericht hatte der Geistliche auch Vorschläge aus dem politischen Raum eingearbeitet, auch solche, die die Stadtratsfraktion aus Linken und SPD gemacht hatte, wofür sich Fraktionschef Beppo Wassong ausdrücklich bedankte.
Pühringer beleuchtete in seinem Referat die Arbeit der Kleinen Offenen Türen in Mechernich und Kommern sowie der Mobilen Jugendarbeit auf den Dörfern, bei der auch der Jugendbus der Aachener Bistumsregion Eifel zum Einsatz kommt. Die Kosten teilen sich Stadt und Kirche, Ausgaben für Personal kommen in erheblichem Umfang vom Kreisjugendamt, so der Pfarrer im von Dr. Peter Schweikert-Wehner geführten Gremium.
Kochen, Basteln und Brettspiele zählte Pfarrer Pühringer als Ganzjahresangebote auf, Billard- und Kicker-Turniere, Tanzen, „Kulturrucksack“ und die Nutzung digitaler Medien als temporäre Maßnahmen, Kinder und Jugendliche aus dem Stadtgebiet zu beschäftigen.
Neue Schwerpunkte auf Dörfern
Das Jugendzentrum in der Alten Schule im Sande werde an vier Tagen die Woche von zwei und einen Tag mit einer Fachkraft beaufsichtigt und angeleitet, das in Kommern zwei Wochentage im Sommer- und drei im Winterhalbjahr von einer Kraft. Die mobile Jugendhilfe sei sommers drei Tage die Woche und im Winterhalbjahr einen bis zwei Tage je Woche auf Achse.
Als exemplarische Einsatzgebiete der Offenen Jugendarbeit außerhalb der Stadtzentren Mechernich und Kommern gab Erik Pühringer die Räume Bleibuir/Lückerath, Firmenich/Obergartzem, Floisdorf/Eicks sowie Strempt, Wachendorf und Weyer an. Die Ausschussmitglieder forderte er auf, der Stadt und ihm örtliche Bedarfe auf den Dörfern mitzuteilen.
Die Debatte im Ausschuss wurde auch genutzt, um einen Antrag von SPD und Linken zur Verhandlung der Stadt mit dem Kreisjugendamt weiterzugeben und auf Antrag der CDU-Fraktion über provisorische Ferienmaßnahmen für die in wenigen Wochen beginnenden Sommerferien nachzudenken. Die Stadtverwaltung hatte ihre seit Jahrzehnten alle Sommerferien durchgeführte jährliche „Ferienspaß“-Aktion für 2021 wegen Corona abgeblasen.
Schützen und „Mechernich aktiv“
Deren bewährter Organisator Dietmar Kluge stehe urlaubsbedingt auch nicht zur Verfügung, um die von der Politik geforderte „Blitzaktion“ umzusetzen, so Verwaltungsdezernent Ralf Claßen. Gleichwohl werde man sich im Rathaus kurzfristig bemühen, wenigstens einige Ferienmaßnahmen auf die Beine zu stellen, wie sie von Marco Kaudel angeregt und durch Redebeiträge von Dr. Manfred Rechs, Beppo Wassong, Oliver Totter und Natalie Konias unterstützt wurden.
„Unabhängig dieser Diskussion im Ausschuss haben sich auch schon Vereine bei uns gemeldet, die was anbieten wollen“, so Ralf Claßen: „Und beim Kreissportbund und beim Stadtsportverband Mechernich haben wir aufgrund des CDU-Antrags auch schon erfolgreich nachgefragt, ob Vereine zum Beispiel im Mühlenpark was veranstalten wollen“. Unter anderem hätten sich die Kommerner Schützen gemeldet, die Bogenschießen in ihrer Schützenhalle lehren und anleiten wollen. Auch der Stadtmarketingverbund „Mechernich aktiv“ habe ein Angebot unterbreitet, so Claßen.
