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Endlich wieder in echt! – „Eine kleine Dorfmusik“ in Villiprott

Wachtberg-Villiprott – Was auch immer passieren wird – die Musik lebt weiter! Mit diesem Wahlspruch stehen die Musiker vom Rott und drumherum wieder auf der Bühne und präsentieren im Rahmen der diesjährigen 14. Wachtberger Kulturwochen am Freitag, 25. Juni 2021 ab 19:30 Uhr auf dem Dorfplatz in Villiprott ihr musikalisches Überraschungspaket.

Die Band Rott Music, das Quartett Rottfour und auch der Chor Röddermunde freuen sich sehr auf diese Gelegenheit. Das Programm steht, es muss jedoch mit Corona bedingten Einschränkungen gerechnet werden. „Wir sind darauf vorbereitet“, lacht Jill Henne, Chorleiterin und Bandmusikerin, „denn wenn wir Eines gelernt haben im letzten Jahr, dann spontan zu sein!“

Die Veranstaltung findet nur bei trockenem Wetter statt und Publikumsplätze gibt es solange der Vorrat reicht – also die Markierungen auf dem Dorfplatz. Die Gäste dürfen sich auf einen musikalischen Abend in lauschiger Atmosphäre mitten im hübschen Villiprott freuen. Sitzgelegenheiten, gute Laune und Getränke etc. müssen selbst mitgebracht werden.

An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass die für Sonntag, 27. Juni 2021 ab 11:00 Uhr geplante Veranstaltung Swingalong mit dem Chor Röddermunde, dem Quartett Rottfour und den Ukuleles auf dem Dorfplatz in Villiprott leider nicht stattfinden kann.

Weitere Informationen: https://röddermunde.villiprott.de/(Chor Röddermunde, Anne Schneider)

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Handarbeitskreis spendet für „Nachbar in Not“ – Jeder Cent kommt bei den Bedürftigen an

Ahrweiler/Bad Neuenahr – Der Handarbeitskreis der Seniorenresidenz Augustinum Bad Neuenahr hat 1000 Euro für den Landrat-Hilfsfonds „Nachbar in Not“ gespendet. Der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL, nahm die Spende in Vertretung für Landrat Dr. Jürgen Pföhler in Empfang und versprach, dass auch von diesem Geld jeder Cent bei den Bedürftigen ankommt. Seit 2012 spendet der Handarbeitskreis regelmäßig für „Nachbar in Not“, insgesamt bislang 6000 Euro.

Der Handarbeitskreis sammelt das Geld durch den Verkauf von Handarbeiten und gespendeten Sachgegenständen. Insgesamt kamen diesmal 8000 Euro zusammen. Auch die Ahrweiler Tafel, das Frauenhaus für den Kreis Ahrweiler, die Freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V., der Treffpunkt :KERIT Bad Neuenahr, der Kinderschutzbund Ahrweiler e.V. und die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. erhalten jeweils einen Teil des Geldes.

Der Landrat-Hilfsfonds im Kreis Ahrweiler besteht seit 1974. Die Empfänger der Hilfen bleiben stets anonym. Voraussetzung ist, dass die Menschen ohne eigenes Verschulden in Not geraten und Dritte nicht vorrangig zur Leistung verpflichtet sind. Die Bedürftigkeit der Zuwendungsempfänger wird vom Sozialamt der Kreisverwaltung geprüft.

Alle Spenden für „Nachbar in Not“ dienen gemeinnützigen Zwecken. Daher können Spendenquittungen ausgestellt werden. Bei jeder Überweisung sollte die Anschrift des Spenders angegeben werden. Das Spendenkonto: Kreissparkasse Ahrweiler, Konto 810 200, BLZ 577 513 10. Ansprechpartnerin im Sozialamt der Kreisverwaltung ist Sabine Hackenbruch, Telefon 02641/975-432, E-Mail nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de.