SPD und Linke regten an, die Sporthallen der Stadt und das Lehrschwimmbecken in Satzvey ausnahmsweise während der Sommerferien für den Vereinssport offenzuhalten. Marco Kaudel (CDU) hatte zuvor festgestellt: „Wir müssen als Kommune was tun – viele Familien werden diesen Sommer nicht in Urlaub fahren können.“ Es herrschte parteiübergreifende Einigkeit. Dr. Manfred Rech (UWV): „Kinder und Jugendliche sind unser wichtigstes Thema überhaupt!“
Mit ihren bunt geschmückten Pilgerstäben - das Pilgerkreuz ist das Symbol der Heiligtumsfahrt Aachen - begeben sich 1.800 Vorschulkinder dieses Mal in den Regionen des Bistums auf Entdeckungsreise. Foto: Bistum Aachen / Andreas Steindl
Aachen – 117 katholische Tageseinrichtungen beteiligen sich. Die 1.800 Fußabdrücke rund um den Aachener Dom werden am Dienstag, 22. Juni, ab 9 Uhr aufgehängt. Normalerweise machen sich bis zu 1.800 Vorschulkinder aus dem gesamten Bistum Aachen auf den Weg zum Aachener Dom, wenn der Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder zum Aktionstag „Pilgern mit Kindern“ einlädt. Das ist in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich. „Deshalb“, so sagt Virginia Bertels, Initiatorin des Pilgertags, „pilgern die Einrichtungen überall im Bistum Aachen bei sich vor Ort.“ Und so sind am Dienstag, 22. Juni, wieder 1.800 Vorschulkinder aus katholischen Tageseinrichtungen als kleine Pilgerinnen und Pilger unterwegs. Das Motto des Tages: „Gottes Spuren entdecken“.
1.800 Fußabdrücke rund um den Aachener Dom. Foto: Bistum Aachen / Andreas Steindl
Der Aktionstag „Kinder pilgern zum Aachener Dom“ findet seit acht Jahren immer vor den Sommerferien statt. Eingeladen sind alle Vorschulkinder aus den insgesamt 364 Tageseinrichtung für Kinder im Bistum Aachen. Weil die Mädchen und Jungen in diesem Jahr nicht zum Aachener Dom pilgern können, wird es rund um das Weltkulturerbe am Tag zusätzlich eine besondere Aktion geben: 1.800 kleine Fußabdrücke werden rund um den Aachener Dom aufgehängt, um auf den Aktionstag aufmerksam zu machen.
In den vergangenen Monaten haben sich die Vorschulkinder mit ihren Erzieherinnen vorbereitet und das Thema „Gottesspuren entdecken“ erforscht, bearbeitet und erfahren. „Gottes Spuren entdecken! – Das ist eine Einladung an jeden Menschen. Ich bin eingeladen, Ich ganz persönlich. Gott hat jeden von uns wunderbar erschaffen – die Pflanzen, die Tiere, die Menschen! Daher können wir auch in allen Dingen Gott entdecken. Dazu laden wir die katholischen Kindertageseinrichtungen in diesem Jahr ganz besonders ein“, sagt Virginia Bertels. Wie weit die Spuren gemeinsam entdeckt werden, entscheidet jede Einrichtung individuell. Gottes Spuren können die Kinder in ihren Familien, in der Kita, in der Kirche und im Stadtteil finden. Erzieherinnen begleiten sie dabei, diese Spuren in ihrem Leben und in ihrem Umfeld zu entdecken. Die Auseinandersetzung mit dem Thema lädt ein, darüber nachzudenken wie wichtig es ist, sich Zeit zu nehmen die kleinen Schätze des Lebens (wieder) zu entdecken.
Experimentieren, wie man Flüssigkeit am effektivsten aus der einen in die andere Flasche umfüllt (v.l.): Trude Baum, MdB Markus Herbrand und Rolf Klöcker. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Schönau/Kreis Euskirchen – Am „Tag der kleinen Forscher“, dem 16. Juni, waren deutsche Parlamentsabgeordnete eingeladen, Kindergärten und Schulen zu besuchen, die sich der naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchsförderung verschrieben haben.
Anne Zimmermann (l.) „zaubert“ mit einer Gruppe „kleiner Forscher“ allerlei Phänomene mit Papier. DRK-Familienbildungswerkleiterin Heike Iven (v.r.), die Schönauer Kita-Chefin Susanne Orth, MdB Markus Herbrand, Fachberaterin Trude Baum und Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker schauen zu. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
In diesem Rahmen besuchte der Gemünder Bundestagsabgeordnete Markus Herbrand (FDP) das Rotkreuz-Familienzentrum in Schönau (Stadt Bad Münstereifel), das seit vielen Jahren an den Angeboten des „Hauses der kleinen Forscher“ teilnimmt.