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14. Wachtberger Kulturwochen – Aktuelle Corona-Regeln für Besucher*innen

Wachtberg – Bald gehen sie los – die 14. Wachtberger Kulturwochen. Auch wenn inzwischen für das Land Nordrhein-Westfalen die Inzidenzstufe 1 gilt, sind die Vorgaben der Coronaschutzverordnung des Landes NRW zu beachten. Die aktuelle Verordnung gilt bis zum 24. Juni 2021. Ab 25. Juni 2021 wird es zwar eine neue geben, es ist allerdings davon auszugehen, dass sich keine wesentlichen Änderungen – zumindest für die Durchführung der Wachtberger Kulturwochen – ergeben werden.

Mit Stand von heute (22.06.2021) gelten für die Besucher*innen der 14. Wachtberger Kulturwochen folgende Corona-Regelungen.

 Rückverfolgbarkeit:

  • Für ALLE Veranstaltungen im Rahmen der 14. Wachtberger Kulturwochen gilt das Erfassen der Kontaktdaten. Dies kann über die Luca-App, die Corona-Warn-App oder über entsprechende Kontaktformulare erfolgen.

Ausstellungen:

  • Ausstellungen im Innenbereich:
    – keine Personenbegrenzung
    – kein Negativtest erforderlich
    – Maske erforderlich
    – Mindestabstand ist einzuhalten
    – „Grüppchenbildung“ ist zu vermeiden
  • Ausstellungen im Außenbereich
    mit
    bis zu 200 – gleichzeitig anwesenden – Personen:
    – kein Negativtest erforderlich
    – keine Maske erforderlich
    – Mindestabstand ist einzuhalten
    – „Grüppchenbildung“ ist zu vermeiden

Konzerte / Lesungen:

  • … mit festem Sitzplan
    (gilt für alle Konzerte/Lesungen mit Anmeldungen über Marlies Frech)
    – Negativtest erforderlich (gilt nicht für vollständig Geimpfte)
    – keine Maske am Platz erforderlich
    – vor und nach den Konzerten/Lesungen ist der Mindestabstand einzuhalten
    – „Grüppchenbildung“ ist zu vermeiden
  • … ohne festen Sitzplan
    (gilt für alle Konzerte/Lesungen mit Anmeldungen bei den jeweiligen Künstlerinnen/Künstlern)
    – Negativtest erforderlich (gilt nicht für vollständig Geimpfte)
    – Maske erforderlich
    – Mindestabstand ist einzuhalten
    – „Grüppchenbildung“ ist zu vermeiden.
  • … bei Open-Air-Konzerten kann auf das Tragen der Maske verzichtet werden

Führungen

– Personenzahl auf 20 Personen begrenzt
– kein Negativtest erforderlich
– Maske erforderlich
– Mindestabstand ist einzuhalten.

 „Ich denke, mit diesen Vorgaben können wir leben“, sagt die für Kultur zuständige Mitarbeiterin der Gemeinde Wachtberg, Marlies Frech. „Wenn wir alle, die Künstlerinnen, Künstler und die Gäste, auf uns, aufeinander aufpassen und sich alle an die Regeln halten, dann sollten die Wachtberger Kulturwochen durchführbar sein.“ (mm)

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Wirtschaft

Goldbären bringen Vereinsfreude zurück: HARIBO startet bundesweite Aktion für Vereine

Grafschaft – 50 x 5.000 Euro: HARIBO unterstützt gemeinnützige Vereine mit einer Viertelmillion Euro. Vereinsfreude für Vereinsfreunde: Mitglieder und Goldbären-Fans sammeln gemeinsam für ihren Lieblingsverein. Ab Ende Juli 2021 gibt es Gewinncodes auf allen HARIBO Goldbären-Aktionsbeuteln.

Die Statistik spricht für sich: Fast jede zweite Person in Deutschland ist Mitglied in einem Verein, bundesweit gibt es rund 600.000 eingetragene Vereine. Die Corona-Pandemie hat jedoch deutliche Spuren in der Vereinslandschaft hinterlassen. Egal ob Sport-, Musik-, oder Förderverein – viele gemeinnützige Vereine stehen durch weggefallene Einnahmen oder rückläufige Mitgliederzahlen vor großen Herausforderungen. Auch gemeinschaftliche Treffen und Aktionen, die üblicherweise das Vereinsleben prägen, sind seit langer Zeit nicht oder nur eingeschränkt möglich. „Gemeinnützige Vereine übernehmen wichtige gesellschaftliche Aufgaben, machen unseren Alltag bunter und sorgen auf vielfältige Art und Weise für Freude bei Jung und Alt. Das möchte HARIBO unterstützen“, sagt Holger Lackhoff, Geschäftsführer Marketing HARIBO Deutschland. „Deshalb haben wir beschlossen, ihnen mit einer Gesamtsumme von 250.000 Euro unter die Arme zu greifen und so ein Stück Vereinsfreude zurückzubringen.“ Dazu startet das Familienunternehmen mit den HARIBO Goldbären die bundesweite Aktion „Vereinsfreude“ und hat sich einen Partner mit Expertise an Bord geholt: Für die Teilnahme ist eine Registrierung bei der gemeinnützigen Haus des Stiftens gGmbH notwendig. „Nach den Einschränkungen durch die Pandemie kann das Vereinsleben in Deutschland bald endlich wieder durchstarten. Die HARIBO-Vereinsfreude kommt da genau zum richtigen Zeitpunkt und kann viele gemeinnützige Vereine fördern“, so Marcus Becker, Fachleitung Geld & IT, Haus des Stiftens. „Deshalb freuen wir uns sehr, HARIBO als Partner zu unterstützen und die Aktion einer Vielzahl von Organisationen zugänglich zu machen.“

Registrieren, naschen, helfen: So funktioniert die HARIBO-Aktion „Vereinsfreude“

Im Zeitraum vom 21. Juni 2021 bis zum 10. Januar 2022 können sich alle gemeinnützigen Vereine über die „Stifter Helfen“-Plattform von Haus des Stiftens registrieren. Danach erhalten sie einen Zugangscode, der sie zur Anmeldung auf der HARIBO-Aktionswebsite (www.haribo.com/vereinsfreude) berechtigt. Dieser Registrierungsschritt stellt sicher, dass die Gewinne nur gemeinnützigen Vereinen oder für mildtätige Zwecke anerkannten Organisationen in Deutschland zugutekommen.

Am 19. Juli 2021 startet der Einlösungszeitraum, in dem Mitglieder und HARIBO-Fans Goldbären-Aktionsbeutel im Handel erwerben und gemeinsam Codes für ihren Verein sammeln können. Bis zum 15. Januar 2022 haben sie die Möglichkeit, die Codes einzulösen und damit ihren Verein zu unterstützen.

Und so geht’s: Auf der Verpackungsinnenseite der Goldbären-Aktionsbeutel befindet sich der Gewinncode. Dieser kann auf der HARIBO-Aktionswebsite für einen der angemeldeten Vereine eingegeben werden. Mit jeder Codeeingabe wächst die Chance auf einen der Gewinne für den Verein, denn es gilt: Jeder Code ist ein Los mehr im Topf. Nach Ende des Aktionszeitraums werden 50 Vereine ausgelost, die jeweils 5.000 Euro gewinnen. Belohnt werden auch die 500 Vereine mit den meisten eingelösten Gewinncodes: Sie dürfen sich jeweils auf ein HARIBO-Vereinspaket zum gemeinschaftlichen Naschen im Wert von circa 100 Euro freuen.

Vereinsfreude hat bei HARIBO Tradition

Herz für das Vereinswesen zu zeigen, ist für HARIBO nichts Neues: Bereits die Söhne des Unternehmensgründers, Dr. Hans und Paul Riegel, engagierten sich aktiv im deutschen Badmintonsport. Heute unterstützt das Familienunternehmen regelmäßig Vereine unterschiedlichster Couleur – beispielsweise im Rahmen des rheinischen Karnevals, durch die jährliche Kastanienaktion oder beim Bau eines Badminton-Leistungszentrums in HARIBOs Geburtsstadt Bonn. „Viele HARIBO-Mitarbeitende sind mit großer Freude selbst in Vereinen aktiv. Ich persönlich habe über 20 Jahre Handball auf Vereinsebene gespielt. Deshalb freuen wir uns umso mehr, einigen Vereinen mit unserer Aktion etwas Freude zurückgeben zu können“, so Holger Lackhoff.