„Ich hatte es als Schüler nie besonders mit Physik und Chemie“, bekannte der 50jährige MdB Markus Herbrand (2.v.r) während eines Powerpoint-Vortrags von Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (3.v.l.) über das Programm der kleinen Forscherhäuser. Nachher vermutete Herbrand, dass bei ihm einiges im Leben anders gelaufen wäre, wenn er ein „Haus der kleinen Forscher“ besucht hätte. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
„Ich hatte es als Schüler nie besonders mit Physik und Chemie“, bekannte der 50jährige Politiker während eines Powerpoint-Vortrags von Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker über das Programm der kleinen Forscherhäuser.
Nach diesem Vortrag allerdings vermutete Herbrand, dass auch bei ihm einiges im Leben anders gelaufen wäre, wenn er bereits im Kindergartenalter spielerisch und zwanglos mit chemischen Reaktionen, Magnetismus und anderen Naturphänomenen in Berührung gekommen und sein Interesse geweckt worden wäre.
100 Schulen und Kindergärten
In genau 100 Schulen und Kindergärten im Kreis Euskirchen forschen und experimentieren Kinder nach Lust und Neugier. Diese 87 Kindertagesstätten und 13 Grundschulen sind im Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“ im Kreis Euskirchen zusammengeschlossen, das 2011 gegründet wurde und vom Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker als lokaler Netzwerkkoordinator geleitet wird. Das Rote Kreuz beteiligt sich allerdings schon seit der Gründung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ im Jahr 2006 an dem Projekt und hat sich wegen des überaus positiven Feedbacks der Kinder, Eltern, Erzieher und Kindergartenträger im Jahr 2011 dazu entschlossen, diese Angebote auch trägerübergreifend für andere Kindergartenbetreiber anzubieten. „Dazu haben wir uns dann mit dem Kreis Euskirchen zusammengetan und das trägerübergreifende lokale Netzwerk im Kreis Euskirchen gegründet“, so Rolf Klöcker.
„Bei der spielerischen Beschäftigung mit Klängen und Geräuschen, Strom und Energie, Licht und Farben gibt es nicht nur ein »Richtig«, sondern viele Erklärungen sind zunächst zulässig, auf die die Kinder von selbst kommen“, so Heike Iven, die Leiterin des Familienbildungswerks im Roten Kreuz. Viele Erzieherinnen hätten zu Beginn befürchtet, sie könnten auf die Fragen der Kleinen falsche Antworten geben, aber das sei unbegründet.
MdB Herbrand Rede und Antwort standen auch die Schönauer Rotkreuz-Kindergartenleiterin Susanne Orth, ihre Kollegin Anne Zimmermann und Fachberaterin Trude Baum, die den Schönauer Kindergarten 46 Jahre lang geleitet hatte. Herbrand war beeindruckt: „Ich finde es toll, dass durch die Befriedigung der eigenen Neugier und das zwanglose Ausprobieren Interesse an Naturwissenschaften und Ingenieurswissen geweckt wird. Damit schafft man auch Anknüpfungspunkte für den späteren Schulbesuch oder eigene »Forschungen« außerhalb von Kita oder Schule.“
„Dadurch fördern wir ganz beiläufig Lern-, Sprach- und Sozialkompetenz sowie Feinmotorik und wecken eine Vorstellung von den Naturgesetzen, die alle Dinge in eine Beziehung zueinander setzen“, so Rolf Klöcker, der es im Übrigen „klasse“ fand, dass sich der Bundestagsabgeordnete aus Gemünd am „Tag der kleinen Forscher“ nach Schönau aufgemacht hatte.
Unterstützer und Sponsoren
Die spielerische Beschäftigung mit Naturgesetzen und Technik führe nachgewiesenermaßen zu naturwissenschaftlich aufgeschlosseneren jungen Menschen und langfristig tatsächlich zu mehr Physikern, Chemikern, Biologen und Ingenieuren, so Rolf Klöcker.