Die Aktionsprodukte: HARIBO Goldbären in drei Geschmacksrichtungen

Passend zur Vereinslandschaft gilt bei den Aktionsprodukten die bunte Vielfalt. Neben den klassischen HARIBO Goldbären im 200-Gramm-Beutel (UVP 0,99 Euro) und 360-Gramm-Beutel (UVP 1,29 Euro) sind auch HARIBO Saure Goldbären im 200-Gramm-Beutel (UVP 0,99 Euro) und HARIBO Saft Goldbären im 175-Gramm-Beutel (UVP 0,99 Euro) Teil der Aktion. Zu erkennen sind die Aktionsbeutel am Vereinsfreude-Logo „Gewinne Vereinsfreude 50×5.000€“. Alle Produkte sind im klassischen Lebensmittelhandel, bei Süßwarenhändlern sowie im Convenience-Bereich, den HARIBO Fabrikverkäufen oder direkt im HARIBO Online-Shop unter www.haribo.shop erhältlich. Bei den Preisangaben handelt sich um unverbindliche Preisempfehlungen.

Neben der eigenen Website zur Aktion machen auch POS-Aufsteller und crossmediale Werbung auf die HARIBO-Vereinsfreude aufmerksam. Um möglichst viele Vereinsmitglieder zu erreichen, wird der HARIBO-Goldbären-TV-Spot um einen Tag-On zur Aktion erweitert und auch in den Sozialen Medien wird die HARIBO-Vereinsfreude über den gesamten Aktionszeitraum hinweg begleitet. Interaktive Social Media Assets regen Vereinsmitglieder und HARIBO-Fans auf Facebook und Instagram zum Mitmachen an – wie immer mit einer gehörigen Portion kindlicher Freude.

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NORDSEE-FEELING im Drachenfelser Ländchen – Maritime Ausstellung

WachtbergNiederbachem – Zu einer Gemeinschaftsausstellung im Rahmen der 14. Wachtberger Kulturwochen laden Elke Dahl (Makrofotografie), Harald Eichner (Fotokunst und Collagen) und Martina Mager (Abstrakte Acrylmalerei/Collagen mit Segeltuch/Maritime Accessoires) am Samstag/Sonntag, 03./04. Juli 2021 in ihren Garten in Niederbachem ein.

Die Ausstellung findet unter Corona Bedingungen statt. Registrierung für die Dauer des Besuches über die LUCA App ist möglich, alternativ in Listen. Jeder Gast erhält ein kleines Willkommensgeschenk.

Gemeinschaftsausstellung

Samstag, 03. Juli 2021 von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Sonntag, 04. Juli 2021von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Alkersheimer Weg 15, Wachtberg-Niederbachem.

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Endspurt bei den „Sternen des Sports 2021“ Vereins-Bewerbungen noch bis 30. Juni möglich

Region/Berlin – Auch im zweiten Jahr der Coronapandemie läuft Deutschlands erfolgreichster Vereinswettbewerb „Sterne des Sports” auf Hochtouren. Der alltägliche Vereinssport ist über die vergangenen Monate zwar vielerorts ins Stocken geraten. Dieser Umstand hat viele Vereine aber dazu motiviert, auch in diesen schwierigen Zeiten, Menschen durch alternative Sportangebote in Bewegung zu halten.

Dieses unersetzliche Engagement soll auch in diesem besonderen Jahr 2021 gewürdigt werden. Daher rufen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sowie die Volksbanken und Raiffeisenbanken alle 90.000 Sportvereine in Deutschland wieder dazu auf, sich noch bis zum 30. Juni 2021 mit ihrem besonderen gesellschaftlichen Engagement für den „Oscar des Vereinssports“ zu bewerben. Alle Projekte, die zum Beispiel der Bildung und Qualifikation, Ehrenamtsförderung, Gesundheit und Prävention, Gleichstellung, Integration und Inklusion oder Klima-, Natur- oder Umweltschutz dienen, sind herzlich willkommen. Auch spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche oder Senioren können beim Wettbewerb „Sterne des Sports” eingereicht werden.

Zu gewinnen gibt es mit Geldpreisen verbundene Auszeichnungen auf der lokalen (Bronze), regionalen (Silber) und Bundesebene (Gold). Der Siegerverein wird bei einer feierlichen Preisverleihung auf Bundesebene mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold geehrt und kann sich auf ein Preisgeld von 10.000 Euro freuen.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist denkbar einfach und voll digitalisiert. Das entsprechende Online-Formular finden Vereine auf den jeweiligen Internetseiten der teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wer nicht weiß, welche Bank in seinem Umfeld zuständig ist, schaut einfach auf www.sterne-des-sports.de/vereine/bankensuche nach. Das Bewerbungsformular ist zusätzlich über www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung abrufbar.

Teilnahmeberechtigt sind alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind, also entweder in einem Landessportbund/Landessportverband, in einem Spitzenverband oder einem Verband mit besonderen Aufgaben.

Die Sterne auf allen Kanälen

Auch 2021 wird der Wettbewerb wieder auf allen Social Media-Kanälen begleitet. Wie Vereine hier mitmischen können? Ganz einfach: Mit dem Hashtag #SternedesSports können Vereine ihre Beiträge zu Deutschlands erfolgreichstem Vereinswettbewerb im Breitensport ganz einfach mit anderen teilen.

Auf www.sterne-des-sports.de gibt es weitere Informationen zur Bewerbung sowie zahlreiche Videoclips erfolgreicher Projekte aus den vergangenen Jahren.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene flossen den teilnehmenden Vereinen bisher mehr als sechs Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu.

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Kreis Düren Junior Tennis Cup findet erst 2022 wieder statt

Düren – Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird der beliebte Kreis Düren Junior Tennis Cup für unter 14-jährige Nachwuchstalente noch einmal um ein Jahr verschoben.

Das bekannte Turnier, das seit 1978 im Gebiet des Tennisverbands Mittelrhein ausgetragen wird, soll erst im Jahr 2022 wieder stattfinden. So müssen die 43. Internationalen Deutschen Tennismeisterschafen leider verschoben werden. Das liegt vor allem an der Internationalität, die das Turnier auszeichnet. In der Regel reisen rund 150 Teilnehmer aus über 50 Nationen an.

Mit Blick auf die Einreise- und Quarantäne-Bestimmungen und derzeit noch fehlende Impfungen für Kinder, kann ein gesundheitliches Risiko nicht ausgeschlossen werden. „Gerne hätten wir wieder Weltklassetennis geboten und bedauern die Verschiebung sehr“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, Schirmherr des Cups. „Trotz des stark sinkenden Inzidenzwertes sehen wir unter den gegebenen Umständen leider keine sinnvolle Alternative. Denn die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten geht vor und ganz besonders die der teilnehmenden Jugendlichen.“

Der genaue Nachholtermin wird zeitig bekanntgegeben.

Mehr Infos auf: www.kreis-dueren-junior-tennis-cup.com

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Bürgerstiftung Meckenheim freut sich über Spende des Bürgervereins

Meckenheim – 2.000 Euro resultieren aus dem ausgefallenen Benefizkonzert des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr. In Corona-Zeiten war es auch der Bürgerstiftung Meckenheim nicht möglich, Veranstaltungen durchzuführen und finanzielle Mittel für unterstützenswerte Projekte zu akquirieren. Umso größer ist jetzt die Freude über eine Spende des Bürgervereins Meckenheim. Den Scheck in Höhe von 2.000 Euro nahm der Vorstand der Bürgerstiftung um den Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes, Bürgermeister Holger Jung, entgegen.

Die Summe resultiert aus dem Benefizkonzert des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr, welches in der Jungholzhalle hätte stattfinden sollen, wegen der Pandemie aber abgesagt werden musste. Viele Ticket-Inhaber gaben daraufhin ihre Eintrittskarten unter Verzicht auf die ihnen zustehende Erstattung zurück. Andere Karten-Inhaber wiederum reagierten gar nicht auf die Aufforderung des Bürgervereins, sich den Ticketpreis bei Rückgabe erstatten zu lassen, sodass ein unerwarteter vierstelliger Betrag zusammenkam. „Da der Erlös des ausgefallenen Konzertes ursprünglich der Bürgerstiftung hätte zugutekommen sollen, hat der Bürgerverein entschieden, diesen ‚Überschuss‘ auf 2.000 aufzurunden und als Spende der Bürgerstiftung Meckenheim zu überweisen“, erklärt Jens Biesterfeldt, erster Vorsitzender des Bürgervereins.