Deshalb stünden mehrere große deutsche Stiftungen hinter dem Projekt. Im Kreis Euskirchen fördert der Kreis die jungen Forscher, weitere Sponsoren waren die VR-Bank Nordeifel, Kiwanis, e-regio und die Rotarier.
Im Kreis Euskirchener Netzwerk befinden sich nicht nur Rotkreuz-Einrichtungen, so Rolf Klöcker. Die meisten „Häuser der kleinen Forscher“ hat übrigens die Kreisstadt Euskirchen (15) vor Zülpich (14), Mechernich (13), Bad Münstereifel und Weilerswist (jeweils 12).
Bislang wurden 804 pädagogische Mitarbeiter in 73 Workshops ausgebildet, 947 Interessierte haben an Eltern-Kind-Workshops teilgenommen. Sie werden vom Familienbildungswerk des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen durchgeführt.
Bad Neuenahr-Ahrweiler -Professor Heribert Beissel im Alter von 88 Jahren verstorben. Konzertreihe wird unter neuer Leitung fortgesetzt. Die Konzertreihe Wiener Klassik, die seit Jahrzehnten jährlich sechs Konzerte der Klassischen Philharmonie Bonn im Steigenberger Kurhaus-Saal präsentiert, hat ihren langjährigen künstlerischen Leiter und Dirigenten verloren. Professor Heribert Beissel ist vergangene Woche im Alter von 88 Jahren verstorben, wie die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH als Veranstalterin der Wiener Klassik jetzt mitteilte. Sein letztes Konzert hat er im vergangenen Juli Open-Air in Bad Neuenahr dirigiert.
„Wir sind erschüttert und tief betroffen von dieser traurigen Nachricht“, so Geschäftsführer Christian Senk. „Heribert Beissel hat gelebt für seine Passion Wiener Klassik. Mit seiner großen Fachkompetenz und seiner Leidenschaft hat er unser Publikum stets mitgerissen und für klassische Orchestermusik begeistert.“
Heribert Beissel studierte an der Hochschule für Musik in Köln mit Hauptfach Klavier und gewann den 1. Preis für Dirigenten beim Wettbewerb des Deutschen Musikrates. Seine Karriere führte ihn nach Bonn, zum WDR Köln und zu den Hamburger Sinfonikern, deren Chefdirigent er 14 Jahre lang war. Er ist Mitbegründer der 1986 ins Leben gerufenen Klassischen Philharmonie Bonn und seitdem ihr ständiger Leiter. In nahezu allen europäischen Ländern und darüber hinaus in Nord- und Südamerika, Asien und Australien war er als Dirigent oder Pianist unterwegs. Die Zahl seiner Einspielungen bei Rundfunkanstalten und auf CD ist sehr groß und stilistisch weit gespannt. Mit häufigen Live-Übertragungen war Heribert Beissel immer wieder in Rundfunk und Fernsehen präsent. Die Presse bezeichnete ihn als einen der bedeutendsten Dirigenten seiner Generation.
Auf seinen Wunsch hin wird die Konzertreihe Wiener Klassik unter der neuen Leitung von Professorin Ervis Gega weitergeführt. Senk: „Trotz all der Trauer um einen großen Musiker sind wir erleichtert zu hören, dass wir den Klassik-Fans im Ahrtal die beliebte Konzertreihe weiter anbieten können. Wir kennen Ervis Gega durch unsere langjährige Zusammenarbeit mit der Klassischen Philharmonie und sind davon überzeugt, dass sie die Wiener Klassik im Sinne von Heribert Beissel in eine gute Zukunft führt.“ Die Marketing GmbH werde nun an Konzepten für eine Durchführung der nächsten Wiener-Klassik-Saison 2021/22 arbeiten. www.das-heilbad.de
Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Foto: Stadt Aachen
Aachen – Digitaler Bürger*innentreff der Oberbürgermeisterin zur Zukunft der Innenstadt. Im Rahmen ihres neu eröffneten Bürger*innentreffs lädt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen einmal im Monat die Aachener*innen zu einem persönlichen Austausch im kleinen Kreis zu wechselnden Themen und mit wechselnden Gästen ein. Der nächste Termin findet am Dienstag, 22. Juni, von 19 Uhr bis 20.30 Uhr per Videokonferenz (Zoom) statt und hat den Schwerpunkt „Zukunft Innenstadt – Wo drückt der Schuh? Welche Anregungen haben Sie? Welche Beteiligung wünschen Sie sich?“. Zu Gast bei Sibylle Keupen ist Citymanagerin Dr. Daniela Karow-Kluge. Die Oberbürgermeisterin freut sich auf eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung und spannende Impulse. Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an buerger_innentreff@mail.aachen.demöglich. Zugangsdaten für die Videokonferenz per Zoom werden mit der Bestätigung mitgeteilt.
Bürger*innentreff regelmäßig dienstags 15 bis 17 Uhr
Jeden Dienstag von 15 Uhr bis 17 Uhr stehen Ansprechpartner*innen des Fachbereichs Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung per Zoom für Einzelgespräche zur Verfügung. Termine sind per Mail unter folgender Adresse buchbar: buerger_innentreff@mail.aachen.de. Über Zoom ist ein Gespräch auch ohne Terminvereinbarung möglich, allerdings kann es dann zu Wartezeiten kommen.
Bürger*innentreff im Oecher Lab startet ab August
Wenn es die dann geltenden Corona-Schutzvorschriften zulassen, eröffnet der Bürger*innentreff im August vor Ort im Oecher Lab (Kapuzinergraben). Neben Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und dem Team des Fachbereiches Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung werden die Bürgemeister*innen der Stadt Aachen und das Bürgerforum dienstags vor Ort vertreten sein. Aktuelle Infos und Präsenzzeiten sind dann unter aachen.de/buerger_innentreff zu finden.
Hubert Haupt, Teambesitzer HRT bei der DTM, 1. + 2. Monza 2021 - Foto: Gruppe C Photography / Haupt Racing Team
Meuspath/Monza – Nach dem beeindruckenden Doppelpodium für das Haupt Racing Team beim DTM-Auftakt am gestrigen Samstag folgte ein turbulentes Sonntagsrennen. Im zweiten Lauf der neuen DTM-Saison 2021 konnte HRT trotz zusätzlichen Gewichts eine Top-10-Platzierung einfahren. Im königlichen Park von Monza erreichte Maximilian Götz im Mercedes-AMG GT3 #4 Platz zehn. Vincent Abril auf dem Mercedes-AMG GT3 #5 kam als Elfter ins Ziel.
Mercedes-AMG Team HRT #4: 10. Platz
Mercedes-AMG Team HRT #5: 11. Platz
Turbulente Startphase verhindert besseres Teamergebnis für HRT
Das Qualifying zum zweiten DTM-Lauf der Saison 2021 fand bei etwas kühleren Bedingungen als noch am Vortag im Autodromo Nazionale Monza statt. Im Zuge einer Anpassung der Balance of Performance (BoP) durch die Rennleitung, nach der alle Mercedes-AMG Fahrzeuge 25 kg zuladen mussten, erzielten dennoch sowohl Vincent Abril (#5) als auch Maximilian Götz (#4) starke Rundenzeiten und qualifizierten sich in Startreihe drei und vier. Vincent Abril im blau-gelben Bilstein Mercedes-AMG GT3 kam auf Platz sechs, Maximilian Götz im Mercedes-AMG GT3 im pinkfarbenen BWT-Design erreichte Startposition acht.
Der Start zum zweiten Lauf der DTM-Saison 2021 verlief hektisch. Vincent Abril (#5) musste Platz sechs, trotz weiterer 18 kg zusätzlichen Erfolgsgewichts, gegen die Konkurrenz durch die erste Schikane verteidigen und behielt dank kluger Fahrweise seine Position. Maximilian Götz, der für den dritten Platz am Samstag weitere 15 kg Erfolgsgewicht ins Fahrzeug bekommen hatte, war von Startplatz 8 aus ins Rennen gegangen und blieb trotz der turbulenten Anfangsphase in den Top-10.