„Für diese großzügige Zuwendung bedanken wir uns herzlich und wünschen dem Bürgerverein, dass er das beliebte Konzert durchführen kann, sobald es die Corona-Pandemie erlaubt“, so Holger Jung, der den Scheck gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Burchard Kraus und Bert Spilles vor dem Rathaus in Empfang nahm. Diesen hatte Jens Biesterfeld im Beisein des Bürgerverein-Vorstands übergeben.

Die Bürgerstiftung Meckenheim findet sich im Internet unter: www.buergerstiftung-meckenheim.de

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Ärmel hoch – Aufruf zur „Bürgermeister-Blutspende“ des Roten Kreuzes am Dienstag, 6. Juli

Zülpich – „Aus tiefster Überzeugung“, so Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen, sei er selbst seit Studientagen Blutspender. Als stellvertretender DRK-Ortsvereinsvorsitzender steht er jetzt Pate für die „Bürgermeister-Blutspende“ am Dienstag, 6. Juli, 15.30 bis 20 Uhr, im Forum der Stadt Zülpich in der Blayer Straße 20. „Unser Bürgermeister ruft zur gemeinsamen Blutspende in Corona-Zeiten auf – denn in der Pandemie wird in etwa genauso viel Blut gebraucht, wie vorher“, betont Rotkreuz-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen.

Erfreulicherweise habe man bisher nur positive Erfahrungen bei der Blutspende in Corona-Zeiten gemacht: „Alle Blutspender sind sehr diszipliniert, was die Abstands- und Hygieneregeln angeht. Die Leute wollen in der Pandemie helfen“, erzählt der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Lothar Henrich.

Lunchpakete für Blutspender

Um die Hygieneregeln einzuhalten, werden die Personalien zunächst im eigens aufgebauten Zelt vor dem Forum aufgenommen. Den Fragebogen füllen die Blutspender da aus, wo früher die Essensausgabe war. Im Anschluss an die Blutspende erhalten die Spender ein leckeres Lunchpaket – als Ersatz für das gesellige kalt-warme Buffet, das derzeit leider nicht stattfinden kann. Auch Begleitpersonen dürfen aktuell nicht bei der Blutspende dabei sein.

Um Wartezeiten zu vermeiden rät Thomas Heinen, vorab online einen Termin zu buchen. Diesen Service gab es auch vor Corona schon, jetzt ist er natürlich noch sinnvoller. Terminbuchungen können online über die Seite www.blutspendedienst-west.de/blutspendetermine unter dem Stichwort „Zülpich“ vorgenommen werden.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, der sich gesund fühlt. Bei der ersten Blutspende sollte man nicht älter als 67 Jahre alt sein. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen knapp zwei Monate liegen. Fragen zur Blutspende beantwortet auch die kostenfreie Hotline unter Telefon 0800-1194911.

„Blut geleckt“

Bürgermeister Ulf Hürtgen will am 6. Juli natürlich auch selbst die Ärmel hochkrempeln. „Als ich zum ersten Mal Blut gespendet habe, habe ich sprichwörtlich »Blut geleckt« und bin seitdem dabei geblieben“, erzählt er mit einem Augenzwinkern.

Bis zum Blutspendetermin wolle er noch kräftig die Werbetrommel rühren, zum Beispiel in Stadtrat und Verwaltung, um möglichst viele Blutspender zu motivieren und die Zülpicher Rotkreuzler bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Ulf Hürtgen: „Ich schätze die Arbeit der Rotkreuzler hier vor Ort sehr – wir haben einen lebendigen, toll aufgestellten Ortsverein in Zülpich.“

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70 Pflegekräfte aus dem Ausland mit großem Einsatz erfolgreich integriert

Region/Bad Ems/Osnabrück – Es ist eine Erfolgsgeschichte zum Nutzen aller Beteiligten: An insgesamt sechs Standorten haben die Paracelsus-Kliniken in den vergangenen drei Jahren ihre Teams durch rund 70 Pflegekräfte aus dem Ausland verstärkt – Tendenz: steigend. Dazu gehörten im Jahr 2019 und 2020 als erste 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Balkan-Region – überwiegend aus Serbien, Mazedonien und Montenegro. Gleichzeitig erreichte bis zum Frühjahr 2021 ein großer Teil von insgesamt 48 philippinischen Kolleginnen und Kollegen die Kliniken. Bewerbungen aus Brasilien, Mexiko, Sri Lanka und Argentinien sind in Osnabrück eingetroffen. Sogar Mitarbeiter aus Ägypten werden in diesem Jahr erwartet. „Wir sind mit unserer Personalakquise im Ausland sehr zufrieden“, erklärt dazu Dr. med. Dr. jur. Martin F. Siebert, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) von Paracelsus. „Gerade im vergangenen Jahr unter dem Vorzeichen der Pandemie waren wir für jede Fachkraft dankbar, die wir gewinnen konnten.“ Gesucht werden derzeit nach wie vor Pflegekräfte, aber auch operationstechnische Assistenten – zum Teil Berufsbilder, die es in anderen Ländern so nicht gibt. „Es hat etwas gedauert, bis wir das Verfahren optimiert hatten und nicht alle Mitarbeiter, die zu uns gekommen sind, sind tatsächlich auch geblieben“, berichtet Werner Murza, Leiter des Kompetenznetzes Pflege und Funktionsdienste bei den Paracelsus-Kliniken. „Teils hatten sie andere Vorstellungen von der Arbeit in Deutschland, manchmal Heimweh oder auch Schwierigkeiten bei der langwierigen Anerkennung des Berufs. Hier konnten wir das Verfahren deutlich beschleunigen, aber es gibt immer noch Stolpersteine.“

Anerkennung beschleunigt

Größte Hürde bleibt die Anerkennungsprüfung. Während das notwendige Visum für Deutschland, ein Sprachzertifikat der Stufe „B2“, der Arbeitsvertrag und die Aufenthaltsgenehmigung in der Regel zeitaufwendig, aber einschätzbar sind, scheitern viele ausländische Arbeitskräfte am Nachweis der für Deutschland erforderlichen Fachkenntnisse. Wer die mündliche und praktische Kenntnisprüfung beim Landesverwaltungsamt nicht besteht, muss Praxisstunden nachweisen und einen Anpassungslehrgang absolvieren, der zwischen 6 und 24 Monate dauern kann. Die Folge: Ausgebildete Pflegekräfte mit meist mehrjähriger Berufserfahrung und Bachelor- oder Masterabschluss laufen bis zu einem Jahr als Krankenpflegehelfer im Krankenhausbetrieb mit. Erst nach erfolgreicher Abschlussprüfung können sie als vollwertige Gesundheits- und Krankenpfleger eingesetzt werden. Um dieses Dilemma zu überwinden, hat Paracelsus einen Partner einbezogen, der die ausländischen Kollegen auf die Kenntnisprüfung in Theorie und in Praxis vorbereitet – die Lingoda GmbH. Sie führt Online-Veranstaltungen und Präsenzveranstaltungen durch, stellt praktische Aufgaben und bereitet in Zusammenarbeit mit den Kliniken und den Praxisanleitern vor Ort die neuen Fachkräfte ein halbes Jahr lang auf die Kenntnisprüfung vor – gefördert von der Agentur für Arbeit. Paracelsus verbindet das gleichzeitig mit einer erweiterten Sprachausbildung, da die neuen Kolleginnen und Kollegen zwar mit dem Sprachzertifikat B2 nach Deutschland kommen, aber die Pflegefachbegriffe in der Regel nicht verstehen.