In Runde drei wurde Abril, auf Position sechs liegend, wegen einer Kollision zweier Konkurrenten unmittelbar vor seinem Mercedes-AMG GT3 durch das Kiesbett gezwungen. Dadurch verlor er wertvolle Positionen und fand sich auf Platz 15 wieder.
Das Team holte in der Frühphase des Rennens beide Fahrzeuge zu den Pflichtboxenstopps und führte so schnelle Reifenwechsel durch, dass für beide Piloten weiterhin die Chance auf ein Top-10-Resultat bestand.
Für Maximilian Götz endete das Rennen auf Platz 10, unmittelbar dahinter kam Vincent Abril im Schwesterauto ins Ziel.
Nach dem DTM-Auftaktwochenende liegt HRT in der Teamwertung auf Platz zwei, in der DTM-Fahrerwertung ist Vincent Abril auf Rang vier, zwei Plätze dahinter Maximilian Götz als Sechster.
Die nächsten DTM-Rennen der Saison 2021 stehen für das Haupt Racing Team am 24. und 25. Juli auf dem Lausitzring an.
Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4 „Der Start verlief leider nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich wurde hinten getroffen und das hat es mir schwer gemacht, im weiteren Verlauf in gewohnter Manier zu attackieren. Natürlich hat man auch das Gewicht gemerkt und ich musste in der Rennmitte deutlich zurückhaltender bleiben – der Zug nach vorne war dadurch leider schon abgefahren.“
Vincent Abril, Mercedes-AMG Team HRT #5 „Das Zusatzgewicht hat es uns natürlich schwer gemacht. Ich konnte meine Position am Start dennoch halten und war in einem guten Rhythmus. Aber dann war ich einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und musste über das Kiesbett ausweichen, was mich weit zurückgeworfen hat. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung unter diesen Umständen zufrieden.“
Hubert Haupt, Teambesitzer HRT „Das erste Rennen gestern lief super mit den Plätzen zwei und drei. Heute hat uns das Erfolgsgewicht und die BoP das Leben schwer gemacht, dann kam noch die unglückliche Situation für Vincent dazu, aber beide Autos sind durchgekommen. Das müssen wir als Erfahrung aus dem ersten Rennwochenende mitnehmen. Ich denke, in der Teamwertung stehen wir ganz gut da.“
Uli Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team GmbH „Heute mit dem zusätzlichen Gewicht war nicht mehr möglich. Vince hatte Pech, als er einem anderen Auto ausweichen musste und viele Plätze verloren hat. Dann ist es schwierig, sich wieder nach vorne zu kämpfen. Dennoch haben wir ein solides Wochenende gezeigt mit guten Boxenstopps. Mein Dank gilt der Mannschaft, die einen tollen Job gemacht hat!“
Sean Paul Breslin, Teamchef HRT „Wir wussten, dass es nach dem erfolgreichen Samstagsrennen und dem damit verbundenen Zusatzgewicht für uns schwierig werden würde. Trotzdem war es insgesamt ein gutes Rennwochenende. Jetzt richten wir unseren Blick auf die bevorstehenden Aufgaben!“
Über HRT HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Eigentümer des Teams ist der Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt. Neben dem Motorsport ist Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookie EinstellungenZustimmen
Datenschutz & Cookie Richtlinien
Datenschutzübersicht
Diese Website verwendet Cookies um Ihre Erfahrung zu verbessern, während Sie durch die Website navigieren. Von diesen Cookies werden die Cookies, die nach Bedarf kategorisiert werden, in Ihrem Browser gespeichert, da sie für das Funktionieren der grundlegenden Funktionen der Website wesentlich sind.
Aktuell verwenden wir keine Cookies von Drittanbietern.
Sollte sich dies allerdings ändern, werden diese nur mit Ihrer Zustimmung in Ihrem Browser gespeichert. Sie haben dann auch die Möglichkeit diese Cookies zu deaktivieren. Das Deaktivieren einiger dieser Cookies kann sich jedoch auf Ihre Browser-Erfahrung auswirken.
Notwendige Cookies sind unbedingt erforderlich, damit die Website ordnungsgemäß funktioniert. Diese Kategorie enthält nur Cookies, die grundlegende Funktionen und Sicherheitsmerkmale der Website gewährleisten. Diese Cookies speichern keine persönlichen Informationen.