Das Menschliche zählt

„Neben dem fachlichen Teil ist für uns aber auch wichtig, dass die Menschen in ihrer neuen Heimat Deutschland ankommen“, erklärt Werner Murza. Ein neues Land, eine neue berufliche Situation, die veränderte familiäre Situation, sprachliche Probleme und andere landestypische Sitten, sind natürlich sehr große Herausforderungen. Und die kleinen Probleme des Alltags, von der Busfahrkarte über das Girokonto bis zur Wohnsituation, kommen hinzu. Paracelsus geht hier einen sanften Weg der Integration und sorgt dafür, dass die Gesundheitskräfte, die aus dem Ausland kommen, in den ersten ein oder zwei Monaten nicht überfordert werden und Zeit haben, in Deutschland anzukommen. „Die Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken helfen hier tatkräftig mit. Wir haben bei Paracelsus eine Art Mentorenprogramm aufgelegt, suchen in den Kliniken Freiwillige, die die neuen Kollegen betreuen und ihnen sowohl bei der Arbeit als auch privat in den Orten alles zeigen“, erklärt Werner Murza. Das hat sich sehr bewährt.

Bad Ems: Für die neuen Kollegen da sein

Die Paracelsus-Klinik Bad Ems gehört zu den Häusern, die im Paracelsus-Konzern die meisten ausländischen Pflegekräfte in der Belegschaft haben. Insgesamt 15 neue Beschäftigte – vorwiegend aus Mexiko und von den Philippinen – stehen zurzeit im Anerkennungsverfahren. Eine erste Beschäftigte aus Mazedonien hat im April bereits ihre Anerkennungsprüfung als Gesundheits- und Krankenpflegerin bestanden und auch ihren Mann und ihre kleine Tochter nach Deutschland nachgeholt. Ende Juni erwartet die Klinik noch weitere acht Abschlüsse, bis Ende September sollen nach den bisherigen Planungen alle Verfahren abgeschlossen sein. Das Vorgehen in Bad Ems bei der Rekrutierung von Pflegekräften ist eine Besonderheit. „Wir freuen uns darüber, dass unsere Werbung im Ausland so erfolgreich ist“, erklärt Pflegedirektorin Sabine Laudes. „Allerdings sind die Einreise und Anerkennung, bis wir die neuen Kräfte tatsächlich voll in der Klinik einsetzen können, mit einem großen bürokratischen Aufwand verbunden. Unser Trost ist, dass wir ganz tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen.“ Für die Klinik ist die Situation nicht ganz neu, erinnert die Pflegedirektorin. Schon in den 1970er und 1980er Jahren gab es einen massiven Pflegenotstand in Deutschland, bei dem vor allem in Vietnam und den Philippinen Personal rekrutiert wurde. Wichtig sei damals wie heute die menschliche Seite. „Wir dürfen die Menschen, die zu uns kommen, nicht allein lassen“, rät Laudes. „Wir haben regelmäßige Treffen mit ihnen, immer ein offenes Ohr für alle Anliegen, ganz egal ob dienstlich oder privat.“

Deutschlandweit positive Bilanz

Und die Bilanz? „Obwohl es sicherlich in den vergangenen Monaten aufgrund der Pandemie in den Kliniken wenig Kapazitäten gab, haben wir bisher nur positive Rückmeldungen bekommen“, erklärt Werner Murza. „Die Kolleginnen und Kollegen in den Standorten helfen, wo sie nur können und sind sehr zuvorkommend und kooperativ.“ Spätestens nach einem Dreivierteljahr – so das Ziel von Paracelsus, sollen alle neuen ausländischen Beschäftigten die vollständige Anerkennungsprüfung geschafft haben und als vollwertige Fachkräfte in den Kliniken arbeiten können. „Unser Ziel für 2021 ist“, so Murza weiter, „dass wir alle Kolleginnen und Kollegen, die derzeit bei uns sind, in diesem Jahr erfolgreich durch die Abschlussprüfung führen.“ Am Pflegekräftebedarf wird sich in den kommenden fünf bis zehn Jahren bei Paracelsus nicht viel ändern. Er ist nach wie vor hoch. Allerdings hat Paracelsus auch an vielen Standorten angefangen, selbst auszubilden. Ein weiterer Baustein, um die altersbedingte Fluktuation im Unternehmen in den kommenden Jahren auszugleichen